Religion: Erlaubt ist, was gefällt
Der moderne Glaubensmix – seine Chancen und Gefahren.
© Adam Berry/Getty Images

Motorradfahrer halten einen Gottesdienst in Schönefeld ab.
1. Ein Gott kommt selten allein
Wenn Christen früher ein Problem mit der Welt hatten, dann gingen sie vielleicht zum Pfarrer ihres Vertrauens. Wenn Atheisten heute ein Problem mit sich selbst haben, dann gehen sie ins Kloster. Denn dort gibt es Lebenshilfe für alle: Kontemplation für die hektische Hausfrau und Besinnung für gestresste Manager, die im flexibilisierten Arbeitsalltag das Gefühl für die richtige Richtung verloren haben.
Klosterkurse sind hierzulande ein Megatrend. Sie tragen verheißungsvolle Titel wie »Führen mit Werten« oder »Spirituelles Coaching«. Um teilzunehmen, muss man weder Kirchenmitglied sein noch bekehrungswillig, man muss sich nur zeitig anmelden, weil die beliebtesten Kursleiter immer ausgebucht sind. Für die Führungsseminare 2012 des Benediktinermönchs Anselm Grün in der fränkischen Abtei Münsterschwarzach gibt es schon jetzt keine Plätze mehr. Und am Schweizer Lassalle-Institut, das zwar kein Kloster ist, aber aus einem Bildungshaus der Jesuiten hervorging, boomen die Lehrgänge für »Geist & Leadership«.
»Wir tragen keine ewigen Wahrheiten an die Menschen heran, sondern nehmen sie in ihren Fragen ernst«, sagt der Begründer des Instituts Niklaus Brantschen, der nicht nur Jesuit, sondern auch Zen-Meister ist. Er gehört zur wachsenden Zahl »religiöser Virtuosen«, die mehr als ihren Gott für möglich halten. Er steht für eine katholische Avantgarde, die in anderen Religionen ebenso beheimatet sein will wie in der Welt. »Den Menschen, die zu uns kommen, geht es nicht um religiös oder areligiös. Die sind erstmal Nervenbündel.« Ihnen zu helfen sei die Aufgabe. Dabei nicht dogmatisch zu werden sei der Weg. Vielleicht muss man die Kombination von Zen und Katholizismus als Toleranztraining für ein globalisiertes Leben verstehen. Brantschen kann das Glaubensparadox, das er lebt, jedenfalls theologisch begründen: »Ich bin in der Liebe Christi frei und fühle mich Buddha in Ehrfurcht verbunden.«
2. Die Religion ist eine Baustelle
Zur Zukunft der Religion haben die westlichen Denker in den letzten 150 Jahren zwei große konkurrierende Thesen entwickelt. Die erste These hieß Säkularisierung: Gott ist tot, die moderne Gesellschaft wird sich sukzessive entkirchlichen, am Ende sind wir alle Atheisten. Die Gegenthese hieß Resakralisierung: Gott ist nicht tot und Europa erlebt eine Rückkehr der Religion. Beides hat sich nicht bewahrheitet. Stattdessen existieren heute Kampfatheismus und Neofundamentalismus nebeneinander. Und in der Mitte der westeuropäischen Gesellschaften ereignet sich eine Postmodernisierung des Religiösen: Alles wird mit allem gemischt. Der evangelisch sozialisierte Atheist zum Beispiel lässt dann doch seine Kinder taufen, geht zum Yoga, liest Horoskope, glaubt an die Heilkraft der Steine und kauft fernöstliche Ratgeberliteratur. Im Alltag werden (pseudo)religiöse Praktiken munter kombiniert. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen dem Sakralen und dem Profanen, sodass Religionssoziologen die Frage, ob unsere Sehnsucht nach Transzendenz, unser ewiges Glaubenwollen nun eine anthropologische Konstante sind, lieber nicht beantworten wollen: »Der Mensch neigt auch in der Spätmoderne dazu, sich religiös zu vergewissern.«
3. Ketzer sind herzlich willkommen
Seit die Kirchen immer leerer werden und kaum zehn Prozent der Kirchenmitglieder sich Sonntag früh noch zur Messe aufraffen, öffnen die Pfarrer ihre Türen auch für standesamtliche Trauungen und sogar Jugendweihen. Wo die Frommen aussterben, nimmt man mit Ketzern vorlieb. Und so gibt es in kirchlichen Räumen mittlerweile nicht nur Yoga, Reiki, Psychodrama und »ganzheitliche Massage«, sondern auch »intuitives Bogenschießen«.
