Benjamin Lebert "Ins Unglücklichsein kann man sich verlieben"

Mit 17 schrieb er seinen ersten Roman, jetzt ist er 30. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Benjamin Lebert über seine Essstörungen, einen Aufenthalt in der Psychiatrie und die unterschätzte Kraft des Humors.

ZEITmagazin: Herr Lebert, in Ihrem neuen Roman »Im Winter dein Herz« haben wir uns folgenden Satz angestrichen: »Mut zum Leben haben, das ist gleichbedeutend mit reger Phantasie, weil man sich immer wieder einen Weg vorstellen muss, den es noch nicht gibt.« Diesen Satz bekommt die Hauptfigur, ein junger Mann namens Robert, von seinem Psychotherapeuten gesagt. Kurz darauf wird Robert in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Kann Fantasie auch in den dunkelsten Momenten helfen?

Benjamin Lebert: Ja. Fantasie ist ein Retter. Damit sich überhaupt etwas verändert, muss man es visualisieren. Fantasie heißt Leben schaffen. Sie macht, dass man einem Ort nicht ausgeliefert ist, egal wie schlimm er zu sein scheint. Man kann sich die Möglichkeit eines anderen Lebens ausmalen.

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ZEITmagazin: Wie geht das bei Ihnen – sich ein anderes Leben ausmalen? Wie bereiten Sie Ihr Schreiben vor?

Lebert: Ich habe Vokabelhefte, die sind geordnet nach Menschen, Orten, Klamotten, Wetter, Stimmungen, Empfindungen. Wenn ich etwas aufgefangen habe, das mir gefällt, schreibe ich das in eines dieser Hefte. Sie liegen auf meinem Schreibtisch und sind sehr wichtig.

Benjamin Lebert

30, ist in Freiburg geboren. Mit 17 Jahren veröffentlichte er seinen Debütroman »Crazy«, der von Hans-Christian Schmidt verfilmt wurde. Das Buch wurde in 33 Sprachen übersetzt und über eine Million mal verkauft. Seitdem sind fünf weitere Romane erschienen, darunter »Kannst du« und »Der Vogel ist ein Rabe«. In seinem neuesten Buch »Im Winter dein Herz«, das in diesen Tagen im Verlag Hoffmann & Campe erscheint, geht es um drei junge Leute, die aus einer psychiatrischen Klinik fliehen.

Leben und Karriere

Benjamin Lebert stammt aus einer Münchner Journalistenfamilie, sein Vater Andreas Lebert ist Chefredakteur der »Brigitte«, und sein Onkel Stephan Lebert ist Redakteur der ZEIT. Benjamin Lebert verließ mit 16 Jahren die Schule und holte 2003 seinen Hauptschulabschluss nach. Nach dem Erfolg von »Crazy« gab Lebert an der New York University Kurse im Fach Creative Writing und schaffte es später sogar auf eine Magazin-Liste mit den »500 wichtigsten Intellektuellen« Deutschlands. Er lebt in Hamburg.

ZEITmagazin: Sie liefern den Stoff für Ihre Geschichte?

Lebert: Ja, obwohl ich am Anfang eigentlich immer einem Gefühl auf der Spur bin. Dann versuche ich, eine Geschichte oder Bilder zu finden, die diesem Gefühl entsprechen.

ZEITmagazin: Wenn man seinem Gefühl nachspürt, dann ist man zwangsläufig immer sehr nah bei sich.

Lebert: Es gibt ja zwei Meinungen unter Schriftstellern. John Irving zum Beispiel sagt, die ganze Literatur wäre unsäglich langweilig, wenn alle immer nur über das schreiben würden, was sie kennen. Hemingway glaubte dagegen, man könne überhaupt nur über das schreiben, was man kennt. Und obwohl ich mich auch sehr für die Geschichten von anderen interessiere, ist das Benjamin-Sein leider ungemein dominant.

