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Gemeinsam Strom erzeugen, Häuser bauen, Banken besitzen: Genossenschaften haben wieder Zulauf. von 

Sebastian Sladek, Geschäftsführer der Elektrizitätswerke (EWS) Schönau, eine der bekanntesten Energiegenossenschaften Deutschlands

Sebastian Sladek, Geschäftsführer der Elektrizitätswerke (EWS) Schönau, eine der bekanntesten Energiegenossenschaften Deutschlands  |  © Patrick Seeger/dpa

Im Altstadt-Gasthaus Warsberger Hof herrscht Aufbruchstimmung. Die Trierer Energiegenossenschaft stellt sich vor. Sechzig Zuhörer sind gekommen, und Zeljko Brkic, Volkswirt und Initiator der neuen Genossenschaft, berichtet über den Fortgang des Projekts. Er sagt, dass eine Solar- und eine Windkraftanlage schon in Planung seien. Die formelle Gründung der Genossenschaft, der Treneg , stehe kurz bevor. »Jetzt suchen wir Gleichgesinnte.«

Ob Handwerker, Professor oder Bankangestellter: Die meisten im Saal können der vorgestellten Idee eine Menge abgewinnen. Es geht darum, dass sie künftig die Stromversorgung ihrer Stadt selbst in die Hand nehmen wollen, zu einem Teil zumindest, und das auch noch auf ökologisch verträgliche Weise. »Was hier entsteht, das ist etwas ganz Modernes«, findet die Apothekerin Ursula Schöffling. Sie ist für die Genossenschaft, weil man bei den erneuerbaren Energien endlich »Nägel mit Köppen machen« solle.

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Die Trierer liegen mit ihrem Genossenschaftsvorhaben im Trend. Mehr als 450 ähnlicher Energiegenossenschaften sind in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland entstanden. Eine Renaissance erleben solche gemeinschaftlich betriebenen Start-ups nicht bloß im Sog der Energiewende. Auch Ärzte und Software-Entwickler, Ökobauern und Steuerberater schließen sich immer häufiger in Genossenschaften zusammen. Seit 2002 wurden rund 1.500 neue Kooperativen gegründet.

Die Zahl klingt zwar mickrig, verglichen mit dem Gründungssaldo von rund 20.000 neuen Unternehmen in einem einzigen Jahr (2011). Doch der Genossenschaftssektor stagnierte zuvor jahrelang, und die Kurve wird steiler: von elf Neugründungen im Jahr 2005 stieg sie 2011 auf 253 an. Viel höher liegt außerdem die Zahl der neu gewonnenen Genossenschaftsmitglieder. Allein den Kreditgenossenschaften schlossen sich zwischen 2008 und 2010 rund 466.000 neue Mitglieder an. »Erfolgreicher denn je« sei diese Unternehmensform, befand darauf die Financial Times. Auch Theresia Theurl, Ökonomin an der Universität Münster, sieht da ein »Traditionsmodell mit Zukunft« wachsen.

Und das erfährt in diesen Wochen noch mehr Aufmerksamkeit: Die Vereinten Nationen haben 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt und fordern alle Mitgliedsstaaten dazu auf, diese Wirtschaftsvereine stärker zu fördern. Am kommenden Mittwoch wird aus diesem Anlass auch die Bundeskanzlerin bei den Genossenschaftsverbänden sprechen. Doch woher rührt dieses neue Interesse an einer ziemlich alten Idee?

Alt ist der Gedanke wirklich. Friedrich-Wilhelm Raiffeisen hat ihn einmal in einen Leitspruch gepackt: »Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen viele.« Mitte des 19. Jahrhunderts setzte der konservative Sozialreformer das erstmals in die Praxis um. Mit »Brodvereinen« und Darlehenskassen versuchte er, die Not leidenden Bauern des Westerwaldes aus dem Würgegriff von Wucherern zu befreien. Etwa gleichzeitig kam der liberale Politiker Hermann Schulze-Delitzsch in Preußen auf die Idee, verarmten Handwerkern mit »Rohstoff-Associationen« zu helfen. Die Kleingewerbe konnten in der Konkurrenz zu den neuen Industrieunternehmen nur überleben, wenn sie ihr Material gemeinsam günstig einkauften und sich in »Vorschuss-Vereinen« gegenseitig Geld liehen.

Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung: Auf diese Prinzipien der Pioniere berufen sich die Genossenschaften auch heute. Sie sind Unternehmen und rufen nicht nach dem Staat – dienen aber andererseits nicht in erster Linie dem Zweck, möglichst hohe Gewinne und Renditen zu erwirtschaften. Ihr Ziel lautet vielmehr, ihren Mitgliedern durch das gemeinschaftliche Wirtschaften auf Dauer einen bestimmten wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen. Das können bei den Genossenschaften in der Landwirtschaft günstige Preise für Düngemittel sein oder bei den Wohnungsgenossenschaften eine billige und sichere Unterkunft.

Oder es kann in einer Gemeinde »die Selbstversorgung mit Wärme und Strom, die auch in Zukunft bezahlbar bleibt und zugleich die Umwelt schont« sein, wie Zeljko Brkic es gerade seinen potenziellen Mitgenossen im Warsberger Hof erklärt. 300 Interessenten haben dem Trierer Projekt schon vor dem offiziellen Startschuss insgesamt 150.000 Euro in Aussicht gestellt.

Leserkommentare
  1. Da war doch was in der untergegangenen DDR - da war doch die
    Vergesellschaftung der Produktivkräfte - volkseigen nannten die sich - da waren die Genossenschaftsbauern in kleinen und großen Kollektivwirtschaften, da waren Ärztekollektive in Polikliniken -
    nach der Wende: Privatisierung - Privatisierung - Privatisierung!!!
    Ich habe immer gesagt, wie es wohl wäre, wenn sich auch die
    Regierung privatisierte: keine Beamten mehr, eine straffe Verwaltung, Halbierung der Anzahl der Ministerien.
    So, wie es vor Zeiten der preußische Soldatenkönig bei seiner Machtübernahme machte

    2 Leserempfehlungen
  2. Und ich vergaß die "Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften" die
    "AWG's", alle brachten Eigenlestungen ein in Form von Lei-
    tungsverlegung, Anstricharbeiten. Schon dieses kollektive
    Arbeiten am Objekt schaffte eine Verbundenheit, die über
    das ganze spätere Wohnen anhielt. Jeder kannte Jeden und Jeder half Jedem, wenn es nottat.

  3. Es gab nicht nur die bürgerlich konservativen Reformer wie Schultze-Delitzsch und Raiffeisen - der Artikel nennt sie zu recht - sondern schon im 19. Jahrhundert sozialistische und anarchistische Ideen (Owen, Proudhon), die in ähnliche Richtung zielten.
    In der Krisenzeit nach dem 1. Weltkrieg hatten Genossenschaften Hochkonjunktur - kleinbürgerliche, wie sozialistische. Sie stellten eine Art Parallelwirtschaft dar (welche später in der Weltwirtschaftkrise oft daran scheiterte, daß sie nicht autark sein konnte), es gab neben Garten- und Landwirtschaftsgenossenschaften ebensolche für Wohnungsbau, für Handwerk usw. und interessante Symbiosen von Produktions- und Konsumgenossenschaften. Hier liegt ein reiches Potential an Ideen, was für die meisten heute noch zu heben wäre.
    Im Gegensatz zu dem angeblichen "Volkseigentum" im "realexistierenden Sozialismus" ist Genossenschaftseigentum wirklich Gemeineigentum. (Nebenbei: Die Genossenschaften in der DDR wurden letztlich kaum anders von der Funktionärskaste gegängelt, als die "volkseigenen" Betriebe. Sie hatten dem Namen nach aus der Arbeiterbewegung her überlebt - aber ihre Autonomie aufgegeben.)
    Tatsächlich erscheinen mir Genossenschaften als Wirtschaftsform der Zukunft. Profitorientiertes Unternehmertum führt uns in die Irre, das zeigt die Geschichte des Kapitalismus bis heute. Gemeinwirtschaft ist grundsätzlich auf die Gesellschaft hin orientiert, auf Auskommen und Zusammenhalt der Einzelnen.

