InfografikDie glorreichen Sieben

Alle Maße lassen sich auf sieben physikalische Größen zurückführen, die sogenannten SI-Basiseinheiten von Aurel Märki und

Seit 1875 gibt es einen internationalen Standard für die Längeneinheit – 17 Staaten einigten sich auf das Meter. Das daraus erwachsene Système International d’Unités (SI) ist heute das am weitesten verbreitete Einheitensystem für physikalische Größen.

Es beruht auf sieben Basisgrößen, die teilweise aufeinander bauen. Diese sieben reichen aus, sämtliche anderen Einheiten zu definieren, von der Geschwindigkeit über die Kraft bis zur elektrischen Spannung.

Anzeige
Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen.

Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen.  |  © Aurel Märki

In Deutschland wacht die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig über die Basiseinheiten. Etwa alle vier Jahre kommt länderübergreifend die Generalkonferenz für Maß und Gewicht im Pariser Vorort Sèvres zusammen, um sich zu beraten. Sie will die Definitionen noch einmal überarbeiten mit dem Ziel, alle Einheiten an physikalische Naturkonstanten zu koppeln.

Weitere Infografiken der Serie "Wissen in Bildern" finden Sie hier.

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. Bei der Definition der Stromstärke fehlt der Hinweis auf den vernachlässigbar kleinen, kreisförmigen Querschnitt der doppelt als parallel ausgewiesenen Leiter, und nicht die (unendlich große) Kraft zwischen diesen legt die SI-Einheit Ampere fest, sondern die Kraft je Meter Leiterlänge. Freilich sind dies nur Flüchtigkeitsfehler aufgrund mangelnder journalistischer Sorgfalt, wie sie leider immer wieder zu beklagen sind. Schwerwiegender und nicht mehr verzeihlich ist dann allerdings die Behauptung bei der Definition der Längeneinheit, die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum sei konstant, was ohne Angabe eines Bezugsystems gar keinen Sinn ergibt. Entgegen dem Postulat Einsteins ist die Lichtgeschwindigkeit selbstverständlich immer nur in einem bestimmten Bezugsystem invariant, beispielsweise in dem Bezugsystem, in welchem die Lichtquelle ruht, und nimmt gegenüber anderen Bezugsystemen entsprechend modifizierte Werte an wie jede andere Geschwindigkeit auch. Wenn Einstein nämlich recht hätte, wäre die Grundformel der Relativitätstheorie, also die sogenannte Lorentz-Transformation, notwendigerweise transitiv, was sie aber in Wahrheit im allgemeinen Falle nichtkollinearer Geschwindigkeiten zwischen den betroffenen Inertialsystemen lediglich hinsichtlich des Imaginärteils eines Weltpunktes im vierdimensionalen Minkowski-Raum ist, wie ich mit akribischer Rechnung unwiderlegt und jederzeit überprüfbar herausgefunden habe. Auf einen Gegenbeweis habe ich eine Belohnung von 10 000 € ausgelobt.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Serie Wissen in Bildern
  • Schlagworte Physik | Grafik
Service