Klimaskeptiker: Leugnen und verschleiern
Obwohl die Wissenschaft immer mehr Beweise für den Klimawandel sammelt, gibt es in vielen Staaten einflussreiche Skeptiker.
USA
Der Klimawandel wird in den USA seit vielen Jahren von einer überwiegend konservativen Koalition aus Unternehmern, Forschern und Politikern bekämpft. Für sie ist die Erwärmung der Erde bloße Theorie. Klimaschutzgesetze sind für sie Ausdruck staatlicher Bevormundung und linker Ideologie. Seit Barack Obama regiert und einen stärkeren Klimaschutz, eine »grüne Revolution« fordert, hat sich die Kampagne der Skeptiker zu einem Kreuzzug entwickelt. Für Zwischentöne und eine rationale Debatte ist in der politisch aufgeheizten Atmosphäre kein Raum.
Der rechte Aufruhr zeigt Wirkung: Die Regierung schiebt Umweltschutzgesetze auf die lange Bank. Obama wagt es kaum noch, das Wort »Klimawandel« in den Mund zu nehmen. Die offizielle Sprachregelung heißt: Alles, was von Staats wegen für die Umwelt getan wird, dient vorrangig Amerikas »Energiesicherheit« und »zukunftsträchtigen Jobs«.
In Schulen wird die Klimaforschung ähnlich verteufelt wie die Evolutionstheorie. Der Kongress von South Dakota etwa mahnte die Lehrer in einer Resolution, »ausgewogen« zu unterrichten. Ausgewogen heißt, den Schülern klarzumachen, dass Warnungen vor einer Klimaerwärmung allein »auf Theorie, aber nicht auf gesicherten Fakten« beruhten. Dass es Klimawandel seit ewig gebe und sich die Atmosphäre gegenwärtig eher abkühle. Außerdem, so die Resolution, sei das fälschlich verteufelte Kohlendioxid »kein Umweltverschmutzer«, sondern eine »sehr nützliche Substanz für das pflanzliche Leben«. Auch das müssten die Lehrer unterrichten.
In der Republikanischen Partei bekennen sich nur noch wenige Politiker öffentlich zur Klimaforschung. Die Präsidentschaftskandidaten Rick Santorum und Ron Paul halten diese Wissenschaft sowieso für blanken Unsinn. Newt Gingrich, der einst seiner Partei mehr Mut in Sachen Klimaschutz empfahl und demnächst ein Buch über die Umwelt herausgeben will, ließ neulich eine Mitautorin wissen, ihr kritisches Kapitel über die Anti-Klimawandel-Bewegung sei unerwünscht. Mitt Romney verspricht seinen Anhängern, im Falle seiner Wahl sämtliche Umwelt- und Klimaschutzgesetze der Demokraten unverzüglich aufzuheben.
Martin Klingst
China
»Mir ist hier noch kein Klimaskeptiker begegnet«, sagt Andreas Oberheitmann. Seit fünf Jahren arbeitet der Ökonom und Sinologe vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in Peking, er leitet dort das Forschungszentrum für internationale Umweltpolitik an der Tsinghua-Universität. »Für die Menschen in China ist der Klimawandel offensichtlich: Im Norden gibt es Dürren, im Süden Überschwemmungen, der Meeresspiegel steigt.« Die Überzeugung, dass der Klimawandel real ist und durch den vermehrten Ausstoß von Kohlendioxid ausgelöst wird, durchdringt alle Schichten: die Forschung, die Politik, sogar die Industrie.
Darüber aber, wie China auf den Klimawandel reagieren soll, gehen die Meinungen auseinander. Was die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes angeht, so hält die Regierung die offizielle Position aufrecht, dass zunächst und vor allem die westlichen Industrienationen in der Pflicht seien; China sei noch ein Schwellenland, das seine Wirtschaft weiter aufbauen müsse. »Da wird immer wieder das Dilemma von Wachstum und Umweltschutz betont«, sagt Oberheitmann. In der Innenpolitik aber habe der Klimaschutz trotzdem eine relativ starke Stellung. »Da geht es ja zugleich um Energiesicherheit. Und das ist ein ganz heißes Thema hier.«
Stefanie Schramm






Oder haben die Autoren elementare biologische Tatsachen vergessen - Stichwort "Photosynthese"?
Ohne CO2 in der Atmosphäre gäbe es keine Pflanzen und Tiere auf der Erde. Von "Umweltverschmutzung" kann keine Rede sein.
