Tobin-SteuerTobin und seine Erben

Der Nobelpreisträger erfand eine neue Steuer und ärgerte sich dann schrecklich.

James Tobin kannte sich aus mit den Zusammenhängen zwischen Finanzmärkten und dem Rest der Wirtschaft. 1981 erhielt er sogar den Nobelpreis, weil er so viel darüber geforscht hatte. Die meisten Leute kennen ihn aber nicht wegen seiner theoretischen Arbeiten, sondern wegen der Tobin Tax, die er 1972 vorschlug: Alle grenzüberschreitenden Geldtransfers sollten mit 0,05 bis 1 Prozent besteuert werden.

Diese Idee geht deutlich über eine ältere Idee hinaus, die als Börsenumsatzsteuer oder Stempelsteuer seit Jahrhunderten immer mal wieder umgesetzt worden ist: eine pauschale Abgabe auf Wertpapiertransaktionen an einem Handelsplatz. Üblicherweise erfasst sie aber keine sonstigen Geschäfte, und Tobin ging es vor allem um die Währungen: Er wollte Devisenspekulationen eindämmen, vor allem solche, bei denen riesige Mengen ausländischen Geldes schnell hin- und hergetauscht wurden. Tobin hielt diese Art von Spekulationsgeschäften gefährlich für die Stabilität der Märkte.

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Die Idee hat dem Wissenschaftler vor allem Ärger beschert. Zunächst wurde sein Vorschlag viele Jahre ignoriert, aber 1997 stießen Autoren der linken französischen Zeitung Le Monde diplomatique darauf, die später die globalisierungskritische Organisation Attac (association pour une taxation des transactions financières pour l’aide aux citoyens) gründeten. Die Tobin Tax wurde ihr Schlachtruf. Dem Erfinder, einem überwiegend orthodox denkenden Fan freier Märkte, ging das deutlich zu weit. »Mit diesen Bewegungen habe ich nichts zu tun, und ich bin nicht über ihre Forderungskataloge informiert«, wehrte sich der Professor 2001 in einem Aufsatz.

Doch nicht nur die Gruppe Attac verstand sich später als Erbe von James Tobin. 2010 schlug eine Koalition aus über 50 karitativen Einrichtungen eine Robin-Hood-Steuer vor: Alle Finanztransaktionen sollten im Schnitt mit 0,05 Prozent Steuern belegt werden. Anders als Tobin ging es da gar nicht vorrangig um die Eindämmung spekulativer Finanzgeschäfte, sondern um einen Schlag gegen die reichen Spekulanten und um mehr Geld für die Armen. Der New Yorker Ökonom Jeffrey Sachs propagierte diese Steuer, indem er den Geist von Tobin beschwor: »Tobin und Robin unterscheiden sich nur in einem Buchstaben«, witzelte er im britischen Guardian.

Bei der Finanztransaktionssteuer (FTT), die jetzt in Europa zur Debatte steht, ist der Steuersatz niedriger als bei der Robin-Hood-Variante – nicht 0,05 Prozent, sondern 0,01 Prozent. Und die Einnahmen dienen nicht der Finanzierung sozialer Projekte, sondern sollen erst einmal dabei helfen, die Staatsschulden zu senken.

 
Leserkommentare
    • Dakra
    • 10.02.2012 um 20:23 Uhr

    Die Tobinsteuer scheint empirischen Ergebnisse zufolge die Unsicherheit an den Märkten erhöhen. Senkt die Gesamtwohlfahrt vermutlich zu stark. Diese Art der Umverteilung von reich nach arm ist unnötig teuer.

    Ich hab mal einen von der Attac kennengelernt. Was mir vor allem auffiel war, dass er schlecht über wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge informiert zu sein scheint. Vielleicht sollte die Attac mal zunächst mehr in die wirtschaftliche Kompetenz ihrer Mitglieder investieren?

    Wenn man mehr Gerechtigkeit will, dann sollte man Kinderkrippen, Kindergärten und Unis stärker subventionieren, so dass Kinder aus einkommensschwächeren Familien nicht so stark benachteiligt sind.

