Weltraumpolitik: Ohne Kompass
In der Schuldenkrise rächt sich, dass Europa eine klare Linie in der Weltraumpolitik fehlt.
© Getty Images

EU-Industriekommissar Antonio Tajani
Sie sind noch einmal davongekommen. Am Samstag voriger Woche evakuierte der Amerikaner Dan Burbank die internationale Raumstation ISS. In einer angedockten Sojus-Kapsel harrten sechs Astronauten aus und fürchteten die Kollision mit alten russischen Satellitenteilen. Am Ende verfehlte der Weltraumschrott die ISS um 14 Kilometer.
So glimpflich geht es nicht immer aus. Schon heute beträgt der Schaden, den Weltraumschrott durch Kollisionen mit europäischen Satelliten und anderen Himmelskörpern verursacht, über 330 Millionen Euro im Jahr. All das rechnete der Europaparlamentarier Aldo Patriciello in einem Bericht an die Mitgliedsstaaten und die Kommission bereits im vergangenen Herbst vor. Der Parlamentarier fordert Investitionen in Milliardenhöhe für die Raumfahrt. Mit neuen Radaren und Teleskopen könne der Schrott im All besser überwacht werden. Die Mitgliedsstaaten sollten sich zudem zu einem Satelliten-Überwachungsprogramm für die Umwelt und die Sicherheit auf der Erde bekennen – und Jahr für Jahr 850 Millionen Euro bereitstellen.
Die Programme sind längst beschlossen, doch um die Finanzierung wird immer noch gerungen. »Es fehlt der politische Wille, sich zur Raumfahrtpolitik zu bekennen«, kritisiert der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament, Herbert Reul. 2012 soll das anders werden. Von »einem entscheidenden Jahr für die europäische Weltraumstrategie« spricht der Koordinator der Bundesregierung, Peter Hintze. Christophe Venet, Wissenschaftler am Pariser Forschungsinstitut Ifri, wird noch deutlicher: »Die Zukunft der europäischen Raumfahrt steht auf dem Spiel.«
Im Herbst kommt es zum Schwur. Zum einen müssen die Mitgliedsländer der Europäischen Weltraumbehörde (Esa) während eines Ministertreffens im November künftige Prioritäten und Projektfinanzierungen festlegen. Bei früheren Versammlungen wurden mehr als zehn Milliarden Euro verteilt. Auf der anderen Seite feilschen die Regierungschefs um den künftigen EU-Haushalt. Darin soll verbindlich festgeschrieben werden, wie viel Geld Europa für die Satellitennavigation Galileo, das Überwachungsprogramm GMES und die Weltraumforschung ausgibt. »Diese Milliardenprogramme der EU lassen sich mit den Sparanstrengungen vieler Länder nur schwer in Einklang bringen«, klagt der CDU-Parlamentarier Reul.
Lastwagenfahrer und Fluggesellschaften nutzen die Systeme
Dabei geht es um ein lukratives Geschäft. Allein der weltweite Markt für globale Satellitennavigationssysteme, für die Galileo genutzt werden soll, verspricht im Jahr 2020 Jahresumsätze von 240 Milliarden Euro. GMES wiederum steht für Global Monitoring for Environment and Security, ein Überwachungsprogramm für Meer, Land und für die Atmosphäre. Anwendung kann es beim Klima- oder Katastrophenschutz, aber auch im Krieg finden. Ein weiterer Milliardenmarkt.
Heute erwirtschaftet die europäische Weltraumbranche mit 31.000 Beschäftigten einen Umsatz von 5,4 Milliarden Euro. Ihr Einfluss ist enorm. Schätzungen zufolge sollen sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts der westlichen Staaten, 800 Milliarden Euro in der EU, mithilfe von Satellitennavigationstechnologien erwirtschaftet werden. Genutzt werden diese Systeme von Lastwagenfahrern, Fluggesellschaften oder Ackerbauern.
Doch sogar wer wie Reul eher skeptisch ist, wenn es um allzu optimistische Zahlen geht, findet Gründe für ein klares Bekenntnis zur Raumfahrtpolitik. Für Reul geht es »auch darum, den Menschen im Land eine Idee von Europa in der Zukunft zu geben«.
