AtomstreitNoch einmal reden? Einmal noch!

Die letzte Chance der Diplomatie im Streit um Irans Atomprogramm.

Das Kernkraftwerk Buschehr im Süden des Iran

Das Kernkraftwerk Buschehr im Süden des Iran

An der Nordspitze Omans ist die Straße von Hormus ungefähr vierzig Kilometer breit, bei klarem Wetter kann man die iranische Küste gut sehen. Nachbarn kennen einander am besten, sagte sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle und besuchte das Sultanat Oman Ende März zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres. Sultan Qabus, seit 1970 an der Macht, hatte es in Teheran schon mit dem Schah zu tun. Ein guter Gesprächspartner in schwierigen Zeiten.

Es ist Sonntagmittag, und der Minister macht sich auf den Weg zum Sultan. In der Lobby des Luxushotels Chedi gibt er vor den mitgereisten Journalisten noch ein kurzes Statement ab. »Wir wollen eine atomare Bewaffnung des Irans verhindern«, Deutschland strebe nach einer politischen Lösung. »Wir arbeiten an einer Zwei-Wege-Strategie: Sanktionen und Gespräche.« Die Lage in der Region sei »sehr ernst«, sagt Westerwelle, dann rauscht er ab zum Sultan.

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Sanktionen und Gespräche: An diesem Samstag beginnt in Istanbul eine neue Verhandlungsrunde über das iranische Atomprogramm. Dem Unterhändler Teherans sitzen die Vertreter der fünf Ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat (USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich) und Deutschlands gegenüber – im Diplomaten-Jargon »P5+1«. Schon über den Verhandlungsort gab es kleinlichen Streit. Die westlichen Regierungen hatten an Genf gedacht oder an Wien, den Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Der Iran aber schlug Peking vor, Bagdad oder Damaskus. Ausgerechnet Damaskus! Schon da fragte sich mancher, wie ernst meint es der Iran mit den Gesprächen diesmal?

Seit zehn Jahren spielt Teheran auf Zeit. Wenn der Druck wächst, zeigt es sich gesprächsbereit. Dann mauert das Regime wieder, verweigert den Inspektoren der IAEA den Besuch wichtiger Militäreinrichtungen. Währenddessen drehen sich in den iranischen Uran-Anreicherungsanlagen immer mehr Zentrifugen.


Irans Atomprogramm auf einer größeren Karte anzeigen

Das Regime beharrt weiter darauf, es wolle die Kernenergie nur friedlich nutzen, zur Stromversorgung und für die Behandlung von Krebspatienten. Eine friedliche Nutzung der Kernenergie steht dem Iran zu. Hier läge der Ansatz für einen Kompromiss, denn auch der Westen kann dem Iran dieses Recht nicht bestreiten. Wie hoch darf der Iran zu welchem Zweck anreichern? Darum müsste es in den Verhandlungen gehen – wäre da nur ein Mindestmaß an gegenseitigem Vertrauen.

Tatsächlich aber kauft im Westen den Iranern die gute Absicht schon lange niemand mehr ab. Die Ungeduld wächst. Diesmal, so heißt es nicht nur in Berlin, müsse Teheran »liefern«. US-Präsident Barack Obama spricht von einer »letzten Chance«, die Krise diplomatisch zu lösen.

Im Schatten der israelischen Angriffsdrohungen legen die westlichen Regierungen weitreichende Forderungen auf den Tisch. Der Iran soll den gesamten Bestand seines auf 20 Prozent angereicherten Urans aus dem Land schaffen. Die tief verbunkerte Anreicherungsanlage in Fordo nahe der heiligen Stadt Ghom solle sofort geschlossen und später demontiert werden.
 

Leserkommentare
  1. Wie viele der Grass-Befürworter sind für den Atomausstieg in Deutschland?

    99% oder vielleicht doch nur 98%?

    Ein- und dieselben Personen unterstützen die Atomenergie im Iran. In einem ERDBEBENGEBIET!

    Grass ist in Sorge, dass der Iran ausgelöscht werden "könnte". Wieso übersieht er dabei, dass ein ziviler Unfall ebenfalls verheerende Auswirkungen haben könnte. Nicht einmal die Japaner waren gegen Erdbeben gefeit.