  4. Ja. Gerade mit Genossenschaften könnte man lokal und regional im Energiesektor einiges bewegen, sprich: jene Bürger/innen mitnehmen, die über kein eigenes Dach zur solaren Nutzung verfügen. Oder sich mit den anderen Wohnungseignern nicht einigen können. Oder die schlicht und ergreifend nicht mal eben 10.000 Euro zur Hand haben ... in Bürgergesellschaften ist man oft ab 500 Euro dabei.

    Dummerweise haben Rösler & Röttgen gerade diesem neu heranwachsenden "energetischen Mittelstand" mit der Umgestaltung des EE-Gesetzes die Geschäftsgrundlage fast verunmöglicht. Genossenschaften, die etwa auf kommunalen Dächern investieren, haben große Probleme mit dem geforderten Selbstverbrauch oder der 10-Prozent-Vermarktung. De facto müssten sie diesen Stromanteil eher verschenken, weil es ihnen an den Instrumenten zur Direktvermarktung fehlt. Dann wird's erst recht unrentabel.

    Es ist also kein Wunder, wenn nun in Jüchen und anderswo Genossenschaftsgründungen kurz vor der Unterschrift entnervt abgeblasen werden. Bestehende Bürgergesellschaften nicht nur in meiner Region beenden solare Investments ganz abrupt, haben aber (noch) kein Ersatzmodell. Auch aus Gründen der Finanzpotenz kann man nicht eben auf Biogasanlagen oder Windparks umswitchen.

    Und das vollkommen Absurde daran ist: Ausgerechnet ein Umwelt- und ein Wirtschaftsminister haben diesen engagierten Bürgern, die hauptsächlich ehrenamtlich agieren, den Boden weggezogen. Wer davon wieder einmal profitiert, dürfte relativ klar sein.

    Eine Leserempfehlung
    • huhi
    • 23. April 2012 23:09 Uhr

    Es ist schon bemerkenswert, dass nicht zentral erwähnt wird, dass das Ganze mit der ZwangsEnergieAbgabe, auch EE-Gesetz genannt, steht und fällt.
    Statt weniger Großen Energieriesen, zocken nun viele kleine Energieprofiteure den Rest der Gesellschaft (insbesondere Einkommensschwache und enschen ohne Vermögen) ab!
    Alles ohne jedes tatsächliches unternehmerische Risiko.
    Nun mit den Windrädern (die Zeit nennt sie naiv "Müller") wird es wieder etwas oligopolistischer werden, was den Markt der Profiteure angeht!
    Bravo Zeit! Mal wieder völlig ideologisch vernagelt!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ihr Kommentar ist absolut Folgerichtig und in sich schlüssig.

    Leider nur dann wenn man den Elefanten im Garten übersehen hat.

    Dieser Elefant, dass muß man ihnen zu gute halten, wird von den Medien und noch mehr von der Politik weitgehend übersehen. Fundiertes Wissen dazu kann man sich nicht bei Zeit , Faz , Stern oder Heute anlesen. Dort kommen leider auch viel zu oft unreflektierte Zahlen an. Dann muß man schon engliche Websites wie " the Oildrum" lesen, auf der sich die tatsächlichen Energieexperten tummeln.

    Der Elefant also ist das Problem, dass wir in wenigen Jahren laut IEA oder ASPO den Peak Of Oil für sämtliche Treibstoffe hinter uns haben mit schwerwiegenden Systemischen Risiken für das gesamte Energie und als Folge davon das gesamte Wirtschaftssystem.

    Der Markt erkennt nicht und preist es daher nicht ein, dass eine 80% Wahrscheinlichkeit für den Peak of Oil bis 2020 besteht, und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verfügbarkeit von Rohöl bis 2030 auf 50% abnimmt.

    Wir haben ein Treibstoff, kein Stromproblem. Doch leider können wir für zukünftige Mobilität auf Strom kaum verzichten. Daher ist die Energiewende mehr als dringend überfällig.

    Ich empfehle Ihnen die Studie der Bundeswehr von 2008 zum Peak of Oil

    http://www.peak-oil.com/e...

    ein Augenöffner. Und sollten Sie meinen das neue "Fracking" rettet uns, empfehle ich folgen Artikel.

    http://www.peak-oil.com/2...

