Eugen RugeMeine Tage mit Fidel

Der Schriftsteller Eugen Ruge hat jüngst auf einer Reise in Kuba ein privates Tagebuch geführt. Ob der Sozialismus doch was taugt?

La Habana, Hotel Sevilla

Vorgestern auf Kuba angekommen. Kulturreferentin im Fahrzeug der Botschaft holt uns in Varadero ab. Sind gegen 23 Uhr in Habana. Hotel Sevilla: Kolonialstil, pompös, überraschend gepflegt. Zimmer kosten zwischen 150 und 200 CUC, wie die konvertierbaren Pesos heißen (im Gegensatz zu den »Volkspesos«, 1 CUC = 1 US-Dollar). Am nächsten Tag führt uns Matthias, circa 30 Jahre alt, Student der Sozialwissenschaften, verheiratet mit einer Botschaftsmitarbeiterin, durch eine halbwegs intakte Hauptstraße zur Kathedrale. Prächtige Häuser. Nicht zu vergleichen etwa mit Mexiko-Stadt, auch wenn der Verfall nagt. Kolonialstil, hauptsächlich 18. Jahrhundert. Habana und Kuba waren wichtige strategische Punkte bei der Eroberung der Neuen Welt. Die vergangene Größe sieht man der Stadt an. Ansonsten ist alles genau so, wie man es erwartet: alte Ami-Schlitten zwischen klapprigen Ladas und wenigen neuen Autos. Chinesische Busse. Südländisches Leben. – Was ist südländisch?

Schaue gerade aus VIP-Frühstücksrestaurant im neunten Stock auf die Dächer von Habana (ich frage den Kellner, wer VIP ist: Jemand, der 10 CUC extra bezahlt!), wo aller mögliche Schrott herumliegt; kleine Hütten auf den Dächern, Slum-Atmosphäre. Sehe durch die sperrangelweiten Fenster und Türen in einen Klassenraum weit unten, in dem, unbehelligt vom brüllenden Autoverkehr, Pioniere im weißen Hemd an Schulbänken sitzen. Denke an meine erste Lesung gestern in der Cátedra Humboldt: offene Fenster, brüllender Verkehr, Lärm in den Nebenräumen und – natürlich kein Mikrofon.

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Eugen Ruge

wurde 1954 in Soswa in der Sowjetunion geboren. Der Schriftsteller und Regisseur hat im vergangenen Jahr für seinen ersten Roman »In Zeiten des abnehmenden Lichts« den Deutschen Buchpreis erhalten. Sein Vater war der DDR-Historiker Wolfgang Ruge. Eugen Ruge kam im Alter von zwei Jahren mit seinen Eltern nach Ost-Berlin und siedelte 1988 in die Bundesrepublik über. Er arbeitete zunächst als Übersetzer und Autor für Theater, Radio und Film.

Cátedra Humboldt: eine undurchschaubare, ehemals universitäre Einrichtung in einem zerfallenden Gebäude. Der Leiter hat für meine Ankunft einen Vortrag über die Cátedra vorbereitet, in dem er lauter unwahrscheinliche Prahlereien über sie aneinanderreiht, die ich zumeist nicht verstehe. Nur dass die Cátedra angeblich jedes Jahr 350 (!) Deutschstudenten ausbildet, verstehe ich.

Zurück zu Habana. Matthias zeigt uns die Hauptgeschäftsstraße, den Parque Central ganz in der Nähe, dann fährt er uns im nagelneuen Suzuki Vitara zum Essen, das der deutsche Botschafter uns zu Ehren gibt. Seine Residenz liegt in Miramar, der feinsten Gegend. Vorbei am Malecón, der eher enttäuschend ist, die Quinta Avenida entlang, auf der man mindestens 60 fahren soll.

