Stimmt's?: Gibt es in der Natur Lebewesen mit Rädern?
…fragt Thomas Zeitel aus Güstrow.
Das Rad ist ohne Zweifel eine der besten Ideen, die der Mensch in seiner Geschichte hatte. Zumal es tatsächlich in der Natur dafür kein Vorbild gibt. Wieso hat die Evolution nie diese geniale und energiesparende Konstruktion erfunden?
Räder funktionieren nur dann gut, wenn es auch eine Straße gibt – das weiß jeder, der mit seinem Auto mal auf einem Acker gelandet ist. Aber auf ebenen Flächen kann man sich auch in der Natur rollend fortbewegen. Das nutzen Pflanzen (die Bodenläufer, englisch tumbleweed) und Tiere wie Raupen, Gürteltiere, Salamander und Spinnen. Aber dabei rollt der ganze Körper – als Rad bezeichnen wir doch eher ein drehendes Teil an einem ansonsten festen Körper.
Und das zu konstruieren ist für Lebewesen gleich aus mehreren Gründen schwierig, wenn nicht unmöglich: Erstens geht die Evolution nicht zielgerichtet vor, sie schlägt eine Richtung nur ein, wenn schon jeder kleine Schritt dahin einen Vorteil bietet – das Rad nützt aber nur dann etwas, wenn es voll entwickelt ist. Des Weiteren wäre es ein Körperteil, das völlig separat vom restlichen Körper wäre – das gibt es in der Natur nicht. Um es mit Nährstoffen zu versorgten, brauchte es eine »leitende Verbindung«, die sich hoffnungslos verdrillen würde.

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Die einzigen Wesen, die über rotierende Körperteile zur Fortbewegung verfügen, sind die prokaryotischen Bakterien. Sie haben an ihrer Außenseite fadenförmige Flagellen, die sie wie Propeller rotieren lassen. Als »Rad« kann man diese Fädchen aber nicht bezeichnen.
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denn ein Rad ist eine geometrische Unmöglichkeit, die sich kein Lebewesen freiwillig antut.
Dieses Problem,
dass wir in der Natur Dinge beobachten, die aus mehreren Teilen aufgebaut sind, wobei die einzelkomponenten allein keinen Vorteil bilden wird von Anhängern des Inteligent Designs als Nichtreduzierbare Komplexit bezeichnet http://de.wikipedia.org/w...
Falls wir kein Auge oder das Gerinnen von Blut in der Natur nicht beobachtet hätten würden Sie mit gleicher Argumentation vorgehen:
"Erstens geht die Evolution nicht zielgerichtet vor, sie schlägt eine Richtung nur ein, wenn schon jeder kleine Schritt dahin einen Vorteil bietet – das xxx nützt aber nur dann etwas, wenn es voll entwickelt ist"
Die fadenförmige Flagellen könnten also eine Vorstufe zum Rad sein.
Die Argumentation im Artikel ist schon Schlüssig.
Bei Augen gibt es sehr viele Zwischenformen.
Es bringt schon Vorteile, einzelne, lichtempfindliche Zellen zu haben. Augen ohne Linsen sind schon sehr nützlich. Es bringt schon einen Vorteil einfarbig oder mit einem Auge zu sehen.
Bei Blutgerinnung gilt sicher ähnliches. Schon ein schlechter Mechanismus, der die Folge von Verletzungen begrenzt, bringt Vorteile.
Ein Rad muss sich frei drehen können und dazu müsste man Körpergelenke und Muskeln und deren Versorgung völlig anders konstruieren. Optimal Kreisförmig müsste ein Rad sicher nicht sein.
Deswegen gibt es Tiere die Dinge rollen oder selbst rollen, aber keine, die Räder haben. Die Lebensräume in denen ein Rad Vorteile für größere Tiere bringen würde, sind natürlich auch sehr begrenzt. Vielleicht wäre es was für Fluchttiere in bergigem Gelände...
Die Argumentation im Artikel ist schon Schlüssig.
Bei Augen gibt es sehr viele Zwischenformen.
Es bringt schon Vorteile, einzelne, lichtempfindliche Zellen zu haben. Augen ohne Linsen sind schon sehr nützlich. Es bringt schon einen Vorteil einfarbig oder mit einem Auge zu sehen.
Bei Blutgerinnung gilt sicher ähnliches. Schon ein schlechter Mechanismus, der die Folge von Verletzungen begrenzt, bringt Vorteile.
Ein Rad muss sich frei drehen können und dazu müsste man Körpergelenke und Muskeln und deren Versorgung völlig anders konstruieren. Optimal Kreisförmig müsste ein Rad sicher nicht sein.
Deswegen gibt es Tiere die Dinge rollen oder selbst rollen, aber keine, die Räder haben. Die Lebensräume in denen ein Rad Vorteile für größere Tiere bringen würde, sind natürlich auch sehr begrenzt. Vielleicht wäre es was für Fluchttiere in bergigem Gelände...
so habe ich früher auch mal gedacht, und ich kenne Biologien, die mir genau Herrn Drössers Antwort gegeben haben. ABER - in JEDER Eukaryotenzelle gibt es in den Mitochondrien das Enzym ATP-Synthase. Und das funktioniert - sehr stark vereinfacht - wie eine Turbine mit frei drehendem (rotierenden) Kopf. Daher hat die Natur sehr wohl diese Option genutzt, und zwar an allerzentralster Stelle. Herzliche Grüße, h7
....Radfahrer haben sogar zwei Räder.
"[Das Rad wäre] ein Körperteil, das völlig separat vom restlichen Körper wäre".
So so, wie macht das bloß die Automobilindustrie, liefern die zu jedem Auto die 4 Räder in der Tüte aus ?
Das Problem ist nicht das Rad oder das Abrollen selbst, sondern daß die Natur noch kein effizientes freidrehendes Lager für Nährstoffe, Nerven etc. gefunden hat.
Die Argumentation im Artikel ist schon Schlüssig.
Bei Augen gibt es sehr viele Zwischenformen.
Es bringt schon Vorteile, einzelne, lichtempfindliche Zellen zu haben. Augen ohne Linsen sind schon sehr nützlich. Es bringt schon einen Vorteil einfarbig oder mit einem Auge zu sehen.
Bei Blutgerinnung gilt sicher ähnliches. Schon ein schlechter Mechanismus, der die Folge von Verletzungen begrenzt, bringt Vorteile.
Ein Rad muss sich frei drehen können und dazu müsste man Körpergelenke und Muskeln und deren Versorgung völlig anders konstruieren. Optimal Kreisförmig müsste ein Rad sicher nicht sein.
Deswegen gibt es Tiere die Dinge rollen oder selbst rollen, aber keine, die Räder haben. Die Lebensräume in denen ein Rad Vorteile für größere Tiere bringen würde, sind natürlich auch sehr begrenzt. Vielleicht wäre es was für Fluchttiere in bergigem Gelände...
Bei der Blutgerinnung sollten Sie nochmals nachforschen
Bei der Blutgerinnung sollten Sie nochmals nachforschen
ich muss gerad an den mistkäfer denken^^
Bei der Blutgerinnung sollten Sie nochmals nachforschen
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