Cyber-Abwehr Digitale Aufrüstung
Um den Internetkrieg zu gewinnen, entwickeln die USA neue Kontrollprogramme.
Die »Operation Shady Rat« gilt als bisher größter orchestrierter Hackerangriff der Geschichte. Mehr als 70 Ziele hatten sich im vergangenen Jahr die mutmaßlich chinesischen Angreifer ausgesucht: Regierungen, Behörden, die UN, Technologie- und Rüstungsfirmen rund um den Globus.
Gegen solche Angriffe will die Regierung der Vereinigten Staaten demnächst eine neue Cyber-Abwehrtechnik einsetzen: Einstein 3. Die beiden Vorläufer gingen 2004 und 2008 an den Start, und für die nächste Entwicklungsstufe hat das Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) bisher die Summe von 233 Millionen Dollar beantragt. Schon seit knapp zwei Jahren arbeitet das Ministerium an dem Schutzschirm.
Einstein 3 soll auch kritische Infrastrukturen in der Wirtschaft schützen – und nicht nur, wie seine Vorgänger, die Netze von US-Ministerien und -Behörden. Das Besondere an Einstein 3: Es soll den Internetverkehr filtern und ihn in Echtzeit nach verdächtigen Datenpaketen durchsuchen.
Das Ministerium arbeitet bei der Abwehr von Angriffen auf die Infrastruktur mit dem für die Überwachung der Telekommunikation zuständigen Geheimdienst NSA zusammen. Zur Identifikation von Schadsoftware werden Signaturen der NSA verwendet. Sie stellen anhand bestimmter Merkmale sozusagen einen Fingerabdruck von einzelnen Viren dar. Ausgeführt wird Einstein 3 mithilfe des Netzes von mindestens einem großen Internetzuganganbieters, dessen Name bislang noch geheim gehalten wird. Dieses Unternehmen wird dann also seine Datenströme filtern und die an Behörden gerichteten Mails sozusagen durch die Einstein-Präventionswerkzeuge schleusen. Nach Angaben des Heimatschutzministeriums hat sich diese Firma verpflichtet, den Netzwerkverkehr im Rahmen von Einstein 3 von seinem anderen, kommerziellen Datenverkehr zu isolieren. »Durch die Beteiligung des Internetzugangsanbieters umgeht die Regierung diverse Überwachungsregeln, die greifen würden, wenn die Behörden selbst filtern würden«, kritisiert Michelle Richardson von der Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union. »Die genaue Form der Zusammenarbeit hat die Regierung aber nicht öffentlich gemacht.« Sie vermutet, dass das geheim geregelt wurde.
Namhafte Nichtregierungsorganisationen und Datenschutzaktivisten warnen vor den ungeklärten Folgen der staatlichen Überwachung für den privaten Mailverkehr. Greg Nojeim vom Center for Democracy & Technology bringt die Kritik auf den Punkt. »Wer mit den Behörden kommuniziert, muss sich darüber im Klaren sein, dass sie das abhören«, sagt er. Das sei auch in Ordnung, »aber private Kommunikation darf nicht abgehört werden«.
In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass der Aufbau von Einstein 3 am Kongress vorbeigeht. Denn da die Software zumindest nach offizieller Lesart in erster Linie dem technischen Schutz von Bundesbehörden dient, muss die Regierung keine parlamentarische Zustimmung einholen. Der private Internetzugangsanbieter dürfe sogar zur Gewährleistung der IT-Sicherheit nach dem Electronic Communications Privacy Act private Mails ohne richterliche Anordnung mitlesen, erklärt Susan Landau, Wissenschaftlerin an der Informatik-Fakultät der Harvard University und Expertin für Sicherheitsrisiken von Abhöraktionen.
Datenschützer sorgen sich, weil Einstein 3 eben die Fähigkeit zur deep packet inspection haben soll. Die Regierungssoftware will damit in Datenpakete hineinschauen, bevor sie die Computer von wichtigen Unternehmen und Institutionen erreichen. Datenpakete »sind wie Zwiebeln. Sie haben verschiedene Schichten. Deep packet inspection macht mehr Informationen in ihnen sichtbar«, erläutert Lee Tien, Anwalt der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation. Was bei Angriffen auf Unternehmen also hilft, verletzt beim privaten E-Mail-Verkehr die Privatsphäre der Bürger.
