SüdamerikaFrau Kirchner greift ein

Argentinien galt kürzlich noch als Paradebeispiel für ein ökonomisches Comeback. Jetzt fürchtet die Welt, dass die populistische Präsidentin alles zerstört.

Hernán Douce hat diesen Gewinnerlook, wie man ihn manchmal bei mittelständischen Unternehmern findet: 45 ist er, braun gebrannt und drahtig, er könnte auch ein Sportlehrer sein. Douce unterrichtet aber nicht. Er lässt Strickpullis fertigen.

Das Fabrikgebäude von Andrea Sweaters liegt im Südwesten von Buenos Aires. Zwei Stockwerke, oben sitzt Douce, der Chef, in einem kleinen Büro. Unten rattern die Strickmaschinen, 24 Stunden, sieben Tage die Woche, spucken Wollpullis und dünne Strickjäckchen aus. Das meiste wird im Land verkauft, ein Teil wird exportiert, überwiegend nach Chile. Andrea Sweaters ist einer der größten Hersteller in Argentinien.

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»Kommen Sie mal mit«, sagt Douce und führt nach unten. Dort steht einer der beiden Lieferwagen seiner Firma. Immer wieder wurden sie ausgeraubt, dann hatte Douce eine Idee: Für 800 Peso ließ er »Fiestas de Cumpleaños«, Geburtstagsfeiern, auf die Seiten der Autos malen. Als Tarnung. Bis jetzt habe sie funktioniert, sagt Douce; stolz steht er neben dem Lieferwagen und sagt: »So etwas gibt es nur in Argentinien.«

Improvisieren, tricksen und das Unmögliche möglich machen: Diese Kunst muss ein Geschäftsmann in Argentinien beherrschen. Sie gehört dazu, sonst schafft man es nicht. Das hat auch damit zu tun, dass das Geschäftemachen in Argentinien ein Spiel nach Regeln ist, die sich laufend verändern.

In den vergangenen zehn Jahren hatte es eigentlich so ausgesehen, als finde das Land zu einer Art Stabilität zurück. 2003 wurde Néstor Kirchner zum Präsidenten gewählt, und er überwand eine der schwersten Krisen der argentinischen Geschichte. 2001 hatte das Land wegen einer Wirtschaftskrise damit aufgehört, seine Auslandsschulden zu bezahlen, der Zorn der Gläubiger war groß, Argentinien wurde zum Ausgestoßenen auf den Finanzmärkten. Doch unter Néstor Kirchner und seiner 2007 zur Präsidentin gewählten Frau Cristina wuchs die Wirtschaft wieder. Argentiniens Weg aus der Krise galt vielen sogar als Musterbeispiel.

Doch davon redet im Augenblick niemand mehr. Cristina Kirchner landete Mitte April einen Coup, der die Weltöffentlichkeit tief verschreckte: Die Präsidentin kündigte an, Argentinien werde die Firma YPF enteignen, die argentinische Tochterfirma des spanischen Ölkonzerns Repsol. Die Spanier beschwerten sich bitter, Investoren aus aller Welt bangten plötzlich um ihre Argentinienanlagen, auf den ersten Seiten der Weltpresse stand Argentinienschelte. Würde 2001 sich wiederholen? Würde das Land auf seinen populistischen Sonderweg zurückkehren, sich wieder mal ausschließen vom Finanzmarkt und vom internationalen Geschäft?

Von außen betrachtet, muss es so aussehen. Argentinien hat sich zuletzt zunehmend vom Weltmarkt abgeschottet, immer stärkere Handelsschranken aufgebaut. Unternehmen klagen über Schikanen. Wegen des zunehmenden Protektionismus haben EU und USA vor Kurzem Beschwerde bei der Welthandelsorganisation eingelegt. Manche vergleichen Cristina Fernández de Kirchner schon mit Hugo Chávez, reden von einer »desaströsen« Wirtschaftspolitik.

