Euro-KriseAllein
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Inzwischen ist allen klar, dass etwas passieren muss

Wenn sich die Banken aus dem Süden zurückziehen, kommen die dortigen Unternehmen kaum noch an frisches Kapital für Investitionen. So verlangen deutsche Institute für einen mehrere Jahre laufenden Firmenkredit heute im Schnitt 3,4 Prozent Zinsen, italienische Institute dagegen nehmen 5,7 Prozent im Jahr. Und selbst in den hoch industrialisierten Provinzen Norditaliens lehnen die Banken etwa die Hälfte der Kreditanträge ab. Kapital wird also teurer und knapper. Folglich fallen die italienischen Unternehmen im Wettbewerb zurück, was die Krise in Italien verschärft.

Weite Teile der griechischen Wirtschaft sind vom Kreditverkehr schon ganz abgeschnitten, selbst Öl erhält das Land nur noch gegen Vorkasse. Die Krise habe zu einer »deutlichen Verschlechterung« des gemeinsamen Finanzwesens in Europa geführt, mit erheblichen Nachteilen für die Wirtschaft, warnt die Europäische Zentralbank.

Der Markt für Staatskredite ist noch maroder. Zinsunterschiede gelten dort zwar nicht per se als schlecht, weil die Finanzmärkte auf diese Weise die Regierungen disziplinieren – sie belohnen solide Staaten mit günstigen Konditionen und bestrafen unsolide Länder mit hohen Zinsen. Doch längst ist jedes Maß verloren gegangen. Die Regierung in Madrid muss für frisches Kapital von privaten Investoren mehr als sechs Prozent Zinsen berappen und gerät dadurch immer stärker in die Bredouille.

Die Finanzagentur der Bundesrepublik hingegen hat sich in der vergangenen Woche viereinhalb Milliarden Euro zu einem Zinssatz von null geliehen, weil die Investoren um beinahe jeden Preis ihr Geld im stabilen Deutschland anlegen wollen. Die Bundesregierung zahlt für den Kredit also – nichts.

Wenn es ums Geld geht, stehen die meisten Krisenländer heute wieder da, wo sie vor Einführung des Euro schon mal waren: am Rand. Nur haben sie jetzt noch einen Nachteil. Denn damals konnten ihre nationalen Notenbanken zur Not Geld drucken, wenn hypernervöse Märkte ihnen den Kredit versagten. Dann stieg zwar die Inflation, aber wenigstens hielt man die Wirtschaft halbwegs am Laufen.

Nun entscheidet nur noch eine Notenbank für alle. Und die Europäische Zentralbank in Frankfurt kann gar nicht auf die Bedürfnisse der einzelnen Krisenländer eingehen. Die sind damit den Anlegern und Spekulanten ausgeliefert. So erging es bisher nur Schwellen- und Entwicklungsländern in Afrika, Asien oder Lateinamerika. Tatsächlich müsste Griechenland heute höhere Zinsen bezahlen als Pakistan oder Venezuela, wenn es Geld aufnehmen wollte. Eine Reihe von europäischen Ländern habe »die Fähigkeit verloren, ihre Wirtschaft zu stabilisieren«, so Joachim Fels, Chefvolkswirt der Investmentbank Morgan Stanley.

Als Deutschland die Agenda 2010 hatte, funktionierte die Währungsunion

Die Währungsunion wurde einst ersonnen, um den Primat der Politik in Zeiten globaler Märkte zu sichern, jetzt stärkt sie eher noch die Märkte und schwächt die Politik. Sie sollte ihre Mitglieder schützen, doch so, wie sie derzeit verfasst ist, vergrößert sie für viele nur die Not.

Inzwischen ist allen klar, dass etwas passieren muss. Die Bundesregierung vertraut auf Rezepte, die sich aus ihrer Sicht im eigenen Land bewährt haben. Wie einst die Deutschen sollen jetzt die Italiener und Spanier privatisieren, deregulieren und reformieren. Wer etwas über nachhaltige Wirtschaftspolitik lernen will, der finde in Deutschland »Anschauungsmaterial«, sagt Steffen Kampeter, Staatssekretär im Finanzministerium.