Politiker konnten Wähler noch immer für den Weltraum begeistern. Das Wettrennen um die erste Mondlandung war auch ein Duell des Kalten Krieges – Astronauten gegen Kosmonauten. In der aktuellen Ausgabe des Magazins Foreign Affairs wertet der Physiker Neil deGrasse Tyson die einstmaligen Anstrengungen John F. Kennedys als einen »Kampfschrei gegen den Kommunismus«. Jahrzehntelang sei die Unterstützung der Nasa keine Frage der Parteizugehörigkeit gewesen. »Die Erkundung des Weltraums stand über Parteipolitik«, urteilt deGrasse Tyson. Bis heute rühmten sich Präsidenten mit dem Nutzen der Technologie für zivile Zwecke. Gerade erst verabschiedete China einen Fünfjahresplan. Von Weltraumlaboren ist darin die Rede, von bemannter Raumfahrt und von Schlüsseltechnologien für künftige Raumfahrtstationen. US-Präsident Barack Obama, der das Nasa-Budget zuletzt massiv zusammenstrich, erklärt bisweilen, wie das Apollo-Programm Technologien gefördert habe: zum Beispiel für eine verbesserte Nierendialyse oder energiesparende Gebäudematerialien. Und feuerfeste Materialien, die ursprünglich der Erkundung des Weltalls gedient hätten, schützten heute Soldaten und Feuerwehrleute. DeGrasse Tyson führt weitere Entwicklungen an – von der Digitalfotografie über die Mammografie zur Brustkrebserkennung bis hin zur Navigationsbestimmung über Satelliten.




.... steht auf dem Spiel.«
Immer steht die Zukunft des Euro, der Zukunft oder Europas auf dem Spiel, wenn die Bürokraten (oder Politiker) etwas von den Bürgern wollen. Immer ist es eine existenzielle Frage.
Hier ist wenigstens das Ziel interessant, wenn man Weltraumfahrt will. Aber es gehört nicht auf der Ebene der EU gemacht. Beide genannten Ziele sind nämlich Globale Öffentliche Güter ("Mit neuen Radaren und Teleskopen könne der Schrott im All besser überwacht werden. Die Mitgliedsstaaten sollten sich zudem zu einem Satelliten-Überwachungsprogramm für die Umwelt und die Sicherheit auf der Erde bekennen"). Die sollten auf der globalen Ebene internalisiert werden, also bei der UNO.
Als für Krieg in Afghanistan. Wissenschaft ist immer wichtig. Jeder Euro hierfür bringt irgendwo Arbeit und einen wissenschaftlichen Gewinn. Geld für Krieg bringt nur Gewinn für die Rüstungsindustrie und einen großen Bums, sowie körperlich oder seelisch verletzte Menschen.
... Bevölkerung aufgesessen ist. Es ist leider jedoch nicht unwesentlich in diesem Fall, da internationale Sicherheit nun einmal wichtig ist für ein vom globalen Handel abhängigen Land. Und da die Amis sich in Zukunft vermutlich nicht so viel einbringen werden, wäre es besser für uns, wenn solche vulgären Glauben weniger verbreitet wären; die grundlegendsten Elemente der Friedensschaffung bekannt würden. Aber für den Augenblick mummeln die Leute noch Mystisches wie früher die Bauersfrau "Gelobt sei Jeseus Christus" als Erkennungszeichen der Gläubigen.
... Bevölkerung aufgesessen ist. Es ist leider jedoch nicht unwesentlich in diesem Fall, da internationale Sicherheit nun einmal wichtig ist für ein vom globalen Handel abhängigen Land. Und da die Amis sich in Zukunft vermutlich nicht so viel einbringen werden, wäre es besser für uns, wenn solche vulgären Glauben weniger verbreitet wären; die grundlegendsten Elemente der Friedensschaffung bekannt würden. Aber für den Augenblick mummeln die Leute noch Mystisches wie früher die Bauersfrau "Gelobt sei Jeseus Christus" als Erkennungszeichen der Gläubigen.
Unsre Politiker denken im Takt der Wahlen, große Entscheidungen kommen dabei nicht weiter. Und die Industrie denkt im Millisekunden Takt der Aktien: keine Chance für lang angelegte Entwicklungen. Und so geht alles wieder flöten. Die USA hatten die Pläne der Saturn Rakete dabei verloren, das Fax wurde nach Japan ausgewandert und die Autoindustrie hatte erst 60 Jahre nach der Erfindung des Autos neue wichtige Schritte für die Motorenentwicklung getan.
