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 Eine Landtagskandidatin ohne Internet-Know-How

Mit netzpolitischen Fragen darf man Monika Pieper nicht kommen. »Das Internet ist nicht meine Welt«, sagt sie, und wenn sie Probleme mit Liquid Feedback hat, bittet sie ihre Söhne um Hilfe. »Wenn ich was zum Urheberrecht sagen müsste«, sagt sie, »hätte ich schon ein Problem.«

Monika Pieper, 48 Jahre alt, Sonderschullehrerin in Bochum, hat vor zweieinhalb Jahren durch ihren Sohn von den Piraten erfahren. Weil sie fasziniert war, besuchte sie mit ihm den nächsten Landesparteitag. »Ich dachte, da kommen nur Internetfreaks«, erzählt sie, »aber da waren Leute wie du und ich.«

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Leute wie Monika Pieper sind die jüngste Generation der Piratenpartei. Sie lassen sich mitreißen vom Schwung der Netzaktivisten, ohne selbst dazuzugehören. Monika Pieper trat noch am Tag ihres Parteitagsbesuchs bei den Piraten ein. Drei Monate danach schrieb sie am Wahlprogramm für die damaligen Landtagswahlen mit, neun Monate später war sie Kreisvorsitzende von Bochum, jetzt ist sie Landtagskandidatin für NRW. Wahrscheinlich wird sie den Einzug schaffen. Einige ihrer Ideen sind Teil des Wahlprogramms – wann und wo hätte eine unerfahrene Freizeitpolitikerin je so viel Einfluss gehabt?

Die guten Umfragewerte der Piraten sind ein großes Versprechen: Macht, Posten, Geld – viele wollen jetzt mitmachen. Bei den Stammtischen für Neueinsteiger melden sich 60-Jährige, die ängstlich fragen, ob man Internet beherrschen müsse, um dabei zu sein. Unter den ersten zwanzig Landtagskandidaten sind ein Polizist, ein Jurist, ein Feuerwehrmann und zwei Lehrerinnen. Unter den ersten zehn ist ein Einziger unter dreißig.

Monika Pieper steht in einem überdachten Biergarten, in dem die Bochumer Piraten gerade eine Mitgliederversammlung abhalten. Sie hat kurze rote Haare und lange Silberohrringe, sie hüllt sich in ihre schwarze Wolljacke. Die üblichen jungen Männer in schwarzen T-Shirts und mit Pferdeschwanz sind da, aber auch weißhaarige ältere Herren. Ein Mann Mitte zwanzig, den Pieper nie zuvor gesehen hat, tritt an sie heran. »Hey, ich bin der Andreas und will Plakate aufhängen.« Er muss gerade neu eingetreten sein.

Ihrem jüngst beschlossenen Wahlprogramm nach sind die NRW-Piraten linksliberal und grün, Netzpolitik kommt kaum vor, Bildung ist das wichtigste Thema: Sie wollen das Klassensystem durch ein »flüssiges« Kurssystem ergänzen. Ansonsten sprechen sich die NRW-Piraten für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus, für die Legalisierung von Drogen und gegen die Atomkraft. Von den Grünen unterscheidet sie, aus ihrer eigenen Sicht, eher der Stil als das Programm.

Monika Pieper hat früher grün gewählt, aber die Politik der Grünen kam ihr irgendwann nicht mehr alternativ vor, sondern bürgerlich und wirklichkeitsfern, ein Spiel für Seilschaften und Machtstrategen. Die Grünen, sagt sie, glaubten doch, dass man Probleme an Schulen mit Biobrötchen lösen könne. Und bei grünen Ortsverbandssitzungen »hatte ich das Gefühl, dass die Leute nur zum Klatschen da waren«.