    • laller
    • 27. April 2014 13:48 Uhr

    "Statt weniger Großen Energieriesen, zocken nun viele kleine Energieprofiteure den Rest der Gesellschaft (insbesondere Einkommensschwache und enschen ohne Vermögen) ab!
    Alles ohne jedes tatsächliches unternehmerische Risiko."
    Und ohne dass es uns auch nur einen Schritt weiter in Richtung 100% EE-Versorgung bringt.
    Das investierte Geld fuer PVA und WKA ist daher alles verloren!
    Auch kann heute mit EE-Strom niemals fossile Energie eingespart werden, weil die thermischen Kraftwerke zur Versorgungssicherheit immer so weiterlaufen muessen, als gaebe es keinen EE-Strom, was ja auch irgendwie stimmt, denn den gibt es nur auf dem Papier.
    Mit EE-Strom kann kein Mensch etwas anfangen, wenn er nicht vorher gespeichert wird.
    Das ist auch die eigentliche Ursache fuer das Scheitern der Energiewende, das nicht speicherbare Medium Wechselstrom.

  5. Ihr Kommentar ist absolut Folgerichtig und in sich schlüssig.

    Leider nur dann wenn man den Elefanten im Garten übersehen hat.

    Dieser Elefant, dass muß man ihnen zu gute halten, wird von den Medien und noch mehr von der Politik weitgehend übersehen. Fundiertes Wissen dazu kann man sich nicht bei Zeit , Faz , Stern oder Heute anlesen. Dort kommen leider auch viel zu oft unreflektierte Zahlen an. Dann muß man schon engliche Websites wie " the Oildrum" lesen, auf der sich die tatsächlichen Energieexperten tummeln.

    Der Elefant also ist das Problem, dass wir in wenigen Jahren laut IEA oder ASPO den Peak Of Oil für sämtliche Treibstoffe hinter uns haben mit schwerwiegenden Systemischen Risiken für das gesamte Energie und als Folge davon das gesamte Wirtschaftssystem.

    Der Markt erkennt nicht und preist es daher nicht ein, dass eine 80% Wahrscheinlichkeit für den Peak of Oil bis 2020 besteht, und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verfügbarkeit von Rohöl bis 2030 auf 50% abnimmt.

    Wir haben ein Treibstoff, kein Stromproblem. Doch leider können wir für zukünftige Mobilität auf Strom kaum verzichten. Daher ist die Energiewende mehr als dringend überfällig.

    Ich empfehle Ihnen die Studie der Bundeswehr von 2008 zum Peak of Oil

    http://www.peak-oil.com/e...

    ein Augenöffner. Und sollten Sie meinen das neue "Fracking" rettet uns, empfehle ich folgen Artikel.

    http://www.peak-oil.com/2...

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    "Wir haben ein Treibstoff, kein Stromproblem. Doch leider können wir für zukünftige Mobilität auf Strom kaum verzichten. Daher ist die Energiewende mehr als dringend überfällig"

    Zunächst einmal liegen Sie mit Ihrer Einschätzung der fossilen Brennstoffressourcen ziemlich falsch.
    Ihr Peak Oil wurde und wird seit 40 Jahren stets verschoben.

    Der Vorteil fossiler Brenn- und Treibstoffe sind die geringen Anlagenkosten:
    Ein 100 kW-Dieselmotor kostet rund 2000 EUR.

    Ein 1000 kW-Windrad kostet rund 1 000 000 EUR.
    Das ist das Fünfzigfache.

    Eine 100 kWp Photovoltaikanlage kostet rund 150 000 EUR.
    Das ist das Fünfundsiebzigfache.

    Beim Dieselaggregat steht die Leistung auf Abruf zur Verfügung.
    Bei Windrad und Photovoltaik leider nicht.

    Ich weiß nicht, ob Sie sich vielleicht einmal gefragt haben, warum es im Frachtbereich neuerdings kaum noch Segelschiffflotten gibt ?

    Ich hoffe, Sie sind nicht unbelehrbar.

  6. Energieversorgung ist eine zentrale Frage - dem ist nicht zu widersprechen, und die Beschäftigung mit Energiegenossenschaften ist an dieser Stelle angebracht.

