Ausstellungskritik: Der Kampf geht weiter
Im Deutschen Panzermuseum der Bundeswehr in Munster ist der Zweite Weltkrieg noch nicht zu Ende.

Panzer, Panzer, Panzer: Das Bundeswehrmuseum in Munster lockt Technikfans aller Art.
Die Panzer des Monats sind im Juni der PzKwg V, der KPz Leopard 1a5A2 sowie der SPz Kurz Radar – also ein Kampfpanzer der Wehrmacht (das Gegenstück zum sowjetischen T34), ein mittlerer Kampfpanzer der Bundeswehr sowie ein Radaraufklärungspanzer. Sie stehen in Halle 1, »Vom Ersten Weltkrieg bis zur deutschen Teilung«, und in Halle 2, »Gepanzerte Kampftruppen nach 1945«.
Das klingt alles ein bisschen nach geschlossener militärischer Anstalt. Doch das Panzermuseum Munster am Südrand der Lüneburger Heide ist ein Haus für alle, im Sommer sieben Tage die Woche geöffnet. Schon weit vor der Stadtgrenze wirbt ein fesches Logo am Straßenrand für eins der größten Panzermuseen Europas. Der hell gestaltete Eingangsbereich strahlt Ruhe aus, auch wenn das über 9.000 Quadratmeter große ehemalige Militärgelände nach alter Sitte mit Maschendraht umzäunt ist und angerostete Warnschilder noch daran erinnern, dass hier einst »von der Schußwaffe Gebrauch gemacht« werden konnte. 80.000 Besucher pro Jahr zählt das 1983 gegründete Haus nach eigenen Angaben. Trägerschaft und Kosten teilen sich die Bundeswehr, welche die gut 150 aufgefahrenen Panzer auch für Lehrzwecke nutzt, und die Kleinstadt Munster, die zu ihren 17.000 Bewohnern etwa 6.700 hier stationierte Soldaten hinzurechnen kann.
Der Besuch ist eine Reise in die düsterste deutsche Vergangenheit; eine Reise, die viel Durchhaltevermögen verlangt. Gewiss, es finden sich zunächst die erwartbaren Kuriositäten, wie das Modell eines der ersten Panzer von 1917 (»Wotan«), drapiert in eine braungraue Erster-Weltkrieg-Landschaft mit Soldatenpuppen und rostigem Stacheldraht, der sich malerisch kringelt. Und auch an Animation fehlt es nicht: Einen Euro in den Automaten gesteckt, und der Panzerkampfwagen 1 setzt sich für zwei Minuten in Bewegung.
Doch dann folgt Panzer auf Panzer, die alle ihre Kanonenrohre zur Decke strecken und die begutachtet und bewundert werden wollen. Wir bemerken einige ältere, männliche Besucher, die vor einzelnen Gefährten im stillen Zwiegespräch verharren. Erste Texttafeln im vorderen Bereich dokumentieren wenig umstrittene historische Erkenntnisse zur Entwicklung der Panzerwaffe. Doch es ist nicht die arg schlichte Aufreihung von technischen Daten, die den zivilen Besucher zunehmend irritiert. Es ist die völlig ignorante Darstellung der deutschen Militärgeschichte. Da sehen wir beispielsweise ein Foto vom Freikorps Ehrhardt, ohne dass mit einem Wort erwähnt wird, wer dieser Haufen war: eine wüste Soldateska, die 1919 die Münchner Räterepublik zusammenschoss, die das Lied Hakenkreuz am Stahlhelm erfand (»Die Brigade Ehrhardt / Schlägt alles kurz und klein, / Wehe dir, / Du Arbeiterschwein«) und aus deren Reihen sich später manch Völkermörder der SS rekrutierte.
Die Machtübernahme 1933 heißt hier »Regierungsantritt der NSDAP« – gewiss, so kann man es auch nennen. Generaloberst Heinz Guderian wird als ein »berühmter Panzerführer des 2.Weltkrieges« vorgestellt, ohne dass auf seine Rolle bei der Verfolgung der Widerstandskämpfer vom 20. Juli hingewiesen würde oder auf die schwer begreifliche Tatsache, dass Guderian, der sich seine Verdienste vom »Führer« hoch dotieren ließ, auch nach 1945 noch jene pries, die anders als Stauffenberg »treu bis in in den Tod, treu ihrem Eid« gekämpft hatten.
