Atomstreit: Nützt es dem Iran, eine Atombombe zu besitzen?
Es gibt viele Gründe, den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern. Doch auch für Teheran ist der Besitz der Bombe nicht sinnvoll und sogar schädlich.
© Reuters

In Teheran: Religionsführer Ali Khamenei hat im Iran auch politisch das letzte Wort.
Die Welt hat viele gute Gründe, den Iran am Bau von Atomwaffen hindern zu wollen. Was oft in Vergessenheit gerät: Auch für den Iran selbst ist der Besitz einer Atombombe nicht sinnvoll und sogar schädlich. Aus vier Gründen kann das Land kein Interesse an Nuklearwaffen haben.
Der Iran riskiert einen Krieg. Die USA und Israel haben klargemacht, dass sie einen nuklear bewaffneten Iran nicht akzeptieren werden. Israel droht offen mit einem Militärschlag, die USA schließen ihn nicht aus. Der Iran würde eine Intervention zwar überstehen, aber die Zerstörung wäre beträchtlich. Das Land hätte keine Aussicht, einen solchen Krieg zu gewinnen. Im Falle eines Angriffes könnte der Iran seinen Gegnern zwar Schaden zufügen, würde aber selbst viel höhere Kosten zu tragen haben als die Angreifer.
Unverwundbarkeit ist eine Illusion. Wer die ultimative Waffe besitzt, ist nicht angreifbar, das ist die Hoffnung der Hardliner in Teheran, und sie ist berechtigt. Doch ist der Preis der Unverwundbarkeit hoch: Sie führt in die totale Isolation. Ein nuklear bewaffneter Iran würde denselben Weg wie Nordkorea gehen: Er wäre geächtet und ausgeschlossen von der internationalen Gemeinschaft.
Die Hardliner halten dagegen, schon wegen seiner Größe, seiner geografischen Lage und seines Ressourcenreichtums müsse das Land die Isolation nicht fürchten. Chinesen und Inder würden auch von einem iranischen Atomwaffenstaat Öl kaufen. Aber diese Annahme könnte sich schnell als Irrtum erweisen. China und Indien brauchen zwar Öl, doch es muss nicht unbedingt aus dem Iran stammen. Andererseits gibt es auch aus der Sicht Pekings und Delhis eine iranische Gefahr: Ein nuklearer Iran würde den gesamten Nahen Osten destabilisieren. Das liegt weder im Interesse Chinas noch in demjenigen Indiens. Sie brauchen und wollen in dieser Region auf Dauer stabile Verhältnisse. Nur so können sie ihren Energiehunger befriedigen.
Innenpolitisch wird es den Hardlinern schwerfallen, gegenüber den Bürgern den Weg in die Isolation zu begründen. Das Selbstbild der Iraner ist das einer Nation im Austausch mit der Welt. Es ist ein unerfülltes Bedürfnis, eine kollektive Sehnsucht, die sich hartnäckig hält. Sie will auf die eine oder andere Weise befriedigt werden. Der Iran versteht sich zu Recht als jahrtausendealte Zivilisation, doch nur im freien Kontakt zur Welt kann die Zivilisation überleben. Wenn sich das Land isoliert, stirbt sie.





...halte ich einen atomar bewaffneten Iran für eine (vielleicht noch größere) Bedrohung wie/(als) Pakistan.
Dem gegenüber steht folgende Einsicht: nachdem in den letzten 20 Jahren eigentlich nichts wirklich richtig (im Sinne von für den Fortschritt der Menschheit förderliches) mehr seitens der Politik geleistet wurde (vielleicht abgesehen von der Pflegeversicherung und der Patientenverfügung) läuten intern die Alarmglocken.
Warum sollten die Obamas und Merkels dieser Welt, ausgerechnet hierbei einmal richtig liegen? Was wurde getan um schon allein die Möglichkeit der Verbreitung von Atomwaffen Einhalt zu gebieten? Wieso darf Nordkorea A-waffen haben, der Iran aber nicht (ganz dicht sind beide Staatslenker nicht)? Meine Sympathie für Israel und rät mir zur reflexartigen Ablehnung einer solchen Option, aber würde sich das nukleare Potential tatsächlich zu ungunsten Israels verschieben oder hätte Israel sogar einen Vorteil von dieser Bedrohung?
