Klima-DebatteHier irren die Klimapäpste

Sie können die Vergangenheit nicht erklären – und dramatisieren die Zukunft. Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning nehmen die Debatte um ihr Buch auf.

Über mangelnde Aufmerksamkeit seitens der ZEIT für unser Buch Die kalte Sonne können wir uns wahrlich nicht beklagen. Es erschien eine regelrechte Artikelserie mit heftiger Kritik. Wir haben die Beiträge jeweils auf unserer Website www.kaltesonne.de detailliert kommentiert. Besonders auffallend war dabei, dass mit keinem einzigen Wort auf unsere wichtigste Argumentationslinie eingegangen wurde, nämlich die vorindustrielle Temperaturentwicklung der letzten 10.000 Jahre. Dies ist die Schwachstelle in der Theorie des Weltklimarates IPCC, und genau hier unterläuft ihm abseits der öffentlichen Klimascharmützel ein schwerwiegender Denkfehler, der eine umfangreiche Neubewertung der am Klimageschehen beteiligten Faktoren zwingend notwendig macht.

Zahlreiche geologische Studien, die in angesehenen Zeitschriften wie Science und Nature publiziert wurden, zeigen, dass die letzten 10.000 Jahre durch charakteristische Temperaturschwankungen im 1.000-Jahres-Maßstab gekennzeichnet sind. Diese sogenannten Millenniumszyklen verliefen interessanterweise weitgehend synchron zur Sonnenaktivität: Während der kalten Phasen war die Sonne in der Regel schwach, und in den warmen Phasen war sie stark. Die Temperaturänderungen betrugen mehr als ein Grad Celsius, was in etwa der Erwärmung der vergangenen 250 Jahre entspricht. Zu nennen sind hier vor allem die Arbeiten des vor einigen Jahren verstorbenen Forschers Gerard Bond von der Columbia-Universität in New York sowie von Augusto Mangini von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

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Zu den Warmphasen dieser natürlichen Schwankungen gehören die Römische Wärmeperiode vor 2.000 Jahren und auch die Mittelalterliche Wärmeperiode vor 1.000 Jahren. In Letzterer waren die Temperaturen etwa so hoch wie heute. Die Wikinger nutzten damals die packeisarme Zeit im Arktischen Ozean und besiedelten Island und Grönland (»Grünland«), wo zu dieser Zeit sogar Ackerbau möglich war. Auch in vielen anderen Teilen der Welt ist die Mittelalterliche Wärmeperiode nachgewiesen worden; sie ist also mitnichten ein regionales, nordatlantisches Phänomen. Sie endete gegen 1450, als die Globaltemperatur wieder um ein Grad abfiel und die Kleine Eiszeit anbrach. Parallel hierzu sank auch die Sonnenaktivität auf ein sehr tiefes Niveau ab. Während des sogenannten Maunder-Minimums gab es von 1661 an zehn Jahre lang überhaupt keine Sonnenflecken, die ein Maß für die Aktivität der Sonne darstellen. Der CO₂-Gehalt der Atmosphäre blieb während der vergangenen 10.000 Jahre bis zum Beginn der Industrialisierung 1850 hingegen nahezu konstant, kann also keine Klimaänderungen verursacht haben.

Infografik
Wie man den Trend zur globalen Temperatur umkehrt: Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik zu vergrößern.

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Auf Basis dieses in der Fachwelt unbestrittenen Verlaufs muss man sich die wichtige Frage stellen, wie ein hypothetischer, rein natürlicher Klimaverlauf bis heute ausgesehen hätte, wenn der CO₂-Gehalt nicht angestiegen wäre. Dies ist relativ leicht zu beantworten: Aufgrund der vorliegenden geologischen Klimadaten wäre zu erwarten, dass die Sonne nach der natürlichen Kältephase der Kleinen Eiszeit Mitte des vergangenen Jahrtausends langsam wieder erstarken und ein paar Hundert Jahre später ein weiteres Maximum erreichen würde. Gleichzeitig sollte auch die Temperatur parallel hierzu ansteigen. So weit die Theorie. Und wenig überraschend ist genau dies nun auch eingetreten. Die Sonne erholte sich nach ihrer Flaute während der Kleinen Eiszeit und erreichte in den vergangenen Jahrzehnten eine der höchsten Aktivitäten der vergangenen 10.000 Jahre. Und auch die Temperatur erhöhte sich bekanntlich in den vergangenen 250 Jahren um mehr als ein Grad.

Nun stieg aber auch noch eine dritte Größe während genau dieser Zeit an, und das ist der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre. Ursache hierfür ist die verstärkte Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas durch den Menschen. Der CO₂-Gehalt der Atmosphäre erhöhte sich hierdurch um 0,011 Prozent. Die laut geführte Klimadebatte dreht sich nun um eine im Grunde sehr vernünftige Frage: Wie viel des Temperaturanstiegs seit der Kältephase der Kleinen Eiszeit geht auf das Konto der Sonne, und wie viel hat das CO₂ verursacht? Offensichtlich passt das Grundmuster der Erwärmung, also Zeitpunkt und Erwärmungsbetrag, genau in den Rahmen des solaren Klimazyklus. Wir befinden uns also noch voll und ganz in der geologisch bekannten natürlichen Klimaschwankungsbreite der letzten 10.000 Jahre. Das CO₂ wird den natürlichen Temperaturanstieg selbstverständlich weiter verstärkt haben. Aber um wie viel?

