Ein Hirntoter hat noch nie das Bewusstsein wiedererlangt
Wenn es welche gäbe, fänden sie ihren Niederschlag in den Richtlinien der Bundesärztekammer. Genau dieser aber halten Hirntod-Kritiker vor, kein Experten-, sondern ein privatrechtliches Interessensgremium aus Verbandsfunktionären zu sein. Schon immer hätten bei der Definition des Hirntods die Interessen der Transplantationsmedizin eine gewisse Rolle gespielt, befindet Sabine Müller. Schon das Harvard Ad Hoc Committee hatte 1968 Organbeschaffung und Krankenhauskapazität explizit als Ziele aufgeführt. Wenn nicht ein Zustand vor dem vollständigen Zerfall des Körpers als Grenze bestimmt würde, wäre die politisch geförderte Transplantationsmedizin tot. Darf man den Hirntod also als gesetzte Erlaubnis zur Organplünderung des Menschen betrachten?
Wenn es nun nach Meinung von Befürwortern wie Kritikern des Hirntods keine neuen, das Menschenbild umstürzenden medizinischen Erkenntnisse gibt – warum dann eine abermalige Debatte über den Tod des Menschen? Den Todesbegriff nach hinten, in Richtung einer kompletten Verwesung der Zellen zu verschieben, würde alles in allem nicht mehr bringen als Ehrlichkeit in der Sache, Zuwachs an wissenschaftlicher Redlichkeit und Zeit für die eher geringe Wahrscheinlichkeit, dass ein hirntoter Mensch irgendwann zurückkommt – in welchem Zustand dann auch immer.
In Abertausenden Fällen ist akribisch danach gesucht worden, ob ein Hirntoter jemals wieder das Bewusstsein wiedererlangt hätte; es gibt bis heute nicht einen einzigen wissenschaftlich akzeptierten Fall. Und eine PET- oder MRT-Untersuchung als letztgültige Sicherheit auf erloschene Hirnaktivität für jeden einzelnen Patienten zu fordern scheiterte an den Kosten der apparativen Untersuchung und stünde dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entgegen, den der Medizinrechtler Taupitz vehement verteidigt: »Ich halte es nicht für verwerflich, dass eine Kosten-Nutzen-Abwägung vorgenommen wird und Therapiemaßnahmen umso eher begrenzt werden, je geringer die Hoffnung auf die Rettung des Menschen ist.«
Ethische, juristische und politische Erwägungen unterliegen dem Geist der Zeit, der oft genug Zeitgeist ist. Im Gegensatz zu früher kennt der Zeitgeist heute kein Schicksal mehr. Schicksalsdenken bestünde darin, ein völlig sinnloses Ereignis wie den schrecklichen Autounfall der Frau als sinnmachend zu begreifen, eben weil es dem Leben widerfährt. »Ich halte es für ausgeschlossen, dass heute ein Todesbegriff nach holistischem Weltbild wie zu Zeiten Goethes wiederhol- oder gar durchsetzbar wäre«, meint der emeritierte Bonner Strafrechtler und Rechtsphilosoph Günther Jakobs. »Wenn Rechtsbegriffe verstanden werden und handlungsleitend sein sollen, können sie sich gegen den Geist der Zeit auf Dauer nicht stemmen.«
Ein neuer Todesbegriff würde sich erst dann herausbilden, wenn sich der Geist der Zeit umkehrt. Der ist aber nach Lage der Dinge auf ein glückseliges, schmerzfreies, stets reparables Leben ausgerichtet – im Sinne eines pragmatischen Materialismus, des »corriger la fortune« und einer Unterscheidung in entweder Glück oder Pech. Wer ein Organ erhält, heißt das im Umkehrschluss, erhält damit das Glück, sein Unglück zu beenden.