Eine wichtige Rolle bei der datenschutzrechtlichen Bewertung spielt auch die Frage, was genau unter den kritischen Infrastrukturen zu verstehen ist, die Einstein 3 schützen soll. Fällt darunter auch die Suchmaschine Google? Werden bald alle Suchanfragen studiert, alle E-Mails von Googlemail durchsucht, alle Textdokumente, die auf Google-Docs gespeichert werden, maschinell gegengelesen? Oder beschränkt sich Einstein 3 ausschließlich auf hochsensible technische Anlagen wie Kraftwerke? »Die Regierung hat mitgeteilt, dass sie von Fall zu Fall entscheiden wird, was unter kritische Infrastruktur fällt«, sagt Bürgerrechtlerin Richardson.
Um eine Stellungnahme gebeten, verweist das Heimatschutzministerium auf die Beurteilung eines Tests von Einstein 3. Test und Bericht liegen mehr als eineinhalb Jahre zurück. Darin heißt es, dass Informationen, die während des Tests gesammelt werden und die in keinem Zusammenhang mit der IT-Sicherheit stehen, unter Beachtung der dafür einschlägigen Gesetze an US-Geheimdienste und Vollzugsbehörden weitergegeben werden dürfen. Zudem beschränkt sich der Datenschutz erklärtermaßen auf US-Amerikaner, von der Privatsphäre von Ausländern ist nicht die Rede.
Sean McGurk, Direktor der Abteilung für nationale Cybersicherheit des Heimatschutzministeriums, gab dem Repräsentantenhaus gegenüber im Mai vergangenen Jahres zu Protokoll, dass Einstein 3 in jenem Testlauf über 36.000 potenzielle Bedrohungen für die Infrastruktur abwehren konnte.
Ein ähnliches Projekt, wenn auch in viel kleinerem Umfang, haben das Verteidigungs- und das Heimatschutzministerium im Mai gestartet. Dabei werden rund 20 Rüstungsfirmen, ebenso wie bei Einstein 3 mit technischer Hilfe der NSA und in Zusammenarbeit mit vier großen Internetzugangsanbietern, gegen bösartige Cyberangriffe geschützt. Nach Angaben des stellvertretenden Verteidigungsministers William Lynn konnte das Pilotprojekt Hunderte von Einbruchsversuchen abblocken und sei zugleich »kosteneffektiv«.
Nach Angaben der Washington Post wird der nationale Sicherheitsrat bald darüber debattieren, ob das Programm auf andere Bereiche der kritischen Infrastrukturen ausgedehnt wird, zum Beispiel auf Finanzinstitute unter staatlicher Aufsicht, Atomkraftwerke und nationale Forschungslabore. Möglicherweise wird es also Einstein 3 eines Tages ergänzen.
- Datum 02.02.2012 - 14:47 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 2.2.2012 Nr. 06
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.... Naiv gefragt: Wenn ich meine Mails verschlüssele und dann noch durch einen VPN-Tunnel schicke.. und jeder Tischrechner hat die dazu entsprechende Rechenleistung.. was genau kann dann die NSA oder wer auch immer machen? Der schlichte Buchcode ist und bleibt auch heute unknackbar.
Der VPN-Tunnel muss in diesem Falle aber alle Mailserver bzw. deren Verbindung untereinander umfassen. Sobald ein Mailserver nicht mehr unter ihrer Kontrolle steht, reicht ein VPN nicht aus, da die Kommunikation dieses Teilstückes analysiert werden kann.
Die Verschlüsselung der E-Mail ist ein sinnvollerer Ansatz, da hier eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung besteht, d.h. Ver- und Entschlüsselung werden auf dem System des Senders bzw. Empfängers vorgenommen.
Fängt jemand ihre verschlüsselte E-Mail ab, kann er den Inhalt nicht lesen, es sei denn er kennt einen Zugangsschlüssel (Passwort, Zertifikat o.ä.)
Mit der Netzwerküberwachung kann man jedoch Metadaten der E-Mail analysieren und auswerten, d.h. wann und wem sie eine Mail geschickt haben und wie groß diese ist. Dies reicht u .a. aus um vor Gericht einen Durchsuchungsbeschluss zu erwirken, sollten sie mit einem irgendwie verdächtigen zu oft kommunizieren.
Viel wichtiger ist jedoch das zum einen die Deep-Packet-Inspection die Komplexität des Systems erhöht und damit die Anfälligkeit/Fehlerquote und zum anderen sind auch diese Systeme nur in der Lage triviale Angriffe zu erkennen.
