UrheberrechtLernt zu teilen! Bevor es zu spät ist

Weil im Internet alles kopiert werden kann, muss das Urheberrecht reformiert werden. Nur wie? Und wer kämpft hier gegen wen? von Maximilian Probst und

Von der Museumswand ins Netz: Andy Warhols "Marilyn Monroe" von 1967

Von der Museumswand ins Netz: Andy Warhols "Marilyn Monroe" von 1967  |  © Nelson Almeida/AFP/Getty Images

Die Fronten sind starr, die Beschimpfungen heftig – das Urheberrecht ist zum öffentlichen Kampffeld geworden: Die Internetgemeinschaft will teilen und kopieren und nicht wegen jeder Donald-Duck-Torte im Kindergeburtstagsvideo auf YouTube verklagt werden. Es könne nicht sein, sagt der Blogger Marcel Weiß, dass unsere Gesellschaft die heranwachsende Generation kriminalisiert, weil sie das im Netz macht, was wir alle früher auf dem Pausenhof gemacht haben: Kulturgüter tauschen. Die Verwerter wettern dagegen. Sie wollen nur teilen, wenn jemand bezahlt. Die Pausenhofmetapher hält Alexander Sikpis, Geschäftsführer des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, für eine romantisierende Verharmlosung: »Illegale Downloads sind ein Massenphänomen. Da steckt richtig kriminelle Energie dahinter«, sagt er im Vorfeld der Leipziger Buchmesse .

Für beide Seiten geht es ums Ganze: Wie hältst du’s mit dem Urheberrecht? Das ist die Gretchenfrage unseres kognitiven Kapitalismus, in dem Reichtum zunehmend über immaterielle Güter wie Wissen und Codes produziert wird – womit das Konzept des geistigen Eigentums entscheidet, wer daran partizipiert. Oder, um es noch grundlegender zu formulieren: Wir sind im Internetzeitalter damit konfrontiert, den Begriff des Teilens neu zu denken. Teilen im Sinne von Mitteilen und Teilhaben kennzeichnet die Produktion und Konsumtion immaterieller Güter. Und der in diesem Prozess geschaffene Reichtum wirft die Frage auf, wie er verteilt werden soll.

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Mit der Idee des Teilens hat das Urheberrecht aber heute Schwierigkeiten. Besonders deutlich wird das im Bereich der Kunst, in dem die Praxis, Teile fremder Werke für ein eigenes zu verwenden, weit verbreitet ist. Dabei geht es keineswegs nur um die Untiefen des Internets und seine Copy-and-paste-Kultur, um Remixe, Mashups oder das vom Hip-Hop geschätzte Sampling, kurz, um all den hot shit, für den sich ältere Semester nicht zwingend interessieren müssen. Es geht auch darum, dass es nach geltendem Urheberrecht die Pop-Art eines Andy Warhol nicht hätte geben sollen, nicht van Goghs Arbeiten nach dem japanischen Holzschnittmeister Hiroshige, ganz zu schweigen von Bachs brandenburgischer Adaption der Violinkonzerte Vivaldis.

Der freie Umgang mit der Kunst der anderen wurde in dem Zuge eingeschränkt, in dem die Gesetzgeber das Urheberrecht verschärften: Für 21 Jahre besaß ein Künstler im England des 18. Jahrhunderts die Rechte an seinem Werk, für weitere 14 Jahre besaß er sie auf Druck und Veräußerung. Heute ist das Urheberrecht in England wie in Deutschland ein automatisch garantiertes Recht, das bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers gilt – egal, ob es ein privates Foto auf Flickr oder einen Hollywood-Blockbuster schützt. Allein in den USA gab es in den letzten 30 Jahren 15 Verschärfungen des Urheberrechts. Statt sich also der Kulturproduktion des digitalen Zeitalters anzuschmiegen, hat das Urheberrecht eine gegenläufige Richtung genommen, die weder dem Produzenten dient noch dem Konsumenten und am allerwenigsten jenem Zwitter, der Walter Benjamin zufolge erstmals auftrat, als die Tagespresse dem Leser im Blatt eine Sparte einräumte: »Der Lesende ist jederzeit bereit, ein Schreibender zu werden«, resümierte der Philosoph und nahm damit den Typus des sogenannten Prosumenten vorweg, der gleichzeitig produziert und konsumiert und der heute das Netz dominiert.

