US-Gesundheitskampagne: "Warum bin ich so fett?"
Schockieren und wachrütteln: Mit einer groß angelegten Kampagne sagt Amerika dem Übergewicht den Kampf an. Kann das Diätprogramm auch Kindern und Jugendlichen helfen?
Jonathan Duncan redet langsam. Jede Bewegung, selbst das Spitzen seiner Lippen, scheint ihm schwerzufallen. Wenn er sich mühsam ein paar Schritte vorwärtsschleppt, muss er die Beine weit spreizen, damit die Oberschenkel aneinander vorbeikommen. Als er sich setzt, verschwindet der breite Stuhl vollständig unter seinem ausufernden Körper.
Jonathan (Name geändert) trägt Kleidung der Sondergröße 4XL. Das zeltartige T-Shirt klebt an ihm wie ein Neoprenanzug. Nach Schulschluss geht er am liebsten ins Bett. Eigentlich ist er dauernd müde: Er kann nie lange am Stück schlafen, weil er immer wieder aufwacht und nach Luft japsen muss. Abends setzt er sich stundenlang vor den Fernseher oder spielt an seinem Computer. Dabei verschlingt er süße Oreo-Kekse und trinkt literweise Apfelsaft.
Jonathan lebt mit seiner ebenfalls übergewichtigen Mutter und drei Geschwistern am Rande der amerikanischen Großstadt Atlanta im Südstaat Georgia. Er ist 17 Jahre alt, 1,68 Meter groß und kommt wie 90 weitere Jugendliche mindestens einmal im Monat in das Children’s Healthcare of Atlanta, eine spezielle Tagesklinik für fettleibige Kinder. Alles dort ist riesengroß und superstabil: die hydraulische Liege, die bis zu 500 Kilo stemmt; die Armkrause des Blutdruckmessers, die einen Baumstamm umschlingen könnte; die Waage, die ein Pferd tragen würde; das Toilettenbecken mit seinen Stützpfeilern.

Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik zu vergrößern.
Jonathan wiegt 165,7 Kilogramm. Das ist ein äußerst besorgniserregendes Gewicht. Geteilt durch Jonathans Körpergröße zum Quadrat, ergibt es einen hochriskanten Wert: einen Body-Mass-Index (BMI) von 58,4. Bereits ab einem Index von 25 gilt man als übergewichtig, ab einem von 30 als fettleibig, was in der Fachsprache adipös heißt. Bei einer Zahl über 40 sollten die Alarmglocken schrillen. Der Wert signalisiert: höchste Gesundheitsgefahr! Zwar errechnen Mediziner den BMI bei jungen Menschen, die wie Jonathan weiter wachsen werden, nach einer noch etwas komplizierteren Formel, aber das fatale Ergebnis bleibt das gleiche.
Ein rundes Drittel aller Amerikaner leidet inzwischen an Adipositas
Im Land von Coca-Cola und McDonald’s gehören fette Menschen zum Straßenbild. Nach der neuesten Statistik des nationalen Center for Disease Control (CDC) leidet inzwischen ein rundes Drittel aller Amerikaner – mehr als 110 Millionen Menschen! – an Fettleibigkeit. Schon jetzt zahlen die Krankenversicherungen für einen adipösen Menschen im Jahr durchschnittlich 1.500 Dollar mehr als für einen Normalgewichtigen. Wegen der Folgen von Fettleibigkeit gehen nach Schätzungen jährlich 40 Millionen Arbeitsstunden verloren. Der Höhepunkt der Adipositas scheint nach Angaben des CDC mittlerweile erreicht, doch es gebe keinen Grund zur Entwarnung. »Wir pendeln uns auf einem erschreckend hohen Niveau ein«, sagt Bill Dietz, Adipositas-Experte am CDC.
Amerika hat dem Fett den Kampf angesagt. Landesweit entstehen Einrichtungen wie Jonathans Tagesklinik. Children’s Healthcare ist Teil eines wachsenden nationalen Chors, dessen berühmteste und kräftigste Stimme die Präsidentengattin Michelle Obama ist. Sie hat die Kampagne »Let's Move« ins Leben gerufen und wirbt landauf, landab für gesünderes Essen und mehr Bewegung. Fettleibigkeit, warnt sie, sei nicht nur eines der größten Gesundheitsrisiken Amerikas, sondern zugleich eine gewaltige gesellschaftliche, kulturelle und finanzielle Herausforderung.