Der Botschafter wohnt in einem weißen Haus, nicht mit Garten, sondern mit Park, bewacht von einer seguridad- Truppe, bedient von kubanischem Personal. Gleich in den ersten Minuten erzählt er mir, dass er nebenbei Bildhauerei betreibe: Mit irgendwas müsse man ja seine Zeit ausfüllen. Ein leutseliger Mann, der fast verlegen wird, als er uns protokollgemäß am Esstisch platzieren muss. Er sieht Kuba natürlich kritisch, ist aber, wie anscheinend alle Botschaftsangehörigen, auch kritisch gegenüber der Embargo-Politik der USA. Die Kulturreferentin hat erzählt, dass die USA eine Dollar-Zahlung aus Deutschland an eine chilenische Umzugsfirma blockiert haben, weil im Zahlungsgrund »Kuba« vorkam – es handelte sich um ihren Umzug von Chile nach Kuba. Eine ähnliche Geschichte erzählt der Botschafter. Offenbar gibt es tatsächlich eine amerikanische Finanzkontrollbehörde, die sämtliche Dollar-Überweisungen, die um die Welt gehen, kontrolliert (!). Die Politikreferentin, die hier auf Kuba auch eine Art Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung darstellt, berichtet, dass es in Dubai, wo sie vorher war, möglicherweise schlimmere Menschenrechtsverstöße gibt. Auf einen Menschenrechtsbeauftragten wird dort jedoch verzichtet.

Die Frau des Botschafters: eine warmherzige, strahlende Person. Wenn sie aus Kuba rauskommt, sagt sie, esse sie nie wieder Languste. – Es gibt nämlich, wie immer für Ehrengäste, Languste, die übrigens hervorragend ist.

Leserkommentare
  1. Tief Luft holend an den Artikel gegangen, weil schon im Anlauftext eine provokante These aufblitzte. Zum Schluss einen leisen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen, weil nichts von all den Klischees, die ich fürchtete, im Artikel vorkam. Ich war noch nie in Kuba, aber nun kann ich es mir besser vorstellen. Danke dafür.

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  2. Der Artikel strotzt vor Verallgemeinerungen, abfälligen Bemerkungen sowohl über Kubaner als auch Touristen und Unwahrheiten. Eine einzige Bauchnabelschau des Autors.

    Ein solcher Artikel trägt nichts zur Völkerverständigung bei - schade um die verschwendete Zeit der Menschen, die sich bemüht haben, Herrn Ruge das Land näherzubringen.

    Abschließend noch ein kurzes Urteil über das Land und auf ins nächste, oder?

    Wer schonmal mehr als ein Wochenende in Kuba verbracht und sich mit den Menschen dort unterhalten hat, weiß, daß viele gastfreundschaftlich und hilfsbereit sind. Menschen, die eben nur 10-20 USD im Monat verdienen, wollten mich auf ein Bier, eine Zigarre oder zum Essen einladen. Natürlich hoffen sie auf ein besseres Leben, aber manche sind glücklich mit dem, was sie haben. Herr Ruge wird das vermutlich nie erfahren.

    Wieder mal ein Beispiel dafür, daß manche Artikel mehr Schaden anrichten als sie nutzen.

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  3. "Offenbar gibt es tatsächlich eine amerikanische Finanzkontrollbehörde, die sämtliche Dollar-Überweisungen, die um die Welt gehen, kontrolliert (!)."
    Mit dieser Erkenntnis der Autore sicher den Großteil der Leser überrascht!

    Die vorhandene Kenntnis des Autors vom umfassenden US-Embargo läßt an der Ehrlichkeit seiner nachfolgend zitierten Fragen zweifeln:
    - "Gewiss spielt das Embargo eine Rolle.
    - Aber warum, wenn Kubas Bildungssystem so großartig ist, ist Kuba so stark von westlichem Know-how abhängig?
    - Warum ist es – trotz günstigen Klimas – nicht in der Lage, seine zwölf Millionen Einwohner gut zu ernähren, seinen Bürgern menschenwürdige Wohnbedingungen zu schaffen?"

    "Gewiss, auch in anderen lateinamerikanischen Ländern gibt es Armut, vielleicht schlimmere. Kuba gewährt allen eine medizinische Grundversorgung, die nötigsten Lebensmittel und Bildung." Gut, daß er dies wenigstens kurz erwähnt hat.

