BundespräsidentGeschwätz-Granaten

Die Nörgel-Orgel oder 24 Stunden im Leben des Joachim Gauck

Man liest die Sprüche über Gauck und wünscht sich zurück ins alte Babylon, wo es ein Weilchen gedauert hat, bis die Palastnachrichten über Belsazar und Daniel (»gewogen und für zu leicht befunden«) zu Pergament gebracht wurden.

Hier kriegte Gauck nicht einmal 24 Stunden, bevor das Ätzen begann, rechts wie links. »Es dürfte wohl im Interesse des Herrn Gauck selbst sein, seine persönlichen Verhältnisse so schnell als möglich zu ordnen«, dozierte Norbert Geis von der CSU. »Der Herr Dingsbums« hat einen hübschen Dreh im Deutschen – der Ehrentitel als Herablassung. Will sich Herr Geis auch über das geschlamperte Verhältnis des Herrn Seehofer echauffieren, der zurzeit amtierendes Staatsoberhaupt ist?

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Pastor Friedrich Schorlemmer nörgelt, dass Gauck zwar über das »Pathos der Freiheit«, aber nicht über das »Pathos der Gerechtigkeit« verfüge. »Freiheit contra Gerechtigkeit« scheint hier auf – als wenn die Freiheit um den Preis der Gerechtigkeit erkauft werden müsse. Wer diese höhere Dialektik nicht beherrscht, würde ganz naiv fragen, ob nicht Gerechtigkeit die Freiheit bedinge. Ein Sklave kann nicht Gerechtigkeit erfahren.

Wo die Aufmerksamkeitsökonomie ihren Tribut im Minutentakt fordert, darf der Grüne Hans-Christian Ströbele nie fehlen. Wie könne dieser »Herr Gauck« die Occupy-Bewegung als »unsäglich albern« etikettieren? Wenn »albern« Sünde ist, was ist dann Ströbeles Befund, als er im Golfkrieg I (1991) Saddams Raketen auf Tel Aviv als »logische, fast zwingende Konsequenz der Politik Israels« verklärte? Eine »unsägliche Dummheit«? Die Grünen fanden es unsäglich peinlich und zwangen den Parteisprecher zum Rücktritt.

Zwei Ossis an der Staatsspitze seien zu viel, grummeln CDU-Hinterbänkler. Zu evangelisch sei Gauck außerdem, heißt es anonym: »Das lässt sich dem rheinischen Katholizismus nicht verkaufen.« Muslime mögen ihn auch nicht richtig, will man dem Sprecher der Türkischen Gemeinde glauben, der »Irritationen« meldet. Die Kollegin aus der SZ tadelt das schlechte Deutsch des Kandidaten, einige Worthülsen zitierend. Danach verdient die gesamte Politikerkaste eine Fünf.

Offensichtlich muss man ein Jung-Journalist wie Ronny Janke (news.de) sein, um der abwägenden Vernunft eine Schneise zu schlagen. Er hat sich dem Twitter-Gewitter in #notmypresident ausgesetzt. Da werden »winzige Aussagen aus langen Interviews gerissen, ohne deren inhaltlichen Bezug sicherzustellen. Schneeballartig breiten sich die kurzen Statements aus und denunzieren einen Mann«, der gerade noch einen »beachtlichen Hype erleben durfte«.

Oder ein ver.di-Sprecher wie Christoph Schmitz: »Entscheidend ist nicht, was er bisher gesagt hat«, sondern »was er im Amt sagt«. (Ähnlich die Grünen Trittin und Özdemir.) Der Rest hätte Schweigen sein müssen, um Hamlet zurechtzubiegen – aus Anstand und Respekt vor dem Amt. Das läuft nicht in einer Welt, in der sich die Kleinen an den Großen reiben, um 15 Sekunden Ruhm zu erhaschen? Dann ganz praktisch, wie es in Anglo-Land gute Sitte ist: Jeder Präsident und Premier kriegt seine hundert Tage. Der »Herr Gauck« hatte nicht mal einen.

