Wahl in Russland : Der Wiedergänger

Wladimir Putin wird noch einmal zum russischen Präsidenten gewählt werden. Aber er hat sich politisch überlebt und versteht sein eigenes Land nicht mehr.
Wladimir Putin in Moskau © NATALIA KOLESNIKOVA/AFP/Getty Images

Er mag solche Auftritte nicht. Zehntausende umringen die quadratische Bühne, doch der Mann im schwarzen Anorak über dem grauen Pullover wirkt wie alleingelassen. Schneeflocken umtanzen ihn, nur ein Mikrofonständer gibt Halt. Wladimir Putins Auftritt im Moskauer Sportstadion am vergangenen Donnerstag ist der Höhepunkt seiner Wahlkampfinszenierung: Er allein kann das Land retten . Einsam steht er da, so die Botschaft, weil er einzigartig ist. Aber er produziert sich ungern vor den Massen. Er, der sich einen »Fachmann für Menschen« nennt, bevorzugt die kleine Runde mit Augenkontakt.

Doch vor dieser Präsidentschaftswahl muss Putin sich plagen wie nie zuvor. Zwar ist ihm der Sieg am Sonntag aus Mangel an attraktiven Kandidaten sicher, aber erstmals bedrängt ihn eine Gegenbewegung mit Straßenprotesten. Putins Wahlkampfstab wollte mit dem Massenaufmarsch zurückschlagen. Alles war organisiert: Menschenmengen, Plakate aus der Massenproduktion, eine riesige Bühne und eine martialische Rede. Aber der Funke zündete nicht.

Putin versuchte vergeblich, die Stimmung mit Fragen ans Publikum anzuheizen . Als sei er seiner Wirkung nicht sicher, bat er die Menschen vorweg, doch bitte mit »Ja« zu antworten. Dann fragte er: »Liebt ihr Russland ?« Das »Ja« der Zehntausende, der Anhänger und Tagelöhner, die sich für 15 Euro zum Jubeln verpflichtet hatten, rollte nicht wie ein Donnerhall über die Ränge. Es erklang kurz und verhalten. Putin stimmte das Motiv eines Russlands an, das gegen ausländische Kräfte um sein Leben kämpfen muss. Zum Abschluss zitierte er den Dichter Michail Lermontow, der beschreibt, wie die russischen Soldaten 1812 für die Heimat zu sterben versprachen. Doch seinen Anhängern, den jungen Frauen und Beamten, stand mehr nach Tee und Pfannkuchen der Sinn. Von Krieg wollten sie nichts hören.

Noch vor vier Jahren hatte Putin am selben Ort in einer Wahlkampfrede mit gleicher Inbrunst vor den inneren, fremdgesteuerten Feinden gewarnt, die auf der Suche nach einem Bissen Fleisch »wie Schakale« um die ausländischen Botschaften strichen. Damals tobte die Menge. Sein Wahlkampf heute versucht, die alten Erfolgsrezepte zu kopieren. Vor gut einer Woche versprach er eine »beispiellose« Aufrüstung der Streitkräfte über 580 Milliarden Euro im laufenden Jahrzehnt: 400 Interkontinentalraketen, 2300 Panzer, 600 Kampfflugzeuge. Vor zwölf Jahren war seine Popularität nach mehreren Häuserexplosionen und dem Beginn des Tschetschenienkrieges in die Höhe geschnellt. Am Montag erfuhr die Öffentlichkeit von einem angeblichen vereitelten Islamisten-Attentat auf Putin.

Doch es scheint, als habe Putin die Liebe der Russen verloren . Er wirkt veraltet. Wird er dennoch fähig sein, sich ein letztes Mal zu verwandeln – doch noch in einen zeitgemäßen Präsidenten und russischen Reformer?

