Arabische RevolutionenBei Bebels Bart

Keine Angst vor dem Islamismus: Andere Ideologien haben sich auch zivilisieren lassen von 

Unterstützer von Mohammed Mursi in Kairo

Unterstützer von Mohammed Mursi in Kairo  |  © Daniel Berehulak/Getty Images

Der Islamismus ist das Gespenst der arabischen Revolution – der Albtraum, der dem Westen die Freude am historischen Aufbruch dieser Weltgegend verdirbt. Ägypten hat einen Muslimbruder zum Präsidenten gewählt; ist das der erste Schritt zu einem Gottesstaat, nach innen intolerant, nach außen aggressiv gegen Israel und die Vereinigten Staaten? Baschar al-Assad ist ein Tyrann und Mörder, aber mischen sich unter die Aufständischen in Syrien nicht längst auch fanatische Religionskrieger, die alles noch schlimmer machen würden? Viele fürchten, dass der Weg der Araber nicht von der Knechtschaft zur Freiheit führt, sondern von einem alten, erstarrten, glaubenslosen Unterdrückungssystem zu einem neuen, ideologisch vitalen – und für uns gefährlichen.

In Ägypten, dem wichtigsten der Revolutionsländer, kann aber von einer Machtergreifung der Fundamentalisten bislang keine Rede sein. Hier droht viel eher eine dauerhafte Militärdiktatur als eine Theokratie, der Staatschef Mohammed Mursi muss sich selbst maßvolle Kompetenzen erst erkämpfen. Trotzdem ist es der radikale Islam, der im Westen Ängste weckt und die Fantasie beschäftigt. Generale wirken offenbar weniger unheimlich als eifernde Prediger und ihre Gefolgschaft. Das hat auch mit uns selbst und unserer Geschichte zu tun. Europa hat verheerende Religionskriege und den Herrschaftsanspruch der Kirche erlebt, jahrhundertelang. Jetzt ist es ein weltanschaulich abgerüsteter Kontinent: misstrauisch, ja allergisch gegen den Glauben als politische Kraft.

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Viele arabische Christen trauen der Toleranzrhetorik nicht

Die Sorge über den Islamismus ist dabei nicht grundlos. Die ägyptischen Muslimbrüder und verwandte politische Bewegungen versichern zwar, dass sie gute Demokraten seien und die Gleichberechtigung von Frauen und religiösen Minderheiten respektieren und schützen würden. Doch der Ton dieser Bekenntnisse klingt oft verdächtig gönnerhaft oder gewunden. Viele arabische Christen trauen der Toleranzrhetorik nicht und wandern aus. Wohl haben die Islamisten in den Gefängnissen und Folterkellern der Diktaturen für ihre Überzeugungen gelitten. Aber weder standen sie im vergangenen Jahr an der Spitze der Straßenproteste gegen die Regime, noch sind sie verlässliche Freunde der Freiheit.

Dennoch: Es gibt keinen Weg zur Demokratie in den arabischen Ländern, der am politischen Islam vorbeiführt. Demokratie heißt nun einmal Volksherrschaft, und wenn das Volk mehrheitlich oder zu großen Teilen kulturell und religiös konservativ ist, dann muss das in seinen Wahlentscheidungen und in der Politik seiner Repräsentanten zur Geltung kommen. Es ist falsch und gefährlich, diese Tendenzen zu ignorieren oder zu unterdrücken. Als den algerischen Islamisten 1991 von einem putschenden Militär ihr Wahlsieg gestohlen worden war, folgte ein langer, barbarisch blutiger Bürgerkrieg. Die religionsfeindliche Elite, die über Jahrzehnte die Türkei beherrscht hat, hat das mit den Methoden eines brutalen Polizeistaats getan. Der bekennende Muslim Erdoğan dagegen, der das Land heute regiert, ist zwar alles andere als ein lupenreiner, aber immerhin ein deutlich besserer Demokrat.

Man darf die Lern- und Anpassungsfähigkeit der islamistisch geprägten Politiker nicht unterschätzen. Auch sie leben nicht mehr im Jahr 1979, als in Teheran der prowestliche Schah gestürzt wurde und der Ajatollah Chomeini seine Gottes- und Schreckensherrschaft errichtete. Nirgendwo in der arabischen Welt gilt heute das Mullah-Regime noch als Vorbild und Erfolgsgeschichte, auch bei den Muslimbrüdern und ihren Gesinnungsfreunden nicht. Es ist kein Zufall, dass der Ägypter Mursi sofort dementieren ließ, als eine Teheraner Nachrichtenagentur ihn mit angeblichen iranfreundlichen Bemerkungen zitiert hatte. Von dieser »Islamischen Republik« hält man nicht nur aus realpolitischen Gründen besser Abstand. Sie ist auch geistig und historisch als Modell erledigt.

