Flüchtlingspolitik Wenn die Botschaft zur Bedrohung wird
Wie Deutschland mit syrischen Flüchtlingen umgeht
Die schwarz-gelbe Mehrheit im Bundestag hat gerade in Sachen Arabischer Frühling zwei bemerkenswerte Entscheidung getroffen. Sie lehnte Anträge der Oppositionsparteien ab, in denen die Bundesregierung aufgefordert wird, einen Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge zu beschließen. Sie lehnte es auch ab, das Rückführungsabkommen zwischen Deutschland und Syrien fristlos zu kündigen, das 2009 unterzeichnet wurde und die Abschiebung sowie Ausweisung illegaler Einwanderer regelt.
Diese Entscheidung ist umso erstaunlicher, wenn man sich die Solidaritätsbekundungen von Abgeordneten vor Augen führt, wie sie in einer Aktuellen Stunde im Bundestag etwa eine Woche vorher dargebracht wurden: Da lobte die CDU den »übermenschlichen Mut« der Syrer, die sich gegen ihr »Mörderregime« stellten, und man sagte, jetzt müsse man ein »klares Bekenntnis gegen das syrische Regime« aussprechen; da hob die FDP heraus, dass das syrische Volk fest entschlossen sei, Menschenrechte und Demokratie einzufordern.
Seit etwa einem Jahr schiebt Deutschland zwar keine syrischen Staatsbürger mehr in ihr Heimatland ab; bis zur »Klärung der Verhältnisse«, so das Bundesinnenministerium, habe man den Länderkollegen geraten, keine Abschiebungen vorzunehmen. Was aber passiert mit Syrern, die es hierher geschafft haben, gerade erst als Flüchtlinge, oder die seit geraumer Zeit hier sind, etwa mit einer begrenzten Aufenthaltserlaubnis? Die »ausreisepflichtig« sind, aber nun hierbleiben wollen, solange die Regierung in Syrien auf die eigene Bevölkerung schießen lässt?
Die »Empfehlung« des Bundesinnenministeriums bedeutet nicht, dass nicht in andere europäische Länder abgeschoben wird. Gerade erst sind vier syrische Flüchtlinge (unter ihnen zwei desertierte Soldaten) aus München nach Ungarn ausgewiesen worden – nach europäischem Recht ist immer das Land für den Asylantrag zuständig, in dem Flüchtlinge zuerst ankommen. Der Flüchtlingshochkommissar der Vereinten Nationen bezeichnete die Situation von Flüchtlingen in Ungarn als besorgniserregend; Mitte Januar stoppte der Europäische Gerichtshof sogar die Rückführung eines Sudanesen von Österreich nach Ungarn.
Dass Syrien ein dramatischer Sonderfall des Arabischen Frühlings ist, spiegelt der Anstieg der Asylbewerberzahlen wider: Beantragten seit Beginn der Aufstände vor etwa einem Jahr rund 800 Menschen aus Tunesien, Ägypten und Libyen Asyl in Deutschland, waren es 2634 aus Syrien (2010: 1490).
In vielen Landes- und Kommunalbehörden scheint zumindest der Ernst der Lage nicht angekommen zu sein. Zum Beispiel forderte die Ausländerbehörde in Magdeburg Anfang November mehrere syrische Staatsangehörige dazu auf, sich bei der Botschaft ihres Heimatlandes in Berlin zu melden – exterritoriales Gebiet, auf dem der deutsche Staat keine Befugnisse hat. Ihre Identitäten sollten geklärt werden.
- Datum 11.02.2012 - 17:14 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 9.2.2012 Nr. 07
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der Staat schiebt ab....
Mit dem Erteilen von Asylberechtigungen sollte man aus meiner Sicht generell vorsichtiger sein.
Ebenso wie in Libyen ist auch in Syrien nicht ersichtlich wer "die Guten" und sind und wer nicht.
Während man heute vielleicht den syrischen Deserteueren die "Asylerlaubnis" zukommen lassen würde, könnten morgen schon die Änhänger Assads diejenigen sein, die das Recht von "Verfolgten" für sich beanspruchen.
Irrwitzig finde ich, dass aus jeder Äußerung von Politikern in diesem Konflikt sofort eine Verpflichtung gemacht wird, wie es auch es auch Özlam Topsu versucht.
