Der ZEIT-Aufruf: Wir sind die Urheber
Mit einem in der Wochenzeitung DIE ZEIT dokumentierten Aufruf gegen den Diebstahl geistigen Eigentums sprechen sich 100 Autoren und Künstler für die Stärkung des Urheberrechts aus. Hier lesen Sie ihre Forderungen.
© Angelika Warmuth/dpa

Die Autorin und Moderatorin Charlotte Roche ist einer der vielen prominenten Unterzeichner.
- Der Aufruf
Hier lesen Sie, wie es zu der Aktion der Künstler zur Stärkung des Urheberrechts in Zusammenarbeit mit der Wochenzeitung DIE ZEIT kam.
- Künstler und Urheberrecht: Eine Serie auf ZEIT ONLINE
-
Die Debatte über die Reform des Urheberrechts beschäftigt Politiker, Kulturschaffende und Nutzer. Ihr Ausgang wird Auswirkungen auf die Kultur und das freie Internet haben. In der ZEIT-ONLINE-Serie Künstler und Urheberrecht gehen wir gemeinsam mit Gastautoren der Frage nach, wie die Wertschöpfungsketten im Kulturbetrieb funktionieren, wie sie sich durch die digitale Revolution verändert haben und wie eine Reform des Urheberrechts aussehen könnte:
Urheberrecht: Das Ringen um eine Reform
Wie funktioniert der Musikmarkt?
Filesharing: "Urheberrecht darf im Alltag keine Rolle spielen"
Streaming-Portale: Billiger als kaufen, besser als klauen
Mark Splinter: Des Künstlers Waffe gegen Ausbeutung
Mit Sorge und Unverständnis verfolgen wir als Autoren und Künstler die öffentlichen Angriffe gegen das Urheberrecht. Das Urheberrecht ist eine historische Errungenschaft bürgerlicher Freiheit gegen feudale Abhängigkeit, und es garantiert die materielle Basis für individuelles geistiges Schaffen.
Der in diesem Zusammenhang behauptete Interessengegensatz zwischen Urhebern und »Verwertern« entwirft ein abwegiges Bild unserer Arbeitsrealität. In einer arbeitsteiligen Gesellschaft geben Künstler die Vermarktung ihrer Werke in die Hände von Verlagen, Galerien, Produzenten oder Verwertungsgesellschaften, wenn diese ihre Interessen bestmöglich vertreten und verteidigen. Die neuen Realitäten der Digitalisierung und des Internets sind kein Grund, den profanen Diebstahl geistigen Eigentums zu rechtfertigen oder gar seine Legalisierung zu fordern. Im Gegenteil: Es gilt, den Schutz des Urheberrechts zu stärken und den heutigen Bedingungen des schnellen und massenhaften Zugangs zu den Produkten geistiger Arbeit anzupassen.
Das Urheberrecht ermöglicht, dass wir Künstler und Autoren von unserer Arbeit leben können, und schützt uns alle, auch vor global agierenden Internetkonzernen, deren Geschäftsmodell die Entrechtung von Künstlern und Autoren in Kauf nimmt. Die alltägliche Präsenz und der Nutzen des Internets in unserem Leben können keinen Diebstahl rechtfertigen und sind keine Entschuldigung für Gier oder Geiz.