 
Leserkommentare
  1. ...das Joachim Gauck genau der richtige Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten ist. Es gibt nämlich sehr, sehr viel Redebedarf hier im Lande.

    Ich wünsche mir einen freien, unabhängigen Geist im Amt des Bundespräsidenten - und keinen Sprechapparat von irgendwem.

    27 Leserempfehlungen
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    Frei wovon? Unabhängig wovon? Ok Im Vergleich zu Wulff kann man das schon bezogen auf Parteibuch und Vorteilsgewährung vielleicht sagen, aber bezogen auf andere Gesellschaftliche Personen, Politiker oder einfach auf die Sache kan ich das bei Gauck garnicht erkennen. Er ist nicht Frei im Sinne von "Unvoreingenommen", er ist kein Brückenbauern, kein Friedensstifter, weil er eine sehr konkrete Linie hat und in vielem eine Feste Meinung, die doch die Menschen in Deutschland Mehrheitlich nicht teilen, wenn man sich zB Umfragen anschaut.

    Unabhängig? Ich bitte Sie!

    Aber nach 10 morden einen Bundespräsidenten der sich wüntsche das man die Kirche beim Holokaust doch bitte im Dorf lässt?

    Ja Redebedarf haben wir schon, aber dann können wir auch Sarazin zum bundespräsidenten machen. Kommt es nicht darauf an worüber und wie darüber geredet wird ?

    • pyke
    • 05.03.2012 um 21:52 Uhr

    Wenn jemand in der DDR 1980 Sonderprivilegien durch die Stasi erhielt, wie Ausreise der Kinder und selbst die Möglichkeit zum Reisen hatte, dann war das eine Schande gegen dieTausenden Bürger, die im gefängnis saßen und Millionen denen der Besuch der Verwandten bis zu Wende nicht gestattet wurde. Ja man mußte sogar den Kontakt abbrechen.Das soll ein Bürgerrechtler sein? [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/lv

    • pyke
    • 09.03.2012 um 14:56 Uhr

    K.aum ein Westdeutscher kennt die Wahrheit über den Pastor Gauck.Nicht umsonst lehnen viele Ostdeutsche ihn ab.Mecklenburger mit mehr als 65%.
    Er erhielt durch die Stasi 1980 Sonerprivilegien,die keinem Bürger zu Teil wurden.Seine Söhne konnten ausreisen und er selbst erhielt uneingeschränkte Reisefreiheit bis zur Wende .Der Film " Barbara" spiegelt die damalige Zeit wieder. Tausende saßen in den Gafängnissen und er hatte sich gut arangiert. Nannte sich dann auch noch Bürgerrechtler.Welch ein Hohn für die vielen Verfolgten und Bürger, die ihre Verwandten nie besuchen konnten.Selbst in Ernstfällen wurde es ihnen untersagt [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ls

    • pyke
    • 10.03.2012 um 21:25 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/sc

    • pyke
    • 11.03.2012 um 11:24 Uhr

    Gauck war vorher völlig unbekannt.Er selbst erhielt durch die Stasi 1980 Sonderprivilegien,wie Ausreise der Kinder und Reisefreiheit und weitere Vergünstigungen, während tausende in den Gef#ngnissen landeten,nur sie hatten auch Wünsche. Der Film " Barbara" zeigt die Zeit.EinHerr Gauck hatte alles,nur zu welchem Preis?Als die DDR im Umbruch war trat er hervor,aber nicht als Bürgerrechtler.Viele Mecklenburger lehnen ihn ab.Seine eigene Biographie ist nicht die Realität, denn er hatte sich aller Vorteile dieser Gesllschaft bedient.
    Ausbildung,Reisefreiheit und Schutz vor Repressalien.

