SklavenhandelAuf Menschenjagd im Mittelmeer

Die muslimischen Piraten aus Algier, Tunis und Tripolis waren berüchtigt – doch auch im christlichen Neapel und Barcelona gab es Sklavenmärkte. von 

Ein Korsarenschiff aus Nordafrika lauert auf reiche Christen, die man in Geiselhaft nehmen, oder arme Christen, die man als Sklaven verkaufen kann. Gemälde von Niels Simonsen, 1837

Ein Korsarenschiff aus Nordafrika lauert auf reiche Christen, die man in Geiselhaft nehmen, oder arme Christen, die man als Sklaven verkaufen kann. Gemälde von Niels Simonsen, 1837  |  © wikigallery.org

Mit 16 Salutschüssen aus den Kanonen begrüßt das Kastell von Algier die heimkehrenden Piraten – und deren Beute im Schlepptau: das Schiff des Kapitäns Hasenberg aus Hamburg. Die Seeräuber legen im Hafen an, und der Korsarenkapitän lässt sich sofort an Land rudern; er hat einen guten Fang zu verkünden.

Zu diesem Fang gehört der 25-jährige Johann Michael Kühn aus Gotha. Verwundet, in Lumpen gekleidet und hungrig, muss der Matrose auf dem Hamburger Schiff ausharren. Die Algerier haben es wenige Wochen zuvor, Anfang April 1725, überfallen, einige aus der Mannschaft getötet und die Leichen ins Meer geworfen.

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Eigentlich sollte die Reise der Hamburger nach Cádiz gehen. Beim Kap St. Vinzenz, an der Südwestspitze Portugals, endete sie jäh. Als der Mann im Ausguck ein großes fremdes Schiff erspähte, gab er Alarm. »Ein Türke, ein Türke!«, schrie er nach unten. Die Korsaren hielten mit großer Geschwindigkeit auf die Deutschen zu. Erst vor dem Angriff zogen sie ihre Flagge auf: Sie stammten aus Algier.

Der nordafrikanische Stadtstaat war damals – wie Tunis und Tripolis – dem Sultan in Istanbul tributpflichtig und nominell Teil des Osmanischen Reichs. Tatsächlich aber agierte er ziemlich souverän. »Elende Capers der Mohren« oder »türkische Teufel« nannten die ersten deutschen Zeitungen im 17. Jahrhundert die nordafrikanischen Piraten, meistens hießen sie Barbaresken. Algier, Tunis und Tripolis, die »Barbarenstaaten«, lebten vom 16. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts fast ausschließlich von der Piraterie.

Die Christen gelten als »weißes Gold«

Wie die somalischen Seeräuber, die heute den Golf von Aden und den Indischen Ozean unsicher machen, waren sie weniger an der Ladung interessiert als am gesamten Schiff: Sie entführten Passagiere und Mannschaft und erpressten Lösegeld. Wenn ihre Opfer keine reichen Familien oder Gönner hatten, die für sie zahlen konnten, dann wurden sie versklavt. In Afrika, der Heimat von Hunderttausenden schwarzen Zwangsarbeitern, die auf den Baumwollplantagen Nordamerikas schufteten, gab es jahrhundertelang auch weiße Sklaven, die ähnlich geschunden wurden. Die christlichen Seeleute fürchteten die Barbaresken, die ihnen die Freiheit raubten, mehr als alle anderen Piraten.

Auch Johann Michael Kühn und die restliche Besatzung gerieten in Angst, als die »Türken« immer näher kamen und sie schon das Geschrei hören konnten. Kapitän Hasenberg wandte sich an seine Mannschaft: »Liebe Kinder, es ist ein wirklicher Räuber, wir müssen nun eins von beiden erwählen, entweder Sklaverei oder den Tod, fliehen können wir nicht.«

Die Besatzung entschied sich, zu kämpfen, ihre Freiheit teuer zu verkaufen. Sie machte die Geschütze bereit und lud die Gewehre. Doch die »verfluchten Türken« siegten nach stundenlangem Gefecht, erzählt Kühn in seiner Merckwürdigen Lebens- und Reisebeschreibung, die 1741, von fremder Hand aufgeschrieben, in seiner Heimatstadt Gotha erschienen ist. Auf den Matrosen kam eine jahrelange Gefangenschaft zu. Johann Michael Kühn wurde zu einem der »weißen Sklaven« in Nordafrika. Die meisten anderen Männer seines Schiffs sah er nie wieder.

