Al-KaidaIn ihren eigenen Worten

In einem Berliner Terrorverfahren sind spektakuläre Dokumente aufgetaucht. Sie geben Einblick in das strategische Denken der Al-Kaida-Führung – aber sie offenbaren auch ihren Frust. von 

Die 141 Dateien, die Maksud L. bei seiner Festnahme am 16. Mai 2011 in Berlin dabei hatte, sollten nie entdeckt werden. Sie waren auf einer Speicherkarte durch ein Passwort geschützt und mit spezieller Software quasi unsichtbar gemacht. Aber die Beamten des Bundeskriminalamtes (BKA) fanden sie schließlich doch: Die Dateien waren in einem Pornovideo namens KickAss versteckt und in dem verschlüsselten Unterverzeichnis SexyTanja abgelegt. Drei Textdateien waren für die Fahnder von besonderem Interesse, denn nach Einschätzung von Behördenexperten stammen sie aus dem innersten Führungszirkel Al-Kaidas.

Es ist das erste Mal, dass in Europa solches Material auftaucht – das ist aufsehenerregend. Denn es gibt den Blick frei auf Al-Kaida , auf das Denken dieser Organisation, ihre Pläne und ihre Methoden. Wie gefährlich ist das Terrornetzwerk über zehn Jahre nach dem 11. September 2001 noch? Welche Rolle spielen Anschläge auf Ziele im Westen? Wie groß ist der Verfolgungsdruck durch Geheimdienste, Sicherheitsbehörden und Armeen – und wie reagieren die Terroristen darauf? Oder ist Al-Kaida gar am Ende, wie es einige Experten bereits vermuten?

Anzeige

Die Dokumente mit den aussagekräftigen Namen Lessons Learnt, Future Works und Report on Operations enthalten erstaunliche Informationen. Ihre Hauptbestandteile sind Selbstkritik, Gedankenspiele für Terrorkampagnen im Westen und ungeschönte Bestandsaufnahmen. "Wir haben viele Rekruten im Westen, die sich Al-Kaida anschließen möchten, aber keinen, der sie anleitet", heißt es dort nach Informationen der ZEIT . "Wir könnten ein Passagierschiff entführen", wird vorgeschlagen. "Unsere Finanzsituation ist schwach", steht anderswo zu lesen. "Das reduziert unsere operativen Möglichkeiten." Ein vollständiges Bild ergeben die Dokumente nicht, doch sie liefern wichtige Facetten, um Al-Kaida besser einschätzen zu können. Selbst wenn man in Betracht zieht, dass sie vermutlich bereits 2009 oder sogar 2008 verfasst wurden. "Das ist wichtiges Material", sagt ein deutscher Nachrichtendienstler.

Interne Memos des gefährlichsten Terrornetzwerks der Welt also – aber wer trägt so etwas mit sich herum? Gewiss nur Angehörige Al-Kaidas, davon ist der Generalbundesanwalt überzeugt. Er hat Maksud L. und seinen mutmaßlichen Mitverschwörer Jusuf O. deswegen vor dem Kammergericht Berlin angeklagt. Beide seien ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet gezogen und hätten sich dort den militanten Dschihadisten angeschlossen, heißt es in der Anklageschrift. Nach einer Schulung habe Al-Kaida sie dann nach Europa zurückbeordert, als stille Reserve, spätere Vorbereitung von Anschlägen nicht ausgeschlossen, Rekrutierung von weiteren Kämpfern erwünscht. Seit Januar läuft der Prozess. Die beiden Angeklagten schweigen vor Gericht.

BKA-Fachmann: Vergleichbares noch nie gesehen

Der Prozess kann tückisch werden. So deutet zum Beispiel einiges darauf hin, dass die bei Maksud L. gefundenen Daten eigentlich Jusuf O. zuzuordnen sind. Aber wie soll das bewiesen werden? Und taugt es tatsächlich als Indiz für eine Mitgliedschaft bei Al-Kaida, wenn jemand mutmaßlich exklusives Material der Organisation bei sich trägt? "Diese Exklusivität", sagt O.s Kölner Anwalt Michael Murat Sertsöz, "ist zudem nur unterstellt. Die Behörden haben gar nicht umfassend recherchiert, ob diese Inhalte in anderen Sprachen vielleicht längst öffentlich kursieren. So gut wie alles, was da drinsteht, hätte ein beliebiger Dritter auf Grundlage öffentlicher Presseberichte zusammenschreiben können."

