Man kennt den Anblick von den Plakaten der Hilfsorganisationen – und doch ist man nicht vorbereitet auf die ungefilterte Wirklichkeit dieser Kinderklinik in der staubigen Provinzhauptstadt Maradi im Niger. Auf einer Pritsche legt eine junge Frau ihren Säugling an, ihre dürren Brüste geben keine Milch. Eine andere bewacht stoisch ihre zerbrechlichen Zwillinge. Ein schlaksiger Mann im weißen Kittel geht von Bett zu Bett, ein Neemholzstöckchen im Mund. Moustafa Boulama Ari heißt der örtliche Kinderarzt, der seine Patienten mit nährstoffangereicherter Milch und Erdnusspaste wieder zu Kräften bringen will. Auch den zehnjährigen Jungen, dessen Haut nur noch Knochen umspannt und der apathisch in sich versunken ist.

In wenigen Wochen könnten das Bilder einer neuen Hungerkatastrophe sein. Noch sind es, so paradox das klingt, die Bilder einer Erfolgsgeschichte. Denn noch hat Doktor Boulama Ari die Lage einigermaßen im Griff, noch sind diese Kinder hier Ausnahmefälle.

Die Notaufnahme von Maradi liegt in einem Land, in dem bis auf Weiteres das Schlimmste verhindert wurde. Niger, der zweitärmste Staat der Welt, der wie Mali, Tschad, Burkina Faso, Senegal und Mauretanien seit Monaten mit einer Dürre ringt , könnte zeigen, dass eine nationale Regierung zusammen mit internationalen Gebern und dem nötigen politischen Willen eine flächendeckende Katastrophe abwenden kann. Ob es gelingt, das entscheidet sich in den nächsten ein, zwei Wochen.

Rund 16 Millionen Menschen sind nach Angaben von Hilfsorganisationen und der Vereinten Nationen im Sahel von Hunger bedroht, darunter sechs Millionen allein im Niger. Das ist eine Krise. Aber nach den Kriterien der Vereinten Nationen ist es noch keine Hungersnot: Die tritt erst ein, wenn 30 Prozent der Kinder unterernährt sind und ein Fünftel der Bevölkerung weniger als 2100 Kalorien am Tag zu essen hat. Davon sei man bisher weit entfernt, urteilen die meisten Helfer.

"Die schwierigen Monate kommen noch", sagt der Kinderarzt Boulama Ari. Ehe die Regenzeit im Juni die Staubpisten in Schlammmeilen verwandelt, brauchen die Bauern widerstandfähiges Saatgut, zudem müssen die Kornspeicher in den gefährdeten Regionen aufgefüllt werden. Es fehle, beklagen die Vereinten Nationen, noch eine Menge Geld, um ausreichend Getreide zu kaufen, und der Transport erfordert einen Vorlauf von rund vier Wochen. Das Zeitfenster, um die Not bis zur nächsten Ernte zu überbrücken, schließt sich.

Dazu kommen bewaffnete Konflikte in Nachbarländern und Probleme mit Flüchtlingen. Kaum eine Region ist vom Klimawandel so betroffen . Die Autoren einer UN-Studie beschreiben sie als "Ground Zero" der multiplen Krisen – und das Beispiel Niger zeigt anschaulich, warum.

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Ernährungsmangel ist für die Bewohner an sich nichts Neues. Über Generationen haben sie Wege gefunden, die unerbittlich dürren Monate von Juni bis Oktober, die soudure, durchzustehen. Wenn die Vorräte in den Stelzensilos zur Neige gehen, ziehen die Männer normalerweise zum Arbeiten in die Nachbarstaaten und schicken Geld nach Hause, damit ihre Familien Hirse, Sorghum und Bohnen kaufen können. Frauen sammeln Brennholz und schleppen es durch die brütende Hitze in die Stadt, um mit dem Verkauf ein paar Franc zu verdienen. Viehhirten verkaufen Ziegen, Kamele, Kühe.

Doch was in den vergangenen Monaten und Jahren passiert ist, übersteigt die Fähigkeit der Menschen zur Selbsthilfe. Weil die letzte Regenzeit viel zu kurz ausfiel, ist die Saat in vielen Regionen nicht aufgegangen; oft auch nicht beim zweiten Versuch. Ein Fünftel weniger als sonst haben die Bauern des Niger geerntet, in Mauretanien nur die Hälfte. Viel früher haben die Familien ihre Reserven aufgebraucht.

Auch solche Dürren gab es schon immer, vielleicht einmal in sechs Jahren, im Wechsel mit Fluten, die alles mitreißen. Aber jetzt wird die Natur immer unberechenbarer. 2001, 2005, 2007, 2010, 2012: Diese Beschleunigung schlechter Ernten können die Bauern allein nicht mehr bewältigen. Die Viehzüchter bekommen kaum mehr Geld für ihre Tiere, weil so viele von ihnen gleichzeitig verkaufen wollen. Zugleich werden Sorghum und Hirse teurer. Im Oktober stiegen die Preise um 25 bis 80 Prozent, seit März ziehen sie schon wieder an.