Endgültig finster wird es, tritt der Besucher vor die meterhohen Tafeln, die von der »Operation Zitadelle« erzählen sollen: einer letzten großen Panzerschlacht im Raum Kursk, wo im Juli 1943, nach der Niederlage von Stalingrad, Verbände der 9. Armee gegen die Verteidigungslinien der Sowjettruppen anrannten. Detailliert erfährt der Besucher, welcher General welche Maßnahme vorschlug und was Hitler dazu jeweils gesagt und angeordnet hat. Das einmontierte Bildmaterial mit entsprechender Betitelung sorgt für die dröhnende Begleitmusik: »Volltreffer einer 7,5 cm Panzerkanone – ein T34 fliegt in die Luft«, ist da zu lesen. Oder: »Die tief gestaffelten sowjetischen Stellungen werden sturmreif geschossen.« Und zum krönenden Abschluss das Foto eines Soldaten, der zwar müde und unrasiert, aber immer noch unerschrocken unter seinem Stahlhelm hervor in die Kamera blickt: »Der Kampf war hart... bald geht es weiter.« Eine Quellenangabe fehlt, wie bei den meisten hier ausgestellten Fotos.
Ralf Raths, Militärhistoriker der Universität Hannover und Leiter des Museums, holt tief Luft: »Das Haus, das 25 Jahre lang keinen zivilen Historiker hatte, befindet sich in einem Zustand der Transformation. Wir wollen weg von der technischen Sammlung. Wir wollen die Militärgeschichte anhand des Panzers mithilfe von Fragen aus den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften kritisch darstellen. Wir müssen aber auch weiterhin die Technikfans bedienen.« Erste »Maßnahmen« seien eingeleitet: Die Führungen würden jetzt nicht mehr von ehemaligen Soldaten, sondern von zivilen und geschulten Kräften durchgeführt. »Da können wir auch Themen ansprechen, die bisher ausgespart wurden, wie den Vernichtungskrieg, den Holocaust und die Zwangsarbeit.« Nur, leider, in der Ausstellung selbst ist davon noch nichts zu sehen.






Besucher so differenziert hinschaut bezweifele ich, hier in Berlin und Umgebung vergöttern die Jungen ja auch wieder die tolle DDR in der für alles gesorgt wurde und die Lehrer in den Schulen sagen wir können dazu nichts sagen sonst sind wir unglaubwürdig da wir bereits vor der Wende etwas anderes gesagt habe und die Eltern das wissen.
Endlich dieses an Naziz denken beenden wäre mein Tip, denn auch dort holen sich junge Leute immer das für sie positive raus und vergessen die Greueltaten.
Die differenzierte Trennung bei dieser Ausstellung wäre zwar optimal gewesen jedoch hätte sie nicht mehr den Zweck erfüllt da es sich nicht um eine Bußmesse handelt.
die kritik an der präsentation der materie, sowie an den oftmals noch verblendeten ansichten, die einem aus vielen ecken dort anscheinend entgegenspringen, mag berechtigt sein.
dass man aber beim besuch eines PANZERmuseums hallenweise panzer zu sehen bekommt, ist doch höchst erstaunlich, geradezu empörend sogar!
Im Artikel geht es jedoch nicht um die Problematik, dass man in einem Panzermuseum Panzer sieht, sondern wie man dort die Sachquelle Panzer sieht.
Nach Aussage des Artikels fehlen offenbar Quellenangaben (z.B. zur Bildunterschrift »Der Kampf war hart... bald geht es weiter.«) sowie kritische Auseinandersetzungen mit einzelnen Themen (z.B. mit Guderian als einem »berühmten Panzerführer des 2.Weltkrieges«).
Sie betreiben mit Ihrer rhetorischen Frage lediglich Augenwischerei (und nähren damit oberflächliche Kleingeister). Dabei verwechseln Sie mit Ihrer sprachlich scheinbar spitzfindigen Wachsamkeit offenbar nur die Richtung, in welche die Kritik am Panzermuseum zielt: Nicht die Quelle "Panzer" wird kritisiert, sondern die wissenschaftliche Aufarbeitung und museumspädagogische Präsentation der Quellen.