4. Jeder ist seine eigene Kirche
Der Philosoph Jürgen Habermas hat den Begriff der »postsäkularen Gesellschaft« geprägt, und der Soziologe Ulrich Beck prophezeite, dass bald jeder seinen »eigenen Gott« verehren werde. Gemeint war, dass die individualisierte Restreligiosität keine Kirche und vielleicht nicht einmal mehr einen Gott braucht. Was das praktisch bedeutet, sehen wir an jenen Atheisten, die vor Ostern fasten, weil sie »innere Klarheit« anstreben, die pilgern oder sich in eine Kirche setzen, um zur Ruhe zu kommen. Ihr Bezugspunkt ist nicht mehr das Absolute, sondern das Ich. Ihr Ziel ist nicht religiöse Heimkehr, sondern Einkehr. Konservative geißeln das als traditionsvergessenen Narzissmus. Liberale sehen darin die Chance, dass das oberste Freiheitsprinzip der Moderne, die Autonomie des Individuums, sich auch gegen Kirchendogmen behauptet.
5. Spiritualität verpflichtet zu nichts
Das Bequemste am Patchwork-Glauben ist natürlich, dass man ihn unverbindlich praktizieren kann. Moderne Spiritualität heißt Innerlichkeit, Unmittelbarkeit, Unverbindlichkeit. Believing without belonging heißt Glauben ohne Zugehörigkeit. Die praktischen Theologen beobachten zwar, dass Menschen sich vorübergehend an eine Gemeinde binden, typischerweise in der »Familienphase«. Doch lebenslange Kontinuität ist kaum aushaltbar für das moderne Subjekt, das ein schwaches Subjekt ist: »durch Traditionen nicht abgesichert und durch Optionen überfordert«.





Dieser bunte Mix, den wir in weiten Teilen Europas haben, funktioniert, weil die Kirche zunehmend an Bedeutung verliert. Fundamentalisten, die nur ihre einzig wahre Wahrheit predigen, werden (zu Recht) misstrauisch beäugt und abgelehnt. Wenn Religion die Monopolstellung in der Sinnsuche verliert, geht es uns allen besser, weil sich die Menschen nicht mehr gegenseitig umbringen über die Frage, wer mit seinen unbeweisbaren Behauptungen nun mehr Recht hat. Ist doch schön.
Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass die dogmatischen Ansichten der Kirche immer noch in der Politik eine Rolle spielen. Stammzellenforschung, Sterbehilfe, gleichgeschlechtliche Ehen, Abtreibung, Verhütung... Wie selbstverständlich werden die Männer in den bunten Kleidchen als moralische Instanz bemüht, auch wenn sie gerade noch vom Kindesmissbrauchsprozess kommen (falls ein solcher überhaupt stattfindet).
Kirchliche Schulen und Pflegeheime werden nach wie vor vom Staat finanziert, von unserer aller Steuergelder, nicht nur von der Kirchensteuer, und die (katholische) Kirche nimmt sich dennoch die Frechheit heraus, geschiedene Frauen oder wiederverheiratete Männer zu entlassen, weil ihnen das nicht in den Kram passt. Nebenbei hat der alte Mann in Rom Millionen Menschen auf dem Gewissen, weil er in Afrika die Kondome verbietet, und ganz nebenbei schafft er die Vorhölle ab. Machen uns die Welt, widewide-wie sie uns gefällt...
Uns geht es vielleicht gut, aber global haben wir noch einen weiten Weg vor uns.
Es ist natürlich abgrundtiefböse, dass die Weltanschauungen der Menschen politisch eine Rolle spielen- zumindest wenn es Weltanschauungen außer der Ihren sind, in denen der Alte in Rom nicht das personifizierte Böse ist.
Christliche Krankenhäuser werden- wie übrigens auch muslimische Zahnärzte und atheistische Gynäkologinnen- durch die Krankenkassen der Patienten finanziert. Schulen und Kindergärten werden in Deutschland staatlich finanziert, und es ist nicht einsehbar, warum christliche Schulen keinen Anspruch darauf haben sollten- auch die Eltern dieser Schüler zahlen Steuern, und wenn sich die ewigen Meckerfritzen nur endlich aufs selbermachen verlegten, dann würden auch "evolutionär-humanistische" Gesamtschulen finanziert werden.