Die Erstunterzeichner
Daniel Kehlmann, Felicitas Hoppe, Roger Willemsen, Michael Lentz, Charlotte Roche, Arnold Stadler, Marion Brasch, Florian Illies, Moritz Rinke, Henning Ahrens, Mirko Bonne, Sven Regener, Mario Adorf, Andreas Steinhöfel, Thomas Glavinic, Ines Geipel, Matthias Politycki, Ralf Bönt, Christoph Peters, Martin Pollack, Peter Stamm, Ulrich Peltzer, Kurt Drawert, Michael Kumpfmüller, Eva Menasse, Thomas Hettche, Benjamin Lebert, Thommie Bayer, Jakob Hein, Niki Stein, Lutz Seiler, Thomas Brussig, Katharina Hagena, Ulrike Draesner, Christoph Ransmayr, Raoul Schrott, Jan Faktor, Peter Wawerzinek, Jürgen Flimm, Necla Kelek, Peter von Matt, Annette Pehnt, Hans Christoph Buch, Julia Franck, Elke Heidenreich, Bernd Schroeder, Bastian Bielendorfer, Angelika Klüssendorf, Michael Mittermeier, Kathrin Schmidt, Jens Sparschuh, Gerd Koenen, Harriet Köhler, Hanns Zischler, Julia Friedrichs, Moritz Netenjakob, Jenny Erpenbeck, Keto von Waberer, Uwe Tellkamp, Helmut Dietl, Natja Brunckhorst, Martin Walser, Charlotte Link, Christoph Hein, Anna Mitgutsch, Volker Klüpfel, Michael Kobr, Terézia Mora, Günter Wallraff, Karen Duve, Karl-Heinz Ott, Axel Hacke, Christoph Niemann, Norbert Bisky, Till Lindemann, Vivian Naefe, Sibylle Lewitscharoff, Michael Krüger, Anna Katharina Hahn, Angelika Overath, Frank Schätzing, Maike Maja Nowak, Björn Kuhligk, Thomas Lehr, Rabea Edel, Peter Probst, Thea Dorn, Irina Liebmann, Navid Kermani, Iny & Elmar Lorentz, Peter Prange, Manuel Andrack, Alice Schwarzer, Joseph von Westphalen, Andrea Maria Schenkel, Hans Christoph Buch, Ron Markus, Feridun Zaimoglu, Peter Merseburger, Uwe Timm








"Auch sind die Autoren (Musiker, Künstler und andere) die einzigen in dieser Gesellschaft, die dem Endkunden vorschreiben möchten, was sie nach dem Kauf des Produktes mit diesem anstellen dürfen und was nicht."
Andere Beispiele:
Mietdinge aller Art. Leasing, Wohnung, Hotelzimmer. Ich erkaufe mir das Recht der Nutzung für eine bestimmte Zeit, darf aber keineswegs alles damit anstellen, was mir so einfällt. In manchen Hotels darf ich noch nicht einmal Besuch mitbringen. Das Auto darf beim Leasing-Rücklauf keine Kratzer haben. etc.
Garantien erlöschen in der Regel bei unsachgemäßem Gebrauch, obwohl das Gerät inclusive Garantie verkauft wurde, die Garantie also Teil des erworbenen Gegenstands ist.
Software aller Art (Windows Lizenzen, die an eine bestimmte Hardware gebunden sind, SAP Lizenzen, die nach einer gewissen Zeit auslaufen etc.)
Es gab sogar mal eine Kartoffel (mit Namen Linda), die Schlagzeilen machte. Sie durfte nicht mehr angebaut werden, weil die Lizenz ausgelaufen war.
und damit sind wir schon fast wieder auf dem Milch-Niveau der ursprünglichen Argumentation.
Nehmen Sie den Litter Milch denn und machen daraus 1000 Liter, weil sie ein Gerät für wenig Geld haben, das neben anderem auch Milch vervielfältigt?
Niemand hindert Sie daran, ein Buch weiter zu verkaufen, wenn Sie es gelesen haben oder eine DVD oder eine CD. Sie können mit dem Ding tun, was sie wollen.
Sie können auch eine Sicherungskopie machen, die Sie ins Auto tun, weil sie keine Lust haben, dass die CD durch häufigen Gebrauch kaputt geht.
Allerdings können Sie bei der Milch aus faktischen Gründen, diese nicht für viele andere Menschen zu Milch gleicher Qualität machen, die diese dann nutzen um ihrerseits wiederum Kuchen zu backen.
Bei einer CD oder einer DVD oder einem Buch ist dies technisch aber möglich und das ist es, worum es geht.
Was Sie mit dem Liter Milch tun und wie sie ihn verwenden interessiert den Bauern genauso wenig wie die den Aufruf unterzeichnenden Urheber es stören dürfte, wenn sie das Buch nach dem Lesen bei Ebay weiter verscherbeln.