Alle Fachleute sind sich einig: Wer diesen Trend umkehren will, muss bei den Kindern und Jugendlichen beginnen. Und zwar sofort! 17 Prozent von ihnen sind bereits fettleibig, dreimal so viele wie noch vor 30 Jahren. Weit mehr noch gelten als übergewichtig, ein Drittel der 17- bis 24-Jährigen ist deshalb untauglich für den Militär- und Polizeidienst. Im Südstaat Georgia, wo die Vorliebe für Barbecue und riesige Portionen groß ist, sind die Zahlen besonders verheerend. Dort ist bereits jedes fünfte Kind adipös. Auf der traurigen Rangliste belegt Georgia Platz zwei hinter Mississippi.





Wenn der Dicke pro Jahr der Krankenversicherung 1500 Dollar mehr kostet, dann heisst das nicht, dass er im Laufe seines Lebens der Krankenversicherung mehr Geld kostet.
Da Nicht-Übergewichtige eine längere Lebenserwartung haben, könnten sie in ihren letzten Lebensjahren den Kostenvorsprung der Dicken wieder aufholen. Gesundlebende leben vielleicht 20 Jahre länger, dafür entstehen zunehmend grosse Unkosten in den letzten Lebensjahren z.B. für Altersdemenz. Ausserdem muss man auch die niedrigere
Belastung der Rentenkassen berücksichtigen.
Schon wenn es um die Raucher geht, hört man stets dieses zu kurz greifende Kostenargument.
Kurzfristig gesehen ist es doch ein Argument. Ich glaube kaum, dass die Krankenkassen auf 30 oder 40 Jahre hin planen, zumal ja auch nicht jeder Übergewichtige unbedingt früh stirbt und auch nicht jeder Normalgewichtige lange lebt.
schon einige Berichte gelesen, dass jedenfalls Raucher trotz statistischem Früher-Versterben höhere Gesundheitskosten verursacht als Nichtraucher. Vielleicht hat ja einer der geneigten Foristen einen entsprechenden Link parat.
Jedenfalls scheint es ja so zu sein, dass Jonathan ohne Therapie wohl nie berufstätig sein kann oder jedenfalls sehr häufig krank sein wird. Er verursacht schon in jungen Jahren, in denen normalgewichtige Heranwachsende außer wg einer Erkältung nie zum Arzt müssen, ernorme Kosten für das Gesundheitswesen. Die "Alterserkrankungen" wie Demenz, Krebs und Herz-Kreislaufprobleme kommen bei stark Übergewichtigen eben auch viel früher und verursachen die gleichen Kosten, nur halt einige Jahre (oder Jahrzehnte...) früher.
...ist ohnehin eher zynisch. Wenn Fette und Raucher weniger kosten würden, würde man dann Kampagnen Pro-Fettleibigkeit und Pro-Smoke führen? Wohl kaum.
Das Argument sollte man also in so einer Diskussion eher meiden, auch wenn das Dank intensiver kapitalistischer Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche einer bewusster Anstrengug bedarf.
....bei den Rauchern?
Mit Verlaub, aber das was sie hier betreiben, ist eine Milchmädchenrechnung. Entscheidend sind tatsächlich die Kosten, die jetzt anfallen, weil die nämlich jetzt vom Beitragszahler getragen werden müssen. Das Rentnerproblem, das Sie ansprechen, ist eines für die Zukunft für das man heute höchstens Weichen stellen, aber noch nicht wirklich Einfluss ausüben kann. Es ist aber mitnichten so, dass für jeden Normalgewichtigen heute 1500 EUR zurückgelegt werden, die dann im Rentenalter ausgegeben werden. Wenn die Normalgewichtigen Rentner sind, dann gibt es immer noch Fettleibige. Da gibt es immer Nachschub. Eine Gesellschaft kann sich auf Dauer nicht immer mehr Dicke oder Alte leisten. Wir haben aber die Wahl, was wir eher akzeptieren können. Alt werden ist selbstverständlich unverschuldet. Adipositas weniger.
In meinen Augen ist jede Rechnung, die man auf Ihre Weise anstellt eine Milchmädchenrechnung, weil es viel zu viele Faktoren gibt, die man gar nicht in Geldbeträgen ausdrücken kann. Wie hoch ist der Wohlfahrtsverlust der Gesellschaft, weil Fettleibige weniger leistungsfähig sind? Die Frage vermag keiner so einfach zu beantworten. Ein kranker Rentner ist gewiss noch weniger Leistungsfähig, aber haben Sie das im Ernst genau ausgerechnet unter Berücksichtigung aller Parameter wie Anzahl der betroffenen Menschen, Dauer der Untätigkeit und Krankheit, usw.? Ich glaube nicht.