Leserkommentare
  1. Andere wiederum aber nicht!

    Siehe Nationalsozialismus und Kommunismus.
    Ohne die Ideologien in einen Topf zu werfen.
    ...

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    Nach den Wahlen folgt die Phase der Verfassungsbildung, die uns genügend Diskussionen und Erkenntnisse liefern sollte. Und anschließend gibt es Neuwahlen, welche islamische Parteien wieder gewinnen wollen.

    Die Libyer konnten in Tunesien und Ägypten erkennen, dass säkulare Kleinparteien ein Bündnis bilden müssen, um gegen islamische Parteien Wahlerfolge erzielen zu können. Das ist allein schon ein demokratischer Erfolg, weil man Bündnispartner braucht, um Kompromisse auszuhandeln. Dieses Ergebnis wird auch in Ägypten und Tunesien die Wiederwahl der Muslimbrüder erschweren.

    Die Rebellen wollen Freiheit und Mitbestimmung anstatt eines Gottesstaates! Hoteliers wollen Touristen aus Europa mit Reiseveranstaltern, die Rechtssicherheit einfordern. Unternehmer und Arbeitnehmer wollen Handel treiben mit Europa und westlichen Demokratien (Hauptabnehmer). Und die Abnehmer fordern Rechtssicherheit.

    Tunesier und Libyer sind gebildet genug, um Vor- und Nachteile der Demokratie zu erlernen. Damit können sie ihren Staat selbst entwickeln. Nur in Ägypten fehlt die Basisbildung wg. Analphabetismus. Jedoch gibt es dort keinen Gottesstaat gegen das Militär!

    Insoweit gibt es keinen Grund zu Pessimismus. Es gibt viele Kräfte, genügend Zeit und viele Einflussmöglichkeiten.

  2. Dass sich der Autor als Beruhigungspille ausgerechnet die gute alte Tante SPD aussucht, befremdet schon einigermassen. Ein Vergleich mit der NSDAP in den frühen 1930er Jahren wäre angemessener gewesen.

    Oder ist schon in Vergessenheit geraten, dass auch Hitler ziemlich demokratisch vom Volk gewählt wurde und anschliessend mit Drohungen und Verhaftungen den Reichstag so manipulieren konnte, dass sein Ermächtigungsgesetz abgesegnet wurde? Danach galt nur noch der Wille Hitlers - ohne Wenn und Aber.

    Nicht anders wird es bei den Islamisten sein: Demokratisch gewählt und demokratisch wird die Demokratie abgeschafft. Es zählt nur der Wille Allahs - so, wie er im Koran steht; ohne Interpretationsmöglichkeit.

    Und was Mursi anbelangt: In Deutschland ist vollkommen untergegangen, dass Mursi - neben seinen Iran-Kapriolen - von der Amerikanern die Freilassung des ersten World Trade Center-Mörders, Omar Abdel-Rahman, verlangt hat.

    Mit möglicherweise der Ausnahme von Tunesien sind alle Länder, in denen derzeit irgendein arabischer Frühling läuft, für demokratische Verhältnisse vollkommen ungeeignet, weil die Leute dort 1. und 2. nur ihren Familien gegenüber loyal sind, an 3. Stelle kommt der Clan und an 4. Stelle vielleicht noch die religiöse Feinausrichtung.

    Fazit: Die Frühlinge werden noch zu manch böser Überraschung führen. Da ist mir Saudi Arabien schon lieber.

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    • sf2000
    • 07. Juli 2012 18:18 Uhr

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mk

    das ich den Vergleich mit der NSDAP mehr als nur lächerlich finde. Er passt einfach nicht. Ich gebe ganz ehrlich zu, das ich auch kein Freund von Multikulturalismus bin, da in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verschiedene Kulturen dazu neigen sich ihrer eigenen Klientel anzuschließen und die Gesellschaft in verschiedene Lager aufzuteilen und es dadurch zum Zusammenstoß der unterschiedlichen Kulturen kommt. Nur muss man das Ganze einmal realtistisch betrachten. Der Islam als solches stellt eine weitaus geringere Gefahr dar als unser moderner Finanzimperialismus, wenn man bedenkt das alleine der Irakkrieg mittlerweise Opferzahlen zwischen 360 Tausend bis 1,5 Mio(Lancet-Studie, Iraq-Body-Count Project) tote ZIVILISTEN, nicht Kombattanten oder Kriegsteilnehmer(Auch ist die Unterscheidungsweise der Regierung interessant..) und schätzungsweise 3 mio Binnenflüchtlinge verursacht hat. Der Durchnittsamerikaner glaubt ja immer noch die Opferzahl liege bei 9,9k...Es sind mehr Zivilisten durch Luftangriffe umgekommen, als durch Selbstmordattentäter, ein Fakt, der gern von den Mainstreammedien wohlwissentlich verschwiegen wird, würde es doch das Bild in der öffentlichen Meinung trüben und die Rechtfertigungsgründe für den Krieg(Intervention) ganz schön ins wanken bringen. Wir sollten als Gesellschaft kritischer mit Interventionskriegen umgehen, denn so schwarz-weiß wie die Medien es uns weißmachen wollen ist das Ganze nicht.

