GesellschaftskritikÜber Erwartungen

Die klatschsüchtige Welt wartet auf das nächste Megaereignis: die Schwangerschaft von Kate und William. Für das Paar dürfte das reiner Stress sein, vermutet Heike Faller. von 

Prinz William von Großbritannien mit seiner Ehefrau Kate

Prinz William von Großbritannien mit seiner Ehefrau Kate  |  © LEON NEAL/AFP/GettyImages

Nachdem die lang erwartete Trennung von Brad Pitt und Angelina Jolie in weite Ferne gerückt ist, wartet die klatschsüchtige Welt jetzt auf das nächste Megaereignis: die Schwangerschaft von Kate und William. So übermächtig ist der Wunsch, dass bereits allerkleinste Indizien zu Vermutungen Anlass geben. Im Winter war es die angebotene Erdnussbutter, die Kate abgelehnt hatte (Erdnüsse gelten bei Schwangeren als allergiefördernd), dann beging sie den Fehler, ein Glas Champagner an sich vorbeiziehen zu lassen. Wie sehr der so dringend erwartete Babybauch (der mit einem Auflagen-Hügel der Klatschpresse korrelieren wird) bereits das Leben der nicht mehr so superfrisch Vermählten beeinträchtigt – wir können es nur vermuten.

William: »Kannst du bittebittebitte versuchen, die Hand in der Öffentlichkeit nicht mehr auf deinen Bauch zu legen, Liebes?«

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Kate: »Wenn ich die Hand nicht vor meinen Bauch gehalten hätte, hätte er in dem Kleid wie ein Babybauch ausgesehen.«

William: »Na gut. Könntest du dann dieses Kleid nicht mehr anziehen?«

Kate: »Fehlt nur noch, dass du mich darin fett findest.«

William: Augenrollen .

Kate: »Dass du den Afrikatrip abgesagt hast, war auch nicht so überschlau.«

William: »Versteh ich nicht.«

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Kate: »Hier steht: Die Schutzimpfungen, die vor einer Tropenreise notwendig sind, können das Ungeborene schädigen, und es wird vermutet, dass...«

William: »Oh Gott. Und ich hatte geglaubt, unser neuer Hund würde sie ein wenig ablenken.«

Kate: »Nicht, wenn du ihn die ganze Zeit auf offener Straße auf den Arm nimmst.«

William: »Soll ich mich jetzt dafür entschuldigen, dass ich tierlieb bin?«

Kate: »Und ich hatte gehofft, unser Skitrip Ende März würde uns etwas Zeit kaufen.«

William: »Na ja, so langsam, wie du gefahren bist.«

Kate: »Danke.«

William: »Hey..., lass uns nicht streiten.«

Kate: »Meinst du, ich mache einen Fehler, wenn ich zum Beginn der Derby-Saison das enge blaue Kleid anziehe?«

William: »Klingt gut. Wichtig ist, dass du mit Champagnerglas abgelichtet wirst. Das verschafft uns mindestens einen Monat Ruhe. Am besten wäre natürlich, du würdest rauchen.«

Kate: »Alkohol, Zigaretten, figurbetonendes Outfit... Sie werden sagen, ich sei bulimisch und wir hätten eine Krise.«

William: »Wenn’s dem Land dient...«

Kate: »Und pass du auf, dass du nicht versehentlich so ein kleines Pony streichelst, bei deiner Tierliebe.«

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Leserkommentare
    • Kometa
    • 10. Mai 2012 14:36 Uhr

    Gelesen:
    Heike Faller schreibt: „die Schwangerschaft von Kate und William“.
    Gibt es das: eine cooptative (oder... wie?) Schwangerschaft? Und was war eher, das Ei oder die .. - na, gut d a s Sperma?

    Und schon die Stilfrage vergessen durch die schönen Daddeldialoge… über Haltungen, Trinken, Kleidchen: unser megaheißes Würmchen..

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  • Serie Gesellschaftskritik
  • Schlagworte Angelina Jolie | Brad Pitt | Alkohol | Champagner | Schwangerschaft | Glas
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