Fordert Deutschland Demokratie, dann ist man verpflichtet, den heutigen syrischen Oppositionellen Asyl zu gewähren. Werden morgen die Anhänger von Assad malträtiert, dann findet sich mit Sicherheit ein Grund, um sich auch hier in der Schuld zu sehen.
Ich fühle mich von dieser Taktik veräppelt. Das "Asylrecht" ist aus meiner Sicht zu einer Art "Green-Card" geworden, mit deren Hilfe die Islamisierung Europas (bewußt oder nicht) vorangetrieben wird.
Man darf nicht vergessen, dass der spätere iranische Gewaltherrscher Chomenie seinerzeit in Frankreich als Asylrechtsinhaber hofiert wurde, obwohl er keinesfalls mit den westlichen Grundrechten, die dem Asylgedanken zugrunde liegen, übereinstimmte.
steht Ihnen natürlich stets frei.
Ihre Annahme aber, das 'Asylrecht' sei 'zu einer Art "Green-Card" geworden', könnte falscher nicht sein. Das deutsche Asylrecht entspricht seit seiner Verstümmelung 1992 (nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen - laut CDU-Hinterbänklern - zur Verhinderung künftiger Pogrome geändert) nicht mal mehr den Genfer Flüchtlingskonventionen. Asylbewerber dürfen außerdem in Deutschland nicht arbeiten - die us-amerikanische Green-Card ist auch eine unbefristete Arbeitserlaubnis.
Den von Ihnen dahinter vermuteten Grund, nämlich '...mit deren Hilfe die Islamisierung Europas (bewußt oder nicht) vorangetrieben wird.' lasse ich mal lieber unkommentiert. Über irrationale Ängste sollte man nicht spotten.
Ihnen ist nicht klar, daß das Asylrecht (theoretisch) für JEDEN Menschen gilt, dessen Menschenrechte verletzt wurde? Ganz ohne Ansehen seiner Überzeugungen. Das gilt auch für die Khomeinis dieser Erde - sogar die haben Menschenrechte. Zum Nachlesen
http://www.humanrights.ch...
................................
Erinnert sich noch jemand an die 'Grüne Revolution' im Iran? Was haben wir alle mitgefiebert, nicht wahr? Unsere Bundesregierung konnte sich zur Aufnahme von ganzen 50 Flüchtlingen durchringen und ließ etwa 3000 Dissidenten in der Türkei rechtlos und ohne Unterstützung irgendwelcher Art. Das nur zum Thema Politikersprech.
Vorsicht ist hier wirklich angebracht. Aber in einem ganz anderen als dem von Ihnen artikulierten Sinne. Wenn ein solch islamophober Beitrag wie der Ihre, mit Halbwahrheiten gespickt, so viel Zustimmung findet, dann kann einem schon Angst und Bang werden.
Völlig unabhängig davon, ob hier Menschen nicht auch Recht auf Asyl hätten - darum geht es gerade gar nicht! Es geht um einen vorläufigen Abschiebestopp einiger hundert Betroffener, denen die Bundesrepublik keine Sicherheit bietet, nicht in ein Land abgeschoben zu werden, in dem seit Monaten tausende Menschen zielgerichtet getötet werden.
Irrwitzig ist in dem Zusammenhang nur, dass Sie mit Ihrer Behauptung so viele Claqueure finden, es drohe durch diese paar hundert Flüchtlinge, die nur hier bleiben wollen, solange in ihrer Heimat geschossen wird, eine Islamisierung Deutschlands drohe!
Veräppelt werden nicht Sie, sondern die Flüchtlinge, die man dazu auffordert, sich in der syrischen Botschaft zum Rapport zu melden, obwohl die Bundesrepublik nicht in der Lage ist, sie vor dem syrischen Geheimdienst zu schützen der nachweislich hier in Deutschland gegen Syrer agiert. Nur dass das Veräppeltwerden hier nicht auf einem diffusen Stammtischgefühl in Bezug auf eine völlig irreale "Gefahr" beruht, sondern im Einzelfall reale Lebensgefahr für die Betroffenen bedeutet.
Da spielt spielt der absurde, weil sachlich deplatzierte Vergleich mit der Greencard auch schon keine Rolle mehr. Asylanten haben Arbeitsverbot.
Es ist doch wirklich schon genug von seiten der Politik von einer drohenden Islamisierung geschwafelt worden, obwohl unser Grundgesetz doch nun ganz eindeutig eine Freiheit der Religionsausübung postuliert.
