Design-Studium: Kamera läuft!
Sechs Studenten machen Werbung fürs Kino. Was steckt dahinter?
© Mörtl/Löbel/Krusch

Das Film-Team von einem der Kino-Spots der Kampagne "Mehr Spielraum für Ideen"
DIE ZEIT: In 650 Kinos laufen derzeit Werbespots, die von sechs Design-Studenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaft (HAW) gedreht wurden – von Ihren Studenten also. Mit Mehr Spielraum für Ideen werben sie fürs Kino. Studenten-Spots auf großer Leinwand – wie kam es dazu?
Almut Schneider: Die Anfrage kam vom Geschäftsführer der Firma WerbeWeischer persönlich. Ich bin zunächst immer vorsichtig, was Kooperationen angeht, bei denen möglicherweise ein kommerzielles Interesse im Vordergrund steht. Mir wurde aber schnell klar, dass man hier wirklich junge Kreative fördern wollte – und nicht eine kostengünstige Image-Kampagne gesucht hat.
ZEIT: Die Firma hat doch sicher trotzdem profitiert?
Schneider: Na klar. Von Studenten produzierte Image-Clips im Kino zu präsentieren war ja etwas ganz Neues. Und natürlich dient es dem Image eines Unternehmens, studentische Projekte zu fördern. Aber wir haben nicht zu Dumping-Preisen gearbeitet. Und es wurden keinerlei ästhetische und technische Vorgaben gemacht. Die Studenten mussten sich nicht verbiegen. Projekte, die keine kreativen Freiräume bieten und bedienen und bei denen das ästhetische Ziel so gut wie feststeht, haben bei mir keine Chance.
ist Professorin im Department Design der HAW Hamburg
ZEIT: Was hatten die Studenten davon?
Schneider: Ich finde die Zusammenarbeit mit Unternehmen oder Kultureinrichtungen enorm wichtig. Sie bereitet die Studenten auf das Leben in einem hart umkämpften Markt vor. Deshalb initiiere ich immer wieder praxisorientierte Projekte, zuletzt mit dem NDR, mit Arte, der Körber-Stiftung oder der Hamburger Elbphilharmonie.
ZEIT: Was muss alles passieren, bis so ein Werbespot fertig ist?
Schneider: Es begann mit einem detaillierten Briefing, mit Recherche, Ideenentwicklung und der Präsentation erster Konzeptansätze. Dann erst kam die Entwurfsarbeit. Es galt, viele Fragen zu klären: Welche Aufgabe sollen die Clips haben, was sollen sie aussagen, wen sollen sie erreichen? In ein 18-wöchiges Semester passt so etwas nicht hinein. Das hieß jede Menge Nacht- und Wochenendarbeit.
ZEIT: Entstand denn alles in Eigenregie?
Schneider: Ja, natürlich mit meiner Hilfe. Die Studenten haben auch die Requisiten selbst gebaut, das Farbklima des Setdesigns entwickelt und dafür etwa Gegenstände angemalt und umgespritzt. Die Liebe zum Material und zu Handgemachtem setzt eine besondere künstlerische Grundhaltung voraus. Ich lege großen Wert darauf, die Studierenden darin zu coachen, und es macht Spaß, sie in ihrem Mut zu bestärken, sich an anspruchsvolle Aufgaben zu wagen.
ZEIT: Wo sehen sich Ihre Studenten später?
Schneider: Ich glaube, die sechs haben Blut geleckt, was das selbstständige Arbeiten angeht. Eine Festanstellung in einer großen Werbeagentur ist natürlich auch nicht schlecht. Aber da steigen sie nicht gleich als Creative Directors ein. Bei diesem Projekt waren sie es!








Warum gibt es keinen Link dazu?
Oder ist das so große Kunst, dass ich zig Kino-Tickets kaufen müsste, um eventuell in welchen Genuss zu kommen?
Interessant wäre eben, was hinten bei raus gekommen ist, nicht das Gequatsche darüber!
der Link war im Text:
http://www.mehrspielraumf...
Nach Sicht der 3 Spots muss ich allerdings schon sagen: Da wird nicht "Werbung fürs Kino" gemacht, sondern Werbung für eine Firma, die Werbung macht.
Und mit Verlaub, wer nicht mal diese 3 Dinger in 18 Wochen schaffen kann ohne "Überstunden"... der hat wohl die meiste Zeit damit verbracht, vor allem darüber zu diskutieren, was man machen könnte oder sollte, warum oder warum auch nicht und überhaupt und so.
der Link war im Text:
http://www.mehrspielraumf...
