Die Frau wird mit Behauptungen und Unterstellungen bombardiert
Hat die Hauptkommissarin vergessen, dass sie gegen Schmitz so gut wie nichts in der Hand hat? Dass Anklage nur gegen eine Beschuldigte erhoben werden darf, was Frau Schmitz zu diesem Zeitpunkt nicht ist?
Anstatt weiterzujoggen, bricht die überrumpelte Schmitz zusammen und gesteht, sie habe ihrer Freundin in der Firma den Internetauftritt auszureden versucht, weil sie um die Zukunft der Großküche und den eigenen Arbeitsplatz fürchtete. Es sei zu einem Streit und einem Kampf gekommen, wobei Steffi die Treppe hinabgestürzt und mit gebrochenem Genick liegen geblieben sei. Bei einem Augenschein am Leichenfundort merken die Beamten, dass jemand Schmitz bei der Beseitigung des toten Körpers geholfen haben muss.
Einen nicht vorsätzlichen Mord gibt es so wenig wie einen schwarzen Schimmel
Nach solcherlei Neuigkeiten nehmen Odenthal und Kopper die Frau mit aufs Präsidium, dabei unterbleibt die vorgeschriebene Belehrung, dass die Beschuldigte das Recht hat zu schweigen, dass ihre bisherigen Angaben nicht verwertet werden dürfen und dass sie das Recht auf einen Verteidiger hat. Und das alles gegenüber einer Verdächtigen, von der die Ermittler wissen, dass sie psychisch defekt ist, unter Verfolgungswahn leidet, unter dem Einfluss von Psychopharmaka steht und »extrem leicht manipulierbar« ist. Diese Information haben die Beamten vom behandelnden Psychiater der Elke Schmitz. Trotzdem wird die Frau nun intensiv befragt. Oder besser: Sie wird mit Behauptungen und Unterstellungen bombardiert.
Kopper macht den Anfang: »Sie lügen, weil Sie jemanden schützen wollen!«
Frau Schmitz schweigt.
Kopper: »Wenn Sie Pech haben, werden Sie wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt. (Vorsatz gehört immer zum Tatbestand des Mordes, einen nicht vorsätzlichen Mord gibt es so wenig wie einen schwarzen Schimmel.) Dann sind Sie über 50, wenn Sie wieder rauskommen. (Kopper weiß, dass Frau Schmitz geistig-seelisch schwer gestört ist, ihm sollte klar sein, dass sie höchstwahrscheinlich gar nicht bestraft wird, was sie auch getan haben mag – und dass ein mit derartigen Verhörmethoden gewonnenes Geständnis auch bei einem gesunden Verdächtigen null Komma nichts wert ist.)
Die Beschuldigte sagt immer noch nichts. Deshalb geht Odenthal, die ebenfalls bereits aus verschiedenen Himmelsrichtungen auf die junge Frau eingewirkt hat, jetzt auf Tuchfühlung. Mit einem Stuhl rutscht sie ganz nah an Frau Schmitz heran:
»Elke! Sie haben sich um Lotte (die Tochter der Toten) gekümmert. Steffi hat Ihnen ihr Kostbarstes anvertraut. Steffi war mutig, haben Sie gesagt. Sie hatte nie Angst, haben Sie gesagt. Dafür haben Sie sie bewundert. Richtig? Und Steffi hat Ihnen vertraut! Und SIE? Sie haben sie im Stich gelassen!«
Die kranke Frau Schmitz weint jetzt lautlos, dem Zuschauer krampft sich das Herz zusammen, doch Kommissarin Odenthal holt schon wieder Luft: »Wenn Sie etwas wiedergutmachen könnten – würden Sie das tun?«
Die Verdächtige hält die Augen geschlossen.
»Was wiedergutmachen«, fährt Odenthal fort.
(In der folgenden Passage wird das Publikum Zeuge einer massiven Beeinflussung der psychotischen Frau Schmitz. Ziel der Beamten ist es, die Frau zu einer ihren Chef Holger Hermanns belastenden Aussage zu bringen. Das war offenbar mit Wiedergutmachen gemeint. Der Ausschnitt eignet sich als Lehrstück für angehende Kriminalbeamte zum Thema »Polizeilich induzierte Aussage«.)
Odenthal: »Elke! Was haben Sie gemacht, als Steffi die Treppe heruntergefallen war? Wollten Sie nicht eigentlich helfen?« (Das ist eine klassische Suggestivfrage – die Antwort wird vom Fragenden bereits vorgegeben und bietet dem Befragten die Gelegenheit, sich selbst in ein gutes Licht zu rücken.)