Der durch und durch böse Alte hat übrigens entgegen aller kursierenden Märchen, Mythen und Glaubenssätze außerhalb seines 40 Hektar großen Evil Empire keinerlei Macht, Präservative zu verbieten. Die Vorstellung eines afrikanischen Katholiken, der so skrupelhaft ist, dass er den Gebrauch von Kondomen aus Gewissensgründen ablehnt, ansonsten aber auf die Sexualmoral pfeift ist lachhaft. Im Übrigen kann man, wenn man denn an Fakten interessiert ist, leicht ergoogeln, dass die HIV Problematik in stark katholisch geprägten Ländern nicht schlimmer ist. Das wäre aber zu erwarten, wenn Sie recht hätten- es ist eine Sage, ein Mythos, ein moderner Aberglaube.
Es ist natürlich abgrundtiefböse, dass die Weltanschauungen der Menschen politisch eine Rolle spielen- zumindest wenn es Weltanschauungen außer der Ihren sind, in denen der Alte in Rom nicht das personifizierte Böse ist.
Christliche Krankenhäuser werden- wie übrigens auch muslimische Zahnärzte und atheistische Gynäkologinnen- durch die Krankenkassen der Patienten finanziert. Schulen und Kindergärten werden in Deutschland staatlich finanziert, und es ist nicht einsehbar, warum christliche Schulen keinen Anspruch darauf haben sollten- auch die Eltern dieser Schüler zahlen Steuern, und wenn sich die ewigen Meckerfritzen nur endlich aufs selbermachen verlegten, dann würden auch "evolutionär-humanistische" Gesamtschulen finanziert werden.
Der durch und durch böse Alte hat übrigens entgegen aller kursierenden Märchen, Mythen und Glaubenssätze außerhalb seines 40 Hektar großen Evil Empire keinerlei Macht, Präservative zu verbieten. Die Vorstellung eines afrikanischen Katholiken, der so skrupelhaft ist, dass er den Gebrauch von Kondomen aus Gewissensgründen ablehnt, ansonsten aber auf die Sexualmoral pfeift ist lachhaft. Im Übrigen kann man, wenn man denn an Fakten interessiert ist, leicht ergoogeln, dass die HIV Problematik in stark katholisch geprägten Ländern nicht schlimmer ist. Das wäre aber zu erwarten, wenn Sie recht hätten- es ist eine Sage, ein Mythos, ein moderner Aberglaube.
Wohl höchstens, wenn sie als Angestellte auf ein Managementkürslein geschickt werden. Ansonsten finden Atheisten mit Sicherheit im weltlichen Angebot genügend Auswahl, auch dann, wenn sie persönliche Schwierigkeiten zu bewältigen haben.
Säkularisierung bedeutet übrigens nicht, dass alle Atheisten zu sein haben. Nur, dass sich der Staat religiös neutral verhält und Religionsgemeinschaften keine Verhaltensgebote für die Gesamtbevölkerung zu sprechen haben. Dieser Trend ist in vollem Gange und eine Wende ist weit und breit nicht in Sicht.
Die alleralbernsten Fehlkonstruktionen (Tanzverbote und dergleichen) stehen kurz vor der Abschaffung (in zehn Jahren sind sie weg, wetten?). Die kirchlichen Fassaden vor weitgehend mit Staatsgeldern finanzierten Einrichtungen wie Krankenhäusern und Kindergärten sind am Bröckeln. Und auch das System Staatskirche ist faktisch am Ende, auch wenn dieses sich noch etwas länger halten kann als die Tanzverbote.
Als private Vereine sollen die Kirchen Mal-, Fasten- und Managementkurse feilbieten können wie andere auch. Ein begrenztes Publikum werden die Kirchen immer finden, und daran braucht sich auch keiner zu stören. Ihre Zeit der normativen Bedeutung ist aber vorbei. Göttin sei Dank.
Der moderne Staat muss jedem den Freiraum geben zu Glauben und auch zum nicht-Glauben - und sie dürfen glücklicherweise in einem freien Staat auch zu ihren Überzeugungen stehen und auch darüber diskutieren.