Das mit der Lebenserwartung gilt aber nur für sehr Übergewichtige. Normal Übergewichtige leben länger als Schlanke und viel länger als ehemals stark Übergewichtige, die radikal abnahmen.
Kosten, die durch stark Untergewichtige und Essstörungen durch Diäten, werden nicht duch Krankenkassen und Statistiken erfasst, müssten aber gegengerechnet werden.
Aber ich verstehe den Sinn des Kommentars nicht. Was ist Ihre Schlußfolgerung?
Dann lieber fett fressen und früh sterben, damit die Krankenkassen, auch die privaten, leichter in Ihre Gewinnzone kommen? Bzw. noch mehr Gewinn machen?
...?...
Kurzfristig gesehen ist es doch ein Argument. Ich glaube kaum, dass die Krankenkassen auf 30 oder 40 Jahre hin planen, zumal ja auch nicht jeder Übergewichtige unbedingt früh stirbt und auch nicht jeder Normalgewichtige lange lebt.
schon einige Berichte gelesen, dass jedenfalls Raucher trotz statistischem Früher-Versterben höhere Gesundheitskosten verursacht als Nichtraucher. Vielleicht hat ja einer der geneigten Foristen einen entsprechenden Link parat.
Jedenfalls scheint es ja so zu sein, dass Jonathan ohne Therapie wohl nie berufstätig sein kann oder jedenfalls sehr häufig krank sein wird. Er verursacht schon in jungen Jahren, in denen normalgewichtige Heranwachsende außer wg einer Erkältung nie zum Arzt müssen, ernorme Kosten für das Gesundheitswesen. Die "Alterserkrankungen" wie Demenz, Krebs und Herz-Kreislaufprobleme kommen bei stark Übergewichtigen eben auch viel früher und verursachen die gleichen Kosten, nur halt einige Jahre (oder Jahrzehnte...) früher.
...ist ohnehin eher zynisch. Wenn Fette und Raucher weniger kosten würden, würde man dann Kampagnen Pro-Fettleibigkeit und Pro-Smoke führen? Wohl kaum.
Das Argument sollte man also in so einer Diskussion eher meiden, auch wenn das Dank intensiver kapitalistischer Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche einer bewusster Anstrengug bedarf.
....bei den Rauchern?
Mit Verlaub, aber das was sie hier betreiben, ist eine Milchmädchenrechnung. Entscheidend sind tatsächlich die Kosten, die jetzt anfallen, weil die nämlich jetzt vom Beitragszahler getragen werden müssen. Das Rentnerproblem, das Sie ansprechen, ist eines für die Zukunft für das man heute höchstens Weichen stellen, aber noch nicht wirklich Einfluss ausüben kann. Es ist aber mitnichten so, dass für jeden Normalgewichtigen heute 1500 EUR zurückgelegt werden, die dann im Rentenalter ausgegeben werden. Wenn die Normalgewichtigen Rentner sind, dann gibt es immer noch Fettleibige. Da gibt es immer Nachschub. Eine Gesellschaft kann sich auf Dauer nicht immer mehr Dicke oder Alte leisten. Wir haben aber die Wahl, was wir eher akzeptieren können. Alt werden ist selbstverständlich unverschuldet. Adipositas weniger.
In meinen Augen ist jede Rechnung, die man auf Ihre Weise anstellt eine Milchmädchenrechnung, weil es viel zu viele Faktoren gibt, die man gar nicht in Geldbeträgen ausdrücken kann. Wie hoch ist der Wohlfahrtsverlust der Gesellschaft, weil Fettleibige weniger leistungsfähig sind? Die Frage vermag keiner so einfach zu beantworten. Ein kranker Rentner ist gewiss noch weniger Leistungsfähig, aber haben Sie das im Ernst genau ausgerechnet unter Berücksichtigung aller Parameter wie Anzahl der betroffenen Menschen, Dauer der Untätigkeit und Krankheit, usw.? Ich glaube nicht.
Das mit der Lebenserwartung gilt aber nur für sehr Übergewichtige. Normal Übergewichtige leben länger als Schlanke und viel länger als ehemals stark Übergewichtige, die radikal abnahmen.