Schmitz: »Doch... aber...«
Odenthal: »Aber...?«
Elke Schmitz: »Ich bin erst zu Holger gelaufen, ich hab ihm gesagt, was passiert ist.«
Doch Odenthal ist nicht zufrieden: »NEIN, Elke, FALSCH! Als Ihre Freundin die Treppe heruntergefallen ist, sind Sie hingelaufen und haben nachgeschaut, was ihr passiert ist. So SIND Sie nämlich! FÜRSORGLICH!
Sie haben Steffi einen Job besorgt! Sie haben sich um die Tochter Ihrer Freundin gekümmert!
Und jetzt? Jetzt wollen Sie jemanden schützen, der es nicht verdient hat (warum nicht, weil er Schweine schlachtet?), der Ihnen schaden will (das ist die Unwahrheit, Hermanns belastet Frau Schmitz nicht, er schweigt). Als Ihre Freundin da lag – was haben Sie da gesehen, Elke?«
Elke Schmitz verzerrt das Gesicht zum Weinen, doch Odenthal lässt nicht locker:
»Was haben Sie da gesehen?«
Elke Schmitz, weinend: »Dass sie noch lebt. Sie hat mich angesehen...«
Odenthal: »Und weiter, hat sie was gesagt?«
Elke Schmitz: »Ja.«
Odenthal, begierig: »Und was, was hat sie gesagt?«
Elke Schmitz, schwer atmend: »Sie hat nach Lotte gefragt. Sie hat immer wieder Lotte gesagt. Immer wieder: Lotte.«
Odenthal: »Und was haben Sie dann gemacht?«
Elke Schmitz: »Ich bin losgelaufen, weil da überall Blut war.«
Odenthal: »Wo war Blut?«
Elke Schmitz: »An ihrer Nase! Und an ihrem Mund, überall.«
Odenthal: »Und dann haben Sie Herrn Hermanns geholt, richtig?«
Elke Schmitz nickt heulend.
Odenthal: »Was hat Hermanns getan, Frau Schmitz?«
Schmitz: »Ich weiß es nicht. Er hat mich zurück in die Schicht geschickt.«
Aber Odenthal ist wieder unzufrieden, deshalb gibt sie gleich selbst für Frau Schmitz die Antwort: »WIEDER FALSCH, Elke! Sie sind NICHT zurück in die Schicht gegangen. Sie sind ihm gefolgt. Und was haben Sie gesehen?«
Elke Schmitz weint.
Odenthal: »Was haben Sie gesehen?«
Endlich sagt Schmitz, was alle hören wollen: »Er hat sie umgebracht, er hat sie getötet.« Leise Klavierklänge, Frau Schmitz schlägt die Hände vors Gesicht.







Wer noch denken kann und sein Hirn besitzt schaut keinen Tatort - danke an die ZEIT für diesen erhellenden Auftrag an Frau Rückert.
Bitte achten Sie auf Ihren Ausdruck. Danke, die Redaktion/se
"Wer noch denken kann und sein Hirn besitzt schaut keinen Tatort - danke an die ZEIT für diesen erhellenden Auftrag an Frau Rückert."
Das sind genau die Sorte Menschen, die ich für arrogant halte. . Getreu dem Motto "Wer nicht so ist wie ich und wer nicht meinen Geschmack hat, der ist entweder blöd, hirntot oder gleich ganz tot!"
Zählen Sie also auch zu den Menschen, die am liebsten alle und alles gleichgeschaltet haben wollen? Stellen Sie sich vor, ich schaue gerne Tatort. Wollen Sie mir das etwa verbieten?
Ich fand den Artikel sehr interessant, aber am Ende juckt es mich nicht die Bohne. Fernsehen soll mich unterhalten und da darf es dramaturgisch gerne auch mal unwahrheitsgetreu zugehen.
"Wer noch denken kann und sein Hirn besitzt schaut keinen Tatort - danke an die ZEIT für diesen erhellenden Auftrag an Frau Rückert."
Das sind genau die Sorte Menschen, die ich für arrogant halte. . Getreu dem Motto "Wer nicht so ist wie ich und wer nicht meinen Geschmack hat, der ist entweder blöd, hirntot oder gleich ganz tot!"
Zählen Sie also auch zu den Menschen, die am liebsten alle und alles gleichgeschaltet haben wollen? Stellen Sie sich vor, ich schaue gerne Tatort. Wollen Sie mir das etwa verbieten?
Ich fand den Artikel sehr interessant, aber am Ende juckt es mich nicht die Bohne. Fernsehen soll mich unterhalten und da darf es dramaturgisch gerne auch mal unwahrheitsgetreu zugehen.
...
http://www.nzz.ch/nachric...
findet sich eine Art Entsprechnung von 2009 ...