Das gleiche beim Hotelzimmer: Sie mieten für drei Nachte für eine Person das Zimmer und stellen es dann 15 Leuten zur Verfügung. Auf welches Verständnis hoffen Sie bei der Aktion beim Hotel?
Nehmen Sie den Litter Milch denn und machen daraus 1000 Liter, weil sie ein Gerät für wenig Geld haben, das neben anderem auch Milch vervielfältigt?
Niemand hindert Sie daran, ein Buch weiter zu verkaufen, wenn Sie es gelesen haben oder eine DVD oder eine CD. Sie können mit dem Ding tun, was sie wollen.
Sie können auch eine Sicherungskopie machen, die Sie ins Auto tun, weil sie keine Lust haben, dass die CD durch häufigen Gebrauch kaputt geht.
Allerdings können Sie bei der Milch aus faktischen Gründen, diese nicht für viele andere Menschen zu Milch gleicher Qualität machen, die diese dann nutzen um ihrerseits wiederum Kuchen zu backen.
Bei einer CD oder einer DVD oder einem Buch ist dies technisch aber möglich und das ist es, worum es geht.
Was Sie mit dem Liter Milch tun und wie sie ihn verwenden interessiert den Bauern genauso wenig wie die den Aufruf unterzeichnenden Urheber es stören dürfte, wenn sie das Buch nach dem Lesen bei Ebay weiter verscherbeln.
Das gleiche beim Hotelzimmer: Sie mieten für drei Nachte für eine Person das Zimmer und stellen es dann 15 Leuten zur Verfügung. Auf welches Verständnis hoffen Sie bei der Aktion beim Hotel?
An den Kommentaren hier sieht man, wie verbohrt die Urheberrechtsgegner in Wirklichkeit sind. Anstatt sich mit den Argumenten der Gegenseite auseinanderzusetzen, reagieren sie mit Häme und Arroganz und scheinen auch noch stolz auf ihre mangelnde Bildung zu sein. Die Unternehmenchefs von Apple, Google & co. werden wie Götter angehimmelt, aber bekannte deutsche Schriftsteller sagen euch nichts. Ein Armutszeugnis sondergleichen.
Welche "Argumente" meinen Sie denn? Dass man sich vor der Willkür der Feudalherren schützen muss (weoche Feudalherren sind das derzeit)? Oder dass Kopieren den Tatbestand des Diebstahls erfüllt (was rein juristisch einfach falsch ist)?
Ich sehe hier weder ein Argument dafür, warum Privatkopien verboten werden sollten, noch dafür, dass das Urheberrecht bis 70 Jahre nach dem Tod des längstlebenden beteiligten Künstlers gilt (wobei das immer vor Auslaufen der Fristen erneut verlängert wird).
Ne, wenn Sie mal genau hinschauen, dann werden seitens der Künstler Interessen und Forderungen aufgeschrieben, aber keine Argumente für die Positionen außer dem, dass man Geld verdienen will. Und das sprechen den Künstlern ja auch die Kritiker des Urheberrechts (zumindest mehrheitlich) nicht ab.
Die Erfahrung macht man doch immer wenn man versucht,sich mit diesen Leuten öffentlich auf so eine Diskussion einzulassen. Es findet in der Regel keine inhaltliche Diskussion sattt, sondern das statt was im slang dieser selbsternannten Freiheitskämpfer als flame war bezeichnet wird. Draufhauen, egal wie, versuchen rhetorisch platt zu machen, auch egal wie. Hauptsache Stimmen hinter sich versammeln und das letzte Wort, also Recht behalten. Das ist der Stil dieser Leute und es ist letztlich das, was uns erwartet, wenn sie es schaffen ihre zornige, ideologisch beschränkte Sicht als politisches Programm in die Gesellschaft einzubringen.
Ich habe mich mit den Argumenten der Gegenseite auseinandergesetzt:
-einen Song mit anderen zu teilen ist dasselbe wie im Laden zu klauen: Diese Analogie wurde schon tausendfach widerlegt. CDs sind endliche Güter, mp3s hingegen unendlich reproduzierbare. Durch Vervielfältigung wird nichts weggenommen ganz im Gegensatz zu Diebstahl. So viel dazu.