    Es will mir sowieso nicht einleuchten, wieso der Iran überhaupt zivile Atomkraft braucht. Der Iran hat die DRITTGROESSTEN Erdölreserven der Welt und die ZWEITGROESSTEN Erdgasreserven der Welt!

    Reserven wohlgemerkt!

    Die Grass-Befürworter sollen mir mit bitte mal erklären, wieso sie in Deutschland die zivile Nutzung bekämpfen und im Iran absegnen. Schweigen interpretiere ich als Sprachlosigkeit, als die Abwesenheit von konsistenten Argumenten.

    Eine Leserempfehlung
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    Eben weil Grass recht hat, benötigt der Iran nicht nur ein ziviles Atomprogramm, sondern eben auch ein militärisches, welches dem diplomatischen Druck zufolge aber als solches derzeit nicht existiert, aber ständig beschworen wird.
    Entscheidend in dieser Frage sind übrigens auch die Öl- und Gasreserven, welche für Weltpolizisten MIT Atomwaffen, aber ohne Abrüstungswille, erwiesenermassen ein Leckerbissen sind.
    Insofern geht es gar nicht darum, ob Atomkraftwerke in Erdbebengebieten sinnvoll sind. Es geht darum, ob die Chance eines GAU höher ist, als ein Angriff durch Israel, die USA, oder beide. Und ich glaube hier bewegen wir uns in Relationen von 1:1.000.000.

    Und warum hat dieser Grass eigentlich nichts gegen Autos gesagt? Da sterben ja auch viele Menschen! Da sieht man mal, wie scheinheilig der ist. Konzentriert sich auf den Krieg und lässt die wichtigen Dinge einfach weg!

    Haushaltsunfälle, Sportverletzungen und Treppenstürze - wer davon nicht reden will, muss vom Kriege schweigen!

    • Karl63
    • 13.04.2012 um 18:03 Uhr

    gibt es auch regelmäßig Erdbeben und dennoch betreiben die USA Atomkraftwerke in der Region. Selbst in Japan, wo sich die Gefahr durch Erdbeben nochmals höher liegt, stand man bis zum März 2011 fest zur Nutzung der Kernenergie.
    Der Punkt ist, durch den Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag wird dem Iran ausdrücklich das Recht eingeräumt, Kernenergie für nicht-militärische Zwecke zu nutzen. Anders Ausgedrückt, die Iraner dürfen in Russland so viele AKWs bestellen, wie sie bezahlen können. Wir können niemand daran hindern, viel Geld in obsolete Technologie zu investieren.
    Was hier in Deutschland geschieht, das läuft unter dem Stichwort "Technologiewandel". Für die Deutsche Industrie - kleine wie große Unternehmen - ist das mit der Kernenergie verbundene Innovationspotential schon seit den achtziger Jahren weitestgehend ausgeschöpft. Die gezielte Förderung von Regenerativen Energien hat eine Menge Innovationen (nebst Arbeitsplätzen) hervorgebracht, nur mit den Kosten da sind wir gegenüber fossilen Energieträgern noch nicht ganz konkurrenzfähig. Obwohl, wenn durch einen Krieg im Nahen Osten eine neue "Ölkrise" ausgelöst wird, schaut dies schon wieder ganz anders aus.

    Eben weil Grass recht hat, benötigt der Iran nicht nur ein ziviles Atomprogramm, sondern eben auch ein militärisches, welches dem diplomatischen Druck zufolge aber als solches derzeit nicht existiert, aber ständig beschworen wird.
    Entscheidend in dieser Frage sind übrigens auch die Öl- und Gasreserven, welche für Weltpolizisten MIT Atomwaffen, aber ohne Abrüstungswille, erwiesenermassen ein Leckerbissen sind.
    Insofern geht es gar nicht darum, ob Atomkraftwerke in Erdbebengebieten sinnvoll sind. Es geht darum, ob die Chance eines GAU höher ist, als ein Angriff durch Israel, die USA, oder beide. Und ich glaube hier bewegen wir uns in Relationen von 1:1.000.000.