    Dennoch: Die Idee der Genossenschaft greift viel weiter aus, sie erscheint mir - siehe meinen ersten Kommentar - als die Form der Wirtschaftsorganisation, welche wirklich Zukunft hat.
    Deshalb denke ich auch nicht, daß "die Zeit" hier "ideologisch vernagelt" ist, weil sie spezielle Probleme bei Energiegenossenschaften nicht erwähnt. Denn: Es sind doch sicher keine unlösbaren Probleme. Schwerwiegender ist es schon, wenn die Politik, so wie eben geschehen, die Gründung von Energiegenossenschaften radikal erschwert. Dies ganz offensichtlich im Interesse von Konzernen, welchen der im Wesen vieler Erneuerbarer begründete Dezentralismus den Garaus machen würde. Das haben sie erkannt und versuchen, gegen zu steuern.
    Aber wir haben es auch erkannt. Und können als Bürger ebenfalls gegensteuern ...
    Nochmals: Der Gedanke ist umfassender - und uralt. Wenn Dorfgemeinschaften in Asien oder Afrika die Felder der einzelnen Familien gemeinsam bearbeiten, bis alle mit Aussaat oder Ernte fertig sind - so sind dies Urformen der Genossenschaft. Wir dürfen uns nicht länger ins Bockshorn jagen lassen - daß dieses kapitalistische "Jeder gegen Jeden" uns irgendwelchen nachhaltigen Nutzen brächte. Es dient in Wahrheit nur dem Erhalt der gegenwärtigen Herrschaftsform.

  7. Diese Energiegenossenschaften greifen auf Kosten der Allgemeinheit EEG-Vergütungen ab und überziehen ganze Landstriche mit ihren gigantischen Vogelscheuchen und unhaltbaren Versprechungen.

    Energiegenossenschaften, wie zb. die Stadtwerke Schönau versorgen in Wirklichkeit keinen einzigen Haushalt mit Strom.

    Denn es gibt in Deutschland keine einzige "Energiegenossenschaft" die über Speicher verfügt, die ihren fluktuativ erzeugten Strom zu einer Stromversorgung aufbereiten könnte.

    Energiegenossenschaften sind bestenfalls Subventionszecken und schlimmstenfalls ( wie zb. die Stadtwerke Schönau ) Subventionsbetrüger die auf dem Papier virtuellen norwegischen Hydrostrom verkaufen, der physikalisch nie in das deutsche Stromnetz geflossen ist.

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    • laller
    • 27. April 2014 14:26 Uhr

    "Diese Energiegenossenschaften greifen auf Kosten der Allgemeinheit EEG-Vergütungen ab und überziehen ganze Landstriche mit ihren gigantischen Vogelscheuchen und unhaltbaren Versprechungen."
    Ich glaube , dass die meisten Buerger sogar tatsaechlich an das EEG glauben.
    Das liegt nicht an den Genossenschaften, sondern an der ueblen Propaganda, der wir alle ausgesetzt sind.

    "Energiegenossenschaften, wie zb. die Stadtwerke Schönau versorgen in Wirklichkeit keinen einzigen Haushalt mit Strom."
    Richtig!
    Alles nur einfache Abzocke auf dem Papier.
    "Denn es gibt in Deutschland keine einzige "Energiegenossenschaft" die über Speicher verfügt, die ihren fluktuativ erzeugten Strom zu einer Stromversorgung aufbereiten könnte."
    Weil Wechselstrom nicht speicherbar ist und dafuer sorgt, dass wir bis in alle Ewigkeit niemals unabhaengig und dezentral mit PVA und WKA in das Netz einspeisen koennen.

    "Energiegenossenschaften sind bestenfalls Subventionszecken und schlimmstenfalls ( wie zb. die Stadtwerke Schönau ) Subventionsbetrüger die auf dem Papier virtuellen norwegischen Hydrostrom verkaufen, der physikalisch nie in das deutsche Stromnetz geflossen ist."
    Ich finde es furchtbar, wenn solche Vereine in den Medien immer wieder als Vorbild praesentiert werden, die absolut gar nichts zur Weiterentwicklung betragen und eigentlich nur noch schaedlich sind, weil sie auch noch das positive Bild der Genossenschaften zerstoeren.

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