ReligionErlaubt ist, was gefällt
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Glauben als leicht konsumierbarer Wellness

6. Glauben macht glücklich

Wer je im Feng-Shui-Hotel übernachtet oder im Möbelhaus einen Buddha gekauft hat, der weiß, dass Glauben heute glücklich machen soll. Er ist kein schwer verdauliches weltanschauliches Komplettpaket mehr, sondern leicht konsumierbare Wellness. Glauben darf schon deshalb nicht anstrengend sein, weil er nicht mehr die "soziale Person" betrifft, sondern in der Freizeit stattfindet und mit all den säkularen Alternativen von Joggen bis Kino konkurriert.

7. Gott fährt Skateboard

Popreligion muss aber nicht weich und anschmiegsam, sondern kann auch aggressiv sein. So widmen prominente Gangsta-Rapper ihre Platten mit sexfixierten, geldgeilen, betont diesseitigen Songs gern "Gott, dem Allmächtigen". Die Blasphemie ist einerseits fromm, andererseits antiautoritär gemeint. Der Sänger begegnet dem Himmelsherrscher auf Augenhöhe. Mein Gott fährt Skateboard hieß eine Skaterhymne aus den Achtzigern. Das demnächst erscheinende neue Album des amerikanischen Rapstars Rick Ross trägt den Titel God Forgives, I Don’t – Gott vergibt, ich nicht.

8. Engel helfen immer

Von allen Protagonisten des Jenseitigen sind Engel heute auf dem westlichen Markt der Religionen mit Abstand am beliebtesten. Sie werden von Krankenhausseelsorgern an Patienten jeglichen Bekenntnisses verschenkt. Sie breiten sich in den Esoterik-Ecken der Buchhandlungen epidemisch aus. Und vielen Deutschen fällt es leichter, an einen Schutzengel als an Gott zu glauben. Die Beamten des Himmels treten nämlich längst nicht mehr als solche auf, sondern haben sich in Bodyguards verwandelt, die der privaten Angstbewältigung dienen und ein Moment von Magie in unsere vernunftgeleitete Gesellschaft tragen.

9. Die Gemeinde will, dass was passiert

Die Maya glaubten, dass alle paar Tausend Jahre ein Zeitalter endet und ein anderes beginnt. Weil der nächste Wendepunkt für den 21. Dezember 2012 geweissagt wurde, strömen nun die Menschen nach Dresden in das Museum, das den originalen Kalender besitzt, und fragen: Wo ist hier der Weltuntergang? Die Frage beruht auf einem typischen interreligiösen Missverständnis, weil sie christliche Apokalypse-Fantasien auf eine Philosophie der zyklischen Wiederkehr überträgt. Den Maya erschien die Endzeit nicht beängstigend, weil sie keinen Endpunkt bedeutete, aber uns verursacht sie schönen Schauder. Vielleicht besteht darin die wahre Sehnsucht der popreligiösen Ära: im Gefühlsausnahmezustand, in der Ekstase, im Rausch.

10. Sinnsuche ist Nebensache

Ekstatische Überschreitung des Selbst gehört heute zum kulturellen Mainstream. Sie geschieht im Risikosport ebenso wie in Musik, Tanz und Meditation. Als Mittel der Entgrenzung dient dabei nicht nur der Geist, sondern vor allem der Körper. Doch der wird von den Kritikern der "spirituellen Revolution" meist unterschätzt. Die landläufige Klage lautet, dass die Spiritualisten durch ihre Denkfaulheit und ihre naive Sinnsuche die drei großen Buchreligionen und namentlich das Christentum intellektuell aufweichen. Aber vielleicht geht es gar nicht um Sinnsuche? In den klösterlichen Führungskräfteseminaren wird oft geschwiegen und geatmet statt geredet. Entspannungsübungen stellen das Körperliche in den Mittelpunkt. Fragt man Topmanager, die eine Auszeit im Kloster genommen haben, nach ihren Beweggründen, dann berichten sie nicht von der Suche nach neuen Wahrheiten, sondern sagen: Ich wollte mit meinen Gewohnheiten brechen und mich fremden Ritualen unterwerfen, ohne missioniert zu werden. Ich wollte anders essen, anders schlafen, anders atmen, anders sein. – Man könnte sagen, dass große Bereiche der sogenannten populären Religion gar nicht religiös sind. Sie sind reines Ritual und kaum geeignet, die großen Weltreligionen auszuhöhlen. Diese Angst könnten die Vertreter der einen reinen Lehre ruhig ablegen und sich mit Blick auf den populären Glaubensmix ein bisschen entspannen.