Und um noch einmal zu Ihrer spöttischen Frage zurückzukommen: Selbstverständlich gehören Panzer in ein Museum - am besten alle.
Im Artikel geht es jedoch nicht um die Problematik, dass man in einem Panzermuseum Panzer sieht, sondern wie man dort die Sachquelle Panzer sieht.
Nach Aussage des Artikels fehlen offenbar Quellenangaben (z.B. zur Bildunterschrift »Der Kampf war hart... bald geht es weiter.«) sowie kritische Auseinandersetzungen mit einzelnen Themen (z.B. mit Guderian als einem »berühmten Panzerführer des 2.Weltkrieges«).
Sie betreiben mit Ihrer rhetorischen Frage lediglich Augenwischerei (und nähren damit oberflächliche Kleingeister). Dabei verwechseln Sie mit Ihrer sprachlich scheinbar spitzfindigen Wachsamkeit offenbar nur die Richtung, in welche die Kritik am Panzermuseum zielt: Nicht die Quelle "Panzer" wird kritisiert, sondern die wissenschaftliche Aufarbeitung und museumspädagogische Präsentation der Quellen.
Und um noch einmal zu Ihrer spöttischen Frage zurückzukommen: Selbstverständlich gehören Panzer in ein Museum - am besten alle.
...war es, dieses Museum im Umfeld einer Übung in Munster Mitte der Neunziger zu besuchen. Schon damals war die Darstellung unangemessen, wenig überraschend war das den meisten anderen aus der Gruppe nicht unbedingt verständlich. Zurück in der Kaserne sah man dann den "Traditionsraum" mit den ausgestellten Nazi-Devotionalien und die Modelle der deutschen Weltkriegspanzer in der Vitrine im Eingangsbereich.
Das war übrigens zu der Zeit, als der damalige Verteidigungsminister Rühe die Wehrmacht als "nicht traditionswürdig" bezeichnete. Eine Aussage, die bei dieser Truppe keine Auswirkung hatte.
muss das jetzt wirklich wieder sein?! - kann man ein museum, in dem es anscheinend um die technische entwicklung der panzerwaffe geht, nicht einfach als ein solches belassen? muss man in jedem museum um die ohren gehauen bekommen, dass wir deutschen ganz doll böse waren? wer sich nicht für panzerwaffen interessiert soll einfach nicht hingehen. wie das museum im artikel beschrieben wurde, hört es sich eher interessant an und animiert mich zum besuch des museums.
das Museum ist quasi bei mir um die Ecke. Hingehen und eine eigene Meinung bilden.
Absurde Betroffenheitsbekundungen sind dort m.E. genauso verfehlt wie in der Wehrtechnischen Studiensammlung oder beim VIS...
Wer unbedingt die "nie wieder Nummer" reiten will, sollte sich mal bei ZO die ganzen rechtsstaatsfeindlichen Kommentare vornehmen!
MfG KM
daß hier doch der Hinweis angebracht wäre, was denn eigentlich passiert wenn ein T34 von einer '7,5 cm Kanone in die Luft' geschossen wird?
Um es der Zeit und den ewigen Nazi Jägern recht zu machen sollte man einfach ein Schild anbringen das die Deutsche Schuld hervorhebt und gut ist es.
Man muss nicht an jeder kleinen Notiz darauf hinweisen.
Ich habe das Museum besucht und das es dort um Panzer ging und nicht um die Totale Schuld ihrer Entwickler hat mich nicht gestört.
Es war interessant und informativ.
Das dort auch Russische Modele ausgestellt werden und hier und da auch ihre Technische Überlegenheit hervorgehoben wird ist ja anscheinend egal.
Auch das diese Modelle lange vor der Bundeswehr in Afghanistan waren und an Verbrechen beteiligt waren die dem der Wehrmacht in nichts nachstehen wird ignoriert. Wo ist da der Aufschrei der ZEIT???
Passt eben nichts ins Bild also wird es ausgelassen. Ignoriert und unterschlagen.
...das war es doch wohl, was die deutsche Kultur in den Untergang Trieb und zum Mord von millionen von Menschen!?
