Gymnasium "Wir haben klügere Schüler"

Ein Gespräch mit dem Berliner Bildungshistoriker Heinz-Elmar Tenorth über das Erfolgsgeheimnis des Gymnasiums.

DIE ZEIT: Hat sich das deutsche Gymnasium zu Tode gesiegt? Wenn mancherorts mehr als die Hälfte eines Schülerjahrgangs die höhere Schule besucht, dann muss doch das Niveau leiden.

Heinz-Elmar Tenorth: Es ist wirklich erstaunlich, dass das Gymnasium inzwischen die Schulform mit dem größten Schüleranteil ist und dennoch einen hohen Leistungslevel halten konnte. Das hätten früher weder die Befürworter noch die Gegner des Gymnasiums für möglich gehalten.

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ZEIT: Es fällt schwer, das zu glauben. Sind wir gerade Zeugen einer wundersamen Genievermehrung?

Heinz-Elmar Tenorth
Heinz-Elmar Tenorth

lehrte bis 2011 Bildungsgeschichte an der Humboldt-Universität.

Tenorth: Großen Einfluss auf die Schulleistungen hat natürlich die Leistungsstärke der Kinder beim Übergang aufs Gymnasium. Aber Tests sagen uns auch, dass vom Beginn bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts die Intelligenz in allen Industriestaaten gewachsen ist – wir haben klügere Schüler, und wir wählen gute Schüler aus.

ZEIT: Aber Intelligenz ist nicht alles.

Tenorth: Nein, sonst wäre die Schule ja überflüssig. Wie sich die Fachleistungen der Gymnasiasten entwickelt haben, dazu gibt es widersprüchliche Hinweise. Laut der Pisa-Studie haben sich die Leistungen der Gymnasiasten seit 2001 zumindest nicht verbessert, und die Leistungsspitze ist zu schmal.

ZEIT: Das ist keine gute Nachricht. Was ist zu tun?

Tenorth: Mehr anstrengen! Andererseits sind neue Fächer wie Informatik oder Wirtschaft hinzugekommen. Insgesamt führen die Gymnasien ihre Schüler zu guten Leistungen. Der Unterricht und die Abituraufgaben sind anspruchsvoll, und das Abitur ist der beste Prädiktor für den Studienerfolg.

ZEIT: Wer also eine annehmbare Abi-Note hat, wird voraussichtlich auch das Studium packen.

Tenorth: Ja, und die guten Abiturienten müssen selbst an internationalen Spitzenuniversitäten den Vergleich mit ihren Altersgenossen aus anderen Ländern nicht scheuen.

ZEIT: Trotzdem klagen Gymnasiallehrer darüber, dass viele ihrer Schülerinnen und Schüler nicht aufs Gymnasium passen. Und auch Eltern teilen diesen Eindruck.

Tenorth: Diese Klage ist so alt wie das Gymnasium. Sie wurde schon vorgetragen, als erst 0,1 Prozent eines Altersjahrgangs die höhere Schule besuchten.

ZEIT: Damit muss sie nicht falsch sein.

Tenorth: Sie war und ist falsch in Bezug auf das geistige Potenzial der Schüler. Aber sie ist verständlich, weil sich die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft verändert hat. Heute besuchen mehr Arbeiter- und Mittelschichtkinder das Gymnasium, viele haben ausländische Wurzeln.

Leser-Kommentare
  1. Herrn Tenorth ist vollauf zuzustimmen. Allerdings sollte künftig auch ein aktiv gelebtes marktwirtschaftsfreundliches Weltbild der Schüler und ihrer Eltern anzustreben bzw. als Gymnasialfähigkeitskriterium neben dem reinen Notenschnitt zur Auswahl mit heranzuziehen sein.

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    Wenn das so wäre, dann hätte ich meine Tochter definitiv nicht aufs Gymnasium gelassen.
    Das Gymnasium ist dafür da, noch drei Jahre an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten und kritisches Denken zu vertiefen.
    Nicht dafür, um aus unseren Kindern marktkonforme Idioten zu machen.

