Norbert Lammert: "Wir beherrschen die Krisen"
Bundestagspräsident Norbert Lammert über die Euro-Rettung, Froschvergleiche und Christian Wulff
DIE ZEIT: Herr Lammert, ist die Euro-Krise vorbei?
Norbert Lammert: Die Indizien mehren sich jedenfalls, dass wir den größeren Teil der Turbulenzen hinter uns haben.
ZEIT: Welche Indizien meinen Sie?
Lammert: Wir haben im vergangenen Jahr vor allem deswegen immer wieder Verhandlungen, Nachverhandlungen und neue Beschlüsse gebraucht, weil die Beruhigung auf den Finanzmärkten nicht eingetreten ist. Das sieht jetzt deutlich friedlicher aus.
ZEIT: Zur Beruhigung hat die Europäische Zentralbank mehr als eine Billion Euro in die Märkte gepumpt, abseits der Kontrolle durch Regierungen und Parlamente. Was sagt der deutsche Parlamentspräsident dazu?
Lammert: Die Rechtslage ist klar: Die EZB ist unabhängig. Weder Regierungen noch Parlamente sollten den Ehrgeiz entwickeln, den Handlungsspielraum der Notenbank zu begrenzen.
ZEIT: Aber was bedeutet es für die Demokratie, wenn über die Rettung des Euro im Direktorium der Notenbank entschieden wird?
Lammert: Man kann in einem Verfassungsgefüge nicht bestimmten Institutionen Kompetenzen zubilligen, um dann hinterher die Grundsatzfrage aufzuwerfen, ob sie diese Kompetenzen ausüben dürfen. Im Übrigen wird über die Stabilisierung des Euro in den Parlamenten der Mitgliedsstaaten verhandelt und entschieden.
ZEIT: Genau diese Grundsatzfrage stellen aber viele Abgeordnete von Union und FDP. Und Bundesbankpräsident Jens Weidmann sagt, die Geldflut der EZB sorge bloß für eine »trügerische Ruhe«.
Lammert: Jedenfalls kann sie die notwendige Haushaltsdisziplin in den Euro-Ländern nicht ersetzen, über die wiederum die Parlamente entscheiden, nicht die EZB.
ZEIT: Vergangene Woche haben die europäischen Staats- und Regierungschefs den Fiskalpakt unterzeichnet, der die Staaten zum strengen Sparen verpflichtet. Nun soll der Bundestag bis Mitte Juni darüber abstimmen. Ist das in Ihrem Sinn?
Lammert: Der Zeitplan der Beratungen im Bundestag hat auch mit der weiteren Entwicklung in den anderen Unterzeichnerstaaten zu tun, zum Beispiel in Frankreich. Dort hat der sozialistische Präsidentschaftsbewerber François Hollande deutlich gemacht, dass er im Fall seines Wahlsiegs ganz neu verhandeln will. Man könnte mit der Abstimmung im Bundestag also bis nach der französischen Präsidentschaftswahl warten. Oder man setzt im Gegenteil darauf, dass der Erwartungsdruck an den französischen Partner steigt, wenn viele Länder den Fiskalpakt bereits ratifiziert haben.





Das Interview war leider weder unterhaltend noch informativ.
"ZEIT: Der Bundestag muss dem Fiskalpakt mit Zweidrittelmehrheit zustimmen. Ist diese Mehrheit zu schaffen?
Lammert: Daran habe ich keine Zweifel."
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den "Kampfgeist" unserer "hart ringenden" sogenannten Opposition absolut richtig ein.
LEIDER!!!
MfG
biggerB
>> Tja, da schätzt der Bundestagspräsident und CDU-Mann Lammert
den "Kampfgeist" unserer "hart ringenden" sogenannten Opposition absolut richtig ein. <<
... geneigt, der Opposition eine Kiste Magenbitter zur Verfügung zu stellen. Den werden sie brauchen, wenn sie dann wieder "mit großen Bauchschmerzen" den Wünschen der Regierung zustimmen.