Als Teil der Beute, die unter den »Gesellschaftern« des Piratenschiffes aufgeteilt wird, bringt man ihn vom Hafen gleich auf den Badistan, den Menschenmarkt in Algier. Ein Ausrufer führt Kühn auf »diesem Sammelplatz allen irdischen Jammers« herum und preist den Deutschen an: »Wer gibt mehr?« Doch die Händler bieten ihm zu wenig, also wird der Gefangene an eine schwere Kette gelegt und in ein dunkles Loch gesperrt. Am nächsten Tag steht Kühn erneut auf dem Sklavenmarkt, nackt wie »aus dem Mutterleib gekommen«, von Fremden betastet, zum Hüpfen und Laufen gezwungen. Dann kauft ihn ausgerechnet der Korsarenkapitän, der dem Matrosen die Freiheit geraubt hat. Sein neuer Patron befiehlt Kühn, das Schiff für die nächste Raubfahrt auszurüsten. Als die Goldene Sonne einige Wochen später aufbricht, um neue Beute zu machen, ist Kühn mit an Bord.

Die Goldene Sonne überfällt zunächst eine Barke, dann ein Hamburger Handelsschiff. Als die Gefangenen an Bord gebracht werden, »geschah ihnen ebenso wie seinerzeit mir, sie wurden nackt ausgezogen und man beließ ihnen nur ihre alten Schiffshosen und Wämser und versah sie danach sattsam mit Schlägen, desto weniger aber mit Kost«, heißt es in Kühns Lebensbeschreibung. Viele Jahre muss er seinen Herrn auf Raubfahrten begleiten, es sind Jahre voller Angst, Schläge und Hoffnungslosigkeit.

Leserkommentare
  1. Der Artikel ist zwar gut geschrieben, stellt aber den Unterschied bei der Behandlung der Sklaven nicht ausreichend dar, und dass die Berichte der Orientalisten eher politischer als wissenschaftlicher Natur waren findet leider auch keine Erwähnung. Der Hintergrund wir meiner Meinung nach auch nicht ausreichend beleuchtet. Etwas mehr Hintergrund bietet der folgende Artikel.

    http://de.fgulen.com/cont...

    Wie kommt es, dass der Islam als eine Religion, die Gott zum Wohl ‎der Menschheit offenbart hat, die Sklaverei billigt?

    Diese Frage birgt historische, soziale und psychologische Dimensionen in sich, die wir sorgfältig ergründen müssen, wenn wir zu einem zufrieden stellenden Ergebnis gelangen wollen.
    Zunächst einmal ist es nützlich, uns in Erinnerung zu rufen, warum man mit einer solchen Abscheu an die Institution der Sklaverei zurückdenkt. Bilder der brutalen Misshandlung von Sklaven insbesondere im antiken Rom und in Ägypten rufen Trauer und außerordentliche Entrüstung hervor. Aus diesem Grunde ist unsere Vorstellung von Sklaven selbst nach so vielen Jahrhunderten auch heute noch von Männern und Frauen geprägt, die Steine zu den Pyramiden schleppen und beim Bauvorgang wie Mörtel verbraucht bzw. in öffentlichen Arenen zur Belustigung ihrer Besitzer wie kämpfende wilde Tiere zur Schau gestellt werden. Unser Bild von Sklaven ist das von Menschen, die erniedrigende Joche und Ketten um den Hals tragen.

    In jüngerer Zeit waren es die westeuropäischen.....

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    daß Hintergrund und Praxis des arabisch-muslimischen Sklavenhandels von Fetullah Gülen ein ganz klein bißchen schönfärberisch dargestellt wird.