Doch beim näheren Hinsehen ist die Sache nicht so einfach. Einer, der das gut versteht, ist Hernán Douce. Der Strickwarenhersteller gehört nämlich zu denen, die von der Präsidentin und ihrer »desaströsen« Wirtschaftspolitik tüchtig profitieren. »Alles, was ich habe, verdanke ich Cristina Kirchner«, sagt er. 50.000 Strickpullis verkauft er pro Monat, das Geschäft läuft gut, gerade hat er zwei neue Maschinen gekauft.

Eine eigene Bekleidungsindustrie hat Argentinien seit den dreißiger Jahren, ansonsten steht die Wirtschaft bis heute auf wenigen Stützpfeilern: der Automobil- und Metallindustrie und der Landwirtschaft. Es ist ein wackliges Gerüst, wie bei einer Achterbahn rast die Wirtschaft darauf mal aufwärts und mal abwärts, Ende der achtziger Jahre drohte sie sogar am Boden zu zerschellen.

Carlos Menem war damals gerade zum Präsidenten gewählt worden. Auch er war ein Peronist wie die Kirchners – allerdings mit einer vollkommen anderen Vorstellung von Wirtschaftspolitik. Einer wirtschaftsliberalen. Er öffnete die Märkte für Konkurrenten von außerhalb, schaffte Preiskontrollen ab und privatisierte Staatsfirmen. Um die Hyperinflation zu stoppen, koppelte die Regierung den Peso eins zu eins an den Dollar.

Hernán Douce hatte damals gerade mit seiner Frau seine Strickpulli-Firma gegründet. Noch entwarfen sie selber Modelle und verkauften diese an Geschäfte. Er war guter Dinge, schließlich ging es aufwärts im Land: Ausländiches Kapital floss hinein, das Bruttoinlandsprodukt stieg, und die Arbeitslosigkeit nahm ab. Weil der Peso so viel wert war wie der Dollar, konnten die Argentinier auf einmal Urlaub in Miami und Europa machen und sich Computer, Spielzeug und Kleidung aus dem Ausland kaufen. Das Leben war schön, man freute sich.

Doch die damalige Wirtschaftspolitik hatte auch ihre Schattenseiten, und zwar solche, die Hernán Douce und sein junges Unternehmen zu spüren bekamen. Durch den künstlich verstärkten Peso war die einheimische Industrie nicht mehr wettbewerbsfähig. Der Markt wurde von Importen aus den USA und Asien überschwemmt. »Niemand wollte damals einen Strickpulli aus Argentinien kaufen«, sagt Hernán Douce. Damals griff er das erste Mal zu unkonventionellen Methoden: Douce mietete Apartments, und von dort aus verkaufte er seine Pullis, vorbei an der Steuer. Nur so konnte er noch mit den Billigimporten konkurrieren.

Andere Firmen konnten nicht so schnell reagieren. Innerhalb kurzer Zeit verschwand so die argentinische Industrie.

Wenn Hernán Douce heute durch seine Firma führt, ist von alldem kaum noch etwas zu sehen. 86 Mitarbeiter hat er, sie bedienen die Maschinen oder bügeln die fertigen Strickjacken. Im Lagerraum stapeln sich dicke Ballen mit fertigen Pullovern. Er sagt, dass er es Kirchner verdanke.

Nach dem Zusammenbruch 2001 wurde das Land zahlungsunfähig, und der vom Dollar entkoppelte Peso war im freien Fall. Das war jedoch nicht für alle schlecht – für Douce jedenfalls nicht. »Das war unsere Rettung«, sagt der und grinst. »Auf einmal waren meine Pullis wieder interessant.« Wie ein Schutzschild legte sich der schwache Peso über die Wirtschaft, der unberechenbare Wechselkurs machte Importe riskant, die Firmen kauften lieber daheim.