Es geht bei Asylfragen um einen rein menschlichen und nicht vorrangig ökonomischen Aspekt.
Daß eine Änderung der politischen Verhältnisse zu neuen Verfolgungen führt, ist doch nichts Neues. Und es gibt nur wenige Staaten, die es unterlassen haben, mit den Tätern einer überwundenen Diktatur rechtsstaatlich abzurechnen. Natürlich entsteht auch neues Unrecht, das nicht unter den Tisch gekehrt werden darf. Wir werden demnächst noch genug Stoff zum Nachdenken darüber erhalten. Zunächst aus dem Irak dann aus Afghanistan.
steht Ihnen natürlich stets frei.
Ihre Annahme aber, das 'Asylrecht' sei 'zu einer Art "Green-Card" geworden', könnte falscher nicht sein. Das deutsche Asylrecht entspricht seit seiner Verstümmelung 1992 (nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen - laut CDU-Hinterbänklern - zur Verhinderung künftiger Pogrome geändert) nicht mal mehr den Genfer Flüchtlingskonventionen. Asylbewerber dürfen außerdem in Deutschland nicht arbeiten - die us-amerikanische Green-Card ist auch eine unbefristete Arbeitserlaubnis.
Den von Ihnen dahinter vermuteten Grund, nämlich '...mit deren Hilfe die Islamisierung Europas (bewußt oder nicht) vorangetrieben wird.' lasse ich mal lieber unkommentiert. Über irrationale Ängste sollte man nicht spotten.
Ihnen ist nicht klar, daß das Asylrecht (theoretisch) für JEDEN Menschen gilt, dessen Menschenrechte verletzt wurde? Ganz ohne Ansehen seiner Überzeugungen. Das gilt auch für die Khomeinis dieser Erde - sogar die haben Menschenrechte. Zum Nachlesen
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Erinnert sich noch jemand an die 'Grüne Revolution' im Iran? Was haben wir alle mitgefiebert, nicht wahr? Unsere Bundesregierung konnte sich zur Aufnahme von ganzen 50 Flüchtlingen durchringen und ließ etwa 3000 Dissidenten in der Türkei rechtlos und ohne Unterstützung irgendwelcher Art. Das nur zum Thema Politikersprech.
Vorsicht ist hier wirklich angebracht. Aber in einem ganz anderen als dem von Ihnen artikulierten Sinne. Wenn ein solch islamophober Beitrag wie der Ihre, mit Halbwahrheiten gespickt, so viel Zustimmung findet, dann kann einem schon Angst und Bang werden.
Völlig unabhängig davon, ob hier Menschen nicht auch Recht auf Asyl hätten - darum geht es gerade gar nicht! Es geht um einen vorläufigen Abschiebestopp einiger hundert Betroffener, denen die Bundesrepublik keine Sicherheit bietet, nicht in ein Land abgeschoben zu werden, in dem seit Monaten tausende Menschen zielgerichtet getötet werden.
Irrwitzig ist in dem Zusammenhang nur, dass Sie mit Ihrer Behauptung so viele Claqueure finden, es drohe durch diese paar hundert Flüchtlinge, die nur hier bleiben wollen, solange in ihrer Heimat geschossen wird, eine Islamisierung Deutschlands drohe!
Veräppelt werden nicht Sie, sondern die Flüchtlinge, die man dazu auffordert, sich in der syrischen Botschaft zum Rapport zu melden, obwohl die Bundesrepublik nicht in der Lage ist, sie vor dem syrischen Geheimdienst zu schützen der nachweislich hier in Deutschland gegen Syrer agiert. Nur dass das Veräppeltwerden hier nicht auf einem diffusen Stammtischgefühl in Bezug auf eine völlig irreale "Gefahr" beruht, sondern im Einzelfall reale Lebensgefahr für die Betroffenen bedeutet.
Da spielt spielt der absurde, weil sachlich deplatzierte Vergleich mit der Greencard auch schon keine Rolle mehr. Asylanten haben Arbeitsverbot.
Es ist doch wirklich schon genug von seiten der Politik von einer drohenden Islamisierung geschwafelt worden, obwohl unser Grundgesetz doch nun ganz eindeutig eine Freiheit der Religionsausübung postuliert.
Es geht bei Asylfragen um einen rein menschlichen und nicht vorrangig ökonomischen Aspekt.