Kosten, die durch stark Untergewichtige und Essstörungen durch Diäten, werden nicht duch Krankenkassen und Statistiken erfasst, müssten aber gegengerechnet werden.
Aber ich verstehe den Sinn des Kommentars nicht. Was ist Ihre Schlußfolgerung?
Dann lieber fett fressen und früh sterben, damit die Krankenkassen, auch die privaten, leichter in Ihre Gewinnzone kommen? Bzw. noch mehr Gewinn machen?
...?...
Arnold Schwarzenegger war in seinen besten Zeiten demnach auch adipös: Größe 188 cm Gewicht 106,7 kg ergibt einen BMI von gut 30.
sich bei dem Jungen im Text aber nicht um Übergewicht durch pure Muskelmasse handelt, dürfte aber wohl auch klar sein.
ob es sich um Muskelmasse und einen gesunden, trainierten Menschen oder einen Menschen mit Fettsucht handelt.
Der BMI allein steht bei Gutachten der Krankenkassen nicht im Mittelpunkt. Es wird immer auch noch ein wenig drumherum geschrieben.
Und im Unterschied zum dicken Kind aus dem Artikel, konnte Schwarzenegger seine Masse durch Nichtstun verringern und seinen BMI näher an die Idealwerte bringen.
Das Kind wird bei weiterem Nichtstun bei gleichzeitiger Überversorgung mit Kalorien an seinem Fett und seinen Folgen versterben.
Diese billige Ausrede wird gerne von Leuten benutzt, um ihr eigenes Gewicht zu kaschieren.
"Ja, der XY, den ich kenne, der macht ja soooo viel Sport und wiegt trotzdem so viel wie ich, warum soll ich dann Sport machen?".
Dieses "Argument" kommt aus der gleichen Ecke wie:
"Der XY hat sich den Fuß verstaucht. Tja, Sport ist halt ungesund, darum mach ich auch keinen. Verletzungsgefahr ist viiiiel zu groß!".
Leute, hört endlich damit auf euch selbst zu belügen, steckt die Chips und das Bier weg und geht Joggen. Sagt ja keiner was, wenn man sich 1-2x pro Woche was gönnt. Mach ich auch. Aber dafür mach ich auch 4-5x pro Woche Sport.
sich bei dem Jungen im Text aber nicht um Übergewicht durch pure Muskelmasse handelt, dürfte aber wohl auch klar sein.
ob es sich um Muskelmasse und einen gesunden, trainierten Menschen oder einen Menschen mit Fettsucht handelt.
Der BMI allein steht bei Gutachten der Krankenkassen nicht im Mittelpunkt. Es wird immer auch noch ein wenig drumherum geschrieben.
Und im Unterschied zum dicken Kind aus dem Artikel, konnte Schwarzenegger seine Masse durch Nichtstun verringern und seinen BMI näher an die Idealwerte bringen.
Das Kind wird bei weiterem Nichtstun bei gleichzeitiger Überversorgung mit Kalorien an seinem Fett und seinen Folgen versterben.
Diese billige Ausrede wird gerne von Leuten benutzt, um ihr eigenes Gewicht zu kaschieren.
"Ja, der XY, den ich kenne, der macht ja soooo viel Sport und wiegt trotzdem so viel wie ich, warum soll ich dann Sport machen?".
Dieses "Argument" kommt aus der gleichen Ecke wie:
"Der XY hat sich den Fuß verstaucht. Tja, Sport ist halt ungesund, darum mach ich auch keinen. Verletzungsgefahr ist viiiiel zu groß!".
Leute, hört endlich damit auf euch selbst zu belügen, steckt die Chips und das Bier weg und geht Joggen. Sagt ja keiner was, wenn man sich 1-2x pro Woche was gönnt. Mach ich auch. Aber dafür mach ich auch 4-5x pro Woche Sport.
Kurzfristig gesehen ist es doch ein Argument. Ich glaube kaum, dass die Krankenkassen auf 30 oder 40 Jahre hin planen, zumal ja auch nicht jeder Übergewichtige unbedingt früh stirbt und auch nicht jeder Normalgewichtige lange lebt.
sich bei dem Jungen im Text aber nicht um Übergewicht durch pure Muskelmasse handelt, dürfte aber wohl auch klar sein.
ob es sich um Muskelmasse und einen gesunden, trainierten Menschen oder einen Menschen mit Fettsucht handelt.