Will man verstehen, wieso das Urheberrecht mit dieser Entwicklung nicht Schritt hält, muss man einen Blick auf seine Geschichte werfen. Zuerst auf die langen Jahrhunderte, die ohne Autorenrechte auskamen: Von der Antike übers christliche Mittelalter bis hin zum Barock war der Künstler Teil einer Gemeinde, deren Selbstverständnis er in seinen Werken ausdrückte und die im Gegenzug sein Auskommen sicherte. Die Polis, die Kirche, der fürstliche Hof finanzierten die Kunst. Diese Welt zerbricht mit der großen bürgerlichen Modernisierungs- und Individualisierungsphase um 1800. Der Künstler verliert seine quasi-naturwüchsige Gemeinde und muss sich nun selbst eine schaffen. Positiv gewendet heißt das: Er machte sich frei von der Überlieferung und von den geschmacklichen Fesseln feudalen Mäzenatentums. Das ist die Geburt des Autonomiegedankens in der Kunst: Der Künstler schafft sein Werk nicht mehr nach der alten Regelpoetik, sondern nach den inneren Maßgaben der von Kant fixierten Genieästhetik. Als Schöpfung ganz aus sich selbst oder besser noch: aus dem Nichts. Zugleich ist es die Geburtsstunde der Kunst als Ware, denn nun muss der freie Markt den Künstler ernähren. In dieser Situation verhießen garantierte Eigentumsrechte den Künstlern und Verlegern eine Lösung.

In unserer digitalen Kopiergesellschaft stellt sich allerdings die Frage, ob das Urheberrecht diese Aufgabe noch erfüllen kann. Denn das Internet ist die vollendete Reproduktionsmaschinerie: Alles, was ins Netz eingespeist wird, ist mit ein paar Klicks zu haben, nicht selten kostenlos. Die Musikbranche hatte das als Erstes zu spüren bekommen. Mit dem Verkauf von CDs lässt sich heute nur noch selten viel Geld verdienen. Als Nächstes könnte es die Buchbranche treffen, seit sich das geschriebene Wort vom Papier zu emanzipieren beginnt und als E-Book ins Netz wandert. Und das geht gewaltig schnell: 2011 lag der deutschlandweite Umsatz bei E-Books im ersten Quartal gerade einmal bei 50.000 Euro, im letzten Quartal schon bei 1,5 Millionen Euro, und für das erste Quartal in diesem Jahr rechnet der Börsenverein mit drei Millionen Euro. Der Umsatz steigt also, zugleich aber auch der Missbrauch: Mehr als 60 Prozent der Downloads seien illegal, zitiert der Geschäftsführer des Börsenvereins die von der Musik- und Buchbranche in Auftrag gegebene Studie zur digitalen Content-Nutzung. Bei Kino- und Spielfilmen soll der Anteil illegaler Downloads sogar bei 83 Prozent liegen.

Als Antwort auf das illegale Filesharing gründete sich die Deutsche Content Allianz , in der sich die Größen aus analogen Zeiten versammeln. ARD und ZDF vergessen ihren jahrelangen Streit mit dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien und machen mit ihm gemeinsame Sache; die Gema ist genauso dabei wie der Bundesverband Musikindustrie, die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft und der Börsenverein. Ihre gut bezahlten Lobbyisten schmeißen sich mit der Forderung in den politischen Ring, das Urheberrecht noch weiter zu stärken und diejenigen, die dagegen im Netz verstoßen, noch härter zu bestrafen. Schließlich sind sie es, und nicht die Künstler, die mit dem Verkauf von CDs, DVDs und Büchern bislang am meisten von den Verschärfungen des Urheberrechts profitiert haben. »Auch wenn unsere digitale Realität heute eine andere ist als die zu Zeiten der Entwicklung des Urheberrechts, gilt der Schutz des geistigen Eigentums damals wie heute als Maxime«, sagt deshalb Jürgen Doetz von der Content Allianz.

