Sascha LoboGefragt und gehasst

Sascha Lobo sendet als Internetpionier seit Jahren ungemein erfolgreich auf allen Kanälen: Im Netz, im Fernsehen, in Büchern, als Vortragender. Jetzt bekommt er Konkurrenz durch die Piratenpartei. von 

Sascha Lobo

Sascha Lobo  |  © Andreas Rentz/Getty Images

Warum hasst die Welt Sascha Lobo ? Dies wird ein Interview, in dem nur eine Frage gestellt werden muss. Alles Weitere folgt ganz von allein. Sascha Lobo sagt, dass er sich gern im Soho House Berlin , einst Zentrale der SED, treffen will. Das Soho House, ein Club nach englischem Vorbild, der nur für Mitglieder oder Freunde von Mitgliedern zugänglich ist, sei sein Wohnzimmer. Also treffen wir uns hoch über Berlin. Es ist ein regnerischer, hässlicher Nachmittag in der Torstraße. Plastiktüten wehen um Menschen herum. Die hässlichste Straße Berlins ist gleichzeitig die allerhipste. Zurzeit. »Der Sascha ist schon da«, sagt der Kellner. Im Soho House sitzt Lobo auf einem Sofa, das mit roten Rosen gemustert ist, hinter ihm steht ein Regal mit Eisenbahnmodellen und Sachen, die nach Lego aussehen. Wir befinden uns in der Teestube in der obersten Etage. Man sitzt wie auf einem überdimensionalen Thron. Vor dem Fenster breitet sich Berlin wie ein langer, grauer Teppich aus. Wir sitzen im neuen Palast der Republik. Als Erstes müssen wir darüber sprechen, wie wir miteinander sprechen. Also wie wir im Netz miteinander sprechen dürfen.

Sascha Lobo sagt: »Die Sprache im Netz ist eine eigene. Die Beschimpfung gehört durchaus dazu. Es gibt eine Poesie der Beschimpfung.« Die Mitarbeiter einer Firma als Arschgeigen zu bezeichnen könne in einer Zeit, in der Dieter Bohlen im Fernsehen Minderjährige demütigt, logischerweise keine Straftat sein. Sascha Lobo zu beschimpfen, das ist also in Wahrheit ein Gedicht? Er selbst sieht es locker. Das Internet sei in Deutschland noch nicht ganz verstanden worden: »Es ist, als denke man hier ans Netz so: Wenn ich da hingehe, werde ich verarscht.« Nur ja nichts im Internet kaufen! Lobo lacht. Deutschland sei noch ganz Schwellenland mit Schwellenangst.

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Die digitale Gesellschaft ist eine Monarchie – und Lobo ihr König

Lobos Sätze sind geschliffen und zweifelsfrei. Er spricht als Sascha Lobo, als Figur, als Botschafter. Dauerzustand Interview. Immer ist er Befragter. Woran er sich gut gewöhnt hat. Also dass er redet und stets eine Öffentlichkeit hinhört. Herrschende Regeln hat er einfach verinnerlicht: verkaufen, unterhalten, auffallen. Es ist perfekt aufgegangen, wie eine Maschine, die inzwischen von selbst läuft. Wenn man so vor Sascha Lobo sitzt, ist es, als säße man vor reinem Text. Die Sätze sind als Zitate einwandfrei verwendbar. Auf jede Frage erhält man fünf Antworten. Die Mimik ist irrelevant und fast nicht vorhanden. Sascha Lobo wirkt wie ein Text. Als journalistischer Gesprächspartner muss man nur auf die Zeichenzahl achten. Er redet relativ laut. Als halte er einen Vortrag. Als würde er miteinbeziehen, dass andere zuhören.

Der Erfolg von Sascha Lobo weist auf einen Mangel hin. Das Internet ist eine eigene Welt, die von Experten gestaltet und von Bloggern bespielt wird. Der Rest der Gesellschaft nutzt das Internet gern passiv. Die deutsche digitale Gesellschaft ist eine Monarchie, das Internet ihr Hoheitsgebiet – und hier regiert Sascha Lobo fast unumschränkt. 15 Jahre Internet haben alles verändert, und keiner weiß, was es für uns bedeutet. Was sich gerade verändert, was als Nächstes passiert, wissen nur zwei Gruppen: die Nerds und diejenigen, die das, was die Nerds so aushecken, für die Allgemeinheit übersetzen. Das sind die Internetexperten.

