Atomstreit: Abschrecken hilft doch
Es gibt eine Lösung im Atomstreit mit Teheran
© epa

Vor dem Test einer Shabab-1 Kurzstreckenrakete im Iran
Der Nahe Osten im Jahr 2015: Der Iran ist Atommacht. Die Verhandlungen mit dem Westen sind gescheitert. Teheran stellt seine erste Interkontinentalrakete vor. Ägypten rüstet nach. Nuklearanlagen und Raketenfabriken werden aus dem Boden gestampft. Dies lässt Saudi-Arabien aufschrecken. Dollar-Milliarden aus dem Ölgeschäft fließen in die Atomforschung. Nuklearwaffenträger werden getestet. Nun hält auch die Türkei ihre konventionellen Arsenale für nicht mehr abschreckend genug und baut eine nukleare Streitmacht auf.
Derlei Szenarien werden derzeit oft mit dem Appell verbunden, alle Mittel gegen eine atomare Bewaffnung des Irans zu erwägen.
Leben wir in Vorkriegszeiten? Wird Israel den nach der Atombombe strebenden Iran angreifen? Ist nach der Zerstörung der Nuklearanlagen des Iraks 1981 und Syriens 2007 auch dieses Mal Angriff die beste Verteidigung? Sicherheitsexperten, vor allem aus Israel, glauben, dass Jerusalem längst einen Präventivschlag gegen Teheran beschlossen hat – inzwischen soll er als alternativlos gelten. Und in der Tat: Wirtschaftssanktionen dürften das iranische Regime kaum davon abhalten, seine Nuklearrüstung weiter voranzutreiben. Zum einen verhindern wirklich schmerzhafte Sanktionen bislang China und Russland als Vetomächte im UN-Sicherheitsrat. Zum anderen litt bereits beim Embargo gegen Saddam Husseins Irak das Regime weniger als das Volk.
lehrt am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn.
Eine militärische Entmachtung des Regimes wie in Afghanistan oder im Irak scheidet im Fall des Irans schon alleine wegen fehlender Kapazitäten der USA aus. Selbst wenn der Westen intervenieren wollte, würde eine Invasionstruppe nicht nur das iranische Regime, sondern auch das Volk gegen sich haben. Denn der Wille, zu einer regionalen Vormacht zu werden, ist selbst in iranischen Exilkreisen verbreitet. Bereits vor der Islamischen Revolution 1979 verfolgte der Schah atomare Pläne – mithilfe des Westens. Ein nuklear gerüsteter Iran ist weniger eine Frage des Regimes oder der Regierungsform.
Präventivschlag hätte verheerende Folgen
Folglich dürften auch Militärschläge gegen die iranischen Atomanlagen langfristig keinen Erfolg haben. Selbst amerikanische und israelische Militärs zweifeln an einer durchschlagenden Wirkung von Angriffen aus der Luft mit Kampfjets, Marschflugkörpern, Raketen und Drohnen sowie vom Boden mit Spezialeinheiten. Von höchstens drei bis fünf Jahren Verzögerung im iranischen Atomprogramm wird ausgegangen. Als verheerend schätzen Sicherheitsexperten hingegen die möglichen Folgen eines Präventivschlags ein. Teheran könnte versucht sein, einen »heiligen Krieg« nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen die westlichen Truppen am Golf, in Afghanistan und im Libanon zu beginnen – von einer Blockade der für die Weltwirtschaft bedeutenden Öltankerroute durch die Straße von Hormus ganz zu schweigen. Und auch ohne derlei Eskalationen zeigt sich der Westen bereits heute militärisch überfordert.
Die Frage ist also: Was bleibt? Die einzig mögliche Antwort scheint zu sein: Abschreckung. Denn ebendiese ist das Hauptmotiv auch der Iraner. Teheran möchte sicher sein vor westlichen Interventionen. Als Atommacht wäre es dies – aber nur so lange, wie es atomar friedlich bliebe. Sollte der Iran sich anschicken, auch nur eine Rakete mit einem nuklearen Gefechtskopf startklar zu machen, geschweige denn auf Israel oder ein anderes westliches Land abzuschießen, dann würde dies zugleich das Ende nicht nur des iranischen Staates, sondern auch großer Teile der Bevölkerung bedeuten. Denn selbst wenn das Teheraner Regime seine Drohungen gegenüber Israel wahr machen und dort einen nuklearen Sprengkopf ins Ziel bringen wollte, wäre Jerusalem bereits heute in der Lage, mit seiner Raketenabwehr einem solchen Angriff zu begegnen. Und selbst wenn diese Abwehr versagen sollte und auch – was noch unwahrscheinlicher ist – die schätzungsweise 100 bis 300 land- und luftgestützten Atomwaffen Israels durch einen solchen Angriff vernichtet werden sollten, könnte Jerusalem durch die nukleare Zweitschlagsfähigkeit seiner aus Deutschland erhaltenen U-Boote den Iran auslöschen.
