Religionskonflikt: Liberal, nicht blöd
Von Salafisten und Rechtspopulisten darf sich der Staat nicht in die Eskalation treiben lassen.
Drohen uns hierzulande religiöse Straßenkämpfe? Gehen jetzt radikale Muslime und militante Islamhasser massenhaft aufeinander los, mit Latten und Messern, demnächst womöglich mit noch schwereren Waffen, mitten in Deutschland, im Mai 2012?
Die Bilder aus Solingen und Bonn von Glaubensfanatikern, die über die Polizei herfallen, provoziert von einer Handvoll Islamhassern, haben etwas Verstörendes. Nicht nur der bloßen Brutalität wegen – da sind manche Schlägereien in Fußballstadien eher noch schockierender. Vielmehr, weil die Gewalt religiös motiviert ist; genauer: weil die Gewalttäter ihre Straftaten religiös verbrämen. Sein Glaube, sein Gott seien beleidigt worden, hat einer der in Bonn Festgenommenen zur Rechtfertigung seiner Tat gesagt.
Religionskonflikte führen zu einem unfassbaren Hass und Furor. Diese Erfahrung hat sich dem kollektiven Gedächtnis tief eingebrannt – siehe Libanon, siehe Nordirland, siehe Balkan.
Es ist diese historische Perspektive, verbunden mit der hierzulande immer noch verbreiteten Furcht vor dem irgendwie »fremden«, irgendwie »bedrohlichen« Islam, die die Ausschreitungen von Salafisten am Wochenende in Bonn so brisant macht. 29 Beamte wurden dabei verletzt, zwei von ihnen schwer, als die radikalen Muslime mit brutaler Gewalt auf eine Mohammed-Karikatur reagierten, die Mitglieder der rechten »pro NRW«-Gruppe vor der saudischen König-Fahd-Akademie gezeigt hatten. Die Polizei spricht von einer beispiellosen »Explosion der Gewalt«, die offenbar gezielt vorbereitet worden war, die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 25-Jährigen wegen versuchten Mordes erhoben. Man mag sich gar nicht ausmalen, was geschehen würde, wenn sich derlei wiederholen sollte. Vermutlich wäre es der sichere Weg, auch in Deutschland antiislamische Populisten in die Parlamente zu bringen.
Wäre es da nicht einfacher, billiger, politisch klüger (und der Gesundheit der Polizisten förderlich), den Frieden kurzerhand zu erzwingen? Also den islamfeindlichen Rechtspopulisten von »pro NRW« zu verbieten, mit Mohammed-Karikaturen vor Moscheen zu ziehen, so wie es der Düsseldorfer Innenminister mehrfach versucht hat?
Die Antwort haben gleich mehrere Gerichte gegeben. Sie alle haben es erlaubt, die Karikaturen zu zeigen, und sie liegen richtig damit. Denn die Meinungsfreiheit ist das Fundament der Demokratie, auch Schwachköpfe dürfen sie in Anspruch nehmen, sofern sie dabei nicht gegen Gesetze verstoßen.
Ja, die paar versprengten Mitglieder von »pro NRW« sind ebenso Extremisten wie die Salafisten, sie sind ebenso Eiferer, Zündler, Verblendete. Beide Gruppen wollen die Eskalation, beide kalkulieren mit dem Fanatismus der Gegenseite, und beide gieren nach der öffentlichen Aufmerksamkeit, die ihnen die Konfrontation beschert.
Und es stimmt, Mohammed-Karikaturen ausgerechnet vor einer Moschee zu zeigen ist idiotisch. Gläubige Muslime gezielt zu provozieren ist widerlich. Aber es ist nicht verboten.
Demokratie ist keine Konsensveranstaltung, Streit ist ihr Treibstoff, solange er friedlich ausgetragen wird. Und Satire, Zuspitzung, Provokation gehören dazu, so schwer erträglich das manchmal sein mag.