    "Allerdings sollte künftig auch ein aktiv gelebtes marktwirtschaftsfreundliches Weltbild der Schüler und ihrer Eltern anzustreben bzw. als Gymnasialfähigkeitskriterium neben dem reinen Notenschnitt zur Auswahl mit heranzuziehen sein."

    Soll das Ironie sein?
    Die Schule dient nicht dazu, den Schülern eine Meinung einzuhämmern, sondern sie so zu bilden, dass sie sich anhand der neutralen Fakten selbst eine starke Meinung bilden können!

    Wenn sie der Meinung sind, dass nur Schüler das Gymnasium besuchen dürften, die ein eindeutig marktwirtschaftliches Weltbild haben, arbeiten sie mit den Prinzipien der SED, nur die Inhalte sind andere. Zudem würde diese Regelung gegen das Grundgesetz und die Universelle Erklärung der Menschenrechte verstoßen. Es ist doch gerade der Vorteil unseres demokratischen (und marktwirtschaftlichen) Systems, dass andere Meinungen eben auch toleriert werden und man nicht aufgrund der politischen Meinung Privilegien erhält.

    "Allerdings sollte künftig auch ein aktiv gelebtes marktwirtschaftsfreundliches Weltbild der Schüler und ihrer Eltern anzustreben bzw. als Gymnasialfähigkeitskriterium neben dem reinen Notenschnitt zur Auswahl mit heranzuziehen sein."

    Das ist doch noch lange nicht konsequent genug.
    In letzter Instanz ist auf jeden Fall, nach der von Ihnen vorgeschlagenen Gesinnungsprüfung, der Kunde wieder zum König zu machen. Das heißt, der Vater (Mütter werden ja kaum genug verdienen...), der die höchsten Steuern zahlt, hat selbstverständlich ein Recht darauf, dass seinem Nachwuchs die größtmögliche Zuwendung der Institution Schule zuteil wird. Wer allerdings von seinem Harz IV-Satz überhaupt keine Steuern abführt und auch nicht mit Spenden u.ä. zum Gedeihen der Schule beiträgt, der möge bitte dankbar sein, dass sein Kind wenigstens ein paar Stunden am Tag warm und trocken aufbewahrt ist.

    In wohlhabenden kleinen Orten kann man die Anfänge dieser lobenswerten Entwicklung bereits beobachten, wenn Elternvertreter und Fördervereine ganz im marktwirtschaftlichen Sinne den Beamten zeigen, wo's langgeht.

    Wenn das so wäre, dann hätte ich meine Tochter definitiv nicht aufs Gymnasium gelassen.
    Das Gymnasium ist dafür da, noch drei Jahre an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten und kritisches Denken zu vertiefen.
    Nicht dafür, um aus unseren Kindern marktkonforme Idioten zu machen.

    "Allerdings sollte künftig auch ein aktiv gelebtes marktwirtschaftsfreundliches Weltbild der Schüler und ihrer Eltern anzustreben bzw. als Gymnasialfähigkeitskriterium neben dem reinen Notenschnitt zur Auswahl mit heranzuziehen sein."

    Soll das Ironie sein?
    Die Schule dient nicht dazu, den Schülern eine Meinung einzuhämmern, sondern sie so zu bilden, dass sie sich anhand der neutralen Fakten selbst eine starke Meinung bilden können!

    Wenn sie der Meinung sind, dass nur Schüler das Gymnasium besuchen dürften, die ein eindeutig marktwirtschaftliches Weltbild haben, arbeiten sie mit den Prinzipien der SED, nur die Inhalte sind andere. Zudem würde diese Regelung gegen das Grundgesetz und die Universelle Erklärung der Menschenrechte verstoßen. Es ist doch gerade der Vorteil unseres demokratischen (und marktwirtschaftlichen) Systems, dass andere Meinungen eben auch toleriert werden und man nicht aufgrund der politischen Meinung Privilegien erhält.