Welcher politisch Verantwortliche in Teheran weiß all dies nicht? Ohnehin scheinen die atomaren Vernichtungsdrohungen iranischer Hardliner gegenüber Israel eher innenpolitischen Machtkämpfen geschuldet als einer ernsthaft erwogenen Erstschlagsdoktrin. Eine solche würde mit nicht weniger als einer historischen Tradition des Irans brechen: seine regionale Nachbarschaft mit klassischen Staatenkriegen zu verschonen. Anders als meist wahrgenommen, handelt das iranische Regime durchaus rational innerhalb seiner eigenen Logik.





[...] Der Iran ist in keinster Weise eine Bedrohung für Europa. Rangeleien zwischen Israel und Iran gehen uns einfach mal nichts an! Geschichte hin oder her, aber Fakt ist, dass der Iran noch nie einen Staat angegriffen hat. Desweiteren wollen sie einen Atomreaktor bauen..und weiter? Anstatt zu kooperieren und vertrauen zueinander aufzubauen, wird ein atomarer Erstschlag empfohlen!
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls
...Sie schreiben:
"Wie kann man denn bitte auf den Trichter kommen einen atomaren Erstschlag zu empfehlen!? Der Iran ist in keinster Weise eine Bedrohung für Europa. Rangeleien zwischen Israel und Iran gehen uns einfach mal nichts an! Geschichte hin oder her, aber Fakt ist, dass der Iran noch nie einen Staat angegriffen hat."
Erstens geht es hier um die Drohung als Mittel zum Zweck, zweitens ist der Iran eine selbst Bedrohung, weil er immer weitreichendere Raketen entwickelt, und sich selbst einen Erstschlag nach seiner Militärdoktrin vorbehält, und drittens hat der Iran in der Geschichte schon mehrfach andere Staaten angegriffen, man sollte doch bei der Wahrheit bleiben.
Wo machen sie diese Empfehlung denn bitte aus?
Der Autor hat treffend argumentiert dass ein Erstschlag weder Iran noch Israel etwas nutzt, was in der ganzen Diskussion oft im Hintergrund stand (mit Verweis auf Ahmadinedschads "Verrücktheit").
Diese "Verrücktheit" ist aber nur glasklare Logik, allerdings aus einem anderen Blickwinkel als unserem. Wer Atomwaffen hat, hat Macht und wird ernst genommen, nichts mehr und nichts weniger.
...Rosa Brille geschrieben. Die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges steigt bei atomarer Proliferation dramatisch. Auf die Hauptprobleme, die sich aus der Bewaffnung ergeben geht der Artikel leider nicht ein. Kurze Flugzeiten, ein andauernder Terrorkrieg gegen Israel den USA und Regimegegner, enge Verbindungen des Militärs zu terroristischen Gruppen, militärische Beteiligung an Aktionen im näheren Ausland usw usw machen den Vergleich zum MAD Konzept des kalten Krieges untauglich.
Dann stellt er fest, dass man Iran auslöschen müsste statt jetzt einen organisierten Einsatz niederen Niveaus zu unternehmen. Mir scheint das ziemlich schlecht analysiert.
Man muss sich im klaren sein, dass man Proliferation zulassen kann. Man muss aber dann akzeptieren, dass wir einem Atomkrieg mit enorm gewachsener Wahrscheinlichkeit entgegen sehen.
...Sie schreiben:
"Wie kann man denn bitte auf den Trichter kommen einen atomaren Erstschlag zu empfehlen!? Der Iran ist in keinster Weise eine Bedrohung für Europa. Rangeleien zwischen Israel und Iran gehen uns einfach mal nichts an! Geschichte hin oder her, aber Fakt ist, dass der Iran noch nie einen Staat angegriffen hat."
Erstens geht es hier um die Drohung als Mittel zum Zweck, zweitens ist der Iran eine selbst Bedrohung, weil er immer weitreichendere Raketen entwickelt, und sich selbst einen Erstschlag nach seiner Militärdoktrin vorbehält, und drittens hat der Iran in der Geschichte schon mehrfach andere Staaten angegriffen, man sollte doch bei der Wahrheit bleiben.
