WirtschaftswandelKrasse Gegend!

Duisburg ist ein Spiegel des Ruhrgebiets und seines Wandels: Ex-Bergarbeiter wachen über moderne Logistikzentren, Rumänen verdrängen Türken, ganze Viertel stürzen ab. Eine Besichtigung kurz vor der Landtagswahl von Wolfgang Gehrmann

Straßenszene in Duisburg-Bruckhausen

Straßenszene in Duisburg-Bruckhausen  |  © Patrik Stollarz/AFP/Getty Images

Das Ding auf dem Kai des Duisburger Innenhafens liegt da wie ein Denkmal des Scheiterns. Ein Skelett aus Stahlträgern, gut 50 Meter lang, 30 breit und wohl mehr als 20 hoch. Die Tragekonstruktion eines hallengroßen, zweistöckigen Gehäuses. Es sollte am Himmel über der Ruhr auf der Spitze eines 50 Meter hohen Silos der Küppersmühle zu liegen kommen – ein gewollt anspruchsvolles Stück Architektur. Leider ist die Konstruktion zu sparsam verschweißt, und unter dem Baustopp ging der Bauherr, die städtische Gebag, in die Knie. Also bemächtigt sich inzwischen der Rost des Teils, das eine Attraktion wider Willen geworden ist, zu der das Volk in Scharen pilgert.

Dabei gäbe es rundherum genug zu sehen, worauf ein Duisburger stolz sein kann. Auf den Kais des alten Hafenbeckens sind Museen und schicke Restaurants in sanierte Industriebauten eingezogen. Ganz nahe der Innenstadt haben die Stadtplaner eine Dockland-Situation hinbekommen, in der sich Menschen dem Eindruck hingeben können, dass es aufwärtsgeht mit ihrer Stadt. Was zählt also am Innenhafen: Flop oder top?

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Um der Frage nachzuspüren, wie es um den Wandel der Wirtschaftsstruktur im Ruhrgebiet steht, könnte man sich auch nach Essen, Gelsenkirchen, Bochum oder Dortmund begeben. Die Frage stellt sich seit 30 Jahren, seit der Niedergang der im Kohlenpott dominanten Montanindustrie eingesetzt hat. Akut ist sie, weil in Nordrhein-Westfalen bald Landtagswahl ist, die Lage an der Ruhr spielt dabei immer eine große Rolle. Außerdem verlangen, ermutigt von einem Dossier in der ZEIT (Nr. 11/12), etliche Oberbürgermeister aus dem Revier, dass der Solidarpakt mit dem Osten aufgekündigt wird: Sie wollen ihren defizitären Kommunalhaushalten nicht länger immer neue Schulden aufbürden, um Geld in die neuen Bundesländer zu überweisen, wo die Infrastruktur der Städte längst besser in Schuss ist als die eigene. Zum Leidwesen der Wirtschaftsförderer hat die Debatte als unerwünschten Nebeneffekt den Eindruck erweckt, dass es an der Ruhr doch schlechter läuft, als man gern glauben machen wollte.

Duisburg eignet sich besonders für eine Inspektion, weil sich in dieser Stadt die zentralen Aspekte des Wandels sehr dicht beieinander in Augenschein nehmen lassen. Anders gesagt: In Duisburg sieht man krasse Gegensätze. Und eben daraus lässt sich ein Urteil ableiten, ob der Strukturwandel im Ruhrgebiet insgesamt gelingt. Und was jenseits einer platten Soli-Debatte zu tun wäre.

Das Nebeneinander von Investitionsruine und neuem Schick am Innenhafen ist nur ein erstes Beispiel für eine Region im Struktur-Stress. Es gibt Extremeres, und um es zu sehen, muss man nicht weit gehen.