Daß eine Änderung der politischen Verhältnisse zu neuen Verfolgungen führt, ist doch nichts Neues. Und es gibt nur wenige Staaten, die es unterlassen haben, mit den Tätern einer überwundenen Diktatur rechtsstaatlich abzurechnen. Natürlich entsteht auch neues Unrecht, das nicht unter den Tisch gekehrt werden darf. Wir werden demnächst noch genug Stoff zum Nachdenken darüber erhalten. Zunächst aus dem Irak dann aus Afghanistan.
Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einem Staat mit zwei verbundenen Augen. Durch die Position in der Asylpolitik und die konsequente Verdraengung von Problemen, die Deutschland innerhalb der Europaeischen Union durch seine nicht stringente Rechtsbestimmungen entstehen, macht sich die deutsche Aussenpolitik laecherlich.
es wird deutlich, dass Westerwelle im Fall Syrien ein falsches Spiel spielt und Syrien nur als Wirtschaftspartner haben will, aber nicht die 'Probleme' verstehen oder loesen will. Hr. Westerwelle sollte die Plaene der Pipeline und seine Erdgasprobleme vielleicht lieber auf dem diplomatischen Bankett loesen, anstatt Dinge zu verteufeln, die er im Endeffekt ausnutzt.
Durch die neuen Bestrebungen der Nabucco-Pipeline stellt sich die Frage, warum Hr. Westerwelle das Regime Assad so stark angreift. Und das traurige an der Sache es ist so absehbar, was der Verlauf ist. In Muenchen wurden Gaddafis Sohn angebliche Strafzetel zuhauf geschickt, damit er aus dem Land ausgewiesen wird. Das ist die Wahrheit ueber die Justiz in Deutschland. Und die traurige Wahrheit ist, dass das Ausland immer noch meint, es handele sich hier um einen Demokratieprozess. Wenn Blutvergiessen Demokratieprozess ist, dann weiss ich nicht was ein Umsturz ist.
Schade fuer diese falsche Haltung von Hr. Westerwelle.
Deutschland ist der mitunter asylfreundlichste Staat. Deutschland hilft hier, Deutschland hilft da. Deutschland soll hier zahlen. Deutschland muss dort zahlen. Hier sind wir in der Pflicht und dort auch.
Es is irrwitzig wie hoch die Messlatte nocheinmal gesteckt wird, nachdem sie bereits zum wiederholten Male erreicht wurde. Manchmal müssen Grenzen gesetzt werden. Sie helfen auch nicht den hunderten Personen die vermutlich in ihrer nächsten Umgebung leben, OBWOHL diese auch Probleme haben. Tut mir leid. Sie entwickeln sich immer mehr zum Bürger mit zwei verbundenen Augen.
Hallo Herr Lügenpetze,
Sie schreiben, dass Deutschland in Syrien nur den Wirtschaftspartner sieht, aber nicht bereit sei, Syriens Probleme zu verstehen und zu lösen.
Ich schätze Ihre Meinung als ehrlich, aber ich finde, dass Deutschland damit überfordert wäre.
Ich sehe die Analogie zur Privatperson, die in einem Laden einkauft. Gegenseitige Probleme interessieren dabei nur in Ausnahmefällen oder bei extremem Gewicht.
Aus meiner Sicht sollte Deutschland sich angesichts der Konflikte im arabischen Kulturkreis mit jeglichen Äußerungen zurückhalten. Die Mentalität und die Kultur sind so verschiedenartig und die Hintergründe so undurchsichtig, dass alles, was man sagt oder tut als Fehler ausgelegt werden kann und mit Sicherheit so ausgelegt wird.
Im übrigen haben die arabischen Länder beispiellose "human ressources". Wenn die jungen kraftvollen Bevölkerungen ihre Energien zielgerichtet bündeln, könnte man sehr viel erreichen und wäre nicht auf die Hilfe des "Greisenhauses" Europa angewiesen.
Deutschland ist der mitunter asylfreundlichste Staat. Deutschland hilft hier, Deutschland hilft da. Deutschland soll hier zahlen. Deutschland muss dort zahlen. Hier sind wir in der Pflicht und dort auch.