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Leserkommentare
  1. Dieser bunte Mix, den wir in weiten Teilen Europas haben, funktioniert, weil die Kirche zunehmend an Bedeutung verliert. Fundamentalisten, die nur ihre einzig wahre Wahrheit predigen, werden (zu Recht) misstrauisch beäugt und abgelehnt. Wenn Religion die Monopolstellung in der Sinnsuche verliert, geht es uns allen besser, weil sich die Menschen nicht mehr gegenseitig umbringen über die Frage, wer mit seinen unbeweisbaren Behauptungen nun mehr Recht hat. Ist doch schön.

    Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass die dogmatischen Ansichten der Kirche immer noch in der Politik eine Rolle spielen. Stammzellenforschung, Sterbehilfe, gleichgeschlechtliche Ehen, Abtreibung, Verhütung... Wie selbstverständlich werden die Männer in den bunten Kleidchen als moralische Instanz bemüht, auch wenn sie gerade noch vom Kindesmissbrauchsprozess kommen (falls ein solcher überhaupt stattfindet).

    Kirchliche Schulen und Pflegeheime werden nach wie vor vom Staat finanziert, von unserer aller Steuergelder, nicht nur von der Kirchensteuer, und die (katholische) Kirche nimmt sich dennoch die Frechheit heraus, geschiedene Frauen oder wiederverheiratete Männer zu entlassen, weil ihnen das nicht in den Kram passt. Nebenbei hat der alte Mann in Rom Millionen Menschen auf dem Gewissen, weil er in Afrika die Kondome verbietet, und ganz nebenbei schafft er die Vorhölle ab. Machen uns die Welt, widewide-wie sie uns gefällt...

    Uns geht es vielleicht gut, aber global haben wir noch einen weiten Weg vor uns.

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    • outis
    • 06. April 2012 12:55 Uhr

    Es ist natürlich abgrundtiefböse, dass die Weltanschauungen der Menschen politisch eine Rolle spielen- zumindest wenn es Weltanschauungen außer der Ihren sind, in denen der Alte in Rom nicht das personifizierte Böse ist.
    Christliche Krankenhäuser werden- wie übrigens auch muslimische Zahnärzte und atheistische Gynäkologinnen- durch die Krankenkassen der Patienten finanziert. Schulen und Kindergärten werden in Deutschland staatlich finanziert, und es ist nicht einsehbar, warum christliche Schulen keinen Anspruch darauf haben sollten- auch die Eltern dieser Schüler zahlen Steuern, und wenn sich die ewigen Meckerfritzen nur endlich aufs selbermachen verlegten, dann würden auch "evolutionär-humanistische" Gesamtschulen finanziert werden.
    Der durch und durch böse Alte hat übrigens entgegen aller kursierenden Märchen, Mythen und Glaubenssätze außerhalb seines 40 Hektar großen Evil Empire keinerlei Macht, Präservative zu verbieten. Die Vorstellung eines afrikanischen Katholiken, der so skrupelhaft ist, dass er den Gebrauch von Kondomen aus Gewissensgründen ablehnt, ansonsten aber auf die Sexualmoral pfeift ist lachhaft. Im Übrigen kann man, wenn man denn an Fakten interessiert ist, leicht ergoogeln, dass die HIV Problematik in stark katholisch geprägten Ländern nicht schlimmer ist. Das wäre aber zu erwarten, wenn Sie recht hätten- es ist eine Sage, ein Mythos, ein moderner Aberglaube.

    • kyri
    • 06. April 2012 12:26 Uhr

    Wohl höchstens, wenn sie als Angestellte auf ein Managementkürslein geschickt werden. Ansonsten finden Atheisten mit Sicherheit im weltlichen Angebot genügend Auswahl, auch dann, wenn sie persönliche Schwierigkeiten zu bewältigen haben.

    Säkularisierung bedeutet übrigens nicht, dass alle Atheisten zu sein haben. Nur, dass sich der Staat religiös neutral verhält und Religionsgemeinschaften keine Verhaltensgebote für die Gesamtbevölkerung zu sprechen haben. Dieser Trend ist in vollem Gange und eine Wende ist weit und breit nicht in Sicht.

    Die alleralbernsten Fehlkonstruktionen (Tanzverbote und dergleichen) stehen kurz vor der Abschaffung (in zehn Jahren sind sie weg, wetten?). Die kirchlichen Fassaden vor weitgehend mit Staatsgeldern finanzierten Einrichtungen wie Krankenhäusern und Kindergärten sind am Bröckeln. Und auch das System Staatskirche ist faktisch am Ende, auch wenn dieses sich noch etwas länger halten kann als die Tanzverbote.