 Al-Kaida expandiert

Auch der Weg als Gastarbeiter in die Nachbarländer ist versperrt. Nach Nigeria im Süden wagen sich viele Männer nicht mehr aus Angst vor dem Terror der radikal islamistischen Boko Haram. In Libyen folgte auf den Sturz des Diktators Muammar al-Gaddafi eine Welle der Repression gegen Migranten aus der Sahelzone. Die Geldüberweisungen bleiben aus, Tausende von arbeitslosen Männern sind in ihre Heimat zurückgekehrt – zum Teil ehemalige Gaddafi-Söldner vom Volk der Tuareg, die ihre Waffen mitgebracht und im benachbarten Mali eine Staatskrise ausgelöst haben. Hinzu kommen expandierende Al-Kaida-Gruppen und eine wachsende Anzahl von Flüchtlingen.

"Im Niger ist die Krise jetzt der Normalzustand." So kommentiert Denise Brown, World Food Program-Chefin in der Hauptstadt Niamey, die Dürre-Lage. Man müsse lernen, damit umzugehen: weg von der reagierenden Nothilfe, hin zum vorbeugenden Risikomanagement. Im Niger heißt das konkret, frühzeitig Aufbaunahrung an schlecht ernährte Kleinkinder zu verteilen. Die ärmsten Familien bekommen Nahrungsrationen oder Geld, damit sie sich die verteuerten Lebensmittel leisten können. Ausgezahlt werden sie meist nach Arbeitseinsätzen – cash for work –, bei denen neue Felder angelegt oder Bewässerungssysteme gebaut werden. "Wir haben früh gehandelt und eine Menge erreicht", sagt Denise Brown.

Vor einem Jahr war das anders. Schlimmste Dürre seit 60 Jahren, Größte Hungersnot in diesem Jahrhundert, so lauteten die Schlagzeilen der Medien im Juni 2011 über die Lage am Horn von Afrika. Äthiopien, Kenia und vor allem Somalia waren betroffen. BBC, CNN, Al-Dschasira, ARD und ZDF zeigten Bilder von verhungernden Kindern, von verendeten Viehherden und überfüllten Flüchtlingslagern. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bat um Hilfe, so wie die Film- und Pop-Prominenz von Bono bis George Clooney. Die Strategie des medialen Aufschreis funktionierte, es flossen reichlich Gelder von Regierungen und privaten Spendern. Vier Monate später, im November, konnten die Vereinten Nationen die höchste Alarmstufe für die am schlimmsten betroffenen Regionen in Südsomalia wieder aufheben.

Ein Erfolg – vor allem, wenn man bedenkt, dass Südsomalia weitgehend unter Kontrolle der islamistischen Al-Shabaab-Milizen stand, die zumindest phasenweise die Kooperation mit Hilfsorganisationen verweigerten. Doch dieser Erfolg kam um Monate zu spät.

Schätzungen über die Zahl der T odesopfer dieser Katastrophe schwanken zwischen 50.000 und 100.000, die meisten von ihnen waren Kinder unter fünf Jahren. Viele wären noch am Leben, hätten die Geber bereits Anfang 2011 mit präventi-ven Maßnahmen reagiert. Famine Early Warning Systems Network (Fews Net) heißt ein von der US-Regierung finanziertes Frühwarnsystem, das weltweit Daten über Klimaänderungen, Ernteerträge, Preisschwankungen für Lebensmittel, Transport- und Handelswege auswertet und Prognosen veröffentlicht. "Achtung! Hungersnot sehr wahrscheinlich", signalisierte Fews Net im März 2011, als sich nach einer schlechten Ernte auch das Ausbleiben der nächsten Regenzeit abzeichnete. Das Frühwarnsystem funktionierte also. Aber kaum jemand reagierte.

"Große Summen für humanitäre Notlagen fließen erst, wenn es erhebliche internationale Aufmerksamkeit in den Medien und Öffentlichkeiten gibt", schreiben die Hilfsorganisationen Oxfam und Save the Children in einer Bilanz zur Dürre am Horn von Afrika. Ebendiese Aufmerksamkeit entsteht erst, wenn es schockierende Bilder gibt. Also dann, wenn es für viele Menschen bereits zu spät ist. Und nicht nur die Regierungen brauchen emotionalen Druck, um zu reagieren, auch viele Bürger. "Ohne Bilder keine Spenden", sagt Ulrich Post, Vorsitzender des Dachverbandes entwicklungspolitischer Gruppen (Venro). "Solange die Katastrophe nicht da ist, hört keiner auf uns."