Nun stapeln sich Plakate in ihrer Garage. »Du bist systemrelevant«, steht da. Oder: »Wir halten uns ans Grundgesetz, da sind wir konservativ«. Ein Pirat, der Grafiker ist, hat die Plakate in seiner Freizeit entworfen und zur Abstimmung ins Netz gestellt. Die Parteimitglieder haben die Hälfte der Plakate selbst bezahlt und drucken lassen, weil der Landesverband kaum Geld hat. Die NRW-Piraten, mit 4700 Mitgliedern einer der größten Verbände in Deutschland, können für den Wahlkampf gerade mal 100.000 Euro ausgeben. Sie sammeln Spenden, um das Wahlprogramm drucken zu lassen, und haben ihre Wahlkampfzentrale in der Wohnung eines Sympathisanten eingerichtet, die wegen Renovierungsarbeiten gerade leer steht.

Fünf, sieben, neun, womöglich elf Prozent – jede Umfrage sagt ihnen mehr Stimmen voraus. Monika Pieper findet das erschreckend. »Furchtbar!«, sagt sie. »Wir sollen in den nächsten fünf Jahren alles verändern, das wird nicht funktionieren.« Es würde die Piraten überfordern, mit zu vielen Kandidaten ins Parlament zu ziehen und zu viel Verantwortung zu übernehmen. Piepers große Angst ist, dass die Piraten am Ende so viele Stimmen holen, dass SPD und Grüne ohne sie nicht regieren könnten. »Das wäre nicht gut für uns.«

Monika Pieper weiß noch nicht, ob sie nächstes Wochenende für Sebastian Nerz stimmen wird. Sie weiß auch nicht, dass er Joachim Gauck getroffen hat. Die Meldung ist im Strom der Tweets untergegangen. »der Buprä schüttelte @tirsales gerade die Hand ;)«, twitterte Spiegel Online kurz nach der Begegnung zwischen Gauck und Nerz. Der antwortete mit: »;) Wir sind zufällig passend am Marktplatz vorbeigelaufen.« Die Begegnung mit Gauck hat ihn irritiert. Es ist ihm, so sagt er es selbst, ein Rätsel, »warum die Menschen irgendwo hinkommen, um einen Politiker reden zu hören«.

 
Leserkommentare
  1. Allein das Wort "maritim" lässt einen ja etwas an der Ernsthaftigkeit der "Piraten" (warum eigentlich "Piraten"?) zweifeln. Müssen wir jetzt alle mit so einer Adoleszenten-Sprache kommunizieren?

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    • uk_uk
    • 27.04.2012 um 18:48 Uhr

    Wieso wir Piraten Piraten heißen, willste wissen? Nun, Wikipedia soll ja manchmal helfen können...

    Und "maritim" halten Sie echt für "adoleszent"? Meine Güte, ich hoffe, Sie halten "Balla Balla" nicht für infantil

    ich hatte gehofft wir seien in der Diskussion weiter. Die Kritik am Namen der Partei sowie am Alter der aktiven Mitglieder wurde schon oft geführt. Der Name bleibt, das Durchschnittsalter stieg seit der Berlinwahl ständig an. So unattraktiv können die Piraten auch auf Ältere nicht zu wirken.

    Sprechen wir über Inhalte! Das Antragsbuch [1] zum Bundesparteitag ist 2 MB gross! Das Wahlprogramm ist umfangreich. Wenn es nur mal jemand lesen würde statt sich hinter einem "Die Piraten haben kein Programm" zu verstecken. "Programm" gibt es seit 2006. Und es wird immer umfangreicher. Und jedes neue Mitglied bringt sein Wissen mit. Bald sind es 30.000 Wissensträger!

    [1] http://wiki.piratenpartei...

    Wenn wir schon beim Englischem sind...

    Ich frage mich welche Probleme sie erst mit einem Verein haben müssten, der sich selbst als "christlich" bezeichnet, dessen Personal aber wohl keines der lediglich zehn Glaubensgebote nicht gebrochen hat...

    Lieber etwas am Ernst als etwas an der Ehrlichkeit

    ... wurden schon die Nachdrucker in der Seefahrernation England bezeichnet. Das Kopieren hat eben schon eine lange Historie.

    • uk_uk
    • 27.04.2012 um 18:48 Uhr

    Wieso wir Piraten Piraten heißen, willste wissen? Nun, Wikipedia soll ja manchmal helfen können...