Faktencheck
Sieben Thesen aus dem Buch von Fritz Vahrenholt lassen sich sofort widerlegen. Klicken Sie auf das Bild, um den Faktencheck zu lesen.

Sieben Thesen aus dem Buch von Fritz Vahrenholt lassen sich sofort widerlegen. Klicken Sie auf das Bild, um den Faktencheck zu lesen.

An dieser Stelle setzt nun unsere Kritik an. Der Weltklimarat behauptet, die Sonne spiele nur eine marginale Rolle im Klimageschehen, während CO₂ und verwandte menschenverursachte Treibhausgase fast im Alleingang für die Erwärmung verantwortlich seien. Gemessen daran, wie Sonnenaktivität und Klima in der vorindustriellen Zeit gekoppelt waren, erscheint dies in höchstem Maße unlogisch. 5 Prozent werden in diesem Jahrhundert der Sonne zugeordnet, 95 Prozent den Klimagasen.

Wie konnte dem Weltklimarat diese Fehleinschätzung unterlaufen? Nun, die IPCC-Forscher berücksichtigen in ihren Modellen lediglich den Klimaeffekt der solaren Gesamtstrahlung. Diese Schwankungen sind jedoch viel zu schwach und können unmöglich die deutlich ausgeprägte sonnensynchrone Temperaturbewegung der vergangenen 10.000 Jahre erklären. Allein aus empirischen Gründen muss also von der Existenz eines oder mehrerer Sonnenverstärker-Effekte ausgegangen werden. Zwei Kandidaten für diese Effekte befinden sich derzeit in der heißen Phase der wissenschaftlichen Erforschung. Einer ist die UV-Strahlung, die deutlich kräftiger schwankt als die Gesamtstrahlung. Der andere ist die Wolkenbedeckung im Takt der Sonnenaktivität, wobei die von der Sonne beeinflusste kosmische Strahlung als Verstärker der Wolkenbildung fungieren könnte. Für beide Mechanismen gibt es bereits eine ganze Reihe von Indizien.

Leserkommentare
    • Rigel1
    • 06.03.2012 um 10:57 Uhr

    Kurze Recherche zeigt, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre seit der vorindustriellen Zeit von 280 ppm auf 390 ppm gestiegen ist. Wer daraus eine Erhöhung um 0,011 Prozent macht, hat wohl zumindest den Unterschied zwischen Prozentpunkten und Prozent nicht verstanden. Wenn es schon an solch elementaren Dingen fehlt - wie soll man die weitere Argumentation dann einschätzen?

    27 Leserempfehlungen
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    Stellt sich die Frage, ob man reinen CO2-Gehalt misst, haben Sie Recht. Demnach wäre das ein Anstieg um knapp 71%. Aber was kommt dabei heraus, wenn man den CO2-Gehalt in Relation zur Gesamtatmosphäre misst? (ppm = parts per million)

    (390-280)/10 ̂6 = 110/10 ̂6 = 0,00011
    Da Prozent einem “parts per hundred” entsprechen würde:
    0,00011*100 = 0,011%

    Die eigentliche Frage hingegen ist, ob eine 0,011%ige Erhöhung des CO2 hinsichtlich der Gesamtatmosphäre kritisch für die Erdtemperatur ist oder nicht. Da begebe ich mich persönlich aber an die Grenze zwischen Wissen und Glauben, und wohl auch zwischen die Fronten von Propheten und Skeptikern.

    Ihr Kommentar ist leider klassisch, die lastwagengroßen Löcher in den IPCC Daten werden geflissentlich übersehen, aber wenn irgendwo mal ein kleiner Fehler oder eine Unklarheit in andersmeinenden Unterlagen auftauchen dann wird das aufgeblasen und die Autoren diskreditiert.

    Das Wichtigste ist, einen offenen Kopf zu behalten, denn in der Tat reden wir über Dinge, die wir derzeit weder erklären können noch verstehen. Natürlich soll man Emissionen vermeiden, aber auch ich habe ein Unbehagen, Milliardeninvestitionen auf Basis von -wie wir in Norddeutschland sagen- "Spökenkiekerei" rauszuhauen. Zumal unsere Position in Deutschland recht hochnäsig ist: wir dürfen dass, alle anderen aber nicht.

    @Rigel1 schreibt: "Kurze Recherche zeigt, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre seit der vorindustriellen Zeit von 280 ppm auf 390 ppm gestiegen ist."

    Eine etwas gründlichere Recherche hätte Sie auf die Spur von Wissenschaftlern gebracht, die den üblichen CO2-Hockeystick längst als Wissenschaftsbetrug enttarnt haben. Die niedrigen vorindustriellen CO2-Werte gab es nie, sie sind ein meßtechnisches Artefakt, produziert durch die Verwendung der Eiskernuntersuchungen, die bei älteren Eisschichten zu niedrige Lesungen liefern. Aufgedeckt wurde der CO2-Schwindel von mehreren europäischen Wissenschaftlern, nämlich dem kürzlich verstorbenen Zbigniew Jaworowski (Warschau), Tom V. Segalstad (Oslo), Ernst-Georg Beck (Freiburg). Der CO2-Gehalt der Luft wird aus der Ozeanchemie heraus gesteuert, die vom Menschen freigesetzten Mengen sind viel zu gering, um hier etwas Nennenswertes zu bewirken.