Selbstverständlich dürfen sie auch - wie jede nichtreligiöse Institution alle Arten von Kursen anbieten und auch Krankenhäuser, Schulen oder Unis betreiben. Hier sollten Sie die gleichen Förderungen erhalten wie jeder andere private Träger.
ist dann der Feiertag weg. Weil er ohnehin sinnentleert und entkernt ist wird an Karfreitagen gearbeitet werden- die Rentenversicherung und der Wettbewerb in der globalisierten Wirtschaft machen's einfach nötig. Dann können Sie an über fünfzig Freitagen im Jahr öffentlich tanzen und saufen, allerdings fällt ein Donnerstag für diese Aktivitäten weg, weil Sie wie gesagt am Freitag arbeiten müssen. Was spricht übrigens dagegen sich privat warm zu tanzen und um zwölf in die Disko zu gehen?
Der moderne Staat muss jedem den Freiraum geben zu Glauben und auch zum nicht-Glauben - und sie dürfen glücklicherweise in einem freien Staat auch zu ihren Überzeugungen stehen und auch darüber diskutieren.
Selbstverständlich dürfen sie auch - wie jede nichtreligiöse Institution alle Arten von Kursen anbieten und auch Krankenhäuser, Schulen oder Unis betreiben. Hier sollten Sie die gleichen Förderungen erhalten wie jeder andere private Träger.
ist dann der Feiertag weg. Weil er ohnehin sinnentleert und entkernt ist wird an Karfreitagen gearbeitet werden- die Rentenversicherung und der Wettbewerb in der globalisierten Wirtschaft machen's einfach nötig. Dann können Sie an über fünfzig Freitagen im Jahr öffentlich tanzen und saufen, allerdings fällt ein Donnerstag für diese Aktivitäten weg, weil Sie wie gesagt am Freitag arbeiten müssen. Was spricht übrigens dagegen sich privat warm zu tanzen und um zwölf in die Disko zu gehen?
Der moderne Staat muss jedem den Freiraum geben zu Glauben und auch zum nicht-Glauben - und sie dürfen glücklicherweise in einem freien Staat auch zu ihren Überzeugungen stehen und auch darüber diskutieren.
Selbstverständlich dürfen sie auch - wie jede nichtreligiöse Institution alle Arten von Kursen anbieten und auch Krankenhäuser, Schulen oder Unis betreiben. Hier sollten Sie die gleichen Förderungen erhalten wie jeder andere private Träger.
nun, verzeihen sie falls ich ihrem kommentar zu unrecht kritisiere, aber in zeiten in denen so mancher mensch nicht-glauben als weltanschauung deklarieren möchte und fordert es können ja auch atheisten krankenhäuser gründen, muss man ein wenig aufpassen wie man formuliert.
atheismus ist keine ideologie (wertfrei), sondern lediglich die ablehnung eines theozentrischen weltbildes....
nun, verzeihen sie falls ich ihrem kommentar zu unrecht kritisiere, aber in zeiten in denen so mancher mensch nicht-glauben als weltanschauung deklarieren möchte und fordert es können ja auch atheisten krankenhäuser gründen, muss man ein wenig aufpassen wie man formuliert.
atheismus ist keine ideologie (wertfrei), sondern lediglich die ablehnung eines theozentrischen weltbildes....
Es ist natürlich abgrundtiefböse, dass die Weltanschauungen der Menschen politisch eine Rolle spielen- zumindest wenn es Weltanschauungen außer der Ihren sind, in denen der Alte in Rom nicht das personifizierte Böse ist.
Christliche Krankenhäuser werden- wie übrigens auch muslimische Zahnärzte und atheistische Gynäkologinnen- durch die Krankenkassen der Patienten finanziert. Schulen und Kindergärten werden in Deutschland staatlich finanziert, und es ist nicht einsehbar, warum christliche Schulen keinen Anspruch darauf haben sollten- auch die Eltern dieser Schüler zahlen Steuern, und wenn sich die ewigen Meckerfritzen nur endlich aufs selbermachen verlegten, dann würden auch "evolutionär-humanistische" Gesamtschulen finanziert werden.