Ich habe dies bereits vor einigen Jahren in mehreren Artikeln über Intrusion Detection Systeme durchdekliniert, siehe u.a. »Auf dem Weg zum Intrusion Detection System der nächsten Generation« in http://www.qucosa.de/file...
Was meinen Sie eigentlich mit Buchcode?
Keiner hat Lust, Zeit, "die Nerven" dazu, sich mit PGP, VPN und so etwas zu beschäftigen. Deshalb wird sich PGP auch nie breit etablieren, und deshalb hat Wikileaks auch nicht auf PGP gesetzt, sondern auf eine Website mit SSL-Verschlüsselung, wo Herr Manning und .co ihre Collateral Murder Videos etc. hochladen können.
Der Endnutzer ist kein Informatiker. Das ist vielen Informatikern nicht klar, und deshalb funktioniert das Konzept Apple mit seinen Apps auch so gut... Die meisten sind eben keine Geeks. Leider.
Der VPN-Tunnel muss in diesem Falle aber alle Mailserver bzw. deren Verbindung untereinander umfassen. Sobald ein Mailserver nicht mehr unter ihrer Kontrolle steht, reicht ein VPN nicht aus, da die Kommunikation dieses Teilstückes analysiert werden kann.
Die Verschlüsselung der E-Mail ist ein sinnvollerer Ansatz, da hier eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung besteht, d.h. Ver- und Entschlüsselung werden auf dem System des Senders bzw. Empfängers vorgenommen.
Fängt jemand ihre verschlüsselte E-Mail ab, kann er den Inhalt nicht lesen, es sei denn er kennt einen Zugangsschlüssel (Passwort, Zertifikat o.ä.)
Mit der Netzwerküberwachung kann man jedoch Metadaten der E-Mail analysieren und auswerten, d.h. wann und wem sie eine Mail geschickt haben und wie groß diese ist. Dies reicht u .a. aus um vor Gericht einen Durchsuchungsbeschluss zu erwirken, sollten sie mit einem irgendwie verdächtigen zu oft kommunizieren.
Viel wichtiger ist jedoch das zum einen die Deep-Packet-Inspection die Komplexität des Systems erhöht und damit die Anfälligkeit/Fehlerquote und zum anderen sind auch diese Systeme nur in der Lage triviale Angriffe zu erkennen.
Ich habe dies bereits vor einigen Jahren in mehreren Artikeln über Intrusion Detection Systeme durchdekliniert, siehe u.a. »Auf dem Weg zum Intrusion Detection System der nächsten Generation« in http://www.qucosa.de/file...
Was meinen Sie eigentlich mit Buchcode?
Keiner hat Lust, Zeit, "die Nerven" dazu, sich mit PGP, VPN und so etwas zu beschäftigen. Deshalb wird sich PGP auch nie breit etablieren, und deshalb hat Wikileaks auch nicht auf PGP gesetzt, sondern auf eine Website mit SSL-Verschlüsselung, wo Herr Manning und .co ihre Collateral Murder Videos etc. hochladen können.
Der Endnutzer ist kein Informatiker. Das ist vielen Informatikern nicht klar, und deshalb funktioniert das Konzept Apple mit seinen Apps auch so gut... Die meisten sind eben keine Geeks. Leider.
diese Sorte Kommunikation landet dann nicht in einer US-Amerikanischen Behörde oder (ungewollt) in Amerikanischer Infrastruktur.
Das macht dem Heimatschutzministerium also erstmal keine direkten Sorgen.
Die USA sind endgültig zum Überwachunsstaat geworden. Daran kann man schön sehen, dass alles, was technisch möglich und bequem ist auch umgesetzt wird. Mit der Begründung des bösen Feindes schneiden sie den Bürgern immer mehr Rechte ab und schaffen sich langsam den gläsernen Bürger. Das hat schon in Nordkorea funktioniert, warum soll das nicht auch bei uns funktionieren.
Warum wird der elektronische Verkehr eigentlich nicht wie die Post behandelt? Die wird doch auch nicht aufgemacht und kontrolliert. Ganz einfach, weil das viel zu umständlich wäre.
Guter 'Nero11' sollten Sie eine Falttechnik kennen, mit der Sie Geräte überlisten können die gefaltene Briefe schichtweise röntgen und anschließend die Schichten so zusammensetzen das diese wieder ein normals Format haben das sich ganz normal maschinell lesen lässt, selbst wenn es Handschrift ist, dann,......sind Sie vermutlich verdächtig.
