Film "Gefährten": Pferd im Krieg
Leider fehlt Steven Spielberg in "Gefährten" der Mut.
© DreamWorks II Disribution Co., LLC

Das Zeitalter der Kavallerie neigt sich dem Ende entgegen.
Steven Spielberg hätte den großen Film über den Ersten Weltkrieg machen können. Er hat stattdessen nur eine große Szene geliefert. Gefährten braucht eine geschlagene Stunde, bis sich zeigt, was dieser Film hätte sein können: die Erzählung einer immer noch unverstandenen Epochengrenze.
Die britische Kavallerie macht sich zur Attacke auf eine deutsche Stellung bei Quièvrechain in Nordfrankreich bereit. Im hohen Gras wird aufgesessen, im herrlichen August 1914. Staub und Insekten flirren im Gegenlicht. Ein Tag, an dem Helden geboren werden. So denken die Männer, die nicht ahnen, was sie erwartet. Man setzt sich in Bewegung, zieht den Säbel und reitet unter Gejohle auf die deutsche Stellung zu. Die Überraschung des Feindes scheint perfekt, die Deutschen fallen unter den Hieben der britischen Säbel. Wer noch laufen kann, flüchtet vor den Hufen in ein nahes Wäldchen. Der Überraschungsangriff scheint gelungen, bis wir sehen, dass die Deutschen Maschinengewehrnester vorbereitet haben, deren Knattern nun das Pferdegetrappel übertönt. Hysterisch fliehen die Pferde, denen die Reiter vom Rücken geschossen wurden, in den Wald. Der Ausdruck des absoluten Terrors im Gesicht des britischen Offiziers, als er seine ausweglose Lage versteht, markiert die neue Epoche, die hier beginnt: nutzlos der Säbel und der ritterliche Todesmut der Kavalleristen. Die Zeit des maschinellen Tötens hat begonnen, und die Blüte Europas wird von hier an hoch rationell und millionenfach mittels MG, Panzer und Gaspatrone vernichtet.
Leider erreicht Gefährten die Höhe dieser Szene nicht wieder. Wir folgen dem herrenlosen Pferd durch den Krieg. Krieg aus der Sicht eines Pferdes? Das wäre eigentlich keine schlechte Konstruktion, um den Antihumanismus der Weltkriegsepoche einzufangen. Spielberg hat die Idee einem populären Jugendbuch entnommen. Doch ihm fehlt der Mut, bei den großen Themen zu bleiben, die mit der Kavallerieszene gesetzt sind: wie die Selbstzerstörung Europas alle hergebrachte Moralität in den Graben reißt; die daraus folgende Krise des soldatischen Mannes, dessen Tugenden obsolet geworden sind. Für das deutsche Publikum ist es besonders schade, dass dieser Film sich in die Sentimentalität einer Geschichte über ein Pferd flüchtet. Denn ein guter Film über den Ersten Weltkrieg, der helfen würde, die Enthemmung des Zweiten zu verstehen, wäre willkommen.
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Stattdessen bekommen wir dies: Ein Junge ist in ein Pferd vernarrt, er respektiert die wilde Natur in ihm, darum lässt es sich zähmen. Als die Kavallerie das Pferd requiriert, zieht auch der Junge an die Front. Beide überleben mit viel Glück. In der Schlüsselszene schweigen die Waffen im Stellungskrieg, weil das Pferd sich im Stacheldraht des Niemandslandes verheddert hat. Es gibt einen kurzen Waffenstillstand, den die Soldaten beider Seiten nutzen, um es freizuschneiden. Dann geht das Morden weiter. Wir sehen davon nichts, und während Millionen junger Männer sterben, folgen wir dem Pferd zurück zu seinem seelenverwandten Eigentümer.
Der Film ist mit zweieinhalb Stunden entschieden zu lang und doch viel zu kurz. Mit Serien wie Band of Brothers und The Pacific hat Spielberg gezeigt, wie man ohne Kitsch und doch ergreifend vom Krieg erzählt – und von den hohlen, ausgelaugten Männern, die er ausgespuckt hat. Gefährten will ganz großes Kino sein. Doch lässt es uns mit dem Bedauern zurück, dass das Epische ins Fernsehen abgewandert ist.







