Unternehmenschefs: Die Super-Männchen
Begabt, bescheiden und effizient: Die Konzernlenker von heute sind anders. Sind sie die besseren Chefs?
© Adam Berry/Getty Images

Lufthansa-Chef Christoph Franz sitzt in einem Airbus A380, den er gerade getauft hat (Archivbild).
Christoph Franz verdient 2,3 Millionen Euro im Jahr und fährt ein gebrauchtes Auto. Als der Flugmanager am 1. Januar 2011 zum Lufthansa-Chef aufsteigt, übernimmt er den Dienstwagen seines Vorgängers, einen 7er BMW, grünblau schimmernd, der damals schon gut fünf Jahre auf dem Buckel hat. Den fährt er heute noch. Wozu einen neuen? Als Franz noch ein einfaches Mitglied des Vorstands war, hatte er gar keinen eigenen Dienstwagen, als Chef der Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss fuhr er einen VW-Bus. Am liebsten kommt Franz ohnehin mit der S-Bahn zur Arbeit. Und steigt er doch mal ins Taxi, quetscht er sich zu Mitarbeitern in den Wagen, um der Lufthansa »ein bisschen Geld zu sparen«, wie einer erzählt, der es erlebt hat.
Auf Treffen der globalen Airline-Vereinigung gehört Christoph Franz zu den Ersten, die abends aufs Freizeithemd umsteigen. Noch weniger als enge Krawatten mag Franz verschlossene Türen. Gleich nach Amtsantritt lässt er auf dem Flur C6.900 im Lufthansa Aviation Center am Frankfurter Flughafen die Klingel abmontieren. Früher mussten Untergebene dort läuten, ehe sie die Sekretärin in den Vorstandstrakt vorließ. Heute ist der Zugang zum Chefbüro offen. »Drücken« steht auf der Glastür. Und schon ist man drin.
Ein normaler Typ, dieser Chef. Bescheiden, bodenständig, ein wenig geizig vielleicht. So sieht es aus, oder so soll es jedenfalls aussehen. Entscheidend ist, dass dies Eigenschaften sind, die man klassischerweise nicht mit einem Vorstandsvorsitzenden verbindet.
Franz ist keine Ausnahme, eher ein Prototyp. Deutschland hat eine neue Generation von CEOs, wie die Chefs heute heißen. Sie sind offen, zugänglich und unprätentiös. Sie beantworten ihre E-Mails selbst, tragen ihren Aktenkoffer, wissen, wie man im Internet einen Flug bucht oder per Smartphone eincheckt. Sie tun Dinge, mit denen sich ihre Vorgänger nicht abgaben. Sie lassen ihre Autorität nicht raushängen. Man merkt es auch an ihrer Sprache. Sie sagen öfter »wir« als »ich«. Sie lieben Wörter, die mit Team beginnen. Teamgeist, Teamwork, Teamerfolg.
Sie reden auch plötzlich von ihrer Familie, der angeblich das Wochenende gehört. Von ihrem Partner, der zu Hause das Sagen hat. Und den Kindern, die sie abends noch sehen wollen, und davon, dass sie deshalb Geschäfte lieber beim Lunch als beim Dinner machen. Sie essen gesund, trinken maßvoll, in der Freizeit gehen sie joggen. Am Sonntag holen sie Brötchen beim Bäcker, nach dem Frühstück räumen sie den Tisch ab. Die neuen Chefs erzählen von einem Leben, das nicht hinter der Firmenausfahrt endet.
Die Neuen sind smarter als die Alten. Aber sind sie auch die besseren Chefs?
Bald wird Kasper Rorsted, 50, wieder seine Sachen packen: zwei Anzüge, ein halbes Dutzend Krawatten, fünf Hemden, Laufschuhe, die er in einem schwarzen Rollkoffer verstaut. Der Chef des Düsseldorfer Henkel-Konzerns reist mit Handgepäck. Und allein, ohne Entourage aus Referenten und Assistenten. Dann lenkt er den Hersteller von Persil, Pritt und Schauma vom Blackberry aus.