Das geht in Sekundenbruchteilen, gibt es seit Jahrzehnten, und die Suche nach Schlüßelwörtern betrifft auch kein Briefgeheimnis oder verletzt irgend jemandes Privatsphäre.
Das mit der Falterei der Briefe war früher ein Problem, weil Geometrie ziemlich schwierig ist, aber so eien gerät sieht den Brief nur und kann in nicht lesen oder verstehen. Sinngemäße Andeutungen sin dnach wie vor nur von Menschen zu verstehen und auf weit banalerer Ebenen (Übersetzungsprogramme) klappt das alles auch noch lange nicht wie in SciFi Romanen. Ist also so oder so eher sporadisch. Dafür konnte man, als es noch die gute alte Mauer gab, sicher sein, daß wir da nicht Brieftechnisch mit subversiver, briefschriftlicher Agitation unterwandert werden.
Da waren wir so stolz drauf, das das gute alte West-Fernsehen das sogar jedermann vorführte. Sogar nicht mal das ZDF-Magazin war das, so weit ich's erinnere.
Guter 'Nero11' sollten Sie eine Falttechnik kennen, mit der Sie Geräte überlisten können die gefaltene Briefe schichtweise röntgen und anschließend die Schichten so zusammensetzen das diese wieder ein normals Format haben das sich ganz normal maschinell lesen lässt, selbst wenn es Handschrift ist, dann,......sind Sie vermutlich verdächtig.
Das geht in Sekundenbruchteilen, gibt es seit Jahrzehnten, und die Suche nach Schlüßelwörtern betrifft auch kein Briefgeheimnis oder verletzt irgend jemandes Privatsphäre.
Das mit der Falterei der Briefe war früher ein Problem, weil Geometrie ziemlich schwierig ist, aber so eien gerät sieht den Brief nur und kann in nicht lesen oder verstehen. Sinngemäße Andeutungen sin dnach wie vor nur von Menschen zu verstehen und auf weit banalerer Ebenen (Übersetzungsprogramme) klappt das alles auch noch lange nicht wie in SciFi Romanen. Ist also so oder so eher sporadisch. Dafür konnte man, als es noch die gute alte Mauer gab, sicher sein, daß wir da nicht Brieftechnisch mit subversiver, briefschriftlicher Agitation unterwandert werden.
Da waren wir so stolz drauf, das das gute alte West-Fernsehen das sogar jedermann vorführte. Sogar nicht mal das ZDF-Magazin war das, so weit ich's erinnere.
Der VPN-Tunnel muss in diesem Falle aber alle Mailserver bzw. deren Verbindung untereinander umfassen. Sobald ein Mailserver nicht mehr unter ihrer Kontrolle steht, reicht ein VPN nicht aus, da die Kommunikation dieses Teilstückes analysiert werden kann.
Die Verschlüsselung der E-Mail ist ein sinnvollerer Ansatz, da hier eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung besteht, d.h. Ver- und Entschlüsselung werden auf dem System des Senders bzw. Empfängers vorgenommen.
Fängt jemand ihre verschlüsselte E-Mail ab, kann er den Inhalt nicht lesen, es sei denn er kennt einen Zugangsschlüssel (Passwort, Zertifikat o.ä.)
Mit der Netzwerküberwachung kann man jedoch Metadaten der E-Mail analysieren und auswerten, d.h. wann und wem sie eine Mail geschickt haben und wie groß diese ist. Dies reicht u .a. aus um vor Gericht einen Durchsuchungsbeschluss zu erwirken, sollten sie mit einem irgendwie verdächtigen zu oft kommunizieren.
Viel wichtiger ist jedoch das zum einen die Deep-Packet-Inspection die Komplexität des Systems erhöht und damit die Anfälligkeit/Fehlerquote und zum anderen sind auch diese Systeme nur in der Lage triviale Angriffe zu erkennen.
Ich habe dies bereits vor einigen Jahren in mehreren Artikeln über Intrusion Detection Systeme durchdekliniert, siehe u.a. »Auf dem Weg zum Intrusion Detection System der nächsten Generation« in http://www.qucosa.de/file...
.. Dank für die fundierte Antwort!!
.. Dank für die fundierte Antwort!!
Was meinen Sie eigentlich mit Buchcode?
Eine gute Erklärung findet sich hier: http://de.wikipedia.org/w...
... Sie suchen sich ein gutes Buch und kombinieren Ihren zu verschlüsselnden Text aus der Position von Seiten, Zeilen, Wörtern. Einfach durchzählen. Dauert natürlich ewig. Aber es wird sich immer ein analoges Buch finden welches niemand eingescannt hat und nie einscannen wird.