    Grüße,
    Truthseeker

    Solange es freie Wahlen gab hatte die NSDAP nie eine eigene parlamentarische Mehrheit. Selbst bei den Wahlen am 5. März 1933 schaffte man "nur" 43,9% der Stimmen und 44,5% der Sitze. Erst durch die Annullierung der Stimmen und Sitze der KPD wurde daraus eine absolute Mehrheit. Mit Demokratie hat das reichlich wenig zu tun, wenn man das Volk so oft und so lange wählen lässt, bis einem das Ergebnis passt. Ganz abgesehen davon, dass die Bevölkerung schon lange vor der Machtergreifung durch paramilitärische Organisationen verschiedener Parteien in die Mangel genommen wurde. Der Reichskanzler wurde im Übrigen vom Reichspräsidenten eingesetzt und nicht vom Volk gewählt. Das Parlament konnte ihn durch einen förmlichen Misstrauensantrag kippen, das war's aber dann auch. Dass Hitler "demokratisch gewählt" wurde ist ein Ammenmärchen. Das ist allenfalls für das Amt des Reichstagsmitglieds richtig, nicht aber für das des Reichskanzlers. Und Hindenburg wiederum hat Hitler lediglich unter Druck zum Reichskanzler gemacht. Von demokratischen Prozedere kann da keine Rede sein.

    Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/au.

    Wenn die Ägypter das deutsche Grundgesetz übernähmen, würden Sie ihnen wahrscheinlich immer noch ihre Demokratiefähigkeit absprechen, weil die Ägypter ja abgeschrieben hätten!

    Der kritische Optimismus des Artikels erscheint mir für Umgang mit der Arabellion viel konstruktiver!

    • sf2000
    • 07. Juli 2012 18:18 Uhr
    3. [...]

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mk

    Antwort auf "Blauägig - und wie!"
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    Oh, Sie haben ein Problem mit den Realitäten? Das tut mir natürlich sehr Leid, aber die Dinge sind nun 'mal so gelaufen, wie es in den Geschichtsbüchern steht. Da ändert die ganz Gutmenschmeierei auch nichts daran, sehr zum Leidwesen derselben.

    "3. Was Sie beweisen, ist eigentlich nur...
    ... dass man sich ein Brett auf sehr viele unterschiedliche Arten vor den Kopf nageln kann.
    "

    Ein sehr konstruktiver Beitrag - fürwahr.

    Aber ein typischer für die Islamapologeten. Argumente sind Mangelware, aus offensichtlichen Gründen.

  3. Oh, Sie haben ein Problem mit den Realitäten? Das tut mir natürlich sehr Leid, aber die Dinge sind nun 'mal so gelaufen, wie es in den Geschichtsbüchern steht. Da ändert die ganz Gutmenschmeierei auch nichts daran, sehr zum Leidwesen derselben.

    Antwort auf "[...]"
  4. Ähm, also so gut ich die Grundposition des Artikels auch finde - ich habe das alles Wort für Wort vor nicht allzulanger Zeit schoneinmal gelesen. Hat sich da ein Fehler eingeschlichen? Oder dachte man sich, das ganze nochmal raushauen zu können, bleibt ja schließlich aktuell...?

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    ... der Artikel könnte - vollinhaltlich oder nicht - noch fünf Mal wiederholt werden. Er würde dadurch nicht wahrer.