    Danke für den Hinweis mit der Steigerung von 280 auf 390ppm! Hätten Sie darauf nicht hingewiesen, hätte ich das mit den "0,011 Prozent" vermutlich einfach so geglaubt, und mir wäre die dahinter stehende Problematik gar nicht bewusst geworden.

    Der Artikel-Autor sagt hier streng genommen nicht etwas eindeutig falsches - sondern er benutzt eine sprachliche Ungenauigkeit (siehe http://de.wikipedia.org/w... ), derer sich der Durchschnittsleser in dem Moment einfach nicht bewusst ist - und von diesem vermutlich intuitiv genau falsch interpretiert wird.

    Man kann für den Anstieg von 280ppm auf 390ppm tatsächlich beides behaupten:
    dass es eine Steigerung um 0,011% ist, aber auch dass es eine Steigerung um über 39% ist.

    Wegen dieser Ungenauigkeit hätte der Autor eigentlich von 0,011 ProzentPUNKTEN sprechen müssen. Aufgrund des Hintergrunds des Autors (Prof. Dr., der für RWE arbeitet), und der grundsätzlichen Tendenz des Artikels "den Klimawandel klein zu reden", ist zu befürchten, dass es sich hier tatsächlich um einen Fall von "Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast" handelt, mit dem Ziel, den Eindruck des Lesers mit Halbwahrheiten in eine bestimmte Richtung zu lenken.

    • th
    • 07.03.2012 um 20:27 Uhr

    280 ppm auf 390 ppm,

    also von 0,0280% auf 0,0390%

    eine Erhöhung um 0,011% CO2-Anteil an der Erdatmosphäre.

    Zu den
    280ppm=0,0280% sind
    110ppm=0,011% dazugekommen, so daß der Anteil jetzt 390ppm=0,0390% beträgt.

    Das ganze Gewurschtel mit den komischen "Prozentpunkten" haben wir den Medien zu verdanken, die uns Veränderungen bei Wahlergebnissen anders nicht vernünftig erklären können.

    In der Mathematik gibt es keine "Prozentpunkte", sondern nur Prozent von etwas - und von diesem etwas hängt ab, wie diese Prozentanteile zu verstehen sind.

    Fast hat Varenholdt mich gehabt. Und ich dachte kurz der ehemalige Vizepräsident hat mit den Skalen getrickst.

    Aber wir reden hier um eine Erhöhung von knapp 40%*; Das CO2 nur ein Spurengas ist wissen wir. Wir wären sonst alle tot.

    *39,28571428571428571428571428571%

    Stellt sich die Frage, ob man reinen CO2-Gehalt misst, haben Sie Recht. Demnach wäre das ein Anstieg um knapp 71%. Aber was kommt dabei heraus, wenn man den CO2-Gehalt in Relation zur Gesamtatmosphäre misst? (ppm = parts per million)

    (390-280)/10 ̂6 = 110/10 ̂6 = 0,00011
    Da Prozent einem “parts per hundred” entsprechen würde:
    0,00011*100 = 0,011%

    Die eigentliche Frage hingegen ist, ob eine 0,011%ige Erhöhung des CO2 hinsichtlich der Gesamtatmosphäre kritisch für die Erdtemperatur ist oder nicht. Da begebe ich mich persönlich aber an die Grenze zwischen Wissen und Glauben, und wohl auch zwischen die Fronten von Propheten und Skeptikern.

    Ihr Kommentar ist leider klassisch, die lastwagengroßen Löcher in den IPCC Daten werden geflissentlich übersehen, aber wenn irgendwo mal ein kleiner Fehler oder eine Unklarheit in andersmeinenden Unterlagen auftauchen dann wird das aufgeblasen und die Autoren diskreditiert.

    Das Wichtigste ist, einen offenen Kopf zu behalten, denn in der Tat reden wir über Dinge, die wir derzeit weder erklären können noch verstehen. Natürlich soll man Emissionen vermeiden, aber auch ich habe ein Unbehagen, Milliardeninvestitionen auf Basis von -wie wir in Norddeutschland sagen- "Spökenkiekerei" rauszuhauen. Zumal unsere Position in Deutschland recht hochnäsig ist: wir dürfen dass, alle anderen aber nicht.

    @Rigel1 schreibt: "Kurze Recherche zeigt, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre seit der vorindustriellen Zeit von 280 ppm auf 390 ppm gestiegen ist."

    Eine etwas gründlichere Recherche hätte Sie auf die Spur von Wissenschaftlern gebracht, die den üblichen CO2-Hockeystick längst als Wissenschaftsbetrug enttarnt haben. Die niedrigen vorindustriellen CO2-Werte gab es nie, sie sind ein meßtechnisches Artefakt, produziert durch die Verwendung der Eiskernuntersuchungen, die bei älteren Eisschichten zu niedrige Lesungen liefern. Aufgedeckt wurde der CO2-Schwindel von mehreren europäischen Wissenschaftlern, nämlich dem kürzlich verstorbenen Zbigniew Jaworowski (Warschau), Tom V. Segalstad (Oslo), Ernst-Georg Beck (Freiburg). Der CO2-Gehalt der Luft wird aus der Ozeanchemie heraus gesteuert, die vom Menschen freigesetzten Mengen sind viel zu gering, um hier etwas Nennenswertes zu bewirken.