Leserkommentare
  1. ....Nur weil etwas im Internet möglich ist, bedeutet das nicht das es auch erlaubt ist/sein soll.
    Allerdings ist das derzeitige Urheberrecht auch eine gewaltige Sauerei und so gehts bestimmt nicht weiter.
    Wissen und Kultur ist nicht mit anderen Produkten vergleichbar und jeder Mensch hat ein Recht auf den zugriff - egal ob Milliardär oder Harzer.
    Mich würde ehrlich interessieren wie Künstler darüber denken, was sie wollen, wie sie sich vorstellen das es weitergeht.
    Denn ohne Künstler keine Kunst aber wie im Artikel geschrieben, man hört zu wenig und warum man so wenig von ihnen hört wäre wahrscheinlich genauso aufschlussreich wie das was sie zu sagen hätten.

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    "Mich würde ehrlich interessieren wie Künstler darüber denken, was sie wollen, wie sie sich vorstellen das es weitergeht. Denn ohne Künstler keine Kunst aber wie im Artikel geschrieben, man hört zu wenig und warum man so wenig von ihnen hört wäre wahrscheinlich genauso aufschlussreich wie das was sie zu sagen hätten", schreibt Gerry10 zurecht.

    Meiner Meinung nach hätte es diesem Beitrag hier auch gut getan, den ein oder anderen O-Ton von Künstlern einzuholen.

  2. Urheberrechtsschutz bis 70 Jahre nach Tod des Urhebers. Das ist ja schon ein Widerspruch in sich, so viel dazu. Dabei wird dann auch deutlich, wer wirklich von strengeren Gesetzen profitiert.

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    "lebenslang" (so viel Wertschätzung muss drin sein) und dann Schluss...

    Ihnen einen schönen Tag und liebe Grüße

  3. Ich habe mir einige sehr nette ebooks bei Amazon für sehr wenig Geld heruntergeladen. Ganz einfach von Schreibern, die kein Geld für einen großen Verlag haben und ihre Werke elektronisch ins Netz stellen.
    Ebenso, wie man musikalische Perlen finden kann, die es nirgends auf CD gibt.
    Ich kann schon verstehen, dass die Verwerter Angst um ihre Pfründe haben.

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    und ich hoffe, die verhärteten Fronten kommen allesamt wieder mal auf den Teppich des Geimeinsinns...

    Ich schäme mich ein wenig, das hier zuzugeben: Aber der Mensch von heute bereitet mir immer mehr Unbehagen...

    Jeder möchte immer weniger für die "hippen" und "must have"-Dinge bezahlen - als ob das ein neuer Volkssport wäre...

    Andere bezahlen diese "Schnäppchenjagd" mit ihrer Gesundheit oder mehr (denk an die Elektromüllhalden in der Dritten Welt)...

    Dabei müssen doch alle nur ein wenig von ihrem Geiz-Reibach-Ross runterkommen - und alle können profitieren...

    Ich hab einen Episodenroman geschrieben - siebzehn Kapitel, Pro- und Epilog incl. - das hab ich schon immer gewollt (habs nur vergessen) - das ist zwar keine (grins) Doktorarbeit (ich hab alles selbst geschrieben und nix kopiert und alle Zitate sind benannt und mit Quelle) aber es ist Arbeit (was alles an Recherche anfällt iss wahnsinnig, wenn man mal anfängt, denkt man es findet kein Ende) - selbst wenn man es wie ich nur für sich macht...

    Jetzt hab ich schon die vierte Kindergeschichte im "Endstadium" - und selbst da musste ich recherchieren (auch ne Igelgeschichte von einem Waisenigeljungen ist echte Arbeit - man glaubt es kaum)...

    Wie gesagt - ich mach's nur für mich (und die Ohren und Augen, dies schon gehört (vorlesen) und gelesen haben) - aber ich würde nicht wollen, dass man das einfach so ratz fatz "zerreißt und teilt und was sonst noch alles" damit gemacht wird...

