Sachbuch: Endloser Höhenflug
Wie Unternehmen es schaffen, dauerhaft erfolgreich zu sein.
© Getty Images

Der mittlerweile verstorbene Apple-Chef Steve Jobs erinnerte das Unternehmen seinerzeit an seine Grundsätze.
Erfolgreiche Firmenchefs gelten vielfach als Draufgänger, die mit zukunftsweisenden Ideen den Markt revolutionieren. Das hält der amerikanische Autor Jim Collins für einen Mythos. Um ein Unternehmen erfolgreich zu führen, brauchen Spitzenmanager seiner Meinung nach keine Visionen, sondern nur eine »konkrete, klar definierte, gut durchdachte und strikt einzuhaltende« Strategie.
Collins fragte sich, warum einige Unternehmen auch unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen dauerhaft wachsen, während ihre Konkurrenten in ähnlichen Situationen scheitern. Wie etwa schaffte es Southwest Airlines, von einem regionalen Unternehmen zur größten Billigfluggesellschaft der Welt aufzusteigen, während der Konkurrent PSA übernommen wurde – obwohl Southwest doch zunächst nichts anderes tat, als das Geschäftsmodell von PSA zu kopieren?
Das Geheimnis, so Collins, ist Disziplin. Gerade weil sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ständig veränderten, sei es wichtig, dass es in einem Unternehmen verlässliche Richtlinien gebe und die gesetzten Ziele mit äußerster Disziplin verfolgt würden. So hatte der ehemalige Southwest-Vorstand Howard Putnam seiner Airline ein klares Programm vorgegeben: Nur Strecken von weniger als zwei Stunden sollen geflogen werden, mit nur einem Flugzeugtyp, und nach der Landung soll so schnell wie möglich wieder gestartet werden.
Das sind keine visionären Ideen, sondern gut durchdachte Prinzipien. Über Jahre hinweg wich das Unternehmen kaum von diesen Grundsätzen ab. So konnte es seinen Aufstieg selbst dann fortsetzen, als Ende der Siebziger die Deregulierung des US-Flugverkehrs zu harten Preiskämpfen führte.
Dieses und ähnliche spannende Beispiele machen Collins’ Buch lesenswert. Der Autor zeigt unter anderem, was Roald Amundsens Weg zum Südpol mit der Krebserkrankung des ehemaligen Intel-Chefs Andy Grove gemeinsam hat und warum man auf dem Mount Everest dieselben Fähigkeiten braucht wie an der Spitze eines Topunternehmens. Neben Disziplin hält er vor allem die paranoide Angst vor dem Scheitern als Triebkraft für den Erfolg. Denn diese Angst sei es, die Top-Manager dazu bringe, »sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten extreme Wachsamkeit aufrechtzuerhalten«.
Dementsprechend erinnert im Büro von Bill Gates ein Foto von Henry Ford daran, dass jeder unternehmerische Höhenflug ein Ende haben kann. Apple-Chef John Sculley kündigte hingegen eine mehrwöchige Auszeit an, als es bei Apple Ende der Achtziger richtig gut lief. Im Folgejahr sank Apples Aktienrendite erheblich. Der heute so erfolgreiche IT-Konzern ist für Collins ein Negativbeispiel, weil er bis Mitte der Neunziger wiederholt in Krisen geriet. Der enorme Aufstieg gelang erst in den 2000er Jahren – nach Ansicht des Autors vor allem deshalb, weil Steve Jobs das Unternehmen an seine anfänglichen Grundsätze erinnerte und wieder eine klare Strategie verfolgte.
Die Einsichten des Wirtschaftsexperten gründen auf sorgfältiger Forschungsarbeit (über 7.000 Dokumente wurden gesichtet), sind aber oft nicht neu. Dass man nur vorankommt, wenn man seine Ziele konsequent verfolgt, ist eine Binsenweisheit und trifft nicht nur auf Spitzenunternehmen zu. Und auch der Hinweis, dass Projekte in der Regel umso erfolgreicher abgeschlossen werden, wenn sie gut durchdacht sind, ist nicht gerade originell. Andererseits besticht Collins gerade deshalb, weil er den Erfolg von Spitzenmanagern nicht mit einer irgendwie angeborenen Genialität begründet, sondern mit handfesten Fertigkeiten. Endlich zeigt wieder einmal jemand auf, was gute Unternehmensführung eigentlich ist: harte Arbeit.
Und noch etwas fällt auf. Am erfolgreichsten sind diejenigen Unternehmer, die nicht glauben, dass »Glück beziehungsweise Pech, Chaos oder jeder andere externe Faktor« entscheidend für ihren Erfolg sei. Denn auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit gilt: Wer von sich selbst Rechenschaft für sein Handeln fordert, wird alles dafür tun, möglichst gut abzuschneiden.