Die Folge in Ostafrika sind Zehntausende von Toten, Abertausende von Kindern, deren körperliche und geistige Entwicklung durch Hunger und Mangelernährung bleibenden Schaden genommen hat – und unzählige Frauen, deren Gesundheit nachhaltig gefährdet ist. Denn sie bekommen als Letzte und am wenigsten zu Essen.

All das ist seit Langem bekannt. Aber erst der "Somalia-Schock" hat offenbar ein Umdenken in die Wege geleitet, das ein Land wie den Niger nun womöglich vor einer ähnlichen Katastrophe bewahrt. Diese Lehre ist nicht zuletzt finanziellem Druck geschuldet. Die globale Schuldenkrise hat die Budgets traditioneller Geberländer schrumpfen lassen. Plötzlich zieht man Konsequenzen aus dem, was man ebenfalls seit Langem weiß: Es ist viel billiger, eine Katastrophe zu verhindern, als sie einzudämmen. Rechtzeitig alte Bewässerungssysteme instand zu setzen kostet weniger, als Menschen per Tanklaster mit Trinkwasser zu versorgen. Frühzeitig Notrationen zur Überbrückung in Dörfern zu verteilen ist viel günstiger, als nach Ausbruch der Hungersnot die internationale Hilfsmaschinerie anzuwerfen. Einen Dollar pro Tag koste es, ein Kind vor Mangelernährung zu schützen, hat der ehemalige UN-Nothilfe-Koordinator Jan Egeland ausgerechnet. 80 Dollar koste es pro Tag, ein Kind im Krankenhaus vor dem Hungertod zu retten.

Finanzkrise und Somalia-Schock haben nun eine Debatte befördert, die Prävention nicht nur als bessere Strategie, sondern als internationale Verpflichtung definiert, als ein Konzept der "Responsibility to Prevent": Wenn alle Instrumente zur Verhinderung einer Hungersnot vorhanden sind, dann gibt es auch eine Pflicht, sie einzusetzen. Das Recht auf Nahrung ist schließlich eines der grundlegendsten Menschenrechte überhaupt.

 123 Millionen hat die EU-Kommission bereits überwiesen

Im Fall der aktuellen Krise im Sahel zeigt der "Somalia-Schock" bislang Wirkung: Schon bei den ersten Anzeichen für eine Missernte im frühen Herbst letzten Jahres wurden die Geber aktiv, die EU-Kommission zum Beispiel hat seither 123 Millionen Euro überwiesen. Auch der deutsche Entwicklungsminister, viel gescholten für sein Zögern in Ostafrika, stellte für den Sahel frühzeitig 22,4 Millionen Euro bereit.

Dieses Mal nahmen die Regierungen die Frühwarnsignale also ernst, die seit der Lebensmittelkrise von 2007 erheblich ausgebaut worden sind. Nicht nur Fews Net sammelt Daten. Auch UN- und Nichtregierungsorganisationen schicken ihre Teams in die abgelegensten Gegenden und befragen Dorfälteste, Frauengruppen, Händler, Ärzte, um rechtzeitig eingreifen zu können. Ihre Erkenntnisse tauschen sie mit internationalen und lokal verwurzelten Expertengruppen aus und aktualisieren sie laufend. Das ist vielleicht der segenreichste Aspekt der globalen Netzgesellschaft.

9,6 Millionen Menschen muss nun allein das WFP mit seinen Partnern bis Ende des Jahres im Sahel versorgen, davon 3,9 Millionen im Niger. In einem Binnenland, das Hunderte Kilometer vom Meer entfernt liegt, ist das eine gigantische Herausforderung. Die Logistik-Abteilung muss die Hafenbehörden in Küstenstaaten wie Benin und Togo überreden, Reis und Aufbaunahrung für Kleinkinder mit Priorität zu entladen. Sie muss mit den Speditionsunternehmen gleich mehrerer Länder verhandeln und Lager organisieren. Seit April bewegt sie monatlich 14.000 Tonnen Lebensmittel, von Juni an sollen es rund 40.000 werden.

Mais kommt aus den USA, Sorghum, Hirse und Bohnen aus Nigeria und Togo: Wenn möglich, wird in der Region eingekauft. Ein sensibles Geschäft, denn die Nachfrage des WFP kann die Preise noch mehr in die Höhe treiben, umgekehrt können Importe einheimische Anbieter verdrängen. Auch um lokale Märkte zu stützen, bekommen Bauern für Arbeitseinsätze in manchen Regionen lieber Bares als Getreide.