    Wenn man Geld braucht, sollte man eher eine Steuer auf Umweltverschmutzung erheben. Wie z.B. auf Faktoren, die die Klimaerwärmung vorantreiben. Wie z.B. Lachgas, oder weniger wichtig, CO2. Oder halt eine höhere Steuer auf Luxusgüter, wenn es der Umverteilung dienen soll...

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    wo bitte ist sie denn in kraft?
    oder kann man supranationale wirtschaftsverflechtungen, fluchtbewegungen und ausnutzungsstrategien jetzt schon in der petrieschale züchten so das das ganze unter laborbedingungen austestbar währe?
    wenn sie jetzt sagen "im computer" sage ich: die programierten parameter bedingen den ausgang dieses experimentes, da diese frei gewählt sind dient der computer maximal der schnelleren ausarbeitung rein rationalistischer ergebnisse.

    die beiden anderen absätze:
    d'acord
    aber zusätzlich-nicht stattdessen

    • Ranjit
    • 10.02.2012 um 20:42 Uhr

    Ich würde ihre empirischen Belege gerne sehen. Sie haben aber leider vergessen ihre Quelle im Post zu erwähnen.

    wo bitte ist sie denn in kraft?
    oder kann man supranationale wirtschaftsverflechtungen, fluchtbewegungen und ausnutzungsstrategien jetzt schon in der petrieschale züchten so das das ganze unter laborbedingungen austestbar währe?
    wenn sie jetzt sagen "im computer" sage ich: die programierten parameter bedingen den ausgang dieses experimentes, da diese frei gewählt sind dient der computer maximal der schnelleren ausarbeitung rein rationalistischer ergebnisse.

    die beiden anderen absätze:
    d'acord
    aber zusätzlich-nicht stattdessen

    • Ranjit
    • 10.02.2012 um 20:42 Uhr

    Ich würde ihre empirischen Belege gerne sehen. Sie haben aber leider vergessen ihre Quelle im Post zu erwähnen.

  1. wo bitte ist sie denn in kraft?
    oder kann man supranationale wirtschaftsverflechtungen, fluchtbewegungen und ausnutzungsstrategien jetzt schon in der petrieschale züchten so das das ganze unter laborbedingungen austestbar währe?
    wenn sie jetzt sagen "im computer" sage ich: die programierten parameter bedingen den ausgang dieses experimentes, da diese frei gewählt sind dient der computer maximal der schnelleren ausarbeitung rein rationalistischer ergebnisse.

    die beiden anderen absätze:
    d'acord
    aber zusätzlich-nicht stattdessen

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    Man hat die Tobin-Steuer in Schweden eingeführt und festgestellt, dass die Kurse entgegen der Erwartung stärker geschwankt haben. Der Grund war wohl folgender:

    Wenn es einen Grund dazu gibt, Kapital im größeren Umfang zu bewegen (z.B. eine Marktpanik oder so etwas), ist die Steuer viel zu niedrig. Wer 30% Gewinn oder Verlust erwartet, schert sich nicht um 0.5% Steuern. Die Tobin-Steuer würde also lediglich Handelsaktivitäten unterbinden, die auf sehr kleiner Gewinnmargen zielen.

    Diese Handelsaktivitäten zu unterbinden, erleichtert aber Marktmanipulationen eher. Ein schönes Beispiel aus der Praxis: Ich beobachte zum Spaß die Kurse der Firma MCDonalds. Deren Aktien werden mit kleinen Umsätzen in Deutschland (Frankfurt) und mit großen Umsätzen in den USA (NYSE) gehandelt.
    Suchen Sie mal die Kurse raus und vergleichen Sie (z.B.
    www.finanzen.net/aktien/M... , www.finanzen.net/aktien/M...,
    wichtig: Jeweils auf Intraday schalten).

    Sie sehen, dass die Kurse in Frankfurt Bocksprünge machen, dabei wurden aber nur 10 000 Aktien bewegt. In USA verlaufen die Kurse glatt, bei 500 000 gehandelten Aktien. Angenommen, jemand hat 50 000 Aktien und will den Markt manipulieren...