Wenn man jetzt ein "technisches Museum" verurteilt, weil es Exponate aus einer Zeit darstellt, die die wenigsten von uns zeitnah erlebt haben ist das ebenfalls: Vorauseilender Gehorsam!
Wir sollten unserer Objektivität mal so langsam wieder vertrauen, ohne uns präventiv zu Geißeln, wenn wir ein Balkenkreuz sehen!
Danke "Zeit", ich liebe euch aber dieser Artikel ist doch ein Scherz, oder?
und das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte - da könnte man schon auf den Gedanken kommen, dass die Deutschen mal "ganz doll böse" waren.
Übrigens haben sich die Deutschen dabei auch selbst ins größte Elend gestürzt, das wird von den "Schlussstrichziehern" immer gerne vergessen.
Wenn in einem Museum genau die Instrumente dieses Verbrechens ausgestellt werden, ist es sehr wohl angesagt, das Verbrechen nicht auszublenden. Oder würden Sie beispielsweise Trümmer des World Trade Centers ausstellen und das Thema Islamismus aussparen?
Vielleicht haben Sie auch die Güte zu erklären, weshalb Sie den Zweiten Weltkrieg und die Nazidiktatur meinen mit den Worten "ganz doll böse" ironisieren zu müssen.
das Museum ist quasi bei mir um die Ecke. Hingehen und eine eigene Meinung bilden.
Absurde Betroffenheitsbekundungen sind dort m.E. genauso verfehlt wie in der Wehrtechnischen Studiensammlung oder beim VIS...
Wer unbedingt die "nie wieder Nummer" reiten will, sollte sich mal bei ZO die ganzen rechtsstaatsfeindlichen Kommentare vornehmen!
MfG KM
daß hier doch der Hinweis angebracht wäre, was denn eigentlich passiert wenn ein T34 von einer '7,5 cm Kanone in die Luft' geschossen wird?
Um es der Zeit und den ewigen Nazi Jägern recht zu machen sollte man einfach ein Schild anbringen das die Deutsche Schuld hervorhebt und gut ist es.
Man muss nicht an jeder kleinen Notiz darauf hinweisen.
Ich habe das Museum besucht und das es dort um Panzer ging und nicht um die Totale Schuld ihrer Entwickler hat mich nicht gestört.
Es war interessant und informativ.
Das dort auch Russische Modele ausgestellt werden und hier und da auch ihre Technische Überlegenheit hervorgehoben wird ist ja anscheinend egal.
Auch das diese Modelle lange vor der Bundeswehr in Afghanistan waren und an Verbrechen beteiligt waren die dem der Wehrmacht in nichts nachstehen wird ignoriert. Wo ist da der Aufschrei der ZEIT???
Passt eben nichts ins Bild also wird es ausgelassen. Ignoriert und unterschlagen.
...das war es doch wohl, was die deutsche Kultur in den Untergang Trieb und zum Mord von millionen von Menschen!?
Wenn man jetzt ein "technisches Museum" verurteilt, weil es Exponate aus einer Zeit darstellt, die die wenigsten von uns zeitnah erlebt haben ist das ebenfalls: Vorauseilender Gehorsam!
Wir sollten unserer Objektivität mal so langsam wieder vertrauen, ohne uns präventiv zu Geißeln, wenn wir ein Balkenkreuz sehen!
Danke "Zeit", ich liebe euch aber dieser Artikel ist doch ein Scherz, oder?
und das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte - da könnte man schon auf den Gedanken kommen, dass die Deutschen mal "ganz doll böse" waren.
Übrigens haben sich die Deutschen dabei auch selbst ins größte Elend gestürzt, das wird von den "Schlussstrichziehern" immer gerne vergessen.
Wenn in einem Museum genau die Instrumente dieses Verbrechens ausgestellt werden, ist es sehr wohl angesagt, das Verbrechen nicht auszublenden. Oder würden Sie beispielsweise Trümmer des World Trade Centers ausstellen und das Thema Islamismus aussparen?
Vielleicht haben Sie auch die Güte zu erklären, weshalb Sie den Zweiten Weltkrieg und die Nazidiktatur meinen mit den Worten "ganz doll böse" ironisieren zu müssen.
das Museum ist quasi bei mir um die Ecke. Hingehen und eine eigene Meinung bilden.