wenn die Europäer die verschiedensten Religionsgemeinschaften nicht im Sinne des Art.140 des GG als gleichberechtigt behandeln und sie alle nicht als das sehen, was sie wirklich sind, nämlich Vereine, ohne übergreifende Rechte, dann wird es sicher Probleme geben. dkg
Ich darf Witze über den Papst, den Katholizismus machen.
Ich darf Witze über die Evangelische Kirche und über das Judentum machen (okay, über letztere geschmackvolle Witze).
Und: nichts passiert (höchstens einmal ein medialer Aufschrei).
Ich darf aber keine Witze über Moslems, über Mohammed, etc. machen, denn sonst droht mir der Tod.
Ist das der ach so tolerante Islam ?
Und die Salafisten sind die tolerantesten unter den Toleranten ?
@ 136, sehr geehrter E.Wald, vielen Dank für die Antwort auf meine Frage zu Ihrer Bemerkung, der Mitforist wisse wohl nicht, "wie die Töte-Aufforderungen im Koran heute in den verschiedenen Glaubensrichtungen des Islams (gemeint: des Islam) gelesen werden" (107). Das von Ihnen empfohlene Studium der Islamwissenschaft kann ich entbehren, da ich (als zum Glauben der Schriftbesitzer gehörig) schriftkundig bin; ich habe sowohl den Koran gelesen als auch die sehr instruktive Themenanalyse des Korans bei M. Kleine-Hartlage: Das Dschihad-System. 2010, S.55ff.Meines Erachtens sind die Tötungsaufrufe gegen die Ungläubigen im Koran völlig eindeutig und durch keine Relativierungsversuche zu entfernen. Es gilt allgemein, daß der Koran NICHT verändert werden darf. (hier ein hübsches Lesebeispiel eines Deutschen: http://www.lengerke.de/is... ; hier einige Stellen: http://www.wir-sind-kirch... )
Der Saarbrückener Islamforscher Puin sagte im Interview:
"Die ganze Debatte ist weltfremd, weil es keine kritische Haltung gegenüber dem Islam in Deutschland gibt. Der Hauptgrund dafür ist, dass keiner weiß, was überhaupt im Koran steht. Dort gibt es kein einziges nettes Wort über die „Ungläubigen“, aber 300 Verse, die ihnen das Schlimmste auf Erden und im Himmel androhen." http://www.saarbruecker-z...
Hier möchte ich noch etwas ergänzen bezüglich "Frauen als Kriegsbeute", was ich bei Ihren Links, Herr Schobenhauer, bezüglich "Lengerke" und bei den Koranstellen aus "Wir sind Kirche" nicht gefunden habe, nämlich dass die Frauen und Kinder eines Dorfes oder Stammes, die sich Mohammed widersetzten, als Sklaven genommen werden durften: In Kapitel 29 im achten Buch der Hadithensammlung Sahih Muslim heißt es: "Es ist erlaubt, sexuellen Verkehr mit einer gefangenen Frau zu haben, nachdem sie (von der Menstruation oder der Geburt) gereinigt ist. Falls sie einen Ehemann hat, ist ihre Ehe aufgehoben, sobald sie in Gefangenschaft gerät." Das ist doch ein großes Unrecht und eine Sklaverei, dass eine kriegsgefangene Frau zwangsgeschieden wird und einem der muslimischen "Eroberer" sexuell zur Verfügung zu stehen hat! Für eine gläubige Christin wird ihre Ehe vor Gott(!!!) geschlossen und kein Muslim, auch der Prophet Mohammed nicht, hätte das Recht, sie zwangszuscheiden! Nicht nur Hadithen enthalten diese Aussage, sondern auch der Koran selbst erwähnt in Sure 4,24, dass gefangene Frauen ihren Sklavenhaltern zur Verfügung zu stehen haben, selbst wenn sie verheiratet sind. Wenn nun also Manche diese Stellen für "Gottes Willen" halten und sich in Kriegszeiten auch heute noch, in unserer modernen Zeit der Menschenrechte so verhalten würden... ????!!!!
