InfografikDer perfekte Gleiter

Um einen Papierflieger weit fliegen zu lassen, braucht man ein bisschen Physik, die richtige Wurftechnik – und viel Übung im Falten. von  und Cyprian Lothringer

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Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen.  |  © Cyprian Lothringer

Die Grafik dieser Woche erklärt, wieso ein Papierflieger überhaupt fliegt, wie man das am weitesten fliegende Modell baut und mit welchen Tricks man die Flugeigenschaften noch verbessern kann.

Warum können Dinge, die schwerer als Luft sind, überhaupt fliegen? In vielen Schulbüchern wird das allein mit dem sogenannten "Bernoulli-Effekt" erklärt, aber diese Erkärung greift zu kurz. In Wirklichkeit sorgen mehrere Effekte an einer Tragfläche für Auftrieb: Luftmoleküle prallen auf die schräge Unterseite – diese Kraft spürt, wer den Arm aus einem fahrenden Auto hält und die Handfläche kippt. Außerdem kommt dabei weniger Luft auf die obere Seite der Hand – das erzeugt einen Unterdruck. Sie wird nach oben gezogen. Diese beiden Effekte können den Papierflieger in der Luft halten. Der Bernoulli-Effekt kommt vor allem bei den aerodynamisch geformten Tragflächen vieler Flugzeuge ins Spiel: Die Luft auf der Oberseite des Flügels strömt schneller als die auf der Unterseite – auch dies zieht den Flügel nach oben.

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