    Danke für den Hinweis mit der Steigerung von 280 auf 390ppm! Hätten Sie darauf nicht hingewiesen, hätte ich das mit den "0,011 Prozent" vermutlich einfach so geglaubt, und mir wäre die dahinter stehende Problematik gar nicht bewusst geworden.

    Der Artikel-Autor sagt hier streng genommen nicht etwas eindeutig falsches - sondern er benutzt eine sprachliche Ungenauigkeit (siehe http://de.wikipedia.org/w... ), derer sich der Durchschnittsleser in dem Moment einfach nicht bewusst ist - und von diesem vermutlich intuitiv genau falsch interpretiert wird.

    Man kann für den Anstieg von 280ppm auf 390ppm tatsächlich beides behaupten:
    dass es eine Steigerung um 0,011% ist, aber auch dass es eine Steigerung um über 39% ist.

    Wegen dieser Ungenauigkeit hätte der Autor eigentlich von 0,011 ProzentPUNKTEN sprechen müssen. Aufgrund des Hintergrunds des Autors (Prof. Dr., der für RWE arbeitet), und der grundsätzlichen Tendenz des Artikels "den Klimawandel klein zu reden", ist zu befürchten, dass es sich hier tatsächlich um einen Fall von "Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast" handelt, mit dem Ziel, den Eindruck des Lesers mit Halbwahrheiten in eine bestimmte Richtung zu lenken.

    • th
    • 07.03.2012 um 20:27 Uhr

    280 ppm auf 390 ppm,

    also von 0,0280% auf 0,0390%

    eine Erhöhung um 0,011% CO2-Anteil an der Erdatmosphäre.

    Zu den
    280ppm=0,0280% sind
    110ppm=0,011% dazugekommen, so daß der Anteil jetzt 390ppm=0,0390% beträgt.

    Das ganze Gewurschtel mit den komischen "Prozentpunkten" haben wir den Medien zu verdanken, die uns Veränderungen bei Wahlergebnissen anders nicht vernünftig erklären können.

    In der Mathematik gibt es keine "Prozentpunkte", sondern nur Prozent von etwas - und von diesem etwas hängt ab, wie diese Prozentanteile zu verstehen sind.

    Fast hat Varenholdt mich gehabt. Und ich dachte kurz der ehemalige Vizepräsident hat mit den Skalen getrickst.

    Aber wir reden hier um eine Erhöhung von knapp 40%*; Das CO2 nur ein Spurengas ist wissen wir. Wir wären sonst alle tot.

    *39,28571428571428571428571428571%

  1. Merken Sie eigentlich nicht, dass Sie sich den gleichen Reflexen bedienen wie die religiöse Elite im Mittelalter? Wollte man damals eine "Meinung" oder einen Beitrag zur "Forschung" unterdrücken hat man Hexe, Zauberer, Teufel und Exkommunikation gerufen und schon war der Brei gegessen und der "Frevler" musste widerrufen oder wurde verbrannt.

    Heute ruft man Lobby Lobby, Lobbyist und möchte den "Frevler" entlarven, dass alles was er sagt nur einem wirtschaftlichen, monetären Interesse unterworfen ist. Man möchte die Meinung bzw. den Beitrag des "Frevlers" nicht hören, da man befürchtet, dass die penibel aufgebaute politische Meinungsleitlinie gefährdet ist.

    Was mir auch schwerlich in den Kopf will, ist dass solche Menschen stets zwischen guter Lobby und böser Lobby unterscheiden. Auch die Photovoltaik leistet hervorragende Lobbyarbeit. Anders wäre nicht zu erklären, dass eine solch ineffiziente Technologie in Deutschland massiv gefördert und geschützt wird und wurde.

    Wir sollten uns hüten Meinungen zum Tabu zu erklären oder in Kanzerlinensprache: "Dieser Beitrag ist nicht hilfreich".

    24 Leserempfehlungen
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    natürlich kann man den Einwand des Lobbyismus als unsachlich und von einem wie auch immer gearteten ökologischem Mainstream geleitet abtun. Fakt aber ist:
    1. Fritz Vahrenholt ist promovierter Chemiker und kein Klimawissenschaftler - wie übrigens alle Klimaskeptiker die eher Laien als wissenschaftliche Fachleute sind
    2. Herr Vahrenholt sitzt im Vorstand eines der größten Energieunternehmen und vertritt logischerweise deren Interessen
    3. Photovoltaik Anlagen werden weder von RWE gebaut noch betrieben und sind damit lästige Konkurrenten - entsprechend auch seine Aussagen zu diesem Thema
    4. Bei seiner Kritik an der Photovoltaikförderung unterschlägt Herr Vahrenholt geflissentlich, dass jahrzehntelang die Nukleartechnik in einem deutlich höheren Umfang gefördert wurde - die Reste(Ergebnisse) kann man in Karlsruhe, Jülich, Kalkar und Garching besichtigen.
    5. Wenn die Photvoltaik doch so arg unwirtschaftlich ist warum pumpen ausgerechnet Asiaten (vornehmlich aus China) ihr Geld in einen der härtesten Verdrängungs- wettbewerbe der letzten Jahrzehnte? Sind die etwa auch alle auf dem Ökotrip?

