Deutschlandkarte: Vornamen in Städtenamen
Unsere Analyse der Vornamen in Städtenamen zeigt: Die Frauen sind deutlich unterrepräsentiert. Sollte man da nicht mal eine Quote fordern?
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Wer Frankfurt sagt, denkt nicht an irgendeinen Frank – selbst einem Frank fällt kaum auf, dass die Stadt so ähnlich heißt wie er. Es ist, als verschlucke der Stadt- den Vornamen. Nur selten ist das anders. Zum Beispiel kürzlich auf einer Fahrt im ICE, als sich ein Junge, vielleicht fünf, sehr über Hildesheim freute: ob dort Tante Hilde wohne? Es sind ja auch eher Kinder, die nachfragen, ob die Frau von Herrn Hartmann Hartfrau heiße.
Sollte man auch eine Quote für Frauennamen in Städtenamen fordern? Das wäre eigentlich eine schöne Sache und bestimmt im Sinne jener Frauen, die mit einigem Recht die Chefinnenquote befürworten.
Unsere Analyse der Städtenamen zeigt zwar eine deutliche Unterrepräsentation des Weiblichen. Jedoch: Würde von heute an in den Feuilletons darüber diskutiert, es würde nur den Franks, Hagens und Horsts nutzen, die als Bestandteile von Städtenamen bislang niemandem auffielen. Solange die Chefinnenquote nicht erfüllt ist, kann man sich freuen, dass Männer auch mal übersehen und überhört werden.











Hat man wirklich nichts Besseres zu tun?
...Aprilscherz [...]?
:-)
Gekürzt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
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