Die Experten, oder nennen wir sie die Erklärer, sind grob abgezählt: drei. Sascha Lobo, Sascha Lobo und Sascha Lobo. Hinzu kommen vielleicht Stefan Niggemeier , der seit mehr als zehn Jahren über Soziale Netzwerke bloggt. Mercedes Bunz , die den Onlineauftritt des Tagesspiegels weiterentwickelte, hat sich inzwischen zum Guardian ins Ausland abgesetzt. Und natürlich Kathrin Passig , die intellektuellste Analytikerin des Medienwandels. Und vielleicht noch Mario Sixtus , der als die zugleich freakige und universale Verkörperung des Bloggers zu Berühmtheit gekommen ist und sich gerne mit Sascha Lobo zusammentut. Hinzugekommen sind allerdings natürlich jüngst die Vertreter der Piratenpartei . Die Konkurrenz wächst. Auf den Plätzen in den Talkshows kampieren die Piraten seit Wochen, im Twitter-Ranking sind sie in Lobos Nähe.

Während die Google-Plus-Charts, die die Zahl der Follower zählen, in den USA von Unternehmern, Politikern und Prominenten angeführt werden, tummelten sich in den deutschen Charts über lange Zeit die notorischen Internetexperten. Die Blogger bleiben im Netz stammtischmäßig unter sich. Kaum Unternehmer, oder nur sehr wenige, kommen auf die Idee, das Internet für sich zu nutzen, kein Angestellter sieht es als selbstverständlich an, sein Gesicht stellvertretend für seine Firma zu präsentieren. Was dazu führt, dass die Netzgemeinde in Deutschland etwas Inzuchthaftes hat. Anders gesagt: Es gibt einen großen Graben zwischen Insidern und Outsidern, der auf beiden Seiten zu Missgunst und verbohrten Selbstabgrenzungen Anlass gibt.

Neulich schrieb der CSU-Abgeordnete Ansgar Heveling im Handelsblatt in einem zum Schmunzeln Anlass gebenden Gastkommentar: »Auch die digitale Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird.« Je stärker Kulturpessimisten in der Zeitung vor dem bösen Netz warnen, desto stärker plädieren die Kulturoptimisten für das neue digitale Leben.

Auf Platz eins der Google-Plus-Charts: Sascha Lobo. Man könnte jetzt behaupten, wer heute noch auf Sascha Lobo hinweist, hat’s wirklich ganz verpasst. Aber weit und breit ist keine auffälligere und aktivere Figur zu finden, die mit einem solchen Ausstoß an Welterklärung an die Öffentlichkeit tritt. Lobo bloggt, redet, erklärt, twittert und kolumnet auf praktisch jeder Internetseite. Und weil das schon lange so ist und der Mann auch noch Spaß dabei zu haben scheint, immer die richtigen Sätze parat hat und damit auch noch sehr gut verdient, wird er leidenschaftlich gehasst. They love to hate him: Beneidet von seiner unmittelbaren Konkurrenz, den anderen Bloggern, verachtet von den analogen Medien, weil er ihnen die Deutungshoheit für einen wesentlichen Weltausschnitt entwunden hat, und verleugnet vom großen Publikum, das nicht gerne Teil einer Massenbewegung ist. »Lobo? Der interessiert mich überhaupt nicht, den ignorier ich schon seit Langem.« In Zahlen: Wenn man bei Google »Sascha Lobo Arschloch« eingibt, kommt man auf 9.000 Treffer.

Wenn die Tagesthemen einen Gesprächspartner zum Thema Social Media brauchen, wenn die SPD auf einen Internetexperten angewiesen ist, wenn Unternehmen für ihre Managerfortbildungen ein sogenanntes Impulsreferat brauchen, immer wählen die Apparate eine Nummer: die von Sascha Lobo. Er verdient sein Geld mit unserer Unzulänglichkeit. Mit der Inkompetenz seiner Kunden.