    "Heute ruft man Lobby Lobby, Lobbyist und möchte den "Frevler" entlarven, dass alles was er sagt nur einem wirtschaftlichen, monetären Interesse unterworfen ist. Man möchte die Meinung bzw. den Beitrag des "Frevlers" nicht hören, da man befürchtet, dass die penibel aufgebaute politische Meinungsleitlinie gefährdet ist."

    ... oder neoliberal ... ;-)))

    natürlich kann man den Einwand des Lobbyismus als unsachlich und von einem wie auch immer gearteten ökologischem Mainstream geleitet abtun. Fakt aber ist:
    1. Fritz Vahrenholt ist promovierter Chemiker und kein Klimawissenschaftler - wie übrigens alle Klimaskeptiker die eher Laien als wissenschaftliche Fachleute sind
    2. Herr Vahrenholt sitzt im Vorstand eines der größten Energieunternehmen und vertritt logischerweise deren Interessen
    3. Photovoltaik Anlagen werden weder von RWE gebaut noch betrieben und sind damit lästige Konkurrenten - entsprechend auch seine Aussagen zu diesem Thema
    4. Bei seiner Kritik an der Photovoltaikförderung unterschlägt Herr Vahrenholt geflissentlich, dass jahrzehntelang die Nukleartechnik in einem deutlich höheren Umfang gefördert wurde - die Reste(Ergebnisse) kann man in Karlsruhe, Jülich, Kalkar und Garching besichtigen.
    5. Wenn die Photvoltaik doch so arg unwirtschaftlich ist warum pumpen ausgerechnet Asiaten (vornehmlich aus China) ihr Geld in einen der härtesten Verdrängungs- wettbewerbe der letzten Jahrzehnte? Sind die etwa auch alle auf dem Ökotrip?

    "Heute ruft man Lobby Lobby, Lobbyist und möchte den "Frevler" entlarven, dass alles was er sagt nur einem wirtschaftlichen, monetären Interesse unterworfen ist. Man möchte die Meinung bzw. den Beitrag des "Frevlers" nicht hören, da man befürchtet, dass die penibel aufgebaute politische Meinungsleitlinie gefährdet ist."

    ... oder neoliberal ... ;-)))

  2. Stellt sich die Frage, ob man reinen CO2-Gehalt misst, haben Sie Recht. Demnach wäre das ein Anstieg um knapp 71%. Aber was kommt dabei heraus, wenn man den CO2-Gehalt in Relation zur Gesamtatmosphäre misst? (ppm = parts per million)

    (390-280)/10 ̂6 = 110/10 ̂6 = 0,00011
    Da Prozent einem “parts per hundred” entsprechen würde:
    0,00011*100 = 0,011%

    Die eigentliche Frage hingegen ist, ob eine 0,011%ige Erhöhung des CO2 hinsichtlich der Gesamtatmosphäre kritisch für die Erdtemperatur ist oder nicht. Da begebe ich mich persönlich aber an die Grenze zwischen Wissen und Glauben, und wohl auch zwischen die Fronten von Propheten und Skeptikern.

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    Antwort auf "Grundschulmathematik"
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    "Die eigentliche Frage hingegen ist, ob eine 0,011%ige Erhöhung des CO2 hinsichtlich der Gesamtatmosphäre kritisch für die Erdtemperatur ist oder nicht. Da begebe ich mich persönlich aber an die Grenze zwischen Wissen und Glauben, und wohl auch zwischen die Fronten von Propheten und Skeptikern."

    Das ist überhaupt keine Frage mehr. Das ist physikalisch perfekt abgesichert, dass es "kritisch für die Erdtemperatur" ist. Ich empfehle eine Beschäftigung mit den Grundlagen, dann diskutiert es sich kompetenter.

    Zitat: "Die eigentliche Frage hingegen ist, ob eine 0,011%ige Erhöhung des CO2 hinsichtlich der Gesamtatmosphäre kritisch für die Erdtemperatur ist oder nicht. Da begebe ich mich persönlich aber an die Grenze zwischen Wissen und Glauben, und wohl auch zwischen die Fronten von Propheten und Skeptikern."

    Also, es kommt doch immer drauf an, was bestimmte Substanzen in einem Wirkgefüge auslösen können. Kohlenmonoxid ist bei viel niedrigeren Konzentrationen als Kohlendioxid in der Atmosphäre für den Menschen schon ziemlich gifig - das geht bei 50 PPM los...

    http://en.wikipedia.org/w...

    Nun ist Kohlendioxid allerdings inert, d.h. wir Menschen bewerken es nicht, da wir keine Sensoren dafür besitzen. Aber die gut 78% Stickstoff um uns herum bemerken wir auch nicht. Nun wechselwirkt die Strahlung der Sonne aber mit Kohlendioxid, aber nicht mit Stickstoff, und auch nur in begrenztem Maße mit Sauerstoff (Ozonbildung in höheren Schichten). Sogesehen kann man diese "Prozentrechnungen" im Sinne von "so wenig Kohlendioxid kann ja keine Wirkung haben" schon einmal komplett vergessen, denn was sich am Wirkgefüge nicht beteiligt, also quasi unsichtbar ist, fällt aus den Gleichungen raus.