    Ebenfalls mit einigen Körnchen Salz zu lesen: Tidiane N’Diaye http://www.3sat.de/page/?... hier 3 Seiten Leseprobe http://www.perlentaucher.... seines Buchs 'Der verschleierte Völkermord', hier eine weitere Rezension http://www.welt.de/kultur... Ein ganzes Salzfaß empfiehlt sich bei Edward Flaigs 'Weltgeschichte der Sklaverei' http://www.welt.de/kultur...

    den sie da mitliefern
    so legitimiert man die unmenschlichkeit der sklaverei also auf islamisch
    die christliche variante besagte das das kurze leiden auf erden ja dadurch aufgewogen würde das sclaven von christen getauft würden und deshalb für die ewigkeit ins himmelreich kähmen
    christen durften ja eh nicht versclavt werden
    ansonsten galten ja auch die regeln der gemeinsamen abstammung, gleichheit vor gott, und all der zur verteidigung der islamischen position aufgerufene spökes im christlichen genauso

    @ mediterrane
    durch den muslimischen Sklavenhandel wurden massenhaft Menschen verschleppt von ihren Familien getrennt und zur Zwangsarbeit gezwungen. Die Schicksale von Millionen Menschen wurden dadurch zum schlechteren verändert. Und die muslimische Eroberung Nordafrikas durch muslimische Truppen ist mit dem Kolonialismus durchaus vergleichbar. Von Muslimen wurden also genauso Gräultaten begangen wie von Christen. Die westliche Welt stellt sich den von ihr begangenen Gräueltaten. Schade, dass sich einige den muslimischen Gräueltaten nichtin gleicher Weise stellen wollen! Wobei ich davon ausgehe, dass es sehr wohl Muslime gibt, die diese Taten als Gräueltaten anerkennen und sie nicht so schamlos beschönigen wie Herr Gülen!

  2. daß Hintergrund und Praxis des arabisch-muslimischen Sklavenhandels von Fetullah Gülen ein ganz klein bißchen schönfärberisch dargestellt wird.

    Ebenfalls mit einigen Körnchen Salz zu lesen: Tidiane N’Diaye http://www.3sat.de/page/?... hier 3 Seiten Leseprobe http://www.perlentaucher.... seines Buchs 'Der verschleierte Völkermord', hier eine weitere Rezension http://www.welt.de/kultur... Ein ganzes Salzfaß empfiehlt sich bei Edward Flaigs 'Weltgeschichte der Sklaverei' http://www.welt.de/kultur...

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    links - sehr interessant.

    Das Buch ist wohl mehr ein Roman aus der Rubrik Islam"kritik" als ein fundiertes und belastbares Sachbuch mit seriösen Quellenangaben die die geschichtlichen Behauptungen untermauern.
    Der Link zur FAZ-Rezension

    http://www.google.de/url?...

    Rezension: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.2010, S. 38
    N'Diaye, Tidiane: Der verschleierte Völkermord. ISBN 978-3-498-04690-3
    "Ein erschütterndes Buch" verkündet der Schutzumschlag von Tidiane N'Diayes Geschichte des muslimischen
    Sklavenhandels in Afrika. Doch nicht nur die hier behandelte Thematik ist erschütternd, sondern über weite Teile
    leider auch die Qualität des Werkes. Der senegalesische Autor hat eine Studie voller Plattitüden, Generalisierungen,
    Redundanzen und widersprüchlicher Argumentationen vorgelegt.
    Das Thema des holprig übersetzten Buches ist gleichwohl von großer Bedeutung; denn der sich über viele
    Jahrhunderte erstreckende Handel mit Menschen aus verschiedenen Regionen Afrikas durch die Sahara in den
    Maghreb und Mittelmeerraum, in Richtung Arabische Halbinsel sowie in die Anrainerregionen des Indischen
    Ozeans wurde in der Forschung zumal im Vergleich zum transatlantischen Sklavenhandel bisher unzureichend
    behandelt.
    Die Gründe hierfür liegen nicht zuletzt in der für den atlantischen Kontext ......