Er macht es den Leuten aber auch nicht leicht, ihn zu mögen: Sein Markenzeichen ist ein roter Irokesenschopf. Die Frisur ginge ja noch in Ordnung, wenn er nicht stets hinzufügte, dass er sie nur aus Marketinggründen trage. Um der Wiedererkennbarkeit willen. Das ist für manche eine Form zynischer Abgefucktheit, die zu hassen leicht ist. Als 2010 sein Roman Strohfeuer erschien, begann eine Literaturrezension so: »Der Zusammenhang zwischen Frisur und Literatur ist bisher noch nicht ausreichend untersucht worden – aus gutem Grund, denn in der Regel lässt sich aus der Haarpracht (oder auch deren Abwesenheit) wenig über die Güte eines Textes ableiten. (...) Die Frisur dieses bekannten deutschen Bloggers und Twitterers, ein rotgefärbter Irokesenschnitt, ist auf dem Schutzumschlag nicht zu übersehen. So ist man bereits vor der Lektüre irritiert.«

Selbstironie und Selbstrelativierung gehören immer zu Lobos Kommunikationsstrategie. Macht es jemanden eigentlich sympathischer, wenn er mit dem Unsympathischen an sich selbst gerne kokettiert? In Strohfeuer beschreibt Lobo den Auf- und Abstieg der New Economy als genau beobachtete Gesellschaftskomödie, in der er selbst als schlaumeierhafter Kotzbrocken auftritt. Er bedient dabei die von seinem Publikum unterstellten Klischees. Es macht ihn nicht sympathischer, aber es hebelt natürlich Vorwürfe aus. So etwa: Man kann niemanden noch einmal beschuldigen, nachdem er gestanden hat.

Sascha Lobo ist Mitglied im Onlinebeirat der SPD. Sich für die traditionellen Parteien einspannen zu lassen kommt in der Netzgemeinde nicht gut an. Die Nähe zur Macht ist immer verdächtig. Aber Lobo, der gefragte Mann, kann nichts ablehnen. Einen wirklichen Diskurs löste er jedoch aus, als er für Vodafone einen Werbevertrag unterschrieb. In einem Werbespot empfahl er persönlich das Unternehmen, Lobo war das Symbol der Kampagne. Nun hatte sich Vodafone allerdings auch für Sperren im Internet ausgesprochen. Ein heftiger Shitstorm entlud sich über Sascha Lobo. Und eine erste Debatte schloss sich darüber an, was ein Blogger eigentlich darf und was er nicht darf. Plötzlich diskutierte man über die Freiheit des Bloggers. Ob das ein Beruf ist und wie viel Geld damit verdient werden darf. Oder ob einen das Geldverdienen unglaubwürdig macht.

An ihm arbeitet sich eine neue Spezies ab: Der Anti-Fan

Ist Lobo ein gewissenloser Unternehmer, der für Geld alles tut und keinen Herrn verschmäht? Er selbst schreibt offenherzig: »In Zeiten von Shitstorms kann man bedeutend mehr falsch als richtig machen, deshalb berate ich Unternehmen in dieser Richtung, wenn ich einen Sinn darin sehe und Lust darauf habe (ist nicht immer so).« Für Geld macht er allerdings durchaus auch Sachen, auf die er keine Lust hat. Ungefähr alle denken so, die arbeiten. Und er, der sich wie ein Chamäleon jeder Umgebung geschmeidig anpasst und alle öffentlichen Rollen draufhat, die die Medien abfragen, saß ganz gewiss auch in der einen oder anderen Talkshow zu viel. Aber das liegt am hohen Diskussionsbedarf.

Lobo sagt: »Das Netz wirkt für jeden Absender als Rückkanal und damit als ständige Konfrontation mit dem eigenen Fehlverhalten.« Alles, was gesagt wird, trifft auf einen enormen Resonanzkörper. Damit muss sich selbst der lupenreinste Demokrat auseinandersetzen. Zu allem gibt es zu jedem Zeitpunkt eine Meinung, eine Reaktion, eine Kritik, Fehlersuche, Vorwürfe, Widerspruch. Es ist die Zeit der schriftlichen Demokratie. Am Internet muss die Idee Demokratie abgearbeitet werden, dessen Erklärer so eine Art Volkskammer bilden. Repräsentanten. Thesenbringer.