Was er nicht sagt, was aber die wissenschaftlichen Berater der Bundesregierung in internen Papieren dokumentiert haben: Heute sind die Umstände ganz andere. Als Deutschland die Agenda 2010 umsetzte, funktionierte die Währungsunion noch. Die Zinsen blieben für die Deutschen auch in den schwersten Krisenmonaten stabil. Weder die Demonstrationen gegen Hartz IV noch das Scheitern der rot-grünen Koalition sorgte bei den Geldgebern für Verunsicherung.

Leserkommentare
    • bayert
    • 02. Juni 2012 8:58 Uhr

    man kann Deutschland nicht mit GR vergleichen. D musste die Einheit schultern (wo war da die europäische Solidarität?). GR hat aber seit 2003 einen negativen Primärhaushalt, spätestens da hätte die Notbremse gezogen werden müssen. Glaubt hier jemand ernsthaft, die Griechen werden ihre Schulden zurückbezahlen?

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    Das ist der Punkt. Der Markt hat damals versagt. Und der Markt ist gänzlich ungeeignet, den Karren jetzt wieder aus dem Dreck zu ziehen.

    Alles was jetzt noch helfen kann, ist, dass die EZB direkt das tut, was auch eine Nationalbank machen würde, wenn Griechenland und Spanien eine hätten: Geld geben und zwar so viel, dass die Wirtschaft in den Ländern Raum zum Atmen erhält.

    Der Markt versagt immer, wenn's wirklich eng wird. Dann kennt der Markt nur noch den Kollaps.

    • joG
    • 02. Juni 2012 11:27 Uhr

    ... spätestens da hätte die Notbremse gezogen werden müssen. Glaubt hier jemand ernsthaft, die Griechen werden ihre Schulden zurückbezahlen?"

    Da tun Sie Ihren Finger in die Wunde. Man wusste in Brüssel und in den anderen Hauptstädten Eurolands, dass dies der Fall war. Man hatte ja auch gewusst, dass die Bücher manipuliert worden waren um den Anschein zu erwecken, Griechenland würde die zum Eintritt in den Euro geforderten Eckdaten aufweisen. Wohl gemerkt! Das geschah mit dem Duldung Ihrer politischen Vertreter und in Ihrem Namen.

    Die Bevölkerungen akzeptierten den Eintritt als Beweiß, dass alles in Ordnung wäre. Bafin, Bundesbank und EZB schienen das durch die Behandlung griechischer (portugiesischer, irischer....) Anleihen zu bestätigen. So endeten solche Schuldtitel in den Portfolien von Pensionskassen usw.

    Warum sollten die Anleihenhalter nun nur die Griechen heranziehen? Der Schaden ist von den anderen Staaten mit verschuldet worden. Da geht man doch und klagt gegen den Schuligen mit tiefen Taschen. Das ist Deutschland.

    ... genauso gefördert, wie andere strukturschwache Regionen in Europa. Auch im "Westen" habe sich viele Kommunen mit EU-Förderung Investitionen leisten können, die ohne die Zuschüsse nicht möglich gewesen, oder nie angedacht worden wären.

    Beim Herumnörgeln auf dem ärmeren Teil der Gemeinschaft bitte nicht vergessen: Eine unreglementierte Marktwirtschaft, vulgo "Raubtierkapitalismus", funktioniert dadurch, dass es das Recht gibt, eine unersättliche Gier mit allen Mitteln zu befriedigen. Das kann nicht funktionieren.

    Ironie und Lehre: D konnte nicht mit Gewalt expandieren, nun werden möglicherweise ganze Länder freiwillig an ein von Berlin abhängiges Europa übereignet.

    Dass es dabei zu Reibereien kommen muss (Europa/Berlin regiert und beginnend mit Griechenland werden die anderen Staaten in Schuldknechtschaft überführt), ist im Artikel schon angedeutet.

    Kai Hamann

    Der Autor droht damit, dass sich das dt. Wachstum abschwächen könnte.... Wenn er damit das Wachstum meint, dass durch faule Kredite und Milliardentransfers für die Partner im Club Med künstlich geschaffen wurde, hoffe ich nur, dass er Recht behält !!

    Was bringt es, wenn dt. Firmen ihre Produkte quasi verschenken und die Arbeitnehmer / Steuerzahler dann die Rechnung dafür begleichen müssen ?