Wo machen sie diese Empfehlung denn bitte aus?
Der Autor hat treffend argumentiert dass ein Erstschlag weder Iran noch Israel etwas nutzt, was in der ganzen Diskussion oft im Hintergrund stand (mit Verweis auf Ahmadinedschads "Verrücktheit").
Diese "Verrücktheit" ist aber nur glasklare Logik, allerdings aus einem anderen Blickwinkel als unserem. Wer Atomwaffen hat, hat Macht und wird ernst genommen, nichts mehr und nichts weniger.
...Rosa Brille geschrieben. Die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges steigt bei atomarer Proliferation dramatisch. Auf die Hauptprobleme, die sich aus der Bewaffnung ergeben geht der Artikel leider nicht ein. Kurze Flugzeiten, ein andauernder Terrorkrieg gegen Israel den USA und Regimegegner, enge Verbindungen des Militärs zu terroristischen Gruppen, militärische Beteiligung an Aktionen im näheren Ausland usw usw machen den Vergleich zum MAD Konzept des kalten Krieges untauglich.
Dann stellt er fest, dass man Iran auslöschen müsste statt jetzt einen organisierten Einsatz niederen Niveaus zu unternehmen. Mir scheint das ziemlich schlecht analysiert.
Man muss sich im klaren sein, dass man Proliferation zulassen kann. Man muss aber dann akzeptieren, dass wir einem Atomkrieg mit enorm gewachsener Wahrscheinlichkeit entgegen sehen.
...Sie schreiben:
"Wie kann man denn bitte auf den Trichter kommen einen atomaren Erstschlag zu empfehlen!? Der Iran ist in keinster Weise eine Bedrohung für Europa. Rangeleien zwischen Israel und Iran gehen uns einfach mal nichts an! Geschichte hin oder her, aber Fakt ist, dass der Iran noch nie einen Staat angegriffen hat."
Erstens geht es hier um die Drohung als Mittel zum Zweck, zweitens ist der Iran eine selbst Bedrohung, weil er immer weitreichendere Raketen entwickelt, und sich selbst einen Erstschlag nach seiner Militärdoktrin vorbehält, und drittens hat der Iran in der Geschichte schon mehrfach andere Staaten angegriffen, man sollte doch bei der Wahrheit bleiben.
"und drittens hat der Iran in der Geschichte schon mehrfach andere Staaten angegriffen, man sollte doch bei der Wahrheit bleiben."
aha. wann?
aber wir wollen doch mal bei dem gegenwärtigen regimne bleiben. schließlich werden wir deutschen inzwischen nicht mal mehr in england ernsthaft an den zwei weltkriegen gemessen, nicht wahr?
;)
also: der iran nach der revolution durch chomenini hat NIEMANDEN angegriffen. er selbst war sehr wohl ziel gewesen. der irak bewaffnet, aufgestachelt und unterstützt durch die usa sollte reagans rachefeldzug wegen der botschaftsgeiseln durchziehen. da kann man wohl nicht erwarten, dass sich teheran einfach ergibt. DAS können sie ja wohl nicht gemeint haben.
die zwei russisch-persischen kriege sind 190 jahre her, die sind längst geschichte und zählen nicht mehr.
also mal ganz ernsthaft: woher könnte man die behauptung nehmen, in teheran herrsche ein regime, dass nur darauf wartet, einen krieg zu beginnen?
diese behauptung ist konstruiert und an den haaren herbeigezogen wie nur irgend etwas. das hält keiner realitätsprüfung stand.
"und drittens hat der Iran in der Geschichte schon mehrfach andere Staaten angegriffen, man sollte doch bei der Wahrheit bleiben."
aha. wann?
aber wir wollen doch mal bei dem gegenwärtigen regimne bleiben. schließlich werden wir deutschen inzwischen nicht mal mehr in england ernsthaft an den zwei weltkriegen gemessen, nicht wahr?