    Und "maritim" halten Sie echt für "adoleszent"? Meine Güte, ich hoffe, Sie halten "Balla Balla" nicht für infantil

    ich hatte gehofft wir seien in der Diskussion weiter. Die Kritik am Namen der Partei sowie am Alter der aktiven Mitglieder wurde schon oft geführt. Der Name bleibt, das Durchschnittsalter stieg seit der Berlinwahl ständig an. So unattraktiv können die Piraten auch auf Ältere nicht zu wirken.

    Sprechen wir über Inhalte! Das Antragsbuch [1] zum Bundesparteitag ist 2 MB gross! Das Wahlprogramm ist umfangreich. Wenn es nur mal jemand lesen würde statt sich hinter einem "Die Piraten haben kein Programm" zu verstecken. "Programm" gibt es seit 2006. Und es wird immer umfangreicher. Und jedes neue Mitglied bringt sein Wissen mit. Bald sind es 30.000 Wissensträger!

    [1] http://wiki.piratenpartei...

    Wenn wir schon beim Englischem sind...

    Ich frage mich welche Probleme sie erst mit einem Verein haben müssten, der sich selbst als "christlich" bezeichnet, dessen Personal aber wohl keines der lediglich zehn Glaubensgebote nicht gebrochen hat...

    Lieber etwas am Ernst als etwas an der Ehrlichkeit

    ... wurden schon die Nachdrucker in der Seefahrernation England bezeichnet. Das Kopieren hat eben schon eine lange Historie.

  2. Für einen angebrachten Vergleich mit der Springer Presse wird mein Kommentar gelöscht?

    Antwort auf "[...]"
  3. ... stellte der Kapitän die "Crewmitglieder" vor. Dabei war auch der "1. Offizier". Selbst über den Wolken ....

    • uk_uk
    • 27.04.2012 um 18:48 Uhr
    12. drollig

    Wieso wir Piraten Piraten heißen, willste wissen? Nun, Wikipedia soll ja manchmal helfen können...

    Und "maritim" halten Sie echt für "adoleszent"? Meine Güte, ich hoffe, Sie halten "Balla Balla" nicht für infantil

    7 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Fantasy"
    • xajija
    • 27.04.2012 um 18:50 Uhr

    Ich find den Bericht über die Piraten ganz ok. Ich werde sie wählen, weil ich gegen das System bin in dem wir leben, in dem Kinder und rentner hungern und Frisöre im Osten 3 Euro verdienen. Mit direkter Demokratie werden wir den Staat wieder zu seiner Hauptaufgabe zwingen, nämlich der gerechten Verteilung und das Kümmern um die Schwachen.
    Die Grünen sind für mich unwählbar mittlerweile, alt, angepasst und zu wohlhabend.

    7 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Welpenschutz"
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    Dazu reicht ein Blick darauf, wer alles zu den Piraten geht und Mitglied wird.

    Es gibt einige Vorschläge, doch werden diese massiv torpediert oder gehen eher in Richtung FDP. Nur wozu eine zweite FDP wählen?

    Der Zulauf der Piraten liegt darin, dass sich dort jeder hinbegibt, der sich sonst nirgends zu finden glaubt. Dass die meisten Kämpfer für den Erhalt des Sozialtstaates bei der Linkien zu 100% besser aufgehoben wären, das aber nicht einmal wissen, ist ein Erfolg der Medien, die z.B. es auch wieder nicht für nötig erachten, dass gestern ein Antrag der Linken zur Abschaffung der Sanktionen in ALG2 gescheitert ist.

    Es war eine namentliche Abstimmung, ohne Fraktionszwang (eigentlich) und es hat sich exakt EIN Politiker gefunden, der die Linke unterstützt hat, nämnlich Ströbekle von den Grünen. Der Rest war dagegen oder enthielt sich im Falle der Grünen.

    Und das bei einem Gesetz, das selbstverständlich verfassungswidrig ist, da die Sanktionierung des Existenzminmums natürlich nicht mit dem GG kompatibel sein kann.