... Bevölkerung aufgesessen ist. Es ist leider jedoch nicht unwesentlich in diesem Fall, da internationale Sicherheit nun einmal wichtig ist für ein vom globalen Handel abhängigen Land. Und da die Amis sich in Zukunft vermutlich nicht so viel einbringen werden, wäre es besser für uns, wenn solche vulgären Glauben weniger verbreitet wären; die grundlegendsten Elemente der Friedensschaffung bekannt würden. Aber für den Augenblick mummeln die Leute noch Mystisches wie früher die Bauersfrau "Gelobt sei Jeseus Christus" als Erkennungszeichen der Gläubigen.
Die Krise in Afghanistan haben sich die USA selbst geschaffen. Die Deutschen haben nur aus Bündnisverpflichtungen am Krieg teilgenommen. Afghanistan selbst war für Deutschland nie eine Bedrohung, aber Deutschland braucht eben die NATO und USA als Bündnis und Handelspartner.
Aber wenn Sie schon davon reden, dass Deutschland vom globalen Handeln abhängig ist, dann sollten Sie auch erwähnen dass Deutschland nur mit Forschung und Entwicklung überhaupt am Weltmarkt bestehen kann. Deswegen sind Gelder die hier angelegt werden allemal wichtiger, als das Geld das wir in einem Konflikt verpulvern der nichts als die Nachwirkung der verfehlten Politik des Kalten Kriegs ist.
Die Krise in Afghanistan haben sich die USA selbst geschaffen. Die Deutschen haben nur aus Bündnisverpflichtungen am Krieg teilgenommen. Afghanistan selbst war für Deutschland nie eine Bedrohung, aber Deutschland braucht eben die NATO und USA als Bündnis und Handelspartner.
Aber wenn Sie schon davon reden, dass Deutschland vom globalen Handeln abhängig ist, dann sollten Sie auch erwähnen dass Deutschland nur mit Forschung und Entwicklung überhaupt am Weltmarkt bestehen kann. Deswegen sind Gelder die hier angelegt werden allemal wichtiger, als das Geld das wir in einem Konflikt verpulvern der nichts als die Nachwirkung der verfehlten Politik des Kalten Kriegs ist.
Bitte ESA und EU nicht in einen Topf werfen. Sie sind unterschiedlich entstanden und haben zurecht unterschiedliche Finanzierungs- und Entscheidungsmodelle. Wer einmal mit beiden Institutionen zu tun hatte wuenscht sich die Pragmatik einer Europaeischen Raumfahrt Agentur, auch wenn diese natuerlich auch durch nationale Interessen gesteuert ist. Dennoch ist diese handlungsfaehig - was man fuer die EU in einigen der Programmen die sie Uebernommen hat (z.B. die Finanzierung der GMES Satelliten) nicht wirklich sagen kann.
Die Krise in Afghanistan haben sich die USA selbst geschaffen. Die Deutschen haben nur aus Bündnisverpflichtungen am Krieg teilgenommen. Afghanistan selbst war für Deutschland nie eine Bedrohung, aber Deutschland braucht eben die NATO und USA als Bündnis und Handelspartner.
Aber wenn Sie schon davon reden, dass Deutschland vom globalen Handeln abhängig ist, dann sollten Sie auch erwähnen dass Deutschland nur mit Forschung und Entwicklung überhaupt am Weltmarkt bestehen kann. Deswegen sind Gelder die hier angelegt werden allemal wichtiger, als das Geld das wir in einem Konflikt verpulvern der nichts als die Nachwirkung der verfehlten Politik des Kalten Kriegs ist.
....ist auch in der Annahme, die einzelnen Dinge wären unabhängig von einander. Das sind sie nicht. Um Ihr Afghanistan Beispiel für internationale Sicherheit zu nehmen, nehmen wir ein Beispiel aus der inneren Sicherheit, wo die Zusammenhängeausschließlich sehr ähnlich aber näher sind. Da versteht man sie meist besser, wenn auch nicht mit demIntellekt so doch aus seiner Gewohnheit. Es ist für einen Straßenbahn Fahrer in München ziemlich egal ob ein Pizza Bäcker in Kiel der Mafia Schutzgeld zahlt. Dennoch werden seine Steuern ausgegeben in der nie endenden Anstrengung gegen die Mafia und Amerikanische Polizisten helfen dabei.