    Frei wovon? Unabhängig wovon? Ok Im Vergleich zu Wulff kann man das schon bezogen auf Parteibuch und Vorteilsgewährung vielleicht sagen, aber bezogen auf andere Gesellschaftliche Personen, Politiker oder einfach auf die Sache kan ich das bei Gauck garnicht erkennen. Er ist nicht Frei im Sinne von "Unvoreingenommen", er ist kein Brückenbauern, kein Friedensstifter, weil er eine sehr konkrete Linie hat und in vielem eine Feste Meinung, die doch die Menschen in Deutschland Mehrheitlich nicht teilen, wenn man sich zB Umfragen anschaut.

    Unabhängig? Ich bitte Sie!

    Aber nach 10 morden einen Bundespräsidenten der sich wüntsche das man die Kirche beim Holokaust doch bitte im Dorf lässt?

    Ja Redebedarf haben wir schon, aber dann können wir auch Sarazin zum bundespräsidenten machen. Kommt es nicht darauf an worüber und wie darüber geredet wird ?

    • pyke
    • 05.03.2012 um 21:52 Uhr

    Wenn jemand in der DDR 1980 Sonderprivilegien durch die Stasi erhielt, wie Ausreise der Kinder und selbst die Möglichkeit zum Reisen hatte, dann war das eine Schande gegen dieTausenden Bürger, die im gefängnis saßen und Millionen denen der Besuch der Verwandten bis zu Wende nicht gestattet wurde. Ja man mußte sogar den Kontakt abbrechen.Das soll ein Bürgerrechtler sein? [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/lv

    • pyke
    • 09.03.2012 um 14:56 Uhr

    K.aum ein Westdeutscher kennt die Wahrheit über den Pastor Gauck.Nicht umsonst lehnen viele Ostdeutsche ihn ab.Mecklenburger mit mehr als 65%.
    Er erhielt durch die Stasi 1980 Sonerprivilegien,die keinem Bürger zu Teil wurden.Seine Söhne konnten ausreisen und er selbst erhielt uneingeschränkte Reisefreiheit bis zur Wende .Der Film " Barbara" spiegelt die damalige Zeit wieder. Tausende saßen in den Gafängnissen und er hatte sich gut arangiert. Nannte sich dann auch noch Bürgerrechtler.Welch ein Hohn für die vielen Verfolgten und Bürger, die ihre Verwandten nie besuchen konnten.Selbst in Ernstfällen wurde es ihnen untersagt [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ls

    • pyke
    • 10.03.2012 um 21:25 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/sc

    • pyke
    • 11.03.2012 um 11:24 Uhr

    Gauck war vorher völlig unbekannt.Er selbst erhielt durch die Stasi 1980 Sonderprivilegien,wie Ausreise der Kinder und Reisefreiheit und weitere Vergünstigungen, während tausende in den Gef#ngnissen landeten,nur sie hatten auch Wünsche. Der Film " Barbara" zeigt die Zeit.EinHerr Gauck hatte alles,nur zu welchem Preis?Als die DDR im Umbruch war trat er hervor,aber nicht als Bürgerrechtler.Viele Mecklenburger lehnen ihn ab.Seine eigene Biographie ist nicht die Realität, denn er hatte sich aller Vorteile dieser Gesllschaft bedient.
    Ausbildung,Reisefreiheit und Schutz vor Repressalien.

  2. Wo die Aufmerksamkeitsökonomie ihren Tribut im Minutentakt fordert, darf auch ein Josef Joffe nie fehlen.

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  3. Mögen die Gegner sich das Maul zerreissen, sie werden nichts daran ändern. Und das ist gut so.

    17 Leserempfehlungen
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    • pyke
    • 03.03.2012 um 19:43 Uhr

    Ein Mann der Sonderprivilegien der Stasi 1980 erhielt ,Kinder ausreisen konnten und diese Reisefreiheit bis zur Wende hatte?
    Tausende waren im Gefängnis ,Millionen wurde der Besuch in den Westen zu den Angehörigen versagt und dieser Mann soll auch noch BP werden.Einen Bürgerrechtler, wie er sich nennt ist seine Einbildung.