Sertsöz meint, auch Widersprüche in den Schriftstücken entdeckt zu haben. Die Behördenexperten sehen das anders: "Mit hoher Wahrscheinlichkeit", heißt es nach Informationen der ZEIT in einem BKA-Vermerk, stammten die Autoren der Dokumente aus dem nahen Umfeld der Al-Kaida-Führung. Solches Material würde nur Insidern zugänglich gemacht.

Dass die Verfasser der Papiere sich selbst als Mitglieder eines nicht näher erläuterten "Maktab al-Dawa" zu erkennen geben, ein arabischer Begriff, der auf Deutsch "Büro für Mission" oder "Werbung" bedeutet, ficht die Sachverständigen nicht an. In der Tat geht aus einzelnen Passagen hervor, dass es zumindest eine Verbindung dieses "Büros" zu Al-Kaida gibt; die Sicherheitsbehörden deuten das Maktab al-Dawa als eine Art Strategieabteilung innerhalb Al-Kaidas. Als erste Inhalte aus den Dokumenten am 1. März im Gerichtssaal thematisiert wurden, nannte ein BKA-Fachmann die Papiere denn auch "sensationell": Vergleichbares habe er noch nie zuvor gesehen.

Dabei kam vor dem Kammergericht noch nicht einmal alles zur Sprache, was nach Recherchen der ZEIT in den mutmaßlichen Al-Kaida-Dokumenten nachzulesen ist. Der Inhalt dieser Papiere ist indes so relevant, dass er eine tiefere Betrachtung verdient – losgelöst von der Frage, ob auf dieser Grundlage eine Verurteilung von Jusuf O. und Maksud L. erreicht werden kann.

Zunächst ist auffällig, dass die Terroristen ihre Ausgangssituation defensiv schildern: Der Feind habe ein Vielfaches an Ressourcen zur Verfügung, in Pakistan würden ständig Raketen einschlagen und die Reihen der Kämpfer lichten. Dass man nun schon seit Jahren an den westlichen Sicherheitsbehörden scheitere und lange keinen größeren Anschlagsplan mehr umsetzen konnte, frustriere die Kader und werde letztlich wohl den Zuspruch mindern. Die Kluft zwischen Propaganda und interner Wahrnehmung, die sich hier offenbart, spricht Bände.

Strategie für Schläferzellen

In Future Works finden sich die potenziell brisantesten Passagen, es handelt sich um eine Art Ideensammlung für Terrorkampagnen im Westen. So empfiehlt der Autor eine Doppelstrategie aus regelmäßigen kleinen und eher seltenen großen Anschlägen im Westen: Nur so erreiche man die gewünschte Wirkung. Um diese Regelmäßigkeit zu erzielen, sollten sich zudem die Regeln für den Einsatz von Freiwilligen aus dem westlichen Ausland ändern. Diese sollten, nachdem sie den Weg zu Al-Kaida ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet gefunden hätten, bloß nicht allzu lange bleiben: Plädiert wird für eine zügige Schulung und möglichst umgehende Rücksendung – mit dem Auftrag, wenigstens einen "kleineren" Anschlag auszuführen. Entsprechend wichtig sei die Vermittlung von sicheren Kommunikationstechniken, damit man während der Planungsphase Kontakt halten könne.

Im Grunde wird in dem Papier eine Strategie für Schläferzellen skizziert: Im Schnelldurchlauf trainierte Rekruten kehren nach Europa zurück und halten sich bereit. Tatsächlich häufen sich Indizien dafür, dass Al-Kaida diese Ratschläge tatsächlich in die Realität umzusetzen versucht hat. Denn nicht nur der derzeit verhandelte Fall von Maksud L. und Jusuf O. fügt sich nach Ansicht der Sicherheitsbehörden in dieses Muster. Vielmehr erkennen sie in den beiden nur die vorerst letzte Minizelle eines regelrechten Netzwerks.

Ziel: Europas Wirtschaft schwächen

Zu diesem zählen beispielsweise die ebenfalls aus Deutschland stammenden Dschihadisten Rami Makanesi und Achmed S.: Die beiden Hamburger gerieten nach einem Zwischenspiel bei einer anderen Terrorgruppe im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet an Al-Kaida, wurden von ihr offenbar ausgebildet und anschließend mit eher unklaren Vorgaben nach Europa zurückgeschickt. Makanesi wurde im Mai 2011 zu vier Jahren und neun Monaten Haft wegen der Mitgliedschaft bei Al-Kaida verurteilt; er hatte ein umfassendes Geständnis abgelegt. Achmed S. steht sein Prozess noch bevor. Er berichtete, der Al-Kaida-Kader, der ihn anleitete, habe nebulös davon gesprochen, das Ziel bestehe darin, Europas Wirtschaft zu schwächen.