Dass es Argentinien seit 2003 zunehmend besser gegangen ist, wird vor allem auf zwei Dinge zurückgeführt: Die steigenden Nahrungsmittelpreise nützen der Landwirtschaft – und die Regierung Kirchner beschützt weiter die heimische Industrie. Internationale Unternehmen müssen ihre Produkte heute entweder in Argentinien produzieren – oder sie müssen Waren im gleichen Wert ausführen. BMW exportiert deshalb Reis aus Argentinien und Porsche Wein. Ein Spiel, bei dem Leute wie Douce gewinnen.

Ob diese Wirtschaftspolitik außer Douce auch noch dem ganzen Land nützt – das ist natürlich umstritten, auch in Argentinien selbst. »Die Importbeschränkungen entspringen einer merkantilistischen Logik«, schimpft Santiago Urbiztondo von FIEL, einer Organisation für Wirtschaftsforschung, »solche Modelle hatten wir eigentlich schon längst überwunden.« Aber Mario Rapoport, ein anderer renommierter Wirtschaftswissenschaftler Argentiniens, hält dagegen: »Wieso sollten wir nicht die gleichen Sachen machen dürfen, die die Industrieländer früher gemacht haben?«

Vielleicht sind es auch gar nicht die großen Grundsatzfragen, die über das Gelingen oder Scheitern der argentinischen Wirtschaftspolitik entscheiden. Vielleicht ist es eher die konkrete Umsetzung. Und die erscheint bisweilen arg sprunghaft.

Da wäre zum Beispiel Alberto Guitierez. Er sagt: »Cristina Kirchner macht unser Land kaputt.« 65 Jahre ist er alt, hohe Stirn, Wohlstandsbauch. Er sitzt in der Küche seines Einfamilienhauses, vor ein paar Jahren hat er den Kredit abbezahlt, damals liefen die Geschäfte noch gut.

Guitierez wohnt in Arrecifes in der Provinz Buenos Aires, einem Ort mit 30000 Einwohnern. Viele hier leben von der Landwirtschaft, außerhalb der Stadt grasen Rinder auf endlosen Weiden. Zwanzig Jahre lang managte er ein Kühlhaus; sie verkauften Fleisch, vor allem nach Europa. »Das war ein gutes Geschäft«, sagt Guitierez – aber nur, bis die Kirchners kamen und eingriffen.

Die Regierung wollte plötzlich am Boom mitverdienen und verhängte Exportsteuern von 15 Prozent. Dazu kamen noch Kontrollmaßnahmen, um die Preise im Land niedrig zu halten. »Irgendwann wurde Rindfleisch zum Verlustgeschäft«, sagt Guitierez. Mehr als 120 Kühlhäuser haben in Argentinien in den letzten Jahren geschlossen. Auch andere Branchen der Landwirtschaft kennen das: Schon kurz nach ihrem Amtsantritt 2007 kündigte Cristina Kirchner an, die Exportsteuern für Soja auf 44 Prozent zu erhöhen. Empörte Bauern blockierten darauf wochenlang die Straßen.

Doch was für ein eigenartiger Widerspruch! Wieso schützt die Regierung die Industrie – während sie Unternehmen der Landwirtschaft mit Steuern fast das Genick bricht?

Antwort: Das Team Kirchner braucht die Steuereinnahmen aus dem Agrarsektor um jeden Preis. Etwa um die Folgen anderer wirtschaftspolitischer Entscheidungen zu bezahlen. Kurz nach dem Crash von 2001 zum Beispiel fror die Regierung die Preise für Strom, Benzin, Gas, Elektrizität und den Nahverkehr ein. Die Differenz zum wahren Marktpreis zahlte der Staat, zumindest zum Teil.

»Gas und Strom«, sagt Adriana Bonfidel, »waren lange Zeit fast lächerlich billig.« Die kleine, zierliche Frau sitzt im Wohnzimmer ihrer Dreizimmerwohnung im Norden von Buenos Aires, hier lebt sie mit ihren zwei Kindern und einer Katze.