Demokratie bedeutet für jede Exekutive, mit Wahlergebnissen und Willensbekundungen umgehen zu müssen, die ihr nicht passen. Im Internet hat derjenige, der einst in der letzten Reihe saß und zu leise sprach, die Möglichkeit, wahrgenommen zu werden. Auch die Irren und Quengler. Diejenigen, die sich schon immer gemeldet haben, können sich noch öfter melden. Und: Diese Kommunikation stellt die Existenz einer absoluten Wahrheit per se infrage. Es gibt kein Richtig, kein Falsch, es gibt nur den ewigen Diskurs. Dass mit diesem Wandel noch keiner umgehen kann, zeigen regelmäßige Fettnäpfchen, die dann wiederum dem Netz und seinen Mechanismen insgesamt als Schuld zugesprochen werden.

Unser Fehlverhalten wird jetzt auf harte Weise öffentlich vorgeführt. Auch generelle Dummheit und so weiter. Im Übrigen bestellt sich Sascha Lobo hier den zweiten Milchkaffee. Da er praktisch keine Mimik zeigt, selten unsicher spricht und im Grunde ringsherum nichts passiert, verstärkt sich nur der Eindruck eines großen Bildschirms, auf dem Text abläuft, der auch gierig mitgelesen wird. Sascha Lobo umschreibt die allgemeine Schlampigkeit so: »Dass die Leute nur die ersten zehn Suchergebnisse von Google lesen, ist nicht das Problem von Google.«

Die scheinbar einfache Art der Erklärung, die Sascha Lobo mit einem solchen Google-Satz beispielsweise parat hat, lässt regelmäßig die Kommentarzirkel beben. Das Feuer seiner Gegner bringt ihm Hunderte Klicks und Kommentare ein. Eine zusätzliche Spezies ist entstanden. Die des Anti-Fans. Und der ist überall. Auch hier. »Sie beschäftigen sich mit mir mehr als ich selbst«, sagt Sascha Lobo vielleicht mit einer etwas zu selbstherrlichen Zufriedenheit. Aber der Anti-Fan ist empfindlich. Auch auf Facebook. »Als ich meinen Beziehungsstatus in ›verlobt‹ änderte, passierte etwas Merkwürdiges: Innerhalb von einer guten Stunde verlor ich etwa einhundert Friends«, sagt Lobo. Was drückt das aus? Liebesentzug? Die ungewollte Vermenschlichung des Experten?

Und da seien auch die Trolle, es ist mit ihnen aber wie in der Schule, es bereitet ihnen nur Spaß zu stören. Einmal klingelten sie bei Lobo in der Nacht Sturm. Es hörte gar nicht auf. Sie nervten wie eine Rotte Irrer. Lobo nahm eine Kamera und stieg die Stufen hinab, öffnete die Tür und fotografierte von links nach rechts die Klingeltrolle einzeln ab, kündigte die Veröffentlichung auf seinem Blog an und ging wieder schlafen. Bumm. Plötzlich ist der anonyme Quengler namens »Troll« real, real fotografiert, zum Anfassen und als Dokumentation der Ereignisse wieder ins Netz gespeist. Erstmals tritt der Troll als Gegenstand auf.

Und was fängt man nun mit den Störern an? »Nichts. Sie sind die Destruenten, sie sind die, die den Kadaver wegräumen. Aasfresser.«

Niemand zieht so viel Abwehr und Ekel auf sich wie Sascha Lobo. Gleichzeitig ist er der erste Gedanke, wenn mal wieder was passiert ist in der Internetwelt. »Das ist komisch, in 99 Prozent aller Fälle, in denen ein Journalist etwas nicht versteht, ruft er mich an.« Ja, das ist komisch. So wie man als Erstes Alice Schwarzer anruft, wenn es um Feminismus geht.