Der im April 2011 in Düsseldorf gefasste Abdel Adim Al-K. soll einen ähnlichen Weg absolviert haben. Er wurde verhaftet, als er mutmaßlich einen Probelauf für einen Anschlag plante . Auch er soll mit einem hochrangigen Al-Kaida-Strategen kommuniziert haben, der Anschläge im Westen durchführen lassen will – wahrscheinlich war es derselbe Hintermann.

Für die Behörden sind diese Fälle allesamt Ausfluss eines um 2009 herum gefassten Entschlusses von Al-Kaida, möglichst zügig ein Netz halbwegs zuverlässiger Schläfer in Europa aufzuziehen, damit bei Anlass und Gelegenheit willige Vollstrecker zur Verfügung stehen. Dass BKA-Experten das bei Maksud L. gefundene Strategiepapier auf die zweite Jahreshälfte 2009 datieren, stärkt diese Hypothese: Future Works, so sehen es die Sicherheitsbehörden, passt zu all jenen vagen Geheimdienstinformationen, die im Herbst 2010 in mehreren europäischen Staaten Terroralarm ausgelöst hatten, in Deutschland unter anderem mit der Folge, dass wochenlang Polizisten mit Maschinenpistolen Bahnhöfe schützten.

Die im Prozess aufgetauchten Dokumente sind trotzdem nicht nur aus historischen Gründen von Interesse. Zwar lautet die gängige Deutung, dass zumindest Al-Kaidas erste Europa-Welle aufgehalten wurde. Aber kaum ein Nachrichtendienstler oder BKA-Experte hält die Gefahr für vollständig gebannt. Ist Europa so lange verschont geblieben, weil wir so viel Glück hatten oder weil Al-Kaida so viel Pech hatte? Die Frage lässt sich nicht ohne Weiteres beantworten. Sicher ist nur, dass Al-Kaida noch nicht aufgegeben hat. Und wenig spricht dagegen, dass die Überlegungen, die in den mutmaßlichen Al-Kaida-Papieren angestellt wurden, noch gelten.

So fordert einer der Verfasser beispielsweise, dass Al-Kaida mehr Einsatz bei Versuchen zeigen solle, inhaftierte Kader freizupressen. In diesem Zusammenhang lanciert er die Idee, ein Passagierschiff zu entführen: eine Massengeiselnahme auf offenem Meer als Druckmittel. Überhaupt, so der Stratege, müsse der "Dschihad auf See" forciert werden – schon im Interesse der ökonomischen Schädigung des Westens. Piraten könnten da Vorbild sein.

Ein Plan: Exekutionen vor laufender Kamera

Dazu gesellen sich Vorschläge zur psychologischen Kriegsführung: "Brüder", die den Sicherheitsbehörden bekannt und deswegen ungeeignet für Anschläge seien, sollten die westlichen Nachrichtendienste wenigstens durch gezielte Verwirrung beschäftigen, um den tatsächlichen Anschlagsplanern den Rücken frei zu halten. Darüber hinaus sei es sinnvoll, die Regierungen im Westen durch ständige Nadelstiche zu dauerhaft erhöhten Sicherheitsmaßnahmen zu provozieren, denn das würde die im Westen lebenden Muslime den westlichen Gesellschaften "entfremden" – und den Terroristen Zulauf verschaffen.

Was also lässt sich lernen aus diesen Dokumenten? Der Schluss, dass Al-Kaida zwar zuschlagen will und auch wüsste, wie, es aber nicht kann, wäre zu simpel. Dafür ist die Gefahr zu real, dass einer von denen, die das Netzwerk ausschickt, den erwünschten Anschlag eines Tages doch fertigbringt. Eine Kluft zwischen größenwahnsinnigem Anspruch und realer Schwäche besteht dennoch ziemlich offensichtlich.

Zweiter Befund: Al-Kaida weiß, wo der Westen verwundbar ist. Der Gedanke etwa, dass eine Massengeiselnahme mit Exekutionen vor laufenden Kameras die deutsche Gesellschaft tief erschüttern würde, stimmt ja. Als Anlass für die Ausrufung neuer Terrorwarnungen eignen sich die Dokumente trotzdem nicht: Sie enthalten keine fertigen Anschlagspläne, keine Termine für bevorstehende "Operationen", keine Namen eingeteilter Kader.