Der BMI allein steht bei Gutachten der Krankenkassen nicht im Mittelpunkt. Es wird immer auch noch ein wenig drumherum geschrieben.
Und im Unterschied zum dicken Kind aus dem Artikel, konnte Schwarzenegger seine Masse durch Nichtstun verringern und seinen BMI näher an die Idealwerte bringen.
Das Kind wird bei weiterem Nichtstun bei gleichzeitiger Überversorgung mit Kalorien an seinem Fett und seinen Folgen versterben.
Der BMI wird von immer mehr Experten als das erkannt was er ist, eine blödsinnige Erfindung der "Fitness-Industrie", er war ursprünglich auch nicht als Indiz für den Gesundheitszustand von Einzelpersonen gedacht, für sich alleine genommen sagt er nämlich genau garnichts aus. Körperbau und wo das Fett angelagert ist sind entscheidende Faktoren die nicht beachtet werden, an Bauch und Beinen kann Fett auch eine Schutzfunktion haben, Bauchfett dagegen sollte tunlichst vermieden werden.
Der BMI wird von immer mehr Experten als das erkannt was er ist, eine blödsinnige Erfindung der "Fitness-Industrie", er war ursprünglich auch nicht als Indiz für den Gesundheitszustand von Einzelpersonen gedacht, für sich alleine genommen sagt er nämlich genau garnichts aus. Körperbau und wo das Fett angelagert ist sind entscheidende Faktoren die nicht beachtet werden, an Bauch und Beinen kann Fett auch eine Schutzfunktion haben, Bauchfett dagegen sollte tunlichst vermieden werden.
mueßte man auf convenience und accessibility setzen.
grundsätzlich finde ich als single den american way of life,
des nicht zuhause essens sehr sinnvollin seiner eigenen
bruchbude irgendwelchen kram für eine person zusammenzurühren nervt einfach, ich esse deshalb auch viel fastfood, weil es ja für "nicht mehr studenten" nix anderes gibt.
meine vision war schon immer eine art "öko-drive thru", natürlich ein widerspruch, aber deswegen potentiell erfolgreich, wo man sich wie bei mcdonalds mit pellkartoffeln mit quark oder frischen reisgerichten mit salat, die satt machen, versorgen kann, etwas unter dem preis preis, wie ein menü bei mcdonalds oder burger-king.
und einrichtungen, wie mensen für studenten, mit ernährungsphysiologisch optimierter küche, nur eben für jedermann und -frau, wären gut.
sowas wuerde aber natürlich den etablierten volksverköstigungskonzernen und auch den teuren bioanbietern massiv kundschaft abziehen - und ist daher in einer lobbykontrollierten pseudodemokratie nicht umsetzbar.
daher wird weiter gutes geld für nutzlose umerziehungs- und schockprogramme schlechtem hinterhergeworfen...
sondern um Kinder, die für gewöhnlich Familie um sich herum haben.
Im Artikel gab es mehrere Geschwister und eine Mutter - alle übergewichtig - für die ein drive-through wohl auch aus Kostengründen nicht unbedingt angesagt wäre.
...die Idee des Öko-Fast-Food finde ich auch gut. Sollte man mal probieren, hat durchaus das Zeug zum Erfolg.
Voraussetzung: günstig, schmackhaft und abwechslungsreich
In Ansätzen gibt es das ja schon, man kann auch günstig FastFood finden, etwa bei der Nordsee-Kette, diversen Kartoffelbuden, Asiaten, selbst größere Dönerbuden haben oft gesunde Mahlzeiten im Angebot nur sind die halt nicht überall und die Abwechslung fehlt etwas.
In klassischen Restaurants kann man es übrigens auch versuchen, viele bieten günstigen Mittagstisch für um die 5 Euro und sind für Anregungen und Wünsche sicher offen.
folgende Ansage machen: Bitte wenig Fleisch, mehr Salat und keine Soße.
Schmeckt auch!
umzusetzen - wäre das Nichts für dich/Sie...
Schöne Ernährungsindustrie, der es ohne igendwelche Auflagen erlaubt ist ihre "Nicht-Lebensmittel" unter's Volk zu bringen...
Komisch - für so vieles fordern wir immer "Repressalien" - weshalb nicht dort!
Da wird kein Mc.../Bur.../Pf.../Kn... und wie se alle heißen in die "Pfanne gehauen" - sprich wird da mal Tacheles geredet...