  4. Der Artikel legt Zeugnis ab über die Unkenntnis, die Borniertheit und die Oberflächlichkeit des Verfassers. Kuba ist nach unseren Maßstäben ein armes Land. Kein Wunder, es handelt sich um ein Land der Dritten Welt. Seine Armut hat zu allerletzt etwas mit seinem System zu tun. Im Gegenteil: Die kubanische Revolution hat das Land von einer blutigen Diktatur, in der Folter an der Tagesordnung war und die Bevölkerung bitterste Not litt, in großen Teilen nicht einmal Lesen und Schreiben konnte, in ein Land verwandelt, in dem die Lebenserwartung das Niveau westlicher Industriestaaten erreicht und das kostenlose Bildungssystem besser ist als in vielen Staaten der EU. Ich habe Kuba mehrfach bis in entlegene Winkel bereist. In jedem Dorf gibt es eine Schule. Die Ärztedichte ist höher als in der Schweiz. Selbst Hütten im Dschungel verfügen über fließend Wasser und Strom. Nirgendwo auf der Insel habe ich Hunger oder Slums gesehen, die in allen anderen Staaten der Region allgegenwärtig sind. Bausubstanz und Infrastraktur sind marode; die Menschen aber sind ausreichend ernährt und meist gut gekleidet, sie verfügen über sauberes Trinkwasser, eine hervorragende und kostenlose Gesundheitsversorgung. Und nicht zuletzt: Der "Schriftsteller" Ruge hätte sich, bevor er sich abfällig über den Suizid des Schriftstellers Hemingway äußert, informieren können. Die Krankkeit, die ihn zum Suizid trieb, nennt sich Depressionen. Eine ordentliche Recherche gehört offensichtlich nicht zu seinen Stärken.

    2 Leserempfehlungen
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    • Medley
    • 22.03.2012 um 0:26 Uhr

    "...Kein Wunder, es handelt sich um ein Land der Dritten Welt. Seine Armut hat zu allerletzt etwas mit seinem System zu tun...."

    Falsch! Cuba war in den 50ziger Jahren im Vergleich zu zB. Korea, Singapure oder Malasia sogar noch wesentlich besser entwickelt. Und nun, nach 60 Jahren schauen sie sich diese genannten Länder nochmal an: Korea, Malaysia und Singapure gehörten damalig zu dritten Welt, nun zur ersten. Cuba gehörte vor der Revolution zur zweiten Welt, nun zur dritten, wie sie es richigerweise anführen. Und das hat zuallerERST!!! mal etwas mit seinem System zu tun!

    "...Die kubanische Revolution hat das Land von einer blutigen Diktatur, in der Folter an der Tagesordnung war und die Bevölkerung bitterste Not litt, in großen Teilen nicht einmal Lesen und Schreiben konnte, in ein Land verwandelt, in dem die Lebenserwartung das Niveau westlicher Industriestaaten erreicht und das kostenlose Bildungssystem besser ist als in vielen Staaten der EU..."

    Glauben sie eigentlich den abenteuerlichen Unfug, den sie da erzählen?

    Zitat Wickipedia.de: "...Kuba zählte vor der Revolution, gemäß Pro-Kopf-BIP, zu den reichsten Ländern Lateinamerikas. Seine Infrastruktur, wie zum Beispiel das Verkehrs- und Telekommunikationsnetz, war auf dem modernsten Stand..."

    Lesen sie doch einfach mal diesen Artikel, der ein bisschen diferenzierter als ihr Schwarzweißtunnellick ist:

    LINK: http://einestages.spiegel...

    • Medley
    • 22.03.2012 um 0:26 Uhr

    "...Kein Wunder, es handelt sich um ein Land der Dritten Welt. Seine Armut hat zu allerletzt etwas mit seinem System zu tun...."

    Falsch! Cuba war in den 50ziger Jahren im Vergleich zu zB. Korea, Singapure oder Malasia sogar noch wesentlich besser entwickelt. Und nun, nach 60 Jahren schauen sie sich diese genannten Länder nochmal an: Korea, Malaysia und Singapure gehörten damalig zu dritten Welt, nun zur ersten. Cuba gehörte vor der Revolution zur zweiten Welt, nun zur dritten, wie sie es richigerweise anführen. Und das hat zuallerERST!!! mal etwas mit seinem System zu tun!