Terrornetzwerk will aus seinen Fehlern lernen

Dritter Befund: Al-Kaida ist zerrissen. Zerrissen zwischen dem Vorsatz, klug agieren zu wollen, und dem unstillbaren Verlangen danach, Tod und Verderben zu säen. So versucht das Netzwerk zwar, aus seinen Fehlern zu lernen, in neue Richtungen zu denken, ja nichts zu übereilen – wirkt aber schon ein paar Zeilen weiter wieder wie ein angeschossenes, wütendes Tier, das um jeden Preis zuschlagen will, irgendwann, irgendwo, irgendwie.

Aufs Wesentliche reduziert, lautet die Erkenntnis: Al-Kaida agiert schon längst aus der Defensive heraus. Das ist nicht unbedingt beruhigend; aber immerhin ist es kein Grund, sich über Gebühr zu sorgen. Zumal Al-Kaida in den zwei bis drei Jahren, die seit der Produktion dieser Papiere vergangen sind, weiter an Schlagkraft eingebüßt haben dürfte. Denn seitdem ist nicht nur der Gründer Osama bin Laden getötet worden, mindestens zwei weitere hochrangige Kader, die mit den Überlegungen des Maktab al-Dawa vertraut gewesen sein dürften, sind getötet beziehungsweise verhaftet worden. Und bei dem in Pakistan vermuteten Briten Raschid Rauf, laut BKA wahrscheinlich der Autor von mindestens einem der drei Al-Kaida-Papiere, ist unklar, ob er noch lebt.

Digitaler Briefkasten bei ZEIT ONLINE

Haben Sie Informationen oder Dokumente, von denen die Öffentlichkeit erfahren sollte? Schicken Sie diese über unseren "digitalen Briefkasten" an ZEIT ONLINE und die Investigativ-Redaktion der ZEIT – anonym und vertraulich.

In Raufs Report on Operations verbirgt sich eine eigene kleine Sensation: Aus diesem geht nämlich hervor, dass Al-Kaida auch jene Attentäter ausgesandt hatte, die am 21. Juli 2005 in London versuchten, das Massaker zu wiederholen, das eine andere Zelle genau zwei Wochen zuvor angerichtet hatte – aber daran scheiterten, dass ihr Sprengstoff nicht explodierte. Diese zweite Zelle, berichtet Rauf, hatte den Kontakt zu ihrem "Koordinator" in Pakistan verloren und konnte deswegen nicht, wie ihre Vorgänger, telefonisch Rat einholen, als es Probleme beim Bombenbau gab. Der Ärger über diese Panne ist ihm deutlich anzumerken. Ob es auch eine Panne war, die zur Festnahme von Jusuf O. und Maksud L. führte, wird möglicherweise der Prozess vor dem Berliner Kammergericht zeigen. Vielleicht bringt er sogar Klarheit über einige rätselhafte Einträge in einer weiteren der 141 Dateien auf der Speicherkarte, die den Namen Notizen trägt. "Ihnen orangefarbene Jumpsuits kaufen", heißt es darin zum Beispiel. Oder auch: "Video nach Mord direkt zu Al-Kaida schicken." Aus Sicht der Anklage sprechen die Stellen dafür, dass O. und L. als Attentäter eingeplant waren – oder jedenfalls einer der beiden. Aus Sicht des Verteidigers Sertsöz handelt es sich erst einmal nur um wirre Fetzen, deren Sinn sich keineswegs erschließt.

Der Prozess wird noch bis mindestens Ende Juni dauern.

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. Hört sich an wie die Strategieabteilung der Piratenpartei.
    Also wenn das wichtige Daten sind müssten alle Asterix&Obelix Bände 1-25 aus dem Verkehr gezogen werden. Ich schlage vor wir ziehen erstmal aus Afghanistan ab bevor wir den Feind wieder in den eigenen Reihen suchen.

    • Evolux
    • 15. März 2012 21:21 Uhr

    das liest sich wie beim Spiegel,dachte ich
    Oops, ist ja auch vom Spiegel-Al-Kaida-Spezialisten Y.Musharbash.

    schreibt der nun für die ZEIT?

    Über die Rolle,die das Terrornetzwerk heute spielt,kann man seh geteilter Meinung sein:

    "Libyen Dschihadisten gewinnen Einfluss in Tripolis"
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-02/Libyen-Al-Kaida

    "Al-Kaida unterwandert angeblich Syriens Opposition
    Al-Kaida-Kämpfer sollen Teile der Aufständischen in Syrien infiltriert haben."
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-02/syrien-opposition-alkaida

    das ist so einiges,was man nicht versteht,insbesondere Al-Kaida betreffend

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Genau das habe ich beim Lesen auch gleich gedacht. Leider ist Herr Musharbash in der Tat zur "Zeit" gewechselt:
    http://meedia.de/print/zeit-holt-yassin-musharbash-von-spiegel-online/20...
    "Die Zeit" als Terrorpanik-Scharfmacher und die "FAZ" will Cannabis legalisieren. Was kommt als nächstes? "TAZ für mehr Investmentbanking"?

