HochschulpolitikSo kommt kein neuer Leibniz!

Und der nächste Bill Gates auch nicht: Mit dem Spardiktat ruinieren wir unsere Wissenschaft

Professor Joachim Schultz ging in diesem Jahr in Pension, er ging vorzeitig. Die Bologna-Reform, erklärte er, zwinge ihn, nur noch akademisches Prekariat auszubilden. Da er sich an seiner Bayreuther Universität von der Bürokratie umzingelt sehe, die ihm die Möglichkeit kreativer Arbeit und Lehre genommen habe, und er nicht weiter an der zunehmenden Verschulung der Hochschule beteiligt sein wolle, beschloss er, sich in den Ruhestand zu verabschieden.

Vor einem halben Jahr erschien ein Roman von mir, Weiskerns Nachlass, dessen Held ähnlich verzweifelt ist wie Professor Schultz, doch für ihn kommt eine vorzeitige Pensionierung nicht in Betracht, er hat nur eine halbe Stelle, auf deren Weiterführung er Jahr für Jahr hofft, und nach dem Ende seiner Universitätslaufbahn erwartet ihn als Lohn für ein deutsches Forscherleben keine Pension, sondern die Altersarmut. Nach der Veröffentlichung meldeten sich unabhängig voneinander achtundzwanzig Professoren bei mir. Sie beklagten, dass mein Held ein Geisteswissenschaftler sei und der Leser daher glauben könne, in den Naturwissenschaften, in der Mathematik, in der Grundlagenforschung sehe es anders aus und besser. Und dann erzählten sie, allesamt Naturwissenschaftler, die Horrorgeschichten ihrer Hochschule und ihres Fachbereiches. Und schließlich nahm auch die Rektorin meiner Universität das Buch zum Anlass, um in der ZEIT über die Probleme der Leipziger Alma Mater zu berichten.

Anzeige

Professor Joachim Schultz ist der Meinung, die gegenwärtige Bildungsmisere wie sein verfrühter Abschied von der Universität seien durch jene Erklärung verursacht, die 1999 von neunundzwanzig europäischen Bildungsministern in Bologna unterzeichnet wurde. Die wahren Ursachen aber liegen nicht dreizehn Jahre zurück, sondern mehr als zwanzig Jahre. Ursächlich für den Ärger von Professor Schultz waren der Streik der Danziger Arbeiter, die samtene Revolution von Prag und die Demonstrationen in Ostdeutschland. In ihrer Folge kippte in Berlin ein monströses Bauwerk, vier Meter hoch und 156 Kilometer lang, und dieser Fall erschütterte und veränderte nicht allein Berlin und Deutschland, sondern Europa und die Welt. Die Umwälzungen durch den Mauerfall sind noch heute nicht vollständig absehbar.

Das Ende des Römischen Reiches hatte für Europa Auswirkungen, die noch sechs Jahrhunderte später im politischen Geschehen wie im Alltag bemerkbar waren. Die Französische Revolution formte für mehr als zweihundert Jahre weltweit die Geschichte der Nationen. Der Fall der Berliner Mauer wird vermutlich in vergleichbar großen Zeiträumen die Menschheitsgeschichte prägen, denn mit diesem Fall fiel auch die Einteilung der Welt in eine Erste, Zweite und Dritte und konnte die zuvor viel beredete Globalisierung tatsächlich einsetzen.

Das Kapital nahm anfangs verwundert und zögernd den unerwarteten Glücksfall eines grandios erweiterten Handelsplatzes wahr. Wie gewöhnlich scheu und besorgt, streckte es in den ersten Jahren nach dem Mauerfall seine Fühler vorsichtig aus, erkundete Chancen und Risiken und nutzte den sich eröffnenden Markt für den Absatz seiner Produkte. Dann wurde es, von der Rendite beflügelt, sicherer und kühn, entdeckte nicht nur den neuen Konsumenten, sondern auch den preisgünstigeren Produzenten. Nun verschwanden die Werkbänke aus der vormals Ersten Welt, sie wurden in Osteuropa aufgestellt, bald danach in Asien. Und zwei Kontinente warten noch auf die Segnungen der Globalisierung, auf das florierende Kapital, das unentwegt nach günstigeren Produktionsstätten sucht. Suchen muss, um nicht von der Konkurrenz vernichtet zu werden, denn die gesamte Maschinerie der Kapitalverwertung, von der Produktionsstätte bis zur Bank, unterliegt unaufhörlich und Tag für Tag einer erbarmungslosen Evaluierung.