Rund 50 Milliarden Euro kostete es, den Wandel zu fördern und abzufedern

Nur sechs Kilometer sind es von der Innenstadt nach Rheinhausen. Zum linken Ufer des Rheins führt eine Brücke hinüber, die seit dem Winter 1987/88 berühmt ist. Die streikenden Arbeiter des ThyssenKrupp-Stahlwerks hatten sie damals zur »Brücke der Solidarität« umgetauft und monatelang blockiert, um gegen die Schließung ihrer Hütte zu protestieren. 1992 war das Werk endgültig zu, das Gelände wurde abgeräumt, und außer ein paar verfallenden Direktorenvillen sowie einem alten Krupp-Kasino, in dem anhängliche Rentner ein preiswertes Mittagsbuffet bekommen, ist vom Stahl nichts geblieben.

Dafür kurven auf frisch angelegten Straßen Sattelschlepper durch Verkehrskreisel. Durch Schluchten von Containerbergen echot der Sound ihrer Dieselmotoren und Getriebe. Auf voluminösen Lagerhallen finden sich die Firmenlogos von allem, was im europäischen Transportgewerbe einen Namen hat. Wo das Stahlwerk stand, erstreckt sich nun Logport I. Der große Logistikknoten nimmt Warenströme von den Nordseehäfen Rotterdam und Antwerpen auf und verteilt sie über ganz Europa, bis weit in den Osten und hinunter nach Italien.

Obwohl er hier keiner der Chefs ist, weiß Hans-Dieter Hausmann mit einem Wort zu sagen, warum der Logport, mit dessen Einrichtung 1999 begonnen wurde, ein Erfolg ist. »Trimodal«, sagt er, »ist das hier.« Das heißt, hier werden Container zwischen Binnenschiffen, Lastwagen und Güterzügen ausgetauscht. Drei gigantische Portalkräne, die Hafenkais, Schienenstränge und Asphaltpisten überspannen, machen die Arbeit. Und was arbeitet Hausmann? »Ich bin der Checker«, sagt der Mann am Eingangstor zum Rhenus-Terminal. Seit fünf Jahren kontrolliert er die Lkw, die hier anrollen. Es ist ein 400-Euro-Job, mit dem er die monatlichen 1.100 Euro aufbessert, die er seine »Kaltrente« nennt, die Frührente von der Knappschaft also. Vor dem Logport-Job hat er 30 Jahre als Bergmann unter Tage gearbeitet, auf Zeche Rossenray in Kamp-Lintfort. Hans-Dieter Hausmann ist insofern der personifizierte Strukturwandel an der Ruhr, und der Job, sagt er, sei prima: »Die Kohle stimmt, und immer frische Luft hier draußen am Rhein.«

Leserkommentare
    • honett
    • 21. April 2012 14:23 Uhr

    ... als weiterer Vegleich (und Loesungsversuch) waere eine Diskussion der Situation in den USA interessant:

    Ruhrgebiet: frueher Stahl und Kohle, heute ...
    Detroit (z.B.): frueher ... , heute ...

  1. 2. @Red.

    "Rumänen und Bulgaren genießen als EU-Neubürger Niederlassungsfreiheit, und ganze Ortschaften nutzen sie, um nach Deutschland auszuwandern. (...) Doch die Männer hängen gruppenweise in den Nebenstraßen ab. Einkommensquelle ist vorwiegend das Kindergeld."

    Ich bitte um SOFORTIGE Zensur obigen Absatzes im Text.

    Hier werden lediglich dumpfe, primitive Vorurteile der ungebildeten deutschen Bevölkerung bestätigt sowie kleinbürgerleiche Europaskepsis gerechtfertigt!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Also eine Zensur ist meiner Ansicht nach übertrieben, eine Umformulierung ist aber sicherlich sinnvoll, denn die Aussage ist wirklich sehr undifferenziert.

    Viel wichtiger ist aber eine Quellenangabe zu dieser Aussage, immerhin werden hier schon extreme Unterstellungen geäußert.

    Der von Ihnen bemängelte Abschnitt ist definitiv das Gegenteil zu dem, was der Artikel unter anderem als Grundlage hat: Eine systematische und nüchterne (= objektive?) Analyse des Wandels im Revier.

    dann kann man das nur unterschreiben.
    In einem Stadteil mit ca. 16.000 Einwohnern wandern 4000 Bedürftige zu.
    Eine arme Stadt wie Duisburg hat dadurch enorme Lasten zu schultern.
    Auch wenn sich an der Geamteinwohnerzahl nicht viel ändert, die Struktur der Einwohner ändert sich aber.
    Mangelnde Kaufkraft gehört dazu.
    Ein Kreislauf der schwer zu durchbrechen ist.
    Übrigens, im immer wieder hochgelobten schicken Innenhafen geht ein Lokal nach dem anderen baden.