    Schlussfolgerung der Schweden: Wenn man die Märkte besteuern oder stabilisieren will (bin auch dafür), sollte man besseres Werkzeug einsetzen. Sie haben die Steuer wieder abgeschafft und sind heute dagegen.

    die tobinsteuer entspricht von den effekten her der erhoehung von transaktionskosten (handelsplatzgebuehren etc) und dazu gibt es eine vielzahl von studien.
    Die volatilitaeten erhoehen sich durch höhere transaktionskosten stets, das argument, dass eine transaktionssteuer spekulationen eindaemmt ist ein märchen das politiker stets wiederholen um eine neue steuer einfuehren zu koennen. Wens interessiert der kann mal bei google scholar nach transaction cost und volatility suchen. Fuer die kommentartrolle wird das aber natuerlich zuviel arbeit darstellen.

    Denken sie an die anfänge der finanzkrise zurueck. Eine 0.05 steuer haette niemanden der durch immobilienumschlag geld macht vom spekulieren ab. Blasen gibt ja immer dann wenn auch der letzte depp zweistellige renditen realisiert und da hilft keine transaktionssteuer.

    Man hat die Tobin-Steuer in Schweden eingeführt und festgestellt, dass die Kurse entgegen der Erwartung stärker geschwankt haben. Der Grund war wohl folgender:

    Wenn es einen Grund dazu gibt, Kapital im größeren Umfang zu bewegen (z.B. eine Marktpanik oder so etwas), ist die Steuer viel zu niedrig. Wer 30% Gewinn oder Verlust erwartet, schert sich nicht um 0.5% Steuern. Die Tobin-Steuer würde also lediglich Handelsaktivitäten unterbinden, die auf sehr kleiner Gewinnmargen zielen.

    Diese Handelsaktivitäten zu unterbinden, erleichtert aber Marktmanipulationen eher. Ein schönes Beispiel aus der Praxis: Ich beobachte zum Spaß die Kurse der Firma MCDonalds. Deren Aktien werden mit kleinen Umsätzen in Deutschland (Frankfurt) und mit großen Umsätzen in den USA (NYSE) gehandelt.
    Suchen Sie mal die Kurse raus und vergleichen Sie (z.B.
    www.finanzen.net/aktien/M... , www.finanzen.net/aktien/M...,
    wichtig: Jeweils auf Intraday schalten).

    Sie sehen, dass die Kurse in Frankfurt Bocksprünge machen, dabei wurden aber nur 10 000 Aktien bewegt. In USA verlaufen die Kurse glatt, bei 500 000 gehandelten Aktien. Angenommen, jemand hat 50 000 Aktien und will den Markt manipulieren...

    Schlussfolgerung der Schweden: Wenn man die Märkte besteuern oder stabilisieren will (bin auch dafür), sollte man besseres Werkzeug einsetzen. Sie haben die Steuer wieder abgeschafft und sind heute dagegen.

    die tobinsteuer entspricht von den effekten her der erhoehung von transaktionskosten (handelsplatzgebuehren etc) und dazu gibt es eine vielzahl von studien.
    Die volatilitaeten erhoehen sich durch höhere transaktionskosten stets, das argument, dass eine transaktionssteuer spekulationen eindaemmt ist ein märchen das politiker stets wiederholen um eine neue steuer einfuehren zu koennen. Wens interessiert der kann mal bei google scholar nach transaction cost und volatility suchen. Fuer die kommentartrolle wird das aber natuerlich zuviel arbeit darstellen.

    Denken sie an die anfänge der finanzkrise zurueck. Eine 0.05 steuer haette niemanden der durch immobilienumschlag geld macht vom spekulieren ab. Blasen gibt ja immer dann wenn auch der letzte depp zweistellige renditen realisiert und da hilft keine transaktionssteuer.

    • Ranjit
    • 10.02.2012 um 20:42 Uhr

    Ich würde ihre empirischen Belege gerne sehen. Sie haben aber leider vergessen ihre Quelle im Post zu erwähnen.