Nach der Freiheit kommt nun die Gleichheit in die Welt. Die Brüderlichkeit bleibt auf der Agenda der Politik und aller Politiker, allerdings mit dem Vermerk: p. m. Post mortem. Gleichheit verlangt gleiche Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten für alle Menschen, und dies ist auf dem Niveau der vormals Ersten Welt nicht zu erreichen. Langfristig wird die Erste Welt verarmen, muss sie absinken auf einen allen gemeinsamen Level. Ein schmerzlicher Prozess für uns, die Bewohner der Ersten Welt und langjährigen Nutznießer der beiden anderen Welten, doch er ist gerechtfertigt, um umfassende Gerechtigkeit und Gleichheit aller Menschen zu erreichen.

Es muss gespart und eingespart werden, es wird schärfer gerechnet und »was sich nicht rechnet« minimiert oder abgeschafft.

Leserkommentare
  1. 17. .....

    Herr Hein mag übertreiben, aber ist es nicht tatsächlich so, dass die Exzellenzinitiative die Misere des akademischen Proletariats nicht zu lösen vermag? Ich frage ganz ehrlich, da ich nicht aus Deutschland stamme - meines Wissens bietet nämlich auch die Exzellenzinitiative keine zumindest minim planbare akademische Karriere mit Aussicht auf Festanstellung, sodass die bestehenden Probleme perpetuiert werden. Ich will nicht noch eine Projektstelle für x Jahre, sondern die Einführung von Tenure-Track-Positionen und unbefristeten Stellen im oberen Mittelbau. Die bestehende Situation, in der man irgendwann mit vierzig erfährt, ob man es geschafft hat und eine Professur erlangt oder ob man mit Hartz IV enden wird, ist vollkommen untragbar und harrt noch konstruktiver Lösungsvorschläge von Politik und Unis.

    2 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    In der Tat, die Anti-Planbarkeit einer akademischen Karriere in D ist ein Strukturproblem hierzulande, mit Wurzeln bis in das 19. Jahrhundert hinein. Die Exzellenzinitiative hat daran nichts verbessert, die Lage allerdings auch nicht qualitativ (wohl aber quantitativ durch weitere Betonung von Dritt- gegenüber Grundmitteln) verschlechtert. Das Establishment der deutschen universitären Professorenschaft (das ja das System erfolgreich durchlaufen hat) davon zu überzeugen, dass ein Minimum an Planbarkeit (z.B. Juniorprofessuren mit tenure und ein gewisser Bestand an lehrorientierten Mittelbau-Dauerstellen) nicht etwa wissenschaftsfeindlich, sondern vielmehr wissenschaftsfreundlich ist, wird wohl noch eine Weile dauern...
    Der nicht berufene Habilitierte auf Hartz IV ist allerdings auch kein Massenphänomen. "Irgendwas geht immer", namentlich für Hochschulabsolventen. Und da alles (mindestens) 2 Seiten hat: Wer sich auf eine Habil z.B. in denjenigen Geisteswissenschaften einlässt, wo permanent ca. 10 Habilitationen pro freiwerdender Professur nachproduziert werden, sollte wissen, auf welchen riskanten Weg man sich begibt und dass man dann a) zu den Besten gehören und b) darüber hinaus Berufungsglück haben muss. Es handelt sich ja um erwachsene, selbstbestimmte Individuen. Wenn das Angebot um so vieles größer ist als die Nachfrage, helfen auch keine planbareren Karrierewege, denn dann wird eben an anderer Stelle gesiebt.