"Ihr sorgt mit dafür, dass da enorme Kosten auf das Gesundheitswesen zukommen - also beteiligt euch gefälligst auch daran"...
Das wäre Politik "für das Wohl des Volkes"...
Iss jetzt natürlich "überspitzt" - aber wie sagte B. Brecht einst so wahr: "Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten." Zitat Ende
Die Anspielung "Brot entziehen" wäre hier entsprechend zu ersetzen.
Die einen essen sich "über etwas hinweg" - die andern trinken - und nicht wenige nehmen alle Arten von illegalen Drogen.
Die, die meinen diese Menschen sterben ja früher und so kann sich "Kasse" Geld sparen: Mit Verlaub: Welch geistiger Akrobatenkunst entspringt dieser Unsinn (während der Lebenszeit: "Abnehmkuren/Entziehungsk.", psychologische "Begleitung" etc.).
Kognitiv entzieht sich das meiner Logik!
Wo iss da "was gespart"!?!
Liebe Grüße an pus-pus
sondern um Kinder, die für gewöhnlich Familie um sich herum haben.
Im Artikel gab es mehrere Geschwister und eine Mutter - alle übergewichtig - für die ein drive-through wohl auch aus Kostengründen nicht unbedingt angesagt wäre.
...die Idee des Öko-Fast-Food finde ich auch gut. Sollte man mal probieren, hat durchaus das Zeug zum Erfolg.
Voraussetzung: günstig, schmackhaft und abwechslungsreich
In Ansätzen gibt es das ja schon, man kann auch günstig FastFood finden, etwa bei der Nordsee-Kette, diversen Kartoffelbuden, Asiaten, selbst größere Dönerbuden haben oft gesunde Mahlzeiten im Angebot nur sind die halt nicht überall und die Abwechslung fehlt etwas.
In klassischen Restaurants kann man es übrigens auch versuchen, viele bieten günstigen Mittagstisch für um die 5 Euro und sind für Anregungen und Wünsche sicher offen.
folgende Ansage machen: Bitte wenig Fleisch, mehr Salat und keine Soße.
Schmeckt auch!
umzusetzen - wäre das Nichts für dich/Sie...
Schöne Ernährungsindustrie, der es ohne igendwelche Auflagen erlaubt ist ihre "Nicht-Lebensmittel" unter's Volk zu bringen...
Komisch - für so vieles fordern wir immer "Repressalien" - weshalb nicht dort!
Da wird kein Mc.../Bur.../Pf.../Kn... und wie se alle heißen in die "Pfanne gehauen" - sprich wird da mal Tacheles geredet...
"Ihr sorgt mit dafür, dass da enorme Kosten auf das Gesundheitswesen zukommen - also beteiligt euch gefälligst auch daran"...
Das wäre Politik "für das Wohl des Volkes"...
Iss jetzt natürlich "überspitzt" - aber wie sagte B. Brecht einst so wahr: "Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten." Zitat Ende
Die Anspielung "Brot entziehen" wäre hier entsprechend zu ersetzen.
Die einen essen sich "über etwas hinweg" - die andern trinken - und nicht wenige nehmen alle Arten von illegalen Drogen.
Die, die meinen diese Menschen sterben ja früher und so kann sich "Kasse" Geld sparen: Mit Verlaub: Welch geistiger Akrobatenkunst entspringt dieser Unsinn (während der Lebenszeit: "Abnehmkuren/Entziehungsk.", psychologische "Begleitung" etc.).
Kognitiv entzieht sich das meiner Logik!
Wo iss da "was gespart"!?!
Liebe Grüße an pus-pus
Nach dem War on Drugs und dem Kampf gegen den Tabak, schwappt jetzt die nächste kulturrevolutionäre Bewegung zu uns herüber.
Fehlt jetzt noch, Pommes und panierte Schnitzel zu verbieten und hohe Verbrauchssteuern auf Süsses und Fettes. der nächste Schritt hin zur Gesundheitsdiktatur wird dann Richtung Alkoholprohibition führen. auch da lassen sich schreckliche Berichte schreiben, die drastisch die Folgen des Alkohols beschreiben.
Was auf der Strecke bleiben wird ist unsere Freiheit.
Na, wenn ich das Kind im Artikel nehme, sehe ich ein Kind, dessen Freiheit nicht sehr weit reicht. Schlafen geht nicht auf Dauer, da keine Luft mehr zu bekommen ist, Bewegen geht kaum, da das Fett hindert....