Solange nur Sie und Ihr Gegenüber den Titel kennen, bleibt die Verschlüsselung sicher.
Eine gute Erklärung findet sich hier: http://de.wikipedia.org/w...
... Sie suchen sich ein gutes Buch und kombinieren Ihren zu verschlüsselnden Text aus der Position von Seiten, Zeilen, Wörtern. Einfach durchzählen. Dauert natürlich ewig. Aber es wird sich immer ein analoges Buch finden welches niemand eingescannt hat und nie einscannen wird.
Solange nur Sie und Ihr Gegenüber den Titel kennen, bleibt die Verschlüsselung sicher.
Keiner hat Lust, Zeit, "die Nerven" dazu, sich mit PGP, VPN und so etwas zu beschäftigen. Deshalb wird sich PGP auch nie breit etablieren, und deshalb hat Wikileaks auch nicht auf PGP gesetzt, sondern auf eine Website mit SSL-Verschlüsselung, wo Herr Manning und .co ihre Collateral Murder Videos etc. hochladen können.
Der Endnutzer ist kein Informatiker. Das ist vielen Informatikern nicht klar, und deshalb funktioniert das Konzept Apple mit seinen Apps auch so gut... Die meisten sind eben keine Geeks. Leider.
PGP und SSL sind unterschiedliche Konzepte und so nicht miteinander zu vergleichen. Daher ist der Hinweis aus Wikileaks und PGP bzw. SSL so nicht korrekt.
Ansonsten haben Sie natürlich recht, die Sicherheit eines Systems hängt immer am Nutzer bzw. den Menschen, die mit dem System interagieren. Egal ob Endanwender oder selber Entwickler (siehe Erstflug der Ariane 5).
Die meisten Anwender interessieren sich nicht für die Themen IT-Sicherheit, daher sollte hier meiner Meinung nach dringend nachgesteuert werden, siehe u.a.:
http://futurezone.at/netz...
http://www.golem.de/1111/...
PGP und SSL sind unterschiedliche Konzepte und so nicht miteinander zu vergleichen. Daher ist der Hinweis aus Wikileaks und PGP bzw. SSL so nicht korrekt.
Ansonsten haben Sie natürlich recht, die Sicherheit eines Systems hängt immer am Nutzer bzw. den Menschen, die mit dem System interagieren. Egal ob Endanwender oder selber Entwickler (siehe Erstflug der Ariane 5).
Die meisten Anwender interessieren sich nicht für die Themen IT-Sicherheit, daher sollte hier meiner Meinung nach dringend nachgesteuert werden, siehe u.a.:
http://futurezone.at/netz...
http://www.golem.de/1111/...
Lesenswert zu verschluesselter email
http://www.wired.com/thre...
Interessant, aber was wollen Sie damit sagen? Dass auch verschlüsselte E-Mails nicht bringen?
Das wäre falsch, denn bei Hushmail (und darauf bezieht sich Ihr verlinkter Artikel) gibt es einen "Service", durch den zwar die Benutzung der Verschlüsselungstechnik vereinfacht wird, aber gleichzeitig eine Sicherheitslücke geschaffen wird.
Ich denke, wer OpenPGP mit einem Client wie Thunderbird benutzt, eine sichere Passphrase benutzt und darauf achtet, dass sein private key nicht in falsche Hände gerät, ist abhörsicher.
Interessant, aber was wollen Sie damit sagen? Dass auch verschlüsselte E-Mails nicht bringen?
Das wäre falsch, denn bei Hushmail (und darauf bezieht sich Ihr verlinkter Artikel) gibt es einen "Service", durch den zwar die Benutzung der Verschlüsselungstechnik vereinfacht wird, aber gleichzeitig eine Sicherheitslücke geschaffen wird.
Ich denke, wer OpenPGP mit einem Client wie Thunderbird benutzt, eine sichere Passphrase benutzt und darauf achtet, dass sein private key nicht in falsche Hände gerät, ist abhörsicher.
Jetzt wird sogar der Versuch anonym zu sein als verdächtig eingestuft.
http://www.gulli.com/news...
Man kann eigentlich nur noch den Kopf schütteln. Wer gibt diesen Leuten überhaupt das Recht, die Menschen zu entrechen, "um sie zu schützen"? Es wird Zeit, dass die Menschen realisieren, dass sie selbst immernoch entscheiden, wie sehr und auf welche Weise und vor wem sie beschützt werden wollen.
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