    In der Tat, die Anti-Planbarkeit einer akademischen Karriere in D ist ein Strukturproblem hierzulande, mit Wurzeln bis in das 19. Jahrhundert hinein. Die Exzellenzinitiative hat daran nichts verbessert, die Lage allerdings auch nicht qualitativ (wohl aber quantitativ durch weitere Betonung von Dritt- gegenüber Grundmitteln) verschlechtert. Das Establishment der deutschen universitären Professorenschaft (das ja das System erfolgreich durchlaufen hat) davon zu überzeugen, dass ein Minimum an Planbarkeit (z.B. Juniorprofessuren mit tenure und ein gewisser Bestand an lehrorientierten Mittelbau-Dauerstellen) nicht etwa wissenschaftsfeindlich, sondern vielmehr wissenschaftsfreundlich ist, wird wohl noch eine Weile dauern...
    Der nicht berufene Habilitierte auf Hartz IV ist allerdings auch kein Massenphänomen. "Irgendwas geht immer", namentlich für Hochschulabsolventen. Und da alles (mindestens) 2 Seiten hat: Wer sich auf eine Habil z.B. in denjenigen Geisteswissenschaften einlässt, wo permanent ca. 10 Habilitationen pro freiwerdender Professur nachproduziert werden, sollte wissen, auf welchen riskanten Weg man sich begibt und dass man dann a) zu den Besten gehören und b) darüber hinaus Berufungsglück haben muss. Es handelt sich ja um erwachsene, selbstbestimmte Individuen. Wenn das Angebot um so vieles größer ist als die Nachfrage, helfen auch keine planbareren Karrierewege, denn dann wird eben an anderer Stelle gesiebt.

  2. In der Tat, die Anti-Planbarkeit einer akademischen Karriere in D ist ein Strukturproblem hierzulande, mit Wurzeln bis in das 19. Jahrhundert hinein. Die Exzellenzinitiative hat daran nichts verbessert, die Lage allerdings auch nicht qualitativ (wohl aber quantitativ durch weitere Betonung von Dritt- gegenüber Grundmitteln) verschlechtert. Das Establishment der deutschen universitären Professorenschaft (das ja das System erfolgreich durchlaufen hat) davon zu überzeugen, dass ein Minimum an Planbarkeit (z.B. Juniorprofessuren mit tenure und ein gewisser Bestand an lehrorientierten Mittelbau-Dauerstellen) nicht etwa wissenschaftsfeindlich, sondern vielmehr wissenschaftsfreundlich ist, wird wohl noch eine Weile dauern...
    Der nicht berufene Habilitierte auf Hartz IV ist allerdings auch kein Massenphänomen. "Irgendwas geht immer", namentlich für Hochschulabsolventen. Und da alles (mindestens) 2 Seiten hat: Wer sich auf eine Habil z.B. in denjenigen Geisteswissenschaften einlässt, wo permanent ca. 10 Habilitationen pro freiwerdender Professur nachproduziert werden, sollte wissen, auf welchen riskanten Weg man sich begibt und dass man dann a) zu den Besten gehören und b) darüber hinaus Berufungsglück haben muss. Es handelt sich ja um erwachsene, selbstbestimmte Individuen. Wenn das Angebot um so vieles größer ist als die Nachfrage, helfen auch keine planbareren Karrierewege, denn dann wird eben an anderer Stelle gesiebt.

    Antwort auf "....."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Einverstanden. Problematisch finde ich halt, dass es (auch hier in der Schweiz) nur einen wirklich gangbaren Weg in der wissenschaftlichen Karriere gibt, namentlich den zur ordentlichen Professur - und der ist, wie Sie richtig schreiben, ein Glücksspiel, auf das sich nur einlässt, wer über eine gehörige Portion Idealismus oder Naivität verfügt. Warum das so bleiben soll, ist mir schleierhaft. Ich habe als Geisteswissenschaftler einige sehr fähige Fachkollegen, die eigentlich keine Professur anstreben möchten und mit einer stinknormalen, solide entlöhnten Stelle, die Forschung und Lehre an einem universitären Institut gestattet, vollauf zufrieden wären. Solche Stellen gibt es allerdings nicht, da der Mittelbau mehr oder weniger abgeschafft wurde - ein Skandal, denn es geht hier nicht um Anspruchshaltungen und Alimentierungswünsche: Diese qualifizierten Mitarbeiter würden in Forschung und Lehre dringend gebraucht.
    Die jetzige Situation, in der die nächstbeste Stelle 'unter' der ordentlichen Professur diejenige des Gymnasiallehrers ist, empfinde ich als untragbar.