    Von der Verweigerung des Mindestlohns durch alle Parteien außer der Linken, Verweigerung einer verfassungskonformen Berechung des Existenzminums (welches mit dem Lohnabstandagebot automatisch den Mindestlohn bestimmen würde), Kriegstreiberei durch ständig wachsende Waffenexporte in alle Krisennationen der Welt und der gezielte Eingriff samt Abschaffung der Demokratie andere Länder, ist dabei noch gar nicht angefangen worden.

    Es ist ganz einfach "gegen das System" zu sein. Schwierig dagegen ist es, konkret aufzuzeigen, wie es gehen soll. Die "Piraten" sind fachlich, qualitativ im Moment (mag sich ja irgendwann ändern) dürftig. Wer kann glauben, dass diese Leute wirklich etwas von dem verstehen, worum es in der Politik geht.

    Dazu reicht ein Blick darauf, wer alles zu den Piraten geht und Mitglied wird.

    Es gibt einige Vorschläge, doch werden diese massiv torpediert oder gehen eher in Richtung FDP. Nur wozu eine zweite FDP wählen?

    Der Zulauf der Piraten liegt darin, dass sich dort jeder hinbegibt, der sich sonst nirgends zu finden glaubt. Dass die meisten Kämpfer für den Erhalt des Sozialtstaates bei der Linkien zu 100% besser aufgehoben wären, das aber nicht einmal wissen, ist ein Erfolg der Medien, die z.B. es auch wieder nicht für nötig erachten, dass gestern ein Antrag der Linken zur Abschaffung der Sanktionen in ALG2 gescheitert ist.

    Es war eine namentliche Abstimmung, ohne Fraktionszwang (eigentlich) und es hat sich exakt EIN Politiker gefunden, der die Linke unterstützt hat, nämnlich Ströbekle von den Grünen. Der Rest war dagegen oder enthielt sich im Falle der Grünen.

    Und das bei einem Gesetz, das selbstverständlich verfassungswidrig ist, da die Sanktionierung des Existenzminmums natürlich nicht mit dem GG kompatibel sein kann.

    Von der Verweigerung des Mindestlohns durch alle Parteien außer der Linken, Verweigerung einer verfassungskonformen Berechung des Existenzminums (welches mit dem Lohnabstandagebot automatisch den Mindestlohn bestimmen würde), Kriegstreiberei durch ständig wachsende Waffenexporte in alle Krisennationen der Welt und der gezielte Eingriff samt Abschaffung der Demokratie andere Länder, ist dabei noch gar nicht angefangen worden.

    Es ist ganz einfach "gegen das System" zu sein. Schwierig dagegen ist es, konkret aufzuzeigen, wie es gehen soll. Die "Piraten" sind fachlich, qualitativ im Moment (mag sich ja irgendwann ändern) dürftig. Wer kann glauben, dass diese Leute wirklich etwas von dem verstehen, worum es in der Politik geht.

    • cvnde
    • 27.04.2012 um 18:51 Uhr
    14. Super

    Nach dem man die FDP kurz vor dem Aufsclag, journalistisch nochmal abgefangen hat, fängt jetzt das "Piraten-Bashing" an.

    2 Leserempfehlungen
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    • ribera
    • 27.04.2012 um 19:38 Uhr

    Kein Tag hier ohne einen in der Tendenz negativen Artikel über die Piraten.
    Wenn man nun noch überlegt, wem die Piraten Wählerstimmen kosten werden, dann bedarf es in der Zeit-Redaktion keiner anonymen Umfrage zur Parteienpräferenz.

    • ribera
    • 27.04.2012 um 19:38 Uhr

    Kein Tag hier ohne einen in der Tendenz negativen Artikel über die Piraten.
    Wenn man nun noch überlegt, wem die Piraten Wählerstimmen kosten werden, dann bedarf es in der Zeit-Redaktion keiner anonymen Umfrage zur Parteienpräferenz.