Der Hirntod fungiert als Rechtsbegriff dieser Transplantations-Metaphysik, deren höchste Wertsetzungen freilich auch Forschungsinteresse, Ärztekunst und letztlich die Ökonomisierung des Menschlichen sind. Und doch ist der Hirntod weit mehr: die Grundlage einer Ethik der Solidarität, indem durch das geschenkte Organ Sinn im Tod entsteht – ein »Akt der Liebe«, wie Papst Benedikt XVI. Entnahme und Spende lebender Organe nennt. Ist das nicht der neue Zauber in einer entzauberten Welt, die zwar das Heilige einbüßt, aber an Mitmenschlichkeit gewinnt?






Das Sterben ist tatsächlich ein Prozess, aber einer der meiner Meinung nach zum Tod gehört, nicht zum Leben. Der Übergang vom Leben zum Tod ist, wie jemand mal beschrieben hat, wie das Herunterfahren eines PCs. Er ist nicht sofort aus, sondern fährt herunter. Im Sinne des Lebens (Tier. Mensch oder Gewächs) lassen hier die Lebensfunktionen mehr und mehr nach. Scheidet ein/e Verstorbene/r noch Exkremente aus, so liegt dies an de Langlebigkeit der Darmzellen, welche nach 24 Stunden absterben, ähnlich verhält es sich mit anderen Zellen / Funktionen des Körpers. Erst wenn alle Zellen abgestorben sind, und Fäulniss einsetzt (bis zu 48 Stunden nach dem Beginn des Sterbens) und deren deutliche Zeichen wahrnehmbar sind, kann man von "Tod" sprechen - dann wäre es aber auch für eine Organentnahme zu spät.
und die Suche nach einer Art Lazarus, der als hirntod diagnostiziert wurde in Uniklinik oder Kreiskrankenhaus, ist müßig.
Wenn wir allerdings Therapie beenden, medizinische Maßnahmen begrenzen, weil keine wirtschaftliche Sinnhaftigkeit nachweisbar ist, dann müssen wir konsequent sein und nicht nur die Verwerten und aus der Therapie nehmen, deren Organe wir nutzen können.
Dann müssen wir Menschen klar machen, dass ihre Behandlung sich für die Gesellschaft, die Krankenkassen oder die Kliniken nicht mehr lohnt und sie nur noch als Ersatzteillager gelten, gleichgültig was ihnen auf dem Weg in den Tod widerfährt.
Das allerdings wird bisher nicht getan. Es wird immer wieder betont, dass der ärztliche Eid gelte, dass man sich verpflichte Leid zu vermeiden und weigert sich standhaft, hirntod diagnostizierte als Sterbende zu sehen.
Und das alles geschieht, während man Palliativstationen aufbaut und fördert, die mit großem Aufwand das Sterben erträglich gestalten. Das ist meines Erachtens das Gegenteil dessen, was dem Organgeber geschieht, wenn er in den OP gelangt.
Bei all dem, was wir in Sachen Hirntod lesen, hören und sehen, gibt es ein so dermaßenes Übergewicht der Empfängerseite, dass der Geber nur noch auf einem Platz rangiert, der meiner Ansicht nach einem Altauto gleich kommt.
Und da liegt für mich das Problem. Es sind Sterbende, denen man das verweigert, was meine Eltern als Recht des Sterbenden ansahen - die Freiheit zu gehen, wenn seine Zeit gekommen ist, zu Sterben.
Organspende als das anzuerkennen, was es ist, nämlich das immense Opfer, (hoffentlich) bewußt auf eben diese Freiheit, zu seiner Zeit zu sterben, zu Gunsten anderer zu verzichten.
Dieses Opfer wird in unerträglicher Weise herabgewürdigt zu "wenn du tot bist, brauchst du doch deine Organe nicht mehr" und Ähnlichem.
da stimmt aber einiges nicht. Wenn der Hirntod eingetreten ist ist es "Zeit zu sterben". Der Körper wird ja nur noch von Maschinen am "Leben" erhalten.
Da dann eine Organspende/entnahme vorzunehmen ist kein Opfer sondern eine letzte gute Tat, bzw. aus dem Tod eines Menschen wenigstens ein wenig gutes zu gewinnen, in diesem Sinne andere Menschen zu retten. Die Frage ist hier ja nur ob man die Organe verwesen lässt oder weiterverwendet.