    Und warum hat dieser Grass eigentlich nichts gegen Autos gesagt? Da sterben ja auch viele Menschen! Da sieht man mal, wie scheinheilig der ist. Konzentriert sich auf den Krieg und lässt die wichtigen Dinge einfach weg!

    Haushaltsunfälle, Sportverletzungen und Treppenstürze - wer davon nicht reden will, muss vom Kriege schweigen!

    • Karl63
    • 13.04.2012 um 18:03 Uhr

    gibt es auch regelmäßig Erdbeben und dennoch betreiben die USA Atomkraftwerke in der Region. Selbst in Japan, wo sich die Gefahr durch Erdbeben nochmals höher liegt, stand man bis zum März 2011 fest zur Nutzung der Kernenergie.
    Der Punkt ist, durch den Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag wird dem Iran ausdrücklich das Recht eingeräumt, Kernenergie für nicht-militärische Zwecke zu nutzen. Anders Ausgedrückt, die Iraner dürfen in Russland so viele AKWs bestellen, wie sie bezahlen können. Wir können niemand daran hindern, viel Geld in obsolete Technologie zu investieren.
    Was hier in Deutschland geschieht, das läuft unter dem Stichwort "Technologiewandel". Für die Deutsche Industrie - kleine wie große Unternehmen - ist das mit der Kernenergie verbundene Innovationspotential schon seit den achtziger Jahren weitestgehend ausgeschöpft. Die gezielte Förderung von Regenerativen Energien hat eine Menge Innovationen (nebst Arbeitsplätzen) hervorgebracht, nur mit den Kosten da sind wir gegenüber fossilen Energieträgern noch nicht ganz konkurrenzfähig. Obwohl, wenn durch einen Krieg im Nahen Osten eine neue "Ölkrise" ausgelöst wird, schaut dies schon wieder ganz anders aus.

    • mahkay
    • 13.04.2012 um 15:17 Uhr

    Ursachen:
    Der Dollar hat eigentlich kein Wert mehr.
    Der Wert wird nur noch von der Militär gestützt.

    Wie?
    Länder die Ihre Rohstoffe, wie Gaz und Öl, nicht in Dollar verkauft haben, wurden dafür bestraft.
    Bsp. sind Irak und Lybien.

    Seit einigen Jahren verkauft auch Iran ihre Rohstoffe nicht mehr in der Dollar Währung.

    US Staatsanleihen haben schon lange keine richtigen Abnehmer, ausser der FED.

    Die Symbiose zu Israel:
    Wie meinen Sie wird Israel finanziell am Leben erhalten?
    Israel hat sehr hohe Ausgaben. Z.B. das Militär.
    Und kaum Einnahmen.

    Woher das Geld kommt, kann man jetzt überlegen und ableiten.
    Ich werde es nicht nennen, da sonst die Keule mit der Verschwörungstheorie kommt.

    Also, nicht ohne Grund will Israel hier ein Schlag gegen Iran.

    Ich frage mich hier nur, wie China und RUS hier reagieren werden.
    GGrass hat daher volkommen Recht.
    Es droht ein größeres Unheil.

    Eine Leserempfehlung
    • Bashu
    • 13.04.2012 um 15:17 Uhr

    so würde beiden Seiten Gerechtigkeit widerfahren.

    Antwort auf "Was wäre wenn,"
  2. So argwöhnisch man auch Israel und die USA betrachten mag: einen Krieg gegen den Iran wird es nicht geben. Beiden Ländern war die Suche nach diplomatischen Lösungen in der Vergangenheit IMMER egal. Dass sie sich beide dieser lästigen Prozedur unterziehen, zeugt von dem militärischen Unvermögen Israels und dem fehlenden Willen der Amerikaner einen Krieg gegen den Iran zu beginnen. Die Amerikaner haben sich schon längst mit einem atomar bewaffneten Iran abgefunden. Anders ist es nicht zu erklären, warum sie die außenpolitischen und finanziellen Kosten des Raketenabwehrsystems in Osteuropa tragen. Und Israel hat in der Vergangenheit einfach zugeschlagen, ohne vorherige Drohungen und Getöse. Der Iran ist einfach ein anderes Kaliber als der Irak, Libyen oder Afghanistan.