Der durch und durch böse Alte hat übrigens entgegen aller kursierenden Märchen, Mythen und Glaubenssätze außerhalb seines 40 Hektar großen Evil Empire keinerlei Macht, Präservative zu verbieten. Die Vorstellung eines afrikanischen Katholiken, der so skrupelhaft ist, dass er den Gebrauch von Kondomen aus Gewissensgründen ablehnt, ansonsten aber auf die Sexualmoral pfeift ist lachhaft. Im Übrigen kann man, wenn man denn an Fakten interessiert ist, leicht ergoogeln, dass die HIV Problematik in stark katholisch geprägten Ländern nicht schlimmer ist. Das wäre aber zu erwarten, wenn Sie recht hätten- es ist eine Sage, ein Mythos, ein moderner Aberglaube.
Von Krankenhäusern und Ärzten habe ich überhaupt nichts geschrieben, ich habe mich auf Pflegeheime bezogen, in denen Mitarbeiterinnen gerne mal gekündigt wird, wenn sie geschieden sind. Passiert auch bei Kindergärten.
Außerdem haben Sie meine Kritik nicht verstanden: Alle Schulen, Kindergärten etc. werden staatlich finanziert, aber nur die in christlicher Trägerschaft dürfen sich über das Anti-Diskriminierungsgesetz hinwegsetzen und nach Lust und Laune Menschen entlassen, basierend auf irrationalem Unsinn.
Was Afrika angeht: von den 10 Staaten in Afrika mit der höchsten HIV Prävalenz sind 8 christlich bzw. dort ist das Christentum die am weitesten verbreitete Religion. Swasiland, Lesotho, Namibia, Südafrika, Simbabwe, Sambia. Schauen Sie selbst nach, bevor Sie hier so haltlosen Unsinn erzählen.
Und wenn Sie erzählen, der Papst habe außerhalb des Vatikans keine Macht, dann ist Ihnen in Ihrer Naivität nun wirklich nicht mehr zu helfen.
Von Krankenhäusern und Ärzten habe ich überhaupt nichts geschrieben, ich habe mich auf Pflegeheime bezogen, in denen Mitarbeiterinnen gerne mal gekündigt wird, wenn sie geschieden sind. Passiert auch bei Kindergärten.
Außerdem haben Sie meine Kritik nicht verstanden: Alle Schulen, Kindergärten etc. werden staatlich finanziert, aber nur die in christlicher Trägerschaft dürfen sich über das Anti-Diskriminierungsgesetz hinwegsetzen und nach Lust und Laune Menschen entlassen, basierend auf irrationalem Unsinn.
Was Afrika angeht: von den 10 Staaten in Afrika mit der höchsten HIV Prävalenz sind 8 christlich bzw. dort ist das Christentum die am weitesten verbreitete Religion. Swasiland, Lesotho, Namibia, Südafrika, Simbabwe, Sambia. Schauen Sie selbst nach, bevor Sie hier so haltlosen Unsinn erzählen.
Und wenn Sie erzählen, der Papst habe außerhalb des Vatikans keine Macht, dann ist Ihnen in Ihrer Naivität nun wirklich nicht mehr zu helfen.
ist dann der Feiertag weg. Weil er ohnehin sinnentleert und entkernt ist wird an Karfreitagen gearbeitet werden- die Rentenversicherung und der Wettbewerb in der globalisierten Wirtschaft machen's einfach nötig. Dann können Sie an über fünfzig Freitagen im Jahr öffentlich tanzen und saufen, allerdings fällt ein Donnerstag für diese Aktivitäten weg, weil Sie wie gesagt am Freitag arbeiten müssen. Was spricht übrigens dagegen sich privat warm zu tanzen und um zwölf in die Disko zu gehen?
nun, verzeihen sie falls ich ihrem kommentar zu unrecht kritisiere, aber in zeiten in denen so mancher mensch nicht-glauben als weltanschauung deklarieren möchte und fordert es können ja auch atheisten krankenhäuser gründen, muss man ein wenig aufpassen wie man formuliert.
atheismus ist keine ideologie (wertfrei), sondern lediglich die ablehnung eines theozentrischen weltbildes....
Christentum ist keine Weltanschauung, sondern lediglich die Ablehnung einer theophoben Ideologie (wertfrei).
letzten Endes sind Atheisten keine Agnostiker.
Trotzdem bin ich dafür, dass sich alle zu gleichen Bedingungen am Sozialsystem beteidigen sollen/können/dürfen.
Klar, dass es weniger Atheisten dazu drängt selbstlos Krankenhäuser in der dritten Welt aufzubauen im vergleich zu christlichen Organisationen - da man hier nur Geld verliert.