(Quelle: Mark A. Gabriel, Jesus und Mohammed, Resch-Verlag, Gräfelfing 2006, S. 203 der Taschenbuchausgabe.)
ja, dann sind Sie ja sicher "Experte". Merkwürdig, dass von den Millionen Muslimen der Welt nur wenige überhaupt auf den Gedanken kommen, Ungläubige zu töten, obwohl das doch im Koran steht! Die müssen ihre eigene Religion völlig missverstehen...
Entschuldigung, Sie sind ein schönes Beispiel - Leute wie Sie meinte ich mit meinem Kommentar #82.
Hier möchte ich noch etwas ergänzen bezüglich "Frauen als Kriegsbeute", was ich bei Ihren Links, Herr Schobenhauer, bezüglich "Lengerke" und bei den Koranstellen aus "Wir sind Kirche" nicht gefunden habe, nämlich dass die Frauen und Kinder eines Dorfes oder Stammes, die sich Mohammed widersetzten, als Sklaven genommen werden durften: In Kapitel 29 im achten Buch der Hadithensammlung Sahih Muslim heißt es: "Es ist erlaubt, sexuellen Verkehr mit einer gefangenen Frau zu haben, nachdem sie (von der Menstruation oder der Geburt) gereinigt ist. Falls sie einen Ehemann hat, ist ihre Ehe aufgehoben, sobald sie in Gefangenschaft gerät." Das ist doch ein großes Unrecht und eine Sklaverei, dass eine kriegsgefangene Frau zwangsgeschieden wird und einem der muslimischen "Eroberer" sexuell zur Verfügung zu stehen hat! Für eine gläubige Christin wird ihre Ehe vor Gott(!!!) geschlossen und kein Muslim, auch der Prophet Mohammed nicht, hätte das Recht, sie zwangszuscheiden! Nicht nur Hadithen enthalten diese Aussage, sondern auch der Koran selbst erwähnt in Sure 4,24, dass gefangene Frauen ihren Sklavenhaltern zur Verfügung zu stehen haben, selbst wenn sie verheiratet sind. Wenn nun also Manche diese Stellen für "Gottes Willen" halten und sich in Kriegszeiten auch heute noch, in unserer modernen Zeit der Menschenrechte so verhalten würden... ????!!!!
(Quelle: Mark A. Gabriel, Jesus und Mohammed, Resch-Verlag, Gräfelfing 2006, S. 203 der Taschenbuchausgabe.)
ja, dann sind Sie ja sicher "Experte". Merkwürdig, dass von den Millionen Muslimen der Welt nur wenige überhaupt auf den Gedanken kommen, Ungläubige zu töten, obwohl das doch im Koran steht! Die müssen ihre eigene Religion völlig missverstehen...
Entschuldigung, Sie sind ein schönes Beispiel - Leute wie Sie meinte ich mit meinem Kommentar #82.
einfordere, die jedem zustehen, kann ich mich nicht provoziert fühlen, wenn ein Anderer dieselben Grundrechte für sich in Anspruch nimmt und auch ausübt.
Wenn ein Gericht gegen mich entscheidet, dann habe ich das hinzunehmen und nicht an einen Ort zu reisen, wo ich mich beleidigt fühlen kann.
Ist das denn so schwer zu verstehen?
Und das mit der Phantasie in Richtung Salafismus - da brauche ich keine Phantasie; da brauche ich mir nur die erklärten Ziele dieser Strömung angucken und in den Weltnachrichten Parallelen zu uns her zu ziehen:
Am Beginn steht "die Provokation, die Beleidigung der religiösen Minderheit" durch die Gesetze der Gesellschaft, in der die radikale religiöse Minderheitsströmung sich Platz verschafft unter Einsatz aller Mittel.
Nicht anders als hier.