Nach Sicht der 3 Spots muss ich allerdings schon sagen: Da wird nicht "Werbung fürs Kino" gemacht, sondern Werbung für eine Firma, die Werbung macht.
Und mit Verlaub, wer nicht mal diese 3 Dinger in 18 Wochen schaffen kann ohne "Überstunden"... der hat wohl die meiste Zeit damit verbracht, vor allem darüber zu diskutieren, was man machen könnte oder sollte, warum oder warum auch nicht und überhaupt und so.
der Link war im Text:
http://www.mehrspielraumf...
Nach Sicht der 3 Spots muss ich allerdings schon sagen: Da wird nicht "Werbung fürs Kino" gemacht, sondern Werbung für eine Firma, die Werbung macht.
Und mit Verlaub, wer nicht mal diese 3 Dinger in 18 Wochen schaffen kann ohne "Überstunden"... der hat wohl die meiste Zeit damit verbracht, vor allem darüber zu diskutieren, was man machen könnte oder sollte, warum oder warum auch nicht und überhaupt und so.
1. Insgesamt wurden in diesen 18 Monaten mehr als drei Spots produziert.
2. 27 Stunden Arbeitszeit* (+ Überstunden) halte ich für eine beachtlich kurze Produktionszeit, zumal es sich hier um Studenten handelt, die vieles erst lernen müssen. Was glauben Sie, wie lange es dauert, ein Konzept zu entwickeln, theoretische Vorüberlegungen anzustellen, Requistiten zu beschaffen und herzustellen, einen 20-Sekünder zu drehen und nachzubearbeiten? Haben Sie, ebenfalls mit Verlaub, irgendwelche Erfahrungen damit?
* 18 mal 1,5 h (übliche Dauer eines Seminars). Ich weiß natürlich nicht, wie viele Überstunden die Studenten einlegen mussten - Sie aber auch nicht.
3. Dass die Spots nicht das Kino bewerben sollen, sondern "fürs Kino", im Sinne von: für die Vorführung im Kino, produziert wurden, geht meiner Meinung nach eindeutig aus dem Text hervor.
1. Insgesamt wurden in diesen 18 Monaten mehr als drei Spots produziert.
2. 27 Stunden Arbeitszeit* (+ Überstunden) halte ich für eine beachtlich kurze Produktionszeit, zumal es sich hier um Studenten handelt, die vieles erst lernen müssen. Was glauben Sie, wie lange es dauert, ein Konzept zu entwickeln, theoretische Vorüberlegungen anzustellen, Requistiten zu beschaffen und herzustellen, einen 20-Sekünder zu drehen und nachzubearbeiten? Haben Sie, ebenfalls mit Verlaub, irgendwelche Erfahrungen damit?
* 18 mal 1,5 h (übliche Dauer eines Seminars). Ich weiß natürlich nicht, wie viele Überstunden die Studenten einlegen mussten - Sie aber auch nicht.
3. Dass die Spots nicht das Kino bewerben sollen, sondern "fürs Kino", im Sinne von: für die Vorführung im Kino, produziert wurden, geht meiner Meinung nach eindeutig aus dem Text hervor.
hmm gut, jetzt habe ich auch selber bei youtube nachgeschaut.
http://www.youtube.com/re...
1. Insgesamt wurden in diesen 18 Monaten mehr als drei Spots produziert.
2. 27 Stunden Arbeitszeit* (+ Überstunden) halte ich für eine beachtlich kurze Produktionszeit, zumal es sich hier um Studenten handelt, die vieles erst lernen müssen. Was glauben Sie, wie lange es dauert, ein Konzept zu entwickeln, theoretische Vorüberlegungen anzustellen, Requistiten zu beschaffen und herzustellen, einen 20-Sekünder zu drehen und nachzubearbeiten? Haben Sie, ebenfalls mit Verlaub, irgendwelche Erfahrungen damit?
* 18 mal 1,5 h (übliche Dauer eines Seminars). Ich weiß natürlich nicht, wie viele Überstunden die Studenten einlegen mussten - Sie aber auch nicht.
3. Dass die Spots nicht das Kino bewerben sollen, sondern "fürs Kino", im Sinne von: für die Vorführung im Kino, produziert wurden, geht meiner Meinung nach eindeutig aus dem Text hervor.