    • pyke
    • 06.03.2012 um 15:01 Uhr

    Wußten sie eigentlich, das Gauck 1980 Sonderprivilegien von der Stasi erhielt.Auusreise der Söhne und Reisefreiheit für sich?All das, wo tausende in den Gefängnissen waren, die gerne in den Westen wollten oder die Verwandten besuchen.Er genoß die Privilegien bis zur Wende und wechselte schnell die Seite.75% der Rostocker lehnen ihn ab und fragen sich,welch eine Schande für Millionen Bürger, die durch die Stasi litten.Oder lesen Sie das Interview seines Stasioberst über Gauck vom 22.2.2012 in der Jungen Welt.Das ist der wahre Gauck.

    • WiKa
    • 07.03.2012 um 18:46 Uhr

    … die sich zuweilen passend treffen. Mit ihrer Feststellung, dass niemand etwas daran ändern wird, da liegen sie wohl richtig. Immerhin ist er ja der Wunschtraum von mindestens 5 Fraktionschefs im Bundestag und wenn das nicht die deutliche Mehrheit im 80 Millionen Volk ist … was dann. An anderer Stelle lehnt ihn eine nicht unbeträchtliche Zahl an Menschen im Lande ab und diese haben vielerlei Gründe dafür. Hier nur eine Kostprobe … „Merkel stellt Deutschland vor die Wahl - Gauck“ … sie erahnen was da fehlen könnte? Richtig, die Wahl!

    Sicher kann man jetzt sagen, soll er erst einmal machen und beweisen. Das Dilemma ist, der Bundestag allein beweist uns in letzter Zeit schon viel zu sehr (fraktionsübergreifend) was man vom Willen und den Meinungen der Bürger hält. Gauck bläst in dasselbe Horn, der Bürger ist viel zu blöde, weil er keinen Stab hat wie die Politiker, ich könnte jetzt irgendwo das Originalvideo dazu ausgraben. Und wenn die Politiker allesamt hergehen und Menschen im Lande nach Strich und Faden verladen, dann weiß ich leider nicht wo dies enden soll. Gauck ist dabei nur ein Puzzlestein und er wird all die Gesetze unterschreiben bei denen Köhler und wohl auch Wulff gezuckt hätten. Deshalb sehe ich persönlich Gauck als Putsch der Parlamentarier gegenüber dem Bürger, nicht mehr und nicht weniger … (°!°)

    • pyke
    • 03.03.2012 um 19:43 Uhr

    Ein Mann der Sonderprivilegien der Stasi 1980 erhielt ,Kinder ausreisen konnten und diese Reisefreiheit bis zur Wende hatte?
    Tausende waren im Gefängnis ,Millionen wurde der Besuch in den Westen zu den Angehörigen versagt und dieser Mann soll auch noch BP werden.Einen Bürgerrechtler, wie er sich nennt ist seine Einbildung.

    • pyke
    • 06.03.2012 um 15:01 Uhr

    Wußten sie eigentlich, das Gauck 1980 Sonderprivilegien von der Stasi erhielt.Auusreise der Söhne und Reisefreiheit für sich?All das, wo tausende in den Gefängnissen waren, die gerne in den Westen wollten oder die Verwandten besuchen.Er genoß die Privilegien bis zur Wende und wechselte schnell die Seite.75% der Rostocker lehnen ihn ab und fragen sich,welch eine Schande für Millionen Bürger, die durch die Stasi litten.Oder lesen Sie das Interview seines Stasioberst über Gauck vom 22.2.2012 in der Jungen Welt.Das ist der wahre Gauck.