Problematisch ist nicht CO2 an sich, sondern die Mobilisierung von fossilem Kohlenstoff aus längst vergangenen Erdzeitaltern (Karbon ...), als die Erdatmosphäre sehr mehr CO2 enthielt als heute, und die resultierende Veränderung unserer Atmosphäre.
Zitat:
"Außerdem, so die Resolution, sei das fälschlich verteufelte Kohlendioxid »kein Umweltverschmutzer«, sondern eine »sehr nützliche Substanz für das pflanzliche Leben«. Auch das müssten die Lehrer unterrichten."
Es ist selbstverständlich immer eine Kernfrage: "wie valide sind Hypotherse bzw. Gegenhypothese".
Das ist nicht ganz einfach zu beantworten und natürlich problematisch, wenn jemand von eine bestimmten Arbeit "überzeugt" ist...
So richtig vermag ich diese Problematik auch nicht aufzulösen.
Dafür erscheint mir eine so kritische Haltung, wie aus Ihrem Beispiel, als einzig angemessen wenn es um lösungsorientiertes Arbeiten geht. Ein unkritischer Umgang mit, eventuell eigenen, Resultaten ist erfahrungsgemäß hinderlich und macht den Versuch objektiver Betrachtung unmöglich.
MfG Karl Müller
Gewächshaus, können sie auch genug Wasser zur verfügung stellen.
Öffnen die Stigmen, zum Gasaustausch kommt es auch zu einem größeren Wasserverlust. Der Wassehaushalt ist einer der begrenzenden Faktoren.
Die Frage ab wann Wasser zum begrenzenden Faktor wird, lässt sich aber nur schwer bis gar nicht beantworten. Im Experiment schon, aber nicht bei globalen Prognosen auf 50 Jahre in die Zukunft. In vielen Weltgegenden ist ausreichende Wasser vorhanden und jahreszeitliche Engpässe kann man technologisch überbrücken.
Aber natürlich haben sie Recht das es immer einen begrenzenden Faktor gibt. Nur lässt sich das Problem Wasser in den meisten Fällen gut lösen.
Das man in trockenen Gegenden keine exstensiven Feuchtackerbau (Reis, Gemüse usw.) betreiben sollte, ist klar und hat nichts mit dem Klimawandel zu tun.
Die Frage ab wann Wasser zum begrenzenden Faktor wird, lässt sich aber nur schwer bis gar nicht beantworten. Im Experiment schon, aber nicht bei globalen Prognosen auf 50 Jahre in die Zukunft. In vielen Weltgegenden ist ausreichende Wasser vorhanden und jahreszeitliche Engpässe kann man technologisch überbrücken.
Aber natürlich haben sie Recht das es immer einen begrenzenden Faktor gibt. Nur lässt sich das Problem Wasser in den meisten Fällen gut lösen.
Das man in trockenen Gegenden keine exstensiven Feuchtackerbau (Reis, Gemüse usw.) betreiben sollte, ist klar und hat nichts mit dem Klimawandel zu tun.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion des Artikelthemas. Danke, die Redaktion/lv
Entfernt. Der Inhalt, auf den Sie sich bezogen, wurde inzwischen entfernt. Bitte kehren Sie Ihrerseits zu einer sachbezogenen Diskussion zurück. Danke, die Redaktion/lv
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Ob es stimmt ist egal: Die Großkonzerne leugnen den Einfluss des Menschen aufgrund von Wirtschaftsinteressen. Dann gibt es die andere Seite, die den Einfluss des Menschen überdimensioniert einschätzt... Und Parolen um die Welt schicken, die sich bei genauerer Betrachtung als Schwachsinn herausstellen. "Wenn das Eis am Nordpol taut steigt der Meeresspiegel". Genau... Die Wasserverdrängung des Eises unter Wasser ist so hoch das der Anteil über Wasser nicht mal die Verdrängung aufwiegt. Das bedeutet, dass der Wasserspiegel eher sinken würde... wenn man sich nur auf den Nordpol bezieht. Gut, das tun nicht alle, aber es ist ein Argument das sogenannte Klimaforscher ins Feld führen. Und solche Leute kann ich aus Prinzip nicht ernst nehmen auch wenn weitere Thesen Hand und Fuß haben mögen.
