BeförderungGestern Kollege – heute Chef
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Umgang mit der neuen Autorität

Die Mittagspause

Chef: Am besten im Wechsel essen gehen – mal mit dem alten Team, mal mit Kollegen auf derselben Führungsebene.

Mitarbeiter: Sind private Themen wie Familie und Urlaub am Mittagstisch von nun an tabu? »Hat man sich bisher darüber unterhalten, ist dies auch weiter kein Problem«, sagt Jürgen Spincke, Leiter der Coaching Akademie Nord in Hamburg. Spricht man berufliche Themen an, könnte der Chef dadurch mit seiner neuen Rolle in Konflikt geraten, etwa wenn es um Stellenkürzungen oder Gehälter geht.

Faire Führung

Chef: »Der Vorteil ist, dass man seine Mitarbeiter als ehemaliger Kollege gut kennt«, sagt Jürgen Spincke. Wichtig sei es, dieses Wissen nicht zu missbrauchen.

Mitarbeiter: »Wenn man befürchtet, dass einen der Chef aufgrund von persönlichen Schwächen für bestimmte Aufgaben nicht einteilen wird, sollte man dies unter vier Augen ansprechen«, rät Claudia Dietl.

Umgang mit Autorität

Chef: Wenn ein Mitarbeiter den neuen Vorgesetzten nicht anerkennt, ist es sinnvoll, das Problem sofort anzusprechen. »Verlorene Autorität ist nur sehr mühsam wieder aufzubauen«, sagt Lamour.

Mitarbeiter: Claudia Dietl empfiehlt: »Den Vorgesetzten bei Fehlern nicht ins offene Messer laufen lassen, sondern Unterstützung anbieten.«

 
Leserkommentare
  1. Ich finde es ziemlich befremdlich, dass in diesem Artikel (und nicht nur in diesem) völlig unspektakuläre Dinge eines Ratgebers bedürfen. Demnächst gibt es wohl noch "Coaches", wie man sich am "karriereeffektivsten" sein Mittagessen in der Kantine bestellt.

    Ist die Karriereleiter daran schuld, dass man für einfachste zwischenmenschliche Beziehungen einen "Coach" (Unwort des Jahres) benötigt? Kann man nicht einfach dem Kollegen die Hand geben, alles Gute wünschen und weiterarbeiten?

    5 Leserempfehlungen
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    Theoretisch haben sie Recht. Ich frage mich bei diesen Artikeln auch oft ob es tatsächlich Leute gibt die diese "Coaches" nötig haben. Oft geht es ja wirklich um elementare Dinge die man schon im Kindergarten lernen sollte.

    In der Praxis sieht das dann aber leider nicht so aus. Ich habe selbst Menschen kennengelernt denen die elementarsten Umgangsformen völlig fremd sind, oder die sehr viel Zeit und Energie in dümmliche Machtspielchen stecken. Die haben dann mit einer Situation wie im Artikel beschrieben ein echtes Problem, und ein teurer Coach muss die fehlende (oder vergessene) Erziehung wieder ausbügeln.

    und dann Bildungsdefizite aus Kindergarten und Grundschule später weggecoacht werden müssen.

    Theoretisch haben sie Recht. Ich frage mich bei diesen Artikeln auch oft ob es tatsächlich Leute gibt die diese "Coaches" nötig haben. Oft geht es ja wirklich um elementare Dinge die man schon im Kindergarten lernen sollte.

    In der Praxis sieht das dann aber leider nicht so aus. Ich habe selbst Menschen kennengelernt denen die elementarsten Umgangsformen völlig fremd sind, oder die sehr viel Zeit und Energie in dümmliche Machtspielchen stecken. Die haben dann mit einer Situation wie im Artikel beschrieben ein echtes Problem, und ein teurer Coach muss die fehlende (oder vergessene) Erziehung wieder ausbügeln.

    und dann Bildungsdefizite aus Kindergarten und Grundschule später weggecoacht werden müssen.

  2. aber in der Realität fallen schon so einige Menschen die Treppe herauf, bei denen solche simplen soziale Kompetenzen kaum bis gar nicht vorhanden sind (ich möchte hier nichts verallgemeinern, sondern beziehe mich auf persönliche Erfahrungen).

    3 Leserempfehlungen
  3. Theoretisch haben sie Recht. Ich frage mich bei diesen Artikeln auch oft ob es tatsächlich Leute gibt die diese "Coaches" nötig haben. Oft geht es ja wirklich um elementare Dinge die man schon im Kindergarten lernen sollte.

    In der Praxis sieht das dann aber leider nicht so aus. Ich habe selbst Menschen kennengelernt denen die elementarsten Umgangsformen völlig fremd sind, oder die sehr viel Zeit und Energie in dümmliche Machtspielchen stecken. Die haben dann mit einer Situation wie im Artikel beschrieben ein echtes Problem, und ein teurer Coach muss die fehlende (oder vergessene) Erziehung wieder ausbügeln.

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  4. und dann Bildungsdefizite aus Kindergarten und Grundschule später weggecoacht werden müssen.

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  5. Wenn das Unternehmen nicht die Philosophie hat, welche der Coach als "gut" erachtet. Manche Unternehmen händeln es lockerer, wo der Vorstand sogar dem Auszubildenden die Tür aufhält und Mitarbeiter und Bereichsleiter fröhlich beim Kaffee lachen.

    Kaum zu Glauben, aber so etwas gibt es zuhauf mitten in Deutschland. Liegt wohl daran das diese Firmen keine coaches engagiert haben, die einreden wollen das man nicht normal und deshalb nicht perfekt ist.

    2 Leserempfehlungen
    • barfly
    • 05.05.2012 um 15:37 Uhr

    woher kommen eigentlich plötzlich diese ganzen "coaches", die dir sagen, wie du die teetasse zu halten hast? woher nehmen die ihre profunden kenntnisse, die sie unbedingt weitervermitteln müssen? meine erfahrung mit so einem coaching-wochenende: profilneurotiker stellt sich selber dar und klaut mir meine freien tage.

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