    • WiKa
    • 07.03.2012 um 18:46 Uhr

    … die sich zuweilen passend treffen. Mit ihrer Feststellung, dass niemand etwas daran ändern wird, da liegen sie wohl richtig. Immerhin ist er ja der Wunschtraum von mindestens 5 Fraktionschefs im Bundestag und wenn das nicht die deutliche Mehrheit im 80 Millionen Volk ist … was dann. An anderer Stelle lehnt ihn eine nicht unbeträchtliche Zahl an Menschen im Lande ab und diese haben vielerlei Gründe dafür. Hier nur eine Kostprobe … „Merkel stellt Deutschland vor die Wahl - Gauck“ … sie erahnen was da fehlen könnte? Richtig, die Wahl!

    Sicher kann man jetzt sagen, soll er erst einmal machen und beweisen. Das Dilemma ist, der Bundestag allein beweist uns in letzter Zeit schon viel zu sehr (fraktionsübergreifend) was man vom Willen und den Meinungen der Bürger hält. Gauck bläst in dasselbe Horn, der Bürger ist viel zu blöde, weil er keinen Stab hat wie die Politiker, ich könnte jetzt irgendwo das Originalvideo dazu ausgraben. Und wenn die Politiker allesamt hergehen und Menschen im Lande nach Strich und Faden verladen, dann weiß ich leider nicht wo dies enden soll. Gauck ist dabei nur ein Puzzlestein und er wird all die Gesetze unterschreiben bei denen Köhler und wohl auch Wulff gezuckt hätten. Deshalb sehe ich persönlich Gauck als Putsch der Parlamentarier gegenüber dem Bürger, nicht mehr und nicht weniger … (°!°)

    • ludna
    • 02.03.2012 um 14:33 Uhr

    Weiss Herr Joffe eigentlich wer der Mann ist ?

    Der hätte Bundespräsident werden können: ein Bürgerechtler der, anders als Herr Joffe und Herr Gauck, seine eigene Freiheit auf Spiel setzte, um für die Freiheit zu kämpfen.

    Ja, und auch für Gerechtigkeit. Denn Freiheit kann, muss aber nicht Gerechtigkeit bedeuten. [...] Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke, die Redaktion/kvk

    48 Leserempfehlungen
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    Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Die Richtlinien der Moderation entnehmen Sie bitte der Netiquette. Danke, die Redaktion/mo.

    ist für Merkel schon schlimm genug. Aber einen Freigeist aus der SPD zum BP wählen?

    Wo kämen wir denn da hin?

    Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Die Richtlinien der Moderation entnehmen Sie bitte der Netiquette. Danke, die Redaktion/mo.

    ist für Merkel schon schlimm genug. Aber einen Freigeist aus der SPD zum BP wählen?

    Wo kämen wir denn da hin?

  4. Dass alles nörgeln, weil die Medien gar zu heftig jubeln kommt ihm nicht ein.

    29 Leserempfehlungen
  5. "Pastor Friedrich Schorlemmer nörgelt, dass Gauck zwar über das »Pathos der Freiheit«, aber nicht über das »Pathos der Gerechtigkeit« verfüge. »Freiheit contra Gerechtigkeit« scheint hier auf – als wenn die Freiheit um den Preis der Gerechtigkeit erkauft werden müsse. Wer diese höhere Dialektik nicht beherrscht, würde ganz naiv fragen, ob nicht Gerechtigkeit die Freiheit bedinge."

    Gaucks "Freiheit" ist eine falsche, da sie der Gerechtigkeit nicht gerecht wird. Gauck verwendet die Freiheit nur als Floskel, ohne Substanz... es fehlt ihr die Gerechtigkeit.
    Was kann man daran falsch verstehen?

    42 Leserempfehlungen
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    • Yria
    • 02.03.2012 um 20:41 Uhr

    Sämtliche Staaten, in denen die Freiheit weniger oder vieler eingeschränkt wurde, waren ungerechte Staaten. Umgekehrte haben wir viele Staaten, in der die Menschen per se frei sind, aber es keinerlei Gerechtigkeit gibt.

    Ohnehin ist es seltsam, in einem Staat Freiheit von diesem zu fordern. Diese Möglichkeit hat jeder Mensch, es ist nur für die meisten Menscen keine sonderlich angenehme Freiheit, frei von Staat zu leben.