Veränderungen waren früher Putins Stärke. »Als er 1999 Premierminister wurde, konnte er nur mit Mühe vor großem Publikum sprechen«, erzählt der Spindoctor Gleb Pawlowski. »Er fühlte sich unsicher und verlor den Faden.« Doch Putin arbeitete hart an sich, obwohl er von Natur aus, so Pawlowski, eher »Hedonist« sei. »Er war anfangs sehr offen und lernfähig, verstand schnell die Probleme und arbeitete im Team.«

Pawlowski ist einer der Architekten der Putinschen Ära. Die Polittechnologen seiner Stiftung Effektive Politik haben seit 1999 Putin in einen modernen Zaren verwandelt. »Unsere Aufgabe war es, ihn alternativlos zu machen«, sagt Pawlowski. »Wir haben darunter allerdings nicht Verbote, sondern ein Charisma verstanden, mit dessen Hilfe nötige Reformen umgesetzt würden. Damals brauchte Russland einen Arzt. Er sollte der Gesellschaft einen Gips anlegen. Wir ahnten allerdings nicht, dass wir aus diesem Gips nicht wieder herauskommen sollten.« Das Verhältnis zu Putin ist mittlerweile abgekühlt. Die Zusammenarbeit der Stiftung Effektive Politik mit dem Kreml endete im vergangenen Frühjahr.

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Kommentare

101 Kommentare Seite 1 von 12 Kommentieren

Bei Putin nur Populismus

In Wirklichkeit füttert er die Superreichen, so lange sie ihm die politische Macht lassen. Die Korruption hat aber derartige Ausmaße, dass sich sogar Investoren zurück ziehen.

Dem Volk ginge es gut? Eine Legende aus dem Märchenreich der Fernsehsender Putins. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist seit dem Ende der Sowjetunion auf 61 Jahre für Männer gesunken. Nicht umsonst saufen sich die Russen tot.

Ein Blick in dortige Gefängnisse (wo auch Regimegegner verschwinden):

Die Hölle von Moskau

http://www.youtube.com/wa...

Die demokratischen Oligarchen

Die Einführung des "westlichen" Systems hat doch erst die Plünderung des Landes und damit den Aufstieg dieser "Superreichen" ermöglicht. Es ist deswegen nicht erstaunlich, dass diese Klientel immer wieder prominente Fürsprecher in den "westlichen" Medien finden, obwohl sie rechtskräftig verurteilt sind. So lange diiese Oligarchen an der Macht waren und die "westlichen" Oligarchen bedient und den Reichtum Russlands untereinander aufgeteilt haben, waren sie Demokraten. Ich nenne das Feudalismus. Ihrer Logik nach ist Putin schlecht, weil der mit den "Superreichen* ein Übereinkommen hat um Russlands weiteren Ausverkauf zu verhindern, gleichzeitig aber sind "westliche" Oligarchen, pardon, erfoglreiche Geschäftsleute, die mit den gleich Oligarchen den Ausverkauf eingeläutet haben, besser als Putin, komische, unlogische Sichtweise. Aber was zählt Logik schon heutzutage, nicht.

P.S. Unter "Westen* ist keinesfalls die geographische Bezeichnung oder die dort ansässige Bevölkerung zu verstehen. Es ist ein Propagandabegriff, der gerne von den sogenannte demokratischen Oligarchen in ihrer Selbstdarstellung gebraucht wird.

Ja,ja der böse Putin

Wir werden am Sonntag und an den weiteren Tagen lesen und hören , das Putin diese Wahl wieder gefälscht haben soll: Und die Lügengeschichten werden wieder Konjunktur haben. Damit Putin fälschen kann, geschieht folgendes:

Webcams: 500.000 Menschen wollen Wahlen online sehen
Moskau. Eine halbe Million Internet-User haben sich bereits auf dem Webportal angemeldet, über das am Sonntag die meisten der 95.000 russischen Wahllokale per Webcams beobachtet werden kann.