    Wenn schon Wachstum auf Pump dann lieber im Inland, denn im Vergleich zu Ländern wie Spanien ist z.B. die Infrastruktur in (West)Deutschland wirklich marode, da sie nicht mit EU Milliarden verschönert worden ist....

    waren europäische länder massgeblich ueber die fördertöpfe daran beteiligt.deutschland als einzahler und als grösster entnehmer.
    selbst die dauernde ueberschreitung des schuldendefizits wurde
    geduldet. ausserdem erleichterte die treuhand die last der schulden indem sie westdeutschen unternehmen die konkurenz plattmachte oder verschacherte.
    ausserdem pufferten die e-länder den deutschen export, ueber stabile binnenmärkte
    (zu ihrer äusserung: D musste die Einheit schultern (wo war da die europäische Solidarität?)
    ----------------
    glauben sie deutschland wird seine schulden ueber den offiziellen weg zurueckzahlen?
    (zu ihrer äusserung:Glaubt hier jemand ernsthaft, die Griechen werden ihre Schulden zurückbezahlen?)

    Mitterrand und Kohl haben damals bei der Euro-Einführung die Gleise falsch gestellt.
    Eine Währungsunion ohne dazugehörige und unentbehrliche Fiskalunion kann zwischen ungleiche Mitgliedern nicht funktionieren und ist auch nicht lebensfähig.
    Da Prinzip der Eigenen Verantwortung, von Deutschland und Frankreich gewollt und durchgesetzt war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
    Das war allen Wirtschaftsfachleute damals klar.
    Auch Kohl und Mitterrand hätten dies wissen müssen und sie haben es auch gewusst, nur der Versuchung für das eigene Land die bestmögliche Voraussetzungen durchzusetzen konnten sie einfach nicht widerstehen.
    Der Nationalismus hat wieder gesiegt. Nicht heute sondern damals als Frankreich und Deutschland durch Mitterrand und Kohl vertreten den anderen Mitgliedern die Regeln und das Prinzip der eigenen Verantwortung aufgedrängt haben wurde das Scheitern vorprogrammiert.
    Eine einmalige verpasste Chance die unserer Nachfahren teuer stehen und sogar den Untergang bringen kann.

    Grichenland wird seine schulden nicht zurück bezahlen. Deutschland aber auch nicht. Und die USA nicht. Nicht Spanien, Portugal, Frankreich GB...

    Aber so lange wir das nicht glauben läuft das Kreditwesen auf Hochtouren. Es ist egal ob da von Billionen oder Billiarden oder Trillionen gesprochen werden wird, allein der Glaube zählt.

    Das ist doch alles nur noch herrlich absurd...

    • NoG
    • 02. Juni 2012 9:00 Uhr

    kurz: der euro wurde falsch konstruiert und eine demokratische loesung des dilemmas wird nicht bis kaum und schon gar nicht schnell moeglich sein.

    hat man jetzt gefuehlte 5 jahre und 1389 euro-artikel gebraucht um dies hier halb-offiziell mitzuteilen?

    wichtig ist nicht der name der bunten scheine,
    sondern die demokratie. euro-phantasten und moechtegern-bestandteile einer grossen geschichte gefaehrden diese.

    volksentscheid - sonst klagen wir:

    http://verfassungsbeschwe...

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    sie verstehen den artikel so, ich hingege lese daraus:
    1. heute, jetzt, in der krise, können wir die gelegenheit nutzen, den euro-raum enger zusammenwachsen zu lassen und so etwas wie die (erfolgreichen) usa werden.
    2. ein bisschen solidarität von seiten deutschlands gegenüber den südlichen euro ländern gäbe diesen die zeit reformen durchzusetzen.
    3. denn gerade D hat vom euro profitiert und es liegt (auch) im deutschen interesse die währungsunion nicht zerplatzen zu lassen. wer kauft denn bitte sonst noch bmw&co?

    • obl
    • 02. Juni 2012 9:04 Uhr

    Danke für den Untertitel, ich hätte es für die siebten Teil der Star-Wars-Saga gehalten: "Der Imperator schlägt zurück!"