Einen Film so zerreißen, nur weil man keine Pferde mag, ist kindergartengehabe. Es geht nicht um den ersten Weltkrieg, es geht darum, dass ein Junge sein Pferd AN den Krieg verliert und trotz dessen Wirren wiederfindet. Es geht um Freundschaft und Treue. Entschuldigung, wenn nicht die ganze Zeit geballert wird und von halb verstümmelten Männern Reden gehalten werden a la "Ich hätte auf meine Frau hören sollen, als sie mit unseren 11Kindern in der Tür stand und rief "Geh nicht!"." Auch für Journalisten sollte die alte Höflichtkeitsregel gelten: "Wenn du nichts nettes über etwas sagen kannst, dann sag am besten gar nichts!" Herr Lau hätte in diesem Fall jedenfalls gut daran getan, anstatt das Fehlen von soldatischen Einsichten über die neue Art des Krieges zu beklagen. "War Horse" basiert schließlich auf einem Jugendbuch, dass unsren Kindern zeigen soll, was im Leben zählt und welche Werte wichtig sind. Über den Krieg und seine schreckliche Seiten, egal welchen Krieg wir dafür nehmen, lernen die Kinder und Jugendlichen heute schließlich tagtäglich genug - in den Nachrichten.
Vorwurf, dass jemand nicht den Film gedreht hat, den man selber gern gesehen hätte, ist als Kritik ein bisschen dünn. Und das jemand ein Jugendbuch über den Ersten Weltkrieg verfilmt und es nicht auf Remarque hinausläuft, scheint mir durchaus logisch und - der Rezensent sagt es sogar - als Vorwurf typisch deutsch.
Also sollte man den anderen Ansatz und das andere Interesse eines Amerikaners mit einer liebenswerten Schwäche für moralische Märchen hat, durchaus respektieren.
Die anderen Filme über den Ersten Weltkrieg gibt es übrigens schon, z.B. wurde "Im Westen nichts Neues" zweimal in den USA verfilmt, "Erziehung vor Verdun" in der DDR, dann noch "Gallipoli" in Australien. Das nur die alte BRD anscheinend von dem Thema nix mitgekommen hat, kann man ja jetzt schlecht Spielberg vorhalten.
"Freundschaft und Treue". Das ich nicht lache... der Autor macht das schon richtig so... Wer eine solche Epoche als Aufhänger benutzt, muss mit entsprechender Kritik rechnen, wenn er den Erwartungen in Bezug auf beispielsweise Realismus nicht gerecht wird. Und Freundschaft und Treue… ich kann das nicht mehr sehen. Wenns denn wirklich nur darum ginge. Aber es ist doch immer wieder dasselbe, ein nur so vor Pathos triefender Schmalzbatzen. Ekelhaft einfach. Und obendrein immer wieder dieser scheinheilige Umgang mit Tieren. Genau so ekelhaft. Auf der einen Seite wird illustriert, wie tief eine Beziehung Mensch – Tier gehen kann, wie schön alles ist. Da kann man das Pferd nur lieben. Tiere generell. Beim nächsten Rummel aber dann wieder schön das Töchterchen aufs Schimmel setzen, das acht Stunden im Kreis tappelt. Oder gleich ein eigenes Pferd kaufen, dass dann in den allermeisten Fällen völlig vernachlässigt, falsch gehalten und schlussendlich weggegeben wird (Gnadenhof, Tierheim… tolle Tierliebe). Und bei so einem Film wie dem thematisierten, kann mir sonst wer erzählen, dass kein Tier "zu Schaden" gekommen sei. Ich glaube es nicht; zumindest ist es Tierquälerei. Und wenn du jetzt weinst, weil ich nicht sachlich bin, verweise ich souverän auf deinen Beitrag!
Vorwurf, dass jemand nicht den Film gedreht hat, den man selber gern gesehen hätte, ist als Kritik ein bisschen dünn. Und das jemand ein Jugendbuch über den Ersten Weltkrieg verfilmt und es nicht auf Remarque hinausläuft, scheint mir durchaus logisch und - der Rezensent sagt es sogar - als Vorwurf typisch deutsch.