    1 kg Gold hat ökonomisch betrachtet ja auch eine andere Bedeutung als 1 kg Ziegelsteine.

    "Die eigentliche Frage hingegen ist, ob eine 0,011%ige Erhöhung des CO2 hinsichtlich der Gesamtatmosphäre kritisch für die Erdtemperatur ist oder nicht. Da begebe ich mich persönlich aber an die Grenze zwischen Wissen und Glauben, und wohl auch zwischen die Fronten von Propheten und Skeptikern."

    Das ist überhaupt keine Frage mehr. Das ist physikalisch perfekt abgesichert, dass es "kritisch für die Erdtemperatur" ist. Ich empfehle eine Beschäftigung mit den Grundlagen, dann diskutiert es sich kompetenter.

    Zitat: "Die eigentliche Frage hingegen ist, ob eine 0,011%ige Erhöhung des CO2 hinsichtlich der Gesamtatmosphäre kritisch für die Erdtemperatur ist oder nicht. Da begebe ich mich persönlich aber an die Grenze zwischen Wissen und Glauben, und wohl auch zwischen die Fronten von Propheten und Skeptikern."

    Also, es kommt doch immer drauf an, was bestimmte Substanzen in einem Wirkgefüge auslösen können. Kohlenmonoxid ist bei viel niedrigeren Konzentrationen als Kohlendioxid in der Atmosphäre für den Menschen schon ziemlich gifig - das geht bei 50 PPM los...

    http://en.wikipedia.org/w...

    Nun ist Kohlendioxid allerdings inert, d.h. wir Menschen bewerken es nicht, da wir keine Sensoren dafür besitzen. Aber die gut 78% Stickstoff um uns herum bemerken wir auch nicht. Nun wechselwirkt die Strahlung der Sonne aber mit Kohlendioxid, aber nicht mit Stickstoff, und auch nur in begrenztem Maße mit Sauerstoff (Ozonbildung in höheren Schichten). Sogesehen kann man diese "Prozentrechnungen" im Sinne von "so wenig Kohlendioxid kann ja keine Wirkung haben" schon einmal komplett vergessen, denn was sich am Wirkgefüge nicht beteiligt, also quasi unsichtbar ist, fällt aus den Gleichungen raus.

    1 kg Gold hat ökonomisch betrachtet ja auch eine andere Bedeutung als 1 kg Ziegelsteine.

    • lazija
    • 06.03.2012 um 12:29 Uhr

    Liebe Lissy25

    Sie denken also dass man nur einer Meinungsgruppe die Möglichkeit geben sollte, seinen Standpunkt zu vertreten?

    Es gab bereits vier Artikel welche das Buch als inhaltlich falsch dargestellt haben (hier in der ZEIT). Insofern ist es nur richtig, in einer demokratischen freien Gesellschaft, die Gegenseite zur Sprache kommen zu lassen.

    Es ist nicht so, dass Herr Vahrenholt irgendwelche kruden Thesen à Judengen von Herrn Sarrazin vertretet (so dass man sich die Frage stellen sollte, ob es richtig ist ihm eine Plattform zu geben), sondern dass er in der popperschen Tradition der Forschung eine gängige Hypothese in Frage stellt, mit einer Gegenhypothese. Beide Hypothesen können nach heutigem Forschungsstand nicht widerlegt werden. Bewiesen werden können beide grundsätzlich nicht.

    Dabei spielt es keine Rolle ob Herr Vahrenholt ein Lobbyist ist oder nicht (es gibt auch Solarlobbyisten...), solang er eine vertretbare Meinung hat, soll ihm auch die Möglichkeit gegeben werden, diese auszudrücken und zu verteidigen. Ob Ihnen (oder mir) das gefällt, ist dabei hinfällig, denn es wäre schlicht falsch Leuten den Mund zu verbieten, abgekoppelt von dem was sie zu sagen haben, nur weil sie "Lobbyist der RWE sind".

    Sowas hat man schon mal gemacht, bei Gallilei, bei Darwin und sowas macht man heute auch in Russland, dem Iran und in anderen undemokratischen Gesellschaften. Ach ja Popper hatte man auch vertrieben, lesen Sie mal sein Buch "Die freie Gesellschaft und Ihre Feinde"

    22 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Unfassbar!"
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    "Es ist nicht so, dass Herr Vahrenholt irgendwelche kruden Thesen à Judengen von Herrn Sarrazin vertretet (so dass man sich die Frage stellen sollte, ob es richtig ist ihm eine Plattform zu geben), sondern dass er in der popperschen Tradition der Forschung eine gängige Hypothese in Frage stellt, mit einer Gegenhypothese. Beide Hypothesen können nach heutigem Forschungsstand nicht widerlegt werden."

    Leider wimmelt seine Argumentation von Fehlern, Auslassungen, Unterstellungen, Polemik, Rosinenpickerei in den Daten, Verdrehungen, nackten Spekulationen - und das alles wissentlich, denn Sie glauben doch wohl nicht, dass ein intelligenter Mensch wie Vahrenholt nicht den tatsächlichen Stand der Forschung kennt.

    Zu glauben, dass es genauso legitim ist, mal eben so ein pseudowissenschaftliches Geschmiere zwischen zwei Buchdeckel zu pressen und darüber ernsthaft zu diskutiere,n wie über die penibel von Tausenden Wissenschaftlern über Jahrzehnte errungenen Erkenntnisse, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

    Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten!