Wer seine Grundrechte einfordert, muss die Grundrechte eines jeden Anderen anerkennen.
Hier steht kein Religionsrecht über irgendeinem Grundrecht.
Wo andere ihr Grundrecht ausüben, brauche ich nicht beleidigt zu sein, ich kann durch Grundrechte nicht provoziert werden - ich kann für die vermeintlich bessere Welt beten - aber nicht töten.
Das billigen wir auch den Rechten nicht zu - niemandem!
Daran muss man sich ganz einfach gewöhnen. Grundrechte? Nicht verhandelbar, nicht totzuschlagen! Werden verteidigt.
Eins bleibt noch anzumerken:
wie die Polizei selbst öffentlich bekanntgab, gab es an dieser Stelle oder irgendwo in der Nähe nirgendwo eine Bau- oder sonstige Stelle, wo die Salafisten die Steine hätten herhaben können, die sie auf die Polizisten geschmissen haben.
Diese Steine wurden, genauso wie das Messer, mit dem auf die Polizisten eingestochen wurde, zu der "spontanen" Demonstration mitgebracht.
Wer aber Steine und Messer zu einer "friedlichen Demonstration" mitbringt hat auch vor, sie zu benutzen - und nimmt damit billigend in Kauf, daß Menschen getötet werden.
Ach so, es ging ja nicht gegen Moslems sondern gegen "Ungläubige" ?
Was ihnen offenbar nicht in letzter Konsequenz bewusst ist, ist der Umstand, dass Grundrechte keine Einbahnstrasse sind, sie enden spätestens dort, wo die Rechte anderer Anfangen uns in diesen Fällen ist ein gerechter Ausgleich herzustellen.
Sie äußern sich ähnlich indem sie sagen, wer Grundrechte einfordert, der muss die Grundreche anderer auch anerkennen. Aber sie wollen uns doch nicht ernsthaft verkaufen, wer sich die Mühe macht eine religiöse Minderheit bis unmittelbar vor ihren grundgesetzlich geschützen Rückzugsraum zu verfolgen um sie dann auch dort noch bei mehr als 20 Gelegenheiten mit dem absichtlichen Bruch ihrer religiösen Tabus zu konfrontieren, der respektiere deren Religionsausübung! Und der Slogan "Freiheit statt Islam" ist erst Recht kein Ausdruck von Respekt für die Religionsfreiheit. Also messen sie das Handeln(!) von Pro-NRW mal an ihren eigenen Maßstäben...
Eins bleibt noch anzumerken:
wie die Polizei selbst öffentlich bekanntgab, gab es an dieser Stelle oder irgendwo in der Nähe nirgendwo eine Bau- oder sonstige Stelle, wo die Salafisten die Steine hätten herhaben können, die sie auf die Polizisten geschmissen haben.
Diese Steine wurden, genauso wie das Messer, mit dem auf die Polizisten eingestochen wurde, zu der "spontanen" Demonstration mitgebracht.
Wer aber Steine und Messer zu einer "friedlichen Demonstration" mitbringt hat auch vor, sie zu benutzen - und nimmt damit billigend in Kauf, daß Menschen getötet werden.
Ach so, es ging ja nicht gegen Moslems sondern gegen "Ungläubige" ?
Was ihnen offenbar nicht in letzter Konsequenz bewusst ist, ist der Umstand, dass Grundrechte keine Einbahnstrasse sind, sie enden spätestens dort, wo die Rechte anderer Anfangen uns in diesen Fällen ist ein gerechter Ausgleich herzustellen.
Sie äußern sich ähnlich indem sie sagen, wer Grundrechte einfordert, der muss die Grundreche anderer auch anerkennen. Aber sie wollen uns doch nicht ernsthaft verkaufen, wer sich die Mühe macht eine religiöse Minderheit bis unmittelbar vor ihren grundgesetzlich geschützen Rückzugsraum zu verfolgen um sie dann auch dort noch bei mehr als 20 Gelegenheiten mit dem absichtlichen Bruch ihrer religiösen Tabus zu konfrontieren, der respektiere deren Religionsausübung! Und der Slogan "Freiheit statt Islam" ist erst Recht kein Ausdruck von Respekt für die Religionsfreiheit. Also messen sie das Handeln(!) von Pro-NRW mal an ihren eigenen Maßstäben...