Wenn eine globale Erwärmung stattfindet und es sagen wir 7 Faktoren gibt, die das Klima beeinflussen und in bestimmter Kombination sogar das Gegenteil bewirken, dann ist es wehrlos einfach einen Faktor: (CO2-Ausstoß) heraus zu nehmen und zu sagen: Wir führen die Entwicklung (Welcher Art auch immer) einfach mal darauf zurück. Man kann einfach nicht eine Waage Vermutung so derartig oft um die Welt schicken und sie mit vermeidlichen Gegenmaßnahmen versehen. Das Klima erwärmt sich vielleicht. Lass uns schnell die Ökosteuer verfünffachen...
Das ist ein Zukunftsszenario das ich am wahrscheinlichsten finde, ganz gleich ob es wärmer oder kälter wird.
Die weltweiten Subventionen für fossile Energieträger betragen ein Mehrfaches derer für Erneuerbare (Quelle: IEA.)
und zum Arzt gehen verlangen Sie gewiss auch einen hunderprozentigen "Beweis" für die Diagnose, richtig?
Und wird der nicht erbracht gehen Sie lieber ohne Behandlung nach Haus und sterben?
Seltsamerweise geben wir uns im Alltag regelmäßig mit Expertenwissen und -können zufrieden, sei es beim Steuerberater, beim Taxifahrer oder auch nur beim Friseur.
Nur bei der Klimawissenschaft scheint alles anders zu sein.
Was ist eigentlich so unerträglich daran, wenn Wissenschaftler raten, weniger CO2 in die Luft zu pusten?
Die " Klimawissenschaftler" des IPCC hatten zu einem Drittel noch nicht mal einen Uni-Abschluss fertig und Hull
praktische Erfahrung.Das sehr lesenswerte Buch von Donna Framboise " The Delinquent Teenager Who Was Mistaken for the World's Top Climate Expert" nennt die Namen und zeigt die "Laufbahnen", die keine sind. Experten ohne Erfahrung findet man zuhauf beim IPCC, der sie als Top-Klimawissenschaftler verkauft. Kann jeder selber nachlesen.
Damit kann er verhindern auf Hochstapler reinzufallen, die sich als Ärzte ausgeben lassen.
Die " Klimawissenschaftler" des IPCC hatten zu einem Drittel noch nicht mal einen Uni-Abschluss fertig und Hull
praktische Erfahrung.Das sehr lesenswerte Buch von Donna Framboise " The Delinquent Teenager Who Was Mistaken for the World's Top Climate Expert" nennt die Namen und zeigt die "Laufbahnen", die keine sind. Experten ohne Erfahrung findet man zuhauf beim IPCC, der sie als Top-Klimawissenschaftler verkauft. Kann jeder selber nachlesen.
Damit kann er verhindern auf Hochstapler reinzufallen, die sich als Ärzte ausgeben lassen.
Punkt 1.
Wenn man sich die Temperaturverläufe in der Vergangenheit des Klimas anschaut, fällt einem auf, das CO2 und Temperaturhöhe in etwa gleich sind, unabhängig von der Anwesenheit von Mensachen!
Die Streitfrage besteht darin: Steigt erst die Temperatur und dann steigt der CO2 Anteil in der Atmosphäre, oder Umgekehrt.
Punkt 2.
Meerwasser nimmt CO2 auf! Kühlt Meerwasser ab erhöht sich die Aufnahme von CO2. Erwärmt sich Meerwasser wird gespeichertes CO2 in die Atmosphäre abgegeben.
Dieser Erkenntnisstand ist ohne Zweifel!
Daher kann die Schlussfolgerung nur lauten: Es wird erst Wärmer, das Meerwasser gibt CO2 ab, welches sich erst dann in der Atmosphäre anreichert!
Die nächste Frage lautet: In welcher Weise trägt CO2 zusätzlich zur Erwärmung der Erde bei? Das CO2 zur Erwärmung der Erde beiträgt ich nicht die Frage! Allein nur Wieviel?
Experimente dazu wurden in Umgebungstemperatur gemacht! Um genauere Ergebnisse zu erzielen, sollten die Experimente mit Realistischen Umgebungtemperaturen durchgeführt werden. Normale Temperatur am Ausgangspunk - Minus 20 Grad am Messpunkt.
Dann sollte sich zeigen, das selbst eine Verdoppelung des jetzigen CO2 (400 ppm auf 800 ppm) in der Atmosphäre nur zu einer durchschnittlichen Temperaturerhöhung von 0,2 Grad beiträgt.
Ich kenne die Gründe für die Erwärmung des Klimas auch nicht. Nur das CO2 keine wesentlich Rolle dabei Spielt!
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