Ich weiss es nicht. Wie gesagt: sachlich ein klares Nein.....aber......bislang haben unsere Eliten noch immer alles falsch gemacht und verbockt......warum sollte das diesmal anders sein?
"Schlagen ie Ihre Frau eigentlich noch?", da die Frage allein eine böswillige Unterstellung impliziert.
"Wer die ultimative Waffe besitzt, ist nicht angreifbar, das ist die Hoffnung der Hardliner in Teheran"
- Wo ist die Quelle dafür? Ahmadinedschjad hat noch vor kurzem in einem Interview mit Claus Kleber bekräftigt, dass das Land keine Atomwaffen anstrebt, Zitat: "Die Atomwaffe gehörte dem letzten Jahrhundert."
"Das Land hätte keine Aussicht, einen solchen Krieg zu gewinnen."
- Das Land schon, die Regierung nicht. Man erinnere sich an Afghanistan und den Irak. Die Regierungen dort sind zwar gestürzt worden, aber schlussendlich sind Irak und Afgh verlorene Kriege der USA und NATO.
"Ein nuklear bewaffneter Iran [...] wäre geächtet und ausgeschlossen von der internationalen Gemeinschaft."
- Wohl kaum. Wo soll die Weltwirtschaft ihr Öl kaufen, wenn der Iran ausfällt? Daher ist auch die Aussage
"China und Indien brauchen zwar Öl, doch es muss nicht unbedingt aus dem Iran stammen." falsch, weil es keine anderen Ölvorräte gibt, die den immensen Energiehunder von China und Indien decken können (Stichwort peak oil).
Man kennt es doch, oberflächlich werden Regime immer scharf kritisiert, aber trotzdem macht man den tollsten Handel mit ihm. Egal ob nun China, bei all den Menschenrechtsverletzungen, oder sonstwem.
Der Artikel übersieht das die A-Bombe extrem erstrebenswert ist.
Nord Korea zeigt ja das man mit ihr in ruhe gelassen wird, auch könnte man mit Nord Kkorea verhandeln und sie die A-Bombe weiter hin haben.
Auch Pakistan hat sich duch die A-Bombe erfolgreich von Kritik abgeschottet.
Der Iran ist nun schon von Us-Basenumbegen und der Ton wird schärfer. Der Iran hat also allen Grund dazu sich bedrohet zu fühlen, auch deshalb da man ihn sein REcht aud Nukleare Energie das man ihn offen zugesichert hatte nicht geben möchte.
SO wird mit der Bomber der Krieg für die USA nicht führbar. Schon im Irak und Afganisten waren 6000-10.000 Tote schon fast zuviel für die Moral der Amerikaner. Eine A-Bombe wäre da eine zu grosse Bedrohung das der Krieg nach hinten los geht.
Auch die idee das im Kriegsfall man A-Bomben auch mit Geheimdinsten in die USA schmuggel Könnte und dort Zünden würde die USA dafon abhalten einen Krieg zu beginnen.
Nach der A-Bombe wird man also Israel besämftigen müssen, und der IRan könnte anbiten seine A-Bome aufzugeben wenn die Israelis ihre A-Bomben aufgeben und so Israel auch isoliren. Auch könnte der Iran dann mit der sicherheit diplmatisch Auftreten das er einen Angriff nicht mehr zu fürchten hat.
Und man wird einen starken Iran der die A-Bombe gegen zugeständnisse eintauchen möchte schon wieder an den Tisch hohlen.
Der Artikel übersieht das die A-Bombe extrem erstrebenswert ist.
Nord Korea zeigt ja das man mit ihr in ruhe gelassen wird, auch könnte man mit Nord Kkorea verhandeln und sie die A-Bombe weiter hin haben.
Auch Pakistan hat sich duch die A-Bombe erfolgreich von Kritik abgeschottet.
Der Iran ist nun schon von Us-Basenumbegen und der Ton wird schärfer. Der Iran hat also allen Grund dazu sich bedrohet zu fühlen, auch deshalb da man ihn sein REcht aud Nukleare Energie das man ihn offen zugesichert hatte nicht geben möchte.
SO wird mit der Bomber der Krieg für die USA nicht führbar. Schon im Irak und Afganisten waren 6000-10.000 Tote schon fast zuviel für die Moral der Amerikaner. Eine A-Bombe wäre da eine zu grosse Bedrohung das der Krieg nach hinten los geht.