    Das bedeutet schließlich auch Frei von jeglichem Fortschritt zu leben, denn sobald man diesen annimmt, befindet man sich ja wieder in Abhängigkeit.

    Gauck Freiheitsbegriff ist letztlich ein simpler:
    Freiheit von Pflichten, die andere dafür tragen sollen.

    Deswegen betont ja immer die Eigenverantwortung, während im bequemen Sessel staatlich erzeugen Wohlstandes sitzt - denn auch die Leistungen unsere Privatwirtschaft sind erst durch Staat ermöglicht worden.

    sind verschiedene Begriffe auch wenn in diesem Land gerne so getan wird, als würde das eine nicht nur das andere implizieren, sondern als Synonym dienen. Freiheit ist erst einmal die Freiheit von staatlicher Gewalt, Willkür und Bevormundung. Freiheit ist die Freiheit sich zu entfalten. Die Freiheit mit Inhalt zu füllen ist nicht Aufgabe des Staates, sondern des Einzelnen.

    • Yria
    • 02.03.2012 um 20:41 Uhr

    Sämtliche Staaten, in denen die Freiheit weniger oder vieler eingeschränkt wurde, waren ungerechte Staaten. Umgekehrte haben wir viele Staaten, in der die Menschen per se frei sind, aber es keinerlei Gerechtigkeit gibt.

    Ohnehin ist es seltsam, in einem Staat Freiheit von diesem zu fordern. Diese Möglichkeit hat jeder Mensch, es ist nur für die meisten Menscen keine sonderlich angenehme Freiheit, frei von Staat zu leben.

    Das bedeutet schließlich auch Frei von jeglichem Fortschritt zu leben, denn sobald man diesen annimmt, befindet man sich ja wieder in Abhängigkeit.

    Gauck Freiheitsbegriff ist letztlich ein simpler:
    Freiheit von Pflichten, die andere dafür tragen sollen.

    Deswegen betont ja immer die Eigenverantwortung, während im bequemen Sessel staatlich erzeugen Wohlstandes sitzt - denn auch die Leistungen unsere Privatwirtschaft sind erst durch Staat ermöglicht worden.

    sind verschiedene Begriffe auch wenn in diesem Land gerne so getan wird, als würde das eine nicht nur das andere implizieren, sondern als Synonym dienen. Freiheit ist erst einmal die Freiheit von staatlicher Gewalt, Willkür und Bevormundung. Freiheit ist die Freiheit sich zu entfalten. Die Freiheit mit Inhalt zu füllen ist nicht Aufgabe des Staates, sondern des Einzelnen.

  6. Nur verstehe ich nicht warum Sie hier weiterhin Öl ins Feuer gießen.Das Thema ist doch durch.Die einzige unbeantwortete Frage ist doch zur Zeit wer die schwarze Limousine und die Polizeieskorte bezahlt mit der Gauck , der ja noch nicht gewählt ist, im Moment durch die Lande zieht.Der Steuerzahler wird es ja wohl nicht sein-denn warum sollte der dafür aufkommen?Wissen Sie da vielleicht mehr?

    21 Leserempfehlungen
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    • joG
    • 02.03.2012 um 17:30 Uhr

    ....das Thema wirklich "durch" ist. Man kann nur hoffen, dass nicht. Deutschland braucht eine Figur, die die politische Ordnung aufmischt. So wie sie nämlich ist, gerät sie außer Kontrolle, wenn wir Pech haben.

    • joG
    • 02.03.2012 um 17:30 Uhr

    ....das Thema wirklich "durch" ist. Man kann nur hoffen, dass nicht. Deutschland braucht eine Figur, die die politische Ordnung aufmischt. So wie sie nämlich ist, gerät sie außer Kontrolle, wenn wir Pech haben.

    • PALVE
    • 02.03.2012 um 14:40 Uhr

    ....sollte das Nörgeln von der anderen Seite aushalten können.

    40 Leserempfehlungen

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