    "...Die kubanische Revolution hat das Land von einer blutigen Diktatur, in der Folter an der Tagesordnung war und die Bevölkerung bitterste Not litt, in großen Teilen nicht einmal Lesen und Schreiben konnte, in ein Land verwandelt, in dem die Lebenserwartung das Niveau westlicher Industriestaaten erreicht und das kostenlose Bildungssystem besser ist als in vielen Staaten der EU..."

    Glauben sie eigentlich den abenteuerlichen Unfug, den sie da erzählen?

    Zitat Wickipedia.de: "...Kuba zählte vor der Revolution, gemäß Pro-Kopf-BIP, zu den reichsten Ländern Lateinamerikas. Seine Infrastruktur, wie zum Beispiel das Verkehrs- und Telekommunikationsnetz, war auf dem modernsten Stand..."

    Lesen sie doch einfach mal diesen Artikel, der ein bisschen diferenzierter als ihr Schwarzweißtunnellick ist:

    LINK: http://einestages.spiegel...

  5. Aber der skeptische um nicht sagen verhärmte Blick des Autors auf Kuba und seine Besucher sagt doch eigentlich mehr über seinen Gemütszustand aus als über das Land.

    In vielen Ländern gibt es Tourismus und fast überall sind die Gäste reicher als die Einheimischen, das dürfte sogar für die deutschen Touristenorte gelten; und überall bedienen die Einheimischen die Touristen. Das liegt halt in der Natur der Sache und hat nicht das geringste damit zu tun, ob das politische System funktioniert oder nicht.

    Eine Leserempfehlung
  6. Ich lese alles über Kuba. Ich bin - entgegen allen Klischees - seit 5 Jahren mit einer über 30-Jahre jüngeren Kubanerin glücklich verheiratet, und habe von einem Schriftsteller etwas mehr Inhalt erwartet. Was will uns der Künstler mit diesem Bericht eigentlich sagen?

    Wenn es das U.S. Embargo nicht gäbe, dann hätten die Kubaner auch kein Geld, um sich amerikanische Waren kaufen zu können. Alle Kubaner denken immer noch, Kuba sei der Nabel der Welt, wie es zur Zeit der Raketenkrise mal war. Aber in Zeiten der Globalisierung hat Kuba der Welt nichts zu bieten - und die Zustände auf Haiti ist nunmal näher als der "American Way of Life" in Florida....

    Alle Kubaner wollen raus aus Kuba, und wenn sie im Ausland sind wollen sie nur noch nach Kuba zurück! Warum wohl? Vielleicht weil Besitz im Kapitalismus nicht so glücklich macht, wie Familie, Freunde und Fiestas...

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    Ihre 30 Jahre jüngere Kubanerin ist vermutlich ein Indiz dafür, wie groß die Not in diesem Land ist. Ansonsten sind das tolle Menschen.

    .....dass meine 30Jahre jüngere Kubanerin immer noch bei mir, obwohl sie schon seit zwei Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Vielleicht liegt es ja doch daran, dass sie einen guten Mann hat, und dass sie nicht nur aus dem Elend raus wollte.

    Aber, von zehn Frauen hassen mich neun, und von zehn Männern beneiden mich elf. In der Summe stimmt es, und darauf kommt es an!

    Ihre 30 Jahre jüngere Kubanerin ist vermutlich ein Indiz dafür, wie groß die Not in diesem Land ist. Ansonsten sind das tolle Menschen.

    .....dass meine 30Jahre jüngere Kubanerin immer noch bei mir, obwohl sie schon seit zwei Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Vielleicht liegt es ja doch daran, dass sie einen guten Mann hat, und dass sie nicht nur aus dem Elend raus wollte.

    Aber, von zehn Frauen hassen mich neun, und von zehn Männern beneiden mich elf. In der Summe stimmt es, und darauf kommt es an!

    • Medley
    • 21.03.2012 um 23:55 Uhr

    "Wenn dieser Sozialismus es...nicht geschafft hat, einen Menschen hervorzubringen, der über die Lebensweise des weißen Mannes lacht..."