... Freiheit stelle ich mir anders vor.
...schränken nicht automatisch die Freiheit ein.
Allerdings bin ich auch eher dagegen, schon deshalb, weil sich alle Ernährungsratschläge immer wieder überlebt haben. Früher sollte man Margarine essen, jetzt wieder Butter. Früher 5 Mahlzeiten am Tag, jetzt doch wieder drei oder weniger. Mal sind Süßstoffe das reine Gift und man soll lieber massvoll Zucker einsetzen, mal sind sie das Mittel der Wahl. Mal ist Schokolade Dickmacher, jetzt hat man den umgekehrten Zusammenhang aufgedeckt.
Wir wissen nur wenig über unser Essen und seine Auswirkungen und eine negative Wirkung entsteht immer aus einer Kombination von mangelnder Bewegung, Unwissen und ZUVIEL und schlechtem Essen.
Ich bin tendenziell eher für mehr Aufklärung und Transparenz (Lebensmittelampel uä), verpflichtender Alertnativangebote für Fast-Food-Buden, Kochstunde in der Schule, mehr Zeit und Geld für Ernährung (in Frankreich muss angeblich die Firma den Mitarbeitern den Besuch eines Restaurants oä ermöglichen, weiß aber nicht ob das stimmt). Usw. auf sehr eindeutig süchtigmachende und ungesunde Dickmacher, wie Kartoffelchips, kann man ruhig auch höhere Steuern erheben, so sich der Effekt tatsächlich eindeutig medizinisch nachweisen lässt.
Alkohol, Nikotin und andere Drogen sind aber in der Regel noch nicht das Problem von Schulkindern und werden auch nicht aggressiv an sie vermarktet oder gar in Schulkantinen angeboten.
Da liegt der Unterschied. Kapiert?
Na, wenn ich das Kind im Artikel nehme, sehe ich ein Kind, dessen Freiheit nicht sehr weit reicht. Schlafen geht nicht auf Dauer, da keine Luft mehr zu bekommen ist, Bewegen geht kaum, da das Fett hindert....
... Freiheit stelle ich mir anders vor.
...schränken nicht automatisch die Freiheit ein.
Allerdings bin ich auch eher dagegen, schon deshalb, weil sich alle Ernährungsratschläge immer wieder überlebt haben. Früher sollte man Margarine essen, jetzt wieder Butter. Früher 5 Mahlzeiten am Tag, jetzt doch wieder drei oder weniger. Mal sind Süßstoffe das reine Gift und man soll lieber massvoll Zucker einsetzen, mal sind sie das Mittel der Wahl. Mal ist Schokolade Dickmacher, jetzt hat man den umgekehrten Zusammenhang aufgedeckt.
Wir wissen nur wenig über unser Essen und seine Auswirkungen und eine negative Wirkung entsteht immer aus einer Kombination von mangelnder Bewegung, Unwissen und ZUVIEL und schlechtem Essen.
Ich bin tendenziell eher für mehr Aufklärung und Transparenz (Lebensmittelampel uä), verpflichtender Alertnativangebote für Fast-Food-Buden, Kochstunde in der Schule, mehr Zeit und Geld für Ernährung (in Frankreich muss angeblich die Firma den Mitarbeitern den Besuch eines Restaurants oä ermöglichen, weiß aber nicht ob das stimmt). Usw. auf sehr eindeutig süchtigmachende und ungesunde Dickmacher, wie Kartoffelchips, kann man ruhig auch höhere Steuern erheben, so sich der Effekt tatsächlich eindeutig medizinisch nachweisen lässt.
Alkohol, Nikotin und andere Drogen sind aber in der Regel noch nicht das Problem von Schulkindern und werden auch nicht aggressiv an sie vermarktet oder gar in Schulkantinen angeboten.
Da liegt der Unterschied. Kapiert?
sondern um Kinder, die für gewöhnlich Familie um sich herum haben.
Im Artikel gab es mehrere Geschwister und eine Mutter - alle übergewichtig - für die ein drive-through wohl auch aus Kostengründen nicht unbedingt angesagt wäre.
"um sich rum", weil sich in prekariatsfamilien jeder um sich selber kümmert...
deswegen sprach ich ja auch zusätzlich von "volksmensen"
"um sich rum", weil sich in prekariatsfamilien jeder um sich selber kümmert...
deswegen sprach ich ja auch zusätzlich von "volksmensen"
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren