Mobilität: Schneller, weiter
Wer setzt sich durch im Wettlauf um das Auto der Zukunft? Vier Ingenieure über ihre Visionen, protokolliert.
Der künftige Alltag der Elektromobilität könnte so aussehen: Man fährt zum Einkaufen mit dem Elektroauto, und während des Einkaufs lädt sich die Batterie wieder vollständig auf – per berührungsloser Induktion oder über einen Hochleistungsanschluss auf dem Parkplatz. Für Elektromobilität spricht auch, dass man regenerativen Strom als Quelle nehmen und lokale Emissionen – etwa in Großstädten – gezielt reduzieren kann. Da Elektrofahrzeuge heute noch begrenzte Reichweiten zwischen 80 und 140 Kilometern haben, werden sie ihren Markt zunächst in urbanen Ballungsräumen finden. Noch kostet kaum ein Elektroauto weniger als 40.000 Euro, aber der Preis sinkt kontinuierlich. Wir bei Siemens arbeiten nicht nur an der Verbesserung des Fahrzeugs selbst, sondern auch an der Infrastruktur, etwa den Aufladestationen.
Ralf-Michael Franke, 53, hat Elektrotechnik in Kassel studiert. Er leitet bei Siemens die Abteilung Drive Technologies, unter die auch elektrische Antriebe fallen
Sein Rat für den Nachwuchs: »Besonders in jungen Jahren ist man sehr aufnahmefähig für Wissen. Sehen Sie sich daher möglichst breit um – und spezialisieren Sie sich erst später.«
Die Brennstoffzelle
Was an der Brennstoffzelle sofort überzeugt: Mit ihr ausgerüstete Elektrofahrzeuge setzen keinerlei Emissionen frei, lediglich reinen Wasserdampf. Außerdem brauchen wir für den Betrieb keine fossilen Brennstoffe wie Öl mehr. Ein Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle erzeugt den benötigten Fahrstrom direkt an Bord durch eine chemische Reaktion von Luftsauerstoff und Wasserstoff. Auf dem Weg zur Kommerzialisierung arbeiten wir nun daran, die Lebensdauer und Reichweite zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Konkret wollen wir die Leistungsdichte der Brennstoffzelle weiter erhöhen und alle notwendigen Komponenten platzsparend im Bauraum eines herkömmlichen Verbrennungsmotors unterbringen. Um die Autos in größeren Stückzahlen auf den Markt bringen zu können, ist natürlich eine gewisse Anzahl von Wasserstoff-Tankstellen notwendig, die ersten zehn gibt es bereits in Deutschland.
Gert Hinsenkamp, 50, hat in Karlsruhe Maschinenbau studiert. Seit 2002 arbeitet er bei Daimler im Bereich Forschung & Entwicklung zu Brennstoffzellen
Sein Rat für den Nachwuchs: »Gehen Sie den Weg, von dem Sie wirklich überzeugt sind! Echte Leidenschaft für die Sache ist der beste Motivator und meist der entscheidende Schlüssel zum Erfolg.«






... wird wohl eher in den Geschichtsbüchern zu finden sein. Vielleicht nicht mittelfristig, aber langfristig. Das Konzept des motorisierten Individualverkehrs ist einfach viel zu energieaufwändig, um dauerhaft in Zeiten sich immer weiter verknappender Ressourcen aufrechterhalten zu werden. Man muss wirklich kein Physiker sein, um zu verstehen, dass die heutige gängige Praxis ein Objekt von sagen wir 80 kg (Mensch) zu einem 5 km entfernten Ort zu transportieren, indem man es mit einem 1500 kg schweren Objekt (Auto) umhüllt und das Gesamtsystem auf eine Geschwindigkeit von mindestens 50 km/h beschleunigt (eventuell zwischendrin noch mehrfacht abbremst und wieder beschleunigt), etwas sinnlos ist.
WENN in absehbarer Zeit der Energiemarkt sich dahingehend ändert, dass Energie quasi unbegrenzt verfügbar und billig wird (z.B. durch großflächige, effiziente erneuerbare Energien oder neue Entwicklungen, von mir aus Kernfusion oder sowas), DANN kann sich auch das Auto halten. Weil dann die Energieversorgung völlig egal ist, und man nicht effizient mit Energie umgehen muss. In diesem Fall wäre es dann ein Elektroauto, da es im Fall unbegrenzter Energie die meisten Vorteile eines emissionsarmen Betriebs (Schadstoffe, Lautstärke, usw) mitbringt. Bei den derzeitigen Entwicklungen halte ich das aber eher für unwahrscheinlich.
Kann ihnen da nur zustimmen. Ich studiere gerade Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung E-technik und trotz meiner imensen Begeisterung für Technik und Inovation besteht die notwendigste Erneuerung in dem Bereich Verkehr, in meinen Augen, eher im Umdenken der Menschen. Die Probleme sind nicht wegzuzaubern und neue Technologie birgt auch immer wieder neue Schwierigkeiten(Verlagerung des Problems). Die Menschen müssen umdenken und bewusster mit Energie umgehen. Hier ist sind keine neuen Entwicklungen der Schlüssel zum Erfolg, sondern ein Mentalitätenwechsel: weniger mit dem Auto fahren, kurze Strecken mehr mit dem Rad, Nahverkehr...für den Anfang. Und hier sehe ich neue Inovationen wieder verlangt. Dort sollten wir in Zukunft in neue Technologien/Erfindergeist setzen.
...wie Sie ja korrekt im zweiten Absatz selber feststellen. Warum Sie dann den ersten Absatz überhaupt geschrieben haben, verstehe ich daher nicht; mit Ihrem Argument hätte es auch keine Pferdekutschen geben dürfen - irgend etwas scheint an der Idee von Mobilität so attraktiv zu sein, dass man zu jeder Zeit "völlig sinnlosen" Aufwand dafür getrieben hat.
Und bei den derzeitigen Entwicklungen ist es sogar hochwahrscheinlich, dass die e-Mobile und die Infrastruktur bereit sein werden, wenn sich die Rückzugsgefechte der Energieversorger totgelaufen haben werden. Dafür hat die Autoindustrie schon zu viele Investitionen in der Pipeline, das lassen die sich nicht mehr so einfach kaputtmachen.
Kann ihnen da nur zustimmen. Ich studiere gerade Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung E-technik und trotz meiner imensen Begeisterung für Technik und Inovation besteht die notwendigste Erneuerung in dem Bereich Verkehr, in meinen Augen, eher im Umdenken der Menschen. Die Probleme sind nicht wegzuzaubern und neue Technologie birgt auch immer wieder neue Schwierigkeiten(Verlagerung des Problems). Die Menschen müssen umdenken und bewusster mit Energie umgehen. Hier ist sind keine neuen Entwicklungen der Schlüssel zum Erfolg, sondern ein Mentalitätenwechsel: weniger mit dem Auto fahren, kurze Strecken mehr mit dem Rad, Nahverkehr...für den Anfang. Und hier sehe ich neue Inovationen wieder verlangt. Dort sollten wir in Zukunft in neue Technologien/Erfindergeist setzen.
...wie Sie ja korrekt im zweiten Absatz selber feststellen. Warum Sie dann den ersten Absatz überhaupt geschrieben haben, verstehe ich daher nicht; mit Ihrem Argument hätte es auch keine Pferdekutschen geben dürfen - irgend etwas scheint an der Idee von Mobilität so attraktiv zu sein, dass man zu jeder Zeit "völlig sinnlosen" Aufwand dafür getrieben hat.
Und bei den derzeitigen Entwicklungen ist es sogar hochwahrscheinlich, dass die e-Mobile und die Infrastruktur bereit sein werden, wenn sich die Rückzugsgefechte der Energieversorger totgelaufen haben werden. Dafür hat die Autoindustrie schon zu viele Investitionen in der Pipeline, das lassen die sich nicht mehr so einfach kaputtmachen.
Kann ihnen da nur zustimmen. Ich studiere gerade Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung E-technik und trotz meiner imensen Begeisterung für Technik und Inovation besteht die notwendigste Erneuerung in dem Bereich Verkehr, in meinen Augen, eher im Umdenken der Menschen. Die Probleme sind nicht wegzuzaubern und neue Technologie birgt auch immer wieder neue Schwierigkeiten(Verlagerung des Problems). Die Menschen müssen umdenken und bewusster mit Energie umgehen. Hier ist sind keine neuen Entwicklungen der Schlüssel zum Erfolg, sondern ein Mentalitätenwechsel: weniger mit dem Auto fahren, kurze Strecken mehr mit dem Rad, Nahverkehr...für den Anfang. Und hier sehe ich neue Inovationen wieder verlangt. Dort sollten wir in Zukunft in neue Technologien/Erfindergeist setzen.
Man könnte ja auch mal die Hypothese setzen: Es gibt noch kein Transportmittel, wir müssen es erst erfinden. Wir haben eine Transportaufgabe, mit diesen uns jenen Eigenschaften, alle wollen gleichzeitig irgendwohin, aber einzeln, billig und menschen- und umweltfreundlich, usw..
Wenn dann einer kommt und vorschlägt: Hier bitte, meine Idee, Autos! Bringt dieses und jenes, kostet soundsoviel, macht soundsoviel Tote im Jahr, beeinträchtigt soundsoviel Lebansqualität.
Kaum ein Mensch würde auch nur auf die Idee kommen, sich für dieses System auszusprechen. Allein schon die Effizienz des Motors ist lächerlich.
Nur besteht das Leben zum Großteil aus irrationalen Entscheidungen und Gewöhnung.
Man könnte ja auch mal die Hypothese setzen: Es gibt noch kein Transportmittel, wir müssen es erst erfinden. Wir haben eine Transportaufgabe, mit diesen uns jenen Eigenschaften, alle wollen gleichzeitig irgendwohin, aber einzeln, billig und menschen- und umweltfreundlich, usw..
Wenn dann einer kommt und vorschlägt: Hier bitte, meine Idee, Autos! Bringt dieses und jenes, kostet soundsoviel, macht soundsoviel Tote im Jahr, beeinträchtigt soundsoviel Lebansqualität.
Kaum ein Mensch würde auch nur auf die Idee kommen, sich für dieses System auszusprechen. Allein schon die Effizienz des Motors ist lächerlich.
Nur besteht das Leben zum Großteil aus irrationalen Entscheidungen und Gewöhnung.
"Erdgas ... kostet nur halb so viel wie Benzin"
Das ist reine Subvention oder Steuervergünstigung. Wenn mehr damit fahren gehen die Steuern schon wieder hoch.
Irgenwo muß das Geld ja herkommen. Der Staat und seine Beamten wollen ja auch leben.
Man könnte ja auch mal die Hypothese setzen: Es gibt noch kein Transportmittel, wir müssen es erst erfinden. Wir haben eine Transportaufgabe, mit diesen uns jenen Eigenschaften, alle wollen gleichzeitig irgendwohin, aber einzeln, billig und menschen- und umweltfreundlich, usw..
Wenn dann einer kommt und vorschlägt: Hier bitte, meine Idee, Autos! Bringt dieses und jenes, kostet soundsoviel, macht soundsoviel Tote im Jahr, beeinträchtigt soundsoviel Lebansqualität.
Kaum ein Mensch würde auch nur auf die Idee kommen, sich für dieses System auszusprechen. Allein schon die Effizienz des Motors ist lächerlich.
Nur besteht das Leben zum Großteil aus irrationalen Entscheidungen und Gewöhnung.
Mensch, sie können sowas hier doch nicht fordern!
Der Mensch wird vermutlich das Erdöl noch weiter aufbrauchen und sich dann Ersatz für seine Tätigkeiten suchen. Ich denke nicht, dass er sich sagt: »Das ist doch viel zu ineffizient!« -- entscheidend ist der Markt: wenn er zulässt, dass sich jeder ein Auto leisten kann, dann wird jeder ein Auto haben. Die Ratio ist egal, der Wille (def. nach Schopenhauer) ist der Macher.
Mensch, sie können sowas hier doch nicht fordern!
Der Mensch wird vermutlich das Erdöl noch weiter aufbrauchen und sich dann Ersatz für seine Tätigkeiten suchen. Ich denke nicht, dass er sich sagt: »Das ist doch viel zu ineffizient!« -- entscheidend ist der Markt: wenn er zulässt, dass sich jeder ein Auto leisten kann, dann wird jeder ein Auto haben. Die Ratio ist egal, der Wille (def. nach Schopenhauer) ist der Macher.
Mensch, sie können sowas hier doch nicht fordern!
Der Mensch wird vermutlich das Erdöl noch weiter aufbrauchen und sich dann Ersatz für seine Tätigkeiten suchen. Ich denke nicht, dass er sich sagt: »Das ist doch viel zu ineffizient!« -- entscheidend ist der Markt: wenn er zulässt, dass sich jeder ein Auto leisten kann, dann wird jeder ein Auto haben. Die Ratio ist egal, der Wille (def. nach Schopenhauer) ist der Macher.
Diese Vorstellungen fallen in den Kontext dieser Weltwirtschaft, in begrenzender Krise. Der Planet unterstützt mehr nicht. Die Änderung der Gewohnheiten und ein anderes persönliches Gewissen werden auferlegt. Der Mann sollte eine intellektuellere Einstellung und nicht in den Produkten zentriert zu werden haben.
Das Auto, wie das Flugzeug auslöschen sollte. Das irdische öffentliche Beförderungsmittel ist gut, sie vermindern die Kosten, und es ist möglich, in automatische Form zu leiten. Es verringert Unfälle. Es ist auch möglich, in der Verfolgung der Kurven von täglichen Bedürfnissen einer Stadt eine gute Bedienung zu erzeugen.
Eine Grenze existiert unter der natürlichen Sache und daß, daß wir Fortschritt rufen. Der Intellekt verlangt keine Energie... [...]
Links entfernt. Bitte beachten Sie, dass wir auf diese Seiten nicht verlinken möchten. Danke, die Redaktion/au.
Das Auto und das Flugzeug sollten vom System ausgeschlossen werden, wie wir sie kennen. Das Argument, Mangel zu bedienen, ist benutzt worden, wenn es ihm passiert, aber das ist falsch. Es ist möglich, einen Wohlfahrtsstaat zu erzeugen, angesteckt mit den Bedingungen von der Technologie, wenn einige Sachen verwandelt werden,: um die Konzentration der Ressourcen zu vermeiden. Um Verbrauchsgewohnheiten zu verändern. Wenn Produkte wirklicher Notwendigkeit erzeugt werden. Wenn die notwendigen Elemente mit Ansätzen der Optimierung entworfen werden. Zum Beispiel die unterirdischen Unterbringungen. Wenn die Quantität von Bevölkerung kontrolliert wird.
Die Schweiz schlägt einen Wohlfahrtsstaat vor. Etwas, daß ich beobachtend gekommen bin, wenn ich die volkswirtschaftlichen Entwicklungen studiert.
[...]
Links entfernt. Bitte beachten Sie, dass wir auf diese Seiten nicht verlinken möchten. Danke, die Redaktion/au.
Viele Kommentare hier sind recht träumerisch und zielen auf einen Mentalitätswechsel, weg vom Individualverkehr. Das wird aber nicht passieren, denn der Bedarf wird aufgrund der fehlenden Alternativinfrastruktur weiter da sein. Konzepte gibt es ja; die funktioneren aber, wenn überhaupt, nur in den Städten. Ich würde mein Auto sofort aufgeben wenn ich keines mehr bräuchte. Aber solange das Beamen noch nicht zur Verfügung steht, benötigt man ein Fortbewegungsmittel. Eines ist klar: wer es sich leisten kann, wird keine Komforteinbuße in Kauf nehmen. Daher kann der Wechsel nur über eine mindestens adäquate Alternative passieren. Dies ist auch der Grund warum man bisher keine Elektroautos auf den Strassen sieht. Die Technologie ist da, aber sie kann nicht an die Leistung und Bequemlichkeit eines Verbrennungsmotors anknüpfen. Einzig die Brennstoffzelle hat das Potenzial, da man genau wie beim Benziner an eine Tankstelle fahren und nachtanken kann. Elektrofahrzeuge sind nicht langstreckentauglich und werden daher auf absehbare Zeit ein Nischenprodukt bleiben. Erdgas hat nur geringfügig weniger Co2 als Benzin und Hybride sind allenfalls Übergangslösungen.
Nicht der gesunde Menschenverstand, den ich übrigens bei den meisten Zeitgenossen nur schwer erkennen kann, sondern einzig der Benzinpreis wird eine Veränderung erzwingen können. Hier wiederum mache ich mir keine Sorgen, der geht ja bekanntlich nur in eine Richtung.
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