Absurde Betroffenheitsbekundungen sind dort m.E. genauso verfehlt wie in der Wehrtechnischen Studiensammlung oder beim VIS...
Wer unbedingt die "nie wieder Nummer" reiten will, sollte sich mal bei ZO die ganzen rechtsstaatsfeindlichen Kommentare vornehmen!
MfG KM
Es ist ein Panzermuseum, kein Museum über die Verbrechen der deutschen Wehrmacht. Hinweise auf letzteres sind zwar notwendig, aber nicht Hauptthema des Museums.
... in anderen Ländern aus?
Ein Blick auf die Website der Imperial War Museums verrät zum Beispiel, dass am 17 Juni 2012 eine "Military Vehicle Show" stattfindet Die Show wird folgendermaßen beworben:
"Enjoy the excitement, power and thrill of the Military Vehicle Show – the perfect way to celebrate Father’s Day.
Experience the sheer power of some of the biggest Second World War tanks alongside quirky smaller vehicles such as jeeps and 1940s ambulances.
Living history groups will be bringing military campaigns of the past to life. See military vehicles in action as they take part in a cavalcade along our runway. An adventurous day out for all the family!
Book tickets.
If you would like to display your military vehicle at this prestigious event, please download the Exhibitor Application Form. Deadline for entries is Friday 11 May 2012. Those displaying their vehicles are also eligible for our exclusive camping offer – to apply download the Exhibitor Camping Form."
Quelle: http://www.iwm.org.uk/eve...
Da wird was für die ganze Familie zum Vatertag geboten, inklusive der Möglichkeit sein eigenes Militärfahrzeug mitzubringen. Passendes Formular zur Ausstellung ist schon vorbereitet.
Wer keine Waffenshow sehen möchte, der ist in einem Panzermuseeum einfach fehl am Platze. Dort hinzugehen, um dann hinterher daran herumzukritteln, ist sinnlos verplämperte Zeit.
Man sollte sich vielleicht ja auch einmal die Frage stellen, wofür bzw für wen diese Panzer eingesetzt worden sind.
Ja, das Imperial War Museum in London ist toll! War schon mehrmals dort. Wie auch in anderen britischen militärgeschichtlichen Museen. Die sind nicht so langweilig wie bei uns. Dort geht es darum, den Menschen Geschichte nahezubringen und auch erleben zu lassen. So gibt es in der Abteilung "WWI" die "Trench Experience". Man geht durch ein lebensecht aufgebautes Diorama der Schützengräben an der Somme. Es ist kalt und man riecht den Pulverdampf, nebenan machen sich lebensgroße Puppen in britischen Uniformen zum Sturmangriff bereit. Sound ist natürlich dem darzustellenden Ereignis angepasst. In der Abteilung "WWII" kann man die "Blitz Experience" machen. Dazu muß man wissen, daß mit "Blitz" in GB die deutschen Luftangriffe 1940 bezeichnet werden. Und diese "Experience" geht so: Man geht mit einer begrenzten Anzahl Besucher in einen Luftschutzkeller. Bevor man diesen erreicht geht man durch eine typische Londoner Vorortstraße und hört Stimmen, die einem vom Leben mit den Bombenangriffen erzählen. Die Sirenen surren und man erreicht den Luftschutzkeller. Man nimmt auf der Bank an der Wand platz und hört die Bombenflugzeuge über sich und das Pfeifen der fallenden Bomben. Die Einschläge werden lauter. Plötzlich: Treffer! Das schwache Funzellicht verlischt und die Bank rutscht nach vorne, so daß man fast runterfällt und einen Schreck bekommt... Das ist wohl wirklich makaber! Also, Panzer in einem Panzermuseum und Berichte über die größte Panzerschlacht der Welt? Schrecklich...