Wenn ein Herz oder die Nieren ausfallen, ist man auch nur noch mit Maschinen am Leben zu halten. Schaltet man das künstliche Herz ab oder unterlässt die Dialyse, tritt der Tod ein.
Das Abschalten von Maschinen als Kriterium welches über Leben und Tod entscheidet, ist mehr als fraglich.
da stimmt aber einiges nicht. Wenn der Hirntod eingetreten ist ist es "Zeit zu sterben". Der Körper wird ja nur noch von Maschinen am "Leben" erhalten.
Da dann eine Organspende/entnahme vorzunehmen ist kein Opfer sondern eine letzte gute Tat, bzw. aus dem Tod eines Menschen wenigstens ein wenig gutes zu gewinnen, in diesem Sinne andere Menschen zu retten. Die Frage ist hier ja nur ob man die Organe verwesen lässt oder weiterverwendet.
Wenn ein Herz oder die Nieren ausfallen, ist man auch nur noch mit Maschinen am Leben zu halten. Schaltet man das künstliche Herz ab oder unterlässt die Dialyse, tritt der Tod ein.
Das Abschalten von Maschinen als Kriterium welches über Leben und Tod entscheidet, ist mehr als fraglich.
Es ist anzumerken, dass das "President’s Council on Bioethics" von George W. Bush mit dem Ziel gebildet wurde, seinen Sichtweisen zu Stammzellforschung und Abtreibung einen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen. Der größte Teil der Mitglieder dieses Councils waren bekennende Neocons. Viele von ihnen waren dazu noch Politikwissenschaftler oder Juristen ohne jeglich Erfahrung mit Biologie, Medizin oder Bioethik. Ich werde nie verstehen, wie man auf die Idee kommen kann, jemanden wie Francis Fukuyama in ein bioethisches Komitee zu wählen. Die wenigen aufrechten und unabhängigen Wissenschaftler - sozusagen die "Quotenneger" - im Komitee wurden demnach auch systematisch diskriminiert und rausgeekelt, geschehen etwa mit der späteren Nobelpreisträgerin Elizabeth Blackburn.
Die Ansichten dieses als wissenschaftliches Komitee getarnten christlich-konservativen Think-Thank zu bioethischen Fragen sind entsprechend ähnlich objektiv, ausgewogen und differenziert, wie die Ansichten der "iranischen Gesellschaft für angewandte Ethik" bezüglich Homosexualität.
@Pjotr
Bei Ihrem Kommentar handelt es sich die altbekannte Methode, Kritiker zu diffamieren und damit unglaubwürdig zu machen. Wollen Sie allen Kritikern, auch den Wissenschaftlern Truog, Miller, Pott,Verheijde,Shewmon, Coimbra und dem Philosphen Hans Jonas u.v.a. abstruse, fundamentalistische Irrmeinungen unterstellen? Ich glaube, das funktioniert nicht mehr. Allein deswegen, weil die Transplantationsmedizin der Bevölkerung vier Jahrzehnte lang vorgaukelte, der Hirntote sei mausetot. Seit die Abläufe von Spenderkonditionierung und Explantation (z. B. Analgosedierung) immer mehr Menschen bekannt sind, ist die Diskussion "Wie tot sind Hirntote" nicht mehr zu unterdrücken. Und das ist gut so. Vorrausichtlich werden immer noch genug Bürger einer Organspende zustimmen,dann aber auf einer wahrhaftigeren Informationsbasis. Erst dann ist die "Organspende" wirklich eine "Spende" und kein Täuschungsmanöver.
