Kürzlich feierte er seinen 20. Geburtstag: der gelbe Sack. Eingeführt wurde er, weil die Verpackungsverordnung die Händler verpflichtete, sämtlichen Verpackungsmüll zurückzunehmen und zu entsorgen. Gemäß dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz wird der Sack deutschlandweit nun nach und nach abgelöst von der "Wertstofftonne".

In die kann der Verbraucher auch andere Gegenstände werfen, die aus Kunststoff oder Metall bestehen – in Hamburg etwa gibt es die neue Tonne bereits. Wurde in der Anfangszeit des gelben Sacks noch viel von Hand sortiert, erfolgt die Mülltrennung heute automatisch. Die Vision für die Zukunft: Irgendwann wirft der Verbraucher alles in eine Tonne, und die Sortierroboter besorgen den Rest. Dann wäre auch die Recyclingquote besser.

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