Warum, wenn die Welt so einfach ist, wie Sie zu Glauben scheinen?
Also jetzt machen Sie mal halblang und stellen Sie mich nicht für dumm dar! Wenn die amerikanische Polizei wie Sie sie nennen (was ich äußerst verfehlt finde) die Mafia erst geschaffen hat, indem sie diese mit Waffen und Geld versorgt hat. Dazu noch mit Ihrer Versuchen Sicherheit zu schaffen weitere Feinde schafft, eigene Interessen vertritt und sich in zwielichtige Geschäfte verstrickt. Dann sollte man sich überlegen ob das Geld hier richtig investiert ist.
Ich hab nie gesagt man soll nicht in die Sicherheitspolitik investieren, aber Krieg bringt selten Sicherheit und ganz besonders nicht dieser Krieg in Afghanistan. Ich denke nicht, dass es gerade sehr zu unserer Sicherheit beiträgt wenn Killerkommandos unschuldige Menschen erschießen und Korane verbrennen. Spätestens seit diesen Vorfällen haben wir kein Recht mehr zu sagen wir Sorgen in Afghanistan für Sicherheit!
Ja Deutschland muss über die NATO die Sicherheitspolitik der USA mitfinanzieren, aber gerade das sollte man hinterfragen nicht nur so einfach hinnehmen, es ist kein Naturgesetz das Deutschland immer zahlt.
Also jetzt machen Sie mal halblang und stellen Sie mich nicht für dumm dar! Wenn die amerikanische Polizei wie Sie sie nennen (was ich äußerst verfehlt finde) die Mafia erst geschaffen hat, indem sie diese mit Waffen und Geld versorgt hat. Dazu noch mit Ihrer Versuchen Sicherheit zu schaffen weitere Feinde schafft, eigene Interessen vertritt und sich in zwielichtige Geschäfte verstrickt. Dann sollte man sich überlegen ob das Geld hier richtig investiert ist.
Ich hab nie gesagt man soll nicht in die Sicherheitspolitik investieren, aber Krieg bringt selten Sicherheit und ganz besonders nicht dieser Krieg in Afghanistan. Ich denke nicht, dass es gerade sehr zu unserer Sicherheit beiträgt wenn Killerkommandos unschuldige Menschen erschießen und Korane verbrennen. Spätestens seit diesen Vorfällen haben wir kein Recht mehr zu sagen wir Sorgen in Afghanistan für Sicherheit!
Ja Deutschland muss über die NATO die Sicherheitspolitik der USA mitfinanzieren, aber gerade das sollte man hinterfragen nicht nur so einfach hinnehmen, es ist kein Naturgesetz das Deutschland immer zahlt.
Also jetzt machen Sie mal halblang und stellen Sie mich nicht für dumm dar! Wenn die amerikanische Polizei wie Sie sie nennen (was ich äußerst verfehlt finde) die Mafia erst geschaffen hat, indem sie diese mit Waffen und Geld versorgt hat. Dazu noch mit Ihrer Versuchen Sicherheit zu schaffen weitere Feinde schafft, eigene Interessen vertritt und sich in zwielichtige Geschäfte verstrickt. Dann sollte man sich überlegen ob das Geld hier richtig investiert ist.
Ich hab nie gesagt man soll nicht in die Sicherheitspolitik investieren, aber Krieg bringt selten Sicherheit und ganz besonders nicht dieser Krieg in Afghanistan. Ich denke nicht, dass es gerade sehr zu unserer Sicherheit beiträgt wenn Killerkommandos unschuldige Menschen erschießen und Korane verbrennen. Spätestens seit diesen Vorfällen haben wir kein Recht mehr zu sagen wir Sorgen in Afghanistan für Sicherheit!
Ja Deutschland muss über die NATO die Sicherheitspolitik der USA mitfinanzieren, aber gerade das sollte man hinterfragen nicht nur so einfach hinnehmen, es ist kein Naturgesetz das Deutschland immer zahlt.