    Warum sollte man über Demokratie, Freiheit, Selbstbestimmung und materiellen Wohlstand lachen, vorallem wenn der Autor ja mutmaßlich selbst diesen angeblich lachhaften Lebenstil des "weißen Mannes" in vollen Zügen lebt und dies unfreiwillig auch noch zugibt(150 CUC Zimmer pro Nacht im Luxushotel, 10 CUC VIP-Frückstücksrestaurantnutzung, Fahren im exklusiven Fahrzeug der deutschen Botschaft(mutmaßlich ein Mercedes der S-Klasse), Langustenessen mit der Botschafterin höchstselbst, Empfang im Palast der Kulturreferentin, Besuch des Kolonialstilschlösschen von E. Hemmingway(Riesenanwesen mit großem Swimmingpool und Tennisplatz)). Ja, so lässt es sich natürlich leicht herablassend an dem Lebenstil des "weißen Mannes" mit seinem "Tinnef" und "Plunder"(zB. Goldkettchen, Schleifchen am Duschvorhang) herummäkeln, wenn man ihm satt mit Extra Aufschlag leben kann und das "einfache Leben" für einem nicht nur eine Option von vielen, sondern stattdessen eine bittere, alltägliche Unausweichlichkeit dastellt.

    "...der Kapitalismus ist ein brutales, Ungleichheit produzierendes System..."

    Natürlich produziert der Kapitalismus Ungleichheit, ganz einfach, weil die Menschen ungleich sind und weil in der Marktwirtschaft die talentierten und motivierten Menschen sich im statistischen Durchschnitt halt stärker durchsetzen und deshalb auch wohlhabender sind.

    2 Leserempfehlungen
    • Medley
    • 22.03.2012 um 0:26 Uhr

    "...Kein Wunder, es handelt sich um ein Land der Dritten Welt. Seine Armut hat zu allerletzt etwas mit seinem System zu tun...."

    Falsch! Cuba war in den 50ziger Jahren im Vergleich zu zB. Korea, Singapure oder Malasia sogar noch wesentlich besser entwickelt. Und nun, nach 60 Jahren schauen sie sich diese genannten Länder nochmal an: Korea, Malaysia und Singapure gehörten damalig zu dritten Welt, nun zur ersten. Cuba gehörte vor der Revolution zur zweiten Welt, nun zur dritten, wie sie es richigerweise anführen. Und das hat zuallerERST!!! mal etwas mit seinem System zu tun!

    "...Die kubanische Revolution hat das Land von einer blutigen Diktatur, in der Folter an der Tagesordnung war und die Bevölkerung bitterste Not litt, in großen Teilen nicht einmal Lesen und Schreiben konnte, in ein Land verwandelt, in dem die Lebenserwartung das Niveau westlicher Industriestaaten erreicht und das kostenlose Bildungssystem besser ist als in vielen Staaten der EU..."

    Glauben sie eigentlich den abenteuerlichen Unfug, den sie da erzählen?

    Zitat Wickipedia.de: "...Kuba zählte vor der Revolution, gemäß Pro-Kopf-BIP, zu den reichsten Ländern Lateinamerikas. Seine Infrastruktur, wie zum Beispiel das Verkehrs- und Telekommunikationsnetz, war auf dem modernsten Stand..."

    Lesen sie doch einfach mal diesen Artikel, der ein bisschen diferenzierter als ihr Schwarzweißtunnellick ist:

    LINK: http://einestages.spiegel...

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    "Cuba gehörte vor der Revolution zur zweiten Welt, nun zur dritten, wie sie es richigerweise anführen. Und das hat zuallerERST!!! mal etwas mit seinem System zu tun!"

    Sie uebersehen ein wichtiges Faktum, dem Land wuerde es weitaus besser gehen, wenn es das amerikanische Embargo nicht geben wuerde!

    "Cuba gehörte vor der Revolution zur zweiten Welt, nun zur dritten, wie sie es richigerweise anführen. Und das hat zuallerERST!!! mal etwas mit seinem System zu tun!"

    Sie uebersehen ein wichtiges Faktum, dem Land wuerde es weitaus besser gehen, wenn es das amerikanische Embargo nicht geben wuerde!

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