Im übrigen ist der Artikel voll zu unterschreiben: Was einem heutzutage als "Tatort" bzw. "Polizeiruf" geboten wird, ist schlichtweg eine Zumutung (man denke nur an Nuschel-Tukur als hirntumorkranken Außendienstler mit Partialausfällen ... oder die hier auch als abschreckendes Beispiel erwähnte Simone "Botoxlippe" Thomalla ...). Das einzige, was vom Unte3rhaltungswert noch halbwegs geht ist in den letzten Zügen liegende Hallesche Duo aus Miss Marple ("Herbert Schmücke") und Mr. Stringer ("Herbert Schneider"), neuerdings von einer Art Pflegeschwester komplementiert) und der Pathologie-Slapstick aus Münster ... Ansonsten muß man wohl auf die "Dritten", arte, 3Sat und ZDFneo und die dort gezeigten skandinavischen und britischen Krimis ausweichen.
Es ist wirklich überfällig!
Der NZZ-Artikel ist drei Jahre alt, geändert hat sich nichts!
MfG
Der Artikel ist informativ, die Kritik ist berechtigt.
Zwei Fehler sind mir jedoch aufgefallen:
-SEK steht für Spezialeinsatzkommando, den Begriff Sondereinsatzkommando gibt es nicht.
-Im Tatort "Der traurige König" bestand für Leitmayr keine Putativgefahr (Scheingefahr). Bei einer Putativgefahr ist es objektiv ersichtlich, dass keine Gefahr besteht.
Eine Spielzeugwaffe lässt sich im Halbdunkeln jedoch nicht von einer echten unterscheiden, d.h. es lag eine Anscheinsgefahr vor, die einen Schusswaffengebrauch durchaus rechtfertigt.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Provokationen. Danke. Die Redaktion/sc
Das ist ein Missverständnis Deinerseits. Es geht an der Stelle im Artikel um Strafrecht, nicht um Polizeirecht. Putativnotwehr führt bei Vorliegen erstmal zu einer Entschuldigung für eine vorsätzliche Tat. Ob ein Fahrlässigkeitsdelikt vorliegt, ist dann gesondert zu prüfen, wäre in diesem Fall aber wohl zu verneinen.
Letztlich ist es besser, von einem Erlaubnistatestandsirrtum auf der strafrechtlichen sowie einer Anscheinsgefahr auf der polizeirechtlichen Seite zu reden, das ist eindeutiger.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Provokationen. Danke. Die Redaktion/sc
Das ist ein Missverständnis Deinerseits. Es geht an der Stelle im Artikel um Strafrecht, nicht um Polizeirecht. Putativnotwehr führt bei Vorliegen erstmal zu einer Entschuldigung für eine vorsätzliche Tat. Ob ein Fahrlässigkeitsdelikt vorliegt, ist dann gesondert zu prüfen, wäre in diesem Fall aber wohl zu verneinen.
Letztlich ist es besser, von einem Erlaubnistatestandsirrtum auf der strafrechtlichen sowie einer Anscheinsgefahr auf der polizeirechtlichen Seite zu reden, das ist eindeutiger.
Polizeiliche Wirklichkeit und spannende Unterhaltung - geht das zusammen? Als Tatortkonsumentin, früher oft, heute selten, erlebe ich einen deutlichen Realitätsverlust in den Inszenierungen: Verhörmethoden, wie ich sie mir in Weißrussland vorstelle; konstruierte Geschichten, wie sie vertrackter nicht sein können; Hauptdarsteller, die entweder bierernst ( Thomalla ), als H und M Model ( Furtwängler ) oder als Karikaturen ihrer Rollen ( Liefers und Prahl ) auftretend gerne mal was Illegales in ihren Ermittlungen tun und manchmal Regisseure, die sich nach dem Ende ihrer Ausbildung an der Filmhochschule offenbar ein Denkmal setzen möchten. Hat durchaus einen Unterhaltungswert, so ein Tatort, aber nur ganz selten für mich ein an der bundesdeutschen Wirklichkeit orientiertes schlüssiges Gesamtkonzept.
....gehen: "Verhörmethoden, wie ich sie mir in Weißrussland vorstelle". Aber Sie haben recht, dass die Komissare das Gesetz sehr oft brechen und dies als normal bzw erlaubbar behandelt wird.
....gehen: "Verhörmethoden, wie ich sie mir in Weißrussland vorstelle". Aber Sie haben recht, dass die Komissare das Gesetz sehr oft brechen und dies als normal bzw erlaubbar behandelt wird.
und das ist gut so.
Im Übrigen, Frau Rückert, sei mir die Frage erlaubt, was diese meiner Auffassung nach Lästerei über die Rolle der Lena Odenthal soll? Oder Kopper, der Traum einer Emanze? Also bitte, nicht jede Frau steht auf Machos und Chauvis. Und Lena Odenthal wäre "der Kerl" im Film? Was haben Sie denn für ein Rollenbild? Empfehle Ihnen sich einmal über skythische Kriegerinnen oder Kriegerinnen im antiken Kambodscha schlau zu machen. Frau sein ist schon etwas mehr bzw. sollte es sein, als hübsch gestyltes hilfloses "Weibchen".