  4. Gysi, Lafontain, Wagenknecht, Bartsch, Kipping, usw.

    Das sind alles Politiker, bei denen man Sachverstand und klare Analyse der Situation und daraus folgenden Chancen und Probleme sehen kann.

    Wissen Sie, wann Gysi die Entwicklung der Euro Krise prophezeit hat anhand der gerade von Schwarz/Gelb/Rot/Grün gewollten Entwicklung Europas durch den Euro? 1998 in aller Öffentlichkeit in einer Bundestagsrede. Und es traf exakt so ein.

    Genauso wie es natürlich vollkommen logisch ist, dass man ein Verschuldungsproblem nur dann lösen kann, wenn man sich auf die realen Möglichkeiten konzentriert und nicht auf Phantastereien a la 90% der Bevölkerung ausbluten zu lassen, damit die obersten 10% ihr mehr als doppelt so großes Vermögen zur Gänze behalten, sogar vermehrn dürfen.

    Dass das nicht funktionieren kann, 90% eines Landes umzubringen oder sonstwie aus dem Staat auszuschkließen, nachdem man ihnen sämtlichen Besitz abgenommen hat, zu 100%, sollte klar sein. Doch das müsste man tun, wenn man die Vermögenden nicht zur Kasse bitten will oder man lässt es ganz mit der angeblichen Bekämpfung der Verschuldung.

    Die Verschuldung der Ländern können nur jene begleichen, deren Vermögen diese Schuldn sind und die sitzen oben, mit doppelt so viel Vermögen, wie der gesamte Rest zusammen.

    14 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Wer denn?"
  5. ...und nicht allzu tendenziös, auch wenn (mal wieder) mit ein paar Klischees gespielt wird. Bei den Piraten ist eben sehr vieles öffentlich, was in anderen Parteien meist im Hinterzimmer bleibt. Ab und an kommt dort mal was in die Öffentlichkeit, wie z.B. wenn Herr Pofalla von der CDU seinem Parteifreund Bosbach mitteilt, dass er dessen Fresse nicht mehr sehen kann. Wenn man weiß, wie wenig aus diesen inneren Kreisen sonst bekannt wird, kann man sich gut vorstellen, wie der generelle Umgangston dort ist.

    Was mich im obigen Beitrag ein wenig stört, sind Sätze wie:
    "In seinem Aktenkoffer trägt er einen Fantasyroman mit sich herum, Skullduggery Pleasant. Es ist ein Kinderbuch, Altersempfehlung: 12 bis 15 Jahre, Nerz liest es auf Englisch."

    Schon klar, Nerz ist ein Kindskopf, der in der "echten" Erwachsenenpolitik nix verloren hat. Man frage mal Hannelore Kraft oder Ursula v.d.Leyen ob sie nicht zufällig mal Harry Potter gelesen hat, (Altersempfehlung: ab 10 Jahre). So wie Millionen andere Erwachsene. Allerdings oftmals nicht im Original auf Englisch, nicht wahr, Herr Westerwelle?

    Selbstverständlich kann und darf man die Piraten kritisieren. Z.B. für oftmals noch zu unklare Positionen bei Parteiprogramm und beim Personal.

    Warum es aber seriöser sein soll, Kernpunkte als felsenfest zu deklarieren, um diese dann nonchalant umzuschmeißen, wenn man glaubt, der Wähler goutiere dies im Augenblick, wie CDU (Atomkraft), SPD (Hartz-4) oder Grüne (Kriegseinsätze), bleibt unklar.

    10 Leserempfehlungen
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    Das Nichteinhalten programmatischer Schwerpunkte seitens anderer Parteien, ist kein Grund zur Aufwertung der Piraten. Wenn andere etwas schlecht machen, dann wird das Schlechte der Piraten dadurch nicht besser.

    Das Nichteinhalten programmatischer Schwerpunkte seitens anderer Parteien, ist kein Grund zur Aufwertung der Piraten. Wenn andere etwas schlecht machen, dann wird das Schlechte der Piraten dadurch nicht besser.

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