    Wenn nicht Vahrenholt das Buch geschrieben hätte, sondern jemand ebenso unqualifiziertes, z.B. Lüning alleine, meinen Sie, dass es auch nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit bekommen hätte?
    Warum werden nicht all die Bücher wirklicher Klimaforscher in den Medien genauso prominent diskutiert, wo man doch davon ausgehen muss, dass sie viel fundierter sind?

    • lazija
    • 06.03.2012 um 12:43 Uhr

    ....abgekoppelt von dem Thema betrachten.

    Ob Herr Varenholts Thesen haltbar sind oder nicht, wird sich in einem offenen Diskurs in dem nächsten Duzend Jahren klären. Aber die Wissenschaft und eine gesunde Gesellschaft leben von einem offenem Diskurs.

    Eine Vorselektion von Meinungen welche kommuniziert werden dürfen, ist gefährlich, und nur dann vertretbar, wenn Sie eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt (wie z.B. rassistische Hetze).

    PS - das Buch von Herrn Popper heißt "Open Society and it's Enemeies" und ist wahrlich zu empfehlen, geschrieben 1945 auf englisch von einem Österreicher im Exil....

    ...aber wieso sie hier gerade Herrn Sarrazin dieses Recht auf eine (im Popperschen Sinne) offene Debatte absprechen wollen, und dazu eher unsachlich ein Reizwort in den Raum werfen, bzw ein ganzes Buch darauf verkürzen wollen, passt nicht ganz zum Rest des Kommentars.

    "Es ist nicht so, dass Herr Vahrenholt irgendwelche kruden Thesen à Judengen von Herrn Sarrazin vertretet (so dass man sich die Frage stellen sollte, ob es richtig ist ihm eine Plattform zu geben), sondern dass er in der popperschen Tradition der Forschung eine gängige Hypothese in Frage stellt, mit einer Gegenhypothese. Beide Hypothesen können nach heutigem Forschungsstand nicht widerlegt werden."

    Leider wimmelt seine Argumentation von Fehlern, Auslassungen, Unterstellungen, Polemik, Rosinenpickerei in den Daten, Verdrehungen, nackten Spekulationen - und das alles wissentlich, denn Sie glauben doch wohl nicht, dass ein intelligenter Mensch wie Vahrenholt nicht den tatsächlichen Stand der Forschung kennt.

    Zu glauben, dass es genauso legitim ist, mal eben so ein pseudowissenschaftliches Geschmiere zwischen zwei Buchdeckel zu pressen und darüber ernsthaft zu diskutiere,n wie über die penibel von Tausenden Wissenschaftlern über Jahrzehnte errungenen Erkenntnisse, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

    Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten!

    Wenn nicht Vahrenholt das Buch geschrieben hätte, sondern jemand ebenso unqualifiziertes, z.B. Lüning alleine, meinen Sie, dass es auch nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit bekommen hätte?
    Warum werden nicht all die Bücher wirklicher Klimaforscher in den Medien genauso prominent diskutiert, wo man doch davon ausgehen muss, dass sie viel fundierter sind?

    • lazija
    • 06.03.2012 um 12:43 Uhr

    ....abgekoppelt von dem Thema betrachten.

    Ob Herr Varenholts Thesen haltbar sind oder nicht, wird sich in einem offenen Diskurs in dem nächsten Duzend Jahren klären. Aber die Wissenschaft und eine gesunde Gesellschaft leben von einem offenem Diskurs.

    Eine Vorselektion von Meinungen welche kommuniziert werden dürfen, ist gefährlich, und nur dann vertretbar, wenn Sie eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt (wie z.B. rassistische Hetze).

    PS - das Buch von Herrn Popper heißt "Open Society and it's Enemeies" und ist wahrlich zu empfehlen, geschrieben 1945 auf englisch von einem Österreicher im Exil....

    ...aber wieso sie hier gerade Herrn Sarrazin dieses Recht auf eine (im Popperschen Sinne) offene Debatte absprechen wollen, und dazu eher unsachlich ein Reizwort in den Raum werfen, bzw ein ganzes Buch darauf verkürzen wollen, passt nicht ganz zum Rest des Kommentars.

  3. jemand, der den IPCC-Wahnsinn deklariert.

    20 Leserempfehlungen
  4. 6. Taktik

    Ihr Kommentar ist leider klassisch, die lastwagengroßen Löcher in den IPCC Daten werden geflissentlich übersehen, aber wenn irgendwo mal ein kleiner Fehler oder eine Unklarheit in andersmeinenden Unterlagen auftauchen dann wird das aufgeblasen und die Autoren diskreditiert.

    Das Wichtigste ist, einen offenen Kopf zu behalten, denn in der Tat reden wir über Dinge, die wir derzeit weder erklären können noch verstehen. Natürlich soll man Emissionen vermeiden, aber auch ich habe ein Unbehagen, Milliardeninvestitionen auf Basis von -wie wir in Norddeutschland sagen- "Spökenkiekerei" rauszuhauen. Zumal unsere Position in Deutschland recht hochnäsig ist: wir dürfen dass, alle anderen aber nicht.

    18 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Grundschulmathematik"
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    "Das Wichtigste ist, einen offenen Kopf zu behalten, denn in der Tat reden wir über Dinge, die wir derzeit weder erklären können noch verstehen."