Das liegt daran, dass die Engländer die Guten waren in der Geschichte, und ihr glorreiches Empire in Irland, Schottland, Indien etc verteidigt und den Wilden Kultur gebracht haben, wohingegen die Deutschen naturgemäß böse und Nazis sind...
noch in dieser Form zu schreiben, völlig idiotisch. ;)
ja in Uk ist man da unbedarfter, da gib es auch Flugshows wo die Orignal oder Replica wie in US noch das Hakenkreuz drauf haben
Man sollte sich vielleicht ja auch einmal die Frage stellen, wofür bzw für wen diese Panzer eingesetzt worden sind.
Ja, das Imperial War Museum in London ist toll! War schon mehrmals dort. Wie auch in anderen britischen militärgeschichtlichen Museen. Die sind nicht so langweilig wie bei uns. Dort geht es darum, den Menschen Geschichte nahezubringen und auch erleben zu lassen. So gibt es in der Abteilung "WWI" die "Trench Experience". Man geht durch ein lebensecht aufgebautes Diorama der Schützengräben an der Somme. Es ist kalt und man riecht den Pulverdampf, nebenan machen sich lebensgroße Puppen in britischen Uniformen zum Sturmangriff bereit. Sound ist natürlich dem darzustellenden Ereignis angepasst. In der Abteilung "WWII" kann man die "Blitz Experience" machen. Dazu muß man wissen, daß mit "Blitz" in GB die deutschen Luftangriffe 1940 bezeichnet werden. Und diese "Experience" geht so: Man geht mit einer begrenzten Anzahl Besucher in einen Luftschutzkeller. Bevor man diesen erreicht geht man durch eine typische Londoner Vorortstraße und hört Stimmen, die einem vom Leben mit den Bombenangriffen erzählen. Die Sirenen surren und man erreicht den Luftschutzkeller. Man nimmt auf der Bank an der Wand platz und hört die Bombenflugzeuge über sich und das Pfeifen der fallenden Bomben. Die Einschläge werden lauter. Plötzlich: Treffer! Das schwache Funzellicht verlischt und die Bank rutscht nach vorne, so daß man fast runterfällt und einen Schreck bekommt... Das ist wohl wirklich makaber! Also, Panzer in einem Panzermuseum und Berichte über die größte Panzerschlacht der Welt? Schrecklich...
Das liegt daran, dass die Engländer die Guten waren in der Geschichte, und ihr glorreiches Empire in Irland, Schottland, Indien etc verteidigt und den Wilden Kultur gebracht haben, wohingegen die Deutschen naturgemäß böse und Nazis sind...
noch in dieser Form zu schreiben, völlig idiotisch. ;)
ja in Uk ist man da unbedarfter, da gib es auch Flugshows wo die Orignal oder Replica wie in US noch das Hakenkreuz drauf haben
daß hier doch der Hinweis angebracht wäre, was denn eigentlich passiert wenn ein T34 von einer '7,5 cm Kanone in die Luft' geschossen wird?
die Forderung nach einem Hinweis ist blanker Unfug!
Es gibt ein paar qualitativ gute Bildsequenzen von 7,5 cm L48 Treffern auf T34.
Da ist es keine Kunst zu erahnen wie das Innere nach einem Durchschlagtreffer ausssieht. Auch wenn der Turm nicht wegfliegt.
Jeder halbwegs selbst denkende Mensch wird ein wildes Gemisch aus Fleisch und Metallteile erwarten, eventuell noch etwas um die Schussachse oreintiert; und so sah und sieht es wohl auch meist aus.....
MfG KM
... sind überflüssig. Schauen Sie sich einfach die Tagesschau von heute 08.06.2012, 20:00 Uhr, Minute 4:50 an:
http://www.ardmediathek.d...
die Forderung nach einem Hinweis ist blanker Unfug!
Es gibt ein paar qualitativ gute Bildsequenzen von 7,5 cm L48 Treffern auf T34.
Da ist es keine Kunst zu erahnen wie das Innere nach einem Durchschlagtreffer ausssieht. Auch wenn der Turm nicht wegfliegt.
Jeder halbwegs selbst denkende Mensch wird ein wildes Gemisch aus Fleisch und Metallteile erwarten, eventuell noch etwas um die Schussachse oreintiert; und so sah und sieht es wohl auch meist aus.....
MfG KM
... sind überflüssig. Schauen Sie sich einfach die Tagesschau von heute 08.06.2012, 20:00 Uhr, Minute 4:50 an:
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