ZEITmagazin: Ihre Romanfigur Robert findet in der Klinik Freunde, gemeinsam machen sie sich auf die Reise durch das winterliche Deutschland. Sie sind auf der Suche, ohne genau zu wissen, wonach. Welchem Gefühl haben Sie hier nachgespürt?

Lebert: Dem Gefühl, dass ich die Welt nicht mehr aufnehmen konnte. Ich konnte die Eindrücke und die Vehemenz der Welt nicht mehr in mich hineinlassen. Und das hatte bei mir ganz konkrete Folgen: Ich konnte buchstäblich keinen Bissen mehr hinunterkriegen.

ZEITmagazin: Sie konnten plötzlich nicht mehr essen?

Lebert: Ja. Es hat vor etwa zwei Jahren angefangen, in einem Lokal, wo ich mit Freunden war. Schon auf dem Weg dorthin bin ich von einer großen Kälte erfasst worden. Ich habe das Gefühl gehabt, die Kälte kriecht in mich hinein. Was dann auch seinen Weg in diesen Roman gefunden hat: die Frage, wie man der Kälte begegnen kann. An dem Abend habe ich mir aber noch gar nicht so viel dabei gedacht. Doch als in dem Lokal, einem asiatischen Restaurant, der Reis gebracht wurde, konnte ich nichts essen. Es ging mir fürchterlich, ich bin dann nach Hause und habe mich ins Bett gelegt. Aber am nächsten Morgen ist es so weitergegangen. Ich habe das Essen verweigert, der ganze Schluckprozess war schwierig. Das war wohl ein Ausdruck dafür, dass ich einfach nicht mehr wollte. Als ich schließlich nur noch 47 Kilo gewogen habe, bin ich in die Klinik gegangen.

Leser-Kommentare
  1. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls

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    Na, da haben Sie ja eine tolle Ferndiagnose abgegeben. Im Kindergarten haben wir immer gesagt: "Wer das sagt, der ist es auch" (1956). Jeder von uns lebt eine individuelle Spielart des Mensch-Seins, und jeder muss es auf seine eigene Weise meistern. D.h., jeder sollte erstmal Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen und ebenfalls lernen, sich selbst anerkennen. Wenn jemand, der sich dazu berufen fühlt, dabei helfen kann, umso besser. Ansonsten bezweifle ich, dass heutige Therapeuten irgend etwas über das Leben wissen, da sie es nicht wissen wollen. Nach dem modernen Welt - und Menschenbild sind wir nichts als eine programmierte Maschine, die man nur umzuprogrammieren braucht. Damit jedoch wird man sehr vielen Phänomenen des Lebens keineswegs gerecht, und es funktioniert auch nicht wirklich. Nur die Suggestion, die darin steckt, hilft eine Weile. Jeder muss schon selbst in seine eigene Hölle hinab steigen und sehen, wer und was er wirklich ist. Und jeder sollte dringend lernen, die Zeit anzuhalten, um hören zu können, was er selbst denkt.

    was für eine plumpe Todschlag-Analyse. Ich wette, sie lieben Freud...

    • SusaS
    • 25.02.2012 um 13:07 Uhr

    Solch ein Schwachsinn... das ist ja unfassbar! Sie offenbaren mit einer solchen Aussage, dass Sie nicht die geringste Ahnung von Psychologie haben.

    Na, da haben Sie ja eine tolle Ferndiagnose abgegeben. Im Kindergarten haben wir immer gesagt: "Wer das sagt, der ist es auch" (1956). Jeder von uns lebt eine individuelle Spielart des Mensch-Seins, und jeder muss es auf seine eigene Weise meistern. D.h., jeder sollte erstmal Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen und ebenfalls lernen, sich selbst anerkennen. Wenn jemand, der sich dazu berufen fühlt, dabei helfen kann, umso besser. Ansonsten bezweifle ich, dass heutige Therapeuten irgend etwas über das Leben wissen, da sie es nicht wissen wollen. Nach dem modernen Welt - und Menschenbild sind wir nichts als eine programmierte Maschine, die man nur umzuprogrammieren braucht. Damit jedoch wird man sehr vielen Phänomenen des Lebens keineswegs gerecht, und es funktioniert auch nicht wirklich. Nur die Suggestion, die darin steckt, hilft eine Weile. Jeder muss schon selbst in seine eigene Hölle hinab steigen und sehen, wer und was er wirklich ist. Und jeder sollte dringend lernen, die Zeit anzuhalten, um hören zu können, was er selbst denkt.

    was für eine plumpe Todschlag-Analyse. Ich wette, sie lieben Freud...