    Ach nein, das stand in der alten Zeit-Ausgabe, mein Fehler... :)

    Zum Thema: Mit der Bezeichnung Islamisten sollte man etwas aufpassen wie ich finde, 'Islamist' A kann ein ganz anderer Mensch als 'Islamist' B sein, selbst bei Salafisten muss man noch unterscheiden, so unpopulär diese Aussage auch sein mag.
    Zweiter Punkt den ich hier einwerfen möchte ist, dass 'wir' aus dem Westen uns mal ein klein wenig von unserer Kultur distanzieren sollten, bevor wir auf andere Kulturen schauen. Was hier toll, erwünscht und erstrebenswert ist muss nicht überall gelten. Nur weil Deutschland ein historisch betrachtet bemerkenswertes politisches System besitzt, lässt sich das noch lange nicht einfach in ein nordafrikanisches Land einbauen.
    Von daher finde ich die Argumentation des Artikels, den Figuren des Arabischen Frühlings den Raum für eigene politische Prozesse und Entwicklungen zu lassen, absolut richtig. Da kann man nur hoffen, dass sich das Militär in Ägypten bald wieder etwas zurückhalten kann (leider unwahrscheinlich...) und es die jüngeren Generationen schaffen, ihre Interessen geltend zu machen.

  5. ... der Artikel könnte - vollinhaltlich oder nicht - noch fünf Mal wiederholt werden. Er würde dadurch nicht wahrer.

    Antwort auf "alter Artikel??"
    • ST_T
    • 07. Juli 2012 18:35 Uhr

    "Viele fürchten, dass der Weg der Araber nicht von der Knechtschaft zur Freiheit führt, sondern von einem alten, erstarrten, glaubenslosen Unterdrückungssystem zu einem neuen, ideologisch vitalen – und für uns gefährlichen."

    Zynisch gesagt könnte man das mit Wahlen bei uns vergleichen: Was bei uns Wahlen sind sind bei denen halt Revolutionen. Das die meisten aus diesen nahöstlichen Ländern stammenden Menschen kein Interesse an der Änderung ihres Systems haben (der Großteil kritischer Stimmen kommt ja von Exilanten btw.) wird wohl unter den Tisch fallen gelassen. Es geht wieder nur um wirtschaftliche Umverteilung und nicht um Menschenrechte.

    "Die arabischen Gesellschaften, die ihre alten Herren verjagt haben, werden sich nicht leicht eine neue Vormundschaft gefallen lassen."

    Spätestens ab hier hat der Artikel jegliche Bedeutsamkeit verloren wenn man bei allen in der Region lebenden Völkern von "Arabern" spricht.

    Das die Situationen in den einzelnen Ländern sich vollkommen unterscheiden wird auch nicht beachtet. Erdogan etwa unterscheidet sich kaum von seinen Vorgängern. War aber früher Religiosität verpöhnt so sind es heute Kritiken an der Türkei und am Islam.
    Und was Erdogan gerade aufbaut unterscheidet sich kaum von einem Polizeistaat. Nur der Unterschied war: Atatürk und Konsorten haben immer noch nach einer bestimmten Vernunft gehandelt. (was nicht hieß dass es gut war!) Ich stelle mir nur bei Erdogan die Frage ob er auch auf Dauer diese Vernunft haben wird...

  6. Ach nein, das stand in der alten Zeit-Ausgabe, mein Fehler... :)

    Zum Thema: Mit der Bezeichnung Islamisten sollte man etwas aufpassen wie ich finde, 'Islamist' A kann ein ganz anderer Mensch als 'Islamist' B sein, selbst bei Salafisten muss man noch unterscheiden, so unpopulär diese Aussage auch sein mag.
    Zweiter Punkt den ich hier einwerfen möchte ist, dass 'wir' aus dem Westen uns mal ein klein wenig von unserer Kultur distanzieren sollten, bevor wir auf andere Kulturen schauen. Was hier toll, erwünscht und erstrebenswert ist muss nicht überall gelten. Nur weil Deutschland ein historisch betrachtet bemerkenswertes politisches System besitzt, lässt sich das noch lange nicht einfach in ein nordafrikanisches Land einbauen.
    Von daher finde ich die Argumentation des Artikels, den Figuren des Arabischen Frühlings den Raum für eigene politische Prozesse und Entwicklungen zu lassen, absolut richtig. Da kann man nur hoffen, dass sich das Militär in Ägypten bald wieder etwas zurückhalten kann (leider unwahrscheinlich...) und es die jüngeren Generationen schaffen, ihre Interessen geltend zu machen.

    Antwort auf "alter Artikel??"
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    @meinfehler : Wie soll man salafisten von salafisten unterscheiden oder muslime von muslimen ? Für mich ist das ersteinmal alles die gleiche richtung ,koran !
    Erst wenn sich einer bewiesen hat , das er die demokratische grundordnung , menschenrechte usw. einhält und voll dahinter steht ist er für mich gleichzusetzen als demokrat oder anerkannter volksvertreter .
    Nicht jeder muslim ist geeignet .

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  • Schlagworte Islamismus | Muslimbruderschaft | Ägypten | Präsident
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