....und übersehen, wie viel bspw die Amis bezahlt haben um deutsche Waffenlieferungen, die in mafiöse Hände gelangt ziemlich zerstörerisch wirkten, zu entwaffnen. Und Ja. Die Amis haben Onkel Joe bewaffnet, damit er überlebt. Später kostete das viel auch an Leben. Und nein, die Mafia prädatiert die Amis um viele, viele Jahrhunderte. Und natülich war es Ihnen nicht so wichtig Bin Laden auszuschalten. Ihr Zerstörer war ja nicht angegriffen worden, Ihre Botschaften war ja nicht mit Bomben bezielt worden usw, usw. Und ja. Ein Grund, weshalb Deutschland die Angriffe vermied, war, weil es als Trittbrettfahrer unsichtbar großteils blieb. Wer andere die Drecksarbeit machen lässt wird auf der Straße meist nicht als Gegner gesehen.
Wie gesagt. Ich glaube Sie sehen das unrealistisch vereinfacht. Es ist verständlich, denn Sie sind in einer Kultur sozialisiert, die seit Jahrzehnten sein Trittbrettfahren mit komplizierten Mythen rechtfertigt und der Einzelne glaubt leicht und oft, was um ihn herum Beifall bekommt. Es gibt Ausnahmen und die Politik ist mächtig unter Druck von Seiten seiner Alliierten. Es wird sich also ändern. Aber so etwas dauert natürlich seine Zeit.
"Ja Deutschland muss über die NATO die Sicherheitspolitik der USA mitfinanzieren, aber gerade das sollte man hinterfragen nicht nur so einfach hinnehmen, es ist kein Naturgesetz das Deutschland immer zahlt."
Deutschland als Zahlmeister fuer Sicherheitsausgaben? Da lachen ja die Huehner.
Was die Deutschen beisteuern, sowohl absolut als auch relativ gesehen zu Bevoelkerung und Wirtschaftskraft, ist ein Bruchteil des amerikanischen Beitrages. Die USA haben ueber Jahrzehnte hin mehr Geld fuer die Sicherheit Deutschlands ausgegeben als die Deutschen!
Auch dieses Trittbrettfahren ist ein Grund fuer das 'Wirtschaftswunder.'
....und übersehen, wie viel bspw die Amis bezahlt haben um deutsche Waffenlieferungen, die in mafiöse Hände gelangt ziemlich zerstörerisch wirkten, zu entwaffnen. Und Ja. Die Amis haben Onkel Joe bewaffnet, damit er überlebt. Später kostete das viel auch an Leben. Und nein, die Mafia prädatiert die Amis um viele, viele Jahrhunderte. Und natülich war es Ihnen nicht so wichtig Bin Laden auszuschalten. Ihr Zerstörer war ja nicht angegriffen worden, Ihre Botschaften war ja nicht mit Bomben bezielt worden usw, usw. Und ja. Ein Grund, weshalb Deutschland die Angriffe vermied, war, weil es als Trittbrettfahrer unsichtbar großteils blieb. Wer andere die Drecksarbeit machen lässt wird auf der Straße meist nicht als Gegner gesehen.
Wie gesagt. Ich glaube Sie sehen das unrealistisch vereinfacht. Es ist verständlich, denn Sie sind in einer Kultur sozialisiert, die seit Jahrzehnten sein Trittbrettfahren mit komplizierten Mythen rechtfertigt und der Einzelne glaubt leicht und oft, was um ihn herum Beifall bekommt. Es gibt Ausnahmen und die Politik ist mächtig unter Druck von Seiten seiner Alliierten. Es wird sich also ändern. Aber so etwas dauert natürlich seine Zeit.
"Ja Deutschland muss über die NATO die Sicherheitspolitik der USA mitfinanzieren, aber gerade das sollte man hinterfragen nicht nur so einfach hinnehmen, es ist kein Naturgesetz das Deutschland immer zahlt."
Deutschland als Zahlmeister fuer Sicherheitsausgaben? Da lachen ja die Huehner.
Was die Deutschen beisteuern, sowohl absolut als auch relativ gesehen zu Bevoelkerung und Wirtschaftskraft, ist ein Bruchteil des amerikanischen Beitrages. Die USA haben ueber Jahrzehnte hin mehr Geld fuer die Sicherheit Deutschlands ausgegeben als die Deutschen!
Auch dieses Trittbrettfahren ist ein Grund fuer das 'Wirtschaftswunder.'
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