Rausgehen, hinschauen, nachfragen. So führt Rorsted sein Unternehmen, das 85 Prozent des Umsatzes im Ausland macht. Er besucht Kunden, Lieferanten und Händler. In Shanghai, Bangkok, Dubai, Istanbul stellt er sich vor Henkel-Mitarbeiter, krempelt die Hemdsärmel hoch und sagt: »Hi, I’m Kasper.« Selten redet er lang, lieber stellt er Fragen: Was würdest du machen, wenn du einen Tag meinen Job hättest? Wo können wir besser werden? Was stört euch? Und wehe, es antwortet einer, es sei alles prima. Dann bohrt Rorsted so lange nach, bis er weiß, wo es hapert.
Rorsted, der Kümmerer, so beschreibt sich der Henkel-Chef an einem sonnigen Maitag in Düsseldorf. Pünktlich ist er in der Empfangshalle erschienen und führt den Gast nun persönlich in sein Büro. Hellgrauer Teppich, schmuckloser Schreibtisch, auf dem Fenstersims steht buntes Plastik. Sidolin-Reiniger, Fa-Körperspray, Spee-Waschmittel, Somat-Tabs. Lauter Henkel-Produkte. Sonst gibt das Fenster nicht viel her. Keinen tollen Ausblick. Das Büro liegt im Erdgeschoss.




der größeren Aktiengesellshaften müssen heute anders gestrickt sein als noch vor 20Jahren. Heute ist das Quartalsergebnis und der Börsenkurs für die Hauptanteilseigner (Banken und Hedgefonds) wichtiger als die Nachhaltigkeit (nannte man früher Langfristigkeit). Wer nicht Quartal für Quartal den Erfolg bringt, wird ausgetauscht. Die Halbwertzeit eines Vorstandsvorsitzenden eines DAX-Konzern erreicht kaum das Ende der Vertragslaufzeit. Charismatische Chefs gibt es bei keinem Dax-Unternehmen. Keiner von denen verdient eine solche Bezeichnung, weder ein Herr Apel noch eine Herr Lufthansa. Bei einer Umfrage würde nur eine Minderheit sich an die Namen erinnern.
Früher waren die Namen von Kuenheim etc. bekannt wie ein bunter Hund. Heute alles Blasse Typen, die kaum den Mund aufbekommen, wenn die Politk Mist baut. Immer schön rund gelutscht. Alles ein Brei.
...in erster Linie auf den Standard-Manager-Typus börsennotierter Unternehmen. In Familienunternehmen beispielsweise, wo der Quartalsabschluss allenfalls als Fußnote angesehen wird, weil man seitens der Anteilseigner in Generationen denkt, findet man durchaus noch Leute des "alten Schlages", zumindest aber fordern die Rahmenbedingungen dort nicht notwendiger Weise die kritisierte Stromlinienförmigkeit eines DAX-Vorstands.
aber nach der Beschreibung in diesem Artikel wäre mir Christoph Franz als Chef überaus sympathisch.
...dass der erfolgreich sein Image pflegt. Mir geht diese gespielte Bescheidenheit und Bodenständigkeit der "modernen" Chefs ein wenig auf die Nerven. Ein lebelustiger, meinetwegen auch selbstherrlicher Charismatiker vom alten Schlag, der mutig Entscheidungen trifft lieber als ein Erbsenzähler, der sich im Zweifel dann doch nur als Opportunist entpuppt.
die Meinung würden Sie ganz, ganz schnell ändern...
...dass der erfolgreich sein Image pflegt. Mir geht diese gespielte Bescheidenheit und Bodenständigkeit der "modernen" Chefs ein wenig auf die Nerven. Ein lebelustiger, meinetwegen auch selbstherrlicher Charismatiker vom alten Schlag, der mutig Entscheidungen trifft lieber als ein Erbsenzähler, der sich im Zweifel dann doch nur als Opportunist entpuppt.
die Meinung würden Sie ganz, ganz schnell ändern...
