MBA-Studium: Trend zur Vernetzung
Die Fachdisziplinen vernetzen sich
Vor Kurzem gab die Kellogg School of Management in der Nähe von Chicago bekannt, ihre einzelnen akademischen Disziplinen wie etwa Marketing oder Finanzwesen künftig in vier fächerübergreifenden Themenschwerpunkten bündeln zu wollen. So gibt es künftig beispielsweise den Bereich »Märkte, Kunden und Wachstum« oder »Private Unternehmen – staatliche Institutionen«. Auch die Forschung soll reorganisiert werden.
Die US-Schule ist nicht die einzige, die an einem stärker interdisziplinär ausgerichteten Lehrplan arbeitet. Auch die Sauder School of Business in Vancouver bietet seit Kurzem statt des Studiums einzelner Fächer vier Karriere-Tracks an: Consulting und strategisches Management, Finanzen, Produkt- und Service-Management und Business Innovation. So soll das integrierte Lernen gefördert werden.
Die neue Ausrichtung basiert in beiden Fällen auf umfangreichen Befragungen von Studenten, Alumni und Unternehmen. Vor allem die Unternehmen fordern schon lange eine Reform. Die Probleme in der heutigen Wirtschaft, so der Tenor der Unternehmer, lassen sich nicht mehr einzelnen Fachdisziplinen zuordnen, sondern verlangen ein integratives Herangehen. Bisher jedoch machen Professoren nur dann Karriere, wenn sie möglichst viel in den nach traditionellen Disziplinen organisierten Fachjournalen publizieren. Der Forschungs-Output ist wiederum ein wichtiges Kriterium bei den MBA-Rankings, und keine Business School kann es sich leisten, auf eine gute Platzierung zu verzichten.
Dennoch fordern Vordenker wie Professor Santiago de Iñiguez Onzoño ein Umdenken. Der Dean der IE Business School in Madrid plädiert in seinem neuen Buch The Learning Curve für ein neues Modell der Fakultäten. Professoren müssten künftig »Kangurus« sein, ein Wortspiel mit den englischen Wörtern für Känguru und Guru. Anders als Gurus, die sich vor allem auf die Schaffung brillanter Ideen fokussieren, seien Kangurus in der Lage, von der Forschung zur Lehre und von dort zur Interaktion mit der realen Geschäftswelt zu springen – und in allen drei Facetten exzellente Leistungen zu zeigen.








dass 0+0 nun plötzlich mehr ergibt als 0? Für den Artikel selbst kann man zumindest schon mal ausschließen, denn 0 (d.h. der aus einer Hochglanzbroschüre übernommene "Inhalt" (Anführungszeichen sind nicht nur beim Zitieren wichtig!)) + 0 (ohne kritisches Nachdenken/Nachfragen (wie z.B. "Vor allem die Unternehmen fordern schon lange eine Reform") bleibt 0.
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four career-tracks: consulting und strategic management, finances, product- und service-management und business innovation. ....Great...
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four career-tracks: consulting und strategic management, finances, product- und service-management und business innovation. ....Great...
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four career-tracks: consulting und strategic management, finances, product- und service-management und business innovation. ....Great...
sind nicht auf einen Mangel an "integrativem Herangehen" zurückzuführen, sondern darauf, dass die Unternehmen der westlichen Hemisphäre von Leuten geführt werden, die von der Substanz des Geschäfts keine Ahnung (mehr) haben.
Es gab solange Aufschwung, wie Industrieunternehmen im wesentlichen von Fachleuten der jeweiligen Branche geführt wurden. Als die MBAs, Buchhalter und PowerPoint-Artisten die Regie übernahmen, ging es abwärts.
Heute beschäftigen sich insbesondere Großunternehmen mehr mit sich selbst, als mit ihren Produkten und ihren Kunden. Sie lähmen sich selbst durch permanente Umstrukturierungsprozesse, und entziehen sich selbst die Basis ihrer Geschäfte, indem sie die Produktion und die Fachkompetenz ins Ausland auslagern.
Was fehlt, um diesen Trend umzukehren, ist es laut und deutlich diese sogenannten "Manager"-Ausbildungen und die zugehörigen Sprechblasen als das zu bezeichnen, was es ist: heisse Luft!
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