Es is irrwitzig wie hoch die Messlatte nocheinmal gesteckt wird, nachdem sie bereits zum wiederholten Male erreicht wurde. Manchmal müssen Grenzen gesetzt werden. Sie helfen auch nicht den hunderten Personen die vermutlich in ihrer nächsten Umgebung leben, OBWOHL diese auch Probleme haben. Tut mir leid. Sie entwickeln sich immer mehr zum Bürger mit zwei verbundenen Augen.
Hallo Herr Lügenpetze,
Sie schreiben, dass Deutschland in Syrien nur den Wirtschaftspartner sieht, aber nicht bereit sei, Syriens Probleme zu verstehen und zu lösen.
Ich schätze Ihre Meinung als ehrlich, aber ich finde, dass Deutschland damit überfordert wäre.
Ich sehe die Analogie zur Privatperson, die in einem Laden einkauft. Gegenseitige Probleme interessieren dabei nur in Ausnahmefällen oder bei extremem Gewicht.
Aus meiner Sicht sollte Deutschland sich angesichts der Konflikte im arabischen Kulturkreis mit jeglichen Äußerungen zurückhalten. Die Mentalität und die Kultur sind so verschiedenartig und die Hintergründe so undurchsichtig, dass alles, was man sagt oder tut als Fehler ausgelegt werden kann und mit Sicherheit so ausgelegt wird.
Im übrigen haben die arabischen Länder beispiellose "human ressources". Wenn die jungen kraftvollen Bevölkerungen ihre Energien zielgerichtet bündeln, könnte man sehr viel erreichen und wäre nicht auf die Hilfe des "Greisenhauses" Europa angewiesen.
Deutschland ist der mitunter asylfreundlichste Staat. Deutschland hilft hier, Deutschland hilft da. Deutschland soll hier zahlen. Deutschland muss dort zahlen. Hier sind wir in der Pflicht und dort auch.
Es is irrwitzig wie hoch die Messlatte nocheinmal gesteckt wird, nachdem sie bereits zum wiederholten Male erreicht wurde. Manchmal müssen Grenzen gesetzt werden. Sie helfen auch nicht den hunderten Personen die vermutlich in ihrer nächsten Umgebung leben, OBWOHL diese auch Probleme haben. Tut mir leid. Sie entwickeln sich immer mehr zum Bürger mit zwei verbundenen Augen.
steht Ihnen natürlich stets frei.
Ihre Annahme aber, das 'Asylrecht' sei 'zu einer Art "Green-Card" geworden', könnte falscher nicht sein. Das deutsche Asylrecht entspricht seit seiner Verstümmelung 1992 (nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen - laut CDU-Hinterbänklern - zur Verhinderung künftiger Pogrome geändert) nicht mal mehr den Genfer Flüchtlingskonventionen. Asylbewerber dürfen außerdem in Deutschland nicht arbeiten - die us-amerikanische Green-Card ist auch eine unbefristete Arbeitserlaubnis.
Den von Ihnen dahinter vermuteten Grund, nämlich '...mit deren Hilfe die Islamisierung Europas (bewußt oder nicht) vorangetrieben wird.' lasse ich mal lieber unkommentiert. Über irrationale Ängste sollte man nicht spotten.
Ihnen ist nicht klar, daß das Asylrecht (theoretisch) für JEDEN Menschen gilt, dessen Menschenrechte verletzt wurde? Ganz ohne Ansehen seiner Überzeugungen. Das gilt auch für die Khomeinis dieser Erde - sogar die haben Menschenrechte. Zum Nachlesen
http://www.humanrights.ch...
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Erinnert sich noch jemand an die 'Grüne Revolution' im Iran? Was haben wir alle mitgefiebert, nicht wahr? Unsere Bundesregierung konnte sich zur Aufnahme von ganzen 50 Flüchtlingen durchringen und ließ etwa 3000 Dissidenten in der Türkei rechtlos und ohne Unterstützung irgendwelcher Art. Das nur zum Thema Politikersprech.
Hallo Dame von Welt:
Sie schreiben über meine Meinung:
"Über irrationale Ängste sollte man nicht spotten."
Genau dies ist die Art von Diskussionsstil, die ich nicht mag. Sie zielt darauf ab, die Person des Diskussionspartners zu einem Problem zu machen. "Ängste" ist ein Begriff der Psychologie. Eine politische Auffassung sollte man nicht mit Mitteln der Psychologie entwerten. Dies wird gerade in totalitären Staaten oft betrieben.