>> Tja, da schätzt der Bundestagspräsident und CDU-Mann Lammert
den "Kampfgeist" unserer "hart ringenden" sogenannten Opposition absolut richtig ein. <<
... geneigt, der Opposition eine Kiste Magenbitter zur Verfügung zu stellen. Den werden sie brauchen, wenn sie dann wieder "mit großen Bauchschmerzen" den Wünschen der Regierung zustimmen.
...die Finanzmärkte in ihrem wirren Herdentrieb lassen gerade mal nicht die Peitsche knallen, weil sie satt und faul im Gras liegen und sofort glaubt das Pferd es hätte diesen Zustand herbeigeführt und quasi die Kontrolle über die Situation.
Lammert lässt als Leiter der Bundestagsverwaltung den früheren Europa-Abgeordneten seit Jahren zu hohe Ruhebezüge anweisen. Sein Argument: Seine Verwaltung sei ja keine Ermittlungseinheit.
http://www.stern.de/polit...
...Taktiererei bei der Offenlegung der Nebeneinkünfte
http://de.wikinews.org/wi...
nicht ohne Grund wie es scheint:
http://www.spiegel.de/wir...
...Taktiererei bei der Offenlegung der Nebeneinkünfte
http://de.wikinews.org/wi...
nicht ohne Grund wie es scheint:
http://www.spiegel.de/wir...
"Schwarz-Gelb" ist nicht nur "keineswegs am Ende", sondern hat eine große Zukunft.
Gerade, WEIL dieses Bündnis die Krisen bisher nicht nur beherrscht, sondern in international vorbildlicher Weise abgewettert hat.
Kurzum: Die Regierung Merkel ist alternativlos! (Was zwar ihren Gegnern nicht gefallen mag, aber trotzdem richtig war, ist und bleibt).
...das jetzt Ironie?
Ich meine welche Unsinnskoalition uns regiert ist mir herzlich egal, auch die Konkurrenz hat nichts oder kaum was zu bieten und aus den Parteien erwarte ich sowieso keine Lösungen. Die reagieren doch längst nur noch, statt zu regieren.
Aber "international vorbildlicher Weise abgewettert", nein, also das kann nur Ironie sein.
>> Gerade, WEIL dieses Bündnis die Krisen bisher nicht nur beherrscht, sondern in international vorbildlicher Weise abgewettert hat. <<
... hat die Krise abgewettert? Das ist schön, dann ist sie ja vorbei.
Warum sagt mir das denn keiner?
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Kommentare, die ausschließlich der Provokation dienen. Danke, die Redaktion/mk
...das jetzt Ironie?
Ich meine welche Unsinnskoalition uns regiert ist mir herzlich egal, auch die Konkurrenz hat nichts oder kaum was zu bieten und aus den Parteien erwarte ich sowieso keine Lösungen. Die reagieren doch längst nur noch, statt zu regieren.
Aber "international vorbildlicher Weise abgewettert", nein, also das kann nur Ironie sein.
>> Gerade, WEIL dieses Bündnis die Krisen bisher nicht nur beherrscht, sondern in international vorbildlicher Weise abgewettert hat. <<
... hat die Krise abgewettert? Das ist schön, dann ist sie ja vorbei.
Warum sagt mir das denn keiner?
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Kommentare, die ausschließlich der Provokation dienen. Danke, die Redaktion/mk
...Taktiererei bei der Offenlegung der Nebeneinkünfte
http://de.wikinews.org/wi...
nicht ohne Grund wie es scheint:
http://www.spiegel.de/wir...
...das jetzt Ironie?
Ich meine welche Unsinnskoalition uns regiert ist mir herzlich egal, auch die Konkurrenz hat nichts oder kaum was zu bieten und aus den Parteien erwarte ich sowieso keine Lösungen. Die reagieren doch längst nur noch, statt zu regieren.
Aber "international vorbildlicher Weise abgewettert", nein, also das kann nur Ironie sein.
Im Schulden machen ist die deutsche Politik schon immer groß gewesen. Sie lösen keine Probleme sondern verschieben diese auf die nächsten Generationen und dies wird uns als große Krisenlösung verkauft.
Hat sich an der griechischde Krise irgendetwsas geändert außer, dass die Rettungsschirme in astronomische Höhen weiter steigen und dadurch die Kreditwürdigkeit Deutschlands auf die nächsten Jahrzehnte massiv geschädigt wird.
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