    Einverstanden. Problematisch finde ich halt, dass es (auch hier in der Schweiz) nur einen wirklich gangbaren Weg in der wissenschaftlichen Karriere gibt, namentlich den zur ordentlichen Professur - und der ist, wie Sie richtig schreiben, ein Glücksspiel, auf das sich nur einlässt, wer über eine gehörige Portion Idealismus oder Naivität verfügt. Warum das so bleiben soll, ist mir schleierhaft. Ich habe als Geisteswissenschaftler einige sehr fähige Fachkollegen, die eigentlich keine Professur anstreben möchten und mit einer stinknormalen, solide entlöhnten Stelle, die Forschung und Lehre an einem universitären Institut gestattet, vollauf zufrieden wären. Solche Stellen gibt es allerdings nicht, da der Mittelbau mehr oder weniger abgeschafft wurde - ein Skandal, denn es geht hier nicht um Anspruchshaltungen und Alimentierungswünsche: Diese qualifizierten Mitarbeiter würden in Forschung und Lehre dringend gebraucht.
    Die jetzige Situation, in der die nächstbeste Stelle 'unter' der ordentlichen Professur diejenige des Gymnasiallehrers ist, empfinde ich als untragbar.

  3. 19. .....

    Einverstanden. Problematisch finde ich halt, dass es (auch hier in der Schweiz) nur einen wirklich gangbaren Weg in der wissenschaftlichen Karriere gibt, namentlich den zur ordentlichen Professur - und der ist, wie Sie richtig schreiben, ein Glücksspiel, auf das sich nur einlässt, wer über eine gehörige Portion Idealismus oder Naivität verfügt. Warum das so bleiben soll, ist mir schleierhaft. Ich habe als Geisteswissenschaftler einige sehr fähige Fachkollegen, die eigentlich keine Professur anstreben möchten und mit einer stinknormalen, solide entlöhnten Stelle, die Forschung und Lehre an einem universitären Institut gestattet, vollauf zufrieden wären. Solche Stellen gibt es allerdings nicht, da der Mittelbau mehr oder weniger abgeschafft wurde - ein Skandal, denn es geht hier nicht um Anspruchshaltungen und Alimentierungswünsche: Diese qualifizierten Mitarbeiter würden in Forschung und Lehre dringend gebraucht.
    Die jetzige Situation, in der die nächstbeste Stelle 'unter' der ordentlichen Professur diejenige des Gymnasiallehrers ist, empfinde ich als untragbar.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "@Parkettpolitur"
  4. Natürlich sollen Fachleute über die Inhalte und Kompetenzen entscheiden. Nur sollte das das was gemacht und gefordert wird, auch in groben Zügen in der Ordnung beschrieben sein.

    Antwort auf "Eigenartige Thesen..."
  5. Ich denke, hier wird das Thema verfehlt. Das wesentliche Problem ist nicht die Verschulung des Studiums. Wenn das so wäre, dann hätten ja stark verschulte Studiengänge, wie z.B. die Ingenieurwissenschaften, Medizin oder bestimmte Naturwissenschaften stets nur unterdurchschnittliche Studenten produziert. In der Bologna Reform sind sicherlich eine ganze Reihe ziemlich haarsträubender Fehler gemacht worden, angefangen mit der Vorstellung, der "Bachelor" wäre für alle Studienrichtungen ein berufsqualifizierender akademischer Abschluss - ganz schön abenteuerlich, wenn man bedenkt, dass z.B. Chemiker ohne Promotion kaum Berufschancen haben. Auch die Qualität der Lehre, die sich auch aber nicht nur im Betreuungsverhältnis niederschlägt, war kaum im Fokus der Reform. Eigentlich haarsträubend, dass es keinen Ausbildungsweg zum und keine Funktion als Universitätslehrer gibt.

    Es wurde eine unübersehbare Anzahl von exotischen Abschlüssen erfunden, die keinem wirklichen Zweck dienen und eindeutig in die betriebliche Ausbildung gehören, a la Master of Tourism Business oder Master of Drilling Engineering. Und nicht zuletzt wurde mit dem Bologna Prozess die alte Ordinarienuniversität durch die Hintertür wieder eingeführt. Ein besonders Schmankerl dabei ist, dass sich Studiengänge mit echtem und offensichtlichem Reformbedarf dem Bologna Prozess weitgehend verweigern konnten, z.B. Jura und Zahnmedizin.

    2 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Mir hat mal jemand aus einem Landes-Kultusministerium eines grossen Bundeslandes erzaehlt warum die Bologna-Reform von der Politik so enthusiastisch vorangetrieben wurde: die Hoffnung war das nur 20% der Bachelorabsolventen spaeter ein Masterstudium beginnen und das man dadurch (noch mehr) Stellen fuer Professoren und Dozenten einsparen kann.