Eins bleibt noch anzumerken:
wie die Polizei selbst öffentlich bekanntgab, gab es an dieser Stelle oder irgendwo in der Nähe nirgendwo eine Bau- oder sonstige Stelle, wo die Salafisten die Steine hätten herhaben können, die sie auf die Polizisten geschmissen haben.
Diese Steine wurden, genauso wie das Messer, mit dem auf die Polizisten eingestochen wurde, zu der "spontanen" Demonstration mitgebracht.
Wer aber Steine und Messer zu einer "friedlichen Demonstration" mitbringt hat auch vor, sie zu benutzen - und nimmt damit billigend in Kauf, daß Menschen getötet werden.
Ach so, es ging ja nicht gegen Moslems sondern gegen "Ungläubige" ?
Sie Armer, was für eine grauenvolle Unterdrückung.
Verstaatlichen wir doch alle christlichen krankenhäuser und werfen die raus, die noch für Gotteslohn arbeiten. Sie werden sehen, noch mehr Kliniken werden privatisiert oder geschlossen und das gestresste laizistische Personal wird gedrückt ganz laizistisch.
Und dann schaffen wir die Feiertage ab und stellen den Sonntag als ganz normalen Arbeitstag zur Disposition.
Sollten sie nicht zum Zug kommen, schon jetzt viel Spass beim Familienausflug nach Feierabend. Oder bekommen ihre Kinder schulfrei, wenn sie in der Woche einen Ausflug machen wollen. Ach ja Ferien geht auch.
Sollten Sie keine Familie wollen oder haben. Irgendwer wird sich schon finden, der sich am gleichen Tag freinimmt wie Sie.
...Sie haben keine anderen Probleme, dann können Sie sich glücklich schätzen. Sehr logisch übrigens, den "Inhalt" Ihres "Beitrags" mit dem Artikel in Verbindung zu bringen - ist ja auf den ersten Blick ersichtlich, wo da die Parallelen liegen...
Was ihnen offenbar nicht in letzter Konsequenz bewusst ist, ist der Umstand, dass Grundrechte keine Einbahnstrasse sind, sie enden spätestens dort, wo die Rechte anderer Anfangen uns in diesen Fällen ist ein gerechter Ausgleich herzustellen.
Sie äußern sich ähnlich indem sie sagen, wer Grundrechte einfordert, der muss die Grundreche anderer auch anerkennen. Aber sie wollen uns doch nicht ernsthaft verkaufen, wer sich die Mühe macht eine religiöse Minderheit bis unmittelbar vor ihren grundgesetzlich geschützen Rückzugsraum zu verfolgen um sie dann auch dort noch bei mehr als 20 Gelegenheiten mit dem absichtlichen Bruch ihrer religiösen Tabus zu konfrontieren, der respektiere deren Religionsausübung! Und der Slogan "Freiheit statt Islam" ist erst Recht kein Ausdruck von Respekt für die Religionsfreiheit. Also messen sie das Handeln(!) von Pro-NRW mal an ihren eigenen Maßstäben...
durch die Mannschaftswagen der Polizei.
Hier hatten beide Parteien die Möglichkeit, ihre Rechte auszuüben, jeder auf seiner Seite.
Es war gerichtlich geprüft und stattgegeben, die Karikaturen mitzutragen und zu zeigen.
Es war ein Demonstrationsweg vorgegeben, und der wurde meines Wissens auch eingehalten.
Was nicht eingehalten wurde, war die Friedlichkeit in der Gegendemontration.