    ist die darstellung der westen hätte den sclavenhandel von den muslims gelernt auch überzogen
    sie kannten ihn recht gut,noch aus römischer zeit,und trieben selber einen schwunghaften handel mit slaven - für groß und blond bekahm man ammittelmeer ja ordentlich was geboten, soviel das die missionierung im osten irgendwann einer art s(c)lavenjagd-tourismus platzmachte - wer schlachtet schon die kuh die er melkt.
    was afrika anbelangt stimmt es nat. trotzdem

    also brauche ich es nicht mehr zu tun. Danke an "mediterrane".
    -
    Ob es nun ein Text ist oder viere, die man zitiert, es kommt nicht auf die Menge, sondern auf die Qualität an, das heißt wiederum auf die Quellen dieser Texte. Nicht uninteressant ist dabei auch, in welcher Absicht ein Text geschrieben ist. Gülen schreibt nicht als Historiker, sondern als Theologe, er will nicht erklären, warum der faktische Umgang mancher Muslime mit ihren Sklaven verheerend war, sondern welche Ansichten zur Sklaverei der Religion zu entnehmen sind und eben des Öfteren auch entnommen wurden.
    Flaig muss sich an den Maßstäben historischer Seriosität messen lassen und ist umstritten, noch viel umstrittener ist Tidiane N'Diaye, auf den Sie gleich mit drei verschiedenen Rezensionen verweisen.
    Fragwürdig ist von vorne herein die Mystifizierung politischen Handelns, indem man es mit der Religion in Zusammenhang bringt oder sogar damit erklärt. Da wünsche ich mir im Gegenzug endlich mal ein Buch, das die Eroberung Amerikas, die Ausrottung der Indianer und den Handel mit „Negern“ als christliches statt als macht- und besitzversessenes europäisches Handeln beschreibt.

  3. Interessanter Artikel, der natùrlich dem Rahmen und dem Pulikum geschuldet, nicht in die Tiefe aller Aspekte des Phänomens christlicher Sklaven im muslimischen Nordafrika eindringen kann.

    So spannend die deutsche Perspektive auf die Geschehnisse auch ist, die Auseinandersetzung mit christlichen Sklaven im Islam wird einstweilen noch spannender wenn die Perspektive eines Volkes/Staates gewählt wird die ebenfalls Sklaverei betreibt (wie im Artikel bereits mit Malta angeseutet). In diesem Zusammenhang kann ich nur dringend eine Studie zur Bedeutung des 'barbary captivity narratives' in der amerikanischen Literaturgeschichte empfehlen: http://www.amazon.de/Amer...

    Zeitlich auch im späten 18. Jahrhundert verortet, klärt diese Studie, dass das Verhältnis vom christlichen Sklaven zum Islam der Sklaventreiber weitaus komplizierter war als gedacht. Auch wegen der eindeutig amerikanischen Perspektive eine lesenswerte Studie für uns Europäer!

  4. den sie da mitliefern
    so legitimiert man die unmenschlichkeit der sklaverei also auf islamisch
    die christliche variante besagte das das kurze leiden auf erden ja dadurch aufgewogen würde das sclaven von christen getauft würden und deshalb für die ewigkeit ins himmelreich kähmen
    christen durften ja eh nicht versclavt werden
    ansonsten galten ja auch die regeln der gemeinsamen abstammung, gleichheit vor gott, und all der zur verteidigung der islamischen position aufgerufene spökes im christlichen genauso

  5. Lebensbeschreibung, belegt, daß die Korsaren Island ansteuerten und dort Gefangene machten; ich habe vor Jahren die Lebensbeschreibung einer Isländerin gelesen, die als Sklavin entführt und Jahre später von der Kirche freigekauft wurde, aber ihre Kinder (die in Gefangenschaft geboren worden waren) zurücklassen mußte. Diese wurden in muslimischen Familien erzogen und hatten den Bezug zur Heimat der Mutter völlig verloren. Die Mutter selbst hat nach ihrer Rückkehr über ihre Erfahrungen in der Sklaverei berichtet.
    Leider kann ich mich an den Titel des Buches und den Namen der Autorin nicht erinnern - das passiert bei Viellesern schon mal. Ich kann mich aber deutlich erinnern, daß es ein höchst interessantes Buch war, sonst wäre es mir auch nicht im Gedächtnis geblieben.