Lange rührte die Regierung diese Festpreise kaum an – und das Subventionssystem funktionierte, weil die Wirtschaft rundlief. Doch für dieses Jahr geht die Regierung nur noch von fünf Prozent Wirtschaftswachstum aus, das ist fast die Hälfte des Vorjahres. Darum kürzt sie nun radikal die Subventionen. Seit Anfang 2012 hat sich Adriana Bonfidels Strom- und Gasrechnung versechsfacht, die Wasserpreise sind gestiegen, und U-Bahn-Tickets kosten mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. »Alles wird immer teuerer«, sagt sie. Bonfidel ist ausgebildete Sängerin und gibt seit 25 Jahren Unterricht. In den letzten Jahren musste sie die Zahl der Stunden erhöhen, auf fast 40 pro Woche.

Das ist nicht die einzige unpopuläre Maßnahme, die die Regierung Kirchner in letzter Zeit durchführen musste. Aber es ist auch klar: Wenn Cristina Kirchner an der Macht bleiben will, kann sie sich nicht mehr viele davon leisten. Und so erklärt sich auch der Kursschwenk. Darum enteignete sie vermutlich auch YPF. Lange Zeit hatte das Unternehmen nämlich genug Öl für den Eigenverbrauch der Argentinier produziert.

Vor ein paar Jahren begann die Fördermenge jedoch zu schrumpfen, die Regierung musste Öl im Ausland kaufen, allein letztes Jahr waren das 9,4 Milliarden Dollar. Wenn YPF unter Staatskontrolle stehe, so lautet offenbar das Kalkül, könnten die heimischen Felder besser ausgebeutet werden, dann könnte die Regierung wenigstens günstige Energie weiterhin bereitstellen.

Und nicht alle finden das schlecht, das Hauruckverfahren der Kirchner, die schnellen und radikalen Entscheidungen zum Beispiel der YPF-Enteignung. »Man muss schnell sein«, sagt der Pulloverhersteller Hernán Douce, »sonst haben die Leute Schlupflöcher gefunden, bevor ein Gesetz überhaupt in Kraft tritt.« Er wartet übrigens gerade auf Strickmaschinen, die er in Spanien gekauft hat. Sie stecken seit Wochen im Zoll fest. Einmal aussetzen also. Die nächste Runde kommt bestimmt.

 
Leserkommentare
  1. Doch für dieses Jahr geht die Regierung nur noch von fünf Prozent Wirtschaftswachstum aus, das ist fast die Hälfte des Vorjahres.

    So falsch kann die Politik dann ja doch wohl nicht sein.

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    heißt es dann hier "doch...nur noch"?
    Es ist wohl eher die Frage, wie man die Wertschöpfung stabilisieren, sozial gerecht verteilen und zum weiteren Ausbau der inländischen Produktivkräfte nutzen kann. Wichtig dürfte für einen Staat wie Argentinien auch der Binnenmarkt sein. Es ist verständlich, dass man dessen Produktivität vor Ressourcenplünderung und Dumpingkonkurrenz aus dem Ausland zunächst weiter zu schützen versucht.

    heißt es dann hier "doch...nur noch"?
    Es ist wohl eher die Frage, wie man die Wertschöpfung stabilisieren, sozial gerecht verteilen und zum weiteren Ausbau der inländischen Produktivkräfte nutzen kann. Wichtig dürfte für einen Staat wie Argentinien auch der Binnenmarkt sein. Es ist verständlich, dass man dessen Produktivität vor Ressourcenplünderung und Dumpingkonkurrenz aus dem Ausland zunächst weiter zu schützen versucht.