Der einzige Respekt den ich hier verletzt sehe, ist der Respekt vor der richterlichen Entscheidung und der Respekt der friedlichen Demonstration.
Und zwar von Leuten, die extra für diese Gesetzesbrüche aus allen Teilen der BRD angereist waren - teilweise mit Waffen, die sie dann auch einsetzten.
Da gibt es nichts zu verteidigen. Es gab Regeln für die friedliche Durchführung beider Demonstrationen, jeder hatte seine Rechte, jeder seine Pflichten - Einer hat beides missachtet und auf den Respekt gepfiffen.
"Freiheit statt Islam" ist eine Einstellungssache - auch das ist zu respektieren. Was anderes ist "Tod dem Islam" oder "Tod den Ungläubigen" - erkennen Sie das?
Die Salafisten haben eben ein Ziel: Trennung der Gesellschaft in Gläubige; also alle Muslime. Und Ungläubige - also alle Anderen. Mit allen Rechten für die Gläubigen, und eingeschränkten Rechten für die Übrigen.
Sehr freiheitlich ist DAS nicht.
Und trotzdem hatte diese Ur-Islam-Strömung das Recht,zu missionieren und neue Anhänger zu rekrutieren - auch eine Provokation gegen Demokratie - Ergebnis: exzellent respektiert von der Gesellschaft!
um es einmal drastisch zu formulieren das Selbe schreiben, wenn ein Anhänger der Azthekischen Religion ein Menschenopfer in seinem Tempel bringen will und von Demonstranten daran gehindert wird?
Wer als Moslem "Tod den Ungläubigen" brüllt und "Christen als Schweine und Affen" bezeichnet
http://www.spiegel.de/pol... verstößt damit nicht gegen das Grundgesetz?
Wer der Bundesrepublik Deutschland mit Terror droht http://www.faz.net/aktuel... wenn sie nicht nach seinem Willen handelt verstößt nicht gegen das Grundgesetz?
Unsere Freiheit, die Freiheit des Grundgesetzes wurde teuer erkauft. Wieviele sind wohl ins KZ oder auf's Schafott gegangen für diese Grundrechte? Wieso kamen die Brauen überhaupt 1933 an die Macht damals? Eben, weil nicht rechtzeitig gegen die Verletzung der Grundrechte der Weimarer Verfassung vorgegangen wurde, weil alles verharmlost wurde!
Wenn Muslime sich integrieren wollen und das Grundgesetz und seine Werte achten sind sie willkommen, aber wer das Grundgesetz ablehnt, egal welche Religion, Ideologie oder sonstige Coleur, dessen Intoleranz sollte nicht mit Toleranz vergolten werden. Da haben wir in Deutschland in der Weimarer Republik verdammt schlechte Erfahrungen gemacht und die Geschichte soll sich nicht wiederholen!
Sie widersprechen sich, wenn Sie zwar einerseits einsichtig feststellen, dass die Grundrechte eines Bürgers da enden, wo die des anderen anfangen, aber andererseits die Inanspruchnahme von Grundrechten als einen "Bruch religiöser Tabus" mokieren, wo bleibt denn da der Respekt vor den Grundrechten anderer Bürgerinnen und Bürger?
Der Staat garantiert in Art.4 unseres Grundgesetzes allen Bürgerinnen und Bürgern Glaubensfreiheit, das beinhaltet aber nicht nur das Recht auf Religionsausübung sondern auch das Recht, mit Glaubensregeln anderer nicht behelligt zu werden.
In keinem islamischen Land sind Frauen gleichberechtigt und werden die Menschenrechte Andersdenkender und Andersgläubiger so geachtet, wie bei uns.
Und Sie wundern sich über Slogans wie "Freiheit statt Islam"?
durch die Mannschaftswagen der Polizei.
Hier hatten beide Parteien die Möglichkeit, ihre Rechte auszuüben, jeder auf seiner Seite.
Es war gerichtlich geprüft und stattgegeben, die Karikaturen mitzutragen und zu zeigen.