  3. Israel selbst hat ein Atomprgramm das völlig ungeprüft durch die IAEA durchgeführt wird.

    Warum behauptet da nun niemand das Israel vor hat Gaza und Iran zu vernichten mit Atomwaffen?

    Auserdem warum ist Israel und die anderen Staaten der Welt der Meinung sie dürften bestimmen wer Atomenergie nutzt und wer nicht?

    2 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Warum behauptet da nun niemand das Israel vor hat Gaza und Iran zu vernichten mit Atomwaffen?" Sinnbefreite Frage - dann hätten sie es lange getan.

    "Auserdem warum ist Israel und die anderen Staaten der Welt der Meinung sie dürften bestimmen wer Atomenergie nutzt und wer nicht?" Weil einige Menschen bereits begriffen haben, dass es dem Iran eben nicht nur um die zivile Nutzung geht.

    "Warum behauptet da nun niemand das Israel vor hat Gaza und Iran zu vernichten mit Atomwaffen?"

    Weil Israel noch nie gedroht hat, den Iran oder Gaza zu vernichten.

    Das ist einer der entsceidenden Unterschiede!

    • Karl63
    • 13.04.2012 um 18:24 Uhr

    wenn jemand auf die (reichlich abwegige) Idee käme über Gaza eine Kernwaffe zu zünden, dann wäre die Gefahr sehr groß, dass der Radioaktive Niederschlag (Fallout) mit dem Wind bis nach Israel getragen wird.
    Die räumliche Distanz zwischen dem Iran und Israel ist so groß, dass eine Kernwaffendetonation im Iran keinerlei Auswirkungen in Israel haben würde. Der Punkt ist mehr, ein nuklearer Angriff auf den Iran würde die Interessen der Großmächte (namentlich die USA und Russland) in der Region massiv verletzen. Es ist wohl kein Geheimnis, die Wirtschafts- und Militärhilfe durch die USA sichert die Existenz Israels.

    "Warum behauptet da nun niemand das Israel vor hat Gaza und Iran zu vernichten mit Atomwaffen?" Sinnbefreite Frage - dann hätten sie es lange getan.

    "Auserdem warum ist Israel und die anderen Staaten der Welt der Meinung sie dürften bestimmen wer Atomenergie nutzt und wer nicht?" Weil einige Menschen bereits begriffen haben, dass es dem Iran eben nicht nur um die zivile Nutzung geht.

    "Warum behauptet da nun niemand das Israel vor hat Gaza und Iran zu vernichten mit Atomwaffen?"

    Weil Israel noch nie gedroht hat, den Iran oder Gaza zu vernichten.

    Das ist einer der entsceidenden Unterschiede!

    • Karl63
    • 13.04.2012 um 18:24 Uhr

    wenn jemand auf die (reichlich abwegige) Idee käme über Gaza eine Kernwaffe zu zünden, dann wäre die Gefahr sehr groß, dass der Radioaktive Niederschlag (Fallout) mit dem Wind bis nach Israel getragen wird.
    Die räumliche Distanz zwischen dem Iran und Israel ist so groß, dass eine Kernwaffendetonation im Iran keinerlei Auswirkungen in Israel haben würde. Der Punkt ist mehr, ein nuklearer Angriff auf den Iran würde die Interessen der Großmächte (namentlich die USA und Russland) in der Region massiv verletzen. Es ist wohl kein Geheimnis, die Wirtschafts- und Militärhilfe durch die USA sichert die Existenz Israels.