-die Künstler müssen entlohnt werden: Kulturflatrate, Kulturwertmark, Crowdfunding. Damit sollte das Argument, die Künstler würden verhungern, wenn das Filesharing legal werde, eigentlich schon entkräftet sein
-Kulturflatratemodelle = GEZ: Bei den mir bekannten Modellen kann der User selbst direkt oder indirekt entscheiden, was mit seinem Geld geschieht.
Welche "Argumente" meinen Sie denn? Dass man sich vor der Willkür der Feudalherren schützen muss (weoche Feudalherren sind das derzeit)? Oder dass Kopieren den Tatbestand des Diebstahls erfüllt (was rein juristisch einfach falsch ist)?
Ich sehe hier weder ein Argument dafür, warum Privatkopien verboten werden sollten, noch dafür, dass das Urheberrecht bis 70 Jahre nach dem Tod des längstlebenden beteiligten Künstlers gilt (wobei das immer vor Auslaufen der Fristen erneut verlängert wird).
Ne, wenn Sie mal genau hinschauen, dann werden seitens der Künstler Interessen und Forderungen aufgeschrieben, aber keine Argumente für die Positionen außer dem, dass man Geld verdienen will. Und das sprechen den Künstlern ja auch die Kritiker des Urheberrechts (zumindest mehrheitlich) nicht ab.
Die Erfahrung macht man doch immer wenn man versucht,sich mit diesen Leuten öffentlich auf so eine Diskussion einzulassen. Es findet in der Regel keine inhaltliche Diskussion sattt, sondern das statt was im slang dieser selbsternannten Freiheitskämpfer als flame war bezeichnet wird. Draufhauen, egal wie, versuchen rhetorisch platt zu machen, auch egal wie. Hauptsache Stimmen hinter sich versammeln und das letzte Wort, also Recht behalten. Das ist der Stil dieser Leute und es ist letztlich das, was uns erwartet, wenn sie es schaffen ihre zornige, ideologisch beschränkte Sicht als politisches Programm in die Gesellschaft einzubringen.
Ich habe mich mit den Argumenten der Gegenseite auseinandergesetzt:
-einen Song mit anderen zu teilen ist dasselbe wie im Laden zu klauen: Diese Analogie wurde schon tausendfach widerlegt. CDs sind endliche Güter, mp3s hingegen unendlich reproduzierbare. Durch Vervielfältigung wird nichts weggenommen ganz im Gegensatz zu Diebstahl. So viel dazu.
-die Künstler müssen entlohnt werden: Kulturflatrate, Kulturwertmark, Crowdfunding. Damit sollte das Argument, die Künstler würden verhungern, wenn das Filesharing legal werde, eigentlich schon entkräftet sein
-Kulturflatratemodelle = GEZ: Bei den mir bekannten Modellen kann der User selbst direkt oder indirekt entscheiden, was mit seinem Geld geschieht.
Aus diesem Grund wird es endlich Zeit das Urheberrecht anzupassen und nicht abzuschaffen. Gerade die Nutzung der neuen Medien zeigt uns immer wieder, dass wir NICHT mehr zu Zeiten der Erfindung des Buchdruckes leben, sondern dass sich die Erde seitdem etwas weitergedreht hat.
In diesem Zusammenhang möchte ich Johnny Haeusler aus seinen Blogbeitrag "Ich heb dann mal ur" zitieren:
[...]