Das Imperium hat Angst vor Putin

Wladimir Putin wird noch einmal zum russischen Präsidenten gewählt werden. Aber er hat sich politisch überlebt und versteht sein eigenes Land nicht mehr.

Ein Mann von gestern? Werfen wir dochmal einen Blick nach Deutschland. Frau Merkel regiert die zweite Amtszeit mit völlig rückwärtsgewandter Politik. Sie war engagiert in Agitation und Propaganda in der DDR. Ihr Koalitionspartner hängt einer Ideologie aus den 80ern hinterher, die noch nichtmal mehr 3% der Deutschen überzeugt.

Nein, der Grund warum in westlichen Gefilden schlecht über Putin geredet wird ist ein anderer: man hat Angst. Angst vor einem Erstarken der Großmacht aus dem Osten. Angst vor einer Macht, die zusammen mit China der NATO (die 70% aller militärischen Mittel bündelt) Paroli bieten können.

Das Imperium hat Angst vor Putin. Es will wieder einen saufenden Jelzin, den man auf Kongressen in seinem Suff belächeln kann. Jemand der auch den zweifelhaftesten Resolutionen zustimmt, um endlich in Ruhe nachhause gehen zu können, wo die nächste Flasche Wodka auf ihn wartet.

Ehrlich, die Russen werden keine andere Politik wählen. Auch ohne Putin werden de Russen antiwestliche, antikapitalistische, antiimperialistische Poliik wählen.
Nur ohne Putin wird diese auch noch kommunistisch sein. Nicht weil die alle Russen manipipuliert sind von irgentwelchen KGB Medien, sondern weil 80% ernsthaft davon überzeugt sind.

schon wieder ein anti Putin Artikel...

Sehr guter Kommentar, Sie sprechen mir ganz aus dem Herzen! In unsern Medien, egal ob Deutschlandfunk o. in den Printmedien, ständig diese Negativberichte über Putin. Und eine paar tausend Demonstranten der Opposition (angeblich 10.000) in einer 11,5 Mio Einwohnerstadt wie Moskau. Das ist als ob in Berlin 80 Leute vor dem Hauptbahnhof demonstrieren... kein Mensch würde das mitkiegen aber in unserer Presse wird das hochgejubelt als ob die Revolution in Russland kurz bevor steht.

Aber ich wäre nicht so überheblich gegenüber diesen

"Und eine paar tausend Demonstranten der Opposition (angeblich 10.000) in einer 11,5 Mio Einwohnerstadt wie Moskau"

Demonstarnten. Wenigsten zeigen diese Russen, dass sie noch'n Biss haben. Die "wenigen Zehntausenden Russen" kämpfen für die Zuckunft ihres Landes und ihrer Kinder und Enkeln, für die Freiheit und für mehr Demokratie!

Und hierzulande? Alle Parteien regieren gegen das erklärte Mehreheit der Deutschen, die EURO, EURO-Hilfe und eigentlich auch EU in dieser Form ablehnen. Und, was passiert?

Wo sind die Demostranten in Berlin, wo ist der Freiheitswille, für die das eigene Recht zu protestieren? Keine 50 Menschen sind zu sehen, alle anderen haben den Schwanz eingezogen und zittern vor Angst, mich nicht ausgeschlossen, genau so ein en Angshase wie fast alle, nur bisschen Dampf hier an der Tastarur ablassen.

Sind das die spichwörtlichen "Lehren aus der Geschichte", dass man die Parteien gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung regieren, schalten und walten nach belieben, Schuldenmachen und Haften für andere Staaten gewähren lässt?!?!

Aber ich wäre nicht so überheblich gegenüber diesen

"Und eine paar tausend Demonstranten der Opposition (angeblich 10.000) in einer 11,5 Mio Einwohnerstadt wie Moskau"

Demonstarnten. Wenigsten zeigen diese Russen, dass sie noch'n Biss haben. Die "wenigen Zehntausenden Russen" kämpfen für die Zuckunft ihres Landes und ihrer Kinder und Enkeln, für die Freiheit und für mehr Demokratie!