    • SusaS
    • 25.02.2012 um 13:07 Uhr

    Solch ein Schwachsinn... das ist ja unfassbar! Sie offenbaren mit einer solchen Aussage, dass Sie nicht die geringste Ahnung von Psychologie haben.

  2. Na, da haben Sie ja eine tolle Ferndiagnose abgegeben. Im Kindergarten haben wir immer gesagt: "Wer das sagt, der ist es auch" (1956). Jeder von uns lebt eine individuelle Spielart des Mensch-Seins, und jeder muss es auf seine eigene Weise meistern. D.h., jeder sollte erstmal Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen und ebenfalls lernen, sich selbst anerkennen. Wenn jemand, der sich dazu berufen fühlt, dabei helfen kann, umso besser. Ansonsten bezweifle ich, dass heutige Therapeuten irgend etwas über das Leben wissen, da sie es nicht wissen wollen. Nach dem modernen Welt - und Menschenbild sind wir nichts als eine programmierte Maschine, die man nur umzuprogrammieren braucht. Damit jedoch wird man sehr vielen Phänomenen des Lebens keineswegs gerecht, und es funktioniert auch nicht wirklich. Nur die Suggestion, die darin steckt, hilft eine Weile. Jeder muss schon selbst in seine eigene Hölle hinab steigen und sehen, wer und was er wirklich ist. Und jeder sollte dringend lernen, die Zeit anzuhalten, um hören zu können, was er selbst denkt.

    Antwort auf "Empfehlung"
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    2."Ansonsten bezweifle ich, dass heutige Therapeuten irgend etwas über das Leben wissen, da sie es nicht wissen wollen."

    Ich sprach explizit von Analytikern und Analyse,nicht von Therapie und Therapeuten.

    2."Ansonsten bezweifle ich, dass heutige Therapeuten irgend etwas über das Leben wissen, da sie es nicht wissen wollen."

    Ich sprach explizit von Analytikern und Analyse,nicht von Therapie und Therapeuten.

  3. Benjamin Lebert hat an seinen frühen Überraschungserfolg "Crazy" nie wieder anknüpfen können. Das ist bitter und würde jedem jungen Menschen sicher genügend Probleme bereiten, der sich allzu früh als Schriftsteller definiert und empfindet. Welche psychischen Probleme ein Autor hat, der jahrelang seinem Erstling verzweifelt hinterher schreibt, würde unter normalen Umständen Zeitungsleser und Kritiker kaum interessieren, denn nach 17 (!) Jahren vergeblicher Schreibbemühungen kann man das literarische Potential des jungen Herrn Lebert inzwischen einschätzen. Aber der junge Herr Lebert hat einen Onkel bei der ZEIT, so wie die junge Frau Joffe, deren beeindruckende intellektuelle und modische Präsenz uns erst kürzlich im ZEIT-Magezin offenbart wurde, die Tochter des ZEIT-Herausgebers Josef Joffe ist. Dass verwandtschaftliche Beziehungen Voraussetzungen für journalistische Berichterstattung sind, kennt man aus Berlusconi-Land. Wo bleibt, gerade nach der Wulff-Affäre, die professionelle journalistische Distanz, die einfach gebietet, dass Verwandtschaft ein absolutes Ausschlusskriterium für die Berichterstattung in der ZEIT ist? Es steht Herrn Lebert senior und Herrn Joffe frei, ihre Verwandten bei anderen Blättern unterzubringen, aber keinesfalls im eigenen Blatt. Herrn Wulff wirft man zurecht die "Freunde" vor, aber für Verwandte scheinen eigene Regeln zu gelten. Von der unsäglichen Dauerwerbesendung des Chefredakteurs di Lorenzo für den Herausgeber Schmidt ganz zu schweigen.