"Am erfolgreichsten sind diejenigen Unternehmer, die nicht glauben, dass »Glück beziehungsweise Pech, Chaos oder jeder andere externe Faktor« entscheidend für ihren Erfolg sei. "
Und jetzt ersetzen wir das Wort "Unternehmer" durch "Menschen". Es gibt eben keinen Mann mit weissem Bart, der es für uns tut. Wenn wir es nicht selbst machen, macht es niemand. Wir sind zum grössten Teil unseres Glückes Schmied,
nur wir. Wer keine Fostwirtschaft betreibt, hat auch keine Wälder, wer nicht säht, muss damit rechnen, nicht zu ernten.
"wer nicht sät, wird auch nichts ernten"
Das klingt ert mal logisch. Ich hate in meinem Leben längere Zeit die Möglichkeit, als KleinBauer tätig zu sein.
Sicher, wer nicht sät, wer seine Zeit lieber im Wirtshaus oder vor dem Fernseher verbringt, wird kaum eine gute Ernte einfahren.
Aber die Gefahren von Wind und Wetter, beeinflussen schon seit Menschengedenken den Erfolg des Bauern.
Frost im Mai in die Traubenblüte, Hagel im August auf die fast reifen Trauben.
Trockenheit, Hochwaser,...endlos sind die Gefahren bis die Ernte endlich eingebracht ist.
Weshalb feiern die Menschen Erntedankfest?
Weil sie wissen, daß nicht nur ihr eigens Geschick und Fleiss dafür veratnwortlich sind, wie die Ernte ausfällt.
Mit 21 Jahren hatte ich die Möglichkeit, ein Haus zu bauen. Ein Frend von mir -ein Waisenkind - hatte diese Möglichkeit nicht. Soll ich mich jetzt hinstellen und mir auf die Schulter klopfen und auf meinen Freund zeigen, der weniger Glück hatte als ich?
Sicher, kann man tun, aber ich bin da zu ehlrich mir selbst gegenüber. Ich hatte Glück, daß ich einen einiigemaßen IQ habe, daß meine Eltern m ich auf eine Schule schickten, daß ich einen Beruf fand, der mich ganz gut ernährt...
"wer nicht sät, wird auch nichts ernten"
Das klingt ert mal logisch. Ich hate in meinem Leben längere Zeit die Möglichkeit, als KleinBauer tätig zu sein.
Sicher, wer nicht sät, wer seine Zeit lieber im Wirtshaus oder vor dem Fernseher verbringt, wird kaum eine gute Ernte einfahren.
Aber die Gefahren von Wind und Wetter, beeinflussen schon seit Menschengedenken den Erfolg des Bauern.
Frost im Mai in die Traubenblüte, Hagel im August auf die fast reifen Trauben.
Trockenheit, Hochwaser,...endlos sind die Gefahren bis die Ernte endlich eingebracht ist.
Weshalb feiern die Menschen Erntedankfest?
Weil sie wissen, daß nicht nur ihr eigens Geschick und Fleiss dafür veratnwortlich sind, wie die Ernte ausfällt.
Mit 21 Jahren hatte ich die Möglichkeit, ein Haus zu bauen. Ein Frend von mir -ein Waisenkind - hatte diese Möglichkeit nicht. Soll ich mich jetzt hinstellen und mir auf die Schulter klopfen und auf meinen Freund zeigen, der weniger Glück hatte als ich?
Sicher, kann man tun, aber ich bin da zu ehlrich mir selbst gegenüber. Ich hatte Glück, daß ich einen einiigemaßen IQ habe, daß meine Eltern m ich auf eine Schule schickten, daß ich einen Beruf fand, der mich ganz gut ernährt...
Ohne Skrupellosigkeit gegenüber den eigenen Mitarbeitern, den Lieferanten, den Kunden, den Mitbewerbern und der Umwelt ist noch kein Unternehmer Milliardär geworden.
Sie schreiben: "Ohne Skrupellosigkeit gegenüber den eigenen Mitarbeitern ..."
Quelle?
Ein Gegenbeispiel:
"ErnstAbbe (1840-1905)war auch ein mutiger Reformer, der mit seinen sozialpolitischen Ideen seiner Zeit weit voraus war. Um den Bestand der Unternehmen Carl Zeiss und SCHOTT unabhängig von persönlichen Eigentümer- interessen zu sichern, gründete Abbe im Jahr 1889 die Carl-Zeiss- Stiftung, die er 1891 zur Alleineigentümerin der Zeiss Werke und zur Miteigentümerin der SCHOTT Werke machte...
Mit dem Stiftungsstatut von 1896 verlieh Abbe dem Betrieb eine einzigartige Unternehmensverfassung. Neben seinerzeit außer ordentlich fortschrittlichen Bestimmungen zur Unternehmensführung und zu rechtlich verankerten Arbeitsbeziehungen widerspiegelte sich auch das soziale Engagement Abbes im Statut. So gab es für die Beschäftigten Mitspracherechte, bezahlten Urlaub, Beteiligung am Ertrag, ein verbrieftes Recht auf Pensionszahlungen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und von 1900 an den Achtstundentag. Auf diese Weise wurden die Stiftungsunternehmen Carl Zeiss und SCHOTT zu Vorreitern der modernen Sozialgesetzgebung."