Also sollte man den anderen Ansatz und das andere Interesse eines Amerikaners mit einer liebenswerten Schwäche für moralische Märchen hat, durchaus respektieren.
Die anderen Filme über den Ersten Weltkrieg gibt es übrigens schon, z.B. wurde "Im Westen nichts Neues" zweimal in den USA verfilmt, "Erziehung vor Verdun" in der DDR, dann noch "Gallipoli" in Australien. Das nur die alte BRD anscheinend von dem Thema nix mitgekommen hat, kann man ja jetzt schlecht Spielberg vorhalten.
"Freundschaft und Treue". Das ich nicht lache... der Autor macht das schon richtig so... Wer eine solche Epoche als Aufhänger benutzt, muss mit entsprechender Kritik rechnen, wenn er den Erwartungen in Bezug auf beispielsweise Realismus nicht gerecht wird. Und Freundschaft und Treue… ich kann das nicht mehr sehen. Wenns denn wirklich nur darum ginge. Aber es ist doch immer wieder dasselbe, ein nur so vor Pathos triefender Schmalzbatzen. Ekelhaft einfach. Und obendrein immer wieder dieser scheinheilige Umgang mit Tieren. Genau so ekelhaft. Auf der einen Seite wird illustriert, wie tief eine Beziehung Mensch – Tier gehen kann, wie schön alles ist. Da kann man das Pferd nur lieben. Tiere generell. Beim nächsten Rummel aber dann wieder schön das Töchterchen aufs Schimmel setzen, das acht Stunden im Kreis tappelt. Oder gleich ein eigenes Pferd kaufen, dass dann in den allermeisten Fällen völlig vernachlässigt, falsch gehalten und schlussendlich weggegeben wird (Gnadenhof, Tierheim… tolle Tierliebe). Und bei so einem Film wie dem thematisierten, kann mir sonst wer erzählen, dass kein Tier "zu Schaden" gekommen sei. Ich glaube es nicht; zumindest ist es Tierquälerei. Und wenn du jetzt weinst, weil ich nicht sachlich bin, verweise ich souverän auf deinen Beitrag!
Vorwurf, dass jemand nicht den Film gedreht hat, den man selber gern gesehen hätte, ist als Kritik ein bisschen dünn. Und das jemand ein Jugendbuch über den Ersten Weltkrieg verfilmt und es nicht auf Remarque hinausläuft, scheint mir durchaus logisch und - der Rezensent sagt es sogar - als Vorwurf typisch deutsch.
Also sollte man den anderen Ansatz und das andere Interesse eines Amerikaners mit einer liebenswerten Schwäche für moralische Märchen hat, durchaus respektieren.
Die anderen Filme über den Ersten Weltkrieg gibt es übrigens schon, z.B. wurde "Im Westen nichts Neues" zweimal in den USA verfilmt, "Erziehung vor Verdun" in der DDR, dann noch "Gallipoli" in Australien. Das nur die alte BRD anscheinend von dem Thema nix mitgekommen hat, kann man ja jetzt schlecht Spielberg vorhalten.
Angesichts der massiven Verdrängung des Ersten Weltkriegs aus dem deutschen Kollektivgedächtnis ist jeder Film, der darüber auch nur die geringste Aufklärung bietet, willkommen. Außerdem ist es im höchsten Maße unhistorisch, eine Ereigniskette wie diesen Weltenbrand mit der Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg zu erzählen. Der Erste Weltkrieg steht in erster Linie für sich selbst und hat es "verdient" in seiner Einmaligkeit betrachtet, dargestellt und verarbeitet zu werden. Und glauben Sie mir: Die menschliche Verrohung an sich und das massenhafte Töten an sich sind keine Erfindung des Ersten weltkrieges. Mit ihrer Prämisse im Rucksack müsste man schon den napoleonischen Rußlandfeldzug mit Blick auf das "Unternehmen Barbarossa" darstellen. Rlevant ist die Dynamik des Krieges, welcher als erster eine innere Wandlung durchlebt. Und die beginnt nicht 1914, sondern 1916 mit den industriellen Materialschlachten. Das Symbol des Ersten Weltkrieges ist das MG, doch müsste es die Granatenfabrik sein.
"Freundschaft und Treue". Das ich nicht lache... der Autor macht das schon richtig so... Wer eine solche Epoche als Aufhänger benutzt, muss mit entsprechender Kritik rechnen, wenn er den Erwartungen in Bezug auf beispielsweise Realismus nicht gerecht wird. Und Freundschaft und Treue… ich kann das nicht mehr sehen. Wenns denn wirklich nur darum ginge. Aber es ist doch immer wieder dasselbe, ein nur so vor Pathos triefender Schmalzbatzen. Ekelhaft einfach. Und obendrein immer wieder dieser scheinheilige Umgang mit Tieren. Genau so ekelhaft. Auf der einen Seite wird illustriert, wie tief eine Beziehung Mensch – Tier gehen kann, wie schön alles ist. Da kann man das Pferd nur lieben. Tiere generell. Beim nächsten Rummel aber dann wieder schön das Töchterchen aufs Schimmel setzen, das acht Stunden im Kreis tappelt. Oder gleich ein eigenes Pferd kaufen, dass dann in den allermeisten Fällen völlig vernachlässigt, falsch gehalten und schlussendlich weggegeben wird (Gnadenhof, Tierheim… tolle Tierliebe). Und bei so einem Film wie dem thematisierten, kann mir sonst wer erzählen, dass kein Tier "zu Schaden" gekommen sei. Ich glaube es nicht; zumindest ist es Tierquälerei. Und wenn du jetzt weinst, weil ich nicht sachlich bin, verweise ich souverän auf deinen Beitrag!
die Empfehlung grade nicht: Sie haben meine volle Zustimmung. Ich würde an der Stelle noch ein wenig weiter gehen und auch auf die lächerliche Scheinheiligkeit "Tierliebhabender" Fleischkonsumenten hinweisen, aber... ach, hab ich ja jetzt schon getan. naja.
die Empfehlung grade nicht: Sie haben meine volle Zustimmung. Ich würde an der Stelle noch ein wenig weiter gehen und auch auf die lächerliche Scheinheiligkeit "Tierliebhabender" Fleischkonsumenten hinweisen, aber... ach, hab ich ja jetzt schon getan. naja.
...und werde ihn mir garantiert nicht anschauen. Ich weiß nicht, für welche Klientel dieser Film gedreht wurde. Für jemanden, der einen Kriegs-/Antikriegsfilm sehen will, ist da definitiv zuviel Pferd drin und für einen Pferdeliebhaber dürften die Qualen der Pferde kaum mit anzusehen sein. Ich fand schon die Vorschau kaum auszuhalten und meinen Begleitern ging es ebenso.
Es ist mir unverständlich, warum dieser Film eine FSK 12 gekommen hat. Gerade für die Wendy/Horseland-Fraktion, die noch eine sehr kindliche Einstellung zu Pferden hat, dürfte der Rest mehr als eine Nummer zu brutal sein. Die Eltern sollten dann schon mal ein paar Therapie-Sitzungen mit einplanen.
Grundsätzlich sind solch überhöhten Mensch-Tier-Beziehungen immer etwas krankhaft. Mit den sich gegenseitig massakrierenden und sterbenden Menschen als Staffage, ist es nur noch pervers. Das edle, reine und unschuldige Tier nimmt als Beziehungsersatz den Platz von Menschen ein, weil der Mensch unfähig geworden ist, zu seinesgleichen eine Beziehung aufzubauen. Blondie lässt grüßen.
Zur Kritik von Herrn Lau: Die Schlachten in der Römerzeit, den Napoleonischen Kriegen oder auch im dreißigjährigen Krieg waren nicht weniger brutal. Der wesentliche Unterschied ist die Länge der Gefechte und weitreichende Reduktion auf Materialschlachten. Taktik, Geschick und Kampfstärke der einzelnen Soldaten und ihrer Führung spielte in den großen „Knochenmühlen“ kaum eine Rolle, die eigenen Soldaten wurden verheizt in der Hoffnung dem Gegner noch größeren Schaden zuzufügen zu können und ein paar lächerliche Quadratmeter Land zu erobern.
Es ist mir unverständlich, warum dieser Film eine FSK 12 gekommen hat. Gerade für die Wendy/Horseland-Fraktion, die noch eine sehr kindliche Einstellung zu Pferden hat, dürfte der Rest mehr als eine Nummer zu brutal sein. Die Eltern sollten dann schon mal ein paar Therapie-Sitzungen mit einplanen.
Grundsätzlich sind solch überhöhten Mensch-Tier-Beziehungen immer etwas krankhaft. Mit den sich gegenseitig massakrierenden und sterbenden Menschen als Staffage, ist es nur noch pervers. Das edle, reine und unschuldige Tier nimmt als Beziehungsersatz den Platz von Menschen ein, weil der Mensch unfähig geworden ist, zu seinesgleichen eine Beziehung aufzubauen. Blondie lässt grüßen.
Zur Kritik von Herrn Lau: Die Schlachten in der Römerzeit, den Napoleonischen Kriegen oder auch im dreißigjährigen Krieg waren nicht weniger brutal. Der wesentliche Unterschied ist die Länge der Gefechte und weitreichende Reduktion auf Materialschlachten. Taktik, Geschick und Kampfstärke der einzelnen Soldaten und ihrer Führung spielte in den großen „Knochenmühlen“ kaum eine Rolle, die eigenen Soldaten wurden verheizt in der Hoffnung dem Gegner noch größeren Schaden zuzufügen zu können und ein paar lächerliche Quadratmeter Land zu erobern.
was ist mutiger als das?"
WÜRG KOTZ BRECH.....
...er hat hier einen Artikel verfasst, ohne offenbar den Sinn dessen, was er zu verurteilen sich anmaßt, zu verstehen.
In diesem Film geht es endlich einmal um die nichtmenschlichen Opfer menschlicher Kriege. Um die, die in den Schlachten oft grausamst ihr Leben lassen mussten, weil der Mensch den Hals nicht voll bekommt mit Kriegsperversion. Der erste Weltkrieg war (wie viele andere Kriege vorher, wie viele andere Kriege seitdem und auch wie viele andere Kriege, die noch kommen werden) ein Abschlachten ohne gleichen und ebenso wie Millionen junger Männer sind auch Millionen Pferde, Hunde usw. furchtbar gestorben. Im Gegensatz jedoch zu den Menschen hatten die tierischen Opfer keine Wahl.
Menschen finden immer wieder Gründe, sich gegenseitig umzubringen. Und es ist absolut richtig, ihre Neigung, Unschuldige zum Kriegseinsatz zu zwingen anzuprangern, das hat weder mit Sentimentalität, noch mit "moralischen Märchen" oder einem "Aufhänger" zu tun, sondern einzig mit der Tatsache der menschlichen Vergangenheit und leider, wie man hier lesen kann, auch damit, dass Mensch sich nicht in Grund und Boden schämt, nichtmenschliche Opfer für seine menschlichen Auseinandersetzungen zu schichten.
Herr Lau, zu Ihrer Info: Es geht in diesem Film nicht um menschliche, sondern um die nichtmenschlichen Kriegsopfer.
Sie sind das Thema des Films. -->
...Mag sein, Ihnen reichen die vielen, vielen Filme über die Gräuel des (ersten Welt-)Krieges noch immer nicht, in sich zu kehren; mag sein, Sie haben sich am menschlichen Blut noch immer nicht sattgesehen, dass Sie hier Tatsachen zu verdrehen versuchen. Aber das ändert daran, dass hier wirklich ein Denkmal ("denk' mal!" für die auch von Ihnen missachteten Kriegsopfer gesetzt wurde. Dieser Film stellt sehr wohl menschliche Gesichte dar und fordert zum Nachdenken über den 2. Weltkrieg auf - wenn offensichtlich auch auf einer Ebene, die nicht die Ihre ist.
Vielleicht versuchen Sie sich noch mal an einem sinnvollen Artikel zum Film, nachdem Sie diese Tatsache verstanden haben.
Für ernsthaft Interessierte an einem gern verschwiegenen Teil menschlicher Geschichte:
Zum Thema Missbrauch von Tieren für Kriegszwecke mal ein interessanter Link: http://einestages.spiegel...
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