    3 Leserempfehlungen
    • joG
    • 10.02.2012 um 20:58 Uhr
    4. @autor

    Ich habe nicht ganz verstanden, wie eine Tobin Tax die Staatsschulden reduzieren soll.

    • jon777
    • 10.02.2012 um 21:06 Uhr

    Der Sinn der Finanztransaktionssteuer ist den entfesselten Markt
    zu regulieren mit dem Computer Spekulanten mit Massenkleinordern die Kurse manipulieren.

    http://de.wikipedia.org/w...

    4 Leserempfehlungen
  2. ...Eindämmung spekulativer Finanzgeschäfte, sondern um einen Schlag gegen die reichen Spekulanten und um mehr Geld für die Armen."

    0,05 Prozent Steuern, ein wirklich schwerer Schlag. Fast könnte man die Forderung revolutionär nennen. Soviel Steuern zahlten die Reichen noch nie.

    Ich würde lachen, wenn's nicht so traurig wäre. Diese fanatischen Beschützerinstinke bei Wirtschaftsredakteuren wenn's um Steuern für Reiche geht, haben schon was Bizarres.

    Glauben die Schreiber denn, die Reichen würden sich dereinst im Himmel bei ihnen erkenntlich zeigen? Ihnen einen kumpelhaften Stupser mit Augenzwinkern spendieren?

    5 Leserempfehlungen
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    • tom310
    • 10.02.2012 um 22:01 Uhr

    Es ist eine Usamstzsteuer, d.h. wenn der Spekulant 1 Mio $ verschiebt, muss er 500$ Steuer zahlen. Bei den heutigen computergestützen Handel sind Geschäfte mit einem Gewinn von 0,1% völlig normal, denn wenn ich hundert solcher Transaktionen mache, dann komme ich auf ca. 10,5% Gewinn. 0,05% Transaktionssteuer bedeuteten da schon eine 50%ige Besteuerung des Gewinns. Nach hundert solcher Transaktionen läge der Gewinn bei ca. 5.1%, der Staat hätte ca 52.000$ abgegriffen. Für 10,5% Gewinn müsste der Spekulant dann schon 200 mal transaktieren und der Staat würde ca 105.000$ abfassen. Nicht schlecht.
    Und jetzt nicht schimpfen wegen der kleinen Leute, die zahlen bei ihrem Depotverwalter deutlich mehr Gebühren pro Transaktion als sie Steuern zahlen müssten.

    • tom310
    • 10.02.2012 um 22:01 Uhr

    Es ist eine Usamstzsteuer, d.h. wenn der Spekulant 1 Mio $ verschiebt, muss er 500$ Steuer zahlen. Bei den heutigen computergestützen Handel sind Geschäfte mit einem Gewinn von 0,1% völlig normal, denn wenn ich hundert solcher Transaktionen mache, dann komme ich auf ca. 10,5% Gewinn. 0,05% Transaktionssteuer bedeuteten da schon eine 50%ige Besteuerung des Gewinns. Nach hundert solcher Transaktionen läge der Gewinn bei ca. 5.1%, der Staat hätte ca 52.000$ abgegriffen. Für 10,5% Gewinn müsste der Spekulant dann schon 200 mal transaktieren und der Staat würde ca 105.000$ abfassen. Nicht schlecht.
    Und jetzt nicht schimpfen wegen der kleinen Leute, die zahlen bei ihrem Depotverwalter deutlich mehr Gebühren pro Transaktion als sie Steuern zahlen müssten.

  3. Man hat die Tobin-Steuer in Schweden eingeführt und festgestellt, dass die Kurse entgegen der Erwartung stärker geschwankt haben. Der Grund war wohl folgender:

    Wenn es einen Grund dazu gibt, Kapital im größeren Umfang zu bewegen (z.B. eine Marktpanik oder so etwas), ist die Steuer viel zu niedrig. Wer 30% Gewinn oder Verlust erwartet, schert sich nicht um 0.5% Steuern. Die Tobin-Steuer würde also lediglich Handelsaktivitäten unterbinden, die auf sehr kleiner Gewinnmargen zielen.