(http://www.zeiss.de/konzern)
Sie schreiben: "Ohne Skrupellosigkeit gegenüber den eigenen Mitarbeitern ..."
Quelle?
Ein Gegenbeispiel:
"ErnstAbbe (1840-1905)war auch ein mutiger Reformer, der mit seinen sozialpolitischen Ideen seiner Zeit weit voraus war. Um den Bestand der Unternehmen Carl Zeiss und SCHOTT unabhängig von persönlichen Eigentümer- interessen zu sichern, gründete Abbe im Jahr 1889 die Carl-Zeiss- Stiftung, die er 1891 zur Alleineigentümerin der Zeiss Werke und zur Miteigentümerin der SCHOTT Werke machte...
Mit dem Stiftungsstatut von 1896 verlieh Abbe dem Betrieb eine einzigartige Unternehmensverfassung. Neben seinerzeit außer ordentlich fortschrittlichen Bestimmungen zur Unternehmensführung und zu rechtlich verankerten Arbeitsbeziehungen widerspiegelte sich auch das soziale Engagement Abbes im Statut. So gab es für die Beschäftigten Mitspracherechte, bezahlten Urlaub, Beteiligung am Ertrag, ein verbrieftes Recht auf Pensionszahlungen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und von 1900 an den Achtstundentag. Auf diese Weise wurden die Stiftungsunternehmen Carl Zeiss und SCHOTT zu Vorreitern der modernen Sozialgesetzgebung."
(http://www.zeiss.de/konzern)
Unternehmen, die sehr erfolgreich und langlebig sind, haben noch eine Gemeinsamkeit - Bescheidenheit. Es fällt auf, daß gerade die Unternehmensspitze dieser Unternehmen äußerst bescheiden auftreten und auch sind.
"Dementsprechend erinnert im Büro von Bill Gates ein Foto von Henry Ford daran, dass jeder unternehmerische Höhenflug ein Ende haben kann. Apple-Chef John Sculley kündigte hingegen eine mehrwöchige Auszeit an, als es bei Apple Ende der Achtziger richtig gut lief."
was soll sowas?
was, bitte, hat das Eine mit dem Anderen zu tun?
einer hängt ein Bild auf der andere macht Urlaub.
Hätte er vor dem Urlub das gleiche Bild aufgehängt wäre es besser gelaufen?!?
Ich brauch drei Ausrufezeichen, um meine eigene Dummheit hervorzuheben.
Was wurde jetzt auf was hin untersucht und was ist das Ergebnis?
Irgendeine Hypothese wie "Starrsinn macht unsterblich" wird mit ein paar handverlesenen Beispielen "belegt"?!?! Ist es als Witz gedacht?
Was ist mit den tausenden anderen Unternehmen? Fahren nicht auch ideenlose Unternehmen an die Wand und sind wandlungsfähige Unternehmen weniger beständig?!?
Die Ausrufezeichen langen nicht. Ich muss es noch mal hinschreiben. Ich bin für den Artikel zu blöd!
Sie schreiben: "Ohne Skrupellosigkeit gegenüber den eigenen Mitarbeitern ..."
Quelle?
Ein Gegenbeispiel:
"ErnstAbbe (1840-1905)war auch ein mutiger Reformer, der mit seinen sozialpolitischen Ideen seiner Zeit weit voraus war. Um den Bestand der Unternehmen Carl Zeiss und SCHOTT unabhängig von persönlichen Eigentümer- interessen zu sichern, gründete Abbe im Jahr 1889 die Carl-Zeiss- Stiftung, die er 1891 zur Alleineigentümerin der Zeiss Werke und zur Miteigentümerin der SCHOTT Werke machte...
Mit dem Stiftungsstatut von 1896 verlieh Abbe dem Betrieb eine einzigartige Unternehmensverfassung. Neben seinerzeit außer ordentlich fortschrittlichen Bestimmungen zur Unternehmensführung und zu rechtlich verankerten Arbeitsbeziehungen widerspiegelte sich auch das soziale Engagement Abbes im Statut. So gab es für die Beschäftigten Mitspracherechte, bezahlten Urlaub, Beteiligung am Ertrag, ein verbrieftes Recht auf Pensionszahlungen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und von 1900 an den Achtstundentag. Auf diese Weise wurden die Stiftungsunternehmen Carl Zeiss und SCHOTT zu Vorreitern der modernen Sozialgesetzgebung."
(http://www.zeiss.de/konzern)
dann ja wohl von Disziplin. Wasn Schenkelklopfer! ^^
Eine Binsenweisheit bleibt eine Binsenweisheit, selbst wenn man selbstverliebt ein rosa Schleifchen dranmacht.
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