    • ofos
    • 22. April 2012 2:51 Uhr

    Du lebst wahrscheinlich nicht im Ruhrgebiet, sonst hättest Du den Kommentar so sicher nicht geschrieben. Die Darstellung mag zwar nicht in das Weltbild der gebildeten deutschen Bevölkerung passen (ich gebe zu, ich tat mich damit auch schwer), aber genau so wie in dem Artikel beschrieben, ist die Realität!

    "Rumänen und Bulgaren genießen als EU-Neubürger Niederlassungsfreiheit" - sie dürfen aber bis Ende 2013 hier nicht unselbständig arbeiten, sondern nur mit einem eigenen Gewerbe. Das Gewerbe hier lautet "Prostitution" und "Schrottsammeln".

    "und ganze Ortschaften nutzen sie, um nach Deutschland auszuwandern." - Für Dortmund heißt die Ortschaft Stolipinovo, ein Stadtteil von Plovdiv in Bulgarien.

    "Den türkischen Eingesessenen gefällt daran, dass man den Neuen Mieten abknöpfen kann, die nicht unbedingt mit dem Mietspiegel konform sind." - Nicht nur den Türken, die Deutschen können es auch. In Dortmund gab/gibt es die sogenannten "Problemhäuser", runtergekommene Mehrfamilienhäuser, wo man den Bulgaren teilweise nur eine Matratze zu Kursen vermietet hat, für die man sonst eine ganze Wohnung kriegt. Die hygienischen Umstände waren katastrophal.

    "Um legal zu arbeiten, benötigen sie eine Arbeitserlaubnis." - Die sie in der Regel weder haben noch kriegen.

    "Doch die Männer hängen gruppenweise in den Nebenstraßen ab." - Das ist so! Was sollen sie sonst auch machen? Ok, viele hängen auch auf dem Schwarzarbeiterstrich rum.

    • ofos
    • 22. April 2012 2:56 Uhr

    "Einkommensquelle ist vorwiegend das Kindergeld." - Das ist der einzige Punkt, wo ich meine Zweifel habe. Hier waren die Kinder der Stadt bis zur "Begehung" der Problemhäuser.
    oft gar nicht bekannt.

    "Und gleich hinter dem gewaltigen Heizkraftwerk steht der Sexxx-Palace, mit geschätzten 600 Betten das größte Bordell des Ruhrgebiets. Man sagt in Hochfeld, die Neuen bezögen auch von dort ihren Lebensunterhalt." - In Dortmund war das bis zur Schließung des Straßenstrichs ebenfalls so. Die Prostituierten waren zuletzt überwiegend bulgarischer Herkunft.

    Belege? Google mal nach "dortmund plovdiv". Insbesondere auf www.derwesten.de finden sich einige Artikel zu der Problematik. Zensiert werden muß da jedenfalls gar nichts. Die ZEIT hat ja netterweise sogar verschwiegen, daß es sich häufig um Sinti und Roma handelt.

    • Medley
    • 22. April 2012 10:11 Uhr

    ..ich befürchte, viele der User hier verstehen ggf. nicht die Ironie in ihrem Beitrag. Oder sollte er gar gänzlich unironisch von ihnen gemeint sein? Nanana.

    Ein Zitat des von ihnen kritisierten Artikels: "...und ganze Ortschaften nutzen sie, um nach Deutschland auszuwandern..."