;)
also: der iran nach der revolution durch chomenini hat NIEMANDEN angegriffen. er selbst war sehr wohl ziel gewesen. der irak bewaffnet, aufgestachelt und unterstützt durch die usa sollte reagans rachefeldzug wegen der botschaftsgeiseln durchziehen. da kann man wohl nicht erwarten, dass sich teheran einfach ergibt. DAS können sie ja wohl nicht gemeint haben.
die zwei russisch-persischen kriege sind 190 jahre her, die sind längst geschichte und zählen nicht mehr.
also mal ganz ernsthaft: woher könnte man die behauptung nehmen, in teheran herrsche ein regime, dass nur darauf wartet, einen krieg zu beginnen?
diese behauptung ist konstruiert und an den haaren herbeigezogen wie nur irgend etwas. das hält keiner realitätsprüfung stand.
informier dich erstmal. der iran hat nicht vor eine atombobme zu bauen, weil sie zu nichts nützt ausser der totalen zerstörung oder so glorreichen abschreckung. quelle: interview mit achmadinedschad und dem grossen klaus kleber.
das kann man doch wirklich nicht ernst meinen...
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls
"Iran feiert, seit 20 Jahren kurz vor Fertigstellung von Atombombe zu stehen"
http://www.der-postillon....
https://www.focus.de/poli...
"und drittens hat der Iran in der Geschichte schon mehrfach andere Staaten angegriffen, man sollte doch bei der Wahrheit bleiben."
aha. wann?
...zu den Fakten:
Atomstreit: Iran schließt Krieg mit dem Westen nicht aus - Iran ...
21. Febr. 2012 ... Der Iran gerät im Atomstreit immer stärker unter Druck. ... „Fars“ den Vize-Chef
der iranischen Streitkräfte Mohammed Hedschasi am Dienstag.
www.focus.de/.../iran/ato...
Am 16. Juli zog eine 35.000 Mann starke persische Armee, geführt von Abbas Mirza, ohne Kriegserklärung über die russische Grenze in die zum russischen Reich gehörigen Khanate Talysch und Karabach.
http://de.wikipedia.org/wiki/Russisch-Persischer_Krieg_(1826%E2%80%931828
und zur Gründung Teherans als Hauptstadt:
"Aga Mohammed Khan ist, selbst an den Maßstäben des 18. Jahrhunderts gemessen, als einer der grausamsten Herrscher in die Geschichte Persiens eingegangen. Man erzählt sich, dass er allein in Kerman 20.000 Einwohnern die Augen hat ausreißen lassen, da sie sich seiner Armee in den Weg gestellt und die Stadt nicht ohne Widerstand an ihn übergeben hatten.[3]Nach 15 Jahren Krieg hatte Aga Mohammed Khan nahezu alle seine Konkurrenten um den persischen Thron umgebracht, einschließlich Lotf Ali Khan, des letzten Herrschers der Zand-Dynastie. Seine Hauptstadt errichtete er in Teheran, das damals nur ein kleines Dorf in der Nähe des weit älteren und berühmteren Ray war. 1796 erklärte sich Aga Mohammed Khan zum Schah von Persien"
http://de.wikipedia.org/w...
… es ist ja ein Irrtum, dass ein Land, welches in den letzten Jahrzehnten keinen „klassischen“ Krieg begonnen hat, mit dem sie dann auch nur in Teilen Recht haben, per se ein friedliches Land sein muss.
Wenn wir den Iran- Irak- Krieg betrachten ist dem Krieg ein Jahrzehnte langes Gezerre vorangegangen, was in dem Jahr vor dem Krieg zu erheblichen Anschlägen im Irak durch vom Iran unterstützte Kreise gipfelte.
Während des, nun vom Irak begonnenen Krieges hat sich der Iran durch mehrere, besondere Kriegstechnicken einen Ruf gemacht. So haben beispielsweise die zehntausende toter Kinder, die unbewaffnet und untrainiert als lebendige Minenräumer, mit einem Plastikschlüssel um den Hals fürs Paradies, gestorben sind oder als „menschliche Welle“ vor den eigentlichen Angriffen sogar die ohne Zweifel menschlich verrohen irakischen Soldaten der Präsidenten Garde erschreckt.
In den letzten Jahren ist neben der offenkundigen Unterstützung von Terrororganisationen im Nahen- Osten auch noch das Betätigungsfeld Afrika hinzugekommen, auf dem sich der Iran auch durch Unterstützung von Terror einen „Namen“ macht.
Also ist die Aussage, der Iran ist ein friedliches Land schlicht falsch, es ist äußerst aggressiv und vor allem durch den irrationalen und den rücksichtslosen Einsatz von eigenen Ressourcen vollkommen unberechenbar, gerade mit Atombombe.
...zu den Fakten:
Atomstreit: Iran schließt Krieg mit dem Westen nicht aus - Iran ...