Die erste Generation digitaler Eingeborener stöhnt schon in der Schule über ihre tranigen Informatiklehrer, hacken kann jeder die Computersysteme oder die iPhones der Biologielehrerin. Was früher ein Nerd war, ist längst Durchschnitt. Vielleicht wird man später einmal dieses über die Zeit sagen: Es war eine eigenartige Übergangszeit, damals konnte man noch Kinofilme im Netz sehen, ohne zu bezahlen, waren das goldene Zeiten, in der ein Punk alles noch mal für Doofe erklären musste. Schön war’s doch. Sascha Lobo ist vielleicht irgendwann einmal das Symbol für diese Zeit des Übergangs. Eine Zeit, in der sich alles verändert. Von diesem Wesen mit dem roten Kamm geht auch etwas Dinosaurierhaftes aus.

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Leserkommentare
  1. ...mit solchen Artikeln erweist man jedwedem Protagonisten des "Web 2.0" einen Bärendienst, weil die Community auf nichts allergischer reagiert, als auf die Ansage, einer der ihren sei König / Trendsetter / Tonangeber etc. pp.

    Selbst wenn das so sein sollte...

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    Ja, mit der "allergischen Reaktion" haben Sie recht. Aber ist es irgendwie nicht genau das, dieses ständige kleinliche Gequengel, Dagegensein und Selbstprofilieren von breiten Schichten der aktiven Nutzer, das die "Netzkultur" bisweilen so unerträglich macht? Das einen auch manchmal so ein wenig an basisdemokratischen Ideen zweifeln lässt? Sascha Lobo wird ja nicht einmal gehasst, weil er Sascha Lobo ist, also aufgrund seiner Aussagen und Ansichten, sondern eher, weil andere gerne selbst Sascha Lobo wären, und heimlich von einem Leben als Netzguru träumen.

  2. fein, wenn jemand wie Lobo seine Nische gefunden hat und sein Einkommen über diese sichert.

    Mögen muss ich ihn nicht, ihm folgen auch nicht und seine ewig platten "Die Deutschen sind noch nicht so weit, aber das wird schon, wenn ich weiter erkläre"-Auftritte kann man ermüdend finden.

    Er wird weiter auftreten, weil er medial verwertbar ist und damit sein Einkommen sichern. Einen Wert für das Netz über seine Werbefigur-Idee hinaus oder gar die Netzgemeinde hat er meiner Ansicht nach nicht.

  3. 3. [...]

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.

  4. ich habe den Sinn einfach nicht verstanden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    bei mir ist er weder gefragt und noch gehasst. Null.

    • anthri
    • 20. April 2012 14:06 Uhr

    geht mir genauso. Ich versteh' den einfach nicht. Was ist seine Botschaft? Ohne die Frisur würde ihn vermutlich niemand beachten.

    ....womit verdient er sein Geld? Das habe ich mich schon immer gefragt.... schlauer bin ich auch nicht geworden.

  5. bei mir ist er weder gefragt und noch gehasst. Null.

    • Hofres
    • 20. April 2012 9:36 Uhr

    auf der re:publica wird er auch wieder laut reden.

    • eklipz
    • 20. April 2012 9:53 Uhr

    bei SPON sind sehr begrüßenswert, da er einfach Phänomene rund ums Web 2.0, um die digitale Gesellschaft, wie auch immer man das nun nennen möchte, anspricht, die von niemandem sonst angesprochen werden. Zuweilen hält er damit der Netz-community sogar den Spiegel vor.

    Bei Interesse: http://www.spiegel.de/thema/spon_lobo/

    Dass er allerdings ein Selbstdarsteller ist, sehe ich weniger problematisch - er ist schlicht ein gewiefter Werber.

    Eine Leserempfehlung
  6. Zu Sascha Lobo kann man stehen wie man will. Was ich irgendwie bemerkenswert finde, ist wie sich die Massenmedien mal wieder selbst demontieren. Ich meine, sie sind doch mit dafür verantwortlich, dass so eine Sascha Lobo Monokultur im Netz entstanden ist. Man könnte sich ja auch mal auf die vielen spannenden Initiativen und Diskurse außerhalb des selbstreferentiellen Medien-Experten-BlaBla Zirkus konzentrieren.

    Aber das würde am Ende vielleicht ja sogar mal richtige Recherche bedeuten anstatt sich irgendwo in Berlin auf nen Latte zu treffen.

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