  4. Tatsächlich wird in diesem Punkt regelmässig mit Desinformation gearbeitet, indem Fakten in neue Zusammenhänge montiert werden, die es so nicht gibt. Dies ist meine bescheidene Erkenntnis, nachdem ich mich anderweitig informiert habe.
    Der Iran benötigt bauartbedingt für seinen Reaktor auf 20% angereichertes Uran. Normalerweise benötigen Reaktoren 5%iges Uran. Uran wird in hintereinandergeschalteten Zentrifugen angereichert. Lässt man das Uran mehrmals durchlaufen, erhöht sich auch der Grad der Anreicherung. Eine reine Zeitfrage. Mehr Zentrifugen sind also kein Fortschritt bei der Entwicklung von Waffen, denn der entscheidende Punkt ist die schon lange vollzogene Hintereinanderschaltung. Der Iran könnte also schon seit einiger Zeit 5%, 20% oder auch 90%iges Uran anreichern, wenn er wollte. Das vorhandene 20%ige Uran, welches laut Forderung ausser Landes geschafft werden soll, ist für den Bau von Atombomben wertlos und wird für den Reaktor in Teheran benötigt. Es könnte natürlich auch weiter angereichert werden, zum Beispiel in Fordo, wo dieser Prozess jetzt auch unerreichbar für Bombenangriffe stattfinden könnte.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Woher weiss man dass?"
  5. Waffengerchtigkeit wenn das Verhältnis der Kontrahenten so bestellt ist wie im nahen Osten und die zahlenmäßig viel stärkere Seite kaum berechenbar ist?

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Was wäre wenn,"
    • Bashu
    • 13.04.2012 um 15:21 Uhr

    "den gesamten Bestand seines auf 20 Prozent angereicherten Urans aus dem Land" zu schaffen und ihre Anlagen zu demontieren. Aber nein, wir messen ja nicht mit zweierlei Maß...

    6 Leserempfehlungen
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    "Niemand würde von USA oder Israel erwarten "den gesamten Bestand seines auf 20 Prozent angereicherten Urans aus dem Land" zu schaffen und ihre Anlagen zu demontieren. Aber nein, wir messen ja nicht mit zweierlei Maß..."

    Natürlich gibt es zu berücksichtigende Unterschiede zwischen den USA oder Israel und dem Iran!

    Dürfen etwa Minderjährige alles, was Erwachsene dürfen?
    Haben Straftäter etwa die selben Rechte, wie unbescholtene
    Bürger?

    Der Iran hat schließlich bereits mehrfach gedroht, Israel vernichten zu wollen.

    Einfach mal so als vertrauensbildende Maßnahme sagt der Iran die rituellen "Tod USA, Tod Israel" Demonstrationen ab, auch die üblichen Fahnenverbrennungen und die markigen Sprüche über die Eroberung Tel Avivs werden mal ausgelassen. Statt dessen erklärt der Präsident einfach mal, dass er eine Zweistaatenlösung auf Basis der 67er Grenze als Grundlage einer dauerhaften Friedensordnung im Nahen Osten akzeptieren würde.
    Ohne diese kleinen Nebenaspekte würden nämlich auch andere Staaten die Lage deutlich entspannter sehen

    "Niemand würde von USA oder Israel erwarten "den gesamten Bestand seines auf 20 Prozent angereicherten Urans aus dem Land" zu schaffen und ihre Anlagen zu demontieren. Aber nein, wir messen ja nicht mit zweierlei Maß..."

    Natürlich gibt es zu berücksichtigende Unterschiede zwischen den USA oder Israel und dem Iran!

    Dürfen etwa Minderjährige alles, was Erwachsene dürfen?
    Haben Straftäter etwa die selben Rechte, wie unbescholtene
    Bürger?

    Der Iran hat schließlich bereits mehrfach gedroht, Israel vernichten zu wollen.

    Einfach mal so als vertrauensbildende Maßnahme sagt der Iran die rituellen "Tod USA, Tod Israel" Demonstrationen ab, auch die üblichen Fahnenverbrennungen und die markigen Sprüche über die Eroberung Tel Avivs werden mal ausgelassen. Statt dessen erklärt der Präsident einfach mal, dass er eine Zweistaatenlösung auf Basis der 67er Grenze als Grundlage einer dauerhaften Friedensordnung im Nahen Osten akzeptieren würde.
    Ohne diese kleinen Nebenaspekte würden nämlich auch andere Staaten die Lage deutlich entspannter sehen

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