21. Febr. 2012 ... Der Iran gerät im Atomstreit immer stärker unter Druck. ... „Fars“ den Vize-Chef
der iranischen Streitkräfte Mohammed Hedschasi am Dienstag.
www.focus.de/.../iran/ato...
Am 16. Juli zog eine 35.000 Mann starke persische Armee, geführt von Abbas Mirza, ohne Kriegserklärung über die russische Grenze in die zum russischen Reich gehörigen Khanate Talysch und Karabach.
http://de.wikipedia.org/wiki/Russisch-Persischer_Krieg_(1826%E2%80%931828
und zur Gründung Teherans als Hauptstadt:
"Aga Mohammed Khan ist, selbst an den Maßstäben des 18. Jahrhunderts gemessen, als einer der grausamsten Herrscher in die Geschichte Persiens eingegangen. Man erzählt sich, dass er allein in Kerman 20.000 Einwohnern die Augen hat ausreißen lassen, da sie sich seiner Armee in den Weg gestellt und die Stadt nicht ohne Widerstand an ihn übergeben hatten.[3]Nach 15 Jahren Krieg hatte Aga Mohammed Khan nahezu alle seine Konkurrenten um den persischen Thron umgebracht, einschließlich Lotf Ali Khan, des letzten Herrschers der Zand-Dynastie. Seine Hauptstadt errichtete er in Teheran, das damals nur ein kleines Dorf in der Nähe des weit älteren und berühmteren Ray war. 1796 erklärte sich Aga Mohammed Khan zum Schah von Persien"
http://de.wikipedia.org/w...
… es ist ja ein Irrtum, dass ein Land, welches in den letzten Jahrzehnten keinen „klassischen“ Krieg begonnen hat, mit dem sie dann auch nur in Teilen Recht haben, per se ein friedliches Land sein muss.
Wenn wir den Iran- Irak- Krieg betrachten ist dem Krieg ein Jahrzehnte langes Gezerre vorangegangen, was in dem Jahr vor dem Krieg zu erheblichen Anschlägen im Irak durch vom Iran unterstützte Kreise gipfelte.
Während des, nun vom Irak begonnenen Krieges hat sich der Iran durch mehrere, besondere Kriegstechnicken einen Ruf gemacht. So haben beispielsweise die zehntausende toter Kinder, die unbewaffnet und untrainiert als lebendige Minenräumer, mit einem Plastikschlüssel um den Hals fürs Paradies, gestorben sind oder als „menschliche Welle“ vor den eigentlichen Angriffen sogar die ohne Zweifel menschlich verrohen irakischen Soldaten der Präsidenten Garde erschreckt.
In den letzten Jahren ist neben der offenkundigen Unterstützung von Terrororganisationen im Nahen- Osten auch noch das Betätigungsfeld Afrika hinzugekommen, auf dem sich der Iran auch durch Unterstützung von Terror einen „Namen“ macht.
Also ist die Aussage, der Iran ist ein friedliches Land schlicht falsch, es ist äußerst aggressiv und vor allem durch den irrationalen und den rücksichtslosen Einsatz von eigenen Ressourcen vollkommen unberechenbar, gerade mit Atombombe.
...zu den Fakten:
Atomstreit: Iran schließt Krieg mit dem Westen nicht aus - Iran ...
21. Febr. 2012 ... Der Iran gerät im Atomstreit immer stärker unter Druck. ... „Fars“ den Vize-Chef
der iranischen Streitkräfte Mohammed Hedschasi am Dienstag.
www.focus.de/.../iran/ato...
Am 16. Juli zog eine 35.000 Mann starke persische Armee, geführt von Abbas Mirza, ohne Kriegserklärung über die russische Grenze in die zum russischen Reich gehörigen Khanate Talysch und Karabach.
http://de.wikipedia.org/wiki/Russisch-Persischer_Krieg_(1826%E2%80%931828
und zur Gründung Teherans als Hauptstadt:
"Aga Mohammed Khan ist, selbst an den Maßstäben des 18. Jahrhunderts gemessen, als einer der grausamsten Herrscher in die Geschichte Persiens eingegangen. Man erzählt sich, dass er allein in Kerman 20.000 Einwohnern die Augen hat ausreißen lassen, da sie sich seiner Armee in den Weg gestellt und die Stadt nicht ohne Widerstand an ihn übergeben hatten.[3]Nach 15 Jahren Krieg hatte Aga Mohammed Khan nahezu alle seine Konkurrenten um den persischen Thron umgebracht, einschließlich Lotf Ali Khan, des letzten Herrschers der Zand-Dynastie. Seine Hauptstadt errichtete er in Teheran, das damals nur ein kleines Dorf in der Nähe des weit älteren und berühmteren Ray war. 1796 erklärte sich Aga Mohammed Khan zum Schah von Persien"
http://de.wikipedia.org/w...