Ich kenne Sie nicht. Sie schreiben jedoch engagiert Ihre Meinung, ich schreibe die meinige.
Diffamierungen sollten wir uns ersparen. Falls mir eine solche unterlaufen ist, erbitte ich meine Entschuldigung.
"Unsere Bundesregierung konnte sich zur Aufnahme von ganzen 50 Flüchtlingen durchringen und ließ etwa 3000 Dissidenten in der Türkei rechtlos und ohne Unterstützung irgendwelcher Art." Warum sollte die Türkei nicht ihren Glaubensbrüdern beistehen? Zumal sie auch wirtschaftlich so einen prima Aufschwung nimmt; dann kann sie doch die paar Männeken versorgen. Und wieso sind die Leute in der Türkei rechtlos? Welch eine Geringschätzung dieses großartigen Landes.
Hallo Dame von Welt:
Sie schreiben über meine Meinung:
"Über irrationale Ängste sollte man nicht spotten."
Genau dies ist die Art von Diskussionsstil, die ich nicht mag. Sie zielt darauf ab, die Person des Diskussionspartners zu einem Problem zu machen. "Ängste" ist ein Begriff der Psychologie. Eine politische Auffassung sollte man nicht mit Mitteln der Psychologie entwerten. Dies wird gerade in totalitären Staaten oft betrieben.
Ich kenne Sie nicht. Sie schreiben jedoch engagiert Ihre Meinung, ich schreibe die meinige.
Diffamierungen sollten wir uns ersparen. Falls mir eine solche unterlaufen ist, erbitte ich meine Entschuldigung.
"Unsere Bundesregierung konnte sich zur Aufnahme von ganzen 50 Flüchtlingen durchringen und ließ etwa 3000 Dissidenten in der Türkei rechtlos und ohne Unterstützung irgendwelcher Art." Warum sollte die Türkei nicht ihren Glaubensbrüdern beistehen? Zumal sie auch wirtschaftlich so einen prima Aufschwung nimmt; dann kann sie doch die paar Männeken versorgen. Und wieso sind die Leute in der Türkei rechtlos? Welch eine Geringschätzung dieses großartigen Landes.
Hallo Herr Lügenpetze,
Sie schreiben, dass Deutschland in Syrien nur den Wirtschaftspartner sieht, aber nicht bereit sei, Syriens Probleme zu verstehen und zu lösen.
Ich schätze Ihre Meinung als ehrlich, aber ich finde, dass Deutschland damit überfordert wäre.
Ich sehe die Analogie zur Privatperson, die in einem Laden einkauft. Gegenseitige Probleme interessieren dabei nur in Ausnahmefällen oder bei extremem Gewicht.
Aus meiner Sicht sollte Deutschland sich angesichts der Konflikte im arabischen Kulturkreis mit jeglichen Äußerungen zurückhalten. Die Mentalität und die Kultur sind so verschiedenartig und die Hintergründe so undurchsichtig, dass alles, was man sagt oder tut als Fehler ausgelegt werden kann und mit Sicherheit so ausgelegt wird.
Im übrigen haben die arabischen Länder beispiellose "human ressources". Wenn die jungen kraftvollen Bevölkerungen ihre Energien zielgerichtet bündeln, könnte man sehr viel erreichen und wäre nicht auf die Hilfe des "Greisenhauses" Europa angewiesen.
Seit der Neuerung im europaeischen Asylrecht und gleichzeitig mit der Erweiterung der europaeischen Union haben wir in Europa eine groteske Situation. Denn durch die Erwiterung und die Aenderung, dass Asylbewerber an den Ort, wo sie zuerst europa betreten haben, zurueckgesandt werden, hat Deutschland das Problem Asylpolitik gut vertuscht. Die 'Einrichtungen' in den osteuropaeischen Staaten sind beinahe menschenunwuerdig und verletzen nicht selten die Menschenrechte. Deutschland zahlt nicht an jeder Stelle: Deutschland ist der Meister in Problemverdraengung in mit zwei blinden Augen durch die welt zu laufen. Deutschland ist auch nicht der freundlichste Staat. Deutschland nimmt nur eine fuer sich guenstige Position ein und sagt sich lasst die osteuropaeischen Staaten den schwarzen Peter bekommen. Was bis heute noch geht, aber was ist wenn die Osteuropaeer und die Suedeuropaeer ihre eigenen Haushaltspolitik machen und sich nicht mehr als Grenzpfeiler benutzen lassen. Italien hat das einzig richtige gemacht, als die Unruhen ausbrachen, es hat den Menschen geholfen. Dieser Position nimmt Deutschland nicht ein, es vertuscht die Dramen, die sich hinter dem verantwortungslosen Handeln abspielen.