    Diese Handelsaktivitäten zu unterbinden, erleichtert aber Marktmanipulationen eher. Ein schönes Beispiel aus der Praxis: Ich beobachte zum Spaß die Kurse der Firma MCDonalds. Deren Aktien werden mit kleinen Umsätzen in Deutschland (Frankfurt) und mit großen Umsätzen in den USA (NYSE) gehandelt.
    Suchen Sie mal die Kurse raus und vergleichen Sie (z.B.
    www.finanzen.net/aktien/M... , www.finanzen.net/aktien/M...,
    wichtig: Jeweils auf Intraday schalten).

    Sie sehen, dass die Kurse in Frankfurt Bocksprünge machen, dabei wurden aber nur 10 000 Aktien bewegt. In USA verlaufen die Kurse glatt, bei 500 000 gehandelten Aktien. Angenommen, jemand hat 50 000 Aktien und will den Markt manipulieren...

    Schlussfolgerung der Schweden: Wenn man die Märkte besteuern oder stabilisieren will (bin auch dafür), sollte man besseres Werkzeug einsetzen. Sie haben die Steuer wieder abgeschafft und sind heute dagegen.

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    Antwort auf "empirisch?"
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    • joG
    • 11.02.2012 um 8:49 Uhr

    ....wenn man aus dem Bauch heraus reguliert. So ähnlich ist das dem Euro gegangen und die Bankenkrise hatte den gleichen Ursprung.

    • joG
    • 11.02.2012 um 8:49 Uhr

    ....wenn man aus dem Bauch heraus reguliert. So ähnlich ist das dem Euro gegangen und die Bankenkrise hatte den gleichen Ursprung.

    • tom310
    • 10.02.2012 um 22:01 Uhr

    Es ist eine Usamstzsteuer, d.h. wenn der Spekulant 1 Mio $ verschiebt, muss er 500$ Steuer zahlen. Bei den heutigen computergestützen Handel sind Geschäfte mit einem Gewinn von 0,1% völlig normal, denn wenn ich hundert solcher Transaktionen mache, dann komme ich auf ca. 10,5% Gewinn. 0,05% Transaktionssteuer bedeuteten da schon eine 50%ige Besteuerung des Gewinns. Nach hundert solcher Transaktionen läge der Gewinn bei ca. 5.1%, der Staat hätte ca 52.000$ abgegriffen. Für 10,5% Gewinn müsste der Spekulant dann schon 200 mal transaktieren und der Staat würde ca 105.000$ abfassen. Nicht schlecht.
    Und jetzt nicht schimpfen wegen der kleinen Leute, die zahlen bei ihrem Depotverwalter deutlich mehr Gebühren pro Transaktion als sie Steuern zahlen müssten.

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    Doch. Man kann es drehen und wenden, wie man will, aus 0,05 % Steuern wird erst nennenswertes Geld, wenn die transferierten Summen 7, besser 8 oder 9 stellig werden.

    Die Beschützerinstinkte der Wirtschaftsredakteuer für die Reichen sind also tatsächlich begründet. So habe ich jetzt zumindest ihre Antwort interpretiert.

    Wenn ich dagegen die 25 % Anteil angucke, die sich der Staat nimmt, wenn ich 150 Euro mit meinem Sparbuch Zinsen kriege, ohne mit dem Sparbuchgeld Staaten zu destabilisieren, wird mir plümerant.

    Doch. Man kann es drehen und wenden, wie man will, aus 0,05 % Steuern wird erst nennenswertes Geld, wenn die transferierten Summen 7, besser 8 oder 9 stellig werden.

    Die Beschützerinstinkte der Wirtschaftsredakteuer für die Reichen sind also tatsächlich begründet. So habe ich jetzt zumindest ihre Antwort interpretiert.

    Wenn ich dagegen die 25 % Anteil angucke, die sich der Staat nimmt, wenn ich 150 Euro mit meinem Sparbuch Zinsen kriege, ohne mit dem Sparbuchgeld Staaten zu destabilisieren, wird mir plümerant.

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