    "Allerdings sollte künftig auch ein aktiv gelebtes marktwirtschaftsfreundliches Weltbild der Schüler und ihrer Eltern anzustreben bzw. als Gymnasialfähigkeitskriterium neben dem reinen Notenschnitt zur Auswahl mit heranzuziehen sein."

    Das ist doch noch lange nicht konsequent genug.
    In letzter Instanz ist auf jeden Fall, nach der von Ihnen vorgeschlagenen Gesinnungsprüfung, der Kunde wieder zum König zu machen. Das heißt, der Vater (Mütter werden ja kaum genug verdienen...), der die höchsten Steuern zahlt, hat selbstverständlich ein Recht darauf, dass seinem Nachwuchs die größtmögliche Zuwendung der Institution Schule zuteil wird. Wer allerdings von seinem Harz IV-Satz überhaupt keine Steuern abführt und auch nicht mit Spenden u.ä. zum Gedeihen der Schule beiträgt, der möge bitte dankbar sein, dass sein Kind wenigstens ein paar Stunden am Tag warm und trocken aufbewahrt ist.

    In wohlhabenden kleinen Orten kann man die Anfänge dieser lobenswerten Entwicklung bereits beobachten, wenn Elternvertreter und Fördervereine ganz im marktwirtschaftlichen Sinne den Beamten zeigen, wo's langgeht.

  2. 66% eines Jahrgangs, hier im die Abiturientenquote des letzten Jahrgangs, können nicht intelligenter als der Durchschnitt sein. Wenn de facto jeder das Abitur bekommt, ist es als Differenzierungsmerkmal wertlos. Damit ist die Diskussion um 12 oder 13 Jahre bis zum Abitur auch hinfällig. Wenn es kein Herausstellungsmerkmal ist, dann sollte man diese Pflichtübung so schnell wie möglich absolvieren. Das ginge auch nach zehn Jahren. Es ist eh nur ein Zettel, den man erwirbt, den nach der initialen, formalen Aufnahme in die nächste (erste) Bildungsstufe sowieso nie wieder jemand sehen will. Es ist ein reiner Hygienefaktor a la Herzberg: Wenn man es nicht hat, ist es ein Problem; wenn man es hat, ist es irrelevant.

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    • CCJosh
    • 25.02.2012 um 22:20 Uhr

    jahrgangs können inteligenter als der Durschschnitt sein. Teoretisch könnten sogar alle bis auf einer intelligenter als der Dutschschnitt sein.

    • grrzt
    • 25.03.2012 um 12:26 Uhr

    Die akademische Selektion muss dann im Studium und wenn nicht da, im Trainee oder in einem "Praktikum" stattfinden. Und wenn ich das richtig sehe, dann findet genau das schon statt, wenn ich mir die Klagen über den "Stress", das "Burn-Out" von Studiernden anhören muss. Und schliesslich ist die Universität m.E. auch gezwungen worden, ihre Ansprüche zu senken, und richtet sich darauf ein eine etwas besser aufgestellte Höhere Berufsfachschule zu werden. Und - hollodrijo - in 50 Jahren sind wir auf einmal ganz doll gebildet, weil 50% eines Altersjahrganges einen "akademischen" Abschluss haben. Schade, dass man ein Studium auf eine Berufsausbildung verengt hat.

    • CCJosh
    • 25.02.2012 um 22:20 Uhr

    jahrgangs können inteligenter als der Durschschnitt sein. Teoretisch könnten sogar alle bis auf einer intelligenter als der Dutschschnitt sein.

    • grrzt
    • 25.03.2012 um 12:26 Uhr

    Die akademische Selektion muss dann im Studium und wenn nicht da, im Trainee oder in einem "Praktikum" stattfinden. Und wenn ich das richtig sehe, dann findet genau das schon statt, wenn ich mir die Klagen über den "Stress", das "Burn-Out" von Studiernden anhören muss. Und schliesslich ist die Universität m.E. auch gezwungen worden, ihre Ansprüche zu senken, und richtet sich darauf ein eine etwas besser aufgestellte Höhere Berufsfachschule zu werden. Und - hollodrijo - in 50 Jahren sind wir auf einmal ganz doll gebildet, weil 50% eines Altersjahrganges einen "akademischen" Abschluss haben. Schade, dass man ein Studium auf eine Berufsausbildung verengt hat.