@Pjotr
Bei Ihrem Kommentar handelt es sich die altbekannte Methode, Kritiker zu diffamieren und damit unglaubwürdig zu machen. Wollen Sie allen Kritikern, auch den Wissenschaftlern Truog, Miller, Pott,Verheijde,Shewmon, Coimbra und dem Philosphen Hans Jonas u.v.a. abstruse, fundamentalistische Irrmeinungen unterstellen? Ich glaube, das funktioniert nicht mehr. Allein deswegen, weil die Transplantationsmedizin der Bevölkerung vier Jahrzehnte lang vorgaukelte, der Hirntote sei mausetot. Seit die Abläufe von Spenderkonditionierung und Explantation (z. B. Analgosedierung) immer mehr Menschen bekannt sind, ist die Diskussion "Wie tot sind Hirntote" nicht mehr zu unterdrücken. Und das ist gut so. Vorrausichtlich werden immer noch genug Bürger einer Organspende zustimmen,dann aber auf einer wahrhaftigeren Informationsbasis. Erst dann ist die "Organspende" wirklich eine "Spende" und kein Täuschungsmanöver.
Ein gelungener, ausgewogener Artikel, danke!
Einmal kurz nachgefragt, vielleicht lesen das hier ja Fachleute. Was kosten denn die genannten PET- oder MRT-Untersuchung (des Hirnstamms) konkret? Zumindest ungefähr?
Wären die Kosten in Relation zu den hohen Kosten, die ohnehin bei so einer Transplantation anfallen, wirklich so hoch?
Und ist es möglich, Organe auch unter einer ganz normalen Vollnarkose zu entnehmen?
Zumindest letzteres wäre nämlich meine Bedingung, unter der ich zu einer Organspende bereit wäre. Der Gedanke, dass doch noch ein wie-auch-immer geartetes Restempfinden bei der Entnahme vorhanden sein könnte, hält mich momentan noch davon ab.
Ich kann nur ein Beispiel dazu geben. Meine Großmutter hat meiner Tante eine Niere gespendet. Meine Großmutter hat danach aber noch rund 10-15 Jahre gelebt. (So genau weis ich nicht, wann das passierte.) Also denk ich schon, dass die Entnahme von Organen unter Vollnarkose unbedenklich ist. Schwerer wird's bei lebensnotwendigen Organen wie dem Herz, aber das ist wieder eine andere Geschichte.
... nicht gemacht. Siehe dazu:
http://www.aerzteblatt.de...
Ansonsten besten Dank für diesen sachlichen und ausgewogenen Artikel. (Lediglich die Erwähnung des Herrn in Rom war für mich überflüssig.)
Ein Patient, wie die im Artikel beschriebene Frau, erhält egal, ob hirntot oder nicht unter der Beatmung eine tiefe Dauernarkose.
Auch nach abgeschlossener Hirntotdiagnostik mit der Feststellung des Hirntots(zu der die Sedierung und die schmerzstillenden Opiate allerdings pausiert werden müssen) wird die Narkose bis zum Abschluss der Organentnahme und dem Abschalten des Beatmungsgeräts aufrechterhalten.
Wenn das eigene Gehirn abstirbt, braucht man die anderen Organe auch nicht mehr.
Ganz ehrlich.
Sterben ist nun mal ein schrittweiser Prozess. Einige Gewebe sterben früher und andere später. In der Zwischenzeit zwischen Hirntod und dem Tod anderer Gewebe, kann man diese anderen Gewebe noch etwas Sinnvollem zuführen und den Lebenden helfen - in Form der Organspende.
Nervenzellen sterben nach einigen Minuten ab, wenn keine Sauerstoffversorgung stattfindet. Irreversibel und ohne Regeneration.
Nach den derzeitigen Richtlinien der Bundesärztekammer wird z.B. ein Stillstand der Blutzirkulation im Gehirn festgestellt, was gleichbedeutend mit einem Ende der Sauerstoffversorgung ist. Ebenso wird das Erlöschen der elektrischen Aktivität des Gehirns festgestellt. Und dies durch mehrere erfahrene Ärzte.
Ich kann nur ein Beispiel dazu geben. Meine Großmutter hat meiner Tante eine Niere gespendet. Meine Großmutter hat danach aber noch rund 10-15 Jahre gelebt. (So genau weis ich nicht, wann das passierte.) Also denk ich schon, dass die Entnahme von Organen unter Vollnarkose unbedenklich ist. Schwerer wird's bei lebensnotwendigen Organen wie dem Herz, aber das ist wieder eine andere Geschichte.