Aber das ist eine andere Geschichte und passt nicht zu diesem Artikel.
Hallo kannichtsein,
.
Zitat: "atheismus ist keine ideologie (wertfrei), sondern lediglich die ablehnung eines theozentrischen weltbildes"
Für diese Nicht-Ideologie wird allerdings ganz schön heftig missioniert.
Christentum ist keine Weltanschauung, sondern lediglich die Ablehnung einer theophoben Ideologie (wertfrei).
letzten Endes sind Atheisten keine Agnostiker.
Trotzdem bin ich dafür, dass sich alle zu gleichen Bedingungen am Sozialsystem beteidigen sollen/können/dürfen.
Klar, dass es weniger Atheisten dazu drängt selbstlos Krankenhäuser in der dritten Welt aufzubauen im vergleich zu christlichen Organisationen - da man hier nur Geld verliert.
Aber das ist eine andere Geschichte und passt nicht zu diesem Artikel.
Hallo kannichtsein,
.
Zitat: "atheismus ist keine ideologie (wertfrei), sondern lediglich die ablehnung eines theozentrischen weltbildes"
Für diese Nicht-Ideologie wird allerdings ganz schön heftig missioniert.
Christentum ist keine Weltanschauung, sondern lediglich die Ablehnung einer theophoben Ideologie (wertfrei).
Atheismus ist die Negierung von Theismus. Der Theist sagt: "Ich glaube, dass es einen Gott (oder mehrere meinetwegs) gibt", der Atheist sagt: "Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt".
Was für Gebote hat der Atheismus? Was für Verhaltensweisen sind weltweit bei allen Atheisten zu finden, die nicht als Negativ formuliert werden müssen (i.e. "nicht in die Kirche gehen", das zählt nicht, solange "in die Kirche gehen" nicht als Standard etabliert ist, was nicht der Fall ist.)
Offenbar verstehen Sie nicht ganz, was Atheismus eigentlich ist.
http://de.wikipedia.org/w...
kein grund sich zu ärgern oder empören, mehr ist es halt nicht.
mfg
Atheismus ist die Negierung von Theismus. Der Theist sagt: "Ich glaube, dass es einen Gott (oder mehrere meinetwegs) gibt", der Atheist sagt: "Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt".
Was für Gebote hat der Atheismus? Was für Verhaltensweisen sind weltweit bei allen Atheisten zu finden, die nicht als Negativ formuliert werden müssen (i.e. "nicht in die Kirche gehen", das zählt nicht, solange "in die Kirche gehen" nicht als Standard etabliert ist, was nicht der Fall ist.)
Offenbar verstehen Sie nicht ganz, was Atheismus eigentlich ist.
http://de.wikipedia.org/w...
kein grund sich zu ärgern oder empören, mehr ist es halt nicht.
mfg
über Religion...
Wir können diesen quatsch einfach nicht lassen...
Das Problem ist, dass viele Atheisten gleich meinen, dass sie alleine Recht haben. Das gleiche Problem hat man bei religiösen Leuten. Warum kann man nicht einfach jedem seins lassen? Und warum muss (wie in diesem Artikel geschehen) immer der Agnostizismus ausgeklammert werden - wo doch sehr viele Menschen sich nicht großartig festlegen oder Pro-Forma-Christen sind. Ich halte ihn immer noch für die gesellschaftsfähigste Geisteshaltung. Einfach nicht glauben - statt zu glauben dass es einen oder keinen Gott gibt. Das bewusst durchzuziehen mag schwer sein, aber das Leben ist halt kein Zuckerschlecken.
Das Problem ist, dass viele Atheisten gleich meinen, dass sie alleine Recht haben. Das gleiche Problem hat man bei religiösen Leuten. Warum kann man nicht einfach jedem seins lassen? Und warum muss (wie in diesem Artikel geschehen) immer der Agnostizismus ausgeklammert werden - wo doch sehr viele Menschen sich nicht großartig festlegen oder Pro-Forma-Christen sind. Ich halte ihn immer noch für die gesellschaftsfähigste Geisteshaltung. Einfach nicht glauben - statt zu glauben dass es einen oder keinen Gott gibt. Das bewusst durchzuziehen mag schwer sein, aber das Leben ist halt kein Zuckerschlecken.
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