  1. ZEIT: „Die Episode trug sich fast auf den Tag genau vor 222 Jahren in New York zu. Der Architekt des Kompromisses hieß Alexander Hamilton, der als amerikanischer Finanzminister eine Lösung für die finanziellen Lasten nach den Unabhängigkeitskriegen finden musste.“

    Der Autor zieht, wie ich meine, einen recht sonderbaren Vergleich.
    Richtig ist, die Sache war kein Kompromiss im eigentlichen Sinne, sondern Alexander Hamilton vollzog lediglich die Gemeinwohlverpflichtung aller Beteiligten der US-amerikanischen Volkswirtschaft, die in der amerikanischen Verfassung, die nach den Kriegen geschrieben wurde, bereits beinhaltet war.

    Weder ist EU-Europa ein Bundesstatt mit einer Zentralregierung, noch eine Nation. Europa hat auch keine Unabhängigkeitskriege geführt und die einzelnen Staaten vor kurzem auch keine Einigungskriege.

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    So ist es.
    Hinzu kommt, daß auch die ökonomische Situation eine völlig andere war: keine gnadenlose Überschuldung von Staaten weltweit mit globaler Krise des Geldsystems und der Banken - wie wir das heute haben, Nachkriegszeit mit entsprechendem Aufbaupotential, Wachstum durch wirtschaftliche Umstrukturierung der Südstaaten u.s.w. Zudem waren Strukturen einer Zentralregierung mit fähigen Politikern schon vorhanden, während Brüssel bestenfalls einer Behörde gleicht. Würde man heute so handeln wie damals, kann man jetzt schon sagen, wo das endet: Vereinigte Pleiteländer von Europa mit Schulden im Billiarden-Bereich sowie wirtschaftliches und politisches Chaos.

    Warum ist man nicht ganz, ganz mutig und wagt einen Schritt zurück? Das EWS (Europäisches Währungssystem - mit EURO anstelle der ECU als Verrechnungswährung) in seiner letzten Form hatte viele Vorteile gegenüber dem Euro, vor allem konnten Länder ohne Probleme vorübergehend austreten und eine Pleite hinlegen; es bestand nicht die Gefahr, daß gleich das ganze Gebäude einstürzte. Die Spannungen, die aus dem starren Eurosystem herrühren, wären erst mal weg. Und dann könnte man in Ruhe und mit mehr Hirnschmalz an der Sanierung einzelner Länder arbeiten und den Weiterbau Europas vollziehen - und das endlich mit Einbeziehung der Bevölkerung, die muß das Ganze ja schließlich finanzieren und mittragen.

  2. ...Euroeinführung in den 90ern die Bundesregierung unter Kohl in einem offenen Brief gewarnt - der Brief wurde von den großen Mainstreammedien Deutschlands NICHT veröffentlicht! Dem Volk wurde eine Abstimmung verweigert, weil es angeblich zu blöd sei. Hankels & Co. Klage wurde vom BVG unter fadenscheinigen Gründen abgelehnt!

    Frage: Was wollt IHR eigentlich vom der deutschen Bevölkerung? IHR Politiker seit mit euren konkreten Namen die Schuldigen - seht zu, wie IHR da raus kommt. Ich mache jedenfalls keinen Finger krumm und werde mich nur noch um meine eigenen Belange kümmern.

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    So lange man in Deutschland lebt (und arbeitet) wird man über Abgaben dazu gezwungen... Man muß sich leider doch den Rücken für "deren Entscheidungen" krumm/kaputt machen...

    >>Ich mache jedenfalls keinen Finger krumm und werde mich nur noch um meine eigenen Belange kümmern.<<

    "....O heiliger Sankt Florian - verschon mein Haus und zünde andere an..."

    Mit dieser Haltung geraten alle nur noch weiter in das Schlamassel!

    Über die Deutsche Wiedervereinigung und die sich damit verbindenden Kosten durften wir doch auch nicht abstimmen. Aus dem Solidaritätszuschlag wird eine dauerhafte Einrichtung. Wie lang und in welcher Höhe wir uns solidarisieren wollen, darüber konnten wir auch nicht entscheiden. Statt dessen dürfen wir uns von Links & Co anhören, dass dies immer noch viel zu wenig sei. Warum eigentlich? Warum soll ich mich mit irgendwelchen ostdeutschen Ländern dauerhaft solidarisieren müssen? Ein geeintes Europa ist mir wichtiger als ein deutscher Sonderweg.