Und hierzulande? Alle Parteien regieren gegen das erklärte Mehreheit der Deutschen, die EURO, EURO-Hilfe und eigentlich auch EU in dieser Form ablehnen. Und, was passiert?

Wo sind die Demostranten in Berlin, wo ist der Freiheitswille, für die das eigene Recht zu protestieren? Keine 50 Menschen sind zu sehen, alle anderen haben den Schwanz eingezogen und zittern vor Angst, mich nicht ausgeschlossen, genau so ein en Angshase wie fast alle, nur bisschen Dampf hier an der Tastarur ablassen.

Sind das die spichwörtlichen "Lehren aus der Geschichte", dass man die Parteien gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung regieren, schalten und walten nach belieben, Schuldenmachen und Haften für andere Staaten gewähren lässt?!?!

Wirklich Zufall

dass immer regimekritische Journalisten ermordet werden?

Die Süddeutsche schreibt, dass auch Umweltschützer und Blogger in die Schusslinie geraten :

"Zahlreiche Anwohner begehrten gegen die Abholzung auf, die Medien berichteten über die Demonstrationen - nicht ohne Folgen: ein Journalist, der kritisch über das Projekt berichtete, wurde ins Koma geprügelt. Eines der bekanntesten Gesichter der Umweltbewegung ist Jewgenija Tschirikowa. Ihr wurde mit dem Entzug des Sorgerechts für ihre Kinder gedroht, einige ihrer Mitstreiter wurden zusammengeschlagen.

Oppositionelle Journalisten leiden besonders unter Putin: Schon kurz nachdem dieser im Jahr 2000 das Präsidentenamt von Boris Jelzin übernommen hatte, begann er, die Medien auf Linie zu bringen. Er konzentrierte sich dabei besonders auf das Fernsehen, das Medium mit der größten Reichweite und dem größten Einfluss auf die Meinung der Bevölkerung.

Der kremlkritische Fernsehsender NTW wurde von dem teilstaatlichen Konzern Gazprom übernommen. Journalisten, die dennoch kritisch über Putin und seine Politik berichten, leben seitdem gefährlich: Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen Reporter eingeschüchtert, zusammengeschlagen oder gar getötet wurden. Das bekannteste Opfer ist wohl die 2006 getötete Journalistin Anna Politikowskaja - ihre Mörder sind bis heute nicht belangt worden."

http://www.sueddeutsche.d...

Sie glauben das Märchen, das der Artikelschreiber ....?

Ich gebe Ihnen mal einige Fakten! Aber die werden ihrem Weltbild nicht passen!
Dann schauen sie sich mal diese Ergebnisse an und dann wissen sie, warum Putin 60% der Stimmen erhält"
Um der werten Forengemeinde Putin näher zu bringen, habe ich mir mal die Mühe gemacht und bei Wikipedia einige Statistiken rausgesucht:
Veränderungen 2000-2010
Bruttoinlandsprodukt (KKP) in Mrd. US-$ +96,7%
Außenhandel in Mrd. US-$ +432%
Handelsbilanz in Mrd. US-$ +250%
Außenschulden in Mrd. US-$ -83,3%
Inflation in % -56,5%
Industrieproduktion +47%
Löhne, inflationsbereinigt +142%
Renten, inflationsbereinigt +231%
Einzelhandel +156%
Armutsrate in % -56,6%
Arbeitslosigkeit in % -29,2%
Geburten in Tsd. +41,3%
Sterbefälle in Tsd. -8,7%
Natürl. Bevölkerungsabnahme in Tsd. -74,9%
Säuglingssterblichkeit in Tsd. -30,6%
Lebenserwartung in Jahren +4
Verbrechen in Tsd. -10,9%
Morde in Tsd. -50,9%
Selbstmorde in Tsd. -41,5%
Alkoholvergiftungen in Tsd. -61,3%
Abtreibungen pro 100 Geburten -60,8%

Direkt aus dem Gazprom-Fernsehen?