  3. Nur weil es für Unfug gute Noten gibt hat man nicht das Leistungslevel gehalten.
    Das ist ja ein Systemfehler: Lehrer die gerechte Noten geben, werden von den Eltern der dummen Kinder angemacht, dass wollen sich die Lehrer nicht - auch noch - zumuten (bzw. haben kein Rückgrat, weil es politisch inkorrekt wäre) und vergeben gute Noten.
    Vergleichende Tests zur Überprüfung (PISA etc) sind unbewertbar, weil sie von den Schülern und Lehrern je nach also zusätzliche Arbeit empfunden werden, oder als Gewähr für neue Gelder oder als Auslöser für Kürzungen.

    Im Saarland haben Sie doch unlängst Freikarten für das Gymnasium verteilt. Klasse Leistungslevel.

    In meiner Abiturklasse wurde das Zentralabitur gerade eingeführt, ansich keine schlechte Idee, aber in der Umsetzung blödsinnig: weil es seinen Erfolg sofort beweisen musste und daher entsprechend leicht wurde.
    Folglich haben Leute das Abitur verliehen bekommen, die keinen Satz fehlerlos lesen konnten (nein, deren Talente lagen dann nicht "woanders").

    Kluge Kinder aus bildungsfernen Schichten an das Gymnasium zu holen ist genauso wichtig wie dumme Kinder aus Bildungsnahen Schichten vom Gymnasium wegzuhalten.

    Das mehrstufige Bildungssystem kommt ja nicht von ungefähr. Schaffen wir alles außer Gymnasium ab und freuen uns über das beliebte Gymnasium.

    20 Leser-Empfehlungen
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    Kleine in Rage geschriebene Rechtschreibfehler bitte nicht nutzen um den Sachinhalt zu ignorieren.

    Kleine in Rage geschriebene Rechtschreibfehler bitte nicht nutzen um den Sachinhalt zu ignorieren.

  4. 4. Mist.

    Kleine in Rage geschriebene Rechtschreibfehler bitte nicht nutzen um den Sachinhalt zu ignorieren.

  5. grundlegender Denkfehler anzunehmen, dass es soetwas wie ein deutsches Gymnasium gebe. Im Bildungsbereich gilt immernoch der Föderalismus. D.h. jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen, und schreibt dem Gymnasium einen anderen Stellenwert zu. Das merkt man am krassesten bei uns in Bayern.

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    ...am krassesten merkt man das an bayuwaruischen Erfolgen bei diversen PISA Studien. Da muss man sich schämen in NRW zu wohnen und seine Kinder der Blödheit für alle auszusetzen.

    ...am krassesten merkt man das an bayuwaruischen Erfolgen bei diversen PISA Studien. Da muss man sich schämen in NRW zu wohnen und seine Kinder der Blödheit für alle auszusetzen.

  6. Wenn das so wäre, dann hätte ich meine Tochter definitiv nicht aufs Gymnasium gelassen.
    Das Gymnasium ist dafür da, noch drei Jahre an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten und kritisches Denken zu vertiefen.
    Nicht dafür, um aus unseren Kindern marktkonforme Idioten zu machen.