Da steht doch "Mit Mehr Spielraum für Ideen werben sie fürs Kino" -
Ich finde schon, dass da nahegelegt wird, dass die Studenten das Kino als Ort für Ideen bewerben und nicht eine Firma.
Das war schon komisch.
Und 18 Monate ist schon ne verdammt lange Zeit.
Eineinhalb Jahre! Ich bitte Sie!
Sie Spots sind super.
Andreas und skillset: 18 Wochen, nicht 18 Monate.
Und für 18 Wochen ist die Arbeit (neben dem eigentlichen Studium) tatsächlich beachtlich. Aber wer weiß, vielleicht war heathcliff ja dabei, um solche unqualifizierten Mutmaßungen anzustellen. Aber Hauptsache nörgeln.
Andreas und skillset: 18 Wochen, nicht 18 Monate.
Und für 18 Wochen ist die Arbeit (neben dem eigentlichen Studium) tatsächlich beachtlich. Aber wer weiß, vielleicht war heathcliff ja dabei, um solche unqualifizierten Mutmaßungen anzustellen. Aber Hauptsache nörgeln.
Andreas und skillset: 18 Wochen, nicht 18 Monate.
Und für 18 Wochen ist die Arbeit (neben dem eigentlichen Studium) tatsächlich beachtlich. Aber wer weiß, vielleicht war heathcliff ja dabei, um solche unqualifizierten Mutmaßungen anzustellen. Aber Hauptsache nörgeln.
Ups, ich meinte natürlich 18 Wochen - eben die ungefähre Dauer eines Semesters. Steht ja auch so im Artikel.
Wenn ich mir den (materiellen) Ertrag meines letzten Semesters anschaue - im Wesentlichen ein paar Mitschriften und 60 Seiten Seminararbeiten - muss ich den Kollegen von der HAW neidlos zugestehen, dass sie deutlich produktiver und vermutlich auch kreativer waren als ich. :) Jeder, der hier meitn, rumnörgeln zu müssen, soll so etwas erst mal auf die Beine stellen.
Ups, ich meinte natürlich 18 Wochen - eben die ungefähre Dauer eines Semesters. Steht ja auch so im Artikel.
Wenn ich mir den (materiellen) Ertrag meines letzten Semesters anschaue - im Wesentlichen ein paar Mitschriften und 60 Seiten Seminararbeiten - muss ich den Kollegen von der HAW neidlos zugestehen, dass sie deutlich produktiver und vermutlich auch kreativer waren als ich. :) Jeder, der hier meitn, rumnörgeln zu müssen, soll so etwas erst mal auf die Beine stellen.
Ups, ich meinte natürlich 18 Wochen - eben die ungefähre Dauer eines Semesters. Steht ja auch so im Artikel.
Wenn ich mir den (materiellen) Ertrag meines letzten Semesters anschaue - im Wesentlichen ein paar Mitschriften und 60 Seiten Seminararbeiten - muss ich den Kollegen von der HAW neidlos zugestehen, dass sie deutlich produktiver und vermutlich auch kreativer waren als ich. :) Jeder, der hier meitn, rumnörgeln zu müssen, soll so etwas erst mal auf die Beine stellen.
@Andreas Thum und Heathcliff.
Ihr könntet noch 2 Stunden weiter diskutieren, denn ihr habt beide Recht. Einerseits ist 18 Wochen für 3 Spots wirklich sehr sehr lange. Ich produziere in der selben Zeit ca. 40-50 2-3 Minüter für einen Fußball Bundesliga Verein und zusätzlich habe ich noch einen 12 Minuten Sport Dokumentarfilm gedreht, geschnitten und bearbeitet. Das alles auch neben dem Studium. Natürlich steckt da mehr Routine dahinter, da ich das schon länger mache. Aber ich muss auch Andreas Thum recht geben man kann in Clips echt viel liebe reinstecken. Ich habe sie mir angesehen es sind gute Clips mit netten Ideen und außerdem steckt hier der Teufel im Detail ein Set aufzubauen kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Für Studenten die sowas normal nicht machen ist das völlig in Ordnung. Beim nächsten mal brauchen die Jungs nur noch 2/3 der Zeit soviel ist sicher ;-). Also für das erste mal Respekt! Gute Arbeit! Als letzte bleibt zu sagen: Wenn man keine Ahnung hat vielleicht einfach mal etwas kürzer treten mit den Aussagen
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