  6. links - sehr interessant.

    Antwort auf "Mir scheint eher,"
  7. Das Buch ist wohl mehr ein Roman aus der Rubrik Islam"kritik" als ein fundiertes und belastbares Sachbuch mit seriösen Quellenangaben die die geschichtlichen Behauptungen untermauern.
    Der Link zur FAZ-Rezension

    http://www.google.de/url?...

    Rezension: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.2010, S. 38
    N'Diaye, Tidiane: Der verschleierte Völkermord. ISBN 978-3-498-04690-3
    "Ein erschütterndes Buch" verkündet der Schutzumschlag von Tidiane N'Diayes Geschichte des muslimischen
    Sklavenhandels in Afrika. Doch nicht nur die hier behandelte Thematik ist erschütternd, sondern über weite Teile
    leider auch die Qualität des Werkes. Der senegalesische Autor hat eine Studie voller Plattitüden, Generalisierungen,
    Redundanzen und widersprüchlicher Argumentationen vorgelegt.
    Das Thema des holprig übersetzten Buches ist gleichwohl von großer Bedeutung; denn der sich über viele
    Jahrhunderte erstreckende Handel mit Menschen aus verschiedenen Regionen Afrikas durch die Sahara in den
    Maghreb und Mittelmeerraum, in Richtung Arabische Halbinsel sowie in die Anrainerregionen des Indischen
    Ozeans wurde in der Forschung zumal im Vergleich zum transatlantischen Sklavenhandel bisher unzureichend
    behandelt.
    Die Gründe hierfür liegen nicht zuletzt in der für den atlantischen Kontext ......

    Antwort auf "Mir scheint eher,"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    sondern ein afrikanisches historisches Werk, das der oralen Geschichtsüberlieferung den ihr entsprechenden Raum gibt. Es gibt mangels schriftlicher Quellenlage und Interesse nur wenig wissenschaftlich belegte und mit validen Quellen nach europäischen Standards versehene Literatur zum Thema arabisch-muslimischer Sklavenhandel.

    Es ist aber definitiv nicht zu leugnen, daß er rund 13 Jahrhunderte stattfand. Zeugnisse von Nachfahren in den jeweiligen 'Import'-Ländern finden sich deswegen kaum, weil die männlichen Sklaven oft kastriert und die Kinder der weiblichen Sklavinnen aus Vergewaltigungen oft getötet wurden - daher auch die Vokabel 'Genozid' bei Tidiane N’Diaye.

    Ich schrieb auch nicht zur Dekoration von 'mit einigen Körnchen Salz zu lesen' und bitte Sie dringend, mich vom Vorwurf der hier üblichen 'Islamkritik' (im Sinn von DerIslamistunserUnglück) auszusparen. Was aber nun nicht bedeutet, daß ich ausgerechnet Fethullah Gülen http://de.wikipedia.org/w... für einen unumstritten seriösen Historiker hielte - der Mann ist Prediger.

    Der europäische Sklavenhandel nutzte wenigstens in Ostafrika die alten arabischen Infrastrukturen, über Westafrika kann ich mangels eigener Landeskenntnisse wenig sagen, der transatlantische Sklavenhandel ist aber weit besser dokumentiert und erforscht als der pazifische. Zum Ostafrika empfiehlt sich fürs Erste die Beschäftigung mit dem letzten und bekanntesten Sklaven- und Elfenbeinhändler Tippu Tip http://bit.ly/JbU79i

  8. ist die darstellung der westen hätte den sclavenhandel von den muslims gelernt auch überzogen
    sie kannten ihn recht gut,noch aus römischer zeit,und trieben selber einen schwunghaften handel mit slaven - für groß und blond bekahm man ammittelmeer ja ordentlich was geboten, soviel das die missionierung im osten irgendwann einer art s(c)lavenjagd-tourismus platzmachte - wer schlachtet schon die kuh die er melkt.
    was afrika anbelangt stimmt es nat. trotzdem

    Antwort auf "Mir scheint eher,"

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