  7. Ich werde den Eindruck nicht los, dass Herr Kerstan und Herr Tenorth konsequent aneinander vorbeigeredet haben. Herr Kerstan ist wohl mit der festen Überzeugung in das Interview gegangen, dass sich das Gymnasium als Schulform allein aufgrund des Schülerinnen- und Schülerzuwachses ad absurdum führen wird. Leider wird diese Hypothese dem Interviewpartner offenbar nicht unmissverständlich dargelegt. Einmal mehr wird in der Folge dann eine wenig sinnvolle Diskussion über das Gymnasium als elitäre Schulformen geführt. Das Konzept Leistung wird dabei kurz in Frage gestellt, aber nicht wirklich kritisch hinterfragt. Solange an Universitäten ähnliche Leistungen (vorzugsweise kognitive) eingefordert werden, bleibt die Abiturnote selbstverständlich ein guter Prädiktor für den Studienerfolg. Jeder, der sich schon als Akademiker bei führenden Industrieunternehmen beworben hat weiß, dass gute Noten allein allenfalls für die Einladung zum Vorstellungsgespräch reichen.

  8. Nun, ein Historiker sollte bitte bei seinem Fach bleiben, denn -Pardon- von der Realitaet, der Gegenwart, an deutschen Gymnasien, erst recht im Vergleich zu anderen Laendern, hat er m.E. wenig Ahnung.

    Als einstiger Schueler eines solchen, als Mutter von Kindern, die solche besuchten, als Schwester einer Lehrerin und Freundin von vielen Eltern, deren Kinder verschiedenste Gymnasien besuchten, und lat but not least, als aeltere Kollegin von Abiturienten aber auch von Realschuelern, weiss ich, dass das Niveau von Gymnasium zu Gymnasium sehr unterschiedlich ist.
    Auch die Art wie vermittelt wird, ist vom Engagement der Lehrer und des Direktors sehr verschieden.

    Ich persoenlich bin der Ueberzeugung, dass die Art und Weise als auch der Lerninhalt an deutschen Gymnasien einer grundsaetzlichen Reform bedarf.

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    und vermutlich auch Abiturienten, Eltern von Abiturienten, Freunde von Eltern von Abiturienten...

    "Nun, ein Historiker sollte bitte bei seinem Fach bleiben, denn -Pardon- von der Realitaet, der Gegenwart, an deutschen Gymnasien, erst recht im Vergleich zu anderen Laendern, hat er m.E. wenig Ahnung.

    Als einstiger Schueler eines solchen, als Mutter von Kindern, die solche besuchten, als Schwester einer Lehrerin und Freundin von vielen Eltern, deren Kinder verschiedenste Gymnasien besuchten, und lat but not least, als aeltere Kollegin von Abiturienten aber auch von Realschuelern, weiss ich, dass das Niveau von Gymnasium zu Gymnasium sehr unterschiedlich ist.
    Auch die Art wie vermittelt wird, ist vom Engagement der Lehrer und des Direktors sehr verschieden."

    und aus welchem Grunde bist du nun kompetenter als der historiker, bzw. irgendjemand anderer?
    sehr viele haben abi, brüder,schwestern, kinder und sonstige Verwandte am Gymnasium oder Lehrer sind und - achtung überraschung!!! - vielleicht auch jener historiker!

    und vermutlich auch Abiturienten, Eltern von Abiturienten, Freunde von Eltern von Abiturienten...

    "Nun, ein Historiker sollte bitte bei seinem Fach bleiben, denn -Pardon- von der Realitaet, der Gegenwart, an deutschen Gymnasien, erst recht im Vergleich zu anderen Laendern, hat er m.E. wenig Ahnung.

    Als einstiger Schueler eines solchen, als Mutter von Kindern, die solche besuchten, als Schwester einer Lehrerin und Freundin von vielen Eltern, deren Kinder verschiedenste Gymnasien besuchten, und lat but not least, als aeltere Kollegin von Abiturienten aber auch von Realschuelern, weiss ich, dass das Niveau von Gymnasium zu Gymnasium sehr unterschiedlich ist.
    Auch die Art wie vermittelt wird, ist vom Engagement der Lehrer und des Direktors sehr verschieden."

    und aus welchem Grunde bist du nun kompetenter als der historiker, bzw. irgendjemand anderer?
    sehr viele haben abi, brüder,schwestern, kinder und sonstige Verwandte am Gymnasium oder Lehrer sind und - achtung überraschung!!! - vielleicht auch jener historiker!

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