Auch die idee das im Kriegsfall man A-Bomben auch mit Geheimdinsten in die USA schmuggel Könnte und dort Zünden würde die USA dafon abhalten einen Krieg zu beginnen.
Nach der A-Bombe wird man also Israel besämftigen müssen, und der IRan könnte anbiten seine A-Bome aufzugeben wenn die Israelis ihre A-Bomben aufgeben und so Israel auch isoliren. Auch könnte der Iran dann mit der sicherheit diplmatisch Auftreten das er einen Angriff nicht mehr zu fürchten hat.
Und man wird einen starken Iran der die A-Bombe gegen zugeständnisse eintauchen möchte schon wieder an den Tisch hohlen.
"Der Iran riskiert einen Krieg."
Ein Krieg wird so oder so von den Kriegstreibern Israel und USA in Kauf genommen - auch wenn der Iran wohl nichts mit Atomkraft am Hut hätte würden sie es tun.
Öl ist leider wichtiger als Menschenleben. Das haben die letzten 2 Jahrzehnte mehr als eindeutig gezeigt.
"Aber diese Annahme könnte sich schnell als Irrtum erweisen. China und Indien brauchen zwar Öl, doch es muss nicht unbedingt aus dem Iran stammen."
Die USA als größter Ölverbraucher benötigen aber Öl und es ist unwahrscheinlich, dass es bei der bisherigen Ausbeutung bleiben wird...
"Innenpolitisch wird es den Hardlinern schwerfallen, gegenüber den Bürgern den Weg in die Isolation zu begründen."
Im Gegenteil: Die Vernichtungsdrohungen vor allem aus Israel stärken den Hardlinern perfekt den Rücken...
Übrigens pathetisch dass an beiden politischen Fronten nur Hardliner aktiv zu sein scheinen...
"Es kommt zu einem regionalen Aufrüstungswettbewerb."
Unwahrscheinlich. Die Bündnissituation würde schon mehr als genug für einen Ausgleich des Schreckens sorgen. Hinter den Saudis stehen die USA.
"Wer den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben hat und trotzdem eine Nuklearwaffe will, muss täuschen und tricksen."
Sollten uns nicht eher die Staaten Sorgen machen, die ihn nicht unterschrieben haben und trotzdem A-Waffen besitzen?
Aber in einer Aussage stimme ich voll zu:
"Je mehr Teilnehmer das nukleare Spiel hat, desto gefährlicher und unberechenbarer wird es."
Und das ist bedenklich!
"Artikel = Blödsinn!"
Sie haben Recht , dieser Artikel von Ladurner ist in der Tat totaler Bloedsinn , Tatsachenverdehung par excellence sozusagen.
Wenn Khamenei der in dem Artikel gemeinte Hardliner ist , der auf 'Teufel komm raus' die Atombombe will , dann ist der Artikel an Zynismus und Irrefuehrung NICHT zu ueberbieten.
Man kann klar und deutlich die Fatwa von Khamenei heranziehen , die zum x-ten Mal in aller Ausfuehrlichkeit den Besitz und Einsatz von MVW explizit veruteilt.
Die wesltiche Kriegsallianz will den Krieg und nicht Iran.
Na, da hat jemand seinen Grass gelesen, was? Sie müssen jetzt nur noch darauf hinweisen, dass Deutschland die Erstschlagsuboote liefert und wir haben einen neuen Plagiatsskandal - sollten Sie mal Politiker werden.
"Artikel = Blödsinn!"
Sie haben Recht , dieser Artikel von Ladurner ist in der Tat totaler Bloedsinn , Tatsachenverdehung par excellence sozusagen.
Wenn Khamenei der in dem Artikel gemeinte Hardliner ist , der auf 'Teufel komm raus' die Atombombe will , dann ist der Artikel an Zynismus und Irrefuehrung NICHT zu ueberbieten.
Man kann klar und deutlich die Fatwa von Khamenei heranziehen , die zum x-ten Mal in aller Ausfuehrlichkeit den Besitz und Einsatz von MVW explizit veruteilt.
Die wesltiche Kriegsallianz will den Krieg und nicht Iran.