    Nagut. Da werd' ich ja wohl mal dem Artikelautor Gehrmann argumentativ zur Seite springen müssen. Nun, so lesen sie bitte folgendes:

    "Gleich um die Ecke der Schule, in der Harzer Straße, haben sich ganze Familienverbände vor allem aus dem Dorf Fantanele bei Bukarest einquartiert. 500 Menschen sind von dort bis heute in die Straße gezogen...Für rumänische und bulgarische Bürger gilt seit 2007 die Freizügigkeit innerhalb der EU. Der Zugang zum Arbeitsmarkt bleibt ihnen in Deutschland verwehrt, sie können aber ein Gewerbe anmelden. Dadurch sichern sie sich ein dauerhaftes Bleiberecht. „Und wenn es nicht klappt mit dem Gewerbe, haben sie in kurzer Zeit Anspruch auf Sozialleistungen und Kindergeld“, sagt Mengelkoch. 2400 Gewerbe von Rumänen und Bulgaren waren im März in Neukölln gemeldet. Bis zu 100 in nur einem Mietshaus..."

    LINK: http://www.tagesspiegel.d...

    LINK: http://www.tagesspiegel.d...

    LINK: http://www.spiegel.de/pan...

    Vielleicht glauben sie es ja jetzt, dass der Artikel durchaus reale Fakten berichtet.

  2. Also eine Zensur ist meiner Ansicht nach übertrieben, eine Umformulierung ist aber sicherlich sinnvoll, denn die Aussage ist wirklich sehr undifferenziert.

    Viel wichtiger ist aber eine Quellenangabe zu dieser Aussage, immerhin werden hier schon extreme Unterstellungen geäußert.

    Der von Ihnen bemängelte Abschnitt ist definitiv das Gegenteil zu dem, was der Artikel unter anderem als Grundlage hat: Eine systematische und nüchterne (= objektive?) Analyse des Wandels im Revier.

    Antwort auf "@Red."
  3. dann kann man das nur unterschreiben.
    In einem Stadteil mit ca. 16.000 Einwohnern wandern 4000 Bedürftige zu.
    Eine arme Stadt wie Duisburg hat dadurch enorme Lasten zu schultern.
    Auch wenn sich an der Geamteinwohnerzahl nicht viel ändert, die Struktur der Einwohner ändert sich aber.
    Mangelnde Kaufkraft gehört dazu.
    Ein Kreislauf der schwer zu durchbrechen ist.
    Übrigens, im immer wieder hochgelobten schicken Innenhafen geht ein Lokal nach dem anderen baden.

    Antwort auf "@Red."
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    "Übrigens, im immer wieder hochgelobten schicken Innenhafen geht ein Lokal nach dem anderen baden."

    ich habe selten einen so sterilen Ort gesehen, der übertrifft sogar noch die Hamburger Hafencity. Ich frage mich manchmal, ob die Planer solcher Gruselstätten schon einmal etwas von Bäumen gehört haben.

  4. "Die Frage stellt sich seit 30 Jahren, seit der Niedergang der im Kohlenpott dominanten Montanindustrie eingesetzt hat."

    Setzte bekanntlich bereits in den 60er-Jahren ein, also vor etwa 50 Jahren.

  5. "Seit Kurzem haben die türkischen Wohnungsvermieter eine neue Klientel. Rumänen und Bulgaren genießen als EU-Neubürger Niederlassungsfreiheit, und ganze Ortschaften nutzen sie, um nach Deutschland auszuwandern. Nach Duisburg. Nach Hochfeld. Den türkischen Eingesessenen gefällt daran, dass man den Neuen Mieten abknöpfen kann, die nicht unbedingt mit dem Mietspiegel konform sind. Weniger gefällt den Hauseigentümern, dass die Neuen das Viertel nicht unbedingt attraktiver machen. Um legal zu arbeiten, benötigen sie eine Arbeitserlaubnis. Doch die Männer hängen gruppenweise in den Nebenstraßen ab. Einkommensquelle ist vorwiegend das Kindergeld. Und gleich hinter dem gewaltigen Heizkraftwerk steht der Sexxx-Palace, mit geschätzten 600 Betten das größte Bordell des Ruhrgebiets. Man sagt in Hochfeld, die Neuen bezögen auch von dort ihren Lebensunterhalt."

    Soviel Glasnost ist man in der Berichterstattung hiesiger Medien gar nicht gewohnt. Sollen die Probleme inzwischen so drängend geworden sein, daß sie inzwischen das Korsett der selbstverordneten Politischen Korrektheit sprengen?