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    ...bedeutet für Sie also, dass die ZEIT Bejamin Lebert und Jessica Joffe ignorieren muß, aufgrund ihrer Vewandschaftverhältnisse? So als würden diese Menschen nicht existieren, oder wie muß man sich das vorstellen?

    Der Vergleich mit Wulff ist ebenfalls völlig daneben, da es bei Herrn Wulff in erster Linie um Amtsmißbrauch ging.

    ...bedeutet für Sie also, dass die ZEIT Bejamin Lebert und Jessica Joffe ignorieren muß, aufgrund ihrer Vewandschaftverhältnisse? So als würden diese Menschen nicht existieren, oder wie muß man sich das vorstellen?

    Der Vergleich mit Wulff ist ebenfalls völlig daneben, da es bei Herrn Wulff in erster Linie um Amtsmißbrauch ging.

  4. "Ich glaube eher, dass Geborgenheit Freundschaft mit der Reise ist, mit dem, wo man gerade ist."

    Schön ausgedrückt! Man könnte auch sagen: Zuhause sein im Wandel...weil nichts für immer ist.

    • C3m
    • 25.02.2012 um 11:11 Uhr

    Das sollte uns der junge Mann mal erzählen.
    Bekam er nur schlechtes Essen? Wurde ihm durch
    Erzählungen der Eltern, Ekel vor Wurst und Fett
    beigebracht? Hormone im Fleisch, Bio usw. waren
    in manchen Kreisen um 1980 ja auch im Gespräch.

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    Hier liegt die Essstörung eindeutig in der Lebensverweigerung. Das hat nichts mit dem Essen an sich zu tun oder was einem zum Essen erzhält wurde.

    5. "Eßstörungen: Wodurch bekommt man sowas?"

    im weitesten Sinne einzugliedern unter Abwehrmechnismen,die grundliegenden Themen des Lebens,also Angst,Tod und Sexualität wurden/werden unzureichend bewältigt.

    Hier liegt die Essstörung eindeutig in der Lebensverweigerung. Das hat nichts mit dem Essen an sich zu tun oder was einem zum Essen erzhält wurde.

    5. "Eßstörungen: Wodurch bekommt man sowas?"

    im weitesten Sinne einzugliedern unter Abwehrmechnismen,die grundliegenden Themen des Lebens,also Angst,Tod und Sexualität wurden/werden unzureichend bewältigt.

  5. Hier liegt die Essstörung eindeutig in der Lebensverweigerung. Das hat nichts mit dem Essen an sich zu tun oder was einem zum Essen erzhält wurde.

  6. ohne das zu merken. Bis ich angefangen habe zu lachen. Nicht über irgendwelche Witze oder doofer Comediens, nein. Es waren Mommente in der Natur. Ich sah zwei kleine Häschen miteinander Hüpfen, so lustig, so nett und ich merkte, dass ich lachte. Ich meldete mich irgendwann zum Kurs - Freies Tanzen - an. Irgendwann tanzte ich zu hause, frei nach der Musik, und lächelte, und nach und nach, fand ich das Leben schön. Und irgendwann stellte ich fest, das ich ein glücklicher Mensch bin, obwohl sich in meinem Leben nichts verändert hat. Lebe nach wie vor alleine, leide aber nicht deswegen. Nein, ich freue mich und oft muss ich Paare belächeln, wenn ich sehe wie unglüclich sie in ihren Beziehungen sind. Mann kann es lernen, glüclich zu sein. Genau so kann man sich in das vermeintliche Unglück verlieben. Kein Psychiater kann dir helfen, nur du selber kannst wiede die Frude am Leben finden. Lächeln und Bewegung helfen ganz zuverlässig, sie heilen ohne Geld zu verlangen. Du muss es nur begreifen.