Die Atmosphäre des Artikels deutet darauf hin, daß von den Autoren das "Alpha-Tier" vermißt wird.
Alpha-Tier:
-> Gierig, kann den Hals nicht voll genug kriegen.
-> Alles muß immer größer sein.
-> Relation zu Netzwerken und Systemeigenschaften fehlt.
-> Freund/Feindschema.
-> Benötigt die Aufmerksamkeit aller.
-> Sieht in jeder Diskussion einen reinen Machtkampf und vernachlässigt Thema und Ziel.
-> Kontrolliert beinahe paranoisch die Mitarbeiter.
-> Bewertet nach Statussymbolen.
Und wie ich solche Menschen vermisse.
auf die jetzigen Manager zu, nur sind diese in der Lage dies zu verbergen oder sie arbeiten dabei mit dem beliebten passiv-aggressiv behaviour, mir fehlt leider der dt. Begriff dafür. Was für Mitarbeiter im Endeffekt gefährlicher ist und auch für Unternehmen, denn die Leute wissen im Allgemeinen über ihre Uzulänglichkeiten und wie sie an die Macht gekommen sind und fürchten durch Leute mit den selben Mitteln ausgebootet zu werden. Das sieht man besonders gut auch in den höheren Etagen des ÖD. Man hat sich meist mit brown nose hochgedient und teilweise auch nur durch das Netzwerken und nicht durch Persönlichkeit oder Fachkompetenz und das sie keine soziale oder gesellschaftliche Kompetenz haben, beweisen diese Beta Tiere ja wieder und wieder.
Das durch die Autoren hervorgehobene Understatement hat da System, denn es macht diese Leute bei Weitem gefährlicher, da sie nicht ausrechenbar sind und auch den Partnern und Mitarbeitern oftmals ein falsches Gefühl der Sicherheit geben.
Und auch die Autoren wissen nicht was behind the curtains vor sich geht, habe schon Chefs bei Kunden erlebt die alle im Text genannten Eigenschaften hatten, wo man aber hinter den genannten curtains dann doch lieber nicht arbeiten möchte.
auf die jetzigen Manager zu, nur sind diese in der Lage dies zu verbergen oder sie arbeiten dabei mit dem beliebten passiv-aggressiv behaviour, mir fehlt leider der dt. Begriff dafür. Was für Mitarbeiter im Endeffekt gefährlicher ist und auch für Unternehmen, denn die Leute wissen im Allgemeinen über ihre Uzulänglichkeiten und wie sie an die Macht gekommen sind und fürchten durch Leute mit den selben Mitteln ausgebootet zu werden. Das sieht man besonders gut auch in den höheren Etagen des ÖD. Man hat sich meist mit brown nose hochgedient und teilweise auch nur durch das Netzwerken und nicht durch Persönlichkeit oder Fachkompetenz und das sie keine soziale oder gesellschaftliche Kompetenz haben, beweisen diese Beta Tiere ja wieder und wieder.
Das durch die Autoren hervorgehobene Understatement hat da System, denn es macht diese Leute bei Weitem gefährlicher, da sie nicht ausrechenbar sind und auch den Partnern und Mitarbeitern oftmals ein falsches Gefühl der Sicherheit geben.
Und auch die Autoren wissen nicht was behind the curtains vor sich geht, habe schon Chefs bei Kunden erlebt die alle im Text genannten Eigenschaften hatten, wo man aber hinter den genannten curtains dann doch lieber nicht arbeiten möchte.
Europas heutiger Politik mangelt es an Metternichs, Clemenceaus, Adenauers und De Gaulles. Es graust einem wenn man sich die Gruppenfotos der Brüsseler "Gipfel" anschaut: nichts als ein Rudel verstörter Beamtentypen.
Qualitaet laesst sich immer verkaufen. Auch trendy, innovativ und Vorreiter muss man sein. Und nicht etwa wie Nokia, die die Entwicklung voll verschlafen hat.
Ich finde es schade, dass Manager kaum in der Oeffentlichkeit auftreten um sich zu wichtigen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen zu aeussern.