Oh mein Gott, irgentein Perser hat 1826 Krieg gegen die Russen geführt. Ganze zwei Jahre! Drei eroberte Städte! Zu dieser Zeit war hier in Europa eigentlich Nonstop Krieg. Quasi jede Woche ien neuer Volksaufstand der blutig niedergeschlagen wurde. Und nebenher noch diese ganzen Kolonialkriege...
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
Nur leider haben Sie ein kleines Detail bei Ihrer wikipedia-Studie übersehen.
Die offizielle und international anerkannte Bezeichnung Iran (Land der Arier) trägt das Land erst seit 1934. Der damalige Schah führte diese Umbenennung gegen den Widerstand der Briten durch, weil er Pro-Hitlerdeutschland war.
Davor war die Bezeichnung Persien international gültig.
Wenn Sie Ihre Argumentation aufrecht erhalten wollen, dann müssen Sie sich sorgfältiger ausdrücken.
Und das ehemalige persische Weltreich bietet ja wohl mehr Beispiele für Angriffe auf andere Länder und Hegemonien, als diese zwei Beispiele.
Die USA hat es in den letzten 70 Jahren auf über 100 solcher Interventionen gebracht. "Think big" halt.
Und zum Thema Blutrunst, wieviele Menschen wurden von den Kreuzzüglern alleine bei der Eroberung Jerusalems im 1. Kreuzzug in kürzester Zeit abgeschlachtet, 30.000?
Solche Aufrechnungen von Gräuel sind eigentlich nicht mein Ding, aber es gibt immer Foristen, die die Moschee nicht im Dorf lassen können.
MfG
AoM
Oh mein Gott, irgentein Perser hat 1826 Krieg gegen die Russen geführt. Ganze zwei Jahre! Drei eroberte Städte! Zu dieser Zeit war hier in Europa eigentlich Nonstop Krieg. Quasi jede Woche ien neuer Volksaufstand der blutig niedergeschlagen wurde. Und nebenher noch diese ganzen Kolonialkriege...
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
Nur leider haben Sie ein kleines Detail bei Ihrer wikipedia-Studie übersehen.
Die offizielle und international anerkannte Bezeichnung Iran (Land der Arier) trägt das Land erst seit 1934. Der damalige Schah führte diese Umbenennung gegen den Widerstand der Briten durch, weil er Pro-Hitlerdeutschland war.
Davor war die Bezeichnung Persien international gültig.
Wenn Sie Ihre Argumentation aufrecht erhalten wollen, dann müssen Sie sich sorgfältiger ausdrücken.
Und das ehemalige persische Weltreich bietet ja wohl mehr Beispiele für Angriffe auf andere Länder und Hegemonien, als diese zwei Beispiele.
Die USA hat es in den letzten 70 Jahren auf über 100 solcher Interventionen gebracht. "Think big" halt.
Und zum Thema Blutrunst, wieviele Menschen wurden von den Kreuzzüglern alleine bei der Eroberung Jerusalems im 1. Kreuzzug in kürzester Zeit abgeschlachtet, 30.000?
Solche Aufrechnungen von Gräuel sind eigentlich nicht mein Ding, aber es gibt immer Foristen, die die Moschee nicht im Dorf lassen können.
MfG
AoM
Nahezu jedes Land hat sein Fett weg bekommen in den letzten 10.000 Jahren. Ist das jetzt ein Grund wieder ein Land anzugreifen, dass wahrscheinlich gar keine Atomwaffen in Besitz hat bzw entwickelt?
... und die Nuklearsprengköpfe gleich mit. Wenn sie sich gegenseitig bedrohen wollen dann sollen sie sich doch gegenseitig die Pistole an die Stirn drücken.
Stattdessen nimmt man lieber 7 Milliarden Menschen als Geiseln. Ich brauche keine Möglichkeit zum Erstschlag und auch keine zum Zweitschlag, wenn die Party wirklich einmal losgeht (und davon muss man wohl leider heutzutage ausgehen) ist genug atomare Strahlung für jeden da. Unglücklicherweise macht diese atomare Strahlung auch nicht an den Landesgrenzen halt.
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