Na, da hat jemand seinen Grass gelesen, was? Sie müssen jetzt nur noch darauf hinweisen, dass Deutschland die Erstschlagsuboote liefert und wir haben einen neuen Plagiatsskandal - sollten Sie mal Politiker werden.
Ein ganz klares nein. Das sagen sogar recht konservative US-amerikanische Politiker. Hier eine Übersetzung eines recht vernünftigen Artikels aus Foreign Affairs: http://irananders.de/home...
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Wir wünschen uns eine differenzierte Diskussion von Argumenten. Danke, die Redaktion/au.
ist das drängendste Problem aktuell - je schneller wir es gelöst bekommen, um so schneller haben die ganzen Spinner dieser Welt kein Geld mehr...
Leider ignorieren sie, dass auch Windturbinen, Solarzellen und Akkus irgendwie gebaut werden müssen und das Material dafür kommt nicht aus Deutschland.
Dreimal dürfen sie raten, welche Länder über besonders reiche Vorkommen an den für diese Technologie notwendigen Rohstoffe verfügen...
Leider ignorieren sie, dass auch Windturbinen, Solarzellen und Akkus irgendwie gebaut werden müssen und das Material dafür kommt nicht aus Deutschland.
Dreimal dürfen sie raten, welche Länder über besonders reiche Vorkommen an den für diese Technologie notwendigen Rohstoffe verfügen...
Nicht der Iran ist es, der Massenvernichtungswaffen besitzt, sondern Israel. Diese Massenvernichtungswaffen unterliegen keinerlei Kontrolle und daher ist natürlich nicht der Iran das Problem im Nahen Osten, sondern Israel. Der letzte US-Präsident, der das ähnlich sah, war übrigens Kennedy.
Der Iran hat ja auch seit hunderten von Jahren kein anderes Land mehr überfallen. Im Gegensatz zu den USA, Israel oder dem Rest des "Westens".
der Besitz von Nuklearwaffen durch Israel würde zu einem Rüstungswettlauf im Nahen Osten führen. Die Kubakrise hat Kennedy sehr drastisch vor Augen geführt, welche Folgen das Wettrüsten zwischen den USA und der UDSSR hatte. Insofern lag es nicht im Interesse der USA, dass sich ähnliches (nur im kleineren Maßstab) im Nahen Osten wiederholt.
Ein Rüstungswettlauf mit Nuklearwaffen hat bislang im Nahen Osten nicht stattgefunden, weil Israel alle verfügbaren (militärischen) Mittel eingesetzt hat, um Nachbarstaaten daran zu hindern, eigene Nuklearwaffen zu entwickeln.
Was Nuklearwaffen betrifft, hat Israel bislang ein Monopol in der Region, dennoch sieht sich die jetzige Regierung durch den Iran bedroht.
Vielleicht hat Israel die Atombombe. Nichts ist bewiesen, Dich wie auch immer, falls Israel diese besitzt, ist es verantwortungsvoll damit umgegangen. Da ist beim Iran doch grosser Zweifel angebracht, sowohl im Bezug auf das System wie auch auf die Aeusserungen des Praesidenten.
der Besitz von Nuklearwaffen durch Israel würde zu einem Rüstungswettlauf im Nahen Osten führen. Die Kubakrise hat Kennedy sehr drastisch vor Augen geführt, welche Folgen das Wettrüsten zwischen den USA und der UDSSR hatte. Insofern lag es nicht im Interesse der USA, dass sich ähnliches (nur im kleineren Maßstab) im Nahen Osten wiederholt.
Ein Rüstungswettlauf mit Nuklearwaffen hat bislang im Nahen Osten nicht stattgefunden, weil Israel alle verfügbaren (militärischen) Mittel eingesetzt hat, um Nachbarstaaten daran zu hindern, eigene Nuklearwaffen zu entwickeln.
Was Nuklearwaffen betrifft, hat Israel bislang ein Monopol in der Region, dennoch sieht sich die jetzige Regierung durch den Iran bedroht.
Vielleicht hat Israel die Atombombe. Nichts ist bewiesen, Dich wie auch immer, falls Israel diese besitzt, ist es verantwortungsvoll damit umgegangen. Da ist beim Iran doch grosser Zweifel angebracht, sowohl im Bezug auf das System wie auch auf die Aeusserungen des Praesidenten.
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