"Denn durch die Erweiterung und die Aenderung, dass Asylbewerber an den Ort, wo sie zuerst Europa betreten haben, zurueckgesandt werden, hat Deutschland das Problem Asylpolitik gut vertuscht." Wieso vertuscht - wer um Asyl nachsuchen muß, muß das doch nicht unbedingt in D tun. Das ist eine vernünftige Reform - da man annehmen muß, daß ein Gutteil der Asylsuchenden eben nicht aus politischen Motiven zu uns kommen möchte, sondern aus wirtschaftlichen. Das darf nicht sein. Es geht nicht darum, politisch Verfolgte mit maximalem Luxus auszustatten, ihr Leben retten können sie auch in Ungarn.
"Denn durch die Erweiterung und die Aenderung, dass Asylbewerber an den Ort, wo sie zuerst Europa betreten haben, zurueckgesandt werden, hat Deutschland das Problem Asylpolitik gut vertuscht." Wieso vertuscht - wer um Asyl nachsuchen muß, muß das doch nicht unbedingt in D tun. Das ist eine vernünftige Reform - da man annehmen muß, daß ein Gutteil der Asylsuchenden eben nicht aus politischen Motiven zu uns kommen möchte, sondern aus wirtschaftlichen. Das darf nicht sein. Es geht nicht darum, politisch Verfolgte mit maximalem Luxus auszustatten, ihr Leben retten können sie auch in Ungarn.
Hallo Dame von Welt:
Sie schreiben über meine Meinung:
"Über irrationale Ängste sollte man nicht spotten."
Genau dies ist die Art von Diskussionsstil, die ich nicht mag. Sie zielt darauf ab, die Person des Diskussionspartners zu einem Problem zu machen. "Ängste" ist ein Begriff der Psychologie. Eine politische Auffassung sollte man nicht mit Mitteln der Psychologie entwerten. Dies wird gerade in totalitären Staaten oft betrieben.
Ich kenne Sie nicht. Sie schreiben jedoch engagiert Ihre Meinung, ich schreibe die meinige.
Diffamierungen sollten wir uns ersparen. Falls mir eine solche unterlaufen ist, erbitte ich meine Entschuldigung.
aber zu 'Islamisierung durch Asylbewerber' fällt mir nix ein außer Spott.
Bitte lesen Sie die aktuellen Zahlen des BAMF http://www.bamf.de/Shared... - es flieht niemand aus seiner Heimat, um Europa oder Sie zu 'islamisieren', sondern weil in der Heimat Krieg, Bürgerkrieg, Folter, staatliche oder nichtstaatliche Verfolgung bis hin zur Todesstrafe herrscht. Bitte versuchen Sie sich vorzustellen, wie Sie sich fühlten, wären Sie in einer solchen Situation.
Anhand der Hauptherkunftsländer könnten Sie sich auch vergegenwärtigen, in wie vielen davon Deutschland mittel- oder unmittelbar in Kriegen und/oder Verbrechen engagiert ist/war und mit wie vielen trotz bekannter struktureller Menschenrechtsverletzungen Wirtschaftsbeziehungen bestehen.
aber zu 'Islamisierung durch Asylbewerber' fällt mir nix ein außer Spott.
Bitte lesen Sie die aktuellen Zahlen des BAMF http://www.bamf.de/Shared... - es flieht niemand aus seiner Heimat, um Europa oder Sie zu 'islamisieren', sondern weil in der Heimat Krieg, Bürgerkrieg, Folter, staatliche oder nichtstaatliche Verfolgung bis hin zur Todesstrafe herrscht. Bitte versuchen Sie sich vorzustellen, wie Sie sich fühlten, wären Sie in einer solchen Situation.
Anhand der Hauptherkunftsländer könnten Sie sich auch vergegenwärtigen, in wie vielen davon Deutschland mittel- oder unmittelbar in Kriegen und/oder Verbrechen engagiert ist/war und mit wie vielen trotz bekannter struktureller Menschenrechtsverletzungen Wirtschaftsbeziehungen bestehen.
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