DeutschlandkarteNadelbäume

Wer im Wald abgesetzt wird irgendwo im Land, der kann erahnen, ob er sich im Süden oder im Norden befindet – vorausgesetzt, er weiß Fichten von Kiefern zu unterscheiden. von 

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Wer im Wald abgesetzt wird irgendwo im Land, der kann erahnen, ob er sich im Süden oder im Norden befindet – vorausgesetzt, er weiß Fichten von Kiefern zu unterscheiden, die Nummern 1 und 2 unter den deutschen Bäumen. Den hiesigen Urwald bildeten vor allem Buchen und Eichen, dann entstand die Forstwirtschaft (vor 200 Jahren ging’s los, eine lange Zeit für Menschen, eine kurze für Bäume), und darum sind heute die Nadelbäume vorn.

Die Kiefer kommt auch auf den trockenen Sandböden im Nordosten klar, anders als die Fichte, die eigentlich ein Gebirgsbaum ist. Auf den Plätzen 3 und 4 der Nadelbäume: die Tanne und die in Rheinland-Pfalz beliebte Douglasie, ein Import aus Nordamerika .

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Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick

Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick  |  © Jörg Block

Ökologisch sind Nadelforste eher so na ja (der Trend geht zum Mischwald), trotzdem sind sie bei Spaziergängern beliebt, beliebter sogar, wie Studien zeigen, als ökologisch wertvollere Wälder näher am Urwald. Aber weil die neuen Ökowälder erst in ein-, zweihundert Jahren so richtig gedeihen, hat der Mensch genug Zeit, sich an sie zu gewöhnen.

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    • Serie Deutschlandkarte
    • Schlagworte Forstwirtschaft | Import | Urwald | Wald | Nordamerika | Rheinland-Pfalz
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