  6. "Georg Fobbe ist ein vorsichtiger Mann, politisch grün orientiert, er will nichts Falsches sagen."

    Wo kämen wir da auch hin, wenn hier neuerdings jeder so einfach sagen könnte, was er denkt.

    "Er macht darauf aufmerksam, dass die sozialen Probleme in Hochfeld keineswegs durch die Immigranten allein verursacht seien, sondern erst einmal durch die Arbeitslosigkeit und den sozialen Abstieg der eingesessenen Deutschen."

    Es spielt eben vielleicht doch eine Rolle, wenn man hereinläßt. Wären ähnliche Probleme vorhanden, wenn - wäre dort das Interesse daran vorhanden - nicht 4000 "Rumänen und Bulgaren" (da sind doch wohl die Rotationseuropäer gemeint), sondern 4000 Briten oder Norweger (gemeint sind die Autochthonen) eingewandert wären?

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    Das Problem ist, dass es im Ruhrgebiet einfach nicht genug Arbeit gibt, wenn nun in einen Stadtteil/eine Stadt in dem die Arbeitslosigkeit sowie schon hoch liegt (überall deutlich über 10%) noch einmal eine große Anzahl von Menschen zuziehen, verschärft sich das Problem natürlich umso mehr. Das Problem liegt dabei weniger im Zuzug an sich als daran, dass die zuziehenden Menschen nicht gut auf die Städte verteilt werden.

    Der Hauptgrund für die Misere im Ruhrgebiet wird im Artikel eigentlich so deutlich wie selten ausgesprochen. Die lokalen Regierungen haben sich über Jahre bzw sogar Jahrzehnte in Konkurrenz statt Zusammenarbeit ergangen. Eine Konzentration auf die gewachsenen Stärken wäre sehr hilfreich z.B. wäre es gut gewesen Bochum als die Universitätsstadt zu etablieren usw. dazu noch ein deutlich besser organisiertes/aufgebautes öffentliches Verkehrsnetz (Stichwort: Transrapid) und eine Menge der Probleme im Ruhrgebiet würden sich nicht ganz so stark auswirken wie sie es jetzt tun.

    Es bleibt zu hoffen, dass nun ein Umdenken in den Rathäusern einsetzt und die Städte anfangen zusammenzuarbeiten.

  7. Es gibt zahlreiche Initiativen, die sich für Hochfeld in ehrenamtlicher Arbeit eingesetzt haben.
    Notruf aus Hochfeld:
    http://www.zukunftsstadtt...

    "Pauluskirchplatz versinkt im Unrat
    Der Pauluskirchplatz ist zuweilen außerordentlich belebt, was wir sehr begrüßen würden, wenn wir hier zivilisierten Menschen aus welcher Nation der Welt auch immer begegnen würden. Statt dessen waten wir oft knöcheltief durch ausgespuckte Schalen von Sonnenblumenkernen und durch Unrat. Kurz: Neben der nicht zu akzeptierenden Zerstörung der Kirche ist der Zustand des Platzes nicht mehr hinnehmbar.

    Zuzug von Bulgaren
    Wir möchten in diesem offenen Brief insbesondere gegen den Zuzug von Bulgaren protestieren und die Politik auffordern, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die damit einhergehende Verwahrlosung der Zivilgesellschaft aber auch des geltenden Rechts zu unterbinden.

    Der Unterzeichner und alle Mitstreiter sind unbedingte Verfechter der europäischen Idee. Wir haben auch vollstes Verständnis dafür, dass Menschen, die unter erbärmlichen Bedingungen leben, nach einem besseren Leben suchen. Wir haben selbstverständlich als Mitglieder am Runden Tisch für Hochfeld den Aufruf unterschrieben, für die ankommenden Bulgaren und insbesondere für deren Kinder Lehrer zur Verfügung zu stellen und für deren Gesundheitsvorsorge einzutreten."

    @ red
    Jetzt belegen Sie mal, was an der Beschreibung von unhaltbaren Zuständen rassistisch ist.

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  • Schlagworte Ruhrgebiet | Duisburg | Landtagswahl | Kohleindustrie
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