... nicht gemacht. Siehe dazu:
http://www.aerzteblatt.de...
Ansonsten besten Dank für diesen sachlichen und ausgewogenen Artikel. (Lediglich die Erwähnung des Herrn in Rom war für mich überflüssig.)
Ein Patient, wie die im Artikel beschriebene Frau, erhält egal, ob hirntot oder nicht unter der Beatmung eine tiefe Dauernarkose.
Auch nach abgeschlossener Hirntotdiagnostik mit der Feststellung des Hirntots(zu der die Sedierung und die schmerzstillenden Opiate allerdings pausiert werden müssen) wird die Narkose bis zum Abschluss der Organentnahme und dem Abschalten des Beatmungsgeräts aufrechterhalten.
Wenn das eigene Gehirn abstirbt, braucht man die anderen Organe auch nicht mehr.
Ganz ehrlich.
Sterben ist nun mal ein schrittweiser Prozess. Einige Gewebe sterben früher und andere später. In der Zwischenzeit zwischen Hirntod und dem Tod anderer Gewebe, kann man diese anderen Gewebe noch etwas Sinnvollem zuführen und den Lebenden helfen - in Form der Organspende.
Nervenzellen sterben nach einigen Minuten ab, wenn keine Sauerstoffversorgung stattfindet. Irreversibel und ohne Regeneration.
Nach den derzeitigen Richtlinien der Bundesärztekammer wird z.B. ein Stillstand der Blutzirkulation im Gehirn festgestellt, was gleichbedeutend mit einem Ende der Sauerstoffversorgung ist. Ebenso wird das Erlöschen der elektrischen Aktivität des Gehirns festgestellt. Und dies durch mehrere erfahrene Ärzte.
ist selber schuld.
Ein Mensch sollte in Ruhe und Ehren sterben können.
Geht es nur noch um den Erhalt der Oregane ?
Ist dem so, dann ist etwas faul.
Also für mich wäre es ehrenvoller nach einem diagnostizierten Hirntod (o.ä.) meine Organe spenden zu können und damit einem anderen Menschen ein längeres und besseres Leben zu ermöglichen, statt tage-, wochen- oder sogar jahrelang vor mich herzusiechen und meinen Angehörigen nicht nur deshalb zur Last zu fallen, weil die Phase des Abschiednehmens sich ins Unendliche ziehen kann. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, möglichst über Patientenverfügung/Organspendeausweis usw. Schwer wird es nur für Angehörige und Ärzte wenn sich der Betroffene nie zu dem Thema geäußert hat ... Entscheidungen die ich selbst hoffe nie treffen zu müssen.
Also für mich wäre es ehrenvoller nach einem diagnostizierten Hirntod (o.ä.) meine Organe spenden zu können und damit einem anderen Menschen ein längeres und besseres Leben zu ermöglichen, statt tage-, wochen- oder sogar jahrelang vor mich herzusiechen und meinen Angehörigen nicht nur deshalb zur Last zu fallen, weil die Phase des Abschiednehmens sich ins Unendliche ziehen kann. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, möglichst über Patientenverfügung/Organspendeausweis usw. Schwer wird es nur für Angehörige und Ärzte wenn sich der Betroffene nie zu dem Thema geäußert hat ... Entscheidungen die ich selbst hoffe nie treffen zu müssen.
angeblich immer gemacht
Ich kann nur ein Beispiel dazu geben. Meine Großmutter hat meiner Tante eine Niere gespendet. Meine Großmutter hat danach aber noch rund 10-15 Jahre gelebt. (So genau weis ich nicht, wann das passierte.) Also denk ich schon, dass die Entnahme von Organen unter Vollnarkose unbedenklich ist. Schwerer wird's bei lebensnotwendigen Organen wie dem Herz, aber das ist wieder eine andere Geschichte.
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