Es ist aus Sicherheitsgruenden zwar ratsam, moeglichst unbekannt durch die Gegend zu laufen, doch ueberhaupt nicht im Fernsehen aufzutreten, um Positionen zum einen oder anderen wichtigen Thema zu beziehen, finde ich sehr arm.
..das Alphatier. Bei Daimler-Chrysler einen Milliardenwerte versenkt, voher bei der DASA und bei Fokker Mist gebaut (http://www.spiegel.de/spi...). Was für ein Leistungsträger. Seiner Frau einen 200.000 Euro Posten zugeschustert.
Klar, dass der sich selbst in den höchsten Tönen lobt. Sonst macht es ja auch keiner. Mit Recht!
Und dann Hilmar "Peanuts" Kopper. Das Mastermind bei der Jürgen Schneider Affäre, dem Milliardenkredite gewährt wurden, weil er ja "so seriös auftrat".
Rolf Breuer, sein Nachfolger, dessen naive Aussagen bez. Kirch die Deutsche Bank schon Millionen gekostet haben und noch kosten werden.
Irgendwie scheint mir der Tenor des Artikels zu sein, dass es doch schade wäre, dass es heute Manager mit einem gewissen Maß an Sozialkompetenz Großunternehmen führen. Wir sollten froh sein, dass die Alphatiere von früher endlich ausgestorben sind.
Und zum Schluss noch ein Ansicht von Herrn Schrempp zum Thema Ertragssteuern:
"Empörung löste vor allem seine öffentliche Ankündigung aus, bis zur Jahrtausendwende werde sein Unternehmen in Deutschland keinen Pfennig Ertragsteuern zahlen. Er sagte: „Von uns kriegt ihr nichts mehr“.[2]"(Quelle: wikipedia)
Was soll das eigentlich Aussagen, das Jemand, der 2,3 Millionen im Jahr verdient und einen gebrauchten Wagen fährt, überaus bescheiden ist? Jemand, der 2,3 Millionen verdient, gehört weltweit zu denjenigen, die gemessen an der Gesamtpopulation gerade mal 0,1% ausmachen. Egal wie sehr "Alphamännchen" oder "Super-Männchen"(was ein alberner Begriff übrigens), wer soviel Geld verdient hat zwangsläufig Dreck am stecken und unterstützt, wissentlich oder unwissentlich, den Ausverkauf der Bürger. Denn wenn diese netten Herrschaften das Geld anlegen, dürfen andere wieder die daraus enstehende Zinslast tragen, ohne eine Gegenleistung dafür zu bekommen(Das Risiko steht in keinem Verhältnis zum Gewinn). Ich bin nicht neidisch, sondern vielmehr wütend, das man solche Verhältnisse als Vorbild hochstilisieren möchte und als erstrebenswert verklärt. Daher kommt die Mentalitität Profit über alles(Ich hab da genug Erfahrung mit). Die einzige Möglichkeit diese Geldvermögenswerte nicht nur zu halten, sondern noch zu steigern, besteht heute nur noch über die Möglichkeit der Verschuldung und der damit gegebenen Konsequenz der Lohndrückung.
Grüße,
Truthseeker
Alternative aussehen ?
Leider ist die Einzige was Ihrem Kommentar zu entnehmen ist eben doch der Neid ! Sonst würden Sie nicht nur über eine Person oder eine Personengruppe schimpfen sondern sich mal Gedanken machen wie das anders funktionieren könnte ?
Z.B. in dem intelligente und sozialkompetente Manager auf den Job verzichten (denn schliesslich verdient man da zu viel) und stattdessen lassen wir wieder die Urkapitalisten ans Ruder. Auf die können Sie dann wenigstens wieder mit Fug und Recht schimpfen und die Welt ist wieder in Ordnung. Hier die Bösen, da die Guten. Noch nicht gemerkt, dass es nie nur die Bösen und nie nur die Guten gibt ?
habe ich bereits genannt, schauen Sie sich einige meiner Kommentare im Profil an.