MfG
ein bekennender Fan von Lena Odenthal und Kopper.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Provokationen. Danke. Die Redaktion/sc
Der Artikel präsentiert nicht nur eine Meinung, er analysiert und argumentiert auf der Basis von Fachkenntnis.
Eine Offenbarung, ich fühle mich nicht mehr allein in meiner Einschätzung dieser Tatort-Krimis.
Das fehlt mir in der ZEIT: Hinweise auf g u t e Krimis, Thriller etc. im V o r a u s ! Viel gibt es in der ZEIT
über die "hohe Kunst" (Bayreuth, Salzburg, etc.), aber dort
schaut im Vergleich zum Fernsehen "fast niemand" zu.
Bitte um Info nicht nur über Kunst, sondern auch für das, was die Leute tatsächlich konsumieren: TV-Krimis, Thriller..
.... g u t e Krimis"
The Wire.
Endlich findet sich einmal jemand, der die ewig wiederkehrenden Klischees, kriminalistischen und strafprozessualen sowie Logikfehler in den deutschen Fernsehkrimis bespricht. Es ließen sich noch eine ganze Menge anderer Fehler aufzeigen. Es ist den Drehbuchschreibern – die offensichtlich alle voneinander abschreiben und ihr Weltbild aus anderen Fernsehkrimis beziehen - z.B. nicht auszutreiben, daß Staatsanwälte Dienstvorgesetzte der Kriminalbeamten seien. Die Polizei hat zwar die fallbezogenen Verfügungen des ermittelnden Staatsanwalts auszuführen und zum Beispiel Vernehmungen von Zeugen oder Beschuldigten oder andere Ermittlungshandlungen durchzuführen. Früher wurden die Polizeibeamten vom Gesetzgeber als Hilfsbeamten der Staatsanwaltschaft bezeichnet, heute als deren Ermittlungspersonen. Trotzdem hat der Staatsanwalt keinerlei dienstrechtliche Befugnisse gegenüber den Polizisten. Er ist nicht ihr Vorgesetzter bzw. Dienstherr. Dies sind die in der Hierarchie der Polizei übergeordneten Personen. Die Staatsanwaltschaft untersteht übrigens dem Justizministerium, die Polizei dem Innenministerium. Ein Staatsanwalt entscheidet also nicht über Urlaub, Beförderung, Versetzung oder Disziplinarmaßnahmen betreffend Polizeibeamte. Sowohl Staatsanwalt als auch Polizei haben in aller Regel eigene Dienstgebäude, der Staatsanwalt lungert also nicht ständig auf den Fluren der Polizei herum (wie z.B. Staatsanwalt Prinz beim Kölner Tatort) und gibt dort „Befehle“.
.... g u t e Krimis"
The Wire.
Endlich findet sich einmal jemand, der die ewig wiederkehrenden Klischees, kriminalistischen und strafprozessualen sowie Logikfehler in den deutschen Fernsehkrimis bespricht. Es ließen sich noch eine ganze Menge anderer Fehler aufzeigen. Es ist den Drehbuchschreibern – die offensichtlich alle voneinander abschreiben und ihr Weltbild aus anderen Fernsehkrimis beziehen - z.B. nicht auszutreiben, daß Staatsanwälte Dienstvorgesetzte der Kriminalbeamten seien. Die Polizei hat zwar die fallbezogenen Verfügungen des ermittelnden Staatsanwalts auszuführen und zum Beispiel Vernehmungen von Zeugen oder Beschuldigten oder andere Ermittlungshandlungen durchzuführen. Früher wurden die Polizeibeamten vom Gesetzgeber als Hilfsbeamten der Staatsanwaltschaft bezeichnet, heute als deren Ermittlungspersonen. Trotzdem hat der Staatsanwalt keinerlei dienstrechtliche Befugnisse gegenüber den Polizisten. Er ist nicht ihr Vorgesetzter bzw. Dienstherr. Dies sind die in der Hierarchie der Polizei übergeordneten Personen. Die Staatsanwaltschaft untersteht übrigens dem Justizministerium, die Polizei dem Innenministerium. Ein Staatsanwalt entscheidet also nicht über Urlaub, Beförderung, Versetzung oder Disziplinarmaßnahmen betreffend Polizeibeamte. Sowohl Staatsanwalt als auch Polizei haben in aller Regel eigene Dienstgebäude, der Staatsanwalt lungert also nicht ständig auf den Fluren der Polizei herum (wie z.B. Staatsanwalt Prinz beim Kölner Tatort) und gibt dort „Befehle“.
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