    Es ist mein "Gedankengut" bzw. war...

  4. Indem sie nämlich die Rechte an ihren Werken nicht an eine Industrie verramschen, die den Verbraucher mit überhöhten Preisen vergrätzt und mit DRM gängelt.

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    Die Künstler gehen nicht deswegen zur bösen Industrie, weil sie prinzipiell doof oder masochistisch veranlagt sind, sondern weil das Internt bisher immer noch ein Nischenmarkt ist. Der direkte Draht vom Künstler zum Kunden funktioniert immer noch hauptsächlich über das greifbare Werk in Gestalt von CDs, DVDs, Bücher, Bildern etc. Nur macht die Umsonst-Mentalität diesen physischen Markt langsam kaputt, bevor der Internet-Markt genug Geld abwirft, von dem Künstler leben und arbeiten könnten. Wer weiß, wie kompliziert Produktion, Herstellung und möglichst weiträmiger Vertrieb, die Überwachung der Sende- und Aufführungsrechte, PR, Marketing, Rechteverfolgung und der ganze andere notwendige Quatsch in der physischen Wirtschaft ist, der begreift, warum sich Künstler damit nicht auch noch belasten. Hier hat Arbeitsteilung noch einen Sinn, wenn die Gewichtung der Profitteilung auch manchmal zweifelhaft ist.

    • kinnas
    • 16. März 2012 8:13 Uhr

    Es war schon immer möglich zB im Radio Lieder auf Kassette zu speichern auch zu kopieren. Da hat niemand etwas dagegen gesagt, zahlt doch der Kunde auf jeden Datenträger und Kopierer schon eine Abgabe.

    Insofern gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder diese ganzen Abgaben abschaffen und dann tatsächlich das Downloaden illegalisieren, oder die Abgaben so anpassen, daß aus diesem Pool die Künstler bezahlt werden können. Man braucht de Fakto keine Vermarktungsgesellschaften in Zeiten des Internets, jedenfalls nicht jeder.

  5. für den Künstler...

    Das müsste doch machbar sein - es bleibt dann immer noch genügend "Urheberfreies Material", das "geteilt" werden kann...

    Es ist einfach ein sehr komplexes Thema.

    Die Einen streiten weil es ihre Einnahmequelle ist...

    Zum Nachdenken: Keiner, der acht Stunden im Büro arbeitet möchte dafür das Geld auch mit Allen teilen, sondern für seine Arbeit/Tätigkeit honoriert werden und zwar so lange er arbeiten geht!

    Die Anderen empfinden subjektiv (was in Fällen GEMA & Co durchaus verständlich rüberkommt - wenn der Künstler schon verstorben ist und nur noch "Reibach" gemacht wird)...

    Es wird ein Konsens gefunden werden müssen mit dem Alle leben werden müssen (Geizistgeil ist keine solidarische Einstellung - denn es gibt die, die diesen Geiz bezahlen müssen)...

    Es ist Recht Gedankengut zu schützen, weil es W e r t s c h ä t z u n g eines Künstlers und das seines Werks ausmacht...

    T e i l e n ist solidarisch und in jeder Gesellschaft unschätzbar wertvoll - aber es muss sich die W a a g e halten und darf weder zu Ungunsten der Künstler sein - noch sollen "Nutznießer" ewig abkassiert werden!

    "Gebührenverdonnerer" der Rundfunk- und Fernsehanstalten für lahmes Programm lassen wir mal außen vor...

    "Subventionieren" wollte ich das nicht mehr;aber ich zahle meinen PC mit IT ganz ordnungsgemäß - wie ich all das die Jahre mit Ferseher auch getan hab...

    Wie gesagt teilen ist eine tolle Sache - nicht G e i z!

    live and let live (reziprok) - aber das ist das Ideal

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    Bei musik gibt es nun mal nur begrenzt toene und nur weil ich spaeter geboren bin darf ich nicht auf die gleichen harmonien kommen? Wer kann was dafuer.

    Wenn sie recht haben dann muesste jede journalie fuer schon mal geschriebene worte tantiemen zahlen. Tut sie aber nicht aus gutem grund. Doch bei toenen oder farben soll das anders sein?