    Als private Vereine sollen die Kirchen Mal-, Fasten- und Managementkurse feilbieten können wie andere auch. Ein begrenztes Publikum werden die Kirchen immer finden, und daran braucht sich auch keiner zu stören. Ihre Zeit der normativen Bedeutung ist aber vorbei. Göttin sei Dank.

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    • bugme
    • 06. April 2012 12:32 Uhr

    Der moderne Staat muss jedem den Freiraum geben zu Glauben und auch zum nicht-Glauben - und sie dürfen glücklicherweise in einem freien Staat auch zu ihren Überzeugungen stehen und auch darüber diskutieren.
    Selbstverständlich dürfen sie auch - wie jede nichtreligiöse Institution alle Arten von Kursen anbieten und auch Krankenhäuser, Schulen oder Unis betreiben. Hier sollten Sie die gleichen Förderungen erhalten wie jeder andere private Träger.

    • outis
    • 06. April 2012 13:11 Uhr

    ist dann der Feiertag weg. Weil er ohnehin sinnentleert und entkernt ist wird an Karfreitagen gearbeitet werden- die Rentenversicherung und der Wettbewerb in der globalisierten Wirtschaft machen's einfach nötig. Dann können Sie an über fünfzig Freitagen im Jahr öffentlich tanzen und saufen, allerdings fällt ein Donnerstag für diese Aktivitäten weg, weil Sie wie gesagt am Freitag arbeiten müssen. Was spricht übrigens dagegen sich privat warm zu tanzen und um zwölf in die Disko zu gehen?

    • bugme
    • 06. April 2012 12:32 Uhr

    Der moderne Staat muss jedem den Freiraum geben zu Glauben und auch zum nicht-Glauben - und sie dürfen glücklicherweise in einem freien Staat auch zu ihren Überzeugungen stehen und auch darüber diskutieren.
    Selbstverständlich dürfen sie auch - wie jede nichtreligiöse Institution alle Arten von Kursen anbieten und auch Krankenhäuser, Schulen oder Unis betreiben. Hier sollten Sie die gleichen Förderungen erhalten wie jeder andere private Träger.

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    nun, verzeihen sie falls ich ihrem kommentar zu unrecht kritisiere, aber in zeiten in denen so mancher mensch nicht-glauben als weltanschauung deklarieren möchte und fordert es können ja auch atheisten krankenhäuser gründen, muss man ein wenig aufpassen wie man formuliert.
    atheismus ist keine ideologie (wertfrei), sondern lediglich die ablehnung eines theozentrischen weltbildes....

    • outis
    • 06. April 2012 12:55 Uhr

    Es ist natürlich abgrundtiefböse, dass die Weltanschauungen der Menschen politisch eine Rolle spielen- zumindest wenn es Weltanschauungen außer der Ihren sind, in denen der Alte in Rom nicht das personifizierte Böse ist.
    Christliche Krankenhäuser werden- wie übrigens auch muslimische Zahnärzte und atheistische Gynäkologinnen- durch die Krankenkassen der Patienten finanziert. Schulen und Kindergärten werden in Deutschland staatlich finanziert, und es ist nicht einsehbar, warum christliche Schulen keinen Anspruch darauf haben sollten- auch die Eltern dieser Schüler zahlen Steuern, und wenn sich die ewigen Meckerfritzen nur endlich aufs selbermachen verlegten, dann würden auch "evolutionär-humanistische" Gesamtschulen finanziert werden.
    Der durch und durch böse Alte hat übrigens entgegen aller kursierenden Märchen, Mythen und Glaubenssätze außerhalb seines 40 Hektar großen Evil Empire keinerlei Macht, Präservative zu verbieten. Die Vorstellung eines afrikanischen Katholiken, der so skrupelhaft ist, dass er den Gebrauch von Kondomen aus Gewissensgründen ablehnt, ansonsten aber auf die Sexualmoral pfeift ist lachhaft. Im Übrigen kann man, wenn man denn an Fakten interessiert ist, leicht ergoogeln, dass die HIV Problematik in stark katholisch geprägten Ländern nicht schlimmer ist. Das wäre aber zu erwarten, wenn Sie recht hätten- es ist eine Sage, ein Mythos, ein moderner Aberglaube.

    Antwort auf "Ein Anfang"
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    Von Krankenhäusern und Ärzten habe ich überhaupt nichts geschrieben, ich habe mich auf Pflegeheime bezogen, in denen Mitarbeiterinnen gerne mal gekündigt wird, wenn sie geschieden sind. Passiert auch bei Kindergärten.

    Außerdem haben Sie meine Kritik nicht verstanden: Alle Schulen, Kindergärten etc. werden staatlich finanziert, aber nur die in christlicher Trägerschaft dürfen sich über das Anti-Diskriminierungsgesetz hinwegsetzen und nach Lust und Laune Menschen entlassen, basierend auf irrationalem Unsinn.