  2. Moin Moin,

    erinnert ein wenig an die Situation der USA in den 1860ern. Der Norden wollte mit Zöllen seine Industrie schützen, der Süden wollte offenen Handel um Baumwolle und andere Agrarprodukte exportieren zu können.
    Der Norden gewann den Bürgerkrieg die Zölle blieben und die USA wurden die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt.

    CU

    4 Leserempfehlungen
  3. [...]

    Bei der Gelegenheit: Was ist eigentlich mit der Achse des Bösen - Venezuela? War das bis vor Kurzem nicht auch eine Weltbedrohung? Wenn ein Kapitalistenimperium so eine kleine Dorfinsel wie Cuba boykottieren und drohen muss, dann sagt es ja schon einiges über die angeblich bessere Kapitalismusdemokratie aus...

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ds

    8 Leserempfehlungen
  4. Soviel ich gelesen habe, soll der Konzern verstaatlicht werden.

    http://www.zeit.de/wirtsc...

    Ist klar, dass die Kapitalisten Zeter und Mordio schreien.
    Frau Kirchner kann froh sein, dass es kein Amerikanisches Unternehmen ist. Es gäbe plötzlich einen Argentinischen Frühling.

    Man erinnere sich an Lumumba, dem ist sowas auch nicht bekommen.

    6 Leserempfehlungen
  5. Tag!
    Seit Jahren haben latinoamerikanische Laender unter dem europaeischen Protektioniums darunter gelitten. Warum soll Argentinien niet protektionistich sein duerfen?

    5 Leserempfehlungen
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    ...gegen die Doktrin vom freien Welthandel ist, mithin pauschal böse, vor allem dann, wenn andere das machen.

    So richtig protektionsistisch ist es ja eigentlich auch nicht, es strebt eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz an, könnte also durchaus Vorbild für D sein. Ist auf jeden Fall um Längen nachhaltiger und sinnvoller als einseitig Exportüberschüsse per Lohndumping anzustreben.

    Die Konzerne jammern natürlich, das tun sie immer, wenn Befehle nicht befolgt werden.

    ...gegen die Doktrin vom freien Welthandel ist, mithin pauschal böse, vor allem dann, wenn andere das machen.

    So richtig protektionsistisch ist es ja eigentlich auch nicht, es strebt eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz an, könnte also durchaus Vorbild für D sein. Ist auf jeden Fall um Längen nachhaltiger und sinnvoller als einseitig Exportüberschüsse per Lohndumping anzustreben.

    Die Konzerne jammern natürlich, das tun sie immer, wenn Befehle nicht befolgt werden.

  6. dann ist alles in Butter...

    4 Leserempfehlungen
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    • Logeg
    • 15.05.2012 um 12:02 Uhr

    In Spanien wurden die Schulden verstaatlicht. Das ist immer erlaubt. Nennt sich dann Bad Bank. Gibts bei uns auch.
    Wer zahlt?

    • Logeg
    • 15.05.2012 um 12:02 Uhr

    In Spanien wurden die Schulden verstaatlicht. Das ist immer erlaubt. Nennt sich dann Bad Bank. Gibts bei uns auch.
    Wer zahlt?

  7. seit Wochen im Zoll fest. Einmal aussetzen also."
    Das scheint ein wesentliches Problem im Staate zu sein: Unkalkulierbare und willkührliche Bürokratie. Laut Erfahrung Betroffener ist es schon irrwitzig, auch nur ein Geschenkpaket an die Verwandschaft in Argentinien zu schicken:
    Außer dem teuern Porto für den Versender fallen dann in Argentinien exorbitante Gebühren an, das Paket ist umständlich beim Zoll auszulösen und liege da vorher möglicherweise so lange auf Halde bis enthaltene Lebensmittel vergammelt seien.

    Eine Leserempfehlung
    • herc
    • 15.05.2012 um 10:03 Uhr

    Populistisch heißt im SZ-Neusprech also nichts anderes, als das Frau Kirchner das Richtige für ihr Volk tut.

    2 Leserempfehlungen

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