Noch greifen die Maßnahmen der Prävention, doch nun droht den Helfern das Geld auszugehen. Allein das WFP braucht für 500.000 Tonnen Nahrungsmittel bis zum Jahresende rund 564 Millionen Euro; davon sei, heißt es, erst etwas mehr als die Hälfte gedeckt. Die Bundesregierung will am 10. Mai noch eine Summe nachlegen. Doch bei vielen Gebern, die anfangs großzügig waren, lässt offenbar der Somalia-Schock schon wieder nach.

Einen Teil des Geldes hat das WFP vorgeschossen, doch dafür ist der Spielraum seiner Finanzverwalter begrenzt. Eigentlich brauchte die inzwischen größte humanitäre Organisation der Welt längst ein Sockelbudget, mit dem sie jederzeit und flexibel auf die neuen multiplen Krisen reagieren kann. Doch die UN-Organisation ist weiterhin fast vollständig auf Spenden angewiesen, die sie für jede Notlage neu einwerben muss.

Nichtregierungsorganisationen stecken ebenfalls in einem finanziellen Dilemma. Eigentlich gelte es, Gebiete wie den Sahel besser gegen zusätzliche Krisenfaktoren wie den Klimawandel zu schützen, sagt der Venro-Sprecher Ulrich Post. Bloß reagieren deutsche Spender eben eher auf den Punkt null eines Naturereignisses als auf Hungerkrisen, die sich schleichend entwickeln, und sie geben lieber für die Verteilung von Nahrungsmitteln an Hungernde als für langfristige Projekte, deren Erfolge schwerer messbar erscheinen. "Wir müssten freier entscheiden können, wie wir die Gelder, die uns anvertraut wurden, nutzen", sagt Post. "Aber gespendet wird eher zweckgebunden."

Dabei haben Bauern und einheimische wie internationale Berater gerade im Sahel erste Erfolge im Kampf gegen Dürren und die Ausbreitung der Wüste erzielt. Mit dem Bau vieler kleiner Dämme und Teiche wird das Regenwasser besser genutzt, durch Agroforst-Systeme wird der Boden verbessert und Erosion verhindert. Solche Projekte erfordern Knochenarbeit und Beständigkeit – aber sie liefern keine dramatischen Bilder. Wie die Welt mit den immer häufigeren multiplen Krisen umgeht, ist eben auch eine Frage der Einstellung: Mehr unspektakuläre Ausdauer ist gefragt und weniger medialer Mitleidsalarm, der mit immer neuen Superlativen des Elends die westliche Öffentlichkeit wachrütteln muss.

"Mit der Bekämpfung des Hungers ist es wie bei der Demokratie", sagt Eric-Alain Ategbo, Ernährungsexperte von Unicef in Niamey. "Man muss dranbleiben." Sonst gehe verloren, was bereits gewonnen schien.

Auch da steht der Niger für einen Lernerfolg. Regierungen armer Nationen tabuisieren gern Hunger im eigenen Land, weil der als schwach gilt, der zugibt, die eigene Bevölkerung nicht ernähren zu können. Doch Nigers Präsident Mahamadou Issoufou, erst seit einem Jahr im Amt, trat im vergangenen September entschlossen vor die Generalversammlung der Vereinten Nationen und bat um Hilfe. Seine Regierung hat die Ernährung zur Chefsache gemacht. Wie das in praktische Politik münden soll, erklärt einem Amadou Allahoury Diallo, der zuständige Agrarexperte: Mehr als ein Fünftel des Haushalts sollten jetzt in das ambitionierte Programm "3N" fließen, sagt Diallo. Das steht für "Nigériens nourissent les Nigériens" , Nigrer ernähren Nigrer, und umfasst den Aufbau von Reserven, Märkten, sparsamen Bewässerungsanlagen, produktiveren Anbausystemen. Bei der Finanzierung wolle man sich langfristig von den internationalen Gebern unabhängiger machen und höhere Gewinne aus Rohstofflizenzen abschöpfen. Der Niger ist reich an Bodenschätzen, vor allem Franzosen und Chinesen fördern Erdöl und Uran, bisher hat die Bevölkerung kaum etwas von diesen umstrittenen Geschäften. "Ich weiß, dass Sie in Deutschland die Kernkraft nicht mögen", sagt Amadou Allahoury Diallo. "Aber wir sterben an Unterernährung, nicht am Uranexport."

All das ist vorausschauendes Krisenmanagement im Zustand der permanenten Gefährdung. Niemand weiß, ob die Konflikte in Mali sich ausweiten oder ob es gelingt, sie politisch zu befrieden. Die Regenprognosen für den Niger sind wieder ungünstig. Für Somalia sind sie so erbärmlich, dass viele Regionen auf der Fews-Net-Weltkarte in warnendem Dunkelrot markiert sind. Sudan steht vor einer politisch provozierten Hungersnot. Eine vor einigen Monaten entschärfte Krise ist eben noch lange keine bewältigte Krise. Sie ist der Normalzustand, den zu kontrollieren die Welt lernen kann.