Urheberrechtsabschaffungspiraten und Medien-Panik-Journalisten gleichermaßen: Macht eure Hausaufgaben, lernt von der anderen Seite, hört ihr zu und nehmt die Argumente an den richtigen Stellen ernst, damit wir hier mal langsam vorwärts kommen. Reformiert die planlose GEMA, die mit ihrer aktuellen, völlig am Thema vorbei agierenden Image-Kampagne erneut beweist, dass sie nicht einmal den Ansatz eines Schimmers hat, worum es in ihrem irre schlechten Ansehen in der Bevölkerung wirklich geht; setzt euch mit den Googles und Facebooks dieser Welt, die keineswegs so harmlos und weltrettend sind, wie es einige Anti-Urheberrechtsmeinungen zu glauben scheinen, sowie mit den Geräteherstellern und Zugangsprovidern an einen Tisch; und verhandelt zusätzlich zu den vorhandenen und kommenden Verwertungsarten von iTunes bis Spotify fair zu verteilende Pauschalen an den vielen anderen Stellen, an denen tonnenweise Geld mit dem Zugang zu Inhalten gemacht wird.
[...]
siehe unbedingt:
http://www.spreeblick.com...
Es lohnt nicht nur für die Unterzeichner, diesen Artikel zu lesen!
Sie denken schon noch daran, daß Bibliotheken dafür bezahlen müsen, daß sie Medien ausleihen? Und auch daran, daß das Medium, das Sie in der Bibliothek ausgeliehen haben, am Ende der Leihfrist wieder aus Ihrem Einflußbereich entschwindet? Ich kann keine Parallelen zwischen einer Bibliothek und kostenlosem Download erkennen.
bis ein Buch wieder zurück kam.
Ich krieg echt Pickel, wenn ich sehe, daß das im 21.Jh. bei reinen Software-Versionen immer noch der Fall ist!
Ganz ähnlich bei Produktionen der mit GEZ-Gebühren finanzierten ÖR, die max. 7 Tage lang in den ÖR-Mediatheken öffentlich verfügbar sind!
Beides betrifft nicht nur Unterhaltung, sondern auch die Bildung an Uni-Bibliotheken!
So gehts jedenfalls nicht!
gruß efka
.
bis ein Buch wieder zurück kam.
Ich krieg echt Pickel, wenn ich sehe, daß das im 21.Jh. bei reinen Software-Versionen immer noch der Fall ist!
Ganz ähnlich bei Produktionen der mit GEZ-Gebühren finanzierten ÖR, die max. 7 Tage lang in den ÖR-Mediatheken öffentlich verfügbar sind!
Beides betrifft nicht nur Unterhaltung, sondern auch die Bildung an Uni-Bibliotheken!
So gehts jedenfalls nicht!
gruß efka
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nicht mehr als kriminell ansehen, dann ist es auch nicht mehr kriminell - Ihrer Meinung nach! -
So ist es tatsächlich!
Was als kriminell gilt, ist kein ewiges Gesetz, sondern eine gesellschaftliche Übereinkunft.
Es ist eine Norm, die weitgehend durchsetzungsfähig ist.
Es gab Zeiten, da bestimmte Meinungsäußerungen kriminell waren.
Es gibt sie sogar immer noch - in anderen Gesellschaften auf dem Planeten. Und ohne Internet ist das auch durchsetzbar, aber hierzulande die Vergangenheit zurück wünschen, wollen Sie das wirklich?
gruß efka
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So ist es tatsächlich!
Was als kriminell gilt, ist kein ewiges Gesetz, sondern eine gesellschaftliche Übereinkunft.
Es ist eine Norm, die weitgehend durchsetzungsfähig ist.
Es gab Zeiten, da bestimmte Meinungsäußerungen kriminell waren.
Es gibt sie sogar immer noch - in anderen Gesellschaften auf dem Planeten. Und ohne Internet ist das auch durchsetzbar, aber hierzulande die Vergangenheit zurück wünschen, wollen Sie das wirklich?
gruß efka
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das die GEMA auch dafür verantwortlich, die Spielzeit eines jeden Liedes, dass man sich im Geschäft anhören wollte, bevor man es kauft, auf 30 sek. zu kürzen sonst hätten die Läden extra nochmal GEMA bezahlen müssen- TROTZDEM hat die Gier der Vertreiber nichts mit dem Schutz des Urheberrechtes zu tun...
Anpassung ist keine Aufhebung. Doch solange das die Wenigsten von uns verstehen, diskutiert man aneinander vorbei und die Frustrationsgrenze steigt immer schneller
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
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