  6. Mir ist der Artikel ehrlich gesagt zu sehr auf den Bereich von Kunst beschränkt.
    Denn ich bin ehrlich gesagt der Meinung, dass das ganze Konzept eines "geistigen Eigentums" auf den Prüfstand gehört - also auch Patente, "Softwarepatente" etc. Nicht unbedingt völlig abgeschafft, aber eben auf den Prüfstand.

    Nachahmung dürfte schliesslich eines der wichtigsten Prinzipien der rasanten Entwicklung der Menschheitsgeschichte sein. Wo wäre die Menschheit wohl, wenn das Lebewesen, das als erstes auf die Idee kam "Werkzeuge" zu benutzen, alle die es ihm nachmachen wütend angegriffen hätte?
    Wenn wir Babies, sobald sie bspw. versuchen Laute, Worte oder irgend etwas anderes nachzuahmen, kräftig verhauen, statt uns an ihrem ersten "Mama"/"Papa" zu erfreuen?

    Wären die Menschheit schon vor ein paar Zehntausend Jahren konsequent auf die Idee eines "geistigen Eigentums" gekommen, dann wäre sie vermutlich kurz darauf ausgestorben.

    Wissen und gute Ideen sollten der gesamten Menschheit zu Gute kommen, nicht in erster Linie dem, der zufällig als erster darauf kam.

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    sehr krasse Darstellung dieses sehr komplexen Themas...

    Aber dafür ist ja Meinungsfreiheit da - alles ist eben immer eine Sache der Perspektive und auch der Betroffenheit im Kontext mit den Dingen...

    Da ist noch Vieles im Argen - und so lange wird Vieles im Dunkel von "gutgemeint" munter weiter auf der Welle der "Bildungsfreiheit" geschaukelt...

    Obwohl das längst nicht alles unmittelbar so verschlungen ist - es gibt da schon den ein oder anderen Punkt, wo Bildungsfreiheit und freier Informationsfluss enden und schnorren und abgreifen sich finden...

    Sorry - aber wie sagte mein Neurologe unlängst zu mir als er mich über seine Abrechnungsmodalitäten in Kenntnis setzte: "Ich bin nur ehrlich"...

    Ja - und ich mag gerne jedem immer Ehrlichkeit unterstellen - aber nicht umsonst heißt es, dass man aus Erfahrung erst gescheiter und auch weniger unvoreingenommen an "Mensch" rangehen muss...

    Es gibt eben die, die's so genau nicht nehmen - und die anderen, die sich dran halten, haben das Nachsehen und werden nicht selten dafür noch verspottet...

    So kann das auch nicht laufen - oder bin ich hier falsch...

    Nix für ungut und freundliche Grüße an Sie

  7. ihren Abmahnanwälten gegen eine sich ständig ändernde technologische Möglichkeit des weltweiten Internets.
    Meines Erachtens geht es weder um den "armen Künstler", um den "Erschaffer" also, sondern alleine um Machterhalt einiger grössenwahnsinnigen Organisationen.
    Nochmal: das Internet ist weltweit, es hört nicht an irgendwelchen Staatsgrenzen und irgendwelchen Einflussspähren wie z.B. der GEMA auf.
    Deshalb wird alles nationale kleinkarierte Denken scheitern.
    Wenn es stimmt was mir erzählt wurde, dass bereits das "verlinken" z.B. eines Fotos von einer für die gesamte Weltöffentlichkeit offen einzusehenden Webplattform, also einer stinknormalen Webseite, eine Urheberrechtsverletzung sei, dann haben diese Leute die sich dafür zuständig fühlen nichts, aber auch gar nichts verstanden und der Krieg wird weitergehen.

    Zu Urheberrecht und Vergütung gibt es Antworten.
    Man muss nur wollen, aber vor allem realistisch den Möglichkeiten des Internets folgen.
    Die ganze Welt kriminalisieren zu wollen wird scheitern!
    http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/eine-replik-auf-ansgar...
    http://20zwoelf.de/static,Blog,DorotheeBaerPressefreiheit_de.htm

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