Die Kinder- und Jugendärzte schreiben jedoch was ganz Anderes - und die gesunkene Lebenserwartung werden Sie wohl kaum abstreiten:

"Eine staatliche Tragödie - Teenager-Selbstmorde in Russland

Es ist kein rühmlicher Spitzenplatz: Nirgends in Europa nehmen sich so viele Teenager das Leben wie in Russland.

Die Selbstmordrate unter Teenagern ist etwa dreimal so hoch wie der weltweite Durchschnitt."

http://www.kinderaerzte-i...

Ausgeglichenheit

Weder die Glorifizierung von Schandtaten, noch das zertreten von guten Taten sind Hilfreich.

Das sich die Dinge in Russland seit der Regierungsübernahme durch Putin gebessert haben, können sie ergoogeln. Mehrer Statistiken werden sie finden, die dies bestätigen.

Auch werden sie im Urlaub feststellen das man immer häufiger auch auf russischsprechende Urlauber trifft. Das "sich leisten können" eines Urlaubs sehe ich schon als Zeichen des Wohlstands.

Ihre Quelle - ehrlich gesagt

scheint sie mir kaum vertrauenswürdig.
Impressum : Maciej Kania /Matthias Milan

Sind Sie das selbst?

Und übrigens:
Beleidigungen Andersdenkender verweist eher auf Dummheit

Haben Sie nun den Link in der Süddeutschen gelesen oder blenden Sie Kritik an Ihrem Macho mit Goldkette aus?

"Die wahren Feinde Putins"

Wladimir Putins wahre Gegner findet man auf der Straße: Menschenrechtler, Künstler, Rockmusiker, Journalisten und Umweltschützer. Erstmals in seiner politischen Laufbahn ist der Ex-KGB-Agent mit Widerstand aus der Bevölkerung konfrontiert. Die wichtigsten Protestgruppen im Überblick."

http://www.sueddeutsche.d...

Sie wissen es auch nicht

Woher wollen Sie denn wissen, dass Ihre Zahlen die Wahrheit sind? Das, was Sie Fakten nennen, sind Zahlen, die Sie nicht mal ansatzweise beurteilen können. Woher wollen Sie wissen, wie diese Daten erhoben wurden? Jede Statistik ist nur so gut, wie die Qualität der Erhebung. Und da Sie keine Ahnung haben, wie diese Zahlen erhoben worden sind, haben Sie so viel Ahnung von Russland wie zuvor: nämlich gar keine. Um auch nur ein klein wenig mitreden zu können, müssten Sie schon mal längere Zeit dort gelebt und Einsicht in gewisse behördliche Abläufe gehabt haben. Haben Sie das? Haben Sie nicht. Ergo: Schwätzer.

Wenn man Das Jahr 2000 ...

... als Basis nach den verheerenden 90ern und der Krise kurz zuvor in 1998 nimmt, dann wundert das doch eigentlich nicht. Außerdem wird ja gar nicht behauptet, dass es keine Verbesserungen gab. Das möchten Sie offenbar aber so darstellen.

Außerdem muß man die Zahlen auch richtig interpretieren können. Der Export besteht im Wesentlichen aus Energierohstoffen, Metallen und Waffen. Das ist nunmal so. Die Gewinne dabei sind hoch, aber eben auch sehr stark konzentriert und kommen, durchaus zu unseren Gunsten, wie ein Boomerang wieder zurück, um Konsumgüter aller Art einzukaufen. Das kann solange hin- und hergehen bis Schicht im Schacht ist. Und dann, so fürchte ich, hat derjenige ein Problem, der keine der nur wenig Industrie hat. Deshalb gilt es für die Russen eben diese aufzubauen. Das ist aber unter den bisherigen Bedingungen sehr, sehr schwierig gewesen.