    Was Afrika angeht: von den 10 Staaten in Afrika mit der höchsten HIV Prävalenz sind 8 christlich bzw. dort ist das Christentum die am weitesten verbreitete Religion. Swasiland, Lesotho, Namibia, Südafrika, Simbabwe, Sambia. Schauen Sie selbst nach, bevor Sie hier so haltlosen Unsinn erzählen.

    Und wenn Sie erzählen, der Papst habe außerhalb des Vatikans keine Macht, dann ist Ihnen in Ihrer Naivität nun wirklich nicht mehr zu helfen.

    • outis
    • 06. April 2012 13:11 Uhr

    ist dann der Feiertag weg. Weil er ohnehin sinnentleert und entkernt ist wird an Karfreitagen gearbeitet werden- die Rentenversicherung und der Wettbewerb in der globalisierten Wirtschaft machen's einfach nötig. Dann können Sie an über fünfzig Freitagen im Jahr öffentlich tanzen und saufen, allerdings fällt ein Donnerstag für diese Aktivitäten weg, weil Sie wie gesagt am Freitag arbeiten müssen. Was spricht übrigens dagegen sich privat warm zu tanzen und um zwölf in die Disko zu gehen?

  2. 6. hobby

    nun, verzeihen sie falls ich ihrem kommentar zu unrecht kritisiere, aber in zeiten in denen so mancher mensch nicht-glauben als weltanschauung deklarieren möchte und fordert es können ja auch atheisten krankenhäuser gründen, muss man ein wenig aufpassen wie man formuliert.
    atheismus ist keine ideologie (wertfrei), sondern lediglich die ablehnung eines theozentrischen weltbildes....

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    • outis
    • 06. April 2012 13:24 Uhr

    Christentum ist keine Weltanschauung, sondern lediglich die Ablehnung einer theophoben Ideologie (wertfrei).

    • bugme
    • 06. April 2012 14:49 Uhr

    letzten Endes sind Atheisten keine Agnostiker.
    Trotzdem bin ich dafür, dass sich alle zu gleichen Bedingungen am Sozialsystem beteidigen sollen/können/dürfen.

    Klar, dass es weniger Atheisten dazu drängt selbstlos Krankenhäuser in der dritten Welt aufzubauen im vergleich zu christlichen Organisationen - da man hier nur Geld verliert.
    Aber das ist eine andere Geschichte und passt nicht zu diesem Artikel.

    Hallo kannichtsein,
    .
    Zitat: "atheismus ist keine ideologie (wertfrei), sondern lediglich die ablehnung eines theozentrischen weltbildes"
    Für diese Nicht-Ideologie wird allerdings ganz schön heftig missioniert.

    • outis
    • 06. April 2012 13:24 Uhr

    Christentum ist keine Weltanschauung, sondern lediglich die Ablehnung einer theophoben Ideologie (wertfrei).

    Antwort auf "hobby"
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    Atheismus ist die Negierung von Theismus. Der Theist sagt: "Ich glaube, dass es einen Gott (oder mehrere meinetwegs) gibt", der Atheist sagt: "Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt".

    Was für Gebote hat der Atheismus? Was für Verhaltensweisen sind weltweit bei allen Atheisten zu finden, die nicht als Negativ formuliert werden müssen (i.e. "nicht in die Kirche gehen", das zählt nicht, solange "in die Kirche gehen" nicht als Standard etabliert ist, was nicht der Fall ist.)

    Offenbar verstehen Sie nicht ganz, was Atheismus eigentlich ist.

    http://de.wikipedia.org/w...

    kein grund sich zu ärgern oder empören, mehr ist es halt nicht.

    mfg

    • mussec
    • 06. April 2012 13:25 Uhr

    über Religion...

    Wir können diesen quatsch einfach nicht lassen...

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    • Morbox
    • 07. April 2012 12:42 Uhr

    Das Problem ist, dass viele Atheisten gleich meinen, dass sie alleine Recht haben. Das gleiche Problem hat man bei religiösen Leuten. Warum kann man nicht einfach jedem seins lassen? Und warum muss (wie in diesem Artikel geschehen) immer der Agnostizismus ausgeklammert werden - wo doch sehr viele Menschen sich nicht großartig festlegen oder Pro-Forma-Christen sind. Ich halte ihn immer noch für die gesellschaftsfähigste Geisteshaltung. Einfach nicht glauben - statt zu glauben dass es einen oder keinen Gott gibt. Das bewusst durchzuziehen mag schwer sein, aber das Leben ist halt kein Zuckerschlecken.

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