Es war ein Demonstrationsweg vorgegeben, und der wurde meines Wissens auch eingehalten.
Was nicht eingehalten wurde, war die Friedlichkeit in der Gegendemontration.
Der einzige Respekt den ich hier verletzt sehe, ist der Respekt vor der richterlichen Entscheidung und der Respekt der friedlichen Demonstration.
Und zwar von Leuten, die extra für diese Gesetzesbrüche aus allen Teilen der BRD angereist waren - teilweise mit Waffen, die sie dann auch einsetzten.
Da gibt es nichts zu verteidigen. Es gab Regeln für die friedliche Durchführung beider Demonstrationen, jeder hatte seine Rechte, jeder seine Pflichten - Einer hat beides missachtet und auf den Respekt gepfiffen.
"Freiheit statt Islam" ist eine Einstellungssache - auch das ist zu respektieren. Was anderes ist "Tod dem Islam" oder "Tod den Ungläubigen" - erkennen Sie das?
Die Salafisten haben eben ein Ziel: Trennung der Gesellschaft in Gläubige; also alle Muslime. Und Ungläubige - also alle Anderen. Mit allen Rechten für die Gläubigen, und eingeschränkten Rechten für die Übrigen.
Sehr freiheitlich ist DAS nicht.
Und trotzdem hatte diese Ur-Islam-Strömung das Recht,zu missionieren und neue Anhänger zu rekrutieren - auch eine Provokation gegen Demokratie - Ergebnis: exzellent respektiert von der Gesellschaft!
um es einmal drastisch zu formulieren das Selbe schreiben, wenn ein Anhänger der Azthekischen Religion ein Menschenopfer in seinem Tempel bringen will und von Demonstranten daran gehindert wird?
Wer als Moslem "Tod den Ungläubigen" brüllt und "Christen als Schweine und Affen" bezeichnet
http://www.spiegel.de/pol... verstößt damit nicht gegen das Grundgesetz?
Wer der Bundesrepublik Deutschland mit Terror droht http://www.faz.net/aktuel... wenn sie nicht nach seinem Willen handelt verstößt nicht gegen das Grundgesetz?
Unsere Freiheit, die Freiheit des Grundgesetzes wurde teuer erkauft. Wieviele sind wohl ins KZ oder auf's Schafott gegangen für diese Grundrechte? Wieso kamen die Brauen überhaupt 1933 an die Macht damals? Eben, weil nicht rechtzeitig gegen die Verletzung der Grundrechte der Weimarer Verfassung vorgegangen wurde, weil alles verharmlost wurde!
Wenn Muslime sich integrieren wollen und das Grundgesetz und seine Werte achten sind sie willkommen, aber wer das Grundgesetz ablehnt, egal welche Religion, Ideologie oder sonstige Coleur, dessen Intoleranz sollte nicht mit Toleranz vergolten werden. Da haben wir in Deutschland in der Weimarer Republik verdammt schlechte Erfahrungen gemacht und die Geschichte soll sich nicht wiederholen!
Sie widersprechen sich, wenn Sie zwar einerseits einsichtig feststellen, dass die Grundrechte eines Bürgers da enden, wo die des anderen anfangen, aber andererseits die Inanspruchnahme von Grundrechten als einen "Bruch religiöser Tabus" mokieren, wo bleibt denn da der Respekt vor den Grundrechten anderer Bürgerinnen und Bürger?
Der Staat garantiert in Art.4 unseres Grundgesetzes allen Bürgerinnen und Bürgern Glaubensfreiheit, das beinhaltet aber nicht nur das Recht auf Religionsausübung sondern auch das Recht, mit Glaubensregeln anderer nicht behelligt zu werden.
In keinem islamischen Land sind Frauen gleichberechtigt und werden die Menschenrechte Andersdenkender und Andersgläubiger so geachtet, wie bei uns.
Und Sie wundern sich über Slogans wie "Freiheit statt Islam"?
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