    ... erwarten, dass Sie Ihre

    - Krankenversicherung kündigen
    - Hafpflichtversicherung kündigen
    - Hausratversicherung kündigen

    und auch sonst der Allgemeinheit nicht mehr zur (finanziellen) Last fallen.

    Am besten, Sie verlassen das Gemeinwesen Europa, suchen sich irgendwo ein total abgelegenes Grundstück und bleiben dort für immer. Und dann können Sie auch gern "Ich, ich, ich, nur ich ... " singen.

    DANN glaube ich Ihnen, dass Sie wussten, was Sie hier schrieben.

    • AtoY
    • 02. Juni 2012 13:46 Uhr

    Genau so sieht es aus, aber hey die Bevölkerung und auch die ganzen Wissenschaftler inkl. dem Bildungssektor sind doch der Regierung so schnuppe, hauptsache den Banken & Co. geht es gut, wofür brauchen wir noch den Rest?
    Blöd nur, dass unser Land im Grunde keinerlei Rohstoffe hat usw. Unser Rohstoff ist nur die Bildung & Co. aber das scheint die Regierung völlig vergessen haben, da wundern sie sich auch noch, dass in der Bevölkerung die Meinung herrscht bzw. die Aussage immer wieder fällt "die da OBEN, machen ehe was sie wollen". Würde die Regierung wenigstens anfangen auf die ganzen Wissenschaftler zu hören, dann wären wir in einigen Bereichen wesentlich weiter und das Land stabiler.

    ... vor Allem für den letzten Satz!

  3. Da die Euro-Zone nicht auf dem Prinzip der Solidarität, sondern dem der Konkurrenz aufgebaut wurde und die Bundesregierung weiter an ihrer neoliberalen Verblendung, die die einfachsten Grundregeln der Logik beleidigt, festhält, müssen Euro und Europa notwendig scheitern.

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    ...die Finanzjongleure haben es uns doch sehr schön vorgemacht wie man aus fremden Schulden Gold pressen kann, und damit dann abdampfen wenn es eng wird.

    ...das hat also für diese, neoliberal funktioniert. Wo bitte, hat die deutsche Politik neoliberal gehandelt, etwa indem sie ESM-FS-ZB finanziert und Milliarden in marode Staaten schüttet? Diese Solidarität hat bislang wohl nicht funktioniert...

    Edel sei der Mensch, hilfreich und gut? Ja, warum denn eigentlich......?

  4. wieviel "europäischer Geist", jenseits der Sonntagsreden tatsächlich vorhanden ist. Und natürlich auch wo dieser dann sein wird.
    Immerhin haben sie schon mal drüber gesprochen.

    • cheV
    • 02. Juni 2012 9:18 Uhr

    laut wird, sollte uns dies das Fürchten lernen. Alleine werden wir nichts mehr reissen. Dann können die den Mund so weit aufgerissen haben - aus dem Lager der Griechenland raus Rufer- Deutschlands Waterloo erleben!

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    wenn der Ruf deutschland aus dem Euro Raum rauszuschmeissen laut wird (was leider NİEMALS passieren wird denn der Euroraum braucht eien Zahlmeister) dann sollten wir uns bedingungslos diesem Wunsch beugen!

    Andersherum wird ein Schuh draus. Viele Politiker beschwören immer wieder das Gespenst, das Deutschland "ohne Europa" (= EU) völlig hilflos und dem Untergang geweiht sein würde.
    Dabei sollte man sich doch eher die Frage stellen: Was wäre diese EU ohne Deutschland, den mit Abstand stärksten Nettozahler und die Wirtschaftslokomotive? Sie wäre tot. sie könnte einfach nicht mehr weiter existieren. Vielleicht ist genau das ja auch die Lösung: Deutschland tritt aus der EU aus, diese löst sich auf und einige Länder (D, F, A, NL, DK, S, SF etc. ) gründen eine neue Wirtschaftsunion. Die Grundidee der Römischen Verträge war ja sehr gut - schlimm ist nur, was mit den Jahren draus geworden ist: nichts weiter als eine gigantische Geldvernichtungsmaschine.

    ... laut wird, sollten wir in aller Selbstlosigkeit und christlichen Nächstenliebe unseren südeuropäischen Freunden diesen Herzenswunsch erfüllen.

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