Diskussionswürdig wäre die private Geldschöpfung in die Hände einer neuen öffentlich-rechtlichen Institution, mit einer neuen Rechtsbindung, der Monetative etwa, zu geben. Die Vertreter und Mitarbeiter dieser Institution sollten die Rechte dieser Institution wahren. Denn durch den Umstand, das neu geschöpftes Geld gleich mit Zinsen belastet sind, steigt das Geldvermögen in Relation zum BIP schneller an und geht infolgedessen zum Leidwesen der arbeitenden Bevölkerung, die diese Zinsbelastung erbringen muss. Denn die Zinsen, die bei jeder neuen Geldschöpfung verlangt werden, existieren nicht im Geldkreislauf und können somit niemals getilgt werden(würde man alle Schulden bezahlen gebe es kein Vermögen mehr, da mehr Schulden als Vermögen vorhanden ist). Ein Staatsbankrott bzw. eine Wirtschaftskrise ist nur die logische Konsequenz, da einiges Tages die solventen Schuldner ausgehen und man das System dann infolgedessen neustarten muss.
Ein Beispiel:
Wenn 10 Leute sich 1000 Euro zu je 10% leihen, muss mindestens einer sein ganzes Geld verlieren, damit die anderen ihren Verpflichtungen bei der Bank nachkommen können(10% auf 10000 macht 1000, sollte einleuchtend genug sein) Deswegen gibt es auch immer wieder Leute, die unverschuldet in die Schuldenfalle tappen. Bisher halte ich das Vollgeldsystem für am besten geeignet, unser Schuldgeldsystem zu ersetzen.
Grüße,
Truthseeker
Alternative aussehen ?
Leider ist die Einzige was Ihrem Kommentar zu entnehmen ist eben doch der Neid ! Sonst würden Sie nicht nur über eine Person oder eine Personengruppe schimpfen sondern sich mal Gedanken machen wie das anders funktionieren könnte ?
Z.B. in dem intelligente und sozialkompetente Manager auf den Job verzichten (denn schliesslich verdient man da zu viel) und stattdessen lassen wir wieder die Urkapitalisten ans Ruder. Auf die können Sie dann wenigstens wieder mit Fug und Recht schimpfen und die Welt ist wieder in Ordnung. Hier die Bösen, da die Guten. Noch nicht gemerkt, dass es nie nur die Bösen und nie nur die Guten gibt ?
habe ich bereits genannt, schauen Sie sich einige meiner Kommentare im Profil an.
Diskussionswürdig wäre die private Geldschöpfung in die Hände einer neuen öffentlich-rechtlichen Institution, mit einer neuen Rechtsbindung, der Monetative etwa, zu geben. Die Vertreter und Mitarbeiter dieser Institution sollten die Rechte dieser Institution wahren. Denn durch den Umstand, das neu geschöpftes Geld gleich mit Zinsen belastet sind, steigt das Geldvermögen in Relation zum BIP schneller an und geht infolgedessen zum Leidwesen der arbeitenden Bevölkerung, die diese Zinsbelastung erbringen muss. Denn die Zinsen, die bei jeder neuen Geldschöpfung verlangt werden, existieren nicht im Geldkreislauf und können somit niemals getilgt werden(würde man alle Schulden bezahlen gebe es kein Vermögen mehr, da mehr Schulden als Vermögen vorhanden ist). Ein Staatsbankrott bzw. eine Wirtschaftskrise ist nur die logische Konsequenz, da einiges Tages die solventen Schuldner ausgehen und man das System dann infolgedessen neustarten muss.
Ein Beispiel:
Wenn 10 Leute sich 1000 Euro zu je 10% leihen, muss mindestens einer sein ganzes Geld verlieren, damit die anderen ihren Verpflichtungen bei der Bank nachkommen können(10% auf 10000 macht 1000, sollte einleuchtend genug sein) Deswegen gibt es auch immer wieder Leute, die unverschuldet in die Schuldenfalle tappen. Bisher halte ich das Vollgeldsystem für am besten geeignet, unser Schuldgeldsystem zu ersetzen.
Grüße,
Truthseeker
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