  2. <em>»Wir haben viele Rekruten im Westen, die sich Al-Kaida anschließen möchten, aber keinen, der sie anleitet«
    »Wir könnten ein Passagierschiff entführen«
    »Unsere Finanzsituation ist schwach Das reduziert unsere operativen Möglichkeiten.«</em>

    Wow, also das sind ja wirklich geradezu spektakuläre Informationen. Speziell weil man wohl davon ausgehen darf, dass die Medien nicht die langweiligsten, sondern eher die interessantesten Stellen zitieren.

    Gibt es Al-Qaida mittlerweile jetzt eigentlich wirklich als echte Organisation? Angeblich heisst "Al Quaida" doch übersetzt "Die Liste" und bezeichnete ursprünglich tatsächlich nichts weiter als ein Gästeliste in Bin Ladens früherem Gästehaus - bis man in den westlichen Medien daraus eine Terrororganisation gemacht hat, die es erst dadurch mittlerweile tatsächlich zu geben scheint...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    immerhin haben solche Darstellungen eine gewissen Unterhaltungswert, der angesichts der offenkundigen Diskrpanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit nur noch gesteigert wird.

    Und allenfalls von den interessanten Einlassungen der Amtsseite hierzu noch übertroffen werden kann.

    Wer verbreiten läßt er benötige Sprengstoff oder Schusswaffen um "dem Westen zu schaden" stellt sich selbst die zutreffenste Expertiese aus; womit ich "Vertreter von AQ" nicht zur Gründung von Banken oder Ratingargenturen ermuntern will.

    Spanned ist eher, warum so eine Sammlung von Stuss widerspruchslos und ohne kritische Nachfragen den Weg in die Öffentlichkeit finden soll.

    MfG Karl Müller

  3. immerhin haben solche Darstellungen eine gewissen Unterhaltungswert, der angesichts der offenkundigen Diskrpanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit nur noch gesteigert wird.

    Und allenfalls von den interessanten Einlassungen der Amtsseite hierzu noch übertroffen werden kann.

    Wer verbreiten läßt er benötige Sprengstoff oder Schusswaffen um "dem Westen zu schaden" stellt sich selbst die zutreffenste Expertiese aus; womit ich "Vertreter von AQ" nicht zur Gründung von Banken oder Ratingargenturen ermuntern will.

    Spanned ist eher, warum so eine Sammlung von Stuss widerspruchslos und ohne kritische Nachfragen den Weg in die Öffentlichkeit finden soll.

    MfG Karl Müller

    Antwort auf "Schockierend!"
  4. Bitte nicht vergessen, dass sie große politische und finanzielle Unterstützung durch die Taliban erfahren. Sie sind sozusagen deren Exekutive, unterstützen und führen ihre radikal-islamistische Thesen und Ideologien aus.

    • keox
    • 16. März 2012 19:52 Uhr

    "e wichtiger Experten das Material proklamieren, um so größer wird ihr
    Haushaltstitel im nächsten Bundeshaushalt und um so sicherer sind ihre Expertenarbeitsplätze."

    die Verabschiedung weiterer TerrorGesetze.

    Antwort auf "Experten"
    • dacapo
    • 17. März 2012 10:23 Uhr

    Ob man "Al-Dawa" mit Mission, Reklame oder Werbung, Propaganda übersetzt, ist immer im Zusammanhang des Themas zu sehen. Alle Übersetzungen kann man benutzen (und noch ein paar mehr). Wer nun meint, einer dieser Begriffe treffe exakt den Sinn des Wortes "Al-DAwa", der sollte sich doch ein bisschen intensiver mit der arabischen Sprache beschäftigen und auch gleich mit der aramäischen Sprache, um die vielen Lehnwörter in der arabischen Sprache deuten zu können.

    Aber warum sieht man das überhaupt für so wichtig an, wenn man diesen Artikel lesen will.

  5. Genau das habe ich beim Lesen auch gleich gedacht. Leider ist Herr Musharbash in der Tat zur "Zeit" gewechselt:
    http://meedia.de/print/zeit-holt-yassin-musharbash-von-spiegel-online/20...
    "Die Zeit" als Terrorpanik-Scharfmacher und die "FAZ" will Cannabis legalisieren. Was kommt als nächstes? "TAZ für mehr Investmentbanking"?

    Antwort auf "Freie Mitarbeit"

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service