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    Die Schwierigkeiten des jungen Mannes kann ich bedingt nachvollziehen, denn durch den Artikel weiß ich nicht genug über ihn. Ein paar seiner Antworten gefallen mir sehr gut und können mMn helfen, seelische Probleme selbst zu bewältigen. Es würde mich interessieren, weshalb er mit 16, ohne Abschluss die Schule verließ - da steckt vermutlich auch etwas seines Unwohlseins dahinter.
    @levandulova: Volle Zutimmung, ich hatte - aus mir heraus - 2 wirklich große Krisen in meinem Leben und habe sie, ähnlich der von Ihnen beschrieben Art und durch Gespräche mit meinen besten Freunden gemeistert - aber sicher nicht mit den Psychoonkels. Jetzt bin ich seit ca. 4(!)Jahren in die 3. Krise verwickelt, jedoch extrinsisch durch den Verrat und Wortbruch meiner Noch-Frau und durch Heuchelei und Korruption ihres Landes verursacht ... doch die Lösung zeichnet sich ab, auch wenn ich erstmal mein Kind hier zurücklassen muss (kein Offizieller hilft einem!).
    Dieses Land ist im Übrigen Weltspitze in der Dichte an Psychoonkels (wie an Rechtsanwälten und Notaren und anderen, weitgehend überflüssigen "Services"!). Der Grund liegt nach meinen Beobachtungen im weit verbreiteten Egoismus und amoralischen Familismus (nach E.C.Banfield)sowie in der Unfähigkeit wirklich tiefgründig zu reden, über das ständige oberflächliche Gequatsche oder Reden über Dritte hinaus. Daher sind Psychologen für mich "unten durch" - was nicht heißt, dass es, im Einzelfall, nicht auch Gute gibt.

    Die Schwierigkeiten des jungen Mannes kann ich bedingt nachvollziehen, denn durch den Artikel weiß ich nicht genug über ihn. Ein paar seiner Antworten gefallen mir sehr gut und können mMn helfen, seelische Probleme selbst zu bewältigen. Es würde mich interessieren, weshalb er mit 16, ohne Abschluss die Schule verließ - da steckt vermutlich auch etwas seines Unwohlseins dahinter.
    @levandulova: Volle Zutimmung, ich hatte - aus mir heraus - 2 wirklich große Krisen in meinem Leben und habe sie, ähnlich der von Ihnen beschrieben Art und durch Gespräche mit meinen besten Freunden gemeistert - aber sicher nicht mit den Psychoonkels. Jetzt bin ich seit ca. 4(!)Jahren in die 3. Krise verwickelt, jedoch extrinsisch durch den Verrat und Wortbruch meiner Noch-Frau und durch Heuchelei und Korruption ihres Landes verursacht ... doch die Lösung zeichnet sich ab, auch wenn ich erstmal mein Kind hier zurücklassen muss (kein Offizieller hilft einem!).
    Dieses Land ist im Übrigen Weltspitze in der Dichte an Psychoonkels (wie an Rechtsanwälten und Notaren und anderen, weitgehend überflüssigen "Services"!). Der Grund liegt nach meinen Beobachtungen im weit verbreiteten Egoismus und amoralischen Familismus (nach E.C.Banfield)sowie in der Unfähigkeit wirklich tiefgründig zu reden, über das ständige oberflächliche Gequatsche oder Reden über Dritte hinaus. Daher sind Psychologen für mich "unten durch" - was nicht heißt, dass es, im Einzelfall, nicht auch Gute gibt.

  7. ...bedeutet für Sie also, dass die ZEIT Bejamin Lebert und Jessica Joffe ignorieren muß, aufgrund ihrer Vewandschaftverhältnisse? So als würden diese Menschen nicht existieren, oder wie muß man sich das vorstellen?

    Der Vergleich mit Wulff ist ebenfalls völlig daneben, da es bei Herrn Wulff in erster Linie um Amtsmißbrauch ging.

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