    Sie sollten Ihre Verwirrung angesichts des komplexen Themas nicht anderen unterstellen. Die Klimawissenschaftler können die Theorie vom menschengemachten Klimawandel sehr gut und stichhaltig begründen und auf Basis einer riesigen Zahl empirischer Belege.

    "Das Wichtigste ist, einen offenen Kopf zu behalten, denn in der Tat reden wir über Dinge, die wir derzeit weder erklären können noch verstehen."

    Sie sollten Ihre Verwirrung angesichts des komplexen Themas nicht anderen unterstellen. Die Klimawissenschaftler können die Theorie vom menschengemachten Klimawandel sehr gut und stichhaltig begründen und auf Basis einer riesigen Zahl empirischer Belege.

  5. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach dem Selbstverständnis einer liberal ausgerichteten Presse. Soll man im Ernst Ihrer Meinung nach die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen zum ausschlaggebenden Kriterium für die Veröffentlichung von Artikeln machen? Immerhin ist das Buch von Vahrenholt ein Bestseller und eine Diskussion darüber soll dann unter Ausschluss von eben Vahrenholt stattfinden? Das ist eine ganz tolle Methode. Erhebt man das zum Prinzip der Berichterstattung, dann ist der Manipulation wirklich Tür und Tor geöffnet.
    Für mich hat eine liberale Wochenzeitung vor allem die Funktion, dem Leser sein eigenes Urteil zuzumuten. Dazu gehört, dass man verschiedene Standpunkte zu einem Thema unzensiert zu Wort kommen lässt oder auch Streitgespräche der Exponenten organisiert.

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    Antwort auf "Unfassbar!"
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    ist zwar "OT", aber weil ich so sehr Ihrer Meinung bin, Ihre Formulierung ein weiteres Mal:

    "Für mich hat eine liberale Wochenzeitung vor allem die Funktion, dem Leser sein eigenes Urteil zuzumuten. Dazu gehört, dass man verschiedene Standpunkte zu einem Thema unzensiert zu Wort kommen lässt oder auch Streitgespräche der Exponenten organisiert."

    ist zwar "OT", aber weil ich so sehr Ihrer Meinung bin, Ihre Formulierung ein weiteres Mal:

    "Für mich hat eine liberale Wochenzeitung vor allem die Funktion, dem Leser sein eigenes Urteil zuzumuten. Dazu gehört, dass man verschiedene Standpunkte zu einem Thema unzensiert zu Wort kommen lässt oder auch Streitgespräche der Exponenten organisiert."

  6. Der Text liest sich wie eine schlampig recherchierte Hausarbeit aus dem dritten Semester B.Sc. Geographie.
    Davon abgesehen gibt es natürlich deutliche Forschungsanstrengungen zur historischen Klimavariabilität. Einfach mal unter dem Stichwort "Paläoklimatologie" suchen.

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    • serins
    • 06.03.2012 um 12:15 Uhr

    Zeit kaum solche Arbeiten gelesen. So etwas würde man sich da wünschen, besonders fehlerfrei.

    Aber Spass beiseite.

    Mit den von Ihnen angesprochenem Gebiet wurde imho nur ein neues Fass aufgemacht um Wissenschaftlern aus dem Klimabereich eine neue Daseinsberechtigung zu schaffen.

    Denn alle Arbeiten und Forschungen in diesen Feldern haben ein Problem, man arbeitet mit Annahmen, die dann auch noch übernommen werden, die sich nicht durch reale Daten belegen lassen. Das gilt auch für die Klimaproxy Jünger die sich hier tümmeln. Denn diese sind nur so gut wie sie mit gemessenen Daten hinterlegt werden können. Also quantitaiv und nicht qualitativ und da hapert es nun mal.

    Wie man auch zu Herrn Vahrenholt stehen mag, er scheint in ein Hornissennest gestossen zu haben.

    @Artikel
    Die in dem Artikel geäußerten Meinungen wurden im Kommentarbereich bei Deckungsgleichheit bei den genannten Artikeln als unsachlich und polemisch zensiert,was ist passiert?

    • serins
    • 06.03.2012 um 12:15 Uhr

    Zeit kaum solche Arbeiten gelesen. So etwas würde man sich da wünschen, besonders fehlerfrei.

    Aber Spass beiseite.

    Mit den von Ihnen angesprochenem Gebiet wurde imho nur ein neues Fass aufgemacht um Wissenschaftlern aus dem Klimabereich eine neue Daseinsberechtigung zu schaffen.

    Denn alle Arbeiten und Forschungen in diesen Feldern haben ein Problem, man arbeitet mit Annahmen, die dann auch noch übernommen werden, die sich nicht durch reale Daten belegen lassen. Das gilt auch für die Klimaproxy Jünger die sich hier tümmeln. Denn diese sind nur so gut wie sie mit gemessenen Daten hinterlegt werden können. Also quantitaiv und nicht qualitativ und da hapert es nun mal.

    Wie man auch zu Herrn Vahrenholt stehen mag, er scheint in ein Hornissennest gestossen zu haben.

    @Artikel
    Die in dem Artikel geäußerten Meinungen wurden im Kommentarbereich bei Deckungsgleichheit bei den genannten Artikeln als unsachlich und polemisch zensiert,was ist passiert?

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