    Mir hat mal jemand aus einem Landes-Kultusministerium eines grossen Bundeslandes erzaehlt warum die Bologna-Reform von der Politik so enthusiastisch vorangetrieben wurde: die Hoffnung war das nur 20% der Bachelorabsolventen spaeter ein Masterstudium beginnen und das man dadurch (noch mehr) Stellen fuer Professoren und Dozenten einsparen kann.

  6. Mir hat mal jemand aus einem Landes-Kultusministerium eines grossen Bundeslandes erzaehlt warum die Bologna-Reform von der Politik so enthusiastisch vorangetrieben wurde: die Hoffnung war das nur 20% der Bachelorabsolventen spaeter ein Masterstudium beginnen und das man dadurch (noch mehr) Stellen fuer Professoren und Dozenten einsparen kann.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Thema wohl verfehlt..."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...mag das unter anderem durchaus gewesen sein. Was leider zeigt, dass das ganze noch weltfremder ist, als man vorher gedacht hat. Immerhin war damals absehbar, dass in Deutschland viele Ausbildungsberufe "akademisiert" werden müssen, um international mithalten zu können, besonders viele soziale Berufe. Dass die früheren Fachhochschulstudenten nach dem Bachelor aufhören, ist genauso weltfremd, wie die Vorstellung, in Physik oder Mathematik mit dem Bachelor aufzuhören. Dazu kommt die gesamte Lehrerausbildung, bei der ja nicht plötzlich das zweite Staatsexamen für Bachelorstudenten eingeführt werden sollte.... Am ehesten in einigen Ingenieurstudiengängen und im "kreativen" Bereich ist ein Bachelor berufsqualifizierend - meist sind das Studiengänge, die vorher durch betriebliche Ausbildungen ausgebildet wurden, es handelt sich also um zusätzliche Studenten.

    ...mag das unter anderem durchaus gewesen sein. Was leider zeigt, dass das ganze noch weltfremder ist, als man vorher gedacht hat. Immerhin war damals absehbar, dass in Deutschland viele Ausbildungsberufe "akademisiert" werden müssen, um international mithalten zu können, besonders viele soziale Berufe. Dass die früheren Fachhochschulstudenten nach dem Bachelor aufhören, ist genauso weltfremd, wie die Vorstellung, in Physik oder Mathematik mit dem Bachelor aufzuhören. Dazu kommt die gesamte Lehrerausbildung, bei der ja nicht plötzlich das zweite Staatsexamen für Bachelorstudenten eingeführt werden sollte.... Am ehesten in einigen Ingenieurstudiengängen und im "kreativen" Bereich ist ein Bachelor berufsqualifizierend - meist sind das Studiengänge, die vorher durch betriebliche Ausbildungen ausgebildet wurden, es handelt sich also um zusätzliche Studenten.

  7. ...mag das unter anderem durchaus gewesen sein. Was leider zeigt, dass das ganze noch weltfremder ist, als man vorher gedacht hat. Immerhin war damals absehbar, dass in Deutschland viele Ausbildungsberufe "akademisiert" werden müssen, um international mithalten zu können, besonders viele soziale Berufe. Dass die früheren Fachhochschulstudenten nach dem Bachelor aufhören, ist genauso weltfremd, wie die Vorstellung, in Physik oder Mathematik mit dem Bachelor aufzuhören. Dazu kommt die gesamte Lehrerausbildung, bei der ja nicht plötzlich das zweite Staatsexamen für Bachelorstudenten eingeführt werden sollte.... Am ehesten in einigen Ingenieurstudiengängen und im "kreativen" Bereich ist ein Bachelor berufsqualifizierend - meist sind das Studiengänge, die vorher durch betriebliche Ausbildungen ausgebildet wurden, es handelt sich also um zusätzliche Studenten.

    • Bus-x
    • 17.04.2012 um 22:15 Uhr

    Aber wir brauchen keine Forscher und Professoren. Wir brauchen neue Topmanager und Topbanker zum abschöpfen und Politiker zum mitmachen. Und ein paar Topinvestoren zum Vorzeigen. Das reicht doch wohl aus? Und was schert es uns was andere Generationen später machen.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service