Hautärztin Lisa Airan : Lisa Airan

Die berühmteste Hautärztin New Yorks weiß, wie man die Uhr anhält.
Die Hautärztin Lisa Airan im März 2011 in New York © Jason Kempin/Getty Images

ZEITmagazin: Frau Airan, Sie sorgen als Ärztin dafür, dass schöne Frauen alterslos aussehen. Welche Behandlungen bieten Sie in Ihrer New Yorker Praxis an?

Lisa Airan: Botox, diverse Hautfüller wie Sculptra, ein Polymilchsäure-Gel, und Restylane, also Hyaluronsäure. Laserbehandlungen gegen Hautunebenheiten, Altersflecken und Äderchen, chemische Peelings. Seit Neuestem behandeln wir mit thrombozytenreichem Plasma, das wir aus dem Blut des Patienten gewinnen und ihm unter die Haut spritzen, damit diese wieder mehr Volumen bekommt.

ZEITmagazin: Behandeln Sie auch echte, medizinische Hautprobleme?

Airan: Ich bin Expertin für chirurgische Eingriffe bei Hautkrebs und behandele Patienten mit Basalzellkarzinomen, Plattenepithelkarzinomen und Melanomen – und auch mit Akne, Ekzemen, Pilzen und gutartigen Hauttumoren.

Lisa Airan

39, ist eine gefragte Hautärztin und Kosmetikerin in Manhattan. Daneben begeistert sie sich für Mode und ist ein regelmäßiger Gast der New York Fashion Week

ZEITmagazin: Wie kamen Sie zu diesem Beruf?

Airan: Ich finde die ästhetische Dermatologie sehr kreativ. Es macht mir Spaß, zu sehen, wie Patienten sich Gedanken über ihr Aussehen machen, und dass ich ihnen dabei helfen kann, so gut auszusehen, wie sie sich fühlen.

ZEITmagazin: Hätten Sie als Studentin gedacht, dass Sie einst bei Modenschauen in der ersten Reihe sitzen würden, dass " Vogue " Sie porträtieren und Oprah Winfrey Sie eingeladen würde? 

Airan: Ich war eine fleißige Studentin, aber Mode habe ich schon immer geliebt. Natürlich war es ein unglaublicher Spaß, als Ärztin bei Oprah zu Gast zu sein.

ZEITmagazin: Tragen Sie in Ihrer Praxis wirklich Rock und High Heels?

Airan: Ich trage immer Mode – dem Wetter entsprechend. Heute, da es in New York sehr kalt ist, trage ich Lederleggings von The Row, Reiterstiefel und einen Rollkragenpulli von Givenchy und eine Strickjacke von Rick Owens.

Kommentare

33 Kommentare Seite 1 von 6 Kommentieren

Das dachte ich mir auch...

hinsichtlich der Unverbindlichkeit des Interviews und seiner doch recht Oberflächlichen Natur.

Aber warum sollte dies kein Thema für Zeit Leser sein, liebe Vorredner?

Denken sie nicht etwas Schablonenhaft, wenn Intellektualität gleichbedeutend damit ist, sich Luxus zu verweigern? Man kann aus dem Interview durchaus Schlüsse ziehen und seien sie ehrlich, es hat sie doch innerlich befriedigt, so ein schönes Feindbild präsentiert zu bekommen, Luxus, eine Form der Ästhetik, Mode, etc.

Thematik ist auf jeden Fall interessant, Umsetzung kann gerne noch etwas tiefer ansetzen.

Das war ein Teil einer Serie mit dem Titel...

"Serie Schönheit in jedem Alter" und sie war die Schönheitsmacherin, die noch dazu gut aussieht.

Wo ist das Problem? Viele nutzen es, es ist ein wachsender Markt, der bereits in die Mittelschicht vorgedrungen ist.

Eine Bekannte von mir sagte in dem Zusammenhang: "Wer sich die Zähne gut aussehend erhält mit Hilfe eines Zahnarztes, seine Körperkonturen mit Hilfe eines Sportlehrers erhält, kann auch ohne Probleme zu